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Ventil aktualisiert.
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3. August 2006 um 12:20 Uhr #614072
Bei Armstrong handelte es sich um die B – Probe und war reine Sensationsmache , da man von Anfang an wusste , dass ein Fahrer nur belastet werden kann , wenn A und B Probe vorhanden und positiv sind .
Und Gilbert ist doch kein ewiges Talent!
4. August 2006 um 8:23 Uhr #6140734. August 2006 um 8:44 Uhr #614074Der Link geht zum falschen Artikel. Hier der richtige: http://derstandard.at/?url=/?id=2533827
Quote:Standard: Hand aufs Herz! Haben Sie je auch zu Ihrer Zeit verbotene, leistungssteigernde Substanzen genossen?Schönbacher: Manches Medikament fördert die Vergesslichkeit. Ich kann mich einfach nicht mehr erinnern.
4. August 2006 um 11:04 Uhr #614075Es ist sehr sehr Traurig, dass dieser tolle Sport so unter den Dopingaffären und Vorwürfen leidet, aber die Fahrer machen es ja selber,sie müssten mal viel ehrlicher zu sich selber sein. Sie betrügen nicht nur das ganze Fahrerfeld, sondern auch alle die den Radsport verfolgen, und das ist eine Schande. Wer soll noch wissen, wer gedoppt ist und wer nicht. Wem soll man noch trauen. ?(
Gerolsteiner und Markus Fothen- Ihr seid die besten!!8)
4. August 2006 um 14:48 Uhr #614076hat landis nicht den ganzen tag wie eine kuh wasser gesoffen an diesen tag ?
lügen, lügen und nochmals lügen. armer kerl, dieser landis.
102
4. August 2006 um 15:09 Uhr #614077Als nächstes erzählt er von seiner Großmutter , die auch schon immer so einen hohen Testosteron Wert hatte . Wobei dass ja vielleicht nützt , wie bei einem kürzlichen Giro Sieger
Hätte nicht gedacht , dass Landis sich auf das tiefe Simoni Niveau herablässt .
Und Gilbert ist doch kein ewiges Talent!
5. August 2006 um 9:46 Uhr #614078Auch B-Probe von Landis positiv
Eigentlich hatte niemand daran gezweifelt: Wie der internationale Radsport-Verband UCI mitteilte, ist auch die B-Probe des Tour de France-Siegers Floyd Landis positiv. Die auf der 17. Tour-Etappe genommene A-Probe wies einen um das dreifache erhöhten Testosteron-Wert auf. Dies wurde nun bestätigt.
„In Übereinstimmung mit den Anti-Doping Regeln wird die Anti-Doping-Kommission der UCI den US-amerikanischen Radsport-Verband aufforden, ein Disziplinarverfahren gegen den Fahrer zu eröffnen“, so eine Mitteilung des internationalen Radsport-Verbandes.
Historischer Doping-Fall
Landis darf sich auf einen tiefen Fall gefasst machen, denn dem US-Amerikaner droht nun eine zweijährige Sperre von jeglichen Radsport-Veranstaltungen. Darüber hinaus hat die ProTour angekündigt, den Fahrer weitere zwei Jahre nicht in einem der Teams anzustellen. Außerdem wird dem 30-Jährigen vermutlich der Tour de France-Sieg aberkannt, wodurch ihm auch die Sieger-Prämie von 450.000 Euro durch die Lappen geht.
Oscar Pereiro würde im Nachhinein wohl zum Gesamtsieger der Tour erklärt und wäre damit der erste spanische Tour-Champion seit Miguel Indurains Triumph 1995. Zum ersten Mal in der Geschichte der größten Radsport-Veranstaltung würde der Tour-Sieger wegen Dopings disqualifiziert.
Landis überraschte die Sportwelt mit dem Sieg bei der letzten Bergetappe der Tour, nachdem er zuvor eigentlich schon abgeschrieben war. Danach wurde die A-Probe entnommen, die einen erhöhten Testosteron-Wert ergab. Der Phonak-Profi beteuerte in Folge seine Unschuld und führt das Testergebnis darauf zurück, dass er ganz natürlich einen erhöhten Testosteron-Wert hat.
Langwieriger Prozess
10 Tage bleiben Landis nach dem Reglement der amerikanischen Anti-Doping-Kommission (USADA), um eine Reaktion auf die vorliegenden Dokumente abzugeben. Danach werden alle Papiere der USADA und die Aussage des Fahrers einem Überprüfungs-Ausschuss übergeben, der entscheiden wird, ob tatsächlich ein Dopingfall besteht.
Gestützt auf diese Beurteilung wird die USADA entscheiden, ob Landis zur Verantwortung gezogen wird oder nicht. Sollte Ersteres der Fall sein, kann Landis die Entscheidung und die empfohlene Sanktion vor einem US-Gericht anfechten. Die Anwälte des Fahrers könnten den Fall dann vor das Sportgericht bringen und einen langwierigen Prozess eröffnen. Auf eine endgültige Klärung des Falls muss man also wohl noch länger warten.
pompa pneumatica
5. August 2006 um 10:02 Uhr #614079Überraschend ist es nicht, dass die B-Probe aquch positiv ist. War ja der selbe Urin und an Verfahrensfehler glauben nur die, die sonst gar keinen Ausweg mehr sehen.
Gut gedopt ist halb gewonnen!
5. August 2006 um 10:16 Uhr #614080Das folgende statement von prudhomme auf radsportnews.com gefällt mir sehr gut:
PARIS, 05.08.06 (rsn) – Tourdirektor Christian Prudhomme sagte, das B-Ergebnis im Fall Landis habe ihn nicht überrascht. Er hob die Verantwortung der Sponsoren im Kampf gegen Doping hervor und lobte ausdrücklich T-Mobile und Gerolsteiner.
„Der Schock war letzte Woche da. Dass das B-Ergebnis fast immer das erste Resultat bestätigt, weiß man ja. Der Fall lässt ein schlimmes Gefühl zurück, aber den Kampf gegen Doping werden wir mit aller Energie fortsetzen. Wir werden nicht tolerieren, dass das Gelbe Trikot beschmutzt wird“, sagte Prudhomme.
„Im Fall Landis müssen – ganz allgemein gesprochen – auch die Manager, Teamverantwortlichen, Ärzte oder besser die vermeintlichen Ärzte bestraft werden“, plädierte der Tourdirektor für eine härtere Linie in der Dopingbekämpfung. Prudhomme sagte, ein Hoffnungsschimmer sei die Haltung der Sponsoren „wie T-Mobile und Gerolsteiner in Deutschland“. „Die Sponsoren müssen sich in diesem Bereich (der Dopingbekämpfung) einbringen. Die sportliche Unabhängigkeit der Teams ist natürlich erforderlich. Aber der Sponsor kann auch nicht ignorieren, was praktiziert wird“, unterstrich Prudhomme.
Es hat was wahres, dass es in sachen doping gut ist, wenn sich die sponsoren einmischen. DIe sportlichen leiter stecken doch zum großen teil mit im dopingsumpf, wie manolo saiz und der co- sportliche leiter von comunidad gezeigt haben. Ich denke das sind nicht die einzigen. Es muss wirklich von den sponsoren, wie von t- mobile praktiziert, unmissverständlich klar gemacht werden, dass man gegen doping ist.
Ein weiterer schritt seitens der sposnoren ist, den druck auf fahrer und verantwortliche nicht zu hoch zu halten. Aber da kann ich zuwenig zu sagen, weil ich dieses verhältnis nicht kenne.5. August 2006 um 10:44 Uhr #614081Ich wusste direkt, dass er gedopt war. Das war ja wohl mehr als offensichtlich. Man kann doch bitte nicht an dem Vortag mal eben 10 Minuten verlieren, und dann am nächsten Tag plötzlich den ganzen Rückstand wegmachen. Da fehlt mir was im Kopf, um das zu schaffen ohne Doping. Und ich denke mal, wenn die Sponsoren dahinter hersind mit dem Doping, dann müssen auch die sportlichen Leiter und die ganzen Ärzte dahinter hersein, und vorallendingen die Fahrer selber müssen zu sich und dem gesamten Fahrerfeld ehrlich sein.
Fothen sagte letztens noch, wie das Ergebnis der B-Probe noch nicht stand :“ Ich will es nicht hoffen, dass die B-Probe positiv ist, aber wenn,dann ist es eine Sauerei!“ Und die Worte kann man auch nur zu den ganzen Dopingaffären sagen. Und diese Fahrer dürfen auch niemehr mitfahren, die müssten eine Sperre für Lebenslang bekommen.
Gerolsteiner und Markus Fothen- Ihr seid die besten!!8)
5. August 2006 um 11:37 Uhr #614082Quote:Original von der deutsche baske
Das folgende statement von prudhomme auf radsportnews.com gefällt mir sehr gutmir fehlt aber eine aussage zur tour, zum ergebnis und zu den konsequenzen…
leblanc sagt da ein wenig mehr, aber leider eben auch, dass sich die aberkennung des toursieges noch eine ganze weile hinziehen kann. die anwälte würden sicherlich sämtliche rechtswege ausnutzen, um dies zu verhindern…
5. August 2006 um 11:57 Uhr #614083Quote:Original von operaQuote:Original von der deutsche baske
Das folgende statement von prudhomme auf radsportnews.com gefällt mir sehr gutmir fehlt aber eine aussage zur tour, zum ergebnis und zu den konsequenzen…
leblanc sagt da ein wenig mehr, aber leider eben auch, dass sich die aberkennung des toursieges noch eine ganze weile hinziehen kann. die anwälte würden sicherlich sämtliche rechtswege ausnutzen, um dies zu verhindern…
Ja. Jetzt folgt wohl wieder die selbe scheiße wie bei den emisten des dopings überführten. Wenn landsi kein spinner ist, dann soll er es zugeben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
5. August 2006 um 12:12 Uhr #614084Wird der eehh nicht machen. Hätte Landis es vorher zugegeben, dann wäre es ne super Geste von ihm gewesen!
Gerolsteiner und Markus Fothen- Ihr seid die besten!!8)
5. August 2006 um 13:02 Uhr #614085http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,430276,00.html
Deren Anwalt Philippe Verbiest sagte, Landis bleibe solange offiziell Sieger, bis dessen Schuld vor Gericht bewiesen ist: „Bis er verurteilt wird oder sich schuldig bekennt, behält er das Gelbe Trikot“, sagte der Jurist, „das ist normal. Man wird nicht bestraft, bevor man nicht für schuldig befunden ist.“
a-probe positiv – b-probe positiv. ist das nicht ein schuldiger befund ?
landis und sein anwalt kotzen mich im moment 100 % an.
102
5. August 2006 um 13:45 Uhr #614086Ventil
Geht mir im Moment auch so. Es glaubt doch eigentlich keiner mehr an Landis Unschuld. Der unwahrscheinliche Fall, daß Landis eine Manipulation der Proben nachweisen könnte, wird wohl nicht eintreten. Warum geben diese Fahrer nicht einmal zu, daß sie einen Fehler gemacht haben und erwischt wurden?
Da er das Trikot aber wohl erst einmal behalten darf, bestärkt mich das in meiner Ansicht, im Tipspiel alles so zu lassen, wie es jetzt ist.
5. August 2006 um 14:48 Uhr #614087Ich finde es aber komisch,dass er jetzt erstmal das gelbe Trikot behält! Ja und das die Fahrer da nicht zu stehen,das versteh ich auch nicht, und die meinen auch immer sich noch irgendwie wenns noch geht rausreden zu müssen!
Gerolsteiner und Markus Fothen- Ihr seid die besten!!8)
5. August 2006 um 14:56 Uhr #614088Was bringt es Landis es wenn er es zugibt?
Er gibt es nicht zu:
– Verliert irgendwann den Toursieg
– Wird 2 Jahre gesperrt
– DArf 4 Jahre lang nicht in einem ProTour Team fahren
– Hüfte operieren, wann er zurückkommen kann eh nicht ganz klar.Er gibt es zu:
– Verliert den Toursieg
– Wird 2 Jahre gesperrt
– Darf 4 Jahre lang nicht in einem ProTour Team fahren
– Hüfte operieren, wann er zurückkommen kann eh nicht ganz klar.Also alles gleich, aber: Fans
Er gibt es nicht zu: Viele werden trotzdem an ihn glauben.
Er gibt es zu: Er ist für viele seiner Fans ein Verräter, ein Arsch und ein Trottel.Hamilton, da scheint ja halb Amerika immer noch an ihn zu glauben. Ulle, weiss nicht, aber wir sind halt hier die Elite
Herbert Durchsnittsbürger….. da sind T-Mobile die bösen weil sie ihn rausgenommen haben (hatten ja keine Wahl) und Ulle ist wohl unschuldig. Das gleiche mit Basso. Heras, Jaja hält ihn ja auch für unschuldig. Etc. Etc.
Wenn Landis zugibt dass er gedopt hat gewinnt er nichts, er kann nur verlieren.
Leitplanke
5. August 2006 um 14:59 Uhr #614089Ja gut aber auf der anderen Seite gibt er es zu, kann er zwar Fans verlieren, aber auch welche neu gewinnen. Weil so etwas zuzugeben, da gehört schon was zu. Und auch von seinen Fans werden dann nicht viele gehen, ehr wenn er es nicht zugibt, denn sie wissen es ja auch.
Gerolsteiner und Markus Fothen- Ihr seid die besten!!8)
5. August 2006 um 15:06 Uhr #614090@ KV:
Das ist von landis jetzt eine charaktersache. Jeder , der sich mit doping nur ein bishen auskennt, weiß, dass er gedopt hat. Er macht sich bei vielen (wie bei mir) durch sein lügen nur richtig unbeliebt. Würde er zum dopingkonsum stehen, wird es (zurecht) heißen “ er hat es wenigstens zugegeben“.
Außerdem wird es auf kurz oder lang sowieso vom gericht bestätigt und dann hat er auch den toursieg futsch und 4 jahre sperre. Nur wird er dann von fast allen als lügner hingestellt und nicht nur als betrüger.Leider hast du recht, dass der großteil der bevölkerung, der einmal im jahr radsport schaut noch ein bishen an der unschuld ihres helden glauben, solange er es nicht zugibt. Bestes beispiel ist ullrich. Ich bekomm einen hals, wenn wie im eurosportforum erst gesagt wird, noch ist nichts bewiesen und wenn die indizien dann erdrückend sind bei anderen (t- mobile team) die schuld gesucht wird. Das ist sowasvon lächerlich, arm und billig! Aber jedem seine meinung.
5. August 2006 um 15:12 Uhr #614091Tja, geht halt um viel Geld.
Doping zu gestehen bringt einem evtl. ne ganze Menge Achtung bei den Radsportanhängern ein, jedoch spülts einem ne Menge Dollars aus der Börse.
Ergo, erstmal leugnen bis einem ein Gericht das Gegenteil beweist. Dat kann ja dauern.
pompa pneumatica
5. August 2006 um 15:19 Uhr #614092Ich denke mal, dass er jetzt so oder so finanzielle verluste macht.
5. August 2006 um 15:28 Uhr #614093Ja das denk ich aber auch nicht! Was soll der denn mehr oder weniger bekommen! Der wird bstimmt genug Geld haben! Das geht sich um was anderes bei ihm!
Gerolsteiner und Markus Fothen- Ihr seid die besten!!8)
5. August 2006 um 15:31 Uhr #614094ab wann hat man denn eigentlich genug geld? diesen satz hör ich so oft, versteh ihn aber nicht wirklich.
5. August 2006 um 16:04 Uhr #614095genug geld hat man, wenn man sich keine sorgen mehr drum machen muss. aber ab wann man sich keine sorgen macht, bleibt natürlich jedem selbst überlassen
5. August 2006 um 16:54 Uhr #614096Quote:Original von Ventil
Deren Anwalt Philippe Verbiest sagte, Landis bleibe solange offiziell Sieger, bis dessen Schuld vor Gericht bewiesen ist: „Bis er verurteilt wird oder sich schuldig bekennt, behält er das Gelbe Trikot“, sagte der Jurist, „das ist normal. Man wird nicht bestraft, bevor man nicht für schuldig befunden ist.“a-probe positiv – b-probe positiv. ist das nicht ein schuldiger befund ?
landis und sein anwalt kotzen mich im moment 100 % an.
es wird sicherlich dauern, und das nervt – auch unzue sagt: erst wenn die uci der mannschaft mitteilt, dass pereiro der toursieger ist, wird man sich auch als solcher fühlen…
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