Giro d’Italia 2009 – Die 2.Woche

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  • #567928
    Breukink
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    Ich spiele mal den Saubermann und richte für die zweite Woche den passenden Faden ein.

    #666685
    ReinscHeisst
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    wie von allen erwartet holt der bahnfahrer sich also seinen sieg! ziemlich easy und ungefährdet!
    petacchi brauchts vielleicht doch ein bissl selektiver um gegen leute wie cav, farrar, goss zu gewinnen. denke diese absolute endschnelligkeit hat er einfach nicht mehr. macht wohl auch mit höherem alter eine ganz leichte entwicklung ähnlich wie ein zabel durch. also je schwerer eine sprintetappe vorher war umso besser für ale-jet. aber bei 1,5km grade aus am ende hat gegen den bahnfahrer nicht mehr den hauch einer chance!


    #666686
    kaiserslautern1900
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    Aber nicht so überzeugend von Cav wie man das von ihm in Topform erwarten kann…
    Normal sollte er dann mit 2 Radlängen Vorsprung gewinnen…
    Will er eigtl. noch Tour fahren?


    #666687
    chinaboy
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    caven ist heute gar nicht mal so stark, der schnellste ist eindeutig Farrer, aber was für ein dämliche Taktik hat garmin gewählt, sie sind praktisch für Cavendish gefahren, anstatt 5er hat cavendish heute ein 9-er Zug, damit hat er 350 Meter vor Ziel noch zwei Anfahrer!!!


    Old Path, White Clouds

    #666688
    ReinscHeisst
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    Ja Farrar auch verdammt stark!
    Mit dem Bahnfahrer wohl die höchste Endgeschwindigkeit im Moment.


    #666689
    kaiserslautern1900
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    Ben Swift übrigens heute sehr enttäuschend aus meiner Sicht…
    Hatte gedacht so flache Dinger liegen ihm…


    #666690
    Ventil
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    pedro horrillo ist ja unglaublich in die tiefe gestürzt.

    oje :(


    102

    #666691
    kaiserslautern1900
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    Ja, der arme…
    Hoffentlich keine bleibenden Schäden


    #666692
    Radsportverrückt
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    Ab Dienstag bzw. Donnerstag beginnt der Giro richtig. Die Etappen 14, 15 und 16 haben alle Potenzial richtig interessant zu werden. Auf den Blockhaus darf man auch trotz Verkürzung gespannt sein. Und auhc am Vesuvio könnte noch einmal zur Attace geblasen werden und wenn da die Post abgeht, könnte es auch noch einmal interessant werden.

    Auf jeden Fall habe ich erst einmal Zeit um die Etappen bis Nr. 15.

    Dass die Nr. 16 auf einen Monatg fällt, gefällt mir nicht, denn ich hab doch dienstags Zeit zum gucken und da ist Ruehtag. :D Eine Aufzeichnung ist nunmal halb so schön wie live.


    Es muss weitergehen. Aber nicht mit dieser UCI.

    #666693
    Jaja
    Moderator
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    Also die Pinerolo-Etappe am Dienstag kann auch sehr interessant werden. Die ursprüngliche Variante wäre ja wohl zum Langweiler geworden, aber dieser Pra Martino 10km vor dem Ziel ist richtig schwer. Ziemlich unrhythmisch würd ich mal sagen!

    http://www.salite.ch/I/pramartino.gif

    Zwar recht kurz, könnte aber trotzdem nach 250km ganz schön selektieren.


    Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.

    #666694
    chinaboy
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    wäre ich Chef von Astana, dann würde ich schon auf 10.Etappe Di Luca attackieren, um ernsthafte Attacke zu parieren ist LPR zu schwach, allerdings würde Di Luca wohl Hilfe von Simoni bekommen. Aber vielleicht hilft Columbia auch Astana.


    Old Path, White Clouds

    #666695
    Jaja
    Moderator
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    Quote:
    Original von chinaboy
    wäre ich Chef von Astana, dann würde ich schon auf 10.Etappe Di Luca attackieren, um ernsthafte Attacke zu parieren ist LPR zu schwach, allerdings würde Di Luca wohl Hilfe von Simoni bekommen. Aber vielleicht hilft Columbia auch Astana.

    Ja, LPR kann in der Tat Probleme bekommen. Möglichkeit vielleicht Horner nach Sestriere angreifen zu lassen (vielleicht geht Lövkvist noch mit) und dann muss LPR schonmal die Helfer verbrauchen.


    Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.

    #666696
    Radsportverrückt
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    Ich denke am Pra Martino helfen keine Helfer mehr.


    Es muss weitergehen. Aber nicht mit dieser UCI.

    #666697
    Breukink
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    Wäre schön, wird aber nicht so sein. Von den Favoriten wird am Sestrière keiner Vollgas geben, weil es ja noch so weit bis zum Ziel ist, also können auch noch einige Helfer dabeibleiben.

    Na ja, hoffen wir das beste. Samstag war ja auch interessanter als ich vorher erwartet hätte.

    Horrillo geht es den Umständen (60 Meter-Sturz) entsprechend natürlich hervorragend, aber seine Karriere ist wohl leider vorbei. Nach einem Oberschenkel- und Kniescheibenbruch kann man als 34-Jähriger nicht mehr zurückkommen, vor allem, wenn da noch gebrochene Rippen und Rückenwirbel hinzukommen.

    #666698
    Radsportverrückt
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    Ich glaube das Karriereende ist ihm im Nachhinein relativ egal.


    Es muss weitergehen. Aber nicht mit dieser UCI.

    #666699
    Coolman
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    ich wäre mir da gar nicht so sicher, dass das das ende ist. es kommt auf ihn selbst an, ob er nochmal aufs rad will oder nicht. sicherlich muss er dafür zuerst seine verletzungen richtig auskurieren.

    #666700
    Kanarienvogel
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    Chinaboy meint wir seien alles Deppen weil wir Di Luca und co als Etappensieger sehen. Ja. Und nein.

    Ja, heute ist kein GK Grosskampf zu erwarten. Pra Martino Attacken, aber so hart scheint der nach Salite.ch nicht zu sein. Steil, flach, Steil, flach… Also klar eine Flucht die durchgeht? Nein… Di Luca könnte auf seine 20″ hoffen. Lampre wird auf Cunego fahren, der dann zwar verkackt, aber das Lampre gerne für Cunego Tempo macht wissen wir ja.

    Also alles andere als sicher dass wirklcih eine Flucht durchkommt.

    Basso hingegen mit seinen Abfahrtskünsten auch nicht des KVs Topfavorit… dann doch noch eher Cunego. Oder wieder dieser Boasson Hagen, runter kann der sicher auch. Oder eben doch Di Luca.


    Leitplanke

    #666701
    ReinscHeisst
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    Glaube auch nicht an soviele Fluchten in den harten Etappen. Könnte gut sein dieser Giro verdammt eng wird was die Zeitabstände angeht, auch durch das Mega ZF wirds wohl keine so riesen abstände geben. Di Luca hat ja schon bissl was an Vorsprung, den muss man ihm erstmal abnehmen, klar im ZF, aber es gibt schon par Etappen wo er mit den 20″ schon viel wieder gut machen kann. Heute ganz klar! Dann die Emilia Ankunft!
    Eventuell auch Faenza im Sprint einer größeren Gruppe, aber dort eher nein! Benevento? zu leicht.. Agnani noch!
    Wenn LPR klug und stark genug ist, kann Di Luca schon so noch seine 50-60″ Bonifikationen rausholen.. Liquigas auch für Basso auf Etappensieg bei den Bergankünften. Basso muss ja auch irgendwo noch was gut machen!
    Also könnte eventuell nicht so viel zu holen sein für Ausreißer.


    #666702
    Kanarienvogel
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    Ja, und eben, die Etappe hat einen „grossen“ Namen. Coppi. Bergamo hatte der KV eher eine Flucht erwartet, hier natürlich gut möglich, aber eben, die grossen wie Di Luca, oder die Möchtegerngrossen wie Cunego wollen sowas auch gewinnen. Erklärt wohl auch das Mordstempo der ersten Stunden etwas… Sieht nach einer Flucht nach Sestrières aus, die dann aber wohl doch geholt wird und dann Pra Martino momentan.


    Leitplanke

    #666703
    chinaboy
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    tja, wie kann liquigas so dumm fahren. es ist doch jeder Mensch der Welt klar, dass Basso bei einer Ankunft keine Chance hätte gegen Di Luca.
    um Pellizotti gewinnen zu lassen, braucht man gar nicht so eine Vorbereitung.
    irgendwie verhalten diese Mannschaft so dumm.


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    #666704
    Breukink
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    Liquigas hat dafür gesorgt, daß das Tempo von Anfang an hoch war und damit ja auch den einen oder anderen weggeblasen. Di Luca war erst in der Abfahrt von Basso weggekommen. Dieser wiederum hat vor allem Leipheimer arbeiten lassen (so hab ich das zumindest gesehen).

    Di Luca gewinnt wieder mit Ansage.
    Lövkvist wohl doch noch nicht ganz soweit.

    Auf jeden Fall eine sehr schöne Etappe.

    #666705
    chinaboy
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    Original von Breukink
    Liquigas hat dafür gesorgt, daß das Tempo von Anfang an hoch war und damit ja auch den einen oder anderen weggeblasen. Di Luca war erst in der Abfahrt von Basso weggekommen. Dieser wiederum hat vor allem Leipheimer arbeiten lassen (so hab ich das zumindest gesehen).

    Di Luca gewinnt wieder mit Ansage.
    Lövkvist wohl doch noch nicht ganz soweit.

    Auf jeden Fall eine sehr schöne Etappe.

    naja, die Frage ist, fährt DiLuca auch so, wenn Tagessieg schon entschieden ist? ich denke wohl nicht. gerade die Arbeit von liquigas macht letztendlich den Tagessieg für DiLuca einfacher.

    sowohl Astana als auch auch liquigas machen LPR zu einfach. am Sestriere muss man DiLuca attackieren, oder wenigsten ein Helfer nach vorne plaziteren.

    Die mannschaftliche Überlegungheit gegen LPR wurde heute gar nicht ansatzweise gespielt.


    Old Path, White Clouds

    #666706
    Breukink
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    Heute war Di Luca einfach zu stark bzw bereit, mehr zu geben als die anderen Favoriten. Aber generell scheinen Basso und Leipheimer in der Tat allzusehr auf Di Lucas vermeintliche Zeitfahrschwäche zu vertrauen.
    Interessant übrigens, daß nicht sie sondern Mentschow und Sastre die ersten Verfolger waren.

    #666707
    chinaboy
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    Quote:
    Original von Breukink
    Heute war Di Luca einfach zu stark bzw bereit, mehr zu geben als die anderen Favoriten. Aber generell scheinen Basso und Leipheimer in der Tat allzusehr auf Di Lucas vermeintliche Zeitfahrschwäche zu vertrauen.
    Interessant übrigens, daß nicht sie sondern Mentschow und Sastre die ersten Verfolger waren.

    ja klar, er ist sehr stark. Aber alle seine Konkurrent sind laut nicht explosive Fahrer wie Menchov, Sastre, Basso, Leipheimer, Simoni. Die können auf solche Etappe nur verliern, wirklich nur verlieren.
    Dann muss man mal schaut, dass man wenigsten den Tagessieg für DiLuca irgendwie schwer zu machen. damit er gar nicht auf die Idee kommt, aggressiv zu fahren.
    dieser Versuch wurde von keine Mannschaft ansatzweise gemacht, sonst wäre LPR niemals in der Lage, mit 5 oder gar 6 Fahrer zu verfolgen, selbst dann müsste liquigas wirklich nicht so arbeiten, pellizotti kann einfach so trocken von Beginn an attackieren, dann hätte Diluca schon ein Problem.


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    #666708
    kaiserslautern1900
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    Nur die letzten 3km gesehen…aber sehr groß waren die Zeitabstände ja nicht, aber die Etappe wohl trotzdem recht interessant. Zumindest mit di Luca ein nicht gerade unerwarteter Sieger.


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