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Ventil aktualisiert.
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5. August 2006 um 19:34 Uhr #614097
@ Ventil
Landis Anwalt tut, wofür er bezahlt wird, und vor allem, was sein Recht, ja soga seine Pflicht als Verteidiger ist.
Klar sind das hanebüchene Argumente, aber da muß man ganz einfach drüber hinwegsehen.
Was mich stört ist, daß die Glaubwürdigkeit von Dopinglabors und die Zuverlässigkeit von Analyseverfahren öffentlich in Frage gestellt wird, (was an sich in Ordnung ist,) was jetzt von den Medien, da im Moment das Interesse an dem Fall groß ist, relativ prominent präsentiert wird.
In den Medien wird jedoch hinterher nie ebenso groß herausgestellt, das diese Anschuldigungen falsch und die Verfahren eben doch zuverlässig sind (wenn dem so ist).
Das geschieht nicht absichtlich, sondern einfach, weil das keinen Nachrichtenwert mehr hat, wenn Landis einmal verurteilt ist.
So bleibt aber der Verdacht hängen, daß die Testverfahren nicht zuverlässig sind, und Leute wie Hamilton, Armstrong und möglicherweise bald Landis können davon Gebrauch machen.6. August 2006 um 8:17 Uhr #614098Millar hat ja gesagt, dass man als Dopingsünder kaputt gehen würde,wenn man nicht gestehen würde. Zumindest war das seine Erfahrung. Mal sehen, ob da von Landis, Ulle und den anderen in den kommenden Monaten noch was kommt.
Bei Ulle könnte ichs mir noch am ehesten vorstellen. Der könnte das vielleicht noch so verkaufen, dass er Mitleid bei den Medien errregt. So auf die dummer- Junge -Tour
„Im Radsport darfst du nicht zuviel denken.“
Jan Ullrich6. August 2006 um 8:37 Uhr #614099virenque – lewis – merchx und und und…
sie alle, oder eben doch nicht alle, haben es früher oder später rausgelassen. die einen entledigten sich damit einer grossen last, anderen macht das nichts aus, und leben ganz gut mit „der“ lüge ihres lebens.
wir können uns jetzt schon freuen, wenn hamilton im herbst wieder rennen fahren wird, und in den medien den radsport zu einer weiteren lachnummer macht.
102
6. August 2006 um 10:56 Uhr #614100@ Radfanatiker
Spricht für Millar, daß er so denkt, aber eine realistische Einschätzung ist das noch lange nicht.Hat Merckx jemals Doping zugegeben?
6. August 2006 um 11:46 Uhr #614101eddy merckx wurde 3 mal bei rennen disqualifiziert: 1969 Giro (Amphetamine), 1973 Lombardeirundfahrt (Ephedrin), 1977 Fleche Wallone (Pemolin)
Hier einige Sätze von ihm:
1998: „Alle Fahrer nehmen im Laufe ihrer Karriere Stärkungsmittel. Ich nahm selbst auch welche, aber man darf Stärkungsmittel nicht mit Dopingprodukten vermengen. Der durchschnittliche menschliche Organismus kann solch vielfältigen Anstrengungen nicht bewältigen ohne auf Vitamine zurückzugreifen.“ „Ich habe niemals etwas Verbotenes angerührt. Ich begnügte mich mit Vitaminen, die mir die Regenation erleichterten.“
auch 2004 äußerst sich Merckx kritisch zur ‚Nulltoleranz‘ gegenüber Dopingmitteln. „Meine persönliche Meinung ist, dass Topsportler sich optimal versorgen können müssen und dafür Arzneimittel brauchen.““Unter der Bedingung natürlich, dass die Ethik des Sports gewahrt bleibt und die Mittel nicht leistungssteigernd sind. Wenn diese Arzneimittel nicht schädlich sind für die Gesundheit, warum dann nicht (freigeben)? Ich bin hundert Prozent für die Dopingkontrollen, aber ich finde doch irgendwie, dass man mit der Nulltoleranz zu weit geht.“
pedro delgado 15.4.60
frank schleck 15.4.80
und ich mitten drin: 15.4.70
meine grösste leistung6. August 2006 um 12:18 Uhr #614102Breukink
ich habs mal gemeint, ja. weiss jetzt aber nicht, wie und wo ich das wahrnahm. oder wars nur so ein dämliches internet-gerücht ? hm…
102
6. August 2006 um 12:36 Uhr #614103Quote:Original von Breukink
Landis Anwalt tut, wofür er bezahlt wird, und vor allem, was sein Recht, ja soga seine Pflicht als Verteidiger ist.
Klar sind das hanebüchene Argumente, aber da muß man ganz einfach drüber hinwegsehen.da hast du sicherlich recht – leider!
aber „sowohl Landis‘ Arzt als auch seine Anwälte haben Berichte bestätigt, wonach deren Ergebnis zeigt, dass der Radprofi Hormone im Blut hatte, die von außen zugeführt wurden.“ (Tagesspiegel)wieso lässt sich die usada dann so ewig zeit:
erst wird ihm die möglichkeit eingeräumt, sich das belastungsmaterial anzusehen – hat er das nicht schon? woher können sonst arzt und anwälte etwas bestätigen?
dann wird es eine anhörung geben – nichts über die zeitschiene…eine solche angelegenheit lässt sich doch an einem tag regeln, oder meinetwegen auch in drei.
6. August 2006 um 14:25 Uhr #614104angeblich hat landis jetzt zehn tage zeit, bis alles bei der usada liegen muss – die hat sich noch gar nicht geäußert.
der us-radsportverband sagt ab jetzt auch nichts mehr, weil er den fall an die usada abgegeben hat…
bah!!!6. August 2006 um 15:42 Uhr #614105(sid) – Aus Schaden wird man klug: Das T-Mobile-Team hat aus dem Fall Jan Ullrich die Konsequenzen gezogen und wird künftig bei allen Fahrern Eigenblutvolumen-Messungen durchführen. Durch dieses Verfahren, das Professor Walter Schmidt von der Universität Bayreuth entwickelt hat, werden Hinweise auf mögliches Eigenblut-Doping geliefert. Ullrich steht im Zuge des spanischen Doping-Skandals um Eufemiano Fuentes unter Verdacht, Eigenblut-Doping betrieben zu haben. Diese Methode war bislang nicht nachweisbar.
Wir werden diese Blutvolumenkontrollen im Team einführen. Diese Maßnahmen werden auch in die neuen Verträge der Fahrer eingearbeitet. Darüberhinaus werden wir noch ein ausgeweitetes, internes Programm auflegen, das wir Ende August vorstellen werden“, sagte T-Mobile-Kommunikationchef Christian Frommert am Rande der Deutschland-Tour.
Die von Professor Schmidt ausgearbeitete Methode der Eigenblutvolumen-Messung basiert auf der Einatmung einer geringen und unbedenklichen Menge an Kohlenmonoxyd, das sich im Blut vollständig bindet. Dazu ist ein Atemgerät entwickelt worden, über das der Patient eine genaue Menge an CO aufnehmen muss. Vor und nach der zweiminütigen Atemphase wird Blut aus dem Ohrläppchen entnommen, um die Differenz des Kohlenmonoxydanteils im Blut festzustellen
Gerolsteiner und Markus Fothen- Ihr seid die besten!!8)
6. August 2006 um 18:48 Uhr #614106Wer lust hat, kann ja mal auf meine Homepage gehen! http://www.fothe.de.tl
Schreibt mal ins GB! Und wenn ihr Verbesserungsvorschläge habt, alles reinschreiben!
Gerolsteiner und Markus Fothen- Ihr seid die besten!!8)
6. August 2006 um 21:07 Uhr #614107Quote:Original von Fothe
(sid) – Aus Schaden wird man klug: Das T-Mobile-Team hat aus dem Fall Jan Ullrich die Konsequenzen gezogen und wird künftig bei allen Fahrern Eigenblutvolumen-Messungen durchführen.na wenn da mal nicht der teamarzt heinrich bei draufgeht…
6. August 2006 um 21:12 Uhr #614108Danke!
Leitplanke
6. August 2006 um 21:17 Uhr #614109Quote:Original von Kanarienvogel
Danke!wofür?
7. August 2006 um 12:37 Uhr #614110Ullrich: Reichen die Indizien für eine Anklage?
St. Anton (dpa) – Jan Ullrichs Chancen könnten steigen, ohne Sperre aus der Doping-Affäre herauszukommen. «Da es weder eine positive A- noch B-Probe gibt, wird die Anklage nicht einfach. Es gibt einen Indizien-Prozess», sagte der Sportrechtler Michael Lehner.
Als Verteidiger von Olympiasieger Dieter Baumann und Radprofi Danilo Hondo ist Lehner Experte für Marathon-Prozesse in Doping-Fragen. Der für den in der Schweiz ansässigen Ullrich zuständige Swiss Cycling-Verband hat vom Weltverband UCI bisher noch nicht die Unterlagen der spanischen Ermittlungs-Behörden über das Doping-Netzwerk von Madrid erhalten. Das bestätigte auf dpa-Anfrage Verbands-Geschäftsführer Roland Schläfli.
«Wenn wir die Unterlagen vom Weltverband erhalten, geht es sehr schnell. Wir werden dann etwa eine Woche brauchen, um zu beurteilen, ob wir den Fall unserer Disziplinar-Kommission vorlegen, die dann ein Verfahren eröffnen kann. Falls es dazu käme, könnte ein Urteil innerhalb einer weiteren Woche gefällt werden. Meines Wissens wäre es der erste Fall ohne positive Doping-Proben ein Verfahren zu eröffnen», sagte Schläfli.
«Es kann sich nur noch um Tage handeln, bis die Unterlagen auch den Schweizer Verband erreichen. Die Italiener haben ihre Akte bereits», sagte UCI-Sprecher Enrico Carpani. Der nationale Verband hätte laut Carpani nach Eingang der Unterlagen einen Monat Zeit, ein mögliches Verfahren zu eröffnen. Carpani: «Dann wäre die UCI am Zug. Wenn wir mit der Entscheidung des nationalen Verbandes nicht konform gehen, können wir den Internationalen Sportgerichtshof CAS anrufen.» Dieser Weg steht natürlich auch dem Sportler offen.
Sollte der in Doping-Fragen als konsequent bekannte Schweizer Verband entscheiden, dass die Vorwürfe für eine Anklage reichen, und die Disziplinarkammer zusammentritt, drohen dem 32-jährigen Ullrich zwei Jahre Sperre. Danach könnte das zusätzliche, zweijährige Arbeitsverbot in ProTour-Teams in Kraft treten. Kaum anzunehmen, dass Ullrich mit 36 Jahren noch einen Anlauf auf seinem zweiten Toursieg nach 1997 unternehmen würde.
Verschiedene Quellen zitierten aus den Unterlagen der spanischen Guardia Civil, wonach Ullrich Nachfragen nach Insulin, Testosteron, Wachstumshormonen und manipulierten Blutkonserven zugeschrieben werden. Sportjuristisch steht eine Anklage in Frage – zivilrechtlich hat das gefallene Idol nichts zu befürchten. Die zuständige Staatsanwaltschaft hatte schon während der Tour de France, die Ullrich nicht fahren durfte, mitgeteilt, das Profis in der Affäre höchstens als Zeugen gehört würden.
Gerolsteiner und Markus Fothen- Ihr seid die besten!!8)
7. August 2006 um 16:43 Uhr #614111Quote:Four riders excluded from the Vuelta a ColombiaThe medical inspectors at the 56th Vuelta a Colombia, which started today, have excluded four riders for having high haematocrits, after the entire field was tested before the race. The riders were Harvey Hernàndez (Frugos del Valle), Gerardo Rodrìguez (Colombia es Pasion), Paul Torres (Gobernaciòn del Zulia-Alcaldia de Cabimas) and Aldrin Salamanca (Loterìa del Tàchira- Banfoandes). They will not be able to race for 15 days, and will be subject to further controls before they can race again.
cn
7. August 2006 um 22:10 Uhr #614112hab‘ heute im radio gehört, dass die italienische staatsanwaltschaft gegen vier spanische radprofid ermittelt.
hat irgendjemand ‚was gehört?
es gab keine näheren angaben; und mein italienisch ist eher schlecht…7. August 2006 um 22:17 Uhr #614113ja, hab ich. aber gelesen.
aber verflixt, kann die seite nicht mehr finden.
102
7. August 2006 um 22:35 Uhr #614114Quote:Original von Ventil
ja, hab ich. aber gelesen.aber verflixt, kann die seite nicht mehr finden.
auf spanischen seiten habe ich bisher nichts gefunden…
8. August 2006 um 5:13 Uhr #614115dann muss ich was verwechselt haben. aber italien, 4 radprofis…da war doch was.
102
8. August 2006 um 8:24 Uhr #614116Quote:Die italienische Justiz ermittelt gegen vier Profis aus Spanien vom einstigen Liberty-Seguros-Rennstalls wegen Dopings: Joseba Beloki, Unai Osa, Angel Vicioso und vor allem Marcos Serrano sind ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. In Italien ist Doping auch für Sportler ein Straftatbestand.Die spanische Tageszeitung „El Pais“ berichtete über die Untersuchungen der Behörden in Bergamo, die sich nun an die „Guardia Civil“ gewandt haben, um auch auf die Ermittlungsergebnisse aus Spanien zugreifen zu können. Diese Unterlagen enthalten Hinweise, dass sich spanische Profis auch während Rennen auf italienischem Boden gedopt haben könnten – und die stärksten Beweise richten sich gegen das Liberty-Quartett.
Im Fadenkreuz steht vor allem Marcos Serrano, der während es Giro d’Italia im Mai überraschend in aller Eile von seinem Teamarzt ins Krankenhaus von Tortona gebracht worden war. Zuvor hatte der 33-jährige Tour-Etappensieger noch die 12. Etappe als im Hauptfeld beendet.
Quelle: http://www.eurosport.de/radsport/sport_sto938188.shtml
Irgendwo (ich glaub im ORF-Teletext) hab ich gelesen, dass den Fahrern bei Verurteilung mehrjährige Gefängnisstrafen drohen 8o
8. August 2006 um 10:20 Uhr #614117http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/sport/radsport/346501
Eines der Doping-Mittel, die Ullrich genommen haben soll, wird laut Franke unter normalen Umständen nur schwerstkranken Menschen verabreicht. „Ich hätte nie gedacht, dass man damit dopen würde, so gefährlich ist das“, sagte er. Konkrete Details zu dem Medikament wollte er nicht nennen.
„Ich überlege Strafanzeige wegen schwerer Körperverletzung zu stellen“, betonte Franke und fügte hinzu: „Nicht gegen Ullrich, weil ich glaube, er wusste gar nicht, wie gefährlich das alles ist.“ Ihm gehe es um „die Hintermänner, die geistigen Täter“. Er sei bislang der einzige in Deutschland, der gerichtlich gegen Doping-Vergehen vorgehe. Andere Leute wie der Präsident des Bundes Deutscher Radfahrer, Rudolf Scharping, „quatschen nur“, kritisierte er.
wo er recht hat, hat er recht !
102
8. August 2006 um 11:13 Uhr #614118Mal was anders zum Thema Doping
Ich musste bei einer Routine Untersuchung auch mein Blut untersuchen lassen , dabei wurde ein Hämatokritwert von 52 festgestellt .
Bei den letzten Untersuchungen , hatte ich nie über 47 .Ich habe weder Epo genommen , noch war ich im Höhen Training , dies zeigt mir , dass solche Sachen auch ohne Doping entstehen können .
In meinem Fall , meinte der Arzt , dass es ev. von einer Magenverstimmung mit Dünnpfiff herrühre !!!!!!!!!
Und Gilbert ist doch kein ewiges Talent!
8. August 2006 um 11:22 Uhr #614119Quote:Original von ADLOAL
Ich habe weder Epo genommenBist du absolut sicher? Es gab schon einige die sich soetwas absolut nicht erklären konnten.
Gut gedopt ist halb gewonnen!
8. August 2006 um 11:25 Uhr #614120Quote:Original von ADLOAL
Mal was anders zum Thema DopingIch musste bei einer Routine Untersuchung auch mein Blut untersuchen lassen , dabei wurde ein Hämatokritwert von 52 festgestellt .
Bei den letzten Untersuchungen , hatte ich nie über 47 .Ich habe weder Epo genommen , noch war ich im Höhen Training , dies zeigt mir , dass solche Sachen auch ohne Doping entstehen können .
In meinem Fall , meinte der Arzt , dass es ev. von einer Magenverstimmung mit Dünnpfiff herrühre !!!!!!!!!Das selbe wie du hatten in der vergangenheit ja auch einige radprofis, wehslab sie vorsichtshalber nicht teilnehmen durften. Aber bei landis ist das ein wert 11:1. Der zulässie ist 4:1. Also sowasvon extrem ist das wohl keine natürliche ursache…aber das hattest du ja auch nicht behauptet.
8. August 2006 um 11:26 Uhr #614121Ja ich war heute morgen beim Arzt und habe die Zahl selber schwarz auf weiss gesehen .
Der Arzt hat sich noch lustig gemacht darüber , da er weiss , dass ich ein Radsport Fan bin und selber auch Hobby-mässig fahre .
Und Gilbert ist doch kein ewiges Talent!
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