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ASO mal wieder ohne Profile, da lob ich mir doch RCS, immer schon detailliert gezeichnet alles da.
Also nochmal nach den Abschnitten:
Bis Ruhetag 1: 14 km crono am Anfang mal wieder gut (insgesamt natürlich viieel zu wenig). Genug Sprint-Gelegenheiten auch in dieser Phase. Huy find ich hier gut. Aber dann schon wieder Pavé …. wie gesagt, das reicht auch alle 5-10 Jahre mal so exzessiv, nicht schon gleich wieder das gleiche. Wenn schon, dann lieber ein bisschen Vlaanderen mitnehmen, Paterberg, Kwaeremont, Koppenberg was weiß ich, man ist ja gleich ums Eck. Aber nicht wieder Roubaix. Mur find ich hier aber schon vertretbar, richtige Berge gibt’s da oben ja noch nicht und à la Jean-Marie von ersten 10 Etappen neun sichere Sprints …. nö da sag ich gut dass die Zeiten vorbei sind. Vollkommen idiotisch aber das MZF zu dieser Zeit. Man hätte ein EZF machen können (später wäre besser gewesen) in dieser Länge, und wäre immer noch tendenziell bergfreundlich am Weg. So …. ein paar Teams hampeln da wohl nur noch mit 6, 7 Hansel rum.
Bis Ruhetag 2: gleich Pürinäen, gut. Erster Bergsprint auch nicht schlecht, eher unbekannt, gefällt. Cauteret dann eine Aprica-Kopie, kann prinzipiell gut werden am Tourmalet, so früh wird aber eher zurückhaltend gefahren. Beille einer der besseren Pyrenäen-Ankünfte, lang und auch ordentlich steil. Die Gipfel davor werden aber nur Kraft ziehen, entscheidende Aktionen sind nicht zu erwarten, Flachstücke zu lang und Schlussanstieg zu dominant. Nicht schlecht aber auch nicht überragend. Dann diese vier Übergangsetappen, für Ausreißer was dabei. Mende war auch schon mal nicht schlecht, sehe ich nicht so negativ als andere hier. Hier ist der Anstieg doch länger als bei den Mauern der ersten Woche.
Bis Paris: die Pra-Loup-Etappe mit selten gefahrenen Anstiegen, find ich ja erstmal immer gut. Die Kombi allerdings nicht so, der Allos sieht von der anderen Seite schwieriger aus, so rum halt lang mit nur etwa 5,x %. Und Pra-Loup dann auch nicht so der Bringer, aber OK. Dann St. Jean de Maurienne …. dieses neue Berglein sicher schöne Show, könnte sogar gut sein wenn es auf der anderen Seite vom Glandon wäre, auch hier im Tag davor die einfacherere Seite, und außer dem Glandon halt auch nichts drin wo was passiert. Außer netten Bildern wird diese Etappe eher fad. Dann la Toussuire, kam in den letzten Jahren oft, ist aber nichts besonderes, gleichmäßig, nicht zu steil. Croix de Fer und die kurze Distanz hätte sogar ein bisschen Mehrpässe-Potential. Die 11er Alpe d’Huez Etappe wieder als Schluss-Spektakel, war damals nett, episch aber wars schon am Tag davor. Hat aber Potential, den Schaum an der Toussuire-Etappe zu bremsen.
Nun ja, sieht ganz nach einem Pinot-Bardet-Profil. Das ist viel zu wenig EZF, aber kann gut sein dass das in Zukunft öfter so ist, evtl. solange bis einer der beiden mal gewinnt. Der Giro gefällt mir auch insgesamt dieses Jahr schon erheblich besser, rein profilmäßig. Andererseits will ich auch nicht päpstlicher sein als der Papst, und von den Bergen her ist diese Tour auch nicht schlecht.
Haas gewinnt in Japan, das scheint so ein Spezialist dafür zu sein. Immerhin vor EBH und Bole im Zielsprint. Das war dann auch der Deckel auf den großen Radsport in diesem Jahr.
Alles am Schluss war doch am Giro auch schon vorm Vegni so …. gut am vorletzten WE war schon mal was Schwereres bergmäßig drin. Da hätte man das crono in die zweite Woche vorziehen können, und dann eine der Mehrpässefahrten da rein, dafür in der letzten Woche nochmal was sprintiges, ja.
Und die Wildcards, kann so kommen wie der KV sagt. Über Bardiani und Androni braucht man eigentlich nicht zu sprechen, sicher. Scinto wohl ein Jahr Pause, sehr wahrscheinlich. Vini Fantini, hm „ethisch“ ja auch nicht hasenrein, der Sponsor ist doch der di Luca-Freund. Dürfte aber schon langen, drei Italiener lädt man sicher ein, Chüngel jetzt noch als Zugname.
Spannender die Ausländer, IAM und MTN jetzt ja so Halb-WT, werden beide zwei GTs fahren. RCS hat ja schon immer gern mit MTN geliebäugelt, andererseits die Tour als Ziel sicher ein Argument dagegen. Hier 50-50 wohl. Dann weiter, Bora eher Tour, bleibt fast nur Colombia. Starke italienische DNA mit Corti und Wilier, auch wenn Pantano und Chalapud (wieder Elite-2?! Warum, das war einer der besseren da??) weg können. Da kann Caja nicht gegen anstinken. Obwohl ich mich frage ob die überhaupt wollen, haben so gar keine Verbindungen in Richtung Italien, weder Sponsor noch Räder noch Management. Die anderen, nein das wird nichts. Eher kann ich mir noch MTN und IAM vorstellen, und dafür die Colombias raus.
12. Oktober 2014 um 16:38 Uhr als Antwort auf: Zwischenstand Goldener Midas 2014 (Eintagesrennen) #739450Na dann, Glückwunsch an Carlos!
Nachdem Giro della Romagna nirgends mehr auftaucht, war GP Beghelli heute dann der Abschluss. Conti vor Koren und Zakarin, schon komisches Resultat. Colbrelli heut recht weit hinten, dachte der holt sich das mit. Evtl. waren die vorn aus einer Gruppe?!
Jaja, bin mal gespannt auf Deine Herbstwertung, vom Gefühl her müsste sich das Colbrelli geholt haben?!
***** Démare
**** Degenkolb, van Avermaet
*** Vanmarcke, Breschel, Nizzolo
** Leukemans, Terpstra, Debusschere, Sylvain Chavanel
* Ciolek, Turgot, van Asbroeck, Boom, VachonGiro dell’Emilia, Rebellin vor Madrazo und Pellizotti. Hätte ich dem guten alten Davide nicht mehr zugetraut, das ist ja schon eines der wichtigsten Rennen im Italo-Herbst.
Die Besetzung dieses Jahr aber überschaubar, da spürt man schon dass noch WT ist parallel. Nächstes Jahr dann wohl nicht mehr, wird wieder bessere Felder ergeben.
Grr Finetto, der hätte das heute gewinnen sollen. Dachte eigentlich die Sabatini-Ankunft zu schwer für Colbrelli. Vigano auch weit vorn, also wohl doch nicht so schwer. Der Bonifazio auch wieder ordentlich dabei.
***** Finetto
**** Zardini, Formolo
*** Durasek, Pellizotti, F. Duarte
** Villella, Rebellin, Ponzi, Moser
* Txurruka, Vuillermoz, Rubiano Chavez, Lagutin, Battaglin@Krolle: z.B. Martelltal dieses Jahr (auch wenns eine Abfahrt war
) …. der Mortirolo so passt schon, abweichend von Mortirolo/Aprica wars immer nicht so gut. Evtl kam mein Beitrag auch etwas zu kritisch rüber, finde den Kurs schon recht gut; 8,5 eher 9 von 10 Punkten kann man geben.Mein Punkt halt, Mortirolo und Finestre müssen zusammen nicht sein (lieber zur 20. noch schöne „normale“ Westalpenetappe, Sampeyre, Sant’Anna di Vinadio, Saluzzo, Susa, was weiß ich ….) und die Gefahr, dass dadurch die ein- oder andere schöne Hügeletappe oder auch z.B. Verbania etwas untergeht.
Ich sortier das auch mal ein:
1. MZF, Länge in Ordnung, so wie es mittlerweile oft gemacht wird. OK.
2. Genova, sicherer Sprint wird das, auch OK.
3. Sestri Levante: irgendwie komisch, ordentliche Hügel drin, am Schluss dann komplett flach. Für klassische Ausreisser eigentlich noch zu früh, für reine Sprinter wohl zu schwer. Was für Colbrelli-Typen?!
4. La Spezia: der Biassa da kurz vor Schluss ziemlich knackig, da wird es eine Selektion geben. Auch davor schöne Klassiker-Etappe. Gut.
5. Abetone, endlich mal wieder drin. So früh recht nackt auch in Ordnung. Casagrande hat da mal 2 min rausgefahren, da war aber davor noch S. Pellegrino in Alpe drin. Härter als da übliche Montevergine-Zeug um diese Zeit sollte es allemal sein.
6. Castiglione: onduliert in der Mitte, sollte aber Sprint werden.
7. Fiuggi: längste Etappe, mit Hügeln am Schluss. Was für Klassiker-Spezialisten, oder auch Hügelsprinter.
8. Campitello Matese: nicht wirklich nackt, vorher wird nicht viel passieren, aber Kraft wird gezogen. Insofern könnte der Schlussanstieg, obwohl er nicht übermäßig schwer wirkt, schon ordentlich selektieren.
9. S. Giorgio del Sannio: schöne Klassikeretappe, aber nach dem bisherigen Programm wird sie wohl etwas untergehen, Flucht wahrscheinlich.Bis zum ersten Ruhetag schon relativ viel GK-Zeug drin. Komme nur auf zwei klassiche Sprints.
10. Forlì: klassicher Sprint.
11. Imola: zuerst Faenzaberge, dann Imola-Runden, wobei immer die Tre Monti drin sind. Eher Hügelsprinter und Klassikerspezialisten sollten hier dran sein.
12. Vicenza: Rampenankunft mit Vorhügeln. Hatten wir hier noch nicht, hat schon mal seine Berechtigung.
13. Jesolo: ein Strich in der Landschaft, sicherer Sprint.
14. Valdobbiadene: 59 km EZF auf welligem Terrain. Nachdem wohl kein Über-Zeitfahrer unter den GKlern ist, gefällt mit das recht gut.
15. Madonna: mit dem steilen Daone davor kann man das schon als erste richtige Mehrpässefahrt werten, vor dem Ruhetag auch gut platziert.Ganz gute Mischung in diesen sechs Etappen drin, finde das nach wie vor positiv.
16. Aprica: die klassiche Mortirolo-Kombi, dazu noch die beiden Berge davor, eher zum Kraft-ziehen zwar, aber gut den Mortirolo wieder so prominent reinzusetzen, war beim letzten mal nicht so. Je nachdem wie die Kräfte im Klassement verteilt sind könnte hier natürlich schon eine Vorentscheidung fallen.
17. Lugano: Nochmal was für die Sprint, recht sicher würd ich sagen.
18. Verbania: Flucht ist sehr wahrscheinlich, der Ologno erscheint mir aber hart genug dass nur so ca. eine 30er Gruppe an verbliebenen GKlern gemeinsam ankommen.
19. Cervinia: das ist doch der Gotti-Berg von 97?! Die Ankunft als solche begeistert mich zwar nicht so (war doch beim Hesjedal-Giro auch drin), aber mit Barthelemy und vor allem Pantaleon davor (den kannte ich bisher gar nicht) eine schöne Westalpen-Mehrpässefahrt.
20. Sestriere: Finestre im Wesentlichen als letzter Scharfrichter. Wie interessant das wird hängt auch davon ab wie der Gesamtstand ist. Natürlich immer nochmal eine Gelegenheit für eine Alles- oder nichts-Attacke.
21. Mailand: Sprint auf Rundstrecke am Ende, klassisch.Gut finde ich, dass die Transfers überschaubar sind, auch wenn die Terroni evtl meckern, aber die wurden in den letzten Jahren eigentlich ordentlich bedient. Auch die Sprint-Etappen sind gut über die drei Wochen verteilt und halten die Sprinter voraussichtlich auch lange im Rennen. Die abwechslungsreiche erste Woche gefällt.
Fragen muss man sich allerdings, ob man Mortirolo UND Finestre in einem Giro braucht. So haben wir um Grunde nur zwei Mehrpässefahrten, in denen schon vorm Schlussanstieg richtig was passieren kann (Madonna und Cervinia, Aprica und Sestriere zähle ich dabei nicht wirklich, da sich alles auf die beiden berüchtigten Anstiege fokussiert). Eine „normale“ Dolomiten-Mehrpässefahrt ohne Mortirolo hätte mir an Tag 16 besser gefallen. Ferner erscheint die eine oder andere Etappe im Mittelgebirge für sich sehr schön, insgesamt aber etwas überladen. Da kann es passieren, dass trotz eigentlich interessantem Profil manchmal fad gefahren wird.
Starker Wellens aber, schöner Versuch und dann noch 4ter. Könnte schon eine feste Größe für die Ardennen werden in Zukunft.
Däneler mit starker Attacke, aber die hinten schon peinlich passiv, so kurz vorm Ziel müssen da einige voll hinterherfahren, Valverde, aber nicht nur der.
Der Kwiatkowski sah ja ganz gut aus zuvor noch. Selten gesehen dass es einem so den Stecker zieht, mehr oder weniger im Flachen.
Andrea glaubs der Sprint-Fedi, entwickelt sich wohl eher so zum Colbrelli-Hügelsprinter. Matteo hingegen sollte der Bergfahrer sein, wenig kam zuletzt.
Eine Silber-Reform wie von Jaja vorgeschlagen wär akzeptabel; insgesamt bin ich aber kein Freund davon, zu sehr an den Tipspielen herumzudoktern. Insbesondere dann, wenn etwas mit abweichenden Formularen zur Tipabgabe eingeführt werden soll. Schließlich ist das Ganze doch auch eine Zeitfrage. Und die Resonanz der Teilnahme an den aktuellen Spielen spricht jetzt auch nicht dafür, dass wir noch was zusätzliches mit komplett anderem Modus brauchen.
***** Valverde
**** Ph. Gilbert, Joaquín Rodríguez
*** Kwiatkowski, D. Martin, Faria da Costa
** Contador, S. Sanchez, G. Caruso, Aru
* Gallopin, Dani Moreno, Uran, Mollema, BardetBergamo Alta scheint mir schon kürzer als der letzte Berg aus dem Vorjahreskurs. Auch als noch früher S. Firmino della Battaglia. Kann mir schon vorstellen dass der vorletzte Berg hart gefahren wird und ein relativ kleines Grüppchen den Sieg ausmacht. Für eine siegreiche Attacke am Berbenno erscheint es aber in der Tat zu weit. Bergamo glaub ich auch teilweise mit Kopfsteinpflaster, könnte glitschig werden wenns schifft.
Ist das nun eigentlich der komplette Kurs der früher mal gefahren wurde (z.B. da als di Luca gegen Figueras gewann)? Oder nur das letzte Stück?
Hm Purito, er war zuletzt schon immer da, aber irgendwie hat auch immer was gefehlt. Valverde stand irgendwo hat kürzlich Nachwuchs bekommen, da wird sich auch zeigen wie fokussiert der hier am Weg ist. Vielleicht ja doch eine Überraschung.
Caruso wieder stark, ja. Dabei hats ihn doch am Giro noch recht zerlegt.
War ja vor Jahren mal auf einem guten Weg zum Top10-Fahrer in GTs. Man hatte ihn glaub ich auch mit Fuentes am Wickel, später dann unauffällige Jahre bzw. er ist viel für andere gefahren.
Morgen gehts hier mit Milano-Torino weiter, Ziel wieder oben in Superga.
Weniger schön aber: Piemonte ist nirgends mehr zu finden fällt offenbar aus. Ebenso wie ganz am Schluss Romagna (bzw. war hier noch Romagna/Placci Verschnitt geplant?!). Veneto ja schon seit Jahren nicht mehr. Grrr
Berhane jetzt fix bei MTN. Mal sehen wie er sich dort weiterentwickelt, nach dem hoffnungsvollen 2013 war dieses Jahr bestenfalls Stagnation angesagt. Grad bei den größeren Sachen, in denen er Einsätze hatte, kam dann schon arg wenig.
Starker Kwiatkowski, nutzt hier das Momentum ideal aus. Die großen Namen habens zu spät versucht, da nur die Belgier mit zwei Leuten, wobei Gilbert dann für GvA gefahren ist.
Die Italos zwar schon aktiv, aber am Ende keiner mehr da. Die Spaniockel hingegen, wenig gemacht, aber am Ende hatten sie Valverde doch da. Einen Gerrans wird man hier mit „hart machen“ nicht los, und Valverde kann gegen den auch mal einen Sprint verlieren.
Insgesamt fand ich das Rennen über weite Strecken nicht so prickelnd, dh bis zur letzten Runde (hab aber von einer WM schon länger nicht mehr ab km 90 zum Ziel geschaut).
Enttäuschungen sicher Sagan und Cancellara. Grad beim letzteren hätte man schon mehr erwartet, hat sich ja so akribisch drauf vorbereitet.
***** Gerrans
**** Cancellara, Kristoff
*** Matthews, Valverde, P. Sagan
** van Avermaet, Kwiatkowski, Faria da Costa, Degenkolb
* Bouhanni, T. Dumoulin, Boonen, T. Gallopin, Swift23. September 2014 um 17:03 Uhr als Antwort auf: 24.9. 13 Uhr WM Einzelzeitfahren Männer Elite 2014 #741854*** T. Martin
** Wiggins, Dennis
* T. Dumoulin, Malori, KiryenkaHeute das U23 ZF, der Australier Flakemore gewinnt sehr knapp vor dem Iren Mullen, dann der Schweizer Küng. Kenne die alle drei nicht wirklich, den Australier mal gehört glaub ich, aber bei denen kenn ich mich nicht wirklich aus (CN wirft da immer mal einen neuen Namen in den Ring, wer wirklich gut wird dann schwer zu sagen). Vierter der Giese Feirreira, ist uns der an der Volta schon mal aufgefallen?!
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