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Ventil aktualisiert.
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8. August 2006 um 11:28 Uhr #614122
Schon klar , bei Landis ist es ja Testosteron und anscheinend erwiesen nicht vom Körper produziert .
Und Gilbert ist doch kein ewiges Talent!
8. August 2006 um 12:05 Uhr #614123Hämatokrit 52?
2 Wochen Schutzsperre!
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
8. August 2006 um 12:08 Uhr #614124Wenn man die Kontrollen auf dem medizinsch höchstmöglichen Niveau etablieren würde könnte man sich solche blöden Pauschalisierungen wie diesen 50% Hämatokrit-Wert schenken. Entweder der Hämatokritwert ist körpereigen und natürlich gebildet worden oder eben nicht.
Fahrer die sich einen 52% Hämatokritwert im Höhentrainingslager zurechtgeschwitzt haben sind mir lieber als Typen die sich von ihrem Arzt auf 49,5% einstelln lassen!
8. August 2006 um 12:12 Uhr #614125@ ADLOAL
Ja, klar, Du kannst Dir das nicht erklären, klar, Du hast nichts genommen… kennen wir alles schon, gib’s doch einfach zu und erzähl uns lieber mal. wie sich das anfühlt, wenn man gedopt ist!Das mit dem Dünnpfiff macht schon Sinn, denn Durchfall wirkt dehydrierend und erhöht so indirekt den HTC-Prozentsatz.
Die roten Blutkörperchen werden nicht mehr, aber das Wasser im Blut weniger.
Als Museeuw seinen Arzt smste, daß er 52 hätte, schrieb dieser zurück, er solle viel Wasser trinken, um schnell wieder unter 50% zu kommen.8. August 2006 um 12:29 Uhr #614126Sperren den Doper!!!! Aber interessant das ganze, wusste der KV nicht.
Leitplanke
8. August 2006 um 17:17 Uhr #614127Anonym
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Landis hat (lt. Videotext ZDF) erklären lassen, dass es sich bei den beiden positiven Tests um eine Verschwörung handelt. Die Mitarbeiter in dem Labor hätten seinen Namen den Proben zugeordnet; somit sei die Analyse nicht den Regeln entsprechend verlaufen und daher angreifbar. Er werde das alles beweisen.
Damit ist seine Verteidigungsstrategie klar Mit immer wilderen Behauptungen versucht er, das Ergebnis der Tests und das Verfahren zu dikreditieren. Vermutlich zielt er mit seiner Strategie auf den Heimatmarkt, das einfache Gemüt vieler Amerikaner, auf deren Patriotismus, nach dem Motto „Unserem Floyd wollen die Funktionäre mit schmierigen Mitteln den Tour-Sieg klauen“.
Angeblich soll die Einstellung des Rennbetriebs bei Phonak kurz bevorstehen. Mich würde es nicht wundern, wenn der Sponsor sich zurückzieht.
8. August 2006 um 17:23 Uhr #614128wie lächerlich…wie gesagt, man muss sich nicht wundern, wenn sich Resultate so zeigen wie Spiegel-Beitrag…
Offizieller Mari Holden Fan!!
8. August 2006 um 17:57 Uhr #614129Quote:Original von Ventil
http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/sport/radsport/346501Eines der Doping-Mittel, die Ullrich genommen haben soll, wird laut Franke unter normalen Umständen nur schwerstkranken Menschen verabreicht. „Ich hätte nie gedacht, dass man damit dopen würde, so gefährlich ist das“, sagte er. Konkrete Details zu dem Medikament wollte er nicht nennen.
„Ich überlege Strafanzeige wegen schwerer Körperverletzung zu stellen“, betonte Franke und fügte hinzu: „Nicht gegen Ullrich, weil ich glaube, er wusste gar nicht, wie gefährlich das alles ist.“ Ihm gehe es um „die Hintermänner, die geistigen Täter“. Er sei bislang der einzige in Deutschland, der gerichtlich gegen Doping-Vergehen vorgehe.
Mir stellt sich die Frage, gegen wen und in welchem Land Franke etwas unternehmen will?
pompa pneumatica
8. August 2006 um 19:33 Uhr #614130Quote:Mir stellt sich die Frage, gegen wen und in welchem Land Franke etwas unternehmen will?Wohl gegen denjenigen, der ihm dieses Mittel empfohlen und/oder verabreicht hat. Mal sehen.
Franke verfolgt wohl das Ziel, „auf Umwegen“ mithilfe der bestehen Gesetzeslage auch rechtlich gegen Doping vorzugehen. Er hat ja immer wieder erwähnt, dass das bestehende Arzneimittelgesetzt eigentlich schon eine Basis dafür sein kann.
Der Ansatz mit der Körperverletzung ist ja grundsätzlich sicher nicht falsch. Aber damit auch ermittelt wird, muss erstmal klar sein, ob es überhaupt eine Körperverletzung gibt. Und wenn das Opfer das abstreitet, halte ich das eher für schwierig. Aus den Unterlagen müsste also eindeutig hervorgehen, dass Ullrich diese Mittel verabreicht wurden, und es muss zumindest einen Grund zur Annahme geben, dass er nicht über die Gefahren informiert wurde. So schätze ich als Laie das zumindest mal ein.8. August 2006 um 19:57 Uhr #614131Bin leider kein Jurist. Aber wird der Tatbestand nicht schon erfüllt, wenn der Arzt dem Patienten das Mittel verabreicht. Zumindest ist der Tatbestand des Medikamentenmißbrauchs erfüllt. Keine Ahnung, wie in diesem Fall das Strafmaß aussehen könnte. Man könnte immer noch auf fahrlässiger Körperverletzung plädieren, wenn schon der Vorsatz nicht nachweisbar ist.
8. August 2006 um 21:22 Uhr #614132auch hier..
der glaube und gedanke ist schon lange gestorben.
102
8. August 2006 um 21:46 Uhr #614133Quote:Original von Stahlross
Bin leider kein Jurist. Aber wird der Tatbestand nicht schon erfüllt, wenn der Arzt dem Patienten das Mittel verabreicht. Zumindest ist der Tatbestand des Medikamentenmißbrauchs erfüllt. Keine Ahnung, wie in diesem Fall das Strafmaß aussehen könnte. Man könnte immer noch auf fahrlässiger Körperverletzung plädieren, wenn schon der Vorsatz nicht nachweisbar ist.strafmaß kenne ich auch nicht genau, aber in solchen fällen kann man meines erachtens auf vorsätzliche körperverletzung plädieren – bin ja über frankes ‚informationen‘ nicht informiert. wenn es stimmt, dass ein medikament, das ansonsten nur schwerstkranken verabreicht wird, einem „gesunden“ sportler zur verfügung gestellt wird, ist das nicht fahrlässig, sondern vorsatz.
8. August 2006 um 23:01 Uhr #614134das scharping aber gar nichts macht, stimmt ja nun nicht. es gab ja diese paar punkte, die vom deutschen radsportverband umgesetzt werden und das schon zum 01.09. was das genau bringt, wird man vl sehen. dieser mcquaid oder wie der heißt, scheint mir momentan ein hinderungsgrund zu sein. der verharmlost das alles.
9. August 2006 um 7:18 Uhr #614135gebt mir einen scheiterhaufen, einen benzinkanister, dann drücke ich franke gerne ein streichholz in die hand…
scharping ist eiter in der beule, wie so viele andere auch in diesem „inzuchthaufen“.
102
9. August 2006 um 7:41 Uhr #614136Franke will also Fuentes in Spanien anzeigen, weil dieser einem Dritten ein falsches Medikament verabreicht haben soll? Klingt nicht erfolgversprechend.
Für die spanische Staatsanwaltschaft gibt dieser Ansatz jedoch was her, den das Delikt aufgrund dessen die Ermittlungen laufen ist meines Wissens „Angriff auf die Volksgesundheit“.
Grob unsachgemäße Verabreichung von gefährlichen Medikamenten passt da gut rein.Aber warum kann Franke nun nicht sagen, um welches Medikament sich handelt?
Ist es so gefährlich, daß nicht mal der Name ausgesprochen werden darf?9. August 2006 um 8:58 Uhr #614137Quote:Bin leider kein Jurist. Aber wird der Tatbestand nicht schon erfüllt, wenn der Arzt dem Patienten das Mittel verabreicht.Glaub ich kaum. Dann wäre ja jede Verabreichung eines Medikaments eine Körperverletzung. Ich frage mich, ob überhaupt die Gefährlichkeit des Medikaments schon als Körperverletzung gesehen werden kann. Denn Ullrich wurde ja offensichtlich weder verletzt noch irgendwie geschädigt.
Quote:wenn es stimmt, dass ein medikament, das ansonsten nur schwerstkranken verabreicht wird, einem „gesunden“ sportler zur verfügung gestellt wird, ist das nicht fahrlässig, sondern vorsatz.Das Verabreichen war schon vorsätzlich. Das geht aber nicht automatisch mit der Körperverletzung einher. Die Körperverletzung kann daher doch höchstes fahrlässig sein, würde ich sagen. Ich sehe schon, wir brauchen einen Juristen hier
Medikamentenmissbrauch trifft wohl zu, aber dass eine Anzeige wg. Körperverletzung von Erfolg gekrönt sein kann, erscheint mir doch recht unwahrscheinlich.
Quote:Aber warum kann Franke nun nicht sagen, um welches Medikament sich handelt?Das hab ich mich auch schon gefragt. Aber ich denke mal, wir werden es noch erfahren.
9. August 2006 um 14:22 Uhr #614138McQuaid hat in einem Interview angekündigt, dass die UCI im die Anzahl der Renntage, Rennlängen und Ruhetage überprüfen (audit) werden.
Einzelheiten will er in einer Pressekonferenz heute bekanntgeben.9. August 2006 um 18:21 Uhr #614139http://radsportnews.net/2006/dt_8mcquaid.shtml%5B/URL%5D
Was haltet ihr davon ?
Und Gilbert ist doch kein ewiges Talent!
9. August 2006 um 18:31 Uhr #614140Quote:1. Das die UCI das Blut von Ullrich nicht rausrückt halte ich für korrekt. Das soll der Bub von sich aus tun. Oder ein Gesetz soll ihn dazu zwingen. Falls aber die Fakten das nicht hergeben, Pech. Dann werden wir nie die 100-prozentige Gewissheit haben. Sinds halt nur 99,9999999999999999999999999 Prozent.
2. Ob Jens Voigt ein glaubwürdiger Vorzeigeathlet für den Radsport ist weiss ich nicht. Der italienische Ministerpräsident Prodi hielt Basso auch für ein Sinnbild des sauberen Radsports. Tja, die beiden fahren bei CSC. Böse ist wer böses denkt.
3. Prudhommes ablehnende Haltung zu einem Vorschlag, der etwas bewirken könnte , sagt vieles aus. Grosses Geschrei und wenns dann für einen selbst ernst wird, Schwänzchen richtung Boden.
pompa pneumatica
9. August 2006 um 18:34 Uhr #614141Nein Danke, Prof. Dr. Franke!
Von Pit Weber
Deutschland hat seriöse Anti-Doping-Experten. Ihnen kommt in den nächsten Monaten eine große Rolle zu, wenn es um die Weichenstellung im Kampf gegen den Sport-Betrug geht.
Einer gehört sicher nicht dazu: Prof. Dr. Werner Franke! Der Molekular-Biologe aus Heidelberg gefällt sich in der Rolle des Marktschreiers, der laut scheppernd auf angebliche Missstände hinweist.
Doch wer möchte, dass der Stammtisch an der Gesetzgebung teilnimmt?
Nicht erst seit dem Ullrich-Fall zieht Franke Schlüsse, stellt Behauptungen auf und verurteilt, noch bevor die zuständigen Gerichte zusammengetreten sind. So hat der Molekular-Biologe aus den ihm angeblich vorliegenden Akten der Guardia Civil errechnet, dass Ullrich 35000 Euro pro Jahr für Doping-Mittel ausgegeben haben soll. Franke hat dieses Wissen exklusiv, denn alle anderen, denen die Untersuchungsergebnisse aus Spanien vorliegen, konnten das nicht verifizieren.
Jemand, der so mit Fakten umgeht, hat an einem „Runden Tisch“ der Doping-Gegner nichts zu suchen!
Nein Danke, Prof. Dr. Franke!
Radsport aktiv wird nicht mehr über die Ergüsse des Professors aus Heidelberg berichten. Wer lesen will, was er von sich gibt, muss auf den Boulevard!
Jan Ullrich verlinkt übrigens auf seiner HP auf radsport – aktiv.de
Sieht so aus, als hätte er seinen „Arschlecker“ angewiesen ein wenig Propaganda zu betreiben.
pompa pneumatica
9. August 2006 um 19:07 Uhr #614142Quote:Original von Veloce stanco
Jan Ullrich verlinkt übrigens auf seiner HP auf radsport – aktiv.de
Sieht so aus, als hätte er seinen „Arschlecker“ angewiesen ein wenig Propaganda zu betreiben.Da war schon immer eine Verlinkung zu radsport-aktiv.
Gut gedopt ist halb gewonnen!
9. August 2006 um 19:21 Uhr #614143Spielts ne Rolle wie lange er das schon macht?
pompa pneumatica
9. August 2006 um 19:42 Uhr #614144Ne, aber in deinem Post hört es sich so an, als hätte Ullrich (genauer gesagt sein Webmaster) die Verlinkung erst nach der Kritik von radsport-aktiv gemacht.
Gut gedopt ist halb gewonnen!
10. August 2006 um 15:04 Uhr #614145naja..
Paradis gesteht EPO-Doping
Der 36-jährige Langstrecken-Spezialist Daniel Paradis wurde von seinem Team entlassen, nachdem er eine Dopingkontrolle verweigert hatte.
Mittlerweile hat der Schweizer Mountainbiker EPO-Doping eingestanden.Sport1
102
10. August 2006 um 15:59 Uhr #614146Düsseldorf (rpo). Michael Robertson, Inhaber einer amerikanischen Software-Firma, hat ein hoch dotiertes Angebot in Richtung Floyd Landis ausgesprochen. In der Offerte an Landis‘ Sponsor Phonak bietet er dem mutmaßlichen Doping-Sünder 100.000 Dollar für einen Lügendetektor-Test.
Robertson ist als überzeugter Landis-Fan bekannt, möchte dem Gewinner der Tour de France jedoch nicht blind vertrauen: „Ich möchte glauben, dass du dir den Tour-Sieg durch Biss, Entschlossenheit und hartes Training erarbeitet hast – aber ich brauche einen Beweis“, schreibt der Software-Spezialist auf seiner Homapage in der Mitteilung an das Phonak-Team.Zwar glaubt Robertson nicht, dass der Test die Entscheidung des internationalen Radsport-Verbandes UCI über eine wahrscheinliche Aberkennung des Titels beeinflussen würde, Millionen von Fans würden dann jedoch wissen, dass ihr Held nicht lüge. Zu diesem Zweck möchte Robertson den Test auf Video aufnehmen und im Internet veröffentlichen.
Bisher möchte das Schweizer Phonak Cycling Team von der Offerte jedoch nichts wissen und verweigert zudem jeglichen Kommentar.
RP ONLINE
unglaublich diese seifenoper..
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