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Kanarienvogel aktualisiert.
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25. August 2012 um 13:41 Uhr #714594
Und bei dem Saustall der hier offengelegt wurde, ja, es stimmt .. der erste der mit seiner Lüge rausrücken sollte .. ist Armstrong.
102
25. August 2012 um 13:42 Uhr #714595Hahahahahaha
Warum macht dann Cancellara nicht das Geschenk für die nächste Generatin, eh?
Die Chance ist IMMER da… und doch viel effektiver wenn’s aktive sind, die auch nicht in irgendwas verwickelt sind.
Warum… weil Cancellara für dich ein Held ist. Wie Armstrong. Von denen verlangt man sowas nicht. Sind doch eh von Cassani und der USADA unschuldig verfolgte Opfer, oder?
Leitplanke
25. August 2012 um 13:44 Uhr #714596Weil Cancellara noch aktiv ist, und nie mit Doping in Verbindung kam.
102
25. August 2012 um 13:46 Uhr #714597Ach hör doch mal auf, dann könnte man e gleich alle 5000 aktiven Radsportler erschiessen. Es geht hier um eine Grauzone die man erweitern könnte .. jetzt hier, im Fall Armstrong.
102
25. August 2012 um 13:47 Uhr #714598Dem Til würden jedenfalls die Ciclowebartikel gefallen…. glaube da ist Armstrong jetzt auch an Pantanis Tod schuld… weil er wollte ihn nach 2000 nie mehr an der Tour sehen und man beugte sich seinem Willen… hihi… den Rest der Witzartikel noch nicht gelesen, geh mal google übersetzen, geht voll in deine Paranoiarichtung wohl.
Leitplanke
25. August 2012 um 13:50 Uhr #714599Wäre ein aktiver Cancellara dann nicht effektiver als ein paar alte Pappelis?
Wären da nicht
-Evans, Vorzeigesaubermann
-Cancellara, respektierter Nordstar
-Wiggins, der letzte Toursiegerviiiiiiiiiiiiiiiiel effektiver?
Leitplanke
25. August 2012 um 13:50 Uhr #714600Mit DIR schreibe ich nicht mehr.
PUNKT !
102
25. August 2012 um 13:54 Uhr #714601Nein, das war jetzt ein Ausrufezeichen…
. = Punkt
! = Ausrufezeichen
Leitplanke
25. August 2012 um 13:58 Uhr #714602Wo bleiben die Papageien ?
102
25. August 2012 um 14:01 Uhr #714603Siehst du.. freust dich unterdessen eben doch über die Chueli
Immer zuerst losschreien, immer so kindisch. Dabei gefällt es dir dann doch wenn du dem ganzen eine Chance gibst!
Luca Scinto hat übrigens ähnliche Probleme… der ist ein Twitterfollower von Veneto… irgendwie schreibt er da.
punto—
Trifft man den auch in Ponte Brolla?
Leitplanke
25. August 2012 um 14:04 Uhr #714604Zum Glück bin ich nicht mit dir verheiratet, also ehrlich !!!
102
25. August 2012 um 14:26 Uhr #714605Ehrlich? Mit gleich 3 „Punkten“? (komma)
Kennst du die Bedeutung dieses Worts überhaupt?
Leitplanke
25. August 2012 um 14:37 Uhr #714606tz tz tz
102
27. August 2012 um 17:04 Uhr #714607… wenn man das Problem Doping und seine Akteure weniger personenbezogen bewertet?
Im Profiradsport bezahlen kühl kalkulierende Großkonzerne Teamleiter, Sportliche Leiter, Fahrer bis hin zum Zeugwart dafür, dass durch sportliche Erfolge das Firmenimage, der Marktwert und die Umsatzzahlen gefördert werden. Kein Erfolg, keine Millionen.
Niemand kann die ganz großen Rundfahrten gewinnen, ohne „nachzuhelfen“. Ob er persönlich ein Drecksack ist oder ein Ehrenmann, spielt keine große Rolle. Will er gewinnen, muss er nachhelfen. Oder sich eine andere Erwerbsquelle suchen. Aber wer macht das schon, wenn er das Talent, den Willen und die Fähigkeiten hat, ganz vorn dabeizusein? Wenn ihm nur die letzten 5-10% fehlen und er Gefahr läuft, dass ein anderer, Schlechterer sich vollpumpt und an ihm vorbeizieht? Wenn er am Ende der „ehrliche Dumme“ ist und sich lebenslang mit Raymond Poulidor vergleichen lassen muss?
Der Fehler liegt somit nicht im System, das System ist der Fehler. Es muss gesellschaftlich und politisch entschieden werden, ob man – ggf. noch mit öffentlichen Fördermitteln – hochorganisierte Betrugsveranstaltungen im Bereich des Spitzensports fördern und tolerieren will. Ich meine nein. Warum nicht auch eine Lizenz für Verbände, für Sponsoren? Die auch wieder entzogen werden kann.
Es sollten am Ende nicht immer nur die Fahrer sein, die es trifft. Niemand kann mir erzählen, dass Sponsoren, Sportpolitiker etc. nicht wissen, was da läuft.
Fazit: Als Ex-Radsportfan hege ich keinen Groll gegen Armstrong. Mag er als Aktiver auch ein Arschloch gewesen sein. Aber war ein verdammt gutes Arschloch.
Original von ReinscHeisst
der klügere vogel hat recht!!!27. August 2012 um 17:08 Uhr #714608Als Konsument kann man natürlich Einfluss nehmen und auf die, durch den Sport beworbenen Produkte, verzichten.
Piensé, mientes bastardo
27. August 2012 um 17:35 Uhr #714609Quote:Original von Rouleur
Niemand kann die ganz großen Rundfahrten gewinnen, ohne „nachzuhelfen“. Ob er persönlich ein Drecksack ist oder ein Ehrenmann, spielt keine große Rolle. Will er gewinnen, muss er nachhelfen.Das ist doch ein Märchen. Gerade der, der durch jahrelanges Doping seinen Körper kaputt macht, kann irgendwann nicht mehr mit einem systematischen Trainingsexperten mithalten.
Es ist wie fast überall in unserer heutigen Gesellschaft: Doping ist ein Zeitgeistphänomen, man will kurzfristig Erfolg, auch wenn man langsfristig vielleicht den Schaden hat. Kurzfristiges Gewinndenken versus langfristigem und nachhaltigem Handeln. Der Planet ist voll von diesem Scheissdenken.
Wer systematisch trainiert, kann den Rahmen seiner persönlichen Leistungsfähigkeit irgendwann voll ausschöpfen. Im Radsport gelingt dass einem Fahrer vielleicht schon mit 27, einem anderen erst mit 33 Jahren. Wer seinen Körper durch Doping schädigt, erreicht seine absolute Leistungsfähigkeit nie. Wer „dopt“ ohne seinen Körper dabei zu schaden, dopt nicht, denn hier stimmt dann die Definition von Doping nicht mehr.
28. August 2012 um 6:12 Uhr #714610Quote:Wer „dopt“ ohne seinen Körper dabei zu schaden, dopt nicht, denn hier stimmt dann die Definition von Doping nicht mehr.Ich sehe es nicht ganz so. Aus zwei Gründen:
1. Leistungssport auf diesem Niveau ist an und für sich schon nicht gesund. In solchen Leistungsbereichen zu agieren, solchen Belastungen zu unterliegen schädigt den Körper. Aber das ist weiter kein wirkliches Problem, denn jeder Beruf hat seine ungesunden Seiten. Wer fragt z.B. mich als Arzt, wie sich 22 Jahre mit sechs bis acht Nachtdiensten (d.h. 24-h-Diensten) auswirken? Bei mir waren es Schlafstörungen und sogar Depressionen. Aber das hat noch keinen gekümmert. Hätte ich halt einen anderen Beruf wählen sollen.
2. Dopingmittel, das wird IMHO oft vergessen, sind keine Drogen wie Heroin, Kokain, etc. Sie haben nicht a priori eine schädigende Wirkung. Im Gegenteil: sie sind Medikamente, deren positive Wirkungen zumindest deutlich überwiegen. Ich meine sogar, dass bei vielen von ihnen (v.a. beim EPO) keine wirkliche Gesundheitsgefährdung vorliegt, sofern sie kontrolliert und unter Expertenaufsicht eingesetzt werden.
Dies ist übrigens ein Grund, warum ich für die kontrollierte Freigabe bin. Ein Aspekt davon wäre ja die ärtzliche Aufsicht. Und die wäre verbunden mit der in der Medizin üblichen genauen Aufklärungspflicht. Glaubt mir, das allein würde schon sehr viel ändern…Gruß
Karl-Heinz
28. August 2012 um 14:22 Uhr #714612Quote:Original von OWI
2. Dopingmittel [….]… haben nicht a priori eine schädigende Wirkung.Das ist ja eines der wichtigsten Probleme. Auf der Dopingliste stehen Wirkstoffe für die es bisher keinerlei Beweis einer schädigenden Wirkung gibt. Das betrifft auch nicht eine Minderheit der verbotenen Substanzen, sondern die absolute Mehrheit. Für fast gar kein Dopingmittel konnte bis heute eine Schädigung nachgewiesen werden (Ist natürlich auch schwer und ethisch nicht gut vertretbar hier Dosiseskalationsstudien einer Phase I Studie an gesunden Probanden durchzuführen).
Aber genau desshalb sagte ich ja, der Dopingbegriff macht überhaupt nur dann eines Sinn, wenn für eine bestimmte Substanz eine schädigende Wirkung nachgewiesen werden. Alleine das Merkmal „Leistungssteigernd“ reicht nicht aus, sonst müsste man auch die Aufnahme von Nahrung oder Wasser verbieten, ja Training generell verbieten.
Die gesamte Dopingdiskussion ist eine in und durch die Medien geführte Krawall-Diskussion zur Erhöhung der Zuschauerquote mittels selbtherbeiphatasierter Skandale. „Journalisten“ wissen in den seltesten Fällen auch nur ungefähr über was sie da eigentlich gerade reden.
Aber damit muss der Radsport trotzdem pragmatisch klarkommen. Den Sponsor interessiert nun mal leider sehr, was in den Medien geschrieben wird. Und ohne Sponsorsystem kein Profiradsport. Armstrong hat die Medien versucht für sich zu instrumentalisieren und es ist fast zwangsläufig, dass die Medien jetzt einen ganz prima Skandal wittern. Die Art wie Armstrong aufgetreten ist, hat dem Radsport enorm geschadet und wird ihm weiter schaden.
Ich würde heute gerne mal einen intelligenten Radprofi sehen, der sich beginnt mit seinen Kameraden gegen diesen ganzen Dopingskandalquatsch zu wehren, anstatt nur blöd mitzumachen und später lächerlich abzustreiten. Dieses Thema muss von den Radprofis endlich offensiv angegangen werden, damit sich etwas ändert, auch in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit.
28. August 2012 um 18:30 Uhr #714611Quote:Dieses Thema muss von den Radprofis endlich offensiv angegangen werden, damit sich etwas ändert, auch in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit.Da gebe ich Dir recht, wobei es natürlich sein kann, dass wir was anderes untEr „offensiv“ verstehen.
Ich würde es so sehen, dass die Fahrer gemeinsam auftreten und sagen:“Beendet doch endlich diese Scheinheiligkeit. Wir brauchen diese „medizinische Hilfe“, um unseren Beruf ausüben zu können. Setzen wir uns zusammen und reden wir darüber, wie wir das machen können.“
Das Problem: Wenn jemand das tut, dann fliegt er ja sofort. Also schweigen alle. Realistisch ginge das nur, wenn sich Fahrer, Teamleitungen und UCI zuerst geheim an einen Tisch setzen und dann gemeinsam an die Öffentlichkeit treten. Wenn einmal jemand das Tabu bricht, dann, so bin ich sicher, brechen die Dämme sowie so, natürlich nichz ohne großes Getöse…
Dazu noch eine Aussage von Christophe Bassons, einer der wenigen, die beim Doping nicht mitmachten:
Quote:That’s why it’s a mistake to fight the war on doping in terms of health – because, if you actually analyse it, doping responds to a need there too, because you can be healthier doing the Tour de France on drugs than without anything.”Doping hilft also sogar, die Strapazen des Leistungssports besser zu verkraften…
Gruß
Karl-Heinz
6. September 2012 um 11:48 Uhr #714867Das wäre eigentlich DAS was ich mir von den anderen 6 Glonerben Armstrong’s wünschen würde.
http://www.cyclingnews.com/news/museeuw-calls-for-doping-confessions-from-past-riders
102
6. September 2012 um 11:53 Uhr #714868Du hirnloser Kackfritz hast echt noch nicht kapiert dass zu 99% NIEMAND erbt?
Wird dich aber freuen zu hören dass Vaughters und seine Garminboys ihr Doping zugeben… Danielson, VDV, Zabriskie (skandalös, trotz Doping nie GT Leader, grrrrrr) hätten alle mal gedopt.. aber nur so ein bissle:) Wie Johan ja auch…
Was du willst ist Armstrong rehabilitieren. Auch offiziell haben’s alle gemacht!
Leitplanke
6. September 2012 um 12:12 Uhr #714869Nö
Interesse mich nicht für die Armstrong Geschichte, lese eben keine Boulevardpresse wie du.
Am besten alle nackt ausziehen, auf den Dorfplatz stellen und da sollen sie gestehen. Dann Doping unter ärztlicher Kontrolle freigeben. OWI bestimmt die Regeln und Dosierungen, Futter von mir aus sein Assistent.
102
6. September 2012 um 12:42 Uhr #714904Dabei willst es doch erst seit….. jaaaaaaaaaa der Armstronggeschichte
Leitplanke
6. September 2012 um 12:49 Uhr #714905Mh
Nein, Zeitpunkt weiss ich aber nicht mehr, aber sicher nach Armstrong. Seit wann willst es dann du ??
102
6. September 2012 um 15:54 Uhr #715005Auf Vaughters PR Geblubber würde ich nicht viel geben, gerade was er über Danielson sagt muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Angeblich war er bei USP/Disco auf dem vollen Blutdopingprogramm, aber das brachte ihm nichts weil er im aeroben Bereich schon so waaaahnsinnig talentiert war. Sein limitierender Faktor war „schon immer“ im mentalen Bereich, und erst in den Händen von Superduper-Mentaltrainer Vaughters kann Tommy D sein unglaubliches natürliches Potential sauber (!) ausschöpfen.
:rolleyes:
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