Home › Foren › Profi-Radsport allgemein › Dopingskandal in Spanien / Mai 2006
- Dieses Thema hat 2,102 Antworten sowie 74 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 17 Jahren, 9 Monaten von
Coolman aktualisiert.
-
AutorBeiträge
-
20. Dezember 2006 um 20:11 Uhr #634862Quote:Original von ADLOAL
Als erstes wäre es sicher interessant , die Leistungen von Voigt in verschiedenen Bergetappen ( D-Tour,Giro)
zu analisieren, um dann ev. darauf zu kommen, das diese ziemlich Grenz wertig waren.Wenn ich dem zuhöre kommt mir jedes Mal das Sprichwort in den Sinn, dass wenn man einen Stein in eine Herde wirft , derjenige aufheult , der getroffen wurde .
Quatsch, deshalb gibt doch Posten, wie diese. Damit nicht der, der getroffen wurde schreit, sonder der, der schreien darf (und muß).
20. Dezember 2006 um 20:25 Uhr #634863Erstmal eine frage zu garzelli: Hat er tatsächlich für die freigabe von doping plädiert?
dann zu jaksches äußerung zu voigt:
So sehr ich voigt auch schätze, und so sehr er mir symphatisch ist, so gut finde ich auch jaksches äußerung. Man kanns glaube ich nicht besser auf den punkt bringen. Es war vollkommen überzogen bzw. zu einem viel zu frühen zeitpunkt. Und wie auch hier schon gesagt wurde, so ganz natürlich kann voigts leistungsschub auch nicht kommen.20. Dezember 2006 um 20:33 Uhr #634864An die, die Voigts gute Leistungen jetzt in Frage stellen wollen. Erst mal vorweg, wer den Mund aufmacht, ist nie vor Anfeindungen gefeit.
Genauso denkbar ist, das nach den ersten OP Veröffentlichungen die ganze Szene verunsichert wurde und man erst mal das „Zeug“ weg ließ für geraume Zeit. Dann sind die sauberen Fahrer natürlich im Vorteil.
20. Dezember 2006 um 20:43 Uhr #634865Quote:Original von Stahlross
Genauso denkbar ist, das nach den ersten OP Veröffentlichungen die ganze Szene verunsichert wurde und man erst mal das „Zeug“ weg ließ für geraume Zeit. Dann sind die sauberen Fahrer natürlich im Vorteil.Der Giro war, bevor der Skandal so richtig losbrach, da hat sich offensichtlich noch keiner zurückgehalten, aber Voigt hat trotzdem sehr erstaunliche Dinge geleistet.
Die wundersame Leistungssteigerung von Voigt hat schon 2005 eingesetzt.Übermenschlich?
Das erinnert mich an Simoni, der nach der 20. Etappe meinte, Bassos Leistungen seien „überirdisch“.
Damals waren noch alle über ihn hergefallen.20. Dezember 2006 um 21:00 Uhr #634866Komisch, dass sich daran keiner stört, wenn jemand „über-irgendwas“ sagt. Wie war die Replik von Basso oder anderen, die es notierten? Jedenfalls nicht aufsehenderregend, oder?
Bringt man es aber auf den Punkt, wird dir der Arsch versohlt.20. Dezember 2006 um 21:17 Uhr #634867Was der Jaksche wohl über den Voigt sagen würde, wäre er nicht ein Teil der Fuentes-Geschichte?
Schätzungsweise garnichts, und somit wäre er auch einer, der mit einem Heuchler (Zitat Jaksche) gut leben könnte.
pompa pneumatica
20. Dezember 2006 um 21:23 Uhr #634868Swiss Cycling wird kein Verfahren gegen Ulle eröffnen, vllt. (eigentlich warscheinlich) bekommt er auch wieder eine Lizenz.
20. Dezember 2006 um 21:41 Uhr #634869wird ja auch zeit, dass die schweizer mal zur vernunft kommen. ulle: giro und vueltasieger 2007!
20. Dezember 2006 um 21:42 Uhr #634870Interresant Coolman, als ich die Seite öffnen wollte kam dies:
Quote:Die angeforderte Seite wurde nicht gefunden
(HtmlNotFoundFetchErr; )Kehren Sie entweder zu Ihrem Ausgangspunkt zurück
oder springen Sie von hier auf unsere Homepage.Es ist möglich, dass Sie die angeforderte Seite über ein
Lesezeichen/Bookmark, das auf eine nicht mehr gültige Seite in FAZ.NET verweist, aufgerufen haben.
In diesem Fall löschen Sie bitte das Lesezeichen/Bookmark
in Ihrem Browser.Wenn Sie einem Link in unserem Angebot gefolgt sind,
versuchen Sie es bitte in einigen Minuten noch einmal.Sollten Sie Fragen zu FAZ.NET haben, schauen Sie bitte
auf unsere Hilfe-Seite oder schreiben Sie uns eine E-mail.20. Dezember 2006 um 21:45 Uhr #634871geh einfach oben in der leiste auf sport da müsste die zweite nachricht gleich über ulle sein.
20. Dezember 2006 um 21:53 Uhr #634872Danke Coolman, aber wo ist das bitte ein Hintergrundbericht? (Fleischkäse!!!) Alles was da drin steht ist nicht neu und ob Ulle eine neue Lizenz in der Schweiz bekommt liegt einzig nur an ihm selbst. Schließlich hatte er sie selbst zurückgegeben, weil die bösen Schweizer ihm ans Leder wollten…Das ganze ist schlimmer, als die schlimmste Seifenoper.
20. Dezember 2006 um 22:20 Uhr #634873haltet doch einfach mal das maul !!!
und hackt nicht mehr auf ullrich oder basso rum !! was soll der mist ? blickt denn hier keiner mehr durch, oder was ? !!!!
walzt doch mal diese t-mobile-abgänger, und versauten vino-jünger bei astana platt!!
das ventil dachte immer, dass doch wengistens ein paar schreiber hier drin eine ahnung haben wieso, wie und warum doping und radsport hand in hand gehen !!
eine umfrage wäre passend..
stahlross : es gibt keine sauberen fahrer ! radrennen am tv ist keine live-cam in ein teehäuschen !
102
20. Dezember 2006 um 22:24 Uhr #634874Ist es nicht, aber für Astana bist (seid) du (ihr) zuständig.
Ich will SBRINZ, bitte!
20. Dezember 2006 um 22:31 Uhr #634875Und noch was anderes:
Pass mal auf du innerschweizer Wicht. Mit deinen Kilometern dieses Jahr näherst du dich der Coolman Couch ganz gewaltig. Alles was du mal in früheren Jahren erfahren hast, gerät zur Erinnerung und Verklärung!
20. Dezember 2006 um 22:39 Uhr #634876Ja, okay, mach ne Umfrage. Aber ohne Ventil – Option.
Das Stahlross besorgt den Käse, ich hol das Bier.
pompa pneumatica
21. Dezember 2006 um 8:44 Uhr #634877@Stahlross: Du fährst selbst 25000 Kilometer im Jahr, bist nach eigenen Aussagen dopingfrei (der Generalverdacht fällt auch auf dich), fährst für ein warmes Essen am Tag, bist mit Spaß an der Freude dabei und weigerst dich rigoros, Betrügereien im Radsport zu akzeptieren, auch dann, wenn dieser Betrug flächendeckend sein sollte.
Ich, der ich wie viele andere immer noch in den Radsport wie in eine Märchenwelt hineinblicke, bewundere so eine konsequente und rationalistische Sichtweise, will mir meine Welt hierbei aber nicht kaputtmachen und schreibe deshalb von Zeit zu Zeit, dass ich das Verhalten der Radprofis akzeptiere. Wäre aber Ullrich nicht bei den Bösen, würde ich wohl auch mit draufschlagen. Die verhexen einem das ganze Wertesystem.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
21. Dezember 2006 um 19:08 Uhr #634878dann sollte/darf aber das stahlross auch alle asthmatiker im fahrerfeld nicht akzeptieren.
fast kein fahrer sprach doch in all den jahren von betrug, als er nur 8ter oder 15ter wurde in einem rennen. wären die fuentes-jünger wirklich die einzigen, welche gedopt haben, und vielleicht noch sonst ein paar schwarze schafe, würden immer noch hunderte von schneeweissen engel übrig bleiben. da sie ja betrogen wurden ( geld-ruhm-ehre-arbeit-gefühle-recht ), müssten diese doch sehr wortlaut sein, nicht ? sind sie aber nicht. nicht mal die babyblauen vom wasserreinen holczer äussern sich dazu. hätten sie doch guten grund, wenn man die statement`s von hansi so liest, wie rein doch sein team ist. wieso kommt da nichts ?
so wie die ventile das sehen, herrscht im radsport zuviel anarchie auf unterschiedlichen ebenen. jeder ( teamchef-uci-fahrer auch) bastelt sich seine eigene ansichtsweise zusammen, wo doping doping ist, und wo eben doping kein doping ist. holczer hat ja nach dem positiven befund von hondo ihm weiterhin die tür offen gelassen. blöder heuchler also. business eben.
es war schon immer so, es ist so, und es wird auch weiterhin so bleiben. profisport ohne doping wird es nie geben.
quelle : die aussagen ehemaliger radsportler z.b.. jene von welchen gar nie positiv gestest wurden, und auch jene aussagen von radfahrern die positiv getestet wurde. man hört meistens nur eins ; das flächendeckend gedopt wird. noch was ; ein weiterer hinweis dafür dass dem so ist ; viele viele fahrer wechseln das team in ihrer karriere, mehrmals. würde es wirklich einen sauberen radsport geben, bei 90 % aller teams, dann würde der transfermarkt komplett zusammen brechen. denn ; welcher fahrer der moralisch, wie dopingfrei-ethisch eingestellt ist, würde zu einem team wechseln wollen, dass dopingfälle aufzuweisen hat/hatte.
man muss nur ein bisschen die puzzle-teile zusammen bauen die einem vorliegen. tafi und pantani zum beispiel, an der tour de france 98 : es gab eine grosse auseinandersetzung. das ventil denkt, dass war so : tafi, da ein klassikjäger und freund von pantani, war besorgt über die gesundheit von pantani. dazumals hatte pantani einen gefährlich hohen hämokritwert. man war sich ja bewusst über todesfälle. tafi war wohl der meinung, pantani treibe es zu weit. pantani hingegen äusserte sich vielleicht so zu tafi, dass er ihm sagte dass er ja auch epo nehme, wenn auch in geringeren dosierungen. quasi; du kannst ja dein paris-roubaix auch mit anderen mittelchen gewinnen, also lass mich hier das machen und einnehmen, was ich für meinen sieg brauche.
das ventil ist immer noch am durchstudieren von : blutdoping – epozeit – epo konnte man nachweisen – wieder auf blutdoping zurück und dann eigenblutdoping.
102
21. Dezember 2006 um 21:42 Uhr #634879Hört auf zu streiten!!!
Der KV is der beste!
Leitplanke
21. Dezember 2006 um 23:05 Uhr #634880Quote:Original von Kanarienvogel
Hört auf zu streiten!!!Der KV is der beste!
beste Wasserträger, oder doch Edelhelfer?
Old Path, White Clouds
22. Dezember 2006 um 11:54 Uhr #634881CAS widerspricht Spanischem Verband
Zweijährige Dopingsperre gegen Aitor Gonzalez
22.12.2006 – Lausanne (dpa) – Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat den früheren Vuelta-Sieger Aitor Gonzalez für zwei Jahre wegen Dopings gesperrt.Der spanische Radprofi, der die Vuelta 2002 gewann, hatte angeblich verunreinigte Nahrungs-Ergänzungsmittel zu sich genommen und war bei der Spanien-Rundfahrt 2005 in der Doping-Kontrolle mit einem illegalen Stereoid aufgefallen. Der spanische Verband hatte ihn freigesprochen. Daraufhin hatte der Weltverband UCI interveniert und den CAS angerufen, der jetzt eine Zweijahressperre verhängte, die im September nächsten Jahres abläuft.
Zuvor hatte der CAS im Fall des Basken Inigo Landaluze anders geurteilt und den des Testosteron-Dopings überführten Profi freigesprochen. Bei der Doping-Kontrolle seien Pannen entstanden, die zu Gunsten von Landaluze gewertet wurden. Regelwidrig hatte die selbe Person sowohl die A- als auch die B-Probe analysiert.
pompa pneumatica
22. Dezember 2006 um 13:43 Uhr #634882Stahlross und Doping Frei , kann ich mir fast nicht vorstellen , natürlich nicht der Stuss , der nur besser
Radeln lässt , sondern das richtige Zeugs , was auch wirklich was bringt .Ich wäre doch auch gerne so konsequent , nur würde dies bedeuten , dass mich jeglicher Profi – Sport nichts mehr angeht , dazu bin aber irgendwie nicht bereit.
Alles andere ist inkonsequent , denn keiner von uns kann wissen , wer dopt und wer nicht .
Im Moment geht es eher in Richtung fast alle und so lange bei jeder zweiten positiven Probe irgendwas falsch gehandhabt wird , dass sie wieder nicht zählt , und die
Beweise irgendwo vor sich hin warten , gehen mir alle
Doping Storys am Arsch vorbei .Kommt dazu dass dies nichts neues ist , es gibt es nicht erst seit dem Festina Skandal , seit ich Radsport verfolge , hört man von Doping . Nur wurde halt früher anders damit umgegangen , einem Zootemelk hat man bei einer positiven Probe halt ein paar Strafminuten aufgebrummt , einem Delgado als Tour Sieger , konnte man helfen , indem man das positive Mittel erst nach der Tour als Doping bezeichnet hat .
Weiter sind die ganzen Doper weiterhin im Radsport beschäftigt , als Sportliche Leiter , Journis usw. usw.
Ich sehe keinen Grund jetzt Ullrich , Basso und die anderen Fuentes Jünglinge zu verteufeln .
Am meisten auf die Nerven gehen mir die Leute , welche in den letzten zehn Jahren Ullrich als Gott angesehen haben , die aber null Ahnung haben und meinen im Radsport kann man ein wenig Dopen und ist schon dabei .
Das Training und die Entbehrungen nehmen dir kein Doping ab und jeder , der Rennrad
fährt , weiss wie hart es sein kann .
Und Gilbert ist doch kein ewiges Talent!
22. Dezember 2006 um 15:52 Uhr #634883Quote:Original von Veloce stanco
CAS widerspricht Spanischem Verband
Zweijährige Dopingsperre gegen Aitor Gonzalez
22.12.2006 – Lausanne (dpa) – Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat den früheren Vuelta-Sieger Aitor Gonzalez für zwei Jahre wegen Dopings gesperrt.Der spanische Radprofi, der die Vuelta 2002 gewann, hatte angeblich verunreinigte Nahrungs-Ergänzungsmittel zu sich genommen und war bei der Spanien-Rundfahrt 2005 in der Doping-Kontrolle mit einem illegalen Stereoid aufgefallen. Der spanische Verband hatte ihn freigesprochen. Daraufhin hatte der Weltverband UCI interveniert und den CAS angerufen, der jetzt eine Zweijahressperre verhängte, die im September nächsten Jahres abläuft.
Zuvor hatte der CAS im Fall des Basken Inigo Landaluze anders geurteilt und den des Testosteron-Dopings überführten Profi freigesprochen. Bei der Doping-Kontrolle seien Pannen entstanden, die zu Gunsten von Landaluze gewertet wurden. Regelwidrig hatte die selbe Person sowohl die A- als auch die B-Probe analysiert.
mein erster gedanke war: na dann ist er ja bald wieder dabei.
22. Dezember 2006 um 16:33 Uhr #634884Quote:Original von CoolmanQuote:Original von Veloce stanco
CAS widerspricht Spanischem Verband
Zweijährige Dopingsperre gegen Aitor Gonzalez
22.12.2006 – Lausanne (dpa) – Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat den früheren Vuelta-Sieger Aitor Gonzalez für zwei Jahre wegen Dopings gesperrt.Der spanische Radprofi, der die Vuelta 2002 gewann, hatte angeblich verunreinigte Nahrungs-Ergänzungsmittel zu sich genommen und war bei der Spanien-Rundfahrt 2005 in der Doping-Kontrolle mit einem illegalen Stereoid aufgefallen. Der spanische Verband hatte ihn freigesprochen. Daraufhin hatte der Weltverband UCI interveniert und den CAS angerufen, der jetzt eine Zweijahressperre verhängte, die im September nächsten Jahres abläuft.
Zuvor hatte der CAS im Fall des Basken Inigo Landaluze anders geurteilt und den des Testosteron-Dopings überführten Profi freigesprochen. Bei der Doping-Kontrolle seien Pannen entstanden, die zu Gunsten von Landaluze gewertet wurden. Regelwidrig hatte die selbe Person sowohl die A- als auch die B-Probe analysiert.
mein erster gedanke war: na dann ist er ja bald wieder dabei.
Pro-Tour-seitig muss er länger nachsitzen. Wenns Pro-Tour überhaupt noch gibt im September 07.
pompa pneumatica
22. Dezember 2006 um 23:07 Uhr #634885protour war doch erst 2006. also von daher könnte er doch schon bald wieder in einem pt-team fahren.
EDIT: quatsch, hast natürlich recht. aber fahren kann er dann trotzdem wieder. wird schon irgendwie untergekommen.
28. Dezember 2006 um 13:45 Uhr #634886Quote:Stahlross und Doping Frei , kann ich mir fast nicht vorstellen , natürlich nicht der Stuss , der nur besser
Radeln lässt , sondern das richtige Zeugs , was auch wirklich was bringt .Das mein Nick wiederholt in Verbindung mit dem Doping im Profibereich auftaucht, ist wirklich zu viel der Ehre. Wirklich!
-
AutorBeiträge
- Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.