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Ventil aktualisiert.
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28. Juli 2006 um 20:19 Uhr #613897Quote:Original von Stahlross
Es dackelt schon gewaltig.
Erst war es ein Bier, jetzt 2(weiche) + 4(harte) Verteidigungsdrinks und zwischendrin eine Schildrüsenerkrankung. Garnicht schlecht einfach prophylaktisch einen zu heben. Wenn das Schule macht, fahren alle bald Schlangenlinie.Mich würde mal interessieren, was noch so alles die Hormonspiegel durcheinanderbringt. ah, demnächst geben sie vl den „Konsum“ von Pornofilmen nach der Etappe an.
da es ja so zu sein scheint, dass man – jedes mittel sei recht – immer unbedingt der beste sein will, könnte man ja einen wettbewerb im „dackeln“ ausschreiben.
allerdings sehe ich noch nicht, wer den namensgeber dieses wettbewerbes toppen könnte…
28. Juli 2006 um 20:32 Uhr #613898coolman
du begreifst nun wirklich rein gar nichts ! ( kann man auch nicht, wenn man es nicht versteht ).
102
28. Juli 2006 um 20:39 Uhr #613899Ich sehe das ähnlich wie Coolman! Doping freigeben kann einfach nicht die Lösung des Problems sein. Denn irgendwo muss man eine Grenze setzen, nämlich dort, wo „Doping“ gesundheitsschädlich wird. Doch dann werden sich einige erneut über diese Grenze hinwegsetzen.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
28. Juli 2006 um 21:07 Uhr #613900jaja
das problem ist nicht die „grenze“, sondern das „verdeckte“.
der sport hatte mal ein idealismus, der ist aber schon lange krepiert. im profisport wegen dem geld, und im hobbysport, durch den kranken gedanken, weil eben eine gruppendynamik da ist, die mit reisst, und in der man auch sich bestätigen will, in einem wettbewerb.
gibt es nicht auch tote bei „jedermannsverantstaltungen“ ? gibt es. und wieso ?
hinterfrag dich mal…
mein standpunkt :
wird „doping“ nicht „freigegeben“, wird es ewig so weiter gehen im radsport.
gendoping wird kommen. und das nachzuweisen erscheint mir unmöglich, so weit der stand der dinge ist.
102
28. Juli 2006 um 21:14 Uhr #613901Klingt ein wenig wie Tumor, den man einfach wachsen lässt. Na ja, auch das geht vorbei.
pompa pneumatica
28. Juli 2006 um 21:43 Uhr #613902@ventil:
macht nix, ich freu mich ja darüber, dass du den vollen durchblick hast.29. Juli 2006 um 1:04 Uhr #613903MAMP, der seit 14 jahren mit registriert erhöhtem (und daher erlaubtem) testosteron-wert fährt, geht davon aus, dass es „natürliche ursachen“ für den wert von landis gibt, u. a.: zu viel alkohol oder zu wenig, zu viel oder zu wenig sex – oder auch porno-filme:
29. Juli 2006 um 6:30 Uhr #613904wuste nicht genau wo ich das posten soll:
eher ein guter ansatz mit der trinkpause während der halbzeit oder seid ihr wie ich der meinug, was sind das denn für weicheier??? im vergleich zum radsport, gtu da ist sowas nicht machbar, aber die müssen auch durch die hitze und das 6 stunden, also ich finds nur lachhaft, is doch keine profieinstellung, herzkreislauf system wird belastet …usw..au du scheiße!!
http://radsportnews.net/cgi-bin/newsscript.pl?record=249
udn das is lächerlich, man kann nicht ein team für das betrügen eines einzelnen verantwortlich machen. der tickt nicht richtig der brender!! zb fall spanien, fuentes, dann wären ja viele teams weg, wer soll dann fahren, also sorry, der hat den schuss ncith gehört
29. Juli 2006 um 7:58 Uhr #613905Opera
wenn sich das rumspricht, haben die Fahrer bald alle einen DVD-Player und einen Koffer mit XXX-Filmchen dabei.
29. Juli 2006 um 9:05 Uhr #61390629. Juli 2006 um 9:31 Uhr #613907ich bin nicht beleidigt, ich erkenne lediglich deine überlegenheit an.
29. Juli 2006 um 10:53 Uhr #6139082-0 Coolman
Leitplanke
29. Juli 2006 um 11:12 Uhr #613909landis
Quote:Nach Informationen der ARD-Tagesschau ist der in der Urinprobe des Tour-Siegers ermittelte Testosteronwert allerdings um das Dreifache erhöht gewesen, was allein durch natürliche Vorgänge nicht zu erklären sei. Auch habe ein Test bereits Hinweise erbracht, dass es eine Zuführung der Substanz von außen gegeben haben müsse.ard-seite
29. Juli 2006 um 12:06 Uhr #613910bei n-tv haben sie da letztens einen experten befragt und der hat gemeint, die probe wäre wohl kaum veröffentlicht worden, wenn nicht schon vorher auf unnatürliche testosteronwerte geprüft worden wäre.
29. Juli 2006 um 12:21 Uhr #613911Und apropos Landis, USA und Bierkonsum: 1998 war der Leichtathlet Dennis Mitchell, langjähriges Mitglied der amerikanischen 4×100-m-Staffel, positiv auf Testosteron getestet worden. Mitchell erklärte, er habe am Vorabend der Probe fünf Bier getrunken und exzessiven Geschlechtsverkehr gehabt. Beim amerikanischen Leichtathletikverband stiess er damit auf offene Ohren – Mitchell wurde freigesprochen. Der Weltverband IAAF indes degradierte die Erzählungen zu Phantasien und sperrte den Sprinter für zwei Jahre.
NZZ
102
29. Juli 2006 um 12:29 Uhr #613912wer spricht denn eigentlich sperren aus ? doch die UCI, oder ? oder hängen da die nationalen verbände mit drin ?
29. Juli 2006 um 12:31 Uhr #613913Floyd Landis´ deutsche Teamärztin Denise Demir
Floyds Leistungssteigerung auf der 17. Etappe hält sie für normal. „Wir können anhand von Trainingsdaten beweisen, dass Floyd solche Leistungen erbringen kann. Auf der 17. Etappe ist er fünf Stunden mit rund 360 Watt gefahren. Im Training hat er das schon acht Stunden geschafft. Dabei muss man auch bedenken, dass sich Floyd auf der Etappe davor ja quasi ausgeruht hat.“
Den Testosteron-Test halte sie für umstritten. „Darüber hinaus sind Testosteron-Werte starken Schwankungen unterworfen“, so Demir. „Floyd hat außer seinen Hüftproblemen noch eine Schilddrüsenerkrankung. Sie kann den Testosteron-Spiegel beeinflusst haben. Außerdem haben wir am Abend vor der Etappe noch Bier und Whisky getrunken. Alkoholkonsum kann ebenfalls Einfluss haben. Das war auch mir neu.“
quasi ausgeruht hat sich landis in einer bergetappe bei der er eingebrochen ist ? aha. einen grösseren stuss habe ich schon lange nicht mehr gehört ! und landis fährt im training sogar noch besser als im wettkampf ? bin begeistert. eine schilddrüsenerkrankung hat keinen einfluss auf den testosteron-spiegel. wieso sagt sie, als ärztin „kann“. und dass das mit dem saufen ist ihr neu ist, nein wirklich, ich kann all dieses winden und leugnen nicht mehr hören.
102
29. Juli 2006 um 12:32 Uhr #613914die sperren
die nationalen verbände
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29. Juli 2006 um 12:34 Uhr #613915vor allem, was hat die ärztin davon, sich da jetzt einzumischen. entweder ist die frau einfach dumm, oder sie begreift nicht, das die fakten eindeutig gegen landis sprechen.
29. Juli 2006 um 12:36 Uhr #613916nein, sie ist nicht dumm, sondern einfach teil vom system. ihren sprachpart könnte genau so gut der velomechaniker übernehmen, käme auf das gleiche raus.
102
29. Juli 2006 um 12:49 Uhr #613917sportarzt und chef des nottwiler paraplegiker-zentrums beat villiger dazu :
wer heute bei einem wettkampf des dopings überführt wird, ist einfach nur dumm. es gebe so raffinierte methoden, sich mit unerlaubten mitteln bis an die toleranzgrenzen zu dopen,ohne dass man damit bei wetkämpfen gefahr lauf.
hier ein beispiel :
Landis Testosteron/Epitestosteron-Quotient ist bei 11:1 gelegen. Normalerweise betrage der Quotient beim Menschen 1:1 in einigen Fällen auch 2:1 sagte ARD-Sportreporter Hajo Seppelt. Für Dopingkontrollen sei ein ohnehin großzügiger Grenzwert von 4:1 festgelegt worden
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29. Juli 2006 um 13:03 Uhr #613918Quote:Original von Ventil
Landis Testosteron/Epitestosteron-Quotient ist bei 11:1 gelegen. Normalerweise betrage der Quotient beim Menschen 1:1 in einigen Fällen auch 2:1 sagte ARD-Sportreporter Hajo Seppelt. Für Dopingkontrollen sei ein ohnehin großzügiger Grenzwert von 4:1 festgelegt wordenhab‘ vorhin im radio den o-ton gehört.
seppelt sagte außerdem, dass die bausteine des analysierten testosteron eindeutig auf ein synthetisches mittel verweisen, das von außen zugeführt wurde.29. Juli 2006 um 13:10 Uhr #613919die bausteine des analysierten testosteron eindeutig auf ein synthetisches mittel verweisen, das von außen zugeführt wurde.
opera
woher weiss seppelt das ? ich meine, wenn es so ist, dann gibts nichts mehr zu rütteln an landis schuld. diese meldung muss wohl vom untersuchendem dopinglabor kommen..
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29. Juli 2006 um 13:15 Uhr #613920er hat den „informanten“ nicht benannt, sprach aber von sicheren und bestätigten quellen – mehr kann ich derzeit auch nicht sagen.
29. Juli 2006 um 13:16 Uhr #613921KV und Ventil,
ich freue mich auch über euren durchblick, vor allem was die freigabe von doping betrifft. ich habe diesen durchblick nicht und denke, dass ihr zwei leider nicht verstanden habt worum es im sport geht. weiterhin sollte das ventil verstehen, dass eine freigabe des doping die sache eben nicht transparenter macht. nein, sie macht die sache noch untransparenter. jeder würde wissen das gedopt werden darf, doch keiner weiss wer es nicht tut, oder was genommen wird, oder welcher arzt besser ist usw.. die folge: ein desinteresse am sport. und herr KV und Ventil, kein interesse – keine sponsoren – kein prof. radsport.
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