Home › Foren › Profi-Radsport allgemein › Doping im Jahr 2007
- Dieses Thema hat 769 Antworten sowie 60 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 16 Jahren, 9 Monaten von
Ventil aktualisiert.
-
AutorBeiträge
-
18. Juli 2007 um 22:04 Uhr #651980Quote:Original von Fausto
Wieder ein deutscher Fahrer mit Testo. positiv.
Irgendwas machen die falsch.
die anderen werden nicht positiv getestet.vor allen dingen dann gleich so hohe dosen…da hätten sie sich vielleicht doch vorher mal beim herrn landis informieren sollen wieviel er genommen hat und dann davon ein kleines prozentchen abziehen. der hatte glaub ich nicht mal ein verhältnis von 5:1.
sinkewitz dagegen 24:1 und kessler sogar 84:1 oder so.das klingt für den laien jetzt wie: „gebrauchsanweisung? ach, ich schmeiß mir einfach ein bisschen was ein, wird schon…“
R.I.P. Piti
19. Juli 2007 um 0:01 Uhr #651981Quote:Original von RetendoQuote:Original von Fausto
Wieder ein deutscher Fahrer mit Testo. positiv.
Irgendwas machen die falsch.
die anderen werden nicht positiv getestet.vor allen dingen dann gleich so hohe dosen…da hätten sie sich vielleicht doch vorher mal beim herrn landis informieren sollen wieviel er genommen hat und dann davon ein kleines prozentchen abziehen. der hatte glaub ich nicht mal ein verhältnis von 5:1.
sinkewitz dagegen 24:1 und kessler sogar 84:1 oder so.das klingt für den laien jetzt wie: „gebrauchsanweisung? ach, ich schmeiß mir einfach ein bisschen was ein, wird schon…“
Das passiert wenn sich die Teamärzte nicht mehr drum kümmern dürfen
19. Juli 2007 um 0:40 Uhr #651982Quote:Original von RetendoQuote:Original von Fausto
Wieder ein deutscher Fahrer mit Testo. positiv.
Irgendwas machen die falsch.
die anderen werden nicht positiv getestet.vor allen dingen dann gleich so hohe dosen…da hätten sie sich vielleicht doch vorher mal beim herrn landis informieren sollen wieviel er genommen hat und dann davon ein kleines prozentchen abziehen. der hatte glaub ich nicht mal ein verhältnis von 5:1.
sinkewitz dagegen 24:1 und kessler sogar 84:1 oder so.das klingt für den laien jetzt wie: „gebrauchsanweisung? ach, ich schmeiß mir einfach ein bisschen was ein, wird schon…“
landis hat 11:1, kessler 30:1. erlaubt ist 4:1.
Old Path, White Clouds
19. Juli 2007 um 4:28 Uhr #651983@ enfant: hab den retondo korrigiert – war eigentlich mit einem augenzwinkern kenn mich ja auch nicht aus.
19. Juli 2007 um 7:03 Uhr #651984Apropos zu hohe Dosierung, wer weiss wo die beiden das Zeug her hatten? Vielleicht übers Internet bestellt und die angegebene Dosierung stimmte nicht. Shit happens!
19. Juli 2007 um 7:04 Uhr #651985Quote:Original von chinaboyQuote:Original von RetendoQuote:Original von Fausto
Wieder ein deutscher Fahrer mit Testo. positiv.
Irgendwas machen die falsch.
die anderen werden nicht positiv getestet.vor allen dingen dann gleich so hohe dosen…da hätten sie sich vielleicht doch vorher mal beim herrn landis informieren sollen wieviel er genommen hat und dann davon ein kleines prozentchen abziehen. der hatte glaub ich nicht mal ein verhältnis von 5:1.
sinkewitz dagegen 24:1 und kessler sogar 84:1 oder so.das klingt für den laien jetzt wie: „gebrauchsanweisung? ach, ich schmeiß mir einfach ein bisschen was ein, wird schon…“
landis hat 11:1, kessler 30:1. erlaubt ist 4:1.
soweit ich weiss hatte kessler 84:1.
woher hast du die 30:1 ?
19. Juli 2007 um 7:38 Uhr #651986Schaut euch bitte diesen Artikel an, finde ich ganz interessant…
Klares nein gegen Doping
Am 18.07.2007 um 13:24 Uhr erreichte folgende Meldung die Sportredaktionen Deutschlands: ARD und ZDF steigen aus Tour-Berichterstattung aus! Bis zur Klärung des Falls Patrik Sinkewitz werden die beiden öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF aus der Berichterstattung von der Tour de France aussteigen.
sportme (http://www.sportme.de), die neue Sportcommunity für aktive Sportler und Vereine, fordert sauberen Sport in Deutschland. Die Betreiber des Internetportals beziehen damit Stellung gegen die immer neuen Dopingmeldungen, die nicht nur den Radsport augenblicklich fest im Griff haben. „Es kann nicht sein, dass Doping im Sport als selbstverständlich und Kavaliersdelikt angesehen wird. Wir möchten jungen Radsportlern und deren Fans ein Forum bieten, sich über das Thema auszutauschen und Ihrem Ärger Luft zu machen“, so Sascha Klein, einer der Mitinitiatoren der Seite. „Wir können die Entscheidung der öffentlich rechtlichen absolut nachvollziehen. Damit wird nicht nur dem dopingbelasteten Radsport ein deutliches Zeichen gesetzt.“
Neben den großen Breitensportarten wie Fußball und Tennis fördert sportme auch innovative Sportarten und junge Talente, die gerade erst Fuß in Deutschland fassen. So ist auf sportme die erste Organisation für den Parkour-Sport vertreten, die Parkour Association Germany, bekannt durch ihre Vertreterin Sandra Hess. Aber auch Feldhockey-Weltmeister Carols Nevado, Billiard-Europameister Nicolas Ottermann oder Ropeskipper Sebastian Deeg sind junge, aufstrebende Sportler, die auf sportme zu finden sind und für eine saubere Ausübung ihres Sports stehen.
Erfolg gibt der Plattform recht: In den ersten beiden Wochen nach dem Start der Seite haben sich bereits über 1500 Hobby- und Profisportler angemeldet. Von der Präsentation des Vereins, über die Organisation der Vereinsarbeit bis zur Verabredung zum gemeinsamen Training: sportme ist eine Plattform für sportlich Gleichgesinnte.
sportme ist eine Internet-Community im Web 2.0 mit Fokus auf dem Thema Sport. Kreiert von Sportlern für Sportler spricht die Seite aktive Sportler, Sportbegeisterte, Vereine und Fitnessclubs gleichermaßen an, um ein ganzheitliches Bild des Sports zu vermitteln.19. Juli 2007 um 8:01 Uhr #651987Find ich uninteressant.
„Ich werd aus dir nicht schlau, erst willst du das Eine und dann… willst du wieder das Selbe.“
20. Juli 2007 um 6:51 Uhr #651988angeblich gibt es schon wieder einen verfahrensfehler bei sinkewitz. kann denn nicht eigentlich mal gescheit kontrolliert werden. ich habe aber auch keinen zweifel daran, dass ihm das nicht helfen wird.
20. Juli 2007 um 7:04 Uhr #651989Wie kommen diese Verfahrensfehler denn eigentlich an die Öffentlichkeit?
Angeblich steht im Formular das der Kontrollraum während der Probe auch für andere Personen zugänglich war. Wie muß ich mir das denn vorstellen, wird die Probe während des Tests unbeaufsichtigt gelassen (in der Zentrifuge o. ä., oder hält man da einen Teststreifen rein, legt den auf den Tisch und geht erst mal auf die Toilette oder in die Kantine ohne den Raum abzuschließen?
Das heißt doch der betreffende Mitarbeiter hat ein Protokoll auszufüllen in dem er genau angewiesen wird wie er zu verfahren hat, hält sich dann aber nicht daran und kreuzt das dann auch noch an?
Alles klar – die böse Dopingmafia will TMO ausschalten indem sie ihnen bei der Tour ’ne positive Probe unterjubelt! 8o
20. Juli 2007 um 10:25 Uhr #651990So wie ich das verstehe, soll dieser Fehler am 8. Juni passiert sein und der Kontrollraum, war der Raum, in dem Sinkewitz die Probe abgegeben hat. Denn er persönlich hat auf das Protokoll geschrieben, dass andere Leute Zutritt zum Kontrollraum hatten.
Gut gedopt ist halb gewonnen!
20. Juli 2007 um 10:35 Uhr #651991Zutritt für andere zum Raum heisst nicht automatisch auch Zugriff durch andere auf die Probe.
Wo wurde der Urin abgenommen? Möglicherweise in einer öffentlichen Toilette in einem Restaurant?20. Juli 2007 um 11:21 Uhr #651992Ja, mittlerweile habe ich irgendwo gelesen das es um die Blutentnahme geht, aber laut WADA gilt diese Regel mit der Abgeschiedenheit nur für Urinproben…
20. Juli 2007 um 14:17 Uhr #651993anbei ein diskussionswürdiger artikel aus der welt von heute:
http://www.welt.de/welt_print/article1040470/Doping_zaehlt_zum_Recht_auf_Selbstschaedigung.html
20. Juli 2007 um 15:16 Uhr #651994Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Sinkewitz wegen möglichen Betrug des Vertagspartners. Ich frag mich schon seit geraumer Zeit, ob Verträge, in denen solche Dopingklauseln stehen, nicht sittenwidrig sind. Denn der Vertagsgeber schreibt die Klauseln wider besseren Wissens hinein, um das Risiko allein auf den Sportler abzuwälzen. In diesem Zusammenhang ist dieser UCI Ehrenschnickschnack ebenso zu sehen.
20. Juli 2007 um 15:26 Uhr #651995genau darauf bezieht sich auch der artikel:
warum muss sich die deutsche staatsanwaltschaft – auf kosten der steuerzahler – mit soetwas befassen; das sind luxusfälle.20. Juli 2007 um 16:37 Uhr #651996Spiegel online
Scheinbar hat ihn jemand schon vor einer ganzen Weile anonym angezeigt, noch bevor die positive Probe bekannt bzw. zugeordnet war.Na wenn das mal nicht der Lefevre war…
24. Juli 2007 um 11:01 Uhr #651997Hier eine „interessante“ Vision, wie der vielbeschworene saubere Sport aussehen koennte:
http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,495442,00.html%5B/URL%5D
In einem hat der Mann recht: Wenn man den Sport vom Doping befreien moechte, dann ginge es wohl nur so oder so aehnlich. Aber mich wuerde so ein Sport ueberhaupt nicht interessieren….
Ueberhaupt: Die gesamte Diskussion erinnert mich an etwas, was wir im Sport so schon mal hatten: an die Streitereien um den Amateurstatus im Sport. Das ging bis in die 70-iger Jahre hinein. Wer nicht lupenreiner Amateur war, durfte z.B. nicht bei den olympischen Spielen starten. Und Amateur bedeutete, dass man keinerlei Geld mit dem Sport verdienen durfte.
So wie heute in der Dopingfrage gab es auch damals genuegend Sportler, die Opfer dieser unsinningen Regel wurden.
Wir Oesterreicher erinnern uns mit Schaudern an den Fall Karl Schranz. Der war 1972 unbestritten der weltbeste Ski-Abfahrtslaeufer. Bei den olympischen Spielen in Sapporo wurde er auf Betreiben von Avery Brundage, dem IOC-Praesidenten, ausgeschlossen. Grund: Verstoss gegen den Amateur-Paragraphen. Er hatte an einem Fussbalspiel zu einem wohltaetigen Zweck teilgenommen. Auf dem Dress stand der Schriftzug „AROMA-KAFFEE“. Das reichte, um ihn zu eliminieren. Werbung war nun mal reinen Amateuren nicht erlaubt.
Heute mutet das (und es gaebe noch andere, ebenso traurige Beispiele) laecherlich, ja wahnsinnig an. Niemand kaeme heute mehr ernsthaft auf die Idee, Sportlern den Amteurstatus abzuverlangen. Jeder akzeptiert, das sie Profis sind, Berufssportler eben.
Genauso wird man in 20 Jahren ueber die Medizin im Sport (heute Doping genannt) denken. Und an Leute wie Dick Pound wird man dann genauso kopfschuettelnd denken wie an Avery Brundage…
Schade nur, dass es bis dahin noch etlich Kollateralschaeden geben wird in Form von Sportlern, die vom „Kartell der Moral-Heuchler“ fertig gemacht werden. So wie damals Karl Schranz, der obwohl er sonst alles gewonnen hatte, was zu gewinnen wr, nie eine Olympia-Goldmedaille holte, und der nach den Ereignissen von Sapporo seine Karriere beendet hat.
Gruss
Karl-Heinz
24. Juli 2007 um 11:05 Uhr #651998bin mir noch nicht so sicher, was ich von der kronzeugenregelung halten soll – egal bei wem…
eine tilgung der vorwürfe wie man sie jetzt bei contador und valverde vermutet, halte ich dann doch nicht unbedingt die richtige lösung; wenigstens ein bekenntnis sollten die herren öffentlich ablegen.
dass dann, wenn die angaben eines kronzeugen wirklich hilfreich sind, auch ein komplett-freispruch erfolgen kann, damit könnte ich leben…der artikel aus der sz gefällt mir nicht wirklich, auch weil ich denke, dass da der eine oder andere zusammenhang verdreht wird:
http://www.sueddeutsche.de/,tt3l2/sport/weitere/artikel/939/124756/
24. Juli 2007 um 11:47 Uhr #651999Quote:Original von OWI
Ueberhaupt: Die gesamte Diskussion erinnert mich an etwas, was wir im Sport so schon mal hatten: an die Streitereien um den Amateurstatus im Sport. Das ging bis in die 70-iger Jahre hinein. Wer nicht lupenreiner Amateur war, durfte z.B. nicht bei den olympischen Spielen starten. Und Amateur bedeutete, dass man keinerlei Geld mit dem Sport verdienen durfte.Stimmt, Karl Schranz wurde damals von Sportfunktionären dem Amateurfetisch geopfert. Die gleichen Sportfunktionäre wiesen mit dem Zeigefinger auf die so genannten „Staatsamateure“ des Ostblocks und gründeten in der BRD zugleich die Stiftung Deutsche Sporthilfe (Neckermann machte es möglich – wer sonst?), mit der sie den ach-so-lupenreinen Amateuren Einkommen sicherten, die deutlich über dem Durchschnittsbudget eines Studenten lagen. Auch die bundesdeutschen Sportsoldaten sind ein Relikt dieser Zeit.
24. Juli 2007 um 14:42 Uhr #652000hat der ein schwein!
„Ich wünsche niemanden, so zu leiden wie ich, es war die schlimmste Erfahrung meines Lebens“ ;( ;( ;(
24. Juli 2007 um 14:45 Uhr #652001das ist ja wohl ein witz, oder?
24. Juli 2007 um 15:04 Uhr #652002Quote:Original von Coolman
das ist ja wohl ein witz, oder?was willst du denn einer solchen kurzen medienmeldung schon entnehmen? weißt du, welche argumente in der verhandlung ausgetauscht wurden?
ehe man dazu nicht näheres erfährt, sollte man auch nicht urteilen…24. Juli 2007 um 15:07 Uhr #652003Quote:Original von Coolman
das ist ja wohl ein witz, oder?Find ich auch. Petacchi ist Profi und hat darauf zu achten, dass er den Grenzwert, bis zu dem er das Mittel nehmen darf, nicht überschreitet. Und da war er ja deutlich drüber.
Ich glaub ihm zwar, dass er das nicht absichtlich getan hat. Und wenn er nur knapp darüber gelegen wäre, dann hätte man ein Auge zudrücken können. Aber dass war fast ein Drittel mehr als er darf, von daher ist das Doping, ob nun gewollt oder ungewollt, und dafür gehört er gesperrt. Die üblichen 2 Jahre sind für so etwas zwar zu viel, aber ne Zeitlang sollte er schon weg. Ein Jahr wäre durchaus ok und er im Endeffekt selbst schuld gewesen.
Meine Meinung steht fest!!! Also verwirrt mich bitte nicht mit Fakten!
24. Juli 2007 um 15:44 Uhr #652004Vino ist jetzt ebenfalls fällig!!
http://www.bild.t-online.de/…icker,rendertext=2198324.html
Wirklich krass…
Offizieller Mari Holden Fan!!
-
AutorBeiträge
- Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.