World Tour 2012

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  • #692337
    Kanarienvogel
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    Neuer Thread lohnt sich für dieses Chaos nicht:

    Vacansoleil und Euskaltel wohl weg?

    Dazu hat der KV irgendwo mal gelesen dass für 2014 die Regeln anders sind…. Also nicht mehr Top 15 sportlich sicher (ausser es ist Katusha) 16-20 kämpfen um weitere 3 Plätze, sondern einfach die Top 18 „sicher“ Was auch immer da bei der UCI heisst. Wie die Punkte verteilt werden wohl auch wieder leicht anders, weniger Fahrer zählen? Aber wie immer auch die neuen…

    17 der 19 Team werden wohl in die Top 18 kommen? Eus, Vac weg? Heisst sonst jemand wird 18 und kriegt die Lizenz… wenn man sie will. Europcar wollte ja 13 eh keine z.B. IAM schon 2014 PT? Möglich…
    Ganz ok wäre es natürlich auch enn man mal einfach nur 17 oder 16 hätte.


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    #692338
    Pepe
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    Jo, ein Platz ist vakant. IAM dachte ich nach den Verpflichtungen. Aber die haben heute gesagt, dass sie PT bleiben. Europcar hat ja in den letzten beiden Jahren gezeigt, dass sie keine WorldTour wollen. Bleibt wohl nur Cofidis. Oder es wird mal wieder alles neu geregelt..


    Nooit eerder heb ik zo’n koude voeten gehad

    #692339
    Rindfleisch
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    http://www.biciciclismo.com/cas/site/noticias-ficha.asp?id=66347

    Les ich das richtig, Europcar wird sehr wahrscheinlich WorldTour nächstes Jahr weil sich sonst kein anderes Team beworben hat? Ich zähle oben 12 Teams die ihre Lizenz sicher haben und darunter 6 Teams die sich um eine Lizenz bewerben, inklusive Europcar.

    #692340
    Krollekopp
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    Für Saxobank scheints ja wieder mal eng zu werden. Mal gespannt wie das ausgeht. Und wer sich Contador schnappt falls es nicht klappt.

    http://www.cyclingnews.com/news/contador-taking-pay-cut-to-help-save-saxo-bank-team

    #692341
    Kanarienvogel
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    Steht auch auf CN, da kann man Englisch lesen :D

    Europcar wieder WT.. bah… Kader für 3 GTs haben sie nicht, aber gut, haben andere Teams ja auch nicht. 13 allgemein nicht toll, PR schon, aber da gehen die 2 guten ja weg. Aber ok, Rolland TdF, Voeckler versucht’s nochmal mit den Klassikern, 2. Reihe Giro und 2 Reihe plus Rolland vuelta.. mal sehen

    INteressant findet der KV aber auch:
    2013 19 WT Teams 20 Pro Conti
    2014 18 WT und 16 Pro Conti.

    Gleich 5 teams weniger? Oder kann man sich später nochmal bewerben?

    WCs: Giro ändert sich wenig bis nichts. Androni, Bardiani sicher. +2
    Tour hingegen… Cofidis, dann Grosskampf NetApp, IAM, MTN Colombia, evtl mit Italienern und Amis und x die auch wollen.


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    #692342
    midas
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    Deutlicher Teamschwund ist schon Realität (auch wenn ich nicht weiss inwiefern man noch nachmelden kann).

    Für GT-WildCards (abgesehen von Cofidis und Heim-PCTs): NetApp und IAM mit guten Chancen auf zwei, MTN sollte auch eine relativ sicher haben.

    #692348
    Kanarienvogel
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    Problem ist da nur dass eigentlich beide auch nicht das Team für 2 GTs haben. Besonders nicht wenn die TdF unter den 2 ist, was zu erwarten ist. TdF könnte übrigens auch Bretagne Chancen haben.

    Aber noch so viele Fahrer ohne Team dass das eine oder andere Team sich noch billig und gut verstärken könnte.


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    #692353
    Möve
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    http://www.cyclingnews.com/news/uci-release-outline-for-future-of-worldtour?ns_campaign=news&ns_mchannel=rss&ns_source=cyclingnews&ns_linkname=0&ns_fee=0

    Möchte jetzt nix verteufeln, aber spontane Jubelstürme löst das bei mir nicht aus.


    Original von ReinscHeisst
    der klügere vogel hat recht!!!

    #692349
    Kanarienvogel
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    Hoffentlich auch nicht…

    Ist ja sehr unklar teilweise.
    24 Teams… 16 sind D1, 8 D2… 120 Tage D1, 50 Tage D2? WAS GENAU HEISST das? Wer muss D2 Rennen fahren.. die 8 Teams und wer? D1 Rennen wohl D1 und D2 WCs… D2 Rennen, D2, einige D1, andere auch?

    Das Prinzip könnte interessant sein… aber 16+8 halt nicht gut. Problem wieder Wild Cards dann.. der KV nimmt an man bleibt bei 22 Teams… dann? Dürfen die Veranstalter nur noch sozusagen 2 ausladen? Doof. Lieber 16+12 oder etwas… aber ob’s so viele gute Teams gibt? WT sozusagen in WT A und WT B trennen, A müssen die ganz grossen fahren, B können sie teilweise auslassen wäre gut, aber ob das das heisst weiss der KV nicht.

    Sonst… mit Ueberschneidungen wie Tirreno-PN hat der KV keine Probleme eigentlich, könnte bleiben, auch wenn RCS und ASO das lieber getrennt hätten, klar.

    Grosser Mist dafür: Alles auf 5-6 Tage cutten. TdS 9 Tage, könnten auch 10 sein. Idiotisch das auf 5-6 Tage reduzieren zu wollen. Nicht nur die GTs und die Monumente haben Tradition und zählen was.

    Einige Sachen aber auch mysteriös..
    • Six weeks of uninterrupted competition focused on the spring classics.

    Ist doch schon so? Im Prinzip… MSR, GW, RVV, PR, AGR, LBL, 6 Wochenende mit Klassikern, dazwischen noch Halbklassiker, Brabant, Schelde etc, und superdupermegaklassiker, FW. Was genau wollen die damit jetzt sagen? Was ändern oder so lassen?


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    #692350
    Möve
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    So wie ich den Plan verstehe, soll man von Februar bis Oktober quasi jeden Tag erstklassigen Radsport schauen können. 170 Tage lang.

    Das heißt vermutlich werden in die Wochen der Frühjahrsklassiker noch fünf- bis sechstägige Rundfahrten gelegt – quasi wie Baskenland jetzt, nur das ganze ständig. Unklar, ob das in der Ardennenwoche auch so bleibt – eher nicht.

    Tirreno und PN sowie Dauphinee und TdS würden sich zukünftig auch nicht mehr überschneiden.


    Original von ReinscHeisst
    der klügere vogel hat recht!!!

    #692351
    midas
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    Diese Normierung von kürzeren Rundfahrten gefällt mir gar nicht. Das läuft dann so auf zentralvermarkteten Kommerz-Einerlei heraus.

    Ansonsten, die drei Divisionen gar nicht mal so schlecht evtl. Interessant halt, wie viele ordentliche Teams man dann (ist wohl in Richtung 2020 gedacht) am Start hat. Diesen Jahreswechsel findet ja nochmal eine weitere Verdichtung auf die Superteams mit Riesenbudget statt. Das gefällt mir auch nicht, ist zu einem Teil der ökonomischen Situation in Kernländern des Sports geschuldet. Bleibts so, könnte es das neue Konzept durchaus mistig machen.

    #692352
    Jaja
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    Hab es irgendwann aufgegeben mich genau mit dem ganzen WorldTour-Zeugs zu beschäftigen. Interessiert ja auch quasi niemanden was es da im Moment gibt mit Weltrangliste etc.

    Hauptproblem bei diesem Konzept für mich die Wildcards. 16 + 8 einfach zu wenig. Oder man erlaubt auch Division 3-Teams dann einen GT-Start. 16 statt 19 Division 1 wäre ja gut, aber dann eine breite Division 2 wie es jetzt ist. Halt mit Teams die unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Kleine ital. Teams, die dann für den Giro interessant sind, Belgier, die die Klassiker unsicher machen wollen aber eher keine GT fahren, Franzosen die zur Tour wollen etc.

    Wäre bei nur 8 Zweitligisten dann schon ziemlicher Unfug. Vor allem da müssten dann ja alle wohl 2 GT’s fahren. Müssten dann ja auch alles Teams mit 25 Fahrern sein, dafür wird es keine Sponsoren in so großer Zahl geben.

    Oder soll dieses Konzept dahin führen, dass bei GT’s nur noch 18 Teams starten, dafür aber mit 10 oder 11 Fahrern? Alles ziemlich dubios, aber zielt eben auf Kommerzialisierung ab, das ist klar.


    Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.

    #692354
    Frank`NFurter
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    Quote:
    Original von Jaja
    Alles ziemlich dubios, aber zielt eben auf Kommerzialisierung ab, das ist klar.

    Hä? Profiradsport ist Kommerz. Ansonsten wärs Amateursport.

    Ob die Maßnahmen, soweit man sie überhaupt schon nachvollziehen kann, greifen, wird man sehen. Dass der Radsport aber definitiv unter Druck steht zu Handeln, steht wohl ziemlich außer Frage.

    #692343
    Doktor_Watson
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    Reduzierung der Teamstärke auf acht Fahrer und 24 Teams können alle GTs bestreiten.

    :gähn:


    Wir sehen uns in Wladiwostok?

    #692344
    Kanarienvogel
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    Quote:
    Original von Frank`NFurter
    Dass der Radsport aber definitiv unter Druck steht zu Handeln, steht wohl ziemlich außer Frage.

    Nein, nicht wirklich. Warum steht das ausser Frage?

    Und welcome back Watson!


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    #692345
    midas
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    Ja, das frage ich mich auch, woraus in dieser Frage ein Handlungszwang abzuleiten ist ….

    Und noch was: natürlich hat Profiradsport was mit Kommerz zu tun. Aber dennoch ist es etwas ganz anderes, ob sagen wir GS Emilia ein Rennen organisiert oder so universelle Sportmarketender (wie etwa dieser Fuzzi da, Rapp oder so ähnlich, zur Boomzeit hierzulande). Und für meinen Teil ist klar, welche Art des Radsports ich da präferiere.

    #692346
    Möve
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    Erinnere mich an 2009: Da konnte die ASO mit Mühe und Not 20 Teams zur Tour bringen. Zwei davon waren überhaupt nicht konkurrenzfähig: Fuji und Skil. Also auch damals schon recht dünn besetzt. Eigentlich auch Agritubel, Bbox und Cofidis damals nicht Tour-tauglich.

    Zwei Jahre später konnte man dann, ohne besonders wirksame Reformen in der Teamstruktur, Franzosenteams wie Bretagne-Schuller oder ein stark besetztes Geox mit dem Vorjahreszweiten nicht einladen, weil es zu viele starke Teams gab. Der Giro im gleichen Jahr mit 23 Teams.

    Ich sehe da auch nicht unbedingt Handlungszwang wegen einem Jahr. Mit dem neueinstieg von ein oder zwei finanzstarken Sponsoren macht man das System eher kaputti.


    Original von ReinscHeisst
    der klügere vogel hat recht!!!

    #692347
    Frank`NFurter
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    Natürlich ist die Kommerzalisierung des Radsports keine lineare Entwicklung und es gab immer wieder Auf und Abs.

    Trotzdem halte ich es für unbestreitbar, dass durch die Summe und Prominenz der Dopingfälle in den letzten Jahren, immer mehr Medienpräsenz für den Radsport verloren gegangen ist. Mit dem Verlust von Image&Medienpräsenz sind selbstverständlich auch wirtschaftliche Folgen verbunden, weil Sponsoren gerade wegen der werbewirksamen positive Präsenz finanzieren. Es sind ja in den letzten beiden Jahren auch zunehmend Klassikerennen in die finanzielle Bredouille geraten.

    Die Zeit ist leider noch nicht reif, um Doping weitestgehend im Radsport zu akzeptieren. Eine alternative Lösung des Problems sehe ich nicht mehr. Deshalb müssen die Radsportverantwortlichen jetzt sehr intensiv daran arbeiten jede Gelegenheit zu nutzen, um den Radsport aus sich selbst heraus immer attraktiver zu machen.


    @Midas

    Es sind nicht nur bestimmte Radsportveranstalter, denen man die Schuld geben muss an aktuellen Fehlentwicklungen. Ganz ähnlich wie im Fussball oder anderen medienpräsenten Sportarten, sind es auch im Radsport die Sportler selbst, die zu einer immer größeren Kommerzialisierung sehr wesentlich beigetragen haben. Wenn man sich alleine die explosionsartige Entwicklung der Gehälter anschaut, wir klar, wo die wirklichen Kommerzialisierungstreiber sitzen.

    #692355
    Kanarienvogel
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    Dopingfälle? Sieht der KV anders. Wir hatten in den letzten 15 Jahren im PRinzip 3 grosse Skandale.
    98 Festina: Folgen? Medienpräsenz nichts nach KV. Sponsorenschwund? Auch nicht, eventuell in Frankreich damals, weiss der KV nicht mehr. Eine Folge war aber sicher dass in Frankreich ein Vorläufer des Blutpasses eingeführt wurde. Aber medial, finanziell… der KV sieht eigentlich keine Folgen. Auch nicht von den italienischen Razzien in den folgenden Jahren.
    06 Puerto: Folgen in Spanien… keine eigentlich. Dafür in Deutschland. Hatten vorher bis zu 3 TEams gleichzeitig, danach, klar durch Puerto ging’s auf 0. 3 deutsche Teams wären es aber wohl eh nicht geblieben, also mit 3 deutschen Hauptponsoren, aber der KV denkt ohne Puerto würde es sicher einen grossen Barbarensponsor in der PT geben. So 0. Und vermutlich auch was grösseres als nr 2 als NetApp. Dazu natürlich die ARD/ZDF Dopinghysterie, die sicher ohne Puerto, ohne Ulle auch nicht in dem Ausmass da wäre. Darum… in Deutschland natürlich die Folgen enorm. Das kostet Rennen (obwohl nicht sicher ist ob eine Ullelose D-Tour lange geblieben wäre, und sonst hat man ja eigentlich keine Rennen verloren?) TEams, Medienpräsenz und Kohle. Ja. Nur ist das eben Deutschland, ein Land, man kann in diesem Fall sicher nicht von Barbarien auf die ganze Welt extrapolieren.
    2012 Armstrong. Ist ja eigentlich der gleiche Skandal wie Ulle.. einfach mit neuen Zutaten. Die Folgen: Noch nicht abschätzbar. Ok, eine ist ganz lustig, absolute Hysterie was Doping angeht, man könnte fast meinen viele denken: Wenn nicht mal Armstrong sauber war, wer dann? Die Opfer sind jetzt die die 2013 gewinnen, Froome als erster, denke der hat während der TdF mehr Dopingfragen gestellt bekommen als Armstrong, Ulle und Riis zusammen während ihrer gesamten Karriere….Medial, finanziell, architektonisch… noch nicht wirklich absehbar. Die grössten Folgen sollten aber in den USA zu erwarten sein. Kurzfristig scheint aber kein negativer Effekt da zu sein. Cannondale, Trek, Garmin, 3 PT Sponsoren. Trek ja neu Hauptsponsor 2014. Cannondale seit 13 Hauptsponsor, dass mit Armstrong was kommt war aber schon vorher klar. Was die Finanzierung angeht scheint das bisher also keine Krise hervorgerufen zu haben in den USA. Ups.. 4 US PT Sponsoren, Belkin scheint auch was amerikanisches zu sein.
    Medienpräsenz in den USA kann der KV nicht beurteilen. Aber bis jetzt sieht der KV keine negativen Effekte in den USA. Vielleicht weil die Person Armstrong so gross war dass man mehr auf ihn einhaut als dass man erkennt dass er nur einer von vielen ist?
    Armstrongeffekt woanders? In Deutschland verstärkt die ganze Angelegenheit wohl den Ulleeffekt nur noch. Frankreich.. ncihts wirklich? Riis hat seit ein paar Jahren Probleme genug Geld zu finden, wie sehr Dopingrelated… ? Fall Rabobank… Sagen wir mal Doping, auch wenn der KV nicht wirklich überzeugt ist dass die nicht eh bald ausgestiegen wären, aber ok. Doping. Macht 3 Sponsoren seit 98, Mapei, T-Mobile, Rabobank, bei denen können wir sagen, ihr Rückzug liegt am Doping.
    Problemländer jetzt:
    – Italien: Nicht 13-14, sondern genereller, schon einige Teams verloren. Und jedes Jahr sterben wieder ein paar Rennen. Der KV sagt eher allgemeine Finanzlage. Weil am Fernsehen konnten die Italiener in den letzten Jahren so viel Radsport sehen wie nie zuvor. RAI hat unter Bulbarelli enorm ausgebaut (der wurde jetzt von RAI aber ersetzt, grr). Der KV als Ciclowebforumleser (ab und zu) hat da mitbekommen dass das Ciclowebvolk mit Auro als RAI Sport irgendwas sehr zufrieden war. E3, GW, etc, man konnte alles auf RAI sehen, während es früher nur Giro, TdF und Monumente etc waren. Warum dann nicht mehr Sponsoren, so viele Werbemöglichkeiten gab’s ja dann in Italien wohl nie? Eben, Finanzlage, und der KV nimmt an es ist eben teurer geworden. Lampre war mal ein grosser Sponsor, kam dem KV jedenfalls so vor. Jetzt ist Lampre wohl auch vom Budget her (von den Resultaten sowieso) eins der kleinsten PT Teams. Vini Fantini hätte vielleicht vor 10+ Jahren noch ein PT Niveau Team sponsern können, jetzt halt nur noch ein relativ gutes Pro Conti Team. Und trotz der Miniskandale um Di Luca und Santambrogio will ja Vini im Radsport bleiben, einfach offenbar nicht mit Scinto. Weil der wohl 14 nicht zum Giro kommt, ein anderes TEam, auch wenn der Sponsor der gleiche ist eher schon. (Scheint aber jetzt doch nichts geworden zu sein?) Der PUnkt aber… früher konnte man billiger dabei sein als jetzt, so kleinere Firmen konnten es sich leisten ein paar Jahre Hauptsponsor zu sein, jetzt wohl einfach nicht mehr, oder man fährt halt dann als Conti rum. Und eben, Italien und Finanzen ja nicht superrosig.
    Spanien im Prinzip das gleiche: Aber da kam das Team+Sponsorensterben jetzt sehr schnell, alles auf einmal fast. 2014 nur noch 2 Teams im Prinzip, Movistar und Caja Rural. Zusammenhang mit Doping? Sieht der KV gar nicht, wenn nach Puerto und so nicht viel passiert ist… Contador.
    Frankreich: Sojasun weg, Heulotteam fertig. Bleiben 4 grössere Teams, 1 kleines (Möve, Bretagne war immer 100x schlechter als es Skil 09 war….) Da sieht der KV 0 Probleme eigentlich.
    Holland: Rabo weg, Vacansoleil weg. 2 Sponsoren direkt nach dem Armstrongdebakel weg. Hier könnten das gut direkte Folgen sein ja.
    Dafür hat ja jetzt GB einen Boom.. .der könnte aber gut wie der deutsche Boom enden. Auch wenn es keinen Sky-Skandal geben könnte. Der Boom ist zwar weniger an eine Person gebunden als in Deutschland, aber doch sehr an Wiggsi. Wenn da nicht bald weitere Brits auftauchen, die Wiggsi, aber dann auch Cav und Froome ablösen können… könnte der Boom auch schnell vorbei sein. Boom im Moment aber ja eh nur ein Team, T-Mobile hat man, Gerolsteiner, Milram noch nicht… Mal sehen.

    MEdienpräsenz allgemein: Doitschland weniger (Eurosport überträgt zwar wohl auch eher mehr als noch vor 10 Jahren?)
    Aber z.B. Japan… 05: Giro 2 Wochen Verspätung, oder 3, dann TdF auch verspätet, dann TdF live. Klassiker keine. Vuelta dann wieder.. live oder nicht vergessen. Alles Pay TV natürlich. Leider.
    2012: Giro, TdS auhc live, dazu x Klassiker. Immer noch Pay TV, der KV streamt aber jetzt… hehe.
    An Japan verdient der Radsport auch nach den Skandalen 98-12 also 13 und auch 14 sicher mehr als früher.

    Punkt: Die These „der Radsport MUSS handeln, Grund die Dopingprobleme, negative Schlagzeilen“ hält der KV für äusserst gewagt und falsch. In Deutschland trifft die grösstenteils zu, denkt der KV auch, global nicht. (Und auch in Deutschland löst doch eine WT REform dann die Dopingproblematik nicht? Ist doch der ARD egal ob Johnny Doping bei PN das parallel zu TA stattfindet auffliegt oder bei PN das eine Woche vor TA…) Dringender Handlungsbedarf besteht auch nciht. Eine REform, Verbesserung der World Tour schadet aber sicher nicht, das jetzige Ding hat ja seine Ziele nie wirklich erreicht irgendwie. Und überzeugt auch niemanden wirklich. Mal sehen was aus dem Projekt 2020 jetzt wird.


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    #692356
    Kanarienvogel
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    4! Liberty Seguros war auch Doping, also 4 ¨Rückzüge durch Doping.


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    #692357
    midas
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    Noch die ein- oder andere Anmerkung zum KV:

    D: sind schon viele Rennen eingegangen, es gab auch einige Regionalrundfahrten (Regio, RLP, Hessen, ….) die schon ein paar Jahre Tradition hatten und komplett verschwunden sind. Jetzt ja nur noch Bayern übrig, Thüringen noch auf U23 Niveau. Eintagesrennen wie Nürnberger Altstadt, LUK-Cup ebenso, aber die hingen am Tropf eines einzelnen Sponsors.

    US: Trek, Cannondale (Garmin ja auch noch ein bisschen) ist halt Kohle aus dem Radsport heraus, kann man nicht wirklich zählen. Die springen ein, wenn radsportfremde Firmen (Liquigas ….) rausgehen. Viele solche eher ein Zeichen dass es dem Radsport nicht so gut geht ….

    I: sehe ich genauso, waren immer Mittelständler/kleinere Unternehmen, die da reingegangen sind. Und neben der gesamtwirtschaftlichen Lage, sind solche Häuser halt einfach nicht in der Lage, ein aktuelles WT-Budget zu stemmen, wenn dort Mäzenatum (Rihs, Bikala) angesagt ist, Multinationals wie Sky, Telfonica das Portemonnaie etwas aufmachen, oder staatliche Programme von Rohstoffexporteuren wie Russland, KAZ am Start sind.

    Von daher sehe ich irgendwelche Reformen, die noch 1 oder 2 Multinationals oder Oligarchen anlocken könnten, eher kritisch, weil dann die Lampres, Lottos, AG2Rs etc. noch weiter an den Rand gedrängt werden.

    #692358
    Frank`NFurter
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    Original von Kanarienvogel
    Punkt: Die These „der Radsport MUSS handeln, Grund die Dopingprobleme, negative Schlagzeilen“ hält der KV für äusserst gewagt und falsch. In Deutschland trifft die grösstenteils zu, denkt der KV auch, global nicht.

    Deutschland liegt im Herzen Europas und damit im Herzen des Radsports. Die radsportaffinen Staaten um Deutschland herum, wie Belgien, Niederlande, Schweiz, Österreich oder Luxemburg sind zusammen gerade mal halb so groß wie Deutschland, was die Einwohnerzahl betrifft. Deutschland ist die viertgrößte Wirtschaftsmacht der Welt. Und in Deutschland ist die Radsportberichterstattung in den Medien (auch in den Zeitungen etc) als Folge der Dopingfälle regelrecht verschwunden. Natürlich hat das dann auch für den Gesamtmarkt des Radsports erhebliche „globale“ Folgen, völlig egal welche nationale Brille man glaubt aufhaben zu müssen. Globalisierung heißt ja gerade, dass auch ein Sponsor aus Frankreich oder Italien, bei einem Rennen in Frankreich und Italien es sehr gerne sähe, wenn da potentielle deutsche Kunden zuschauen. Deine isolierte, nationalstaatliche Betrachtung spiegelt nicht die Verhältnisse wieder.

    Aber es ist ja nicht nur Deutschland. Auch in den Niederlanden wird im Vergleich zu früher kaum noch über Radsport berichtet. Die globalen Folgen sind also in der Summe erheblich! In der gleichen Zeit, in der die Gehälter, die Aufwendungen der Teams, Sponsoren und Veranstalter deutlich über dem Inflationsniveau Jahr für Jahr gestiegen sind, ist der Markt insgesamt geschrumpft (manche Leute sagen, er ist bis zu 20% geschrumpft). Wenn für den gesamten Profiradsport-Markt die Absatzzahlen sinken und gleichzeitig die Kosten steigen, dann ist das selbstverständlich ein erhebliches Problem für den Radsport.

    Wie einige schon richtiger Weise erwähnt haben, haben wir gleichzeitig noch eine allgemeine Wirtschaftskrise, die alle Branchen belastet.

    Wenn der Profiradsport auf einem guten Niveau überleben will, braucht er ein intelligentes Management, welches jetzt nicht versucht die wirtschafliche Krise des Radsports zuwegzulabern, sondern die Fakten akzeptiert und wirtschaftlich sehr klug handelt. Die Vogelstraußpolitik hingegen hat noch nie Probleme gelöst. Und wer meint eine Art „Reamateurisierung“ täte dem Radsport ganz gut, sollte mal darlegen wie er sich das praktisch vorstellt.

    Ob man wirtschaftliche Verbesserungen für die Teams, die Rennveranstalter und die Sponsoren nur dadurch hinbekommt, indem man ständig an der „Geschäftsordung“ für die ProTourTeams herumschraubt, halte ich auch für fragwürdig. Das man sich allerdings auch damit beschäftigt, ist zumindest mal kein prinzipieller Fehler.

    Neulich wollte ich mir für die letzten 20 km einen Stream für Milano-Torino aussuchen: Pustekuchen, für das Rennen existierte kein Stream es wurde überhaupt nicht übertragen. Das sind natürlich Vorkommnisse, wo ich mich als Sponsor auch fragen würde, wie sich die Rennveranstalter Profiradsport vorstellen, wenn ich als Sponsor nicht mehr die Gelegenheit erhalte, mich, meine Marke und meine Produkte einem breiten Publikum via Medien vorzustellen. Hier würde ich als Verantwortlicher zuerst ansetzen: Jedes Rennen muss versuchen sich mit aller Macht bestmöglich in Szene zu setzen und medial zu vermarkten. Und ich als Radsportfan will natürlich die Rennen mindestens mal sehen können, das ist ja wohl das selbstverständlichste auf der Welt.

    #692359
    Jaja
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    Niemand hat hier eine Reamateurisierung gefordert. Mir ist schon klar, dass sich der Radsport mit dem Thema Globalisierung beschäftigen muss. Tut er ja auch seit Jahren. Es entstehen neue Rennen, die es meist auch nach wenigen Jahren schaffen gute Teilnehmerfelder zusammenzukriegen. Dann entscheidet der gemeine Radsportfan halt was er davon hält und ob er sich das anschaut oder nicht. Wenn so Dinger wie die Türkei-Rundfahrt, Beijing, Kanada oder was weiß ich alles wirtschaftlich lukrativ sind, bitte schön. Ich muss das ja als Fan nicht intensiv verfolgen.

    Das „Team- und Rennensterben“ sollte man natürlich schon genau analysieren. Teamsterben muss man differenzieren. Doping und die Wirtschaftskrise haben sind in meinen Augen zu etwa gleichen Teilen dafür verantwortlich. Wobei ich das bei so Fällen wie Rabobank eher als vorgeschobenes Argument sehe. Die steigen wegen Uraltgeschichten aus, vielleicht wollten sie nach 15? Jahren halt einfach aussteigen, weil der Werbeeffekt nicht mehr so riesig ist. Jeder Radsportinteressent kennt ja nun die Rabobank. In Deutschland war es sicher Doping, in Südeuropa sicher die Wirtschaftskrise.

    Nun zu Deutschland: Jeder Sponsor möchte natürlich weltweit möglichst viele Leute ansprechen. Deutschland ist dabei in Europa zweifelsohne ein wichtiger Markt. Nur war Deutschland nie das große Radsportland, in dem es von März bis Oktober in den Medien pausenlos um Radsport ging. Auch in der Ullrich-Ära gab es nur die Tour und halt ein paar dt. Rennen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Über den Giro las man evtl. mal einen kleinen Artikel, wenn Ulle dabei vielleicht auch einen größeren. Die große Medienpräsenz gab es aber nur bei der Tour. Demnach ist der Radsport für Sponsoren, die viele Deutsche ansprechen möchten, einfach die falsche Sportart für ein Sponsoring. Anders ausgedrückt, wer mit Sponsoring den deutschen Markt ansprechen möchte, ist in anderen Sportarten besser aufgehoben. Seit 2006 natürlich um einiges krasser, aber auch im Jahrzehnt zuvor galt das weitestgehend.

    Ich denke der Radsport hat gewisse Prozesse der Globalisierung in Gang gesetzt und sollte nun erstmal beobachten, wie sich Dinge in den nächsten zwei, drei Jahren entwickeln. Gibt es vielleicht durch die neuen Rennen ein paar Sponsoren aus Schwellenländern, die sich für den Radsport gewinnen lassen? Dann muss geschaut werden, wie der „Mittelbau“ stabilisiert werden kann. Das Problem ist ja nicht in der Spitze. Man kriegt 15 finanzstarke Teams zusammen, aber dahinter muss auch eine halbwegs breite „2.Liga“ sein mit Teams, die auch an WT-Rennen teilnehmen können. Dabei dürfen die Kosten für ein solches Team nicht soweit explodieren, dass sich kaum jemand ein vernünftiges Team mit 15 Fahrern leisten kann.

    Dann muss die UCI den Spagat zwischen unumgänglicher fortschreitender Kommerzialisierung und Wahren von gewissen Traditionen im Auge haben. Es kann nicht sein, dass gut funktionierende Traditionsrennen wie Emilia durch Verschiebungen im Kalender zerstört werden. Wenn Rennen ausfallen, weil es keine Sponsoren gibt, ist ja der UCI nichts vorzuwerfen, aber wenn diese Entwicklung beschleunigt und in Kauf genommen wird, ist das etwas anderes. Ziel der Globalisierung kann ja auch nicht sein, dass man am Ende die Radsportfans „vergrault“.

    Jetzt ein Konzept zu entwerfen, das regelt wie das mit den Teams in 7 Jahren geregelt ist (noch dazu ein dämliches Konzept), greift dem Ganzen einfach zu weit voraus.


    Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.

    #692360
    Möve
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    http://www.20minutes.fr/sport/1237721-devenu-catastrophique

    Michel Gros scheint sowas wie Spielerberater zu sein (bzw. Fahrerberater). Im radsport diese also auch einflussreich und Interview-würdig.

    Sechs Teams fallen weg, er hat das noch nie erlebt, also 100 Fahrer ohne Team nächstes Jahr, und teilweie Einbrüche bei den Gehaltsangeboten von 200k Mitte des Jahres auf 40k jetzt. Mit dem Thema „Radsport in einer wirtschaftlichen Krise“ muss man sich ernsthaft auseinandersetzen – sieht man auch am Einbruch der vielen italienischen (und mit Abstrichen auch deutschen bzw. spanischen) Rennen.


    Original von ReinscHeisst
    der klügere vogel hat recht!!!

    #692361
    Kanarienvogel
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    Aber es ist ja nicht nur Deutschland. Auch in den Niederlanden wird im Vergleich zu früher kaum noch über Radsport berichtet. Die globalen Folgen sind also in der Summe erheblich! In der gleichen Zeit, in der die Gehälter, die Aufwendungen der Teams, Sponsoren und Veranstalter deutlich über dem Inflationsniveau Jahr für Jahr gestiegen sind, ist der Markt insgesamt geschrumpft (manche Leute sagen, er ist bis zu 20% geschrumpft). Wenn für den gesamten Profiradsport-Markt die Absatzzahlen sinken und gleichzeitig die Kosten steigen, dann ist das selbstverständlich ein erhebliches Problem für den Radsport.

    Manche Leute sagen der Markt sei 20% geschrumpft? Welche Leute?
    Und in welchem Zeitraum? 10 Jahre? 5 Jahre? Mehr? WEniger?

    Der KV ist sich nicht mal sicher dass der geschrumpft ist. Zahlen hat er keine… .
    Deutschland ist weg, ok. Wobei weg, Eurosport überträgt weiterhin, wird natürlich immer niedrigere Einschaltquoten haben als mit ARD/ZDF. Berichterstattung sonst.. Zeitungen und so.. mal ehrlich, die war vor 5? 10, 15, 20 oder wann wir immer reden ausserhalb der TdF auch nicht wirklich da, oder? (Weiss der KV natürlich nicht so gut, ok, 95 weiss er es, da konnte er zwischen Schaffhausen und Berlin nicht in Erfahrung bringen wie der Giro läuft, und eine Zeitung hat er schon mal gekauft, einfach wohl die falsche) NImmt an war dann 10 Jahre später besser… aber mehr als Top 5 Resultate? Aber ok, ja, Doitschland weg. Holland keine Ahnung, wird schon stimmen. Sonst?
    – Italien: Wie schon erwähnt, auf RaiSport in den letzten Jahren nach Ciclowebforisten paradiesische Verhältnisse. Mehr live Uebertragungen denn je. Ja, das meiste internationale, italienische Halbklassiker leiden schon länger auch unter den fehlenden LIveübertragungen, ist im Ciclowebforum auch immer wieder ein Thema. Hohe Kosten. Meistens gibt’s dann halt abends eine Zusammenfassung… Markt, wenn man einfach rechnet wie viele potentielle Kunden ein Sponsor erreichen kann: Gewachsen denkt der KV.
    – England: Halt wie Deutschland vor 10 Jahren? Und wenn man De+GB zusammenrechnet mit komplizierten Formeln ausrechnet wie viele Leutchen man erreicht dürfte das 05 +13 mehr oder weniger schon eine Nullnummer sein. Denke niemand wird behaupten dass England (was den Markt angeht) in einer Krise ist. – Australien: Dass es jedes Jahr 7 neue Superzeitfahrer gibt die mal GK Fahrer werden könnten sagt dem KV jetzt einfach mal dass da auch begeistert mitgefiebert wird. Mit Berichterstattung, livezeugs etc. Evans 11 hat da ssicher viel geholfen, dass mit Porte ein nächster möglicher Held da ist stört auch nciht.

    Last but not least: STREEEEEEEEEEAMS. Gibt überall böse illegale Streams. Legal oder illegal dürfte den Sponsoren egal sein, was zählt ist so viele Leute wie möglich zu erreichen. Und da ist der Unterschied von 05 bis jetzt natürlich frappant.

    Darum… dass der Markt kleiner geworden ist, da möchte der KV erstmal Zahlen sehen. Dazu was ist der Markt.. der der Sponsoren anziehen sollte, also Zuschauer, Leser etc? Also der von dem der KV jetzt hier schreibt?

    Jetzt haben wir halt von 13-14 5 Teams der 1 und 2. Klasse verloren. Warum? Die Antwort Doping ist da halt die deutsche Antwort, aus der deutschen Erfahrung, die es einem zu einfach macht.
    Wichtiger wohl dass einfach die Kosten immer höher werden und allgemeiner Geldmangel in Südeuropa.
    Da kann man ansetzen.. Kosten. Vaughters z.B. verlangt seit Jahren dass die Team weniger von den Sponsoren abhänging werden, soll heissen erstens Geld für Teams von den Fernsehrechnten, 2. so ein Fonds von dem dann ein TEam dass den Sponsor verliert profitieren kann und doch weiter überlebt. Der KV kein grosser Fan dieser Vorschläge eigentlich.
    Sieht es fast eher wie Midas, dadurch dass eben grosse internationale Sponsoren kommen, wird es für kleinere einfach teurer, zu teuer. Der Radsport will natürlich weiterhin grosse Sponsoren.. aber braucht ein Mittel um die mittelgrossen europäischen lokalen Sponsoren auch halten zu können. 16+8 scheint dem KV hier nicht wirklich der richtige WEg zu sein… auch wenn noch niemand wirklich weiss was das überhaupt bedeutet. Aber mal sehen.

    Könnte übrigens durchaus sein dass es 2015 dann wieder 3 oder so Teams mehr auf dem Pro Conti Niveau gibt… ändert wenig an der ganzen Sache, genauso wie jetzt 5 Teams weniger ein Grund zur Panik sind, würden 3 Teams mehr das Ende der Probleme bedeuten.


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