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Kanarienvogel aktualisiert.
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5. Januar 2013 um 19:57 Uhr #714657
Irgendwie verstehe ich die Welt nicht mehr
Was hacken die nun auf einem kleinen Fisch wie Peter Luttenberger rum, anonyme Ex-Plahplahdeurs ( stupid sod ), ey .. angeödete Journalisten auch. Traurig finden das die Ventile ! Wir wollen Köpfe rollen sehen wie Indurain, Rominger und Konsorten.
Nicht, dass sich dadurch die Welt verändert .. aber wenn schon so viele Karten offen legen .. !
Mitte der 90er Jahre waren die Schweizer eine Macht im Radsport. Mich würde es einfach wunder nehmen ( wissen will ich es nicht als Strafe ) .. nein, einfach wunder nehmen wer da dazumals am Hebel war.
Wer knüpfte den ersten Kontakt ? War es wirklich Rominger/Dottor Mito ?
Sorry, ich bin ja nicht blöd. DEr Stoff war im Handel .. aber die Schweizer Garde enorm stark ( vs anderen Nationen ) .. wieso ?
Wer dealte damit ?=
Ok .. halt so. g’Wundernase das Ventil .. kann auch so damit Leben. Ist’s ja ihr Ding..
denke aber trotzdem ; es gab dazumals einen Dealer.
102
5. Januar 2013 um 20:02 Uhr #714658Und ich tippe schwer auf einen Maulwurf von T. R. !
102
7. Januar 2013 um 10:11 Uhr #714614anonyme vorwürfe kannst du sowieso vergessen, das interessiert niemanden; Luttenberger war Tour de Suisse Sieger und 5. in der GW der Tour de France, ein Spitzenmann also
11. Januar 2013 um 14:44 Uhr #71461515. Januar 2013 um 8:02 Uhr #714616Ich kann es zwar kaum glauben, aber angeblich wird am Donnerstag das große Armstrong-Doping-Geständnis ausgestrahlt:
Was er damit erreichen wollte, bleibt rätselhaft….falls es überhaupt stimmt…
15. Januar 2013 um 8:14 Uhr #714617Wahrscheinlich wird er als Kronzeuge genutzt. Außerdem denke ich schon, dass eine Last von ihm abfällt. Er hat genügend Anwälte und hilfreiche Menschen um sich herum, die mit ihm den Schritt schon durchdacht haben werden. Denke nicht, dass er sowohl finanziell als auch rechtlich riesige Probleme bekommen wird, denn ansonsten hätten sie ihn diesen Schritt nicht einfach gehen lassen. Außerdem wird ja auch immer wieder erwähnt, dass er seine lebenslange Sperre kürzen will, um bei Triathlon-Wettbewerben starten zu dürfen.
Fahrer will er angeblich nicht belasten, aber einige Leute von der UCI sollen richtig ihr Fett weg kriegen und auch einige noch aktive Manager. Das einzige, was ich hier noch hoffe, ist, dass das Radsportjahr 2013 nicht all zu sehr darunter leiden wird. Ist natürlich scheiße, dass das nun genau zu Saisonbeginn passieren wird. Ebenso hoffe ich natürlich aus Sympathiegründen, dass Bjarne Riis da einigermaßen heil aus der Sache heraus kommt.
I think we’ll ride fast tomorrow.
Bjarne Riis15. Januar 2013 um 8:30 Uhr #714618Würde ihm ganz gut stehen. Die anderen an’s Messer liefern, um den Rest der eigenen Haut zu retten.
Piensé, mientes bastardo
15. Januar 2013 um 9:52 Uhr #714619Quote:Original von Majka
Wahrscheinlich wird er als Kronzeuge genutzt. Außerdem denke ich schon, dass eine Last von ihm abfällt. Er hat genügend Anwälte und hilfreiche Menschen um sich herum, die mit ihm den Schritt schon durchdacht haben werden. Denke nicht, dass er sowohl finanziell als auch rechtlich riesige Probleme bekommen wird, denn ansonsten hätten sie ihn diesen Schritt nicht einfach gehen lassen. Außerdem wird ja auch immer wieder erwähnt, dass er seine lebenslange Sperre kürzen will, um bei Triathlon-Wettbewerben starten zu dürfen.Selbst wenn er da finanziell heil rauskommt (ich denke auch, dass er das mit seinen Beratern sehr genau erörtert hat), der Schaden ist doch enorm. jemand der so lange, so hartnäckig gelógen und andere wegen Verleumdung verklagt hat, der kann nicht so einfach hergehen und sagen: „….tjo, sorry, war halt doch so“. Dann ist es schon viel besser einfach die Fresse zu halten und wegzutauchen.
Mir ist es ja im Grunde egal. Ich wundere mich nur, wie man so naiv sein kann zu glauben, dass dieses Geständnis irgendjemand honorieren würde.
Das einzige Motiv dass ich mir halbwegs noch vorstellen könnte wäre tatsächlich das, was Du auch ansprichst: Er will mit ein paar Leutchen endlich abrechnen können. Aber das wäre wirklich kindisch, nachdem was hier alles vorgefallen ist.
Quote:Original von Majka
Das einzige, was ich hier noch hoffe, ist, dass das Radsportjahr 2013 nicht all zu sehr darunter leiden wird.Ja, es wäre gegenüber den aktiven Kollegen und aus Achtung gegenüber dem Radsport wirklich nett gewesen, wenn er mit Geständnissen dieser Art wenigstens im Oktober gekommen wäre. Ich vermute, die meisten Profis haben heute morgen beim Lesen der Schlagzeile nur noch das Kotzen bekommen.
15. Januar 2013 um 10:20 Uhr #714620Quote:Außerdem denke ich schon, dass eine Last von ihm abfällt.Was für eine Last? Das Publikum angelogen zu haben? Gedopt zu haben? Glaubt der Kv keinen Moment. Glaubt er auch Landis und Hamilton nicht. Und wenn er es sagen würde auch Ulle und co nicht.
Das ist sowieso das nervigste an der ganzen Affäre… all das Psychogebrabbel, all die Schuldgefühle die sie plötzlich haben… Ach ne, das nervigste ist eigentlich dass dieser Armstrong immer noch da ist. Zuerst musste man ihm 7x zuschauen wie er die Tour gewinnt, (ok, war wenigstens ein besserer Entertainer als der Normalindurain (der hatte ein paar interessante Momente, sonst…)), dann nach 3 oder so Jahren Ruhe ein Comeback, 2 Jahre später endlich weg, aber nein, nein, er muss weiterhin Radsportthema nr 1 sein. Jetzt halt als Oberdoper. Was plant er als nächstes um den KV ja nicht in Ruhe zu lassen?Quote:Mir ist es ja im Grunde egal. Ich wundere mich nur, wie man so naiv sein kann zu glauben, dass dieses Geständnis irgendjemand honorieren würde.Natürlich wird das Geständnis oder was es halt sonst wird bei einem grossen Teil des Publikums Erfolg haben. Hätte ein Ullegeständniss auch. „Alle haben es gemacht“. Die harten Fragen „warum all die Prozesse gegen Kritiker“ kommen ja eh nicht. Und, was weiss der Durchschnittsamerikaner überhaupt davon? Armstrong spricht da nicht zu den Radsportfans. Sondern mit dem Durchschnittsamerikaner der keine Ahnung hat wer Contador ist, aber weiss dass Armstrong Krebs hatte, überlebt hat, 7x die Tour gewonnen hat, und jetzt als Doper entlarvt wurde. „Alle haben’s gemacht“. „Meine Konkurrenten bleiben der Meinung ich hätte gewonnen. Warum? Weil sie wissen dass ich genauso gedopt habe wie sie, genau so trainiert habe wie sie, und sie fair geschlagen habe“. „Tut mir leid für meine Fans, aber so ist der Sport“ „Ja, ich fühle mich ungeheuer erleichtert, es war schlimm so lange zu lügen“ Falls doch was von seinen Prozessen kommt „Es war eine Hexenjagd. Ich habe gedopt ja, aber in der Zeit haben das alle gemacht! Aber nur ich wurde von der Presse verfolgt. Ich wurde für viele zu erfolgreich“
Usw usw. Also falls es ein Geständnis wird.
Bleibt ein Held.
Finanziell ändert sich wohl nichts. Er ist ja offiziell ein Doper, egal ob er es gesteht oder nicht. Profitieren kann er aber selbst finanziell wohl doch. Ja, er hat Eier (also zumindest 1) er hat es zugegeben, klar war es falsch, aber er weiss das, sein Livestrongzeugs läuft eher besser, er rehabilitiert sich etwas, jetzt ist er wohl einfach ein Pariah, der Doper der sich weigert zu gestehen. Nachher, er hat gedopt, aber er musste halt, alle haben’s gemacht.
Leitplanke
15. Januar 2013 um 12:13 Uhr #714647Quote:Original von Kanarienvogel
Natürlich wird das Geständnis oder was es halt sonst wird bei einem grossen Teil des Publikums Erfolg haben. Hätte ein Ullegeständniss auch.Der größte Sympathieträger des deutschen Radsports war nicht Ulle sondern Erik Zabel. Das Doping-Geständnis von Erik Zabel und dessen Konsequenzen zeigen sehr beispielhaft, dass der Geständige vom Geständnis nicht profitiert. Wobei man ja bei Zabel noch unbedingt sehen muss, dass dieser wirklich freiwillig und auf eigenen Antrieb geständig war, während Armstrong wie kein anderer Profi jemals in der gesamten Radsportgeschichte gelogen und betrogen hat. Zabel hat trotz seiner Heulnummer und „er habe ja nur einmal…..“ die Sympathien und die Anerkennung der deutschen Radsportfans verloren. Nicht auf einen Schlag, auch nicht in irgendeiner dramatischen Art, bei ihm waren die Fans dann einfach zu erschöpft vor Enttäuschung und haben sich sang- und klanglos zurückgezogen.
Psychologisch betrachtet, ist es übrigens völlig normal, dass der Betrüger von seinem Geständnis nicht profitiert. Man muss sich nur mal anschauen, wie die Betrogenen reagieren, wenn beispielsweise der Ehegatte einen Seitensprung gesteht. Im besten Fall wird dass viel, viel später irgendwann mal verziehen. Taucht aber 100% als auf ewig gesätes Mistrauen bei passender Gelegenheit immer wieder auf. Betrogene Menschen verzeihen einfach nicht, das ist zumindest die Regel.
16. Januar 2013 um 15:53 Uhr #714648Was seid ihr bloss für Klugscheisser.
102
16. Januar 2013 um 15:57 Uhr #714649Mich hat man dazumals ausgelacht ; ‚Die schützende Hand über Armstrong‘
Nun hier, kifft ihr wieder einen Wixtext nach dem anderen runter.
Evtl. nicht einfach mal abwarten .. was Armstrong aussagt ?
102
16. Januar 2013 um 16:07 Uhr #714650Es gibt im Internet unglaublich komplizierte, selbstgeile Wort-Konstruktionen .. hau hau hau !!
Peinlich
Hau den Lance Armstrong !
Bin froh wenn das ein Ende hat. Will Radsport und nicht Streetfight-Brunz.
102
16. Januar 2013 um 16:57 Uhr #714651Quote:Original von Ventil
Was seid ihr bloss für Klugscheisser.Dann bist du ein selbstgerechtes Arschloch!
Piensé, mientes bastardo
16. Januar 2013 um 17:11 Uhr #714652Wieder da?
Noch ist die schützende Hand nicht bewiesen.
Leitplanke
16. Januar 2013 um 20:30 Uhr #714705Mir auch unklar, was sich Armstrong davon verspricht. Glaube auch nicht, dass er von einem Geständnis profitieren kann. Wenns kein volles Geständnis ist – und das ist es eigentlich nie und wirds wohl auch hier nicht sein – wird sowas doch eher als Anlass genommen, noch mal richtig zu bohren.
Die Gefahr ist zumindest groß, dass es jetzt noch mal richtig losgeht.
Vielleicht braucht er einfach das Geld? Sonst für mich unerklärlich.
Befürchte aber, dass das doch noch größere Konsequenzen für den Radsport haben könnte. Würde es zumindest nicht ausschließen. Kommt drauf an was jetzt alles zu Tage befördert wird.
Wenn in dem Interview (was ich nicht glaube) oder beim Nachbohren später (was eher möglich ist), die „schützende Hand“ der UCI offensichtlich wird, kann das schon massive Auswirkungen haben.
Das ist schon ne andere Hausnummer als die „üblichen“ Dopingskandale. Und Radsportbashing ist ja eh das große Hobby im Moment.
Mal abwarten was die Pfeife wirklich sagt.
17. Januar 2013 um 10:53 Uhr #714621Mh .. wo und wann kann man das sehen ?
102
17. Januar 2013 um 12:00 Uhr #7146223 uhr mez discovery channel
17. Januar 2013 um 12:00 Uhr #714623wh freitag 19:15 ebenda
17. Januar 2013 um 13:22 Uhr #714624Freitag, 19:15 Uhr auch auf Dmax, sprich im FreeTV mit deutscher Übersetzung. Vielleicht ja auch ein Sender den das Ventil im Zattoo hat.
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
17. Januar 2013 um 14:00 Uhr #71462517. Januar 2013 um 14:16 Uhr #714626Mh
Einfach noch ein Gedanke..
Stimmt, die schützende Hand ist noch nicht bewiesen .. aber man darf ohne schlechtes Gewissen sagen, ok .. die war da. Aber egal .. was mich mehr interessiert als das S/W, weil das Schwarz|Weiss ist mir zu transparent, offengelegt, eben .. offensichtlich. Interessant sind die Grautöne.
Ein Grauton z.B. ist die Amaury Sport Organisation ! Ha! Euch auch schon hinterfragt .. in wie weit die da ‚mitspielten‘ ??
!
102
17. Januar 2013 um 17:52 Uhr #714627Weil
Diese Grautöne .. die findet das Ventil viel verlogener als den S/W; Mord und Totschlag- Bereich. Dieser wird erschossen oder vergast. Die Grautöne sind aber das wirkliche Laster im Radsport. Die haben die Lizenz zum Kohle zapfen, auf einer Ebene die als ‚Gesund-Gesellschaftsfähig‘ gilt. Könnte jetzt locker Namen nennen .. brauchen wir aber nicht.
Ist so wie es ist.
Und der Radsport wird immer mein Sport bleiben, und verurteilen liegt nicht in meiner Natur .. man schreibt hier bloss.
Evtl. geh ich wirklich mal in ein Fotzballforum .. ein paar Fragen stellen.
102
17. Januar 2013 um 18:43 Uhr #714628CN offenbar auch live drauf:
http://www.cyclingnews.com/news/follow-the-lance-armstrong-interview-with-oprah-live-on-cyclingnews
17. Januar 2013 um 19:35 Uhr #714629Armstrong nun seinen 3. Platz von Sydney auch los. Weil er gegen die Aberkennung seiner TdF Siege (u.a.) keinen Einspruch einlegte, sah sich das IOC gezwungen einzuschreiten.
Piensé, mientes bastardo
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