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Ventil aktualisiert.
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21. November 2006 um 19:16 Uhr #614396Quote:Original von enfant terrible
Klar kann der sein Buch schreiben, kann gar nicht genug Bücher geben. Bin nur der Meinung, dass er ausschließlich wegen dem Buch auspackt. Ist ja nocht nicht sooo schlimm. Nur dieses widerliche Gequatsche „ich kann einfach nicht mehr mit dieser Lüge leben, es war so schrecklich alle anzulügen…“ finde ich pervers. Der fährt doch seit ca. 6 Jahren keine Rennen mehr, finde das reichlich spät.genau das habe ich mir auch gedacht. wär doch mal was neues, wenn einer herkommt und sagt, er machts nur wegen dem geld, es stimmt nichtmal alles in dem buch. ob das nicht auch eine gute verkaufsstrategie wäre?
22. November 2006 um 10:14 Uhr #614397Wird hier nicht allzu hart geurteilt?
Zitat:
„Als Grund dafür, jetzt an die Öffentlichkeit zu gehen, nannte er, dass er seinen beiden Töchtern (13 und acht Monate
als) wieder ehrlich gegenüber treten wolle.“Daß einer mehr Mühe hat, seine Kinder anzulügen, als die Presse, finde ich durchaus glaubwürdig.
Wenn man davon ausgeht, daß er mit dem Buch vor etwa zwei Jahren angefangen hat, kommt das ganz gut mit dem Zeitpunkt überein, an dem die ältere Tochter wahrscheinlich angefangen hat, unangenehme Fragen zu stellen.22. November 2006 um 11:30 Uhr #614398Quote:Original von Breukink
Wird hier nicht allzu hart geurteilt?
Zitat:
„Als Grund dafür, jetzt an die Öffentlichkeit zu gehen, nannte er, dass er seinen beiden Töchtern (13 und acht Monate
als) wieder ehrlich gegenüber treten wolle.“Daß einer mehr Mühe hat, seine Kinder anzulügen, als die Presse, finde ich durchaus glaubwürdig.
Wenn man davon ausgeht, daß er mit dem Buch vor etwa zwei Jahren angefangen hat, kommt das ganz gut mit dem Zeitpunkt überein, an dem die ältere Tochter wahrscheinlich angefangen hat, unangenehme Fragen zu stellen.Mir gefällts auch immer, wenn mal einer auspackt, egal mit welcher Motivation.
Nur bei dem was ich bisher gelesen habe(wesentlich mehr wirds nicht, das Buch werde ich nicht lesen), drängt sich der Eindruck auf, dass Skibby doch soo ein armer Kerl ist.Jahrelang habe ich mit einer großen Lüge gelebt. (…) Die ganze Zeit habe ich eine Komödie vorgespielt, mich hinter einer Maske versteckt. Aber so kann ich nicht mehr leben“, schreibt Skibby.
Und seine Kinder mag er nicht anlügen. Ist doch ein toller Kerl, hat ein Gewissen, ist fürsorglicher Vater.
Klar man kann sagen, er ist verlogen, wie die meisten anderen auch. Finde aber, dass ers übertreibt. Weiss gar nicht wer den größeren Heiligenschein auf hat Anti-Dopingkämpfer Voigt oder der reumütige Skibby.Jetztmal ehrlich, wenn er mit 32 ne 13-jährige Tochter gehabt hätte, hätte er auch nicht mit dem Dopen aufgehört.
„Ich werd aus dir nicht schlau, erst willst du das Eine und dann… willst du wieder das Selbe.“
22. November 2006 um 20:53 Uhr #614399Ich würd’s lesen. Aber nur auf deutsch. Schlimm genug das ‚LA confidentiel‘ (und das Nachfolgewerk) noch in den franz. Originalversionen wartet…
11. Dezember 2006 um 13:24 Uhr #614400Landis in Schwierigkeiten:
„In an interview with England’s Daily, Landis reported his defence has already cost him $150,000 and he is losing optimism. „The sport doesn’t want me to win and it’s going to be very difficult to do so,“ he said to the newspaper. „Even if I do, people will believe I’ve got off on a technicality. I want people to understand the true, scientific reasons behind my innocence, not a technicality.
„If I lost, I’m not sure I could carry on. I wasn’t the highest-paid cyclist and it’s looking like this might cost me $500,000. I think the authorities know I’ll run out of money. They’ve said they’ll appeal if they lose the hearing and that might take another year. … If I’m banned for four years and stripped of my title and prize-money, I’ll never race again. My desire for it would have been obliterated.“Die wahren, wissenschaftlichen Gründe für seine Unschuld wären natürlich interessant, wohl geradezu Nobelpreisverdächtig.
11. Dezember 2006 um 13:59 Uhr #614401Damit hätte er dann ja die Kohle wieder rein.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
21. Dezember 2006 um 13:02 Uhr #614402A public fund is being set up to provide financial support for Floyd Landis‘ defence, where he hopes to raise two million US dollars. Landis tested positive in the Tour de France Stage 17 for testosterone.
Michael Henson, Floyd Landis‘ spokesman, told Cyclingnews about the fund, saying: „We are building the infrastructure now, including setting up an appropriate board of directors. We will have it up and running on or about the first of the year. The fund will help Floyd defend himself by paying for fees of the attorneys and experts.“
According to Henson, the fund will „support Floyd Landis against unsubstantiated doping allegations, provide the means to attain fairness for Floyd and bring justice to those responsible for misconduct in this case“.
Henson said that no date has been set for Landis‘ appeal, which will be with the American Arbitration Association. If that appeal is unsuccessful, the case may eventually end up in the hands of the Court of Arbitration for Sport (CAS).
The LA Times reported that Landis will also start a separate entity, tentatively called the Athlete Fairness Organization, „to help wrongly accused athletes fight doping charges and lobby for improved protection for accused competitors.“
Jetzt können wir dem armen Mann endlich helfen, sich gegen diese haltlosen Beschuldigungen zu wehren.
21. Dezember 2006 um 16:17 Uhr #614403Interessant, nicht wahr? Vor allem der Fakt, daß man mit dem eingenommenen Geld auch die Experten bezahlen will, die die Fehler des Labors beweisen sollen und damit die Unschuld von Ländis.
Quote:Michael Henson, Floyd Landis‘ spokesman, told Cyclingnews about the fund, saying: „We are building the infrastructure now, including setting up an appropriate board of directors. We will have it up and running on or about the first of the year. The fund will help Floyd defend himself by paying for fees of the attorneys and experts.“Vielleicht fallen noch ein paar Münzen für die Richter ab, so zur Absicherung.
9. Januar 2007 um 12:20 Uhr #614404Schöner Kommentar von Richard Pound in der New York Times zu Landis:
„I mean, it was 11 to 1!“ he continued, referring to the reported testosterone-to-epitestosterone ratio in Landis‘ positive sample. „You’d think he’d be violating every virgin within 100 miles. How does he even get on his bicycle?“14. Januar 2007 um 16:45 Uhr #614405Quote:WADA Welcomes Swiss Federal Court Decision on Danilo HondoWADA was informed on January 12 of the decision of the Swiss Federal Court—the Swiss Supreme Court—to dismiss the appeal filed by cyclist Danilo Hondo against the two-year sanction imposed to him by the Court of Arbitration for Sport (and confirmed by the Court of Appeal of Canton de Vaud in Lausanne, Switzerland) for testing positive for the prohibited substance Carphedon.
The award with the grounds has not yet been communicated by the Court. However, this decision means that the athlete is no longer allowed to compete.
Quelle: WADA
Bin schon auf die Reaktionen gespannt. Welches Gericht wird man nun anrufen, welcher Winkelzug ist noch möglich. Ansonsten auf Wiedersehen im Jahr 2008.
14. Januar 2007 um 20:25 Uhr #614406http://radsportnews.net/2007/ullrich_1401.shtml
komisch, das dass ausser mir hier noch keiner gepostet hat. ich bin dann ja mal gespannt, ob da was ans licht kommt, und wenn ja, wie er drauf reagiert…
14. Januar 2007 um 22:12 Uhr #614407Ich hatte es am Morgen schon im Videotext gelesen und es war eigentlich nur eine mehr von diesen „Ach, auch das noch“-Nachrichten. Die haben den Ullrich eben doch stärker am Wickel als die anderen 57 zusammen.
Mein zweiter Gedanke war aber gleich, dass Peter-Michael Diestel das sicherlich verhindern wird. Wo käme nusere EU-Innenpolitik denn hin, wenn ein deutscher Staatsanwalt eine spanische Blutprobe mit einer schweizer Speichelprobe abgleichen darf (und ich weiß, dass die Schweiz nicht zur EU gehört) Selbst wenn die es machen, es wird sportrechtlich wieder garantiert nix wert sein und was nützt uns schon die Gewissheit, die haben wir doch schon lange.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
15. Januar 2007 um 12:52 Uhr #614408Trotz allem bin ich gespannt wie ein flitzebogen. Endlich einmal Klarheit. Fackt ist, wenn der DNA Abgleich durchgeführt und die Ergebnisse veröffentlich werden dann hat Ullrich (bei positivem Ergebnis) keine Chance mehr noch Rennen zu fahren. Egal ob man ihn dann sperrt oder nicht. Bin mir sicher, dass es sich kein großes rennen dann noch erlauben kann ihn einzuladen.
Von dem her erhoffe ich mir endlich Gewissheit.
15. Januar 2007 um 14:11 Uhr #614409Quote:komisch, das dass ausser mir hier noch keiner gepostet hatna weil wir das alle über haben!!
Quote:Endlich einmal Klarheit.na da hab ich auch echte zweifel, dass es dazu kommt – siehe Lapébies post
ich bin mittlerweile auch auf der linie von Zabel. konsequente dopingbekämpfung ist die letzte rettung. und die fahrer müssen das ihre dazu beisteuern. Bettini ist ein träumer. seine DNA ist nicht heilig – schon gar nicht wenn viele seiner kollegen dopen und letztlich selbst dafür verantwortlich sind.
die meisten in der radsportszene haben immer noch nicht begriffen, dass es kurz vor 12 ist. vielleicht kapieren sie es dann, wenn die einzige berichterstattung über radrennen ein kurzbericht auf Eurosport2 nachts um halb zwölf ist.
15. Januar 2007 um 18:11 Uhr #614410Sehr guter Beitrag tylance – so siehts aus!
18. Januar 2007 um 17:52 Uhr #614411Ob man im Juli 2007 schon weiss, wer die TdF 06 gewann?
Eurosport.de
Auch das noch: Nach Floyd Landis soll auch der Tour-Zweite Oscar Pereiro beim Saisonhöhepunkt im Juli positiv getestet worden sein. Zwar besitzt der Spanier eine medizinische Ausnahmegenehmigung der UCI – doch deren Stichhaltigkeit wird von der französischen Anti-Doping-Agentur (AFLD) bezweifelt.
Laut einer Meldung der französischen Tageszeitung ‚Le Monde‘ fand sich im Urin Pereiros nach zwei Etappen der Wirkstoff Salbutamol – nach dem 14. und dem 17. Teilstück.
Die bei Pereiro nachgewiesene Substanz ist ein meistens zur Behandlung von Asthma eingesetzter Wirkstoff. Aufgrund der von ihm erteilten Ausnahmegenehmigung stellte der Weltverband das Verfahren ein – doch die französische Behörde bewertet den Fall anders:
Die AFLD sieht in dem „Freibrief“ der UCI keine medizinisch stichhaltige Begründung zur Verwendung des auf der Dopingliste stehenden Mittels.
Daher forderte die Agentur Pereiro laut Informationen von ‚Le Monde‘ dreimal per Einschreiben auf, anhand von medizinischen Nachweisen dazulegen, dass er an Beschwerden leidet, die einen Einsatz von Salbutamol rechtfertigen würden.
Mehr in Kürze!
pompa pneumatica
18. Januar 2007 um 18:01 Uhr #614412Auf welchem Platz beendete der beste Franzose die Tour?
Versteh das nicht, entweder es steht im Gesundheitspass oder es steht nicht drin.
Man kann natürlich diese Ausnahmeregelungen auch generell anzweifeln.
18. Januar 2007 um 18:12 Uhr #614413Le Monde: anche Pereiro positivo al Tour (con autorizzazione)!!!!!!!
quelle: tuttobiciweb
….. ah wurde hier schon gepostet.
18. Januar 2007 um 18:22 Uhr #614414Quote:Original von Stahlross
Auf welchem Platz beendete der beste Franzose die Tour?Boah, böse, das Stahlross.
Dessel, 7ter.
pompa pneumatica
18. Januar 2007 um 18:25 Uhr #614415Die schreiben noch am Artikel. Hier gehts weiter.
Doch der 29-Jährige ließ bislang nichts von sich hören – nur die Empfangsbestätigungen der Einschreiben trafen in Paris ein. Auch die UCI war bisher nicht bereit, ihre Ausnahmegenehmigung für Pereiro medizinisch zu begründen.
Weitere sechs Fälle
Sollte sich bis zum 25. Januar an dieser Situation nichts ändern, kündigte der Präsident der AFLD an, er werde ein Verfahren gegen Pereiro eröffnen. Zwar erstreckt sich die Wirksamkeit von Sanktionen seiner Behörde nicht über Frankreich hinaus – doch eine Aberkennung seines Platzes bei der Tour 2006 und ein Startverbot für die nächste Ausgabe der „grande boucle“ wären schmerzhaft genug.
Im Übrigen ist Pereiro nicht der einzige Fahrer, dessen Ausnahmegenehmigung von der AFLD angezweifelt wird. Von den insgesamt zwölf Fahrern, die im Verlauf der letzten Tour positiv getestet wurden, zweifelt sie in sechs weiteren Fällen deren Fundiertheit an. Unter ihnen sollen sich auch mehrere Franzosen befinden.
pompa pneumatica
18. Januar 2007 um 18:33 Uhr #614416dann mal raus mit den ganzen namen. bis jetzt gehts ja mal wieder nur auf pereiro. hatten wir das nicht erst?
18. Januar 2007 um 18:49 Uhr #614417Cool. Ist doch eigentlich lustig für uns, die wir flächendeckendes Doping annehmen. Pereiro ist also auch voll mit Epo, Cortison, Amphetaminen, C-4-X-k-3 usw. und natürlich auch mit seinem Sulbutamol oder wie das nun heißt und zufällig ist er nur auf das positiv, das er im Gesundheitspass hat.
Es wäre ja wirklich dreist, wenn die gerade dagegen nun nicht verschleiern.
Und Franzosen und Dessel und so. Dessel hatte doch auch gelb, also gibts sicher auch von ihm Proben. Zwei mal nachschauen bitte!
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
18. Januar 2007 um 20:33 Uhr #614418Das schlimmste, was Perreiro passieren kann ist, daß das besagte Mittel aus seinem Gesundheitspass gestrichen wird und er sein Asthma anders pflegen muß.
Ich empfehle der AFLD einen Kurs „Rechtsstaat für Anfänger“.19. Januar 2007 um 6:29 Uhr #614419Es gibt doch wohl genügend echte „Doping Baustellen „
als dass sie jetzt noch auf Fahrer losgehen , welche positiv auf ein Mittel , welches in ihrem Gesundheits- Pass steht getestet wurden .
Der Schaden hat der Fahrer , welcher jetzt auch als Doping Sünder angesehen wird , denn die große Öffentlichkeit , kann da sicher nicht differenzieren .Wäre ja noch schöner , wenn sie jetzt Pereiro denn zweiten Platz aberkennen , bevor die Geschichte mit Landis geklärt ist .
Es gibt nicht nur zu viele Doper , sondern auch zu viele Idioten , die sich aus was für Gründen auch immer als Hardliner profilieren wollen .
Und Gilbert ist doch kein ewiges Talent!
19. Januar 2007 um 7:15 Uhr #614420Das soll noch mal einer verstehen. Die Tour hat es noch nicht geschafft, den bis unter die haarspitzen gedopten landis von thron zu stürzen, da kommt von französischer seite so ein schwachsinn, was seit jahren bekannt und bis dato noch nie eine rolle gespielt hat. Dieses vorgehen soll noch jemand verstehen. Die fahrer sind zur zeit wirklich die ärmsten schweine in der ganzen story „radsport“.
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