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24. Februar 2012 um 17:49 Uhr als Antwort auf: Omloop Het Nieuwsblad – Tippschluss 25.02. 10 Uhr #711692
Ach ja, nochwas: cyclingstartlists.com gibts nicht mehr …. wie schade, ich hab da immer gern nachgesehen, interessant die „other sources“ da oft, so ein semiprofessioneller Touch insgesamt.
24. Februar 2012 um 17:18 Uhr als Antwort auf: Omloop Het Nieuwsblad – Tippschluss 25.02. 10 Uhr #711688***** Ph. Gilbert
**** Flecha, Boonen
*** Leukemans, Breschel, Hushovd
** Boom, Haussler, van Avermaet, Sylvain Chavanel
* Degenkolb, Ballan, Marcato, Langeveld, TjalingiiAlle Boonen ganz vorn hier ?! Omloop eigentlich nie so sein Beritt …. Lotto schon mau für eine belgische PT-Truppe hier.
Jaja, schon klar dass es nicht um Samuel ging. War mir nicht mehr präsent dass der Niederländer schon als Rundfahrt-Talent gepriesen wurde. Auf jeden Falls schadets diesem Projekt nicht, noch einen für die Rundfahrten zu haben neben Geniez.
Sergej Lagutin auch schon wieder ganz gut unterwegs dieses Jahr, sehr schön. Dieser Dumoulin, gar nicht bewusst dass der so was kann.
Geburtsmonate in der Tat nicht gleichverteilt, man müsste das schon mit einer unabhängigen Kontrollgruppe von Nichtradlern vergleichen. Hier sollte die Jahrgangsverteilung zumindest ähnlich sein. Hm …. Test auf Verteilung dann schwierig, nonparametrisch wie 2-sample Kolmogorov-Smirnov ist eigentlich recht konservativ ….
Lotto, Meersmann vielleicht noch ganz interessant. Hansi scheint ja auch ein bisschen Bergfahren zu können, vielleicht Etappenjagd im coupierten Terrain? Und der erste Perser am Giro wär auch was, wobei man natürlich nicht viel erwarten darf.
Volta sieht leider nicht gut aus.
Muss mal noch ein bisschen Wahlkampf für Burgos machen, die ist ja auch bedroht! War doch letztes Jahr wirklich nicht schlecht, sogar mit einem Superstar als Etappensieger!!
Und Brixia, die Alternative falls die Tour fad wird!
Oman, dieser Djebl da: Lebas, hat der KV den auf seinem Franzosen-Radar?
@Jaja: Mendes Jose von LA, einer für die Volta? 85er Portugiese, jünger wie viele der guten da.
Die Italo-Japaner von Nippo sind noch ganz interessant, letztes Jahr unter d’Angelo & Antenucci-Nippo immerhin bestes Conti-Team nach CQ.
Raus: mit Ascani und Rubiano gehen zwei der Stars.
Rein: Mauro der bekannteste, aber sicher nicht beste der Richeze, Garofalo kennt man noch vom Namen, aber außer ein paar Japan-Ergebnisse eigentlich nichts. Ein paar junge Japaner und ein 84er Neo aus Italien.
Klare Schwächung aus den Transfers. Dazu hängen noch einige in der Luft, mit Muraglia, Riccio und Torosantucci durchaus Leute die bei deren Programm ordentliche Ergebnisse bringen …. liegt wohl daran dass der Italo-Sponsor nicht mehr dabei ist.
Von den verbliebenen nur zwei Fahrer erwähnenswert, sicher unangefochtene Stars des Teams:
Ariel Richeze: brachte letztes Jahr zuverlässig Siege, auch dieses Jahr schon ordentlich gepunktet mit guten Ergebnissen in San Luis. Könnte nach wie vor in der PCT eine gute Figur abgeben.
Baliani: Letztes Jahr nochmal eine Riesen-Saison eigentlich für ihn, Brixia gewonnen, Padania vorn dabei, dazu noch in Japan was geholt. Mittlerweile wird er 38. Top10 Plätze im italienischen Herbst und bei den kleineren Rundfahrten sollten nach wie vor noch drin sein.
Fazit: die drei in der Luft hängenden sollten schon noch kommen, ansonsten ist es sehr dünn, so werden sie weit von einer Titelverteidigung weg sein; die Japaner sind mit dem europäischen Programm wohl doch etwas überfordert.
Stehe zwar voll hinter meiner Meinung aber: Bei einem 11er Parcour würd ich es Scarponi unter den neuen Voraussetzungen raten, hier eher nicht. Im Crono gewinnt er zwar auf Arschleck tendenziell schon (der 10er Schleck holt in den Bergen wohl aber mehr raus, der 11er eher nicht), verliert aber auf andere (und ob er das an diesem Kurs gutmacht ist fraglich, wenig Bergankünfte, dann können im Evans-Stil abgehängte ZFler wieder was zufahren), hat also potentiell schon mal 3 bis 4 vor sich. Hingegen aber am Giro keine schlechten Siegaussichten.
Hingegen sehe ich Arschleck bei 100 km ZF nicht so eindeutig. Menchov hingegen, der ist ein Jahr jünger als Evans, kanns nächstes Jahr schon nochmal voll bringen, was der Australier kann, kann der Oreler auch. Sollte in den cronos 4 bis 5 min haben, dazu wie gesagt Ziel oft im Tal, das mag der Luxemburger nicht so gern (hm – Menchov eher auch nicht).
Jules Justin, ist das der der gesessen hat ? Gar nicht so schlecht scheint der zu sein, immerhin 2ter Platz einer Etoile-Etappe gleich.
Farnese Vini:
In: Pozzato als neuer Star, Hulsmans, Ascani, Balloni, Benenati und ein Brasilianer namens Andriato.
Raus: Visconti, der alte Star, Bisolti, Miyazawa, Vona, Mirenda, ein Brasilianer namens Bulgarelli.
Fazit: ein Klassiker-Star durch einen mit noch größerem Namen ersetzt. Für Pozzato hier ein Neubeginn, unumschränkter Chef, der Name der nach wie vor Einladung für Nord-Rennen sichert. Dazu mit Hulsmans ein Knecht der ihm dort helfen soll. Ascani als Rundfahrten-Líder und Balloni dazu nach wie vor als 89er Talent, der bei Lampre aber vieles schuldig blieb. Dagegen steht der Weggang des Ergebnis-Garants Visconti, den Pozzato ersetzen können sollte. Bisolti als Verlust in der ohnehin dünnen Rundfahrer-Fraktion wird durch Ascani auf alle Fälle aufgewogen, ansonsten ist nur noch der einigermaßen sprintschnelle Japaner Miyazawa als Verlust zu werten. Insgesamt leichtes Transfer-Plus, wenn Pozzato wieder halbwegs in die Spur findet.
Man hat das volle RCS-Programm und den Norden dazu, was die qualtitativ nicht üppig besetzte Truppe schon einigermaßen fordert (bzw. überfordern könnte).
Giro: für die Etappenjagd sind Pozzato und der verbliebene Halb-„Star“, der sich gut entwickelnde Gatto, gefragt. Letztlich haben sie ihre Qualitäten bei der gleichen Art von Ankünften bzw. können es auch aus Fluchten heraus probieren; eine Etappe sollte aber schon geholt werden. Im GK bin ich auf Ascani gespannt, 83er guter Zeitfahrer mit gutem Trentino letztes Jahr. Doping-Sperre, daher erst spät PCT-Niveau, um 20 im GK sollte aber realistisch sein.
Klassiker Frühjahr: MSR und Norden alles für Pozzato, mir fehlt der Glaube dass es da für Siege reicht, ums Podium sollte er aber in Flander/Roubaix schon mitkämpfen. Ein Hulsmans jetzt nicht die starke Mannschaft, aber er fährt ja eh immer ans Hinterrad eines Favoriten …. Gatto vielleicht bei MSR im Goss-Stil wenn sich das Rennen wieder so entwickeln sollte.
Klassiker Herbst: hier hat man neben Pozzato/Gatto auch noch Failli der das mal konnte – schon lange her, viel ist da nicht mehr zu erwarten. Dazu Mazzanti, zwar stark abgebaut, aber für das ein oder andere Resultat noch gut.
Sprint: der Jungstar Guardini, für den Giro muss er sich noch am Berg verbessern, muss man beobachten. Aber der hat schon die Grundschnelligkeit dass er bei kleineren Rennen eine Bank für Siege ist, wenn auch Shitrace-Siege. San Luis lief aber nicht besonders.
Sonstige Rundfahrten: hauptsächlich italienischer Kalender wohl, Ascani kann bei Trentino, Brixia etc. das Podium, vielleicht sogar den Sieg ins Visier nehmen. Balloni muss sich hier auch zeigen.
Fluchten: Fahrer wie Caccia, Rabottini, Ricci Bitti, der vor vielen Jahren mal als Riesentalent gepriesene Giordani etc. werden sich hier präsentieren, zumeist erfolglos aber.
Fazit: Erschreckend wenig Substanz ist hier hinter Pozzato, Gatto, Ascani, Guardini zu finden. Pozzato wird seine Rennen gewinnen, die ganz großen aber wohl nicht. Eine Giro-Etappe sollten sie schon holen, ist auch drin. Für mich am interessantesten, was Ascani auf PCT-Niveau so reisst.
So jetzt noch eine Utensilyse des Ventils, und mit den Italo-PCTs sind wir auch durch!
Gute Nachrichten! Da wählt Milano-Torino fleissig in den Tipkalender!
Col d’Eze-Crono war auch nach 95 noch öfters drin, so zur Frigo-Zeit. Mit Mende dazu auch in Ordnung, früher war es auch mal die einzige ernsthafte Prüfung. Dafür TA dieses Jahr bergiger, ist so ein Kurs schon mal OK.
Bei Betancur bin ich optimistischer als Rindfleisch hinsichtlich GTs, den BabyGiro da immerhin mit überzeugender Auffahrt zum Monte Grappa gewonnen, am Finestre im Giro nochmals stark, also auch Substanz da – wieso nicht.
Pagani, ja schon an den gedacht, wurde mal als Bergtalent gepriesen, wie der KV auflistet auch nicht ganz zu unrecht. Bisher halt gar nichts gezeigt; vom Gefühl so ein Caddeo Sestili etc. lasse mich aber gern eines besseren belehren!
Dann sehen wir uns doch gleich Ernestos Truppe an:
Colnago CSF-Inox
Neu: 6 Neos, Battaglin, Canola, Colbrelli, Coledan, delle Stelle, di Corrado, Stefano Locatelli. Man setzt den italienischen Jugendstil konsequent fort.
Weg: Belletti, Caddeo, Canuti, Frapporti, Stortoni.
Belletti natürlich ein herber Verlust als potentieller Siegfahrer, der einen Sprint zustande bringt und auch gut über Hügel kommt, dazu noch jung. Ebenso Stortoni, gerade bei den kleineren Rundfahrten letztes Jahr bemerkenswert, auch für Giro mindestens ein potentieller Etappenjäger. Mit Canuti noch ein solider Herbstler weg, von Caddeo kam nie was und Frapporti war auch schon besser. Interessant die neuen: Enrico, wohl der Sohn von Giovanni Battaglin, 89er schon als Stagiaire sehr erfolgreich mit dem Sabatini-Sieg, ihm ist auch bei den Rundfahrten viel zuzutrauen. Der 89er Berg-Locatelli jetzt auch oben, interessant. Mit Colbrelli ein schneller Mann, durfte sich schon vor einem Jahr mal als Stagiaire versuchen auch 90er erst. Kein Guardini vom Sprint her, eher hügelfest sollte er auch einigermaßen sein. Christian von den Sternen und die anderen sagen mir ehrlich gesagt nichts. Fazit: Battaglin einer der interessantesten Neos in Italien dieses Jahr, auch eher behutsam aufgebaut. Wenn Colbrelli noch ein paar Resultate bringt und auch Locatelli sein Talent unter Beweis stellt, könnten die Verluste wettgemacht werden.
Der Kalender wie immer fast ausschließlich italienisch.
Giro, Berg und GK: als Chef wird wieder Pozzovivo ins Rennen gehen. Ich behaupte mal, so schlecht ist er nicht, Top15 hat er nach wie vor drauf, zeigts uns ja bei den kleineren Rennen, einfach zweimal Pech gehabt. Von Battaglin erwarte ich dass er das ein oder andere Mal aufzeigt in Bergen, GK noch zu früh für Erwartungen, ich würde es aber nicht gänzlich ausschließen. Pirazzi und Gianluca Brambilla (Finestre) haben ein bisschen was angedeutet, vielleicht geht da dieses Jahr mehr.
Sprint/MSR: Modolo fing ja im letzten Herbst das gewinnen endlich an, jetzt alleiniger Sprint-Líder im Team. Viele Shitraces dabei zwar, erwarte aber nun schon dass er mal beim Giro aufs Podium kommt. Sieg natürlich schwer kommt auf die Konkurrenz an. MSR war er aber schon mal ganz, Top5 nicht ausgeschlossen, so schlecht kommt er nicht über die Hügel. Bei kleineren Rennen auch Colbrelli mit Chancen.
TA und kleinere Rundfahrten: Pozzovivo und Battaglin, bei kleineren wie Settimana Lombarda, Brixia etc. Pozzovivo (je nach crono-km) Mitfavorit, ansonsten Top10. St. Locatelli bekommt da sicher auch Chancen, wenn er kann, ein Savini auch als Etappenjäger.
Herbstklassiker/Lombardei: für die schweren ebenso Pozzovivo und Battaglin, ersterer Podiumskandidat, aber Sieg fällt im mangels Sprintfähigkeiten schwer. Vielleicht kann Battaglin das sogar besser. Leichtere Profile sollten auch Modolo oder sogar Colbrelli entgegenkommen können, Canuti fehlt hier aber für die ein oder andere solide Platzierung.
Fazit: letztlich hängt der Erfolg der Saison an der Vorstellung von Pozzovivo, Modolo und der Entwicklung von Battaglin. In der Breite hat man nicht die Klasse, aber mir gefällt die konsequente Linie mit den jungen einheimischen Fahrern, deshalb würde mich ein guter Giro Pozzovivo, mit Ergebnissen von Modolo und ein paar starken Etappen von Battaglin freuen – und das ist nicht so unrealistisch.
Stimmt, da gabs mal ein Jahr als Pozzato gewonnen hat …. bestenfalls mal ein paar Hügel kurz vorm Ziel, kein ZF, keine Rampe, nichts …. fürchterlich, das war so TDU-Niveau vom Vorjahr.
Würde wieder CSF-Colnago machen ….
Sehr schöner Kurs, ja. Vor ein paar Jahren immer nur Rampenankünfte und nicht mal ZFs drin, aber zuletzt schon öfters mit innovativen Kursen, wie da als Scarponi gewonnen hat (langes ZF + schwere Bergankunft im Tal). Letztes Jahr glaub ich wieder ein leichter Rückfall, dieses Jahr sehr gut. Zum MSR-Einfahren auch wieder lange Etappen dabei.
Überraschend für mich auch, dass der Brasilianer Prado da so gut im GK mithalten kann.
Der Leipheini jetzt schon mit guten Karten, solche Rundfahrten kann er nach wie vor gut. Contador wahrscheinlich mit einer zweiten guten Vorstellung zufrieden.
Wie immer eine schöne Rundfahrt, transportieren auch die Bilder auf cn immer ganz gut.
@Jaja: Rubiano hab ich so was in der Größenordnung schon zugetraut. Letztes Jahr immerhin 5ter hier im GK. Wobei …. grad nachgeschaut, dachte der war mal bei Brixia oder Trentino mit vorn dabei, offensichtlich nicht. Überraschender eher, dass er so lange nur im Continental-Bereich war.Finde das Vuelta 2012 Bashing hier doch teilweise etwas übertrieben. Argumente zwar meist richtig, Mehrpässefahrten schon oft erwähnt, Covadonga muss man wirklich nicht nackt reinstellen etc. etc. Aber irgendwie oft kommt „nicht mehr“ und „schlechtester“ vor.
Da frag ich mich schon ob das früher so viel anders war. Die kurzen Etappen haben sie da schon seit Ende der 90er. An Giro / Tour kamen sie auch zu April-Zeiten nicht heran, damals übrigens gings erst am Montag los. Show-Ideen gabs schon vor über 20 Jahren, erinnere mich da mal an ein 3er MZF.
Und die Mehrpässefahrten, hm, seit ich die Vuelta etwas genauer verfolgen kann kann ich mich eigentlich nie an einen spektakulären Favoritenkampf oder großen Coup erinnern der schon am vorletzten Berg losging. Am ehesten noch als Heras Menchov abgehängt hat, aber das war eine Abfahrt. Und wenn mal Mehrpässefahrten eingebaut waren, dann auf Pyrenäen-Autobahnen wie 03 glaub ich, sehr öde war das, ca. 15 Mann sind zusammen angekommen, del Olmo sogar mal bergauf gestürzt da; die interessanten 02er und 04er Auflagen auch ohne Mehrpässe (obwohl, 04 vielleicht 2x Calar Alto hintereinander?), waren im Grunde nach dem aktuellen Zuschnitt mit hauptsächlich nackten Bergankünften und kurzen Etappen.
Zur Rominger-Zeit hab ich höchstens mal einen Schnipsel in der Sportreportage gesehen, meist nur die Ergebnisse in einem knappen Absatz der Zeitung gelesen. War das da und davor noch anders, KV, du weisst das sicher genauer?!Insofern ist der diesjährige Kurs doch kein negativer Solitär, ich gewinne ihm trotz aller Schwächen sogar etwas positives ab, da mal ein paar neue Orte (Baskenland, Jaca, Pollino ….) drin sind, die sich vom üblichen Menüplan etwas abheben.
Vacansoleil:
Mehr Veränderungen bei den anderen Holländern als gedacht.
Weg: Mosquera war eigentlich nie da, Bozic in den Sprints auf alle Fälle ein Verlust, auch wenn er schon stärker als zuletzt war. Der Pole Golas noch erwähnenswert, hat sich ein paar mal gut platziert. Anza‘ und Ongarato haben nicht mehr viel gebracht. Pidgornyy auch nichts mehr besonderes, insgesamt 10 Abgänge.
Neu: dafür kommen 12 Fahrer dazu, prominent van Hummel als Siegfahrer für kleinere Rennen. Ferner Gustav Erik Larsson für die cronos und Valls für Rundfahrten. Interessant ist der 89er „Neo“ Novikov von der Katusha-Reserve, letztes Jahr stark im Aostatal und bei 2.2 Rundfahrten unterwegs. Dazu noch eine Reihe Fahrer mit mehr oder weniger Perspektive, zwei junge Holländer sind dabei, ebenos wie Denifl, van Impe oder zwei erfahrenere CCC-Polen (Jaja kennt die vielleicht besser).
Fazit: Ein Meilenstein war die Transfersaison nicht, allerdings sollte van Hummel den Bozic vom letzten mehr als aufwiegen können. Mit Larsson, Valls, den Polen und den jungen ist sowohl Solidität und Hoffnung dazugekommen, so dass unterm Strich ein leichtes Plus bleibt.
GTs/Rundfahrten: die große Hoffnung ist Poels, letztes Jahr an der Vuelta schon stark, wird sich weiter verbessern und nächstes Jahr schon Top10 Potential haben. De Gendt als guter Zeitfahrer deutete an der Tour de Suisse und in Alpe d’Huez das Zeug zu mehr an. Lagutin mit einer sehr konstanten Vuelta kam letztes Jahr plötzlich auch ins Spiel, dazu hat man noch Ruygh, der eher ein de Greef-Typ zu sein scheint, und Hoogerland, der auch mal ein Kandidat war, bevor er zum Fluchtkasperl wurde. Die Frage ist wie man die Leute verteilt. Poels oder Lagutin voll auf den Giro würde Sinn machen (die können nicht crononen), de Gendt (der schon) kann man es bei der Tour versuchen lassen, den anderen der ersten beiden dann auf die Vuelta ansetzen wäre gut, dann mit Valls dazu. Auf jeden Fall sollten alle Freiheiten bekommen, da man keinen klassischen Top5-Kandidaten für GTs an Bord hat und Edelhelfer benötigt. Aber als Holländer haben die sicher auch eine Tourmeise, deshalb fahren vielleicht alle in Frankreich …. Mit Carrara ist nicht mehr viel los, mehr 25 bis 30 an GTs kaum noch drin.
Ardennen etc.: Hoogerland will hier ins ernste Fach zurück, am ehesten sehe ich AGR. Nicht Sieg natürlich, aber so um Platz 5 bis 6. Poels sollte der Fleche Wallone gut liegen, könnte überraschen. Leukemans ist letztes Jahr sowohl AGR als auch LBL nicht schlecht gefahren. Lagutin mit der Form des letzten Jahres geht sicher auch nicht unter. Für Marcato eine Nummer zu groß. Schlussendlich sind aber solide Platzierungen das Ziel, nicht Siege.
Norden: zwei größere bis große Namen hier, Leukemans und Devolder. Leukemans kann bei der Ronde oder PR das Podium ins Visier nehmen, Devolder muss zeigen dass er noch mehr als der Name ist letztes Jahr war da ja gar nichts. Bin aber nicht sehr optimistisch. Mit Veuchelen und Westra und Van Impe stehen auf jeden Fall zwei alte Kämpen zur Seite.
Sprint: van Hummel schiesst garantiert ein paar Shit-races ab, wenn die Elite da ist reicht es halt nicht. Ebenso wie bei Feillu, der an der Tour wieder eine schöne Serie einstelliger Platzierungen hinlegt, aber das ist für den einfach das Ende der Fahnenstange. Ligthart, immerhin niedrländischer Meister noch zu erwähnen, der im Sprint noch am meisten Potenzial nach oben hat.
Sonstige Eintagesrennen: Der ewige zweite Marcato wird im Herbst wieder zu seinem Recht kommen, während Feillu sich Feillu platziert und das ein oder andere Mal gewinnt. Poels, Hoogerland, Lagutin sind auch für Resultate gut.
Kleinere Rundfahrten: De Gendt sehe ich für kleinere Rundfahrten (wie jetzt in Australien) als Podiumskandidat, vor allem der ZF-Anteil stimmt; hier könnte auch Larsson ein Wörtchen mitreden. Novikov hier gibt man hier sicher Chancen.
Fazit: Vacansoleil wird auch dieses Jahr ein betuliches Team mit vielen guten Platzierungen und kaum bedeutenden Siegen bleiben. GT-mäßig hat sich 2011 hier was entwickelt, was interessant ist zur weiteren Beobachtung. Im Norden hängts an der Form von Leukemans, während in den Ardennen ein gewisses Überraschungspotential da ist.
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