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Ventil aktualisiert.
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30. Juni 2006 um 9:58 Uhr #613672
Nicht nur in Spanien und bei der Tour geht es rund, die L’Equipe hat wohl einen Artikel gebracht nach dem bei Paris-Roubaix eine ganze Menge Spritzen aus einem CSC-Fahrzeug entsorgt wurden…
30. Juni 2006 um 11:52 Uhr #613673Also Anfang April wurden verdächtige Spritzen gefunden, von der Polizei gründlich analysiert und immer noch kein Verfahren eröffnet?
Das kann doch nur bedeuten, daß keine deutlichen Hinweise auf Doping gefunden werden konnten.
In dem Artikel steh, es wurde ein(!) Molekül gefunden, das auf den Gebrauch von THG (nicht zu verwechseln mit THC!) deuten könnte.
Klingt zwar sehr bedrohlich, aber für die Staatsanwaltschaft war dies offensichtlich nicht ausreichend.
Von Doping kann hier also nicht gesprochen werden.Wieviele Spritzen verbraucht eigentlich ein PT-Team an einem Klassiker-Wochenende?
Das sind sicher auch ganz ohne Doping hunderte.30. Juni 2006 um 11:59 Uhr #613674Das verdächtige an der Sache ist das die Spritzen wohl allesamt relativ gründlich gereinigt wurden bevor man sie entsorgt hat, daher hat man auch nicht viel gefunden…
30. Juni 2006 um 12:11 Uhr #613675Ist doch völlig normal!
Du tust Deine Konservendosen etc doch auch in die Spülmaschine,bevor Du sie wegwirfst.
Macht doch jeder!3. Juli 2006 um 10:21 Uhr #613676Ludwig hat unterdessen bestätigt, dass Sinkewitz, Rogers und Mazzoleni Klienten von Dottore Ferrari waren/sind.
Weiss nicht ob das was neues ist, riskier einfach mal das zu posten.
„Ich werd aus dir nicht schlau, erst willst du das Eine und dann… willst du wieder das Selbe.“
3. Juli 2006 um 11:07 Uhr #613677Nicht ungewöhnlich.
Ferrari und Cecchini sind seit Jahren ‚die Lichtgestalten‘ in der Trainingsbetreuung von Radsportlern.
Wer er sich leisten konnte war Kunde bei einem der Beiden.
Die Toskana ist nämlich nicht nur wegen dem günstigen Klima und dem guten Capuccino so ein beliebtes Trainingsrevier.4. Juli 2006 um 16:13 Uhr #613678UCI ruft TAS an in Fällen Landaluz und Gonzalez
GENF, 04.07.06 (rsn) – Der internationale Radsportverband hat vor dem internationalen Sportschiedsgericht TAS Berufung eingelegt gegen die Entscheidungen des spanischen Radsportverbands in den Dopingfällen Aitor Gonzalez und Inigo Landaluze. Die beiden Profis waren von ihrem Verband nicht bestraft worden, obwohl sie positiv waren bei Dopingkontrollen. Gonzalez, der Vueltasieger von 2002 war während der letzten Vuelta positiv auf Anabolika. Er sagt, dies sei auf verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel zurückzufürhen. Landaluz, der letztes Jahr überraschend die Dauphine gewann, wies bei einem Test während der französischen Rundfahrt einen erhöhten Testosteronwert auf. Eine Entscheidung des TAS wird in einigen Monaten erwartet.
pompa pneumatica
4. Juli 2006 um 18:05 Uhr #613679Weiß nicht ob schon erwähnt, aber auf C4a heißt es Gonzalez (und zwar der Santos) sei in Murcia positiv gewesen.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
4. Juli 2006 um 18:13 Uhr #613680Nee, glaube wurde noch nicht erwähnt. Hier der Link . Es war ein Kortikoid im Urin gefunden worden.
4. Juli 2006 um 18:47 Uhr #613681http://tour.ard.de/tdf/aktuell/kw27/blutdoping.htm
1564 verurteilte die Inquisition den Arzt Andreas Vesalius, den Begründer der neueren Anatomie, zum Tod, weil er eine Leiche zerlegt und festgestellt hatte, daß dem Mann die Rippe, aus der Eva stamme, gar nicht fehle. (Karlheinz Deschner)
4. Juli 2006 um 18:53 Uhr #613682T-Mobile startet Hexenjagd in den eigenen Reihen.
Ob das eine gute Idee ist solche uralten Kamellen auszugraben? Wer soll denn in Zukunft noch einen vertrag bei denen unterschreiben wollen wenn die 8 Jahre alte, vage Geschichten an’s Licht zerren?4. Juli 2006 um 18:57 Uhr #613683Dafür gibt es zumindest einen guten Grund. Bevor BILD es ausgräbt und ausschlachtet, geht man selbst an die Öffentlichkeit.
5. Juli 2006 um 23:05 Uhr #613684die „fälle“ landaluze und aitor g. werden anscheinend wieder aufgerollt; sowohl die uci als auch der csd (oberste rat des sportes) fordern eine erneute auseinandersetzung mit den jeweiligen vorfällen:
6. Juli 2006 um 5:13 Uhr #613685simoni
wurde zweimal bei dopingkontrollen positiv auf die einnahme von kokain getestet. den rest kennen wir ja.
giro 06 : simoni fährt gröberes geschütz gegen basso auf, weil er sich angeblich des etappensiegs betrogen fühlte. auch diese geschichte kennen wir.
diese geschichte kennen wir aber nicht : wieso meldet sich simoni jetzt nicht zu wort, dass er der wahre girosieger ist ?
Ähnlich äusserte sich Mauro Gianetti, der Manager von Saunier-Duval: «Wäre einer von uns auf der Liste erschienen, hätte ich ihn sofort entlassen. Wieso sollte ich da aufgeregt gewesen sein?» Einer der Seinen steht trotzdem auf der Liste: Carlos Zarate. Der Name tauche auf, weil Zarate im vergangenen Jahr bei Comunidad Valenciana unter Vertrag gewesen sei. Doch Zarate habe Dr. Fuentes nie gesehen, denn er habe 2005 wegen Krankheit keine Rennen absolviert. Also alles kein Problem, rechtfertigte sich Gianetti. Das verzweifelte Bemühen, zur sportlichen Normalität zurückzukehren, war am Sonntag jedenfalls noch spürbar. Wohl auch darum will Gianetti die Rangliste des Giro d’Italia nicht anfechten – obschon sein Fahrer Gilberto Simoni direkt hinter Basso und José Enrique Gutierrez klassiert war, die als Kunden von Fuentes überführt worden sind. «Der Giro wurde gefahren, und der Beste hat gewonnen. Basta», meinte Gianetti.
einfach nur eine logische überlegung ; simoni meldet sich sicher darum nicht zu wort, weil er so ein netter und vorsichtiger zeitgenosse ist wie opera, der erst dann mit dem finger auf einen verbrecher zeigt, wenn dieser vor seinen augen einer harmlosen katze in den arsch tritt ?
nein nein, eben nicht, simoni sitzt nur aus einem grund auf seinem sonst nicht losem mundwerk, und diesen grund wissen wir doch alle, nicht ? sein verhalten ist für mich auch ganz klar ein beweis dafür, dass schon erwischte fahrer dort weiter machen, wo sie erwischt wurden. ich weiss ich weiss, simoni wurde ja nicht verurteilt…aber mit so einem scheiss wie kokainhaltige bonbons lass ich mich aber erst gar nicht ein, dieses als freispruch gelten zu lassen !!!
102
6. Juli 2006 um 8:45 Uhr #613686Quote:Original von opera
die „fälle“ landaluze und aitor g. werden anscheinend wieder aufgerollt; sowohl die uci als auch der csd (oberste rat des sportes) fordern eine erneute auseinandersetzung mit den jeweiligen vorfällen:komisch, jetzt wo großflächig doping rauskommt, da wollen sie alte fälle wieder aufrollen. ich finde das lächerlich und heuchlerisch.
10. Juli 2006 um 19:26 Uhr #613687Hat jemand was von Hamilton gehört? Wäre am 22.9. ja wieder Startberechtigt…
DAS PERLT!
10. Juli 2006 um 19:54 Uhr #613688Quote:Original von VoigtsFötchen
Hat jemand was von Hamilton gehört? Wäre am 22.9. ja wieder Startberechtigt…Kann mir kaum vorstellen, dass den jemand verpflichtet, selbst wenn der Topform hätte.
„Ich werd aus dir nicht schlau, erst willst du das Eine und dann… willst du wieder das Selbe.“
10. Juli 2006 um 19:56 Uhr #613689Quote:Original von VoigtsFötchen
Hat jemand was von Hamilton gehört? Wäre am 22.9. ja wieder Startberechtigt…Also auf die Protour hat er zwei weitere Jahre keine Aussichten und ob er sich ein Proffesional Team antut, kann ich mir nicht vorstellen.
Gut gedopt ist halb gewonnen!
10. Juli 2006 um 20:21 Uhr #613690Deine Theorie hat schon etwas , so habe ich mir das auch schon gedacht , es muss ja einen Grunde geben , dass es nie die Topfahrer sind , die sich gegen gedopte Gegner äußern .
Bisher waren es ja eigentlich immer “ Badhosä“ wie
Manzano oder Simeoni , die dazu erst nachdem sie erwischt wurden , ausgepackt und andere angeschwärzt haben .Simoni wäre sowieso der falsche , um über andere zu sprechen , der hat genug Scheisse in der eigenen Hütte .
Und Gilbert ist doch kein ewiges Talent!
15. Juli 2006 um 17:24 Uhr #613691Ich schreibs mal hier rein.
Was ich mich frage, wie das im Radsport läuft, mit den ganzen Ärzten, die Trainingspläne für Radsportler erstellen. Wieso weiss das Team eigentlich nicht, bei wem die Sportler sich Trainingspläne abholen. Wieso weiss T-Mob nicht, dass einige Fahrer bei Ferrari oder Cecchini sind, verstehe das nicht. Die bezahlen Millionen für nen Kader und wissen nicht, wer die trainiert und was die trainieren, irgendwie obskur das ganze. Bei den Gerols das gleiche. ICh muss sagen, ganz schön viel vertrauen in die Fahrer, hätte ich zumindest nicht.
Oder meint ihr, dass das Selbstschutz der Teams, um später sagen zu können, wir wussten von nichts.
15. Juli 2006 um 18:52 Uhr #613692vino
die teamleitung weiss mit „sicherheit“, wer wo, bei welchem arzt ist. gehe schwer davon aus. ein heinrich z.b. wird vorallem von t-moblile bezahlt, für ein „sauberes“ teamarzt-image. ist für mich offensichtlich, bei den „wasser & brot“-aussagen die er seit langen schon drauf hat. seine aussagen sind schwarz oder weiss, je nach athlet der in anklage steht ( T oder nicht T ), und je nach bedarf dämlich, sich windend in ausreden !
dass, was wir mitbekommen durch die presse ist das eine, und dass, was hinten abgeht das andere.
bei einem millionen-vertrag wie ullrich hat mit t-mobile, kann und wird er unmöglich schweigen zu seinem geldgeber. so wie es aussieht, ist ullrich einsichtig, den ganzen schaden auf seine kappe zu nehmen, und so, dank einem gelddeal, versuchen t-mobile reinzuwaschen.
102
15. Juli 2006 um 19:04 Uhr #613693Quote:Original von Ventil
bei einem millionen-vertrag wie ullrich hat mit t-mobile, kann und wird er unmöglich schweigen zu seinem geldgeber. so wie es aussieht, ist ullrich einsichtig, den ganzen schaden auf seine kappe zu nehmen, und so, dank einem gelddeal, versuchen t-mobile reinzuwaschen.Offiziell ist der gute Jan ja bei Cecchini…dass T-Mobile von Fuentes nichts wusste kann ich mir durchaus vorstellen…Fuentes wurde ja vielleicht nur benötigt, da er neuartige Technologie besaß…
Offizieller Mari Holden Fan!!
15. Juli 2006 um 19:09 Uhr #613694ich glaube, da ist mehr dahinter…
102
15. Juli 2006 um 19:17 Uhr #613695Ventil,
ich wollte da jetzt nicht nur auf T-Mob und Ulle beziehen, sondern im Allgemeinen. Wie sieht’s denn mit den Helfern aus, weiss die Teamleitung mit wem und wie die trainieren, wie ist das bei Neo-Profis, nehmen die ihren Amateurtrainer, kriegen die einen vom Team gestellt. Keine Ahnung, wo ich das gelesen habe (cn vielleicht). Gerolsteiner weiß angeblich auch nicht, wer die Trainingspläne seiner Fahrer ausarbeitet, waren überrascht, das welche mit Cecchini (oder was Ferrari) zusammenarbeiten. Mich wundert es nur, dass eine Mannschaft sich nicht 3-4 Trainer leistet, die für ihre Fahrer exklusiv ein genaues Programm mit Ausrichtugn auf die Schwerpunkte der einzelnen Fahrer erstellen.
Wenn ich das richtig kapiere, ist das jetzt so, dass am Anfang der Saison gesprochen wird, wann und wo die Schwerpunkte liegen, wie trainiert wird, ist egal, das Team macht vielleicht ein paar Trainingstests und das wars. Wundert mich nur, dass es keine angestellten Trainer gibt.
15. Juli 2006 um 19:36 Uhr #613696Ist es nicht eigentlich auch so, dass vom Team eben vorgeschrieben wird, wann ein Fahrer seinen Formhöhepunkt haben sollte und dann ein dementsprechender Plan von Heinrich und Co. erstellt wird, um diesen dann direkt an den Personal-Trainier / Arzt weiterzuleiten…ich erinnere mich vor langer Zeit mal etwas entsprechendes auf der Mobile-Homepage gelesen zu haben…
Offizieller Mari Holden Fan!!
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