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- Dieses Thema hat 549 Antworten sowie 26 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 12 Jahren, 2 Monaten von
Kanarienvogel aktualisiert.
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14. Oktober 2012 um 12:00 Uhr #714981
DANKE VENTIL für die tolle Aufklärung, ohne dich wären wir gar nichts.
Und worum es dir hier geht hast einmal mehr in deinem ersten Satz geschrieben.
Quote:ich hab die ’schützende hand‘ entdeckt aber dafür gelobt wird man trotzdem nicht .. mir schon klar großes GrinsenDarum und nur darum geht es dir hier, Held sein, bewundert werden, immer Recht haben. Geht dir und ging dir nie um Meinungsaustausch, nur ums RECHT HABEN. Und um das Ziel zu erreichen schreibst auch in jedem Post was anderes. Und das lustigste ist….. die 800000 Mal wo du mit dem Gesicht in der Scheisse landest, fehlen dir die Eier das zu sagen. Nicht zuzugeben, an dem Wort sieht man ja auch wieder was du für ein simples ARSCHLOCH bist. Ein vollkommer wertloser Dreckssack. Zugeben, pff, Nur oh, lag falsch. Passiert hier allen täglich 700 Mal. Nur dem VENTIL nie! Weil.. ja weil du ein dreckiges lebensunwürdiges Würmchen bist. Dumm wie Sinkewitz, eingebildet wie Armstrong, lebensfähig wie deine Tastatur. Knabe, Knabe, wie blöd bist du eigentlich. Hat immer Recht, andere Meinungen werden nur akzeptiert wenn klar steht das Ventil hat Recht, sonst werden sie bekämpft, auch wenn du die Meinung teilst, geht ja nicht dass man den Hurensohn nicht lobt. Und wenn die Fakten gerade nicht passen waren’s gefälschte Bilder und Profile in Kopenhagen usw usw. Wie weit du hinüber bist merkst du schon gar nicht mehr. Pippen der Poster, sagt dir der noch was? Das bist du unterdessen. Gleiches Niveau. Mmh, könnte eh ein weiterer Account gewesen sein…
Leitplanke
14. Oktober 2012 um 12:13 Uhr #714982du gehst mir extrem auf den sack ‚ausrufezeichen‘
schreib doch einfach deine persönliche ansicht hin du verdammter stalker ’superausrufezeichen‘
102
14. Oktober 2012 um 12:19 Uhr #714983Des KV persönliche Ansicht!
Das Ventil hat RECHT! Es wäre so nett wenn du uns öfter belehren könntest, ohne dich wären wir hier alle ahnungslos!
Leitplanke
14. Oktober 2012 um 12:49 Uhr #714984Was mMn bei der Geschichtsschreibung nicht vergessen werden sollte:
Spätestens ab den frühen 70ern wurde auch im Sport der Kalte Krieg ausgetragen. Auf die Staatsamateure aus dem Osten wurde zumindest in der BRD mit der Einführung solch staatstragender Dinge wie den Sportsoldaten etc. reagiert. Das für den Sport zuständige Innenministerium unterstützte massiv die Forschung in der Sportmedizin. Allgemein geächtet wurde Doping nach meiner Erinnerung erst, als man im Westen/der BRD den Anschluss nicht schaffte und die Sportlerinnen aus dem Osten tiefe Stimmen bekamen.
Geradezu nostalgische Bilder gab es in diesem Sommer, man vergleiche:
http://tinyurl.com/8mra7du
http://tinyurl.com/8v47wjg14. Oktober 2012 um 20:03 Uhr #714985@KV
Beim Lesen Deines Beitrags bin ich mir nicht sicher, ob Du die These, wonach der Radsport es in Sachen Doping am schlimmsten getrieben hat unter allen Sportarten, zustimmen kannst oder nicht. Ich schätze eher nicht? Man kann das wegen mir auch gerne auf das Aufkommen von Epo zurückführen. Und natürlich wird es auch Gründe geben, warum die Fahrer selbst mit hochkonzentriertem Hundeblut gedopt haben. Gründe, die natürlich nichts mit Moral zu tun haben, sondern mit dem Radsport.
Ich halte das für ein grundsätzlich wichtiges Eingeständnis, dass sich bei den Teams, Fahrern, Funktionären und Fans erst einmal durchsetzen muss, bevor irgendein Selbstheilungsprozess stattfinden kann.
14. Oktober 2012 um 21:11 Uhr #714986die these, dass es im radsport am schlimmsten ist, halte ich persönlich für völlig überzogen. hast du irgendwelche quellen für deine behauptung? vermutung okay, aber dafür allgemein zustimmung bekommen zu wollen, ist aus meiner sicht deutlich übertrieben. ich vermag das nicht einzuschätzen, welcher sport jetzt am schlimmsten ist. gibt es z.b. irgendeinen grund, warum die gleichen methoden wie im radsport nicht auch beim fußball und marathon effektiv sein sollten. man dopt halt nur sportartenspezifisch.
14. Oktober 2012 um 21:13 Uhr #714987Zurück zum Grödopaz:
„Die „Sunday Times“ fordert rund eine Million Dollar zurück, die die Londoner Zeitung 2004 nach einem Verleumdungs-Prozess zahlen musste, weil sie Armstrong Doping unterstellt hatte.„
Muaharharharhar
„Und womöglich ist der finanzielle Aspekt für den langjährigen Patron des Pelotons noch gar nicht der dramatischste. Nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ könnte Armstrong wie einst Leichtathletin Marion Jones wegen Meineids überführt zu werden – dann droht eine Haftstrafe. „
An die Wand gedrrrrrüggt.
Ach ja, fandet ihr es eigentlich nicht auch interessant, besser gesagt: bezeichnend, dass vor ein paar Wochen, als Lance es vorzog vor der USADA in die Knie zu gehen, die meisten Profis eher Mitleid geäußert haben. Jetzt, wo die ganze Scheisse plötzlich nach ober gespült wird, wenden sich die selben Fahrer ab, besser gesagt, verkneifen sich das ewige Relativierungs-Salbadern. Selbst Bradley Wiggins gab zu Protokoll fassungslos und angewidert zu sein.
14. Oktober 2012 um 21:20 Uhr #714988Quote:Original von Coolman
die these, dass es im radsport am schlimmsten ist, halte ich persönlich für völlig überzogen. hast du irgendwelche quellen für deine behauptung?Mit Quellen ist das ja bekanntlich bei Doping so eine Sache. Aber wenn man die pure Anzahl an Skandalen als Messlatte zulässt, dann war der Radsport ab der Zeit von Team Telekom und dem Festinaskandal die Dopingskandallsportart Nr 1. Bei der TdF gab es Zeiten, das musste jeder Siegerliste wieder umgeschrieben werden, kaum war die Tour vorbei. Etwas vergleichbares existierte meiner Ansicht nach in diesem Ausmaß in keiner anderen Sporart.
Quote:Original von Coolman
gibt es z.b. irgendeinen grund, warum die gleichen methoden wie im radsport nicht auch beim fußball und marathon effektiv sein sollten. man dopt halt nur sportartenspezifisch.Ich denke, dass im Radsport, insbesondere bei den großen, 21tägigen Rundfahrten den Fahrern solche Strapazen abverlangt werden, wie bei keinem anderen Sportevent. Das hier die Versuchung zu Dopen so hoch ist, ist fast selbstverständlich. So betrachtet haben die anderen Sportarten einfach nur das Glück, dass sie weit weniger strapaziös sind.
14. Oktober 2012 um 21:27 Uhr #714989also allein die anzahl an skandalen halte ich für kein gutes indiz. ich stelle jetzt einfach mal die behauptung in den raum, dass die anderen funktionärstruppen wie die fifa einfach ihren sport besser schützen. entweder wird scheiße kontrolliert oder die leute kurzfristiger gesperrt. die uci hat das einfach verdammt dumm gemacht. die strapazen im radsport sind sicherlich riesig, keine frage. das will jetzt keiner hören, aber haben fußballer nicht insgesamt den größeren druck von den medien. zudem haben die topspieler doch eigentlich nie zeit sich auszuruhen. ständig wettkämpfe. sonntag, mittwoch, sonntag. kaum urlaub. der radsportler hat doch mehr zeit sich zu regenerieren und auszeiten zu nehmen.
14. Oktober 2012 um 22:02 Uhr #714990@..,- speiche
verstehe nicht ‚fragezeichen‘
was ist mit den fotos. ist das eine frau oder mann ‚fragezeichen‘
@all
schaut euch mal den körperbau der fussballer an, oberschenkel und oberkörper gegenüber den 7o-8oer jahren. und vorallem wie spritziger und schneller, kraftvoll das spiel wurde.
mues lache
102
14. Oktober 2012 um 22:05 Uhr #714991die fussballer sehen teilweise aus wie bodybuilder.
nur schon dieser neger da unten in italien.
einfach nur krank so eine scheisse wie der geladen ist.
102
14. Oktober 2012 um 22:06 Uhr #714992aber da geht es ja sauber zu und her
102
14. Oktober 2012 um 22:35 Uhr #714993Quote:Original von Ventil
@..,- speicheverstehe nicht ‚fragezeichen‘
was ist mit den fotos. ist das eine frau oder mann ‚fragezeichen‘
Das eine Bild zeigt die anfängliche Olympiasiegerin 2012 im Kugelstoßen, der ihre Medaille nach positivem Dopingbefund aberkannt wurde. Das andere den bekannnten Schauspieler und Regisseur Detlev Buck.
Die Bilder sind nicht manipuliert
Kleiner Tip: An der Kugel lassen sich die beiden unterscheiden, ansonsten wird das echt schwer.
Hier noch einmal die Links:
http://tinyurl.com/8mra7du
http://tinyurl.com/8v47wjgUnd noch was: CTRL+C / CTRL+V sind bekannt?
Dann das hier: ?
Sollte CTRL+C nicht funktionieren, probiere es mit CTRL+X.
Dazu dies: ??????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????Sollte ne Weile reichen
:D:D:D
15. Oktober 2012 um 8:42 Uhr #714994Was ist die Frage genau?
Mmh, glaube die ist es:
Hat der Radsport das grösste Dopingproblem? Nein.
Andere Frage wäre:
Hat der Radsport das grösste Dopingimageproblem? JA, auf jeden Fall.
Dann die These aus deinem Anfangspost:
Ist die UCI für das Imageproblem oder das Dopingproblem verantwortlich? Nein.Die Frage da oben, die erste. Du selbst hast während Olympia doch noch gehofft chinesische Schwimmerinnen würden durch ihre Leistung der breiten Oeffentlichkeit zeigen dass es in anderen Sportarten eigentlich gleich läuft. Jetzt aber ist es im Radsport plötzlich am schlimmsten?
WEgen Armstrong? Haben wir da jetzt wirklich etwas neues erfahren, etwas was wir bisher nicht vermuteten?
ARmstrong hat gedopt, jahrelang. EPO, Blutdoping. Wer dachte das nicht? Ok, Ventil, setz dich wieder.
Armstrongs TEamkollegen waren auch gedopt. Vermuteten wir doch auch.
Es war wieder Teamdoping. Spätestens seit Puerto, durch die ja auch das T-Mobile Freiburg Programm aufgedeckt wurde wissen wir doch dass es Teamdoping gab.Klar, jetzt wissen wir es sicher, vorher waren es Vermutungen, aber wirklich überrascht ist doch hier keiner.
Was hat sich also seit Olympia geändert? An den Fakten eigentlich nichts.
Andere Sportarten plätschern weiterhin ruhig vor sich hin, ab und zu ein Fall, meistens weniger strikte Kontrollen als im Radsport, hier ein Bösewicht, da einer. Ist der Radsport als harte Ausdauersportart dopinganfälliger? Kann sein, der KV ist kein Mediziner und will auch kein Dopingspezialist werden. EPO hauptsächlich was für die Ausdauer glaubt er mitbekommen zu haben. Also sollte das im Radsport, Langlauf, Marathon etc verbreiteter sein als bei 100 Meter Läufern. Aber die haben dann ihre Stereoide… Der KV denkt nicht dass Radsport von Natur aus Dopingfreundlicher ist als andere Sportarten. Es braucht andere Mittel. Und das Wundermittel der 90er, EPO scheint ideal gewesen zu sein, für den Radsport eben.
Was haben die anderen Sportarten mit dem Dopingproblem im Radsport zu tun?
Da hast du Recht. Nichts. Ob jetzt Bolt gedopt ist oder nicht ist dem KV wirklich egal. (Ok, ob es Armstrong war oder nicht eigentlich auch… aber etwas weniger egal, trotzdem noch uninteressanter als ob Wesley Kreder Vendée gewinnt oder nicht)Aber, kaum kommen „verdopteste Sportart“ etc ins Spiel, sind die anderen Sportarten in der Diskussion. Und da sieht der KV keine Probleme dann zu sagen was er denkt. Dass es nciht die verdopteste ist. Nur die mit den meisten Skandalen, die halt in den meisten anderen Sportarten nicht aufgedeckt werden, und wenn doch, relativ schnell vergessen werden. Balco, oh, die waren böse aber jetzt ist alles gut.
Das gleiche mit der UCI ist schuld These. Ehm, was genau hat sie falsch gemacht. Kortison 99, ja. TdS 2001 nicht bewiesen. Biopass, erste Sportart mit sowas. Für den Ruf wäre es am besten kaum Kontrollen zu haben. Für den sauberen Sport, wenn man den unbedingt will, müssten sie noch viel strenger sein. Aber eben, das ist meine Frage. WAS hat die UCI genau falsch gemacht?
Wenn ich deine These im Ausgangspost und späteren dann dieser Diskussion richtig verstanden habe: Die Uci ist schuld daran, dass der Radsport das grösste Dopingproblem hat.
Und nochmal, da bin ich 2 mal nicht einverstanden.
1. Nicht das grösste Dopingproblem. Nur das grösste Imageproblem
2. Nicht die UCI ist schuld, sondern… keine Ahnung eigentlich. Verschiedene Gründe
– Ein Grossereignis pro Jahr, wo die breite Oeffentlichkeit mitschaut. Anders als z.B. Leichtathletik. Gibt’s Probleme an der Tour bekommen es alle mit. Ist Gatlin bei irgendeinem Meeting positiv… ok, kurze Meldung, vorbei. Ist er’s bei Olympia, ist’s auch ein Skandal.
– Globalisierung. Amerikaner, Australier, Deutsche, Dänen, Briten etc. Waren alles Exoten. Wenn 84 Carl Lewis auf der Welt 10000 Mal bekannter war als Fignon, der Toursieger, dann ist Bolt jetzt nur noch 100x bekannter als Wiggins. Wenn Cova 84 gleich bekannt war wie Fignon, ist Wiggins jetzt bekannter als Farah. Nimtm der KV einfach so an. Dadurch sind die Skandale auch grösser. Pech für den Radsport dass die EPO Zeit und die Globalisierung gleichzeitig stattfanden. 20 Jahre früher und Deutschland z.B. ist weiterhin begeistert vom Radsport, Ulle der Anfang des saubereren Radsports .Und was EPO und Blutbeutel angeht scheint er „sauberer“ zu sein. Wäre EPO eben 70-80er gewesen, wäre in De/Aus/USA/GB/ auch mit Internet viel weniger beachtet worden.
– ? Sicher noch andere Gründe. UCI auch, perfekt ist die sicher nicht, aber auch nciht schlimmer als andere.Dann noch: Um den Radsport zu säubern müssen die Teams bis Fans etc. eingestehen dass es im Radsport am schlimmsten ist.
Ueberhaupt nicht. Da ist kein Vergleich notwendig. Wenn der 5 Leute umbringt, ohne erwischt zu werden und das Ventil nur 4 ist es nicht am wichtigsten dass der KV (und seine Fans) einsieht dass der KV mehr Leute umgebracht hat als das Ventil. Wenn der KV sich bessern will, dann muss er einsehen dass er was falsch gemacht hat. Ob jetzt das Ventil 4 oder 6 Leute umgebracht hat, vollkommen irrelevant. HIER ist ein Vergleich zu anderen Sportarten unsinnig. WENN man den Radsport säubern will, dann muss man einsehen dass man ein Problem hat. Punkt. Vollkommen egal ob jetzt Volleyball, Gewichtheben, Fasanjagd, Fussball und Langlauf grössere oder kleinere Probleme haben.
Ob man will, keine Ahnung… ist’s nötig, bah, keine Ahnung… EPO Zeit scheint eher vorbei, also die Spitze, natürlich wird noch geepot und geblutet, aber eben weniger effektiv, Kontrollen sind besser. Jetzt wohl eher das normale Geplätscher wie in anderen Sportarten angesagt. Irgendwann dann das nächste Wundermittel… die Frage dann wie man da reagiert. Aber wirklich nötig findet’s der KV irgendwie nicht. Er ist Radsportfan, er will interessante Rennen sehen. Lieber einen gedopten Contador der offensiv ist, als einen sauberen Wiggins der noch langweiliger als Indurain ist zum Beispiel. Dopingskandale je weniger desto besser, ja… aber ob jetzt Contador mit Blutbeuteln gearbeitet hat (hat er ja höchstwahrscheinlich, die Plastizide da) oder nicht… irgendwie egal.
Aber wenn man den Radsport jetzt säubern will, dann muss man einsehen dass man ein Problem hat, egal wie’s in anderen Sportarten aussieht.
Leitplanke
15. Oktober 2012 um 14:28 Uhr #714995@KV
Quote:Original von Kanarienvogel
Was ist die Frage genau?Ja, ich glaube das ist jetzt so ein bisschen schwammig geworden. Ich versuche es nochmal anhand Deines Posts aufzuarbeiten.
Quote:Original von Kanarienvogel
Hat der Radsport das grösste Dopingproblem? Nein.Hier nehmen wir offensichtlich eine unterschiedliche Bewertung vor. Versachlichen läßt sich das ja nicht wirklich, oder nur mit erheblichem Aufwand. Ich glaube eben nach wie vor, dass es in keiner anderen Sportart so viele überführte Dopingsünder gibt, solch eine Verstrickung von Ärzten, ja sogar öffentlichen Forschungseinrichtungen, Todesfälle im Wettbewerb, polizeilich ermittelter, organisierter Kriminalität etc.etc.
Quote:Original von Kanarienvogel
Hat der Radsport das grösste Dopingimageproblem? JA, auf jeden Fall.Klar – subsequent. Aber jetzt bist Du eigentlich eine intrisisch notwendige Erklärung schuldig. Wenn der Radsport nicht das größte Dopingproblem hat, aber das größte Doping-Imageproblem, wie geht das? Falsches Image-Marketing? Wo? Wer will da dem Radsport boshaft was Falsches an den Kittel flicken?
Quote:Original von Kanarienvogel
Dann die These aus deinem Anfangspost:
Ist die UCI für das Imageproblem oder das Dopingproblem verantwortlich? Nein.Einverstanden, ursächlich ist sie vermutlich nicht verantwortlich.
Quote:Original von Kanarienvogel
Die Frage da oben, die erste. Du selbst hast während Olympia doch noch gehofft chinesische Schwimmerinnen würden durch ihre Leistung der breiten Oeffentlichkeit zeigen dass es in anderen Sportarten eigentlich gleich läuft. Jetzt aber ist es im Radsport plötzlich am schlimmsten?Nein, so habe ich es nicht geschrieben, bzw. hätte ich es sonst missverständlich dargestellt. Natürlich ist es für den Radsport hilfreich, wenn das Doping das auch in den anderen Sportarten vorkommt thematisiert wird. Das heisst selbstverständlich aber nicht, dass ich glaube, dass im Schwimmen stärker gedopt wird als im Radsport.
Quote:Original von Kanarienvogel
WEgen Armstrong? Haben wir da jetzt wirklich etwas neues erfahren, etwas was wir bisher nicht vermuteten?Armstrong ist nicht nur das Sahnehäubchen, vorallem für die, die es immer schon gewußt haben. Auch die aktiven Profis selbst geben sich jetzt erstmals richtig schockiert darüber, wie hier Doping systematisch organisiert wurde, samt Erpressung und alles was eben dazu gehört, wo man eigentlich von organisierter Krimminalität sprechen muss. Aber selbst ohne Armstrong, hat der Radsport jedes Jahr seine 5-20 mehr oder weniger promminenten Dopingfälle. Ich schätze mal grob, dass mindestens 50% derer die in den letzten Jahren TdF, Vuelta oder Giro gewonnen haben, zuvor oder danach des Dopings überführt wurden, bzw. für ein Dopingvergehen büßen mussten. Zeig mir mal eine andere Sportart, wo solche Dimensionen erreicht wurden?
Quote:Original von Kanarienvogel
Andere Sportarten plätschern weiterhin ruhig vor sich hin, ab und zu ein Fall, meistens weniger strikte Kontrollen als im Radsport, hier ein Bösewicht, da einer. ?Das sagst Du so in Deinem jugendlichen Leichtsinn. Was veranlasst Dich zu glauben, dass bei anderen Sportarten die Kontrollen lascher sind? Auch bei jedem Fussballspiel gibt es z.B. stichprobenartig bei jeder Mannschaft nach dem Spiel eine Dopingkontrolle. Und selbst wenn Du qualitiative Unterschiede aufzeigen kannst in der Dopingfahnung zwischen Radsport und anderen Sportarten, bedeutet dass nicht, dass in anderen Sportarten mehr gedopt wird!
Quote:Original von Kanarienvogel
Aber, kaum kommen „verdopteste Sportart“ etc ins Spiel, sind die anderen Sportarten in der Diskussion. Und da sieht der KV keine Probleme dann zu sagen was er denkt. Dass es nciht die verdopteste ist. Nur die mit den meisten Skandalen, die halt in den meisten anderen Sportarten nicht aufgedeckt werden…Ähm, nicht aufgedeckte Dopingfälle sind eine reine Vermutung Deinerseits, KV! Schlechterdings ist es leider allgemein so, dass Dunkelfelder Dunkelfelder heißen, weil man sie nicht aufklären kann.
Quote:Original von Kanarienvogel
WAS hat die UCI genau falsch gemacht?Ich denke, dass die UCI – ab einem bestimmten Zeitpunkt da der Druck der Öffentlichkeit auf den Radsport in Sachen Doping zu groß wurde – in Form eines Mechanismus des „menschlichen Versagens“ begonnen hat aus Ihrer Sicht den Radsport dadurch zu entlasten, in dem sie immer weiter Teil wurden des „Verheimlichungs- und Relativierungsmechanismus“. Das kann ich freilich nicht beweisen, sondern ist wirklich nur meine These. Aber sozusagen meine zentrale These hier. Man wird ja nun sehen, ob diese These weitere Nahrung erhält oder nicht.
Quote:Original von Kanarienvogel
Wenn ich deine These im Ausgangspost und späteren dann dieser Diskussion richtig verstanden habe: Die Uci ist schuld daran, dass der Radsport das grösste Dopingproblem hat.Nein, nicht schuld in einem kausal-ursächlichen Sinn, denn das wäre Voodoo. So wie ich es oben beschrieben habe: Ein Versagen und Einknicken unter massivem Druck der öffentlichen Meinung.
Quote:Original von Kanarienvogel
Pech für den Radsport dass die EPO Zeit und die Globalisierung gleichzeitig stattfanden. 20 Jahre früher und Deutschland z.B. ist weiterhin begeistert vom Radsport, Ulle der Anfang des saubereren Radsports .Und was EPO und Blutbeutel angeht scheint er „sauberer“ zu sein. Wäre EPO eben 70-80er gewesen, wäre in De/Aus/USA/GB/ auch mit Internet viel weniger beachtet worden.Du hast es doch selber gesagt, in Deutschland war sogar die Uni Freiburg beteiligt. Das hätte dem ehemaligen Innenminister Schäuble fast das Amt gekostet. Das hatte nichts mit Globalisierung etc, zu tun. Das Team Telekom hatte ein massives Dopingproblem und dieser Skandal wäre auch 1970. 1980, 1990 eine Bombe gewesen.
Quote:Original von Kanarienvogel
Ueberhaupt nicht. Da ist kein Vergleich notwendig. Wenn der 5 Leute umbringt, ohne erwischt zu werden und das Ventil nur 4 ist es nicht am wichtigsten dass der KV (und seine Fans) einsieht dass der KV mehr Leute umgebracht hat als das Ventil. Wenn der KV sich bessern will, dann muss er einsehen dass er was falsch gemacht hat. Ob jetzt das Ventil 4 oder 6 Leute umgebracht hat, vollkommen irrelevant.Wir reden hier von organisierten, kriminellen Strukturen und eben gerade nicht vom Einzelfall Hamilton, Landys, Armstrong. Im individuellen Strafverfahren gilt weiterhin die Unschuldsvermutung gegenüber einem Einzelnen – geschenkt. Aber wir reden hier darüber, was den Radsport von allen anderen Sportarten unterscheidet. Und da stellen wir fest, dass wir es mit zigfachem, bandenmäßig organisiertem, systematischem Dopingbetrug zu tun haben (Telekom, Festina, USPostal…).
Quote:Original von Kanarienvogel
Aber wirklich nötig findet’s der KV irgendwie nicht. Er ist Radsportfan, er will interessante Rennen sehen. Lieber einen gedopten Contador der offensiv ist, als einen sauberen Wiggins der noch langweiliger als Indurain ist zum Beispiel.Da kann ich zum Teil sogar noch mitgehen. Leider bleibt das Problem aber nicht auf dieser Stufe stehen, sondern regelmäßig müssen später Siegerlisten neu geschrieben werden, was in einer konsekutiven Folge nach sich zieht, dass viele Fans (nicht KV oder Furter) sich subjektiv verarscht fühlen, was dazu führt, dass sich Sponsoren subjektiv verarscht fühlen, was dazu führt, dass der Radsport als Profisport zunehmend unter Druck gerät – ganz egal, ob sich KV und Furter auch die Dopingshow noch gerne ansehen würden.
Uns trennt nach wie vor die Bewertung, dass Teams, Funktionäre, Fahrer und Fans endlich aufhören müssen mit der elenden Verharmlosung und Relativiererei. Es ist auch nicht getan damit, dass Doper einfach immer besser überführt werden (das habe ich an anderer Stelle schon mehrfach ausgeführt). Es bedarf einer grundlegenden Diskussion darüber was eigentlich Doping sein soll. Wir brauchen eine Versachlichung, ja, eine Verwissenschaftlichung des Themas. Das bekommt man nicht hin, wenn die Fakten nun nicht mal endlich auf den Tisch kommen und vorallem die Zeit der Scham beendet wird.
15. Oktober 2012 um 16:21 Uhr #714996zum glück muss ICH das nicht beantworten :rolleyes:
speiche
danke, aber CTRL-taste ist auch im eimer. morgen dann zeit für den computerladen ..
102
15. Oktober 2012 um 19:14 Uhr #714997„Richard Pound, ehemaliger Chef der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA, geht davon aus, dass der Radsport-Weltverband UCI über das jahrelange Doping im Peloton Bescheid wusste. „
http://de.eurosport.yahoo.com/news/uci-muss-gewusst-haben-144803422.html
15. Oktober 2012 um 19:42 Uhr #714998Quote:Original von Frank`NFurter
Was veranlasst Dich zu glauben, dass bei anderen Sportarten die Kontrollen lascher sind? Auch bei jedem Fussballspiel gibt es z.B. stichprobenartig bei jeder Mannschaft nach dem Spiel eine Dopingkontrolle.Die Kontrollen im Fussball sind eins schlechter Witz. Es ist eig. zu 100% sicher, dass im Fussball gedopt wird. Man brauch sich da auch nichts vormachen. Da wird genauso gedopt wie in anderen Sportarten auch. Da bin ich mir sicher. Und wenn man genauer hinsieht erkennt man das auch. Angefangen von den Aussagen Toni Schumachers, der Dopingfall Juve mit ZIdane, Aussagen von Jesus Manzano der meinte, dass die Fussballstars von Barca und Real bei Fuentes ein und aus gingen. Und erst kürzlich wurde ja wieder während des Armstrongfalls (wieder mal beiläufig) ein Arzt genannt der auch eng mit Valencia und Barcelona verbunden ist. Aber darüber wird ja nicht groß geschrieben. Und das ist es ja. Niemand in Europa will einen Dopingskandal im Fussball. Da werden Miliarden mit umgesetzt. Dagegen ist der Radsport ein kleines Licht. Ein paar Hilfreiche Infos:
http://web.ard.de/media/pdf/radio/radiofeature/doping.pdf
http://www.bdzv.de/preistraeger-preisverleihung/preisverleihung-2008/thomas-kistner/
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.ex-doping-dealer-wer-absoluten-erfolg-will-muss-dopen-page3.3df6a642-9984-4b03-a92e-b2a79c398160.htmlQuote:Original von Frank`NFurter
Aber wir reden hier darüber, was den Radsport von allen anderen Sportarten unterscheidet. Und da stellen wir fest, dass wir es mit zigfachem, bandenmäßig organisiertem, systematischem Dopingbetrug zu tun haben (Telekom, Festina, USPostal…)Das gibt es doch in anderen Sportarten genauso. Man muss sich ja nur mal den Balcoskandal angucken. Ich will hier ja auch gar nicht den Radsport entschuldigen. Der hat genug Dreck am Stecken. In anderen Bereichen des SPorts geht es aber genauso organisiert oder auch kriminell zu. Der Radsport ist aber schlicht nicht mächtig und wichtig genug um so geschützt zu werden wie König Fussball, oder auch Tennis.
Diese interessante Doku war seinerzeit für mich sehr erhellend:
http://www.youtube.com/watch?v=66T-n8JzFHY15. Oktober 2012 um 23:28 Uhr #714999wienerli schrieb
Auch die aktiven Profis selbst geben sich jetzt erstmals richtig schockiert darüber, wie hier Doping systematisch organisiert wurde..
genau deppen wie du frank machen das forum mit solchen dummen und naiven aussagen kaputt.
peinlich ‚ausrufezeichen‘
102
16. Oktober 2012 um 13:15 Uhr #715000Quote:Original von valvpitiDie Kontrollen im Fussball sind eins schlechter Witz. Es ist eig. zu 100% sicher, dass im Fussball gedopt wird. Man brauch sich da auch nichts vormachen. Da wird genauso gedopt wie in anderen Sportarten auch. Da bin ich mir sicher.
Es geht nur Eines von Beidem: Entweder da wird nicht so kontrolliert wie im Radsport und deshalb weiß man aber auch nicht genau ob und wie da gedopt wird, oder aber, da wird genauso kontrolliert wie im Radsport, aber ohne vergleichbar viele positive Befunde.
So wie Du argumentierst, sorry, ergibt es für mich keinen Sinn.
Trotzdem: auch ich zweifle keineswegs daran, dass im Fußball gedopt wird (stimme Deinen diesbezüglichen Textpassagen auch explizit zu), nur sehe ich absolut keine Vergleichbarkeit mit dem Radsport. Im Radsport hatten wir eine Phase mit Pantani, Ullrich, Basso, Rassmussen, Landys etc. da war jeder Toursieger gedopt, jedes GT-Podium zweifelhaft und die meisten sind heute revidiert.
Jetzt vergleichen wird das mal bitte mit Fußball. Irgendein Weltmeister oder Europameister wo nur einem einzigen Spieler Doping nachgewiesen wurde? Irgendein nationaler Meister irgendeiner europäischen Liga mit Dopingbetrug? Nichts dergleichen, nada, niente. Der Radsport besetzt hier eine traurige und leider unvergleichbare Spitzeposition als Dopingssportart Nr.1.
Dass im Fussball, Schwimmen oder Tennis vermutlich nicht genau so scharf kontrolliert wird wie im Radsport, ist übrigens auch nicht dem reinen Zufall geschuldet. Im Radsport wird heute so streng kontrolliert, weil man jahrelang, jahrzehntelang, von Doping-Skandal zu Doping-Skandal immer schärfere Maßnahmen ergreifen musste. Daswar offensichtlich im Fußball nicht notwendig.
16. Oktober 2012 um 14:44 Uhr #715001Später mehr, morgen, übermorgen oder so..
Heute nur mal 100 Meter Weltrekord ab Calvin Smith
Calvin Smith 9.93 keine Dopinggeschichten
Ben Johnson 9,83 später annulliert
Ben Johnson 9,79, Seoul. Dopingskandal.
Carl Lewis: 9,92 88 vor Olympia 3 positive Proben. Gibt er auch zu.
Leroy Burrell: 9,90. Keine Dopinggeschichten
Bla, dann wieder Lewis, Burrel, lassen wir jetzt aus, nur neue:
Bailey: Keine Dopinggeschichten
Greene: Dopinggerüchte zumindest. In einer Trainingsgruppe wo nach anderen Mitgliedern gedopt wurde, hat auch 10’000 Dollar an einen Dopingversorger überwiesen, meint aber sei für andere im Team gewesen.
Montgomery: Gesperrt nach BALCO Affäre, Rekord gestrichen
Powell: Nichts
Gatlin: Positiver Test, Rekord gestrichen.
Dann wieder Powell, und jetzt
Bolt: NichtsAlso, von den letzten 10 heinis die den 100 Meter Weltrekord gehalten haben:
3 hatten ihre Rekorde annulliert und wurden gesperrt
2 Würden wohl in einer USADA-Amrstrongaktion ihre Titel und Rekorde auch verlieren.
5 sind sauber. Calvin Smith, Leroy Burrell, Donovan Bailey, Asafa Powell, Usain Bolt.Olympiasieger?
84 Lewis
88 Lewis
92 Christie. 88 nach Wiki positiv aber sei ok, später doch malmal erwischt und gesperrt
96 Bailey
00 Greene, siehe oben
04 Gatlin, siehe oben
08 Bolt
12 Bolt8 Olympische Spiele:
Ein Landisfall, 1988 Johnson.
84-04 genau ein 100 Meterolympiasieger der erstmal über jeden Zweifel erhaben ist. Bailey. Lewis mit vertuschten positiven 88, Christie 88+99 positiv, Greene zumindest stark verdächtig, Gatlin später positiv.
Seit 08 hingegen ist die Leichathletik sauber und hat kein Problem mehr.
Ist bei der TdF doch ähnlich?Bis Indurain sauber (gibt nichts)
Riis
Ulle
Pantani
Armstrongx7 alle pfui
Pereiro: Sauber
Contador: Pfui
Sastre Sauber
Contador Pfui
Contador pfui, Schleck sauber
Evans sauber
Wiggins sauber.1x nachträglich ein sauberer Sieger installiert, Arsch. Sonst seit 06 4 saubere Sieger, 2 dreckige, ist immer der gleich natürlich, und eben ein installierter sauberer.
Der KV übrigens unterdessen zum Schluss gekommen dass Seoul 88 der grösste Sportbetrug und Skandal aller Zeiten war, was da alles lief ja unglaublich.
Leitplanke
16. Oktober 2012 um 14:55 Uhr #715002Delgado hatte bei seinem Tour-Sieg 88 einen positiven Befund.
Ansonsten: Na ja, irgendeinen Sündenbock braucht man eben, bei dem man das Dopingthema abladen kann. Radsport ist ideal. Nicht völlig uninteressante Randsportart, aber auch eben kein Fussball. Es ist nicht nur das Geschick der Verbände, das da der Deckel da draufgehalten wird …
16. Oktober 2012 um 15:21 Uhr #715003Will mich ja nicht drein mischen, 1984 war schlimmer .. da mussten nur schon im Vorfeld 34 US-Athleten gesperrt werden. Und unter anderem wurden 10 postive Test während den Spielen geklaut. Und all die positiven Fälle mag ich gar nicht aufzählen.
Die Dunkelziffer der gepoten Athleten liegt bei 98 Prozent ..und Sepp Blatter ist ein krankes verlogenes machtbesessenes Arschloch.
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16. Oktober 2012 um 15:50 Uhr #715004Quote:Original von Frank`NFurter
auch ich zweifle keineswegs daran, dass im Fußball gedopt wird (stimme Deinen diesbezüglichen Textpassagen auch explizit zu), nur sehe ich absolut keine Vergleichbarkeit mit dem Radsport. Im Radsport hatten wir eine Phase mit Pantani, Ullrich, Basso, Rassmussen, Landys etc. da war jeder Toursieger gedopt, jedes GT-Podium zweifelhaft und die meisten sind heute revidiert.Der Vergleich mit der Leichtathletik wollte ich auch noch bringen, aber da ist mir der KV schon zuvor gekommen, aber seis drum, dann übernehm ich das für den Fussball.
Quote:Original von Frank`NFurterJetzt vergleichen wird das mal bitte mit Fußball.Gerne.
Quote:Original von Frank`NFurterIrgendein Weltmeister oder Europameister wo nur einem einzigen Spieler Doping nachgewiesen wurde? Irgendein nationaler Meister irgendeiner europäischen Liga mit Dopingbetrug? Nichts dergleichen, nada, niente.Sicher? Da gibt es Einges:
Beckenbauer gestand 1977 im Stern Eigenblutdoping.
DIe 54 Weltmeister nahmen Pervitin.
Juve war 1996 beim CL-Sieg systematisch mit Epo gedopt.
Die Freiburger Ullrichärzte betreuten den SC Freiburg.
Tony Cascarino schrieb in Buchform nieder wie in den 90ern bei Olympique Marseille systematisch gedopt wurde.
Jean-Jacques Eydelie sprach über Blutdoping beim FC Sion von 97-99
2004 wunderte sich Arsene Wengere über die „abnorm hohe Anzahl roter Blutkörpcherchen“ die einige Atlethen bei Ihren Wechseln zu Arsenal aufwiesen.
Josep Guardiola wurde positiv getestet, sowie Maradona bei der WM 94, Edgar Davids, Jaap Stam, Kolo Toure, Adrian Mutu, Zinedine Zidane usw. also auch mit die größten Spieler die der Fussball überhaupt zu bieten hat.
Es gibt zahlreiche Aussagen von Toni Schumacher, Sepp Maier, Christoph Daum, Peter Neururer zu systematischen Dopiung in der Bundesliag der 70er und 80er.
Dannn natürlich die Aussagen von Marzano, Fuentes und der Le Monde, wonach die Real und Barcastars auch bei Fuentes Kunde waren. Und was die Spanier in den letzten Jahren alles gewonnen haben, weiß man ja.Quote:„Ich habe mich mit Fuentes in seinem Büro getroffen. Und er hat mir mehrere Dokumente gezeigt, die auf Spieler von Betis Sevilla, FC Valencia, Real Madrid und FC Barcelona verwiesen: Medikations-Pläne für eine ganze Saison, da standen keine bestimmten Spielernamen, aber Nummern. Und da stand beispielsweise auch “Saison 2005/2006 FC Barcelona”, und dann – auf Spanisch natürlich – wann die Großereignisse sind, die spanische Meisterschaft, die Champions League oder die WM, und in diesem Kalender hatte Fuentes Zeichen aufgemalt, IG, einen Kreis oder einen Kreis mit einem Punkt“ [Anm. von Enno: Zeichen für Wachstumshormone und Stereoide]. (…)Fuentes sagte mir, die Pläne für die Fußballer seien die gleichen gewesen, wie jene, die er für die Radsportler gemacht habe. (…)
http://www.welt-hertha-linke.de/eufemiano-fuentes-und-der-fussball.html/Warum wurden denn die anderen 150 blutbeutel nicht kontrolliert? Warum wurde nur im Radsport ermittelt, bzw. die Blutbeutel freigegeben? Dafür kann es ja nur eine logische Erklärung geben. Da waren halt Sportarten betroffen die zu wichtig sind, als dass man diese mit den Thema Doping beschmutzen dürfte.
Und natürlich brauch man ja auch hier nur 1 und 1 zusammenzählen. Es steht fest, dass Mannschaften systematisch gedopt haben und trotzdem werden die Laufdistanzen(vorallem die intensiven Läufe) immer größer und es gibt mehr Spiele im Schnitt als noch vor 20 Jahren. Heute werden in der Leichtathletik, im Schwimmen Weltrekorde gebrochen, wo man weiß, dass diese früher mit Dopinghilfe zu STande kamen. WIe soll, dass beispielsweise funktionieren, dass ein Bolt sauber nen Weltrekord von 9,58 läuft, wo feststeht, dass damalige Fabelzeiten von Johnson und Lewis um die 9,80 auch nur mit Doping zustande kamen. Über 2 Zehntel. Das sind Welten.Quote:Original von Frank`NFurter
Im Radsport wird heute so streng kontrolliert, weil man jahrelang, jahrzehntelang, von Doping-Skandal zu Doping-Skandal immer schärfere Maßnahmen ergreifen musste. Daswar offensichtlich im Fußball nicht notwendig.Natürlich ist das im Fussball nicht notwendig, weil man doch gar nichts aufklären will. Wie gezeigt, gibt es zahlreiche Indizien und AUssagen und auch genug überführte prominente Fussballer, aber das interessiert doch niemand. Auch wenn zum Beispiel die Juvemannschaft beim CL-Sieg 96 systematisch gedopt war, mit Weltstars wie Del Piero und Zidane, es juckt niemand, weil nicht sein kann, was nicht sein darf…
16. Oktober 2012 um 18:52 Uhr #714613Vielleicht weiß auch Paul Breitner, früher Stürmer und heute Berater in Diensten des FC Bayern, mehr, als er zugeben will, wenn er sagt: „Ich würde nicht mit dem Finger auf die Radfahrer zeigen.“
Mein Bruder z.B. ist auch so Löli. Schaut Fussball weil’s so schön bequem ist. Ich hörte noch nie das Wort ‚Doping‘ von ihm im Bezug Fussball .. obwohl er ein hochstudiertes Arschloch ist. Eben, bequem halt Fussball zu sehen. Früher hat er noch mehr Radrennen geschaut .. aber all die Dopingskandale waren ihm zu unbequem. Nun sagt jeweils nur noch wie ein Sportfanpascha .. ‚hach, diese gedopten Velöler‘ .. tja.
Ich kenne mich in der Fussballfanszene so gut aus wie im Garten vom Kanarienvogel. Aber das Fahndertil denkt, bei den X-Millionen Fussbalfans wird in etwa gleich viele geben die sich ernsthaft mit Doping im Fussball interessieren wie herumliegende Kippen im Garten von Gott.
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