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Massensprint? ?(
Gleich letzte Runde.Visconti bettelt doch jetzt schon wieder Huzarenritt an die Führung zu übernehmen. Dass diese Memme Weltmeister wird, glaub ich im Leben nicht.
Außerdem hats jetzt erstmal aufgehört zu regnen. Mal sehen ob die Straßen noch trocken werden.
Der polnische Huzarenritt jetzt 235 km von der Spitz und das bei einer WM, disem Wetter und diesem Profil. Jetzt schon einer der Helden des Tages.
Quote:Original von Rindfleisch
Vansummeren führt jetzt für die Belgier. Die Schweizer verstecken sich ein bisschen.Die Spanier aber erst recht
Die Briten jetzt wohl komplett raus

Na, endlich! Scarponi und Vöckler konnte ich erkennen, wer noch?
Strange, die Italiener nehmen dermaßen an dem Gegenanstieg raus, dass Burghardt ohne Motivation plötzlich 50 Meter weg ist. Was soll das?
Bin gespannt, wann mit der ersten Attacke aus dem Feld das Finale eingeläutet wird.
Rod raus, steht im Radsport-Ticker:
http://www.radsport-news.com/live/live.php?Autoload=1&Reload=1&LiveID=155&Zeit=1380460339Keine Ahnung ob das stimmt.
Ja, Tempo jetzt berhoch und bergrunter stark rausgenommen. Was ist die italienische Taktik?
Habe eben auch noch 7 Franzosen gezählt und Betancour auch noch dabei.
Cadel Evans, Dominik Nerz, Joaquin Rodriguez, Tejay Van Garderen, Chris Horner scheinbar auch raus. Schade, Rodriguez und noch mehr Evans hätte ich schon noch was zugetraut.
Ich zähle 8 Italiener? Scheint im Moment die größte verbliebene Armada zu sein….
Wenn wettertechnisch keine völlig überraschende Totalabtrocknung stattfindet, kann das Rennen eigentlich nur von einem Superabfahrer gewonnen werden. Berg hoch scheint eine deutlich untergeordnetere Rolle zu spielen.
Vöckler, wie Rindfleisch sagt, wohl wieder drinn. Das heißt Froome hat ähnliche Schiwerigkeiten in der Abfahrt wie Wiggins (ich frag mich, warum die Briten hier stundenlang zu Beginn das Rennen anführten).
Nibali und Pozzato werden immer später mit der richtigen Zeit eingefügt.
Total unübersichtlich jetzt, Valverde wohl auch abgehängt?
Bester Stream, ohne Unterbrechungen und nerviges Gesabbel aus meiner Sicht wieder der You tube Link: http://www.youtube.com/watch?v=I9_YbtPUgXY
Sagan hat die 79 und ist vorne drin. Er hat doch das Rad gewechselt samt transponder – deshalb wird er nicht mehr angezeigt.
Regen für die Nordmänner….
…die Ausreißergruppe hätte doch deutlich potenter sein dürfen:Yonder Godoy (Venezuela), Matthias Brandle (Austria), Jan Barta (Czech Republic), Bartosz Huzarski (Poland) and Rafaa Chtioui (Tunisia)
Mohoric gewinnt das tatsächlich mit seiner unorthodoxen Abfahrtstechnik*. Erst sein Angriff auf diese Art, wo die anderen nur einen Moment pennen und dann distanziert er Meintjes der fast schon wieder dran war (5 Meter) um die entscheidenden 10 Sekunden die dann reichen. Mohoric also irgendwie jetzt der Abfahrtsweltmeister.
Bin mir sicher, die Profis haben alle gespannt zugeschaut und versuchen gerade ihre Schlüsse daraus zu ziehen.
Wie schon von einigen beschrieben, die Steigungen sind zwar über die sehr lange Distanz bei den Profis sicherlich zermürbend, aber jede einzelne für sich ist nicht sonderlich selektiv, jedenfalls weniger selektiv als der reine Blick aufs Profil mich glauben ließ.
*Wiggins schiebt den Berg runter, sonst ist er chancenlos

Very interesting:
Nach einer französischen Studie liegt die Todesrate von Teilnehmern an der Tour de France um 41 Prozent niedriger als in der männlichen Durchschnittsbevölkerung desselben Alters
Wissenschaftlern am Centre d’expertise mort subite (CEMS) am Hôpital Européen Georges Pompidou haben anlässlich des hundertjährigen Bestehens der Tour de France die 786 französischen Teilnehmer an dem berühmten Radrennen von 1947 bis 2012 untersucht und ihre Todesrate mit der von durchschnittlichen französischen Männern derselben Altersgruppe verglichen.
Hintergrund für die Studie, deren Ergebnisse auf der Tagung der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie waren nach Xavier Jouven vom CEMS aktuelle Befürchtungen, dass Techniken zur körperlichen Leistungssteigerung und exzessive körperliche Hochleistung der Gesundheit abträglich sein könnten. Eine Langzeitstudie über die Teilnehmer an der Tour de France, die als schwerstes Radrennen gilt, sollte darüber Aufschluss gewähren.
Durchschnittlich nahmen die Radrennfahrer 2,5 mal an dem Rennen teil, sie waren bei der ersten Teilnahme 25 Jahre alt und wurden 37,4 Jahre verfolgt. Da seit 1990 aber keiner der französischen Radrennfahrer mehr gestorben ist, könne man nicht direkt die Dopingfolgen erkennen, zumal diese auch erst später exzessiv eingesetzt wurden.
Die Wissenschaftler ermittelten die standardisierte Todesrate (SMR) der Radrennfahrer und verglichen sie mit den Daten der gleichaltrigen Männer aus der Human Mortality Database. Von den 786 Radrennfahrern waren bis 1. September 2012 208 (26%) gestorben. Das ist eine SMR im Vergleich zur allgemeinen Bevölkerung von 0,59, was bedeutet, die Todesrate der Radrennfahrer ist um 41 Prozent niedriger. Das ist ein großer Unterschied und könnte bedeuten, dass Hochleistungssport die Gesundheit fördert, zumindest was die Lebenserwartung betrifft, da die körperliche Verfassung allgemein nicht verglichen wurde. Auch die zwei primären Todesursachen – Krebs (32,2%) und Herz-Kreis-Erkrankungen (29%) – kamen mit einer SMR von 0,56 bzw. 0,67 bei den Rennfahrern weniger häufig als in der allgemeinen Bevölkerung vor. Nur bei der mit 15,8 Prozent dritthäufigsten, als äußerlich bezeichneten, meist mit Traumata verbundenen Todesursache lagen die Rennfahrer mit einer SMR von 1,06 ein wenig darüber.
Nach der Studie sei die SMR konstant über die Jahre und die verschiedenen Dopingmoden – Kokain und Amphetamine (1947-1970), Androgene und Anabolika (1971-1990) und Wachstumshormone und EPO (1991-2012) – gewesen. Sie sei auch konstant für alle Altersgruppen, eine Ausnahme würden nur die jüngeren Radrennfahrer unter 30 Jahren darstellen, bei denen die Todesrate mit einer SMR von 1,65 – meist Verkehrs- und Rennunfälle) über der der Allgemeinbevölkerung lag. Das bezeichnen die Wissenschaftler allerdings nicht signifikant. Man kann sich des Eindrucks nicht ganz erwehren, dass mit der Studie die wegen Doping umstrittene Tour de France und der Radrennsport rehabilitiert werden soll.
Quote:Original von chinaboy
Bei Buchmacher ist er top favorit, für mich einfach totale Blödsinn seit Jahren.Ja, wundert mich auch. Ich denke nicht mal das Sagan eine Chance hat (auch wegen seines Teams).
Unter den namhaften, sagt mein Bauchgefühl noch am ehesten Boasson-Hagen. Aber eigentlich denke, dass es ein Überraschungssieger geben wird, vermutlich aus einer späten Ausreißergruppe.
Quote:Original von Krollekopp
Durchschnittsgeschwindigkeit: 52,9 km/h. Nur 3 Teams waren wohl im MZF schneller.Wenn ich das richtig sehe wars ja auch mehr oder weniger der gleiche Kurs. Keine Ahnung ob so was „normal“ ist, aber finde das schon sehr erstaunlich, wenn man die große Kraftersparnis durch Windschatten bedenkt.
Jup, das war auch einer meiner ersten Gedanken.
TTT 53.391 km/h
ITT 52,911 km/hDas ist einfach Wahnsinn. Bei den wirklich langen Zeitfahren, ist Martin im Moment eine Klasse für sich. Aber sowohl Wiggins als auch Cabcellara sind beide hervorragende Zeiten gefahren, deutlich besser als ich es ihnen je zugetraut hätte. Bei der Zeit von Martin wäre es auch keine Überraschung gewesen, wenn beide 2 Minuten bekommen hätten.
Aber nochmal zurück zu Damian Howson, dem U23 Sieger: Der kanlle ebenfalls ein Mörderschnitt hin 52.326 km/h, natürlich über eine etwas kürzere Strecke (43,46 km). Aber so viel macht das dann zu 57 km gar nicht mehr aus, denke ich. Denke Howson wäre hier heute 4.er geworden.
U23 ITT:
http://www.cqranking.com/men/asp/gen/race.asp?raceid=23610
Schon irre, die Australier bringen jedes Jahr neue ITT-Talente raus, wie früher nur VW den Käfer.
Der Sieger, Damien Howson, ist ein unglaublich eleganter Fahrer. Er stach gegen die Konkurrenz (muskelbepackte, gedrungene Kompaktation) schon dadurch deutlich heraus. Howson im Zeitfahren mit göttlicher Supplesse, keine Bewegung im Oberkörper, wie auf Schienen. Den Typ muss man sich merken. Gerade eben erst 21 Jahre alt geworden, das könnte auch Australiens neue GT-Hoffnung werden.
Auch der noch jüngere Schweizer Küng mit einer super Leistung. Aber nochmal fast ein Jahr jünger und nur eine Sekunde hinter Küng der Ire Mullen (hat sich leider das Rennen falsch eingeteilt und ist zu etwas schnell angegangen). Auch der ebenfalls noch sehr junge Deutsche Schachmann hat gefallen (Sütterlin leider gleich nach dem Start mit Schaden chancenlos).
Das Herren-TTT morgen müsste ein Zweikampf zwischen Omega und Sky werden. Alle anderen Mannschaften sind zumindest von den Namen und der letzten Form her mindestens eine Klasse zurück. Von der Papierform her, ist Omega dünn in der Favoritenrolle.
Aktuelle Startliste: http://www.toscana2013.it/wp-content/uploads/2013/09/Starting-list-TTT-Mens-Elite.pdf
Topfavoriten dürften jetzt von den Namen her ganz klar Cancellara und Sagan sein. Wobei Sagan von der Stärke her für mich nochmal eine ganz eigene Liga darstellt, in die kein anderer Fahrer aktuell auch nur mit dem Fernrohr rankommt.
Problem: die Teams! Die Schweizer sind sicherlich deutlich höher einzuschätzen als die Slowaken (wo ich eigentlich als echten Helfer nur Peter Velits sehe). Trotzdem haben beide Teams eigentlich nicht den Hauch einer Chance gegen die großen Radsportnationen.
Es dürfte nach der jetzt schon legendären 6. Etappe von TA im Frühjahr, das schwerste Rennen des Jahres werden. Deshalb denke ich, dass Cancellara und Sagan eigentlich nur Außenseiterchancen haben. Gewinnen sollte mit größter Chance:
1. Irgendein Italiener
2. Irgendein Spanier
3. Irgendein FranzoseIch glaube also, dass in diesem Rennen die Taktik eine wesentlich größere Rolle im Bezug auf Sieg und Niederlage spielen wird, als die persönliche Klasse eines Fahrers. Gefühlt, schätze ich, gehen 90% auf Taktik und nur 10% ganz am Ende zusammen mit Glück und Tagesform auf die persönliche Klasse. Wäre es ein Teamrennen, wie das MZF, sähe die Sache ganz anders aus.
Einfach nur unfassbar geil! Die Kommentare der Radsportfans weltweit entsprechend.
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