Team Sky

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  • #731967
    Krollekopp
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    Original von Frank`NFurter

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    Original von Majka

    Es handelt sich hierbei um die Tropenkrankheit Bilharziose

    Interessant! Bei dieser Krankheit erfolgt der Wiederaufbau eines normalen Blutbilds mittel Erythropoietin, also EPO. Hier wird es so eingesetzt, wie es ursprünglich gedacht war, nämlich als medizinisch indiziertes Therapeutikum.

    Das wäre ja der Knaller. Hast Du dafür einen Beleg irgendwo im Netz? Ich konnte nichts finden.

    #731968
    Majka
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    Das ist sowieso seltsam. Er behauptet ja anscheinend auch, dass er diese Krankheit schon seit seiner Jugend in sich trägt. Zumindest kann man diese Aussage irgendwo lesen. Auf der anderen Seite wurde er aber erst 2010/2011 behandelt. Da frag ich mich erstens, wie konte der so lange mit dieser Krankheit Leistungssport betreiben und zweitens, wieso hat er das früher nicht gemerkt?

    Ob das mit EPO behandelt wird, weiß ich nicht. Hab dazu jetzt gerade auch nichts gefunden. Aber die ganze Geschichte stinkt doch zum Himmel.

    Gerade wieder ne andere Quelle gefunden, die sagt: „Froome apparently picked up the disease on a trip to his native Kenya in November 2010.“ Da findet man einfach keine klare Aussage drüber. Aber erst im November 2010 erkrankt unterstützt ja auch wieder meine Aussage, dass die Ausrede wegen schlechter Ergebnisse zuvor nur ne Ausrede ist.


    I think we’ll ride fast tomorrow.
    Bjarne Riis

    #731969
    MaxiHaberl
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    Es mag ja durchaus Anlass für Anschuldigungen gegen Sky geben und Froome’s Leistungssprung ist tatsächlich sehr erstaunlich, aber glaubt ihr ernsthaft die Sky Fahrer verfügen über Dopingmittel zu denen der Rest keinen Zugang hat? Ich schätze dass nach wie vor ein Großteil des Feldes gedopt ist und dazu gehören sicher auch die Skyfahrer, aber glaube nicht dass diese wesentlich besser präperiert sind als die hochklassige Konkurrenz. Die Dominanz von Sky is wohl ein Zusammenspiel aus Doping, Material, Organisation, Training und Taktik. Das nur auf den Faktor Doping zu reduzieren ist mir zu einfach. Desweiteren glaub ich auch nicht, dass Porte/Uran/ Henao auch so einfach auf ein Tourpodium fahren könnten und es nur an der Teamorder liegt, dass sie das nicht tun. Mir ist der ganze Haufen von Sky auch nicht sonderlich sympatisch, aber sie schaffen momentan in einem leider dopingverseuchten Sport insgesamt die besten Voraussetzungen und holen die richtigen Fahrer. Das führt dann zu relativer Dominanz, auch wenn bei weitem nicht alles klappt, da im Sport viele Komponenten halt nicht planbar sind.

    #731970
    Majka
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    • ★★★★★★

    Ich denke schon, dass es in einem Sport, wo es um wenige Sekunden geht und vor allem darum, auf den Punkt genau die richtige Form zu haben, möglich ist, mit einem Ticken mehr an Doping bzw. besseren Mitteln, den entscheidenden Vorteil heraus zu schlagen.

    Ich weiß nicht, in wie weit das Fahrerfeld noch dopingverseucht ist und ich bin auch eigentlich der Letzte, der mit dem Finger auf jemanden zeigt und nach Doping schreit, aber bei Sky ist mir das einfach zu krass. Mit Taktik hat das nicht viel zu tun, denn sie fahren einfach alles von vorne im Feld und fertig. Taktisch ist das kein Meisterwerk. Nur wieso können die das so fahren? Technische Vorteile kann ich mir einfach auch nicht vorstellen. Es gibt viele gute Ausrüster und wenn die Technik wirklich einen Vorteil hätte, würden da andere sofort drauf einsteigen.

    Die Organisation ist sicherlich gut und das Teamwork auch, aber das alleine erklärt nicht, wieso einzelne Fahrer solche Sprünge machen und plötzlich vom Hinterherfahren zum Dominator werden. Außerdem möchte ich mit diesem Beitrag auch nicht irgendwen verurteilen, sondern einfach darüber reden und versuchen, mir eine Meinung zu bilden.

    Interessant ist die Thematik so oder so.


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    Bjarne Riis

    #731971
    Frank`NFurter
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    Original von Krollekopp
    Das wäre ja der Knaller. Hast Du dafür einen Beleg irgendwo im Netz? Ich konnte nichts finden.

    Die Behandlung gegen die Plattwürmer,also die Viecher die die Bilharziose auslösen (Schistosoma), erfolgt durch ein spezifisches Wurmmittel. Früher war es Biltricide der Firma Bayer. Der Wirkstoff ist Praziquantel.

    EPO, also das Glykoproteinhormon, wird man dann einsetzen, wenn es gilt nach der Behandlung das Blutbild möglichst schnell wieder aufzubauen. Gerade bei einem Sportler ist davon auszugehen, dass ein Einsatz von EPO angezeigt ist.

    #731972
    Frank`NFurter
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    Original von Majka
    Das ist sowieso seltsam. Er behauptet ja anscheinend auch, dass er diese Krankheit schon seit seiner Jugend in sich trägt.

    Mehr als seltsam. Bleibt die Krankheit unbehandelt, wäre Ausdauersport im Spitzenbereich undenkbar. Bekanntlich wird ja im Spitzensport das Immunsystem teilweise arg zurückgefahren – deshalb werden die Buben ja auch immer gleich krank. Wenn du das unbehandelt läßt und gleichzeitig dich voll auspowerst, pusht man die Krankheit auch noch massiv.

    Also, da stimmt irgendwas ganz gewaltig nicht. Bei Wiggins werden übrigens ähnliche Schemata herangezogen. Wiggins war angeblich alkoholabhängig mit der Konotation, dass er erst, als er diese Abhängigkeit überwunden habe, zu dem Überfahrer wurde, der er letztes Jahr war. Als er dann zum SIR geadelt wurde, und jeder Dopingskandal auch das Empire geschädigt hätte, ist sein Leistungsvermögen wieder abrupt gesunken :D :D :D

    Aber ernsthaft: so wie Sky die Öffentlichkeit verarscht, ist das selbst in den schlimmsten Zeiten von US Postel und Team Telecom nicht passiert. Das ist so absurd, dass es schon fast wieder komödiantischen Wert hat.

    #731973
    Frank`NFurter
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    Original von MaxiHaberl
    Es mag ja durchaus Anlass für Anschuldigungen gegen Sky geben und Froome’s Leistungssprung ist tatsächlich sehr erstaunlich, aber glaubt ihr ernsthaft die Sky Fahrer verfügen über Dopingmittel zu denen der Rest keinen Zugang hat?

    Jain. Die Dopen vermutlich schon mit denselben Mitteln wie alle Dopen. Das Meisterschaft im heutigen Dopinghandwerk scheint ja eher derart zu sein, dass die Präparate die man nehmen muss um den Dopinggebrauch zu verschleiern erhebliche Expertise und Aufwand bedeuten. Und da ist ein Team mit viel Geld einem Team mit weniger Geld halt einfach deutlich überlegen. Ich gehe davon aus, dass systematisches Doping schon ein paar 100.000 € pro Jahr und Fahrer kosten kann, jedenfalls auf Spitzenniveau. Deshalb überrascht mich auch eher die Wiederkehr der Kolumbianer. Entweder die bekommen die Drogen billiger oder können da in Kolumbien so gut Dopen, ohne dass sie die Verschleierungspräparate benötigen. Keine Ahnung. Ist irgendwie nicht plausibel, weil die meisten ja für europäische Teams im Einsatz sind und ihr Leben in Europa verbringen.

    Aber wir konnten ja noch nicht mal hier vernünftig klären, wie regide überhaupt in Europa die Dopingbehörden agieren. Ich befürchte, das hat man sich landläufig etwas naiv vorgestellt. Tatsächlich dürfte auch unser Kampf gegen Doping vornehmlich auf weißem Papier stattfinden.

    #731974
    Kanarienvogel
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    Im Fußball oder anderen Sportarten kannst du durch Technik und Kopf sehr viel ausgleichen, aber im Radsport ist sehr viel körperlich und da kannst du nicht nach 5 Jahren hinterherfahren plötzlich allen davon fahren. Das ging noch nie und wird nie gehen.

    Der KV beschränkt sich mal darauf das hier zu kommentieren.

    1. Problem: Diese „Uebertreibungen“. 5 Jahre hinterherfahren hier. Man hat das Gefühl du wirfst mal Froome alles mögliche an den Kopf, dazu immer die negativste Interpretation (er sagt hatte schon immer Bilharzia, ha, geht nicht, er sagt er hatte es 2010, ha, zählt nicht oder so) 5 Jahre hinterherfahren. Stimmt halt so nicht. 2006? Elite 2 in Südafrika. WM mitgefahren, da im Strassenrennen im Hauptfeld, ZF sicher nicht brillant. 2007 Fährt bei einem südafrikanischen Conti TEam. Und da waren die Resultate für einen 22 jährigen gut genug. Giro delle Regioni Etappensieg ist nicht nichts, im Gegenteil.2008 bei Barloworld, als einziger aus dem Farmteam (Falls es denn eins ist). Gleich TdF Debut, einmal ok am Berg wie oben Pepe verlinkt hat, 14. ZF, dann 3. Appennino. HInterherfahren für einen 23? Bis hier ist seine Entwicklung komplett normal. Ein 23er jähriger in seiner ersten Saison oben? Und wenn du ihn nach 08 schon abgeschrieben hattest, dann warst wohl der einzige. 2009 dann etwas enttäuschend. Giro, nicht schlecht, 35. aber nie wirklich aufgefallen. Monte Petrano Etappe 24. das beste Resultat, war auch die schwerste Etappe. 17. ZF in Mendrisio, wM, dann noch. Vor Wiggins übrigens. Nach 09? Geht weiter leicht nach oben, aber eigentlich zu langsam um ein Star werden zu können. Alles zu unauffällig. Ein Helfer auch bei wichtigen Rennen? Sicher. 2010 dann schlecht, bei Sky klar enttäuschend. Und hier konnte man ihn dann als Star abschreiben. Als Helfer nicht unbedingt, aber als Star ja. 11 ging’s weiter wie 10, Bilharziajahr im Nachhinein, bis zur Vueltaexplosion.
    Das ist einfach nicht 5 Jahre hinterherfahren. Das ist ein recht gutes U23 Jahr bei einem Conti Team, ein eigentlich sehr gutes Debut bei einem grossen Team, gefolgt von einem etwas enttäuschenden dann 1,5 klar enttäuschenden. Der Sprung zum Star ist dann immer noch gross genug… mit den Untertreibungen seiner Jahre 07-08-09 hilfst deinem Argument schlussendlich nicht, weil es eben so halt nicht stimmt.

    Der wichtigere Punkt. Das ging noch nie und wird nie gehen. Doch. (also wenn man die 5 Jahre Uebertreibung mal ignoriert). Chris Froome hat gerade bewiesen dass es geht. Die Frage ist halt WIE. Dann sag uns mal deine Theorie? Warum explodiert ausgerechnet er so wild? Kriegt er spezielleres Zeugs als andere (obwohl ja offenbar sein Teamchef nicht an ihn glaubte, wie du uns sagst). Pumpt er sich von 35 auf 49 hoch, während andere halt von 47 starten und da weniger profitieren? Bilharza als Blutbildverzerrmöglichkeit wahrgenommen?

    Was Technik angeht gibt’s übrigens sicher einiges zu lernen. Beispiel Teklehaimanot, nach Ciclowebisten die den näher verfolgt haben als der KV hat der die körperlichen Fähigkeiten um ein guter Fahrer zu sien. Was ihn zurückhalte sei grausames Fahren im Feld (geht unter Technik/Kopf) hauptsächlich. Froome ist jetzt zwar nicht Eriträer, aber was Radsport angeht Südafrikaner. Der KV vermutet mal dass da auch nicht alles so gut wie in Europa läuft was das Training angeht. Da gab’s sicher auch einiges zu korrigieren.


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    #731975
    Majka
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    Die Frage, wie ich glaube, dass es wirklich ist, stellt sich doch gar nicht. Kein Mensch, der nicht Froome heißt, kann das beantworten. Diese Gegenfrage ist also an sich sinnlos, weil ich gar nicht in der Lage bin, diese überhaupt annähernd wahrheitsgemäß zu beantworten.

    Aber ich kann mit rund 20 Jahren Radsport-Fandasein, mit der Anmerkung, dass es mein Beruf ist, sich intensivst damit zu beschäftigen, feststellen, dass die Entwicklung von Froome nicht realistisch ist. Wenn ich sage, dass er 5 Jahre hinterher gefahren ist, dann meine ich nicht, dass er kein Land gesehen hat, sondern einfach, dass er gemessen an der Konkurrenz und gemessen an dem, was er jetzt zeigt, absolut bodenlos schwach war. Und das kannst du wohl nicht leugnen. Wie kann ein Fahrer, dessen bemerkenswertestes Ergebnis in einem Jahr Platz drei beim Giro del Alpennino war, jahrelang sowas von nichts zeigen und dann auf einen Schlag so explodieren? Das ist für mich vergleichbar mit der Leistung von Landis bei der Tour damals. Der ist die Etappe zuvor sowas von eingegangen und danach hat er alles in einer so unmenschlichen Verfassung in Grund und Boden gefahren. Auf eine natürlich andere Zeitspane gesehen ist diese Explosion für mich in ihrer Dimension vergleichbar.

    Die einzige Theorie, die seine Entwicklung für mich glaubhaft machen würde, wäre, dass er irgendeine Krankheit wirklich schon dauerhaft in sich trug, diese beseitigte und dann so stark war. Dann ist er wirklich, einfach ohne unrealistische Leistungen, ein Fahrer, wie es in nur selten gibt. Aber die Annahme, dass diese Krankheit bereits immer Bestand hatte und man erst bemerkte, nachdem er schon jahrelang Profirennen fuhr, ist doch einfach absolut unrealistisch, vor allem, weil es sein Blut betrifft und man das im Radsport mehr als nur einmal im Jahr überprüft. Ansonsten kann seine Leistungsexplosion mit normalem Menschenverstand einfach nicht so akzeptiert werden. Denn ich sage nochmal: Er wurde nicht von einem guten Fahrer zu einem Siegfahrer, sondern von einem eher schlechten Fahrer zu einem absoluten Dominator. Das ist ein gewaltiger Unterschied.


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    Bjarne Riis

    #731976
    Kanarienvogel
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    Wieder die Uebertreibung. Er wurde nicht von einem eher schlechten Fahrer zum Dominator.
    Er wurde vom ok Fahrer zum vermutlich stärksten Fahrer am Berg.

    Dazu, er war 26 als er explodiert ist, nicht 30, oder 35.

    Die Frage mag sinnlos sein, dann ist es aber eigentlich die ganze Diskussion auch. Wenn etwas nicht erklärbar sein soll, ist Innuendo ohne spezifisch zu werden irgendwie dann sogar noch sinnloser als eine Theorie wie es doch erklärbar sein könnte.

    Schwer erklärbar ja… und der hat der KV auch nicht mehr als ein paar mögliche Erklärungen, die ihn auch nicht vollkommen überzeugen, und die er dir jetzt erspart.
    Schlussendlich ist es ihm irgendwie auch egal. Froome ist jetzt halt da, wird er in nächster Zeit mal erwischt und gesperrt, ok, weg ist er, passiert das nicht oder wie im Fall Armstrong erst wenn er 40 ist… dann ist’s auch egal, die Rennen sind vorbei und wurden genossen (oder auch nicht) eine nachträgliche Sperre bringt dem KV dann rein gar nichts.


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    #731977
    Feige
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    Original von Frank`NFurter

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    Original von Krollekopp
    Das wäre ja der Knaller. Hast Du dafür einen Beleg irgendwo im Netz? Ich konnte nichts finden.

    Die Behandlung gegen die Plattwürmer,also die Viecher die die Bilharziose auslösen (Schistosoma), erfolgt durch ein spezifisches Wurmmittel. Früher war es Biltricide der Firma Bayer. Der Wirkstoff ist Praziquantel.

    EPO, also das Glykoproteinhormon, wird man dann einsetzen, wenn es gilt nach der Behandlung das Blutbild möglichst schnell wieder aufzubauen. Gerade bei einem Sportler ist davon auszugehen, dass ein Einsatz von EPO angezeigt ist.

    Eine Behandlung mit Wurmmitteln kann vorübergehend die Zahl weißer Blutkörperchen erhöhen. Das ist aber noch lange keine Grund mit EPO nachzuhelfen. Nur dann, wenn man es sowieso vorhat.


    Piensé, mientes bastardo

    #731978
    Frank`NFurter
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    Original von Feige
    Eine Behandlung mit Wurmmitteln kann vorübergehend die Zahl weißer Blutkörperchen erhöhen. Das ist aber noch lange keine Grund mit EPO nachzuhelfen. Nur dann, wenn man es sowieso vorhat.

    Du hast nicht wirklich gelesen um was es geht, oder?

    #731979
    Frank`NFurter
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    Original von Majka
    Denn ich sage nochmal: Er wurde nicht von einem guten Fahrer zu einem Siegfahrer, sondern von einem eher schlechten Fahrer zu einem absoluten Dominator. Das ist ein gewaltiger Unterschied.

    Mehr noch: Er wurde zu einem Fahrer, der zu den besten drei am Berg gehört und! zu den besten drei Zeitfahrern. Das ist das Dopingeingeständnis schlechthin. Die letzten Fahrer dieser Sorte stellten sich nämlich im Nachhinein alle als zugedröhnt ohne Ende heraus.

    #731980
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    Für mich ist Sky schlichtweg das neue US Postal. Wenn man sich die Entwicklung der Fahrer dort anschaut, dass ist einfach nicht normal. Ich glaube nicht dass der Radsport sauber ist, aber die müssen da wirklich bis zum Gehtnichtmehr hochgedopt sein, wie damals Armstrong oder Riis. Normalerweise zeige ich nicht mit dem Finger auf andere und sage „der dopt sicher“, aber bei Sky ist es so offensichtlich dass es nicht mehr zum aushalten ist. Es ist eigentlich das erste mal dass ich auf einen richtigen Dopingskandal während der Tour hoffe. Hoffe das wirklich inständig.


    Alberto „The legend“ Contador

    #731981
    Feige
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    Original von Krollekopp

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    Original von Frank`NFurter

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    Original von Majka

    Es handelt sich hierbei um die Tropenkrankheit Bilharziose

    Interessant! Bei dieser Krankheit erfolgt der Wiederaufbau eines normalen Blutbilds mittel Erythropoietin, also EPO. Hier wird es so eingesetzt, wie es ursprünglich gedacht war, nämlich als medizinisch indiziertes Therapeutikum.

    Das wäre ja der Knaller. Hast Du dafür einen Beleg irgendwo im Netz? Ich konnte nichts finden.

    Furter

    Wo ist belegt, dass nach Einnahme eines Wurmmittels eine Epoeinnahme zu erfolgen hat? Ich glaube, du hängst hier einem Irrtum nach.


    Piensé, mientes bastardo

    #731982
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    Froome passt auch gar nicht in das übliche Schema bei Sky. Der Rest der starken Sky-Fahrer galt davor schon als große Talente oder sind Fahrer, die schon früher starke Ergebnisse eingefahren haben. Zu letzteren gehört auch Wiggins (4. Tour 09). Keiner von denen hat bei Sky einen unnatürlichen Leistungssprung gemacht. Die Masse an Leistungsteigerungen und Wiedererstarkungen sowohl bei Jungen als auch bei alten Fahrern ist jedoch auffällig.
    Das muss jetzt nicht zwangsläufig bedeuten, dass bei Sky mehr gedopt hat. Ein sehr hohes Budget ermöglicht dem Team mit Sicherheit auch die bestmöglich Betreuung für die Fahrer bezüglich Training, Leistungsanalysen, Ernährung, Ärzte usw. Aber das Budget ermöglicht Sky eben auch eine optimale Betreuung bezüglich illegaler Mittel zur Leistungssteigerung.

    Und hinter Sky steckt einer der mächtigsten Medienkonzerne der Welt. Und an der Medienpresänz hängt alles. Ohne Medienpresänz keine hohen Sponsorengelder. Berichten Sky und andere Murdoch-Medien mehr vom Radsport, so profitieren davon die anderen Teams, die anderen Fahrer, die anderen Teams finanziell, da es für Sponsoren attraktiver wird, Gelder in den Radsport zu pumpen, da der Werbeeffekt größer ist. Niemand hat ein Interesse es sich mit Sky und dem weltweit operierenden Murdoch-Medienimperium zu verscherzen.
    Und Murdoch betreibt ja nicht nur Pay-TV-Sender unter diesem Namen in GB, sondern in vielen europäischen Ländern. Also liegt es durchaus im wirtschaftlichen Interesse seiners Konzerns, dass vom Radsport und somit vom Team Sky berichtet wird. Nun hat fast kein Zeitungsleser Interesse daran, wer ehrenhaft 15. oder 8. geworden ist. Man will von Siegern und vom Podium lesen, wenn überhaupt. Also braucht es Erfolge. Und anders als Unternehmen aus anderen Ländern, die wissen, dass neben der Tour in ihren Länder kaum ein Radereigniss Medienpresänz erzeugt, kann dass Murdoch-Imperium dem Sport einfach mehr Presänz einräumen.
    Aber auf den Podien stehen dann eben auch Leute, die nicht für Sky fahren. Und über die wird dann auch berichtet.
    Dies könnte dazu führen, dass Sky mehr Freiheiten beim Thema Doping zugestanden bekommt als andere Teamns. Sowohl von den Fahrern, den Teams und den Funktionären. Denn solange Sky nicht überteibt,profitieren alle davon und auch anderen Teams bleiben genug Siege und Platzierungen für (die vermehrte) Medienaufmerksamkeit. Und wenn ich mir die Liste der Siege des Teams anschaue (Ich habe diese Saison nur ganz grob verfolgt.), dann hat Sky nicht übertrieben.

    So, kommen wir wieder zu Froome und Wiggins.
    Sky ist ein britisches Unternehmen, das Team ist britisch und auf der Insel des in Pfefferminzsoße gekochten Wildschweins und der lauwarmen Cervisia hat der Sender seinen wichtigsten Markt. Desweitern ist GB jetzt nicht das große Radsportland. Was dort wirklich zählt ist die Tour. Wie fast überall, die paar wirklichen Radsportländer mal ausgenommen. Und die ist erst dann richtig interssant, wenn ein Landsmann wirklich was reißt. Die restlichen Rennen werden dann wirklich interessant, wenn sie als wichtig verkauft werden können und der eigene Tour-Star zu den Sieg-Kandidaten zählt. In den restlichen Rennen ist man dann für das heimische Team und seine Fahrer, falls man es denn anschaut. Eher ließt man gern über die Erfolge im Sportteil der Tageszeitung oder in der Sport Bild und vergleichbaren Zeitungen. Denn in erster Linie sind die Leute Fans der Stars und nicht des Teams. Die Folglich braucht es britische Stars an der Tour, damit das Ganze Konzept läuft. Somit ist es nicht verwunderlich, dass die beiden auffälligsten Entwicklungen der letzten Jahre die zweier Briten sind.
    Wobei man hier durchaus differenzieren muss zwischen den beiden. Und man muss zwingend eben auch andere Faktoren, Theorien und Überlegungen berücksichtigen, wenn man versuchen will, ihre Leistungen einzuordnen.

    1. Doping ist im Radsport immernoch (sehr sehr) weit verbreitet. Die meisten erfolgreichen Profis dopen.
    2. Es wird nicht mehr so exzessiv wie früher gedopt.
    3. Die veränderte Kontrollkultur und der dem Radsport durch die Skandale der vergangenen Jahre aufgedrängte verstärkte Anti-Doping-Kampf macht unkontrolliertes Doping im größeren Umfang durch den Fahrer selbst viel zu riskant.
    4. Jedem Faher im Team die bestmögliche Behandlungzukommen zu lassen wäre viel zu teuer.
    5. Nur die großen Teams mit fettem Budget können sich so eine Betreuung für eine breite Masse an Fahrern leisten.
    6. Ein Fahrer muss erst einmal zeigen, dass er es Wert ist, in ihn und seine optimale Präparation mit Dopingmitteln zu investieren.
    7. Kein Dopingmittel der Welt macht aus dir einen Tour-Sieger. Auch keinen Paris-Nizza-Sieger oder sonstwas. Doping ersetzt keine Veranlagung und kein richtiges und hartes Training. Es sorgt nur dafür, dass du noch mehr aus dir rausholen kannst.

    So, fngen wir mit Wiggins an. Dass er bei Vaugters (oder wie auch immer man den schreibt. Das hier zu schreiben ist genug Arbeit, keinen Bock jetzt auch noch jeden scheiss Namen extra zu überprüfen. Obwohl das ja kaum mehr Zeit gekostet hätte als die verfickte Klammer hier. Aber beides mach ich jetzt sicher net.) seinen unglaubliche Entwicklung hin zum GT-Fahrer gemacht hat, ist sicher kein Zufall. Der und sein Team haben ein Auge dafür, bei wem es sich lohnt zu investieren. Und auch für das richtige Training und und die richtige Präparation, damit die Fahrer ihr GT-Potential entfalten können. Das Wiggins davor nie aufgefallen ist als Rundfahrer mag auch daran liegen, dass davor niemand in die nötige Präparation investieren wollte, um aus Wiggins einen Top-Rundfahrer zu machen. Und ein Star auf seinem Gebiet wie Wiggins stellt sich nicht um in dem Alter, wenn er nicht von Anfang an die Möglichkeit bekommt, oben mitzufahren.
    Mit Cavendish und Wiggins gibt es nun 2 britische Tour-Stars. Wiggins wechselt zu Sky, Cavendish erst einmal nicht. Also ist man auf Wiggins als britischen Star angewiesen, damit das Konzept Sky funktioniert. Das wissen auch die Funktionäre. Von daher kann ich mir durchaus vorstellen, dass Wiggins mehr aus sich rausholen darf als andere. Er ist mit der stärkste Zeitfaher und verdammt stark am Berg. Wenn man sich andere Topfahrer anschaut, die beides können, so gibt es keinen anderen außer Froome, der es schafft, in der einen Disziplin zur absoluten Überelite zu gehöhren und in der anderen trotzdem noch ein Kandidat für die Top10 zu sein. Entweder sie sind in der eine Disziplin tierisch stark und fallen in der anderen ab (Contador, Martin) oder sie sind in beiden Top10-Kandidaten (Leute wie Evans). Contador war mal so jemand. Inzwischen ist er nicht mehr der Zeitfahrer von früher. Für mich ein Indiz, dass er sich mehr zurückhalten muss inzwischen. Aber das ganze ist sicherlich nicht nur auf Doping zu schieben und seinen Toursieg verdankt er genauso wie Evans nicht nur der eigenen Stärke, sondern auch den Umständen. Bei Vaugters ist er schon 4. an der Tour geworden. Und der hat bestimmt nicht die Freiheiten, die Sky hat. Der und sein Team sind die Risiken eines Skandals bei weitem nicht so wert wie Sky.
    Vom 4. Platz bei normaler Präparation, wie sie jeder andere Top-Fahrer in dem Umfang auch bekommt hin zum Toursieg unter optimalen Umständen ist jetz kein Leistungssprung, der allzu heftig ist und nur mit viel mehr Doping oder besseren Mitteln als beim Rest zu erklären ist. Die oben genannten Sachen lassen aber die Vermutung zu, dass da durchaus etwas(!!!) mehr nachgeholfen wurde.

    Froome galt mal als Talent unter Beobachtung, hat aber über die Jahre nichts gezeigt, was rechtfertigt hätte, mehr in ihn zu investieren. Gut möglich, dass erst bei einer Epo-Behandlung nach seiner Krankheit offenbar wurde, was der bei richtiger Präparation für ein Leistungsvermögen hat. Und Sky braucht einen britischen Star. Wiggins ist nicht mehr der jüngste. Also bekommt jetzt auch Froome die Special-Behandlung. Man will aber erst sehen, was er wirklich kann. Also bleibt Wiggins vorerst die Nummer 1. Bis nach der Tour letztes Jahr. Inzwischen weiß man bei Sky, dass man bei Froome einen möglichen Dominator hat bei richtiger Präparation. Und in anbetracht der oben genannten Dinge lässt man Sky gewähren. Wie sehr sie übertreiben dürfen im Vergleich zu den anderen, dass wird man an der Tour dieses und die nächsten Jahre sehen.

    So muss jetzt los arbeiten, schaffs nimmer, den Text Kontrolle zu lesen. Falls ich den roten Faden irgendwo mal verloren haben sollte, das Ganze wirr und voller Rechtschreibfehler ist, dann betrachtet das Ganze als Spam, in den jemand viel mehr Arbeit und Liebe gesteckt hat als manch anderer hier.


    Meine Meinung steht fest!!! Also verwirrt mich bitte nicht mit Fakten!

    #731983
    Schmoekokater
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    Schreib nachhert eventuell auch weng mehr zu Froome und so, aber jetz ist Zeitmangel.


    Meine Meinung steht fest!!! Also verwirrt mich bitte nicht mit Fakten!

    #731984
    Majka
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    Sehr gut. Wo kann ich unterschreiben? :D


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    Bjarne Riis

    #731985
    Saedelaere
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    Didi Thurau zu Froome: „Seine Position ist so schlecht und unorthodox, dass ich mich als Fachmann schon wundere, wie das geht.“ :D

    Die affige Sitzposition von Froome war ja hier auch schon öfter Thema. Schnell ist es trotzdem irgendwie. Macht es wohl doch die Ladung

    #731986
    Kanarienvogel
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    Zwischenfrage:

    Der KV nimmt an heute passt folgendermassen in die Skystory: Die „schützende Hand“ (UCI, ASO, Greenpeace) hat gedroht die Hand wegzunehmen, alle ausser Froome werden jetzt ernsthaft kontrolliert.

    Stimmt’s?

    Aeh, oder Dopingmittel gone bad? Ginge auch.

    Ok, neue Frage: Welche Theorie stimmt?


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    #731987
    Ventil
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    Bin zu müde zum denken/schreiben …

    könnte ein Mix aus Theorie 1|2 sein plus Taktik. Die Jungs kommen wieder, wurden heute nicht gebraucht …


    102

    #731988
    ReinscHeisst
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    glaube fast das porte von sky zurückgepfiffen wurde :D
    allerdings das der rest so mies abschneidet hätt ich nicht gedacht, obwohl für mich da eigentlich keiner gut genug bei solchen pässefahrten ist. außer porte halt. aber der mal außen vor, totales mysterium irgendwie.
    man hätte doch den ein oder andren koksfresser gebraucht bei sky.
    thomas, kennaugh können vll mal so 4-5km berge fahren und sind da zu gebrauchen, aber sicher keine pyrenäen pässe.
    stannard, hagen fürs flache.
    lopez, sioutsou beide ein rätsel, aber die absoluten edelhelfer waren die ja auch noch nie.
    wasil noch mehr ein rätsel, wech!
    bleibt halt nur porte.
    also wer auch immer die mannschaft zusammengestellt hat, gehört gefeuert :D


    #731989
    Rindfleisch
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    Ich glaube die haben gestern mit irgendwas voll reingehauen was man nicht jeden Tag nehmen kann aus gesundheitlichen Gründen, künstliches Hämoglobin o.ä.. Man hat aus Unterschätzung der heutigen Etappe – 30 Km ins Ziel vom letzten Berg, keine superschweren Pässe – alles auf gestern gesetzt und wäre damit heute beinahe auf die Nase geflogen.

    #731990
    Schmoekokater
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    http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_83125.htm

    Sowas würde ich mir einfach von der restlichen Presselandschaft auch wünschen. Kritisch hinterfragen, was bedeutet, dass man beide Seiten betrachtet, ohne zu verurteilen.


    Meine Meinung steht fest!!! Also verwirrt mich bitte nicht mit Fakten!

    #731991
    Schmoekokater
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    Quote:
    Original von Kanarienvogel
    Zwischenfrage:

    Der KV nimmt an heute passt folgendermassen in die Skystory: Die „schützende Hand“ (UCI, ASO, Greenpeace) hat gedroht die Hand wegzunehmen, alle ausser Froome werden jetzt ernsthaft kontrolliert.

    Stimmt’s?

    Aeh, oder Dopingmittel gone bad? Ginge auch.

    Ok, neue Frage: Welche Theorie stimmt?

    Oder ganz einfach ein schlechteres Team als 2012. Da hatte man neben Sieger Wiggins den besten Bergfahrer Froome als Helfer + 2 Fahrer mit Top10-Niveau (Porte+Rogers).
    Diesmal hatte man Porte als Edelhelfer, der anders als Froome im Vorjahr eben nicht um den Sieg hätte mitfahren können, sondern auf eigene Rechnung wahrscheinlich „nur“ um das Podium hätte kämpfen können. Danach im Vergleich zum Vorjahr eine große Lücke. Siwtsow, Kirijenka und co sind zwar gute Rundfahrer, aber gehören nicht zur erweiterten Elite.
    Denke wie Rindfleisch, dass man in den Pyrenäen einfach zu stark auf den ersten Tag gesetzt hat. Ob das eine spezielle einmalige Ladung war, oder man die Helferschaft in der Erwartung, dass am 2. Pyrenäentag am Anfang eh nix großes passiert, einfach zu sehr am Limit hat fahren lassen, und dann eben auf der 9. Etappe einfach von der Anfangsaction überrumpelt wurde, bevor die erschöpften Beine einen brauchbaren Rennrythmus gefunden hatten? Letztendlich wurscht. Die haben sich einfach mit ihrer Taktik leicht verkalkuliert.

    Rest jetz mal wieder an meine Verschwörungstheoretikerkollegen mit unplausibleren Theorien als meiner:

    Den Porte da auf der ersten Bergetappe einen Tag auf Superstar machen zu lassen, nur um ihn dann am nächsten Tag zurückzupfeiffen, wäre doch vollends bescheuert. Hätten die bei Sky gewollt, dass sich Porte zurückhält, damit es weniger Gerede gibt, dann hätten sie es ihm schon davor klargemacht. Man opfert doch nicht einen möglichen Podestkandidaten am Anfang der 2. Woche, wenn Froome immernoch einbrechen, stürzen, krank werden oder von einem von der deutschen Presse aufgeputschten verrückten Anti-Doping-Nazi erschossen werden kann!
    Jetzt schaut euch doch mal die Berrichterstattung an, als ob Porte auf Rang 2-5 da irgendeinen großartigen Unterschied gemacht hätte. Wäre halt in den ganzen Artikeln noch ein Absatz darüber, dass Portes starke Leistung ein weiteres Indiz wären. An der Stimmung gegenüber Froome würde das nichts ändern.


    Meine Meinung steht fest!!! Also verwirrt mich bitte nicht mit Fakten!

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