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Arredondo gleich nochmal, hätte ich jetzt auch nicht gedacht. Wird wohl auf den Giro angesetzt, mal sehen was da dann so geht.
Tom Dumoulin könnte auch einer für Hügelklassiker sein.
Malori holt mittlerweile dann doch immer wieder mal so ein crono. Quintana, nun ja vom Typus „Bergfahrer“ sicher einer der besten, kann bei flachem Parcours die Rückstände einigermaßen begrenzen, im hügeligen sogar recht vorne dabei sein.
Warbasse so weit vorn?! Das soll doch ein Berg-Talent sein?
Recht so. Ein Gaimon als Sieger mit einer Flucht an der ersten Etappe würde bei diesem Parcours & Besetzung auch nerven.
Daniel Diaz enttäuscht ziemlich, dafür aber Godoy und Moyano ganz wacker von den Einheimischen.
Ansonsten – Yates Adam hält auch auch gleich ganz gut mit, und Anacona ist auch wieder halbwegs präsent.
Gestern Nizzolo im Sprint, wohl auch Uphill das.
Aber nochmal Arredondo: schaut ja doch so aus dass er auch auf diesem Level was drauf hat. Obs für den Gaimon reicht wird sich an dem längeren Berg zeigen, über 4′ natürlich schon ganz ordentlicher Vorsprung, ganz mies war er wohl auch letztes Jahr nicht. Hier halt auch kleine Teamstärken unterwegs, da wird nicht so viel zusammengehalten.
Dann eben traditionell Movistar!
Traditionell eine Truppe mit viel Kontinuität, aber doch einige Änderungen dieses Jahr.
Out:
Cobo: zwei Jahre hier mehr oder weniger zu vergessen. In dieser Verfassung ist er kein Verlust. Probierts bei den Türken dann.
Costa: WM hin oder her, das ist schon ein Riesenverlust. Sicherer Wert bei den kürzeren Rundfahrten, holt dann auch Etappen und bei Eintagesrennen vorn dabei. Weggang aber richtig, für seine Ambitionen nun hier blockiert.
Karpets: kam immer weniger, auch er kein Verlust mehr.
Madrazo: solider 88er, ganz großes Talent aber nicht. Bei der Bauernbank sicher ein paar mehr Freiheiten.
Ospina: junger Kolumbianer der was können sollte, tat er aber nicht.
Teruel: dieser Bahnfahrer, macht jetzt bei einem Ami-Conti auf der Straße noch etwas weiter.In:
Antón: namhaftester Neuzugang, der Teamwechsel kann vielleicht verschütt gegangene Qualitäten wieder zu Tage bringen. In erster Linie aber wichtiger Helfer hier.
Gadret: solide als Berghelfer, eigene Ambitionen hier wohl eher nur bei kleineren Sachen.
Gorka und Jon Izagirre: der jüngere Jon der stärkere der beiden, ihre Qualitäten aber bisher ähnlich, zu beachten bei kürzeren, nicht zu schweren Rundfahrten, aber auch für Hügelfluchten. Der 89er Jon kann auch mal GT-Potenzial haben.
Lobato: Sprinter, der bei kleinerem Zeug auch was holen kann und noch Potenzial hat.
Malori: Cronist, zwar kein richtiges Berg-Potential wohl, aber auch noch entwicklungsfähig.
Dayer Quintana: der Verwandte von Nairo, 92er, mal sehen ob er auch gut ist, oder nur ein Gefälligkeitsdienst.
Sütterlin: deutsches 92er Crono-Talent, unten mit beeindruckenden Resultaten.Fazit: bis auf Costa hat man eigentlich nur Has-Beens und Mitläufer verloren. In Hinblick auf die Breite und vor allem auf die Zukunft hat man jedoch intelligent hinzugekauft, so dass ich das trotz des schweren Verlusts von Costa als + werten will.
GK:
Die traditionelle Domäne. Quintana wohl Giro und Vuelta, auch richtig so, und in beiden Rennen Sieganwärter (auch wenn man natürlich sehen muss, wie er zwei GTs in einem Jahr verträgt). Im Frühjahr auch wieder in Katalonien und Baskenland zu beachten, wenn er fährt. Valverde dann für die Tour, so um Platz 5 ist ihm schon zuzutrauen wenn nicht wieder was unvorhergesehenes passiert (auch wenn er im Norden nie fährt, sollte ihm die Pave-Etappe als erfahrenen Klassikerfahrer eher entgegenkommen als dem ein- oder anderen GKler). Vuelta dann natürlich auch wieder ein Podiumskandidat als Doppelspitze mit Quintana, und Katalonien, Romandie, Dauphine etc. zeigt er sich auch immer gern. Unterstützung natürlich stark mit den Neuen, als auch Intxausti, den Herradas, Amador, Capecchi etc. etc., die allesamt bei kleineren Rundfahrten auch im GK sein können.Klassiker – Norden:
Hier wie immer relativ blank. Amador hat bei GW mal interessante Ansätze gezeigt. Vielleicht können Dowsett und Malori das auch mal ein bisschen, und Sütterlin zum lernen?Klassiker – Ardennen etc:
Hier natürlich wieder die GK-Fraktion. Valverde für AGR und LBL Podiumskandidat, während der Fleche für Quintana gemacht sein sollte, auch wenn er im letzten Jahr nicht auffiel. Antón konnte so einen Fleche auch mal recht gut. MSR dieses Jahr natürlich auch was für Valverde. Für kleineres ital. Zeug wäre Visconti der Mann gewesen, aber in Australien schon schwer gestürzt, da darf man dieses Jahr nicht viel erwarten.Sprint:
Mit Rojas und Ventoso Leute, die eher die schwierigeren Ankünfte mögen. Beide holen dann aber nicht so oft was, wenn Sagan dabei ist, ist es sowieso schwer. Lobato verstärkt die Fraktion, kann was holen, aber nicht auf Top-Niveau.Flucht – Crono – sonstiges:
Flüchtlinge gibts hier auch genug. Je nachdem wie viel sie arbeiten müssen, sind Amador, Erviti, und die Izagirres als erstes zu nennen. ZF dann mit Dowsett, Malori, Sütterlin, Castroviejo Spezialisten dabei, die gerade bei kleineren Rundfahrten mit ansonsten wenig Bergen dadurch auch in den jeweiligen GKs mitsprechen können.Fazit: vieles spricht für eine erneut sehr erfolgreiche Saison. Valverde könnte gerade noch nicht zu alt sein, um nochmal ein großes Jahr zu fahren. Wenn er wieder ein bisschen mehr Glück hat, klappts auch wieder mit wichtigen Siegen. Bei Quintana wissen wir ja noch gar nicht, wo überhaupt seine Grenzen sind (ein Giro/Vuelta-Double ist dieses Jahr intelligent), ebenso für einige der Neuzugänge. Wie schon gesagt, würde mir auch gefallen wenn Antón wieder zu alter Stärke zurückfinden würde.
San Luis wirklich mit einer großartigen Besetzung dieses Jahr, und dazu ein spektakulärer Parcours. Bin begeistert und denke, man wird mal wieder herrliche Bilder sehen.
***** Nibali
**** Daniel Diaz, N. Quintana
*** Pozzovivo, Joaquín Rodríguez, Serpa
** Intxausti, D. Caruso, Dani Moreno, Fabio Duarte
* Betancur, Janier Acevedo, Arredondo, Atapuma, KangertLotto
Mehr Veränderungen als ich eigentlich gefühlmäßig gedacht habe.
Out:
De Greef: hm überrascht schon, hat auch nichts neues bislang offenbar, ein solider 21ter beim Giro brachte er doch oft.
Bille: noch relativ jung und bei kleinerem Zeug durchaus mal platziert, bei Verandas kann er dann ein bisschen lídern wohl.
Robert: junger endschneller, kein Superstar wohl aber schiesst dann bei kleinerem Zeug auch was ab. Tropicale Spezialist, jetzt auch bei Wanty wieder.
Reynes: immer weniger die letzten Jahre, macht bei immerhin bei IAM weiter.
Die restlichen weniger prominent und auch mit wenigen Ergebnissen die letzten Jahre. Bellemarker, van Leijen und van de Walle hören ganz auf, Neyens weiss wohl noch nicht und Cordeel, Bulgac zu kleineren Teams. Allesamt keine wirklichen Verluste die.In:
Gallopin: hier der neue Ardennen-Mann, durchaus Starpotential und mit San Sebastian auch schon was wichtiges geholt.
Monfort: soll an Giro und Vuelta lídern, Platz 7-15 sein Maximum, aber schon deutlich mehr zu erwarten als von de Greef.
de Bie: junges Talent für die Nordklassiker.
Ligthart: brauchbarer Fahrer, der auch mal was holen kann.
Boeckmans, Armee: ebenfalls solide, etwas unter Ligthart einzuschätzen wohl.
Mit Breen, Broecks und dem 93er Valle noch weitere Talente, die im U23 bzw. 2.2-Bereich schon aufgezeigt haben. Nordklassiker wohl alle eher, da kann schon einer was werden.Unterm Strich hat man schon erkennbar an Qualität hinzugewonnen, was natürlich vor allem an Gallopin und Monfort liegt. Das Mittelfeld hat man gleichwertig ersetzt und einige junge sind dazugekommen, die Fahrer ersetzen, die seit Jahren dabei waren, ohne sich weiterzuentwickeln.
GKs:
Hier traditionell schmal aufgestellt. Die Tour will man wieder mit van den Broeck versuchen. Wenn er sich nicht hinlegt, ist ihm ein 5ter Platz zuzutrauen, mehr nach vorne geht wohl nicht. Im Aufbau bei einwöchigen Rundfahrten wie Catalunya, Romandie oder Dauphine sind solide Top10 Platzierungen zu erwarten, ein Siegkandidat ist er aber eher weniger. Monfort dann wie gesagt für Giro und Vuelta, oben steht aber auch wo seine Limiten sein werden. Bei de Clercq hat man das Gefühl dass er so etwas wie Monfort auch können könnte, enttäuscht dann aber oft. Vanendert muss nach der Katastrophen-Saison sich erstmal wieder finden. Bei den kleineren GKs im Benelux-Bereich ist auch mit dem ein- oder anderen Classique-Jäger mal zu rechnen, wie Gallopin. Einen De Greef zu halten hätte dennoch nicht geschadet.Sprint:
Hier Greipel der Superstar, GT-Etappen muss man von ihm einfach erwarten. Mal sehen ob er wieder nur die TdF fährt, eine zweite GT würde nicht schaden. Er natürlich auch bei Tagesrennen mit Massenankunft Sieganwärter. Unterstützung durch Sieberg und Henderson sollte passen. Für kleinere Klassiker mit größeren Ankünften bieten sich auch Dehaes und Debusschaere als Siegkandidaten an, wenn Greipel nicht da ist.Klassiker – Norden:
Hier ist Roelandts der Mann, und seine Vorstellung bei der letztjährigen Ronde hat auch gefallen. Dass er aber im direkten Duell mit Cance, Sagan, Boonen bestehen kann, denke ich nicht, für einen großen Sieg müssten dieses Jahr schon einige günstige Umstände zusammentreffen. Für das kleinere Zeug hat man, wie im Sprint-Abschnitt schon angesprochen, durchaus Leute die auch was holen können. Und alte Fahrensmänner zur Unterstützung von Roelandts gibts auch genug, Willems mal als Beispiel genannt. Gespannt kann man sein, ob die jungen schon ein bisschen was zeigen können, allen voran de Bie.Klassiker – Ardennen etc.:
Hier nun Gallopin als Líder hinzugekommen. Podiumsplätze sollten zumindest anvisiert werden, Fleche wohl nicht, aber AGR sollte er können. Dazu ist er auch für MSR mit dem neuen Profil interessant. Lombardia wohl zu schwer für ihn. Van den Broeck kann LBL auch bisschen mitfahren denke ich wenn er will, wäre aber immer nur Platz-Kandidat. Vanendert wie gesagt, muss sich dieses Jahr wieder finden.Etappen, crono und sonstiges:
Mit der Etappenjagd haben sie oft ein gutes Händchen, wenn ich an Bak oder Hansen am Giro denke. Auch de Clercq kann das, wenn er nicht GKlen will, für Gallopin sollte das im mittelschweren Terrain auch was sein. Zeitfahrer hat man wie jedes Jahr nicht wirklich dabei.Fazit: nach wie vor eines der schwächeren WT-Teams. Aber mit einem sturzfreien van den Broeck und den beiden Top-Neuzugängen kann es gut sein, dass diesmal nicht nur die Anzahl der Greipel-Siege eine ziemlich maue Saison übertüncht.
Schon OK.
Bardiani hat auch schon mit dem letztjährigen Aderlaß dann was gebracht, dieses Jahr mit Bongiorno vielleicht eine zarte Hoffnung im Classement.
Colombia, bei Duarte hat man doch immer noch die Hoffnung er hält das hohe Niveau mal 3 Wochen durch, dann ist er ein Top10 Kandidat, und mit Rubiano ja jetzt noch ein „Star“ dazu.
YelloFluo: es fehlt halt ein GKler, aber ansonsten haben die schon noch eine ordentliche Besetzung beisammen. Scinto, nun ja di Luca wollte er ja wohl gar nicht hat ihm der Vinisponsor aufs Auge gedrückt. Und Santa, gebremst hat er den offenbar nicht, aber den Anschein dass der Rest auf extrem auf Dope unterwegs war gabs nicht.
Die Franzosen haben das 10 Jahre so gemacht, insofern ists schon recht dass man einen der raren neuen Italo-Sponsoren nicht gleich wieder vergraulen will. MTN schade, ja, aber die Vuelta sollten sie doch recht sicher haben. IAM Tour die brauchts dann hier nicht.
Dann steig ich mal mit
Katusha
ins Kanalysegeschäft ein.
Kaum Veränderungen, der Kader ist recht gleich geblieben, deshalb eigentlich auch überschaubar spannend.
Out:
Florencio: setzt sich zur Ruhe, kam letztes Jahr auch kaum noch was, den San Sebastián Sieg dazumals konnte er nie wirklich bestätigen.
Kritskiy: hat sich oben nicht durchgesetzt, geht wieder zu RusVelo runter.Menchov ja schon im Frühjahr raus, also praktisch nichts eingebüsst.
In:
Kochetkov: 86er, von RusVelo hoch. Hat bislang eigentlich nichts gezeigt was ihn hierfür qualifiziert, vl ein Liebling irgendeines Entscheidungsträgers?!
Rybakov: zweiter von RusVelo, der schon ein bisschen besser und auch etwas jünger.
Silin: der hochkarätigste Zugang, Astana-Rückkehrer, wird kein Star mehr, eher solider Karrierehelfer.Die Tranferbilanz wiegt sich fast auf, dank Silin etwas Blutauffrischung und minime Verbesserung.
GKs:
Joaquín will wieder Giro/Vuelta probieren, ist nicht schlecht so, insbesondere im Hinblick auf die Vuelta sollte er frischer sein. In beiden Fällen nach wie vor heisser Podiumskandidat, wird wohl auch mal schwächer, nächstes Jahr aber kann er schon noch voll da sein. Dani Moreno soll glaub ich öfter mal allein gebracht werden, ob aber die diesjährige Tour hierfür richtig ist erscheint fraglich. Mindestens bei einer der beiden anderen GTs wieder Puritos treuer Begleiter wohl. Nicht absolut herausragende, aber solide Helfer hat man mit Caruso, Trofimov, Vorganov, Losada, Gusev, Ignatenko genug, die können alle auch im bergigen Terrain ein bisschen was. Gespannt bin ich ob man Spilak hier mal bringen will, die Tour könnte evtl. was sein, wenn er nochmal 3 Wochen ernsthaft probieren will.
Bei den einwöchigen Rundfahrten ist mit dem Slowenen auf alle Fälle wieder zu rechnen, mit Joaquín und auch Moreno muss man hier auch rechnen. Der junge Chernetskiy sollte sich auch mal in Szene setzen können.Sprints:
Kristoff wird sich nicht ganz mit den Topsprintern messen können, aber wird durchaus reinhalten und kann bei GTs auch mal eine Podiumsplatzierung holen. Tsatevich und Porsev dann für die ein- oder andere gute Platzierung bei den Shit-Races.Klassiker – Norden:
Für einen ganz großen Sieg reichts bei Paolini nicht mehr, aber da sein sollte er schon noch hin und da. Bei den leichteren, wo relativ große Felder ankommen, ist der schnelle Kristoff je nach Besetzung ein Podiums- bzw. sogar Sieganwärter. Bei dem ganzen kleineren Zeug kann sich auch mal ein Selig, oder ein Tsatevich gut platzieren.Klassiker – Ardennen und ital. Herbst:
Hier natürlich ein Starensemble, Purito will sicher LBL nochmal auf Sieg probieren, Moreno mit dem Fleche Sieg auch bei beiden Rennen zu beachten. Kolobnev hat zuletzt weniger gezeigt, gewinnt dann auch nicht, aber er könnte es bei AGR probieren. Spilak könnte fürs AGR was sein (Norden konnte der auch mal ganz OK). Paolini natürlich ebenso. Im Herbst dann Pruito wieder Lombardia Favorit.Flucht/Crono/Sonstiges:
Die klassischen Kandidaten Brutt und Ignatiev sind halt doch meist erfolglos. Da gefällt mir Belkov besser, der letztes Jahr eine Giro-Etappe in überzeugender Manier geholt hat. Hoffe, dass man so was auch dieses Jahr wieder (und öfters) von ihm sieht. Paolini ist auch immer ein Kandidat für eine erfolgreiche Flucht, während man eigentlich keinen klassischen Zeitfahrer an Bord hat. Spilak macht das aber bei einwöchigen Rundfahrten recht gut.Fazit: die Hauptlast ist in diesem Fall halt auf Purito und einigen wenigen anderen Schultern verteilt, daran ändert sich bei dieser Personalpolitik in der neuen Saison nichts. Und die sind jetzt alle ein Jahr älter, ob besser ist fraglich. Insgesamt bleibt der Eindruck dass viele der Russen da ein Plätzchen haben, weil sie halt Russen sind, was aber bei manchem Benelux-Team durchaus auch so scheint. Einzige Hoffnung mit Potenzial erscheint dieser Chernetskiy.
Muss hier ein bisschen zurückrudern, CN hat die Tropicale jetzt sogar recht ausführlich drin.
Die 2te Etappe Baugnies von Wanty, der war doch immer das Hügeltalent bei NetApp, hats aber da noch nicht so recht gepackt, oder?
Argos 2014 nun Giant-Shimano. Jetzt werden also in der PT 5 von 18 Teams mehr oder weniger ausschließlich von Radherstellern durchgefüttert (gut bei BMC ist das wohl mehr die Privatschatulle von dem Rihs). Kein Zeichen der Stärke der Branche ist das, irgendwie.
CN wird immer mieser unterdessen, bei den Ergebnissen gar nicht gelistet bislang die Tropicale. Hätte es früher niemals gegeben.
@KV: ja, der Berg nach San Lorenzo zwar kein Cuitu Negru, aber halt schon deutlich mehr hm, wird sich alles darauf konzentrieren wohl.
Ohne die Ankunft an der 20ten Etappe hätte das Klassikerzeug 18./19. sogar wirklich interessant werden können, wenn das Classement noch offen ist, da es schwer genug scheint um was unternehmen zu können. So läuft’s halt wohl so dahin.
Auch mal schnell durchgesehen, die Etappen stehen auf der Vueltaseite schon mit Profil drin.
Gefällt mir auch nicht so besonders. Fast alles mehr oder weniger nackte Bergsprints, nur die Farrapona-Etappe mit mehreren Cat. 1-Anstiegen. Der Schlussberg da aber der härteste, mehr als Ausscheidungsfahren passiert da vorher erfahrungsgemäß nicht.
Der Start in Andalusien nach dem MZF flach und hügelig, die erste Bergankunft dann an der 6ten Etappe. Das ist ja so mal durchaus OK.
Dann so mittelschwere Bergsprints dabei, auch Rampenähnliches mal. Das längere Crono in der mitte wieder hügelig. San Miguel de Aralar hingegen sieht knackig aus.
Das Picos de Europa Triple dann immerhin mit Covadonga, immer gut, aber wie immer mehr oder weniger nackt. Das ist schon die zweite, die erste gefällt mir nicht besonders. Die dritte der Serie dann besagte Farrapona.
Dann der Galicien-Stint, die mittelschweren Etappen 18 und 19 hätten ganz interessant werden können wenn das Rennen noch recht offen ist, aber mit dem Ancares am vorletzten Tag wird wieder alles auf so einen Showdown fixiert werden (auch hier noch ein paar Berge davor drin, wo nix zu erwarten ist). Das Schlusscrono in Santiago de Compostela nur 10 km, was soll denn das, hätte man locker nochmal 25 km machen können. Soll wohl wieder Purito-freundlich sein. Nach guten Ansätzen im letzten Jahr in Richtung Mehrpässe eigentlich eine reine Bergsprint-Vuelta, reiner noch als 2012 fast.
Team Nippo – De Rosa
41. nach CQ, 912 Punkte, Podiumsbilanz 13-12-10
Die italo-japanische Combo mit guter Ausbeute, wie ich finde. Allerdings sind sie sehr stark von den Stars Arredondo und Baliani abhängig:
1. Arredondo: 400+ Punkte dieses Jahr, Langkawi hat er so überlegen gewonnen, dass Zweifel laut wurden. Danach noch Kumano-GK mit Etappe, bei der Japan-Rundfahrt allerdings von Baliani geschlagen. Kaum was in Europa gefahren, Appennino und Agostoni allerdings solide, am Ende wieder weit vorn beim Japan-Cup. Nächstes Jahr dann bei Trek, das wird dann ein Lackmus-Test. Glaube schon dass er was kann, bei CQ finden sich auch ordentliche ital. Elite-2-Ergebnisse. Hätte ihn aber lieber bei Colombia oder so gesehen, Trek schon ein hartes Pflaster, eigene Chancen wohl überschaubar zunächst.
2. Baliani: fast 40 schon, bei der Japan-Rundfahrt nochmal Arredondo geschlagen, Kumano 2ter. Langkawi und irgendwas in Südafrika auch noch ordentlich gefahren, in Europa fiel er nicht mehr besonders auf, aber auch kaum was gefahren. Auf diesem Niveau nach wie vor ein Star.
Sonst:
Zwei der Richezes sind hier unter Vertrag, der ältere Mauro auch mit ein paar Siegen in Serbien und so.
Von der Italo-Fraktion sind noch Pinizzotto, Campagnaro und Cecchin erwähnenswert, die zumindest auf x.2-Niveau, manchmal auch bei x.1 ganz gut mithalten können. Das Potential nach oben ist aber wohl beschränkt, 89er ist der jüngste von den drei.
Erwähnen muss man natürlich auch die Japan-Legende Fukushima, der hier seine Karriere beendet hat. 71er Jahrgang, so alt wie der KV. Vielleicht weiß der KV da mehr, hätte es der für Europa mal drauf gehabt, hatte er einfach nie die Gelegenheit, oder war er doch nicht gut genug? Weil bei dem Asien-Zeug war doch im hohen Alter noch relativ lang gut dabei.Fazit: Asien-Programm mit relativ wenig Auftritten in Italien dieses Jahr. Gute Ergebnisse, die aber vor allem durch zwei Fahrer. Die Japan-Fraktion ist ziemlich untergegangen. Ohne Arredondo wird es dünn. Mal sehen wie es weitergeht, wenn ich es richtig verfolgt habe machen die ja mit Vini Fantini als Sponsor weiter.
30. Dezember 2013 um 14:12 Uhr als Antwort auf: Nominationen Goldener Midas 2014 bis zum 10.02. (Eintagesrennen) #739303Rein:
eigentlich nichts, es hat sich auch nicht grad wirklich aufgedrängt.
Raus:
Scheldeprijs van Vlaanderen
Dann mal den Deckel drauf auf die PCT
Vini Fantini
Platz 24 nach CQ, 2862 Punkte, Podiumsbilanz 15-18-14
Liest sich natürlich gut, aber da sind noch die ganzen Santambrogio-Resultate drin (Urteil steht immer noch aus, im Gegensatz zu di Luca). Die beiden haben auch für den spektakulärsten Dopingfall des Jahres gesorgt. Aber mal sehen, was sonst noch so los war.
Top-Fahrer:
1. Santambrogio: über den Aufstieg und Fall wurde ja schon alles gesagt, da will ich hier auch nicht groß nochmal drauf eingehen.
2. Chicchi: nach Punkten eines seiner besseren Jahre, 4 Siege (2x Langkawi und 2 Tagesrennen in Lettland). Bei großen Sachen wie Giro oder Tirreno dann aber praktisch nicht existent. Quinghai noch gefahren, da hätte er auch noch die eine oder andere Etappe mitnehmen müssen. Naja, schon OK, aber reisst mich auch nicht vom Hocker seine Saison, da war letztes Jahr „mehr Fleisch drin“!
3. Gatto: mit DDV einen richtig großen Sieg geholt. Dazu auch noch einige Male gut klassiert (3ter Larciano z.B.), Tirreno und Giro wenig, aber da hatte man halt auch einen GKler dabei dieses Jahr. Im Herbst dann allerdings zu wenig, da erwarte ich von ihm mehr. Insofern hat nur der DDV-Sieg eine ziemlich mäßige Saison gerettet.
4. Finetto: Siegen war ja seine Sache noch nie, aber dafür dass er ein Jahr gar nicht gefahren ist, ein richtig gutes Comeback. Vor allem im Herbst hat er mit vielen Top10-Platzierungen (auch Emilia und MT dabei) alte Klasse wieder aufblitzen lassen. Dazu auch bei kleineren Rundfahrten wie Burgos und Settimana Lombarda gut mitgehalten.
5. Rabottini: Punkteausbeute etwas enttäuschend, auch der Sieg fehlt. Dafür Tirreno (16ter im GK) fast das Highlight, auch noch ein paar Top10-Platzierungen im Herbst. Am Giro dieses Jahr recht unauffällig, aber sie hatten ja die beiden Epoisten für die Show dabei, hat ihn wohl auch gebremst. Dennoch, nach letztem Jahr erwartet man von ihm eigentlich mehr.
Beim Rest sind immerhin noch 3 mit 100+ Punkten dabei, aber ich bleibe alphabetisch:
Andriato: der Brasilianer mit einer Rio-Etappe und den Giro zu Ende gefahren. Passt.
Borchi: eine Venezuela-Etappe, deshalb hier erwähnt. Sonst aber nichts.
Colli: kam erst im Juli dazu, den hats mal ziemlich böse geschmissen glaub ich. Dafür dann mit 5ter Bernocchi schon wieder ganz ordentlich dabei.
De Negri: entwickelt sich weiter. Japan-Etappe, dazu aber auch im belgischen Frühjahr und im ital. Herbst öfter mal gut dabei.
Di Luca: auch hier alles gesagt, eigentlich.
Garzelli: sein letzter Auftritt, Giro zu Ende gefahren, um noch mal was zu zeigen reichte es nicht mehr.
Mazzanti: hatte schon noch mal ein paar Ergebnisse, 2ter Appennino immerhin. Mal sehen ob er noch ein Jahr dranhängt.
Merlo: Tachira- und Kumano-Etappensiege. Im europäischen Kalender aber dann quasi keine Rolle gespielt.
Monguzzi: auch hier so ein Exoten-Spezialist, mit Tachira-Etappe und dann ordentlichem GK in Japan.
Monsalve: wird schlechter als besser. Nicht mal daheim gewinnt er, und Langkawi auch nur noch 12ter. Schwach!
Pozzo: 2 Kumano-Etappen, als 89er aber vielleicht auch noch mit etwas Potential für Europa.
Proni: 4ter Appennino, da haben sie ja ziemlich dominiert. Auch im Spätherbst noch ganz ordentlich dabei.
Taborre: eine maue Saison, 10ter im Coppi/Bartali-GK sowie im Herbst noch das eine oder andere Mal ordentlich ist eigentlich zu wenig für ihn.Fazit: die Epo-Geschichte war natürlich eine Katastrophe für die Truppe. Zumal die erste Garde war ja ganz auf Santambrogio zugeschnitten. Insgesamt ist eher Quantität denn Qualität angesagt, mit 28 Fahrern ist man eigentlich auf WT-Größe. Scinto ist offenbar eine zweigleisige Schiene gefahren, mit einem exotischen Rennprogramm, zu dem er dann die zweite Garde konsequent geschickt hat, und die dort auch häufig geliefert haben. Wenn man Santambrogio außen vor lässt, waren Siege bei wichtigeren Sachen aber dünn gesät. Es geht ja weiter, aber 2014 steht Scinto wohl erst mal auf der Quarantäne-Liste, was eine Giro-Einladung betrifft.
27. Dezember 2013 um 18:08 Uhr als Antwort auf: Nominationen Goldener Pepe 2014 bis zum 10.02.!(Rundfahrten) #739307Rein:
Settimana Coppi-Bartali
Raus:
nichts, passt so wie es ist!
Die Belgier soll mal noch wer anders machen, dafür ich dann
UnitedHealthcare
Platz 38 nach CQ, 949 Punkte, Podiumsausbeute 8-6-13
Nur relativ knapp noch vor Russen und Chinesen platziert. Da hätte ich mehr Abstand erwartet, obwohl die Podiumsplätze eigentlich passen. Rennprogramm sicher nicht überragend, aber jetzt auch nicht gleich so mies. Auch OK-Rennen in Europa dabei. Sehen wir uns das mal genauer an:
Top-Fahrer
1. Deignan: nach ganz mauen Jahren meldet sich der GK-Líder im Team wieder zurück. Das ganze Jahr konsistent ordentlich platziert, auch in San Luis schon. Das Highlight das Gila-GK, bei höherwertigen Ami-Rennen wie California, Utah oder Pro-Challenge solide Top10-Platzierungen. Auch in Europa in Ordnung als 11ter Coppi-Bartali. Passt, wurde mit einem Sky-Vertrag belohnt.
2. Euser: zweiter GKler und zweiter über 100 Punkte. Meistens etwas hinter Deignan, aber doch immer recht konsistent klassiert, gerade bei den Heimrennen. 4ter im Utah-GK sicher das herausragende Resultat. Beste Saison, ist ein 83er, mehr als so geht aber wohl nicht.
Danach alle unter 100 CQ-Punkte, die wichtigsten:
Bazzana: Sprinter, der dann mal so dritte Plätze bei Coppi-Bartali holen kann.
Ben Day: alternder Zeitfahrer, reicht noch hin- und wieder fürs Podium, bei Gila z.B.
De Maar: Truthahn und California im GK solide dabei, dazu noch eine Beauce-Etappe. Passt schon.
Förster: nicht mehr so oft in den Sprints dabei, zu einer Quinghai-Etappe reichts noch. Lässt es wohl gemütlich ausklingen.
Frattini: ein früherer Baby-Giro-Star fährt hier immer noch rum. Wurde nie was zu CQ-Punkten reichts auch nicht mehr.
Ilesic: man dachte, hier fast ein bisschen Star, aber ohne CQ-Punkt, das ist mehr als mau.
J. Keough: immerhin eine Portugal- und Quinghai-Etappe gewonnen. Ansonsten hat sich der Sprinter aber nicht wirklich entwickelt, etwas mehr Quali, dafür weniger Quanti als 12. Hat noch einen 91er Bruder der hier fährt, auch Sprinter wohl, immerhin gleich mal Podest.
Murphy: Der kann wohl vor allem Elk Grove, auch dieses Jahr da gut.
Reijnen: nach Siegen der beste (3x), aber immer nur .2. 3ter der US-Meisterschaft noch.Fazit: die Ami-Rundfahrten waren allesamt schon OK, auch Europa teilweise. Andererseits dann an der Volta ziemlich wenig. Es fällt aber schon auf, dass einige, die von Type 1 gekommen sind, deutlich weniger Punkte geholt haben. Dazu beschäftigt man viele 70er Jahrgänge (fast 1/3), die halt noch so ein bisschen mitfahren. Manche besser, in der Mehrheit aber nicht mehr so besonders. Ein Team der Zukunft ist man eher nicht.
Ich mach hier mal schnell die Diabetiker, reisst sich sicher keiner drum

Team Novo-Nordisk
Platz 139 nach CQ, stolze 88 Punkte, 3 dritte Plätze
Das erste Jahr nur mit Typ1-Diabetikern, nun ja, ein direkter Erfolg war das nicht. 7 von 17 Fahrern haben CQ-Punkte geholt.
Top-Fahrer:
1. Andrea Peron: ganz OK Sprinter wohl auf dem Niveau das die so fahren, hat alle drei Podiumsplätze geholt, 2x China, 1x Beauce. Noch ein paar mal Top10 dazu, auch in Europa.
2. Megias: fast so was wie der GK-Star hier, früher immerhin schon mal eine Vuelta gefahren. Dieses Jahr deutlich schwächer als im Vorjahr, 23ter US Pro Challenge und 27ter Turkey die Punkte geholt.
3. Verschoor: in Mallorca 2mal unter den Top20, das reicht um als dritter Fahrer hier über 10 Punkte zu kommen. Auch er hatte schon ein stärkeres Jahr.
So, über die anderen muss man auch nicht zwangsläufig was schreiben.
Fazit: obwohl das Konzept ja durchaus interessant ist, frage ich mich warum die eine PCT-Lizenz brauchen. Ein paar Einladung für das ein- oder andere etwas bessere Rennen kriegt man doch also Conti auch. Wenigstens nimmt man bei der aktuellen Lage niemand anderem einen Platz weg.
Auch von mir ein Frohes Weihnachtsfest Euch allen!
Klemme, hm da haben manche geglaubt dass der gut ist weil der ein bisschen aussieht wie JU ….
Ich würd mal Vini Fantini noch reservieren, komme grad nicht dazu.
Antón zu Movi. Auch wenn er zuletzt nicht mehr richtig überzeugte wärs schon bitter gewesen, wenn er gar nichts mehr gekriegt hätte.
Und Pellizotti, den sie bei Astana jetzt doch nicht haben wollen, nimmt Savio wohl wieder, wenn er noch genug Kohle auftreibt.
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