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  • als Antwort auf: Doping im Jahr 2006 #614517
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      Ja, aber was passiert denn jetzt eigentlich in anderen Teams? Wenn jetzt einige auf eine klärende Welle im gesamten Radsport hoffen, dann muss man ja auch ehrlicherweise sagen, dass es bestimmt nicht nur Team Telekom war.
      Würden flächendeckende Geständnisse anderer Teams ausbleiben, wird die Szene doch (siehe Festina) so tun als wenn das nur bei den anderen passiert.
      Des Weiteren frage ich mich, wie man denn mit den Geständigen umgehen soll, eine Generalamnestie wie von Dietz gefordert ist zwar eine prima Sache um Geständnisse heraus zu kitzeln, aber als bspw. Hondo würde ich mich ziemlich verschaukelt vorkommen, wenn die ganzen Telekom Pros ungeschoren davonkommen.
      Ich bin mal gespannt, wenn unser Superhirn Ulle oder Riis Stellung nehmen, denn dann gilt es zu entscheiden wie mann mit Siegen umgeht die in der Vergangenheit unter Doping errungen wurden. Andererseits kann man ja nicht ein ganzes Peloton nachträglich verurteilen, hat ’s ja noch nicht gegeben. Mal abwarten…


      „Ich wollte mich mit Dir geistig duellieren, aber ich sehe du bist unbewaffnet!“

      als Antwort auf: Dopingskandal in Spanien / Mai 2006 #635068
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        Klar macht der Ivan das nicht ohne Hintergedanken, nämlich in einem Jahr doch noch einmal die TdF zu fahren und zu gewinnen. Nichts desto trotz ist er wie schon gesagt ein großer und vor allem aktiver Fahrer. Das ist beachtlich. Er wird natürlich nichts über seine Kollegen sagen, wie auch, wenn er noch einmal fahren will. Ausserdem reicht es ja auch nicht zu sagen, „Hier der XXX saß auch beim Gynakologen auf der Bank“ . Heisst ja Nix, aber der Druck wird weiter erhöht alle Sportler als Doper zu sperren, die die Eigenbluttransfusionen durchführen lassen wollten.
        So viel Eier und Eigeninitiative hätte ich mir auch von Ulle erhofft…


        „Ich wollte mich mit Dir geistig duellieren, aber ich sehe du bist unbewaffnet!“

        als Antwort auf: Dopingskandal in Spanien / Mai 2006 #635006
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          Für Ulle war es doch eigentlich eh schon egal, denn das die Blutbeutel ihm gehörten und da nicht aus Jux lagen, hätte er sogar noch vor der TdF ’06 beweisen können. Jetzt geht allerdings seine Armstrongtaktik (oder die aller verdächtigen Pros) nicht mehr auf, seinen Ruf halbwegs zu retten, indem sie immer leugnen und juristisch gegen alle vorgehen die behaupten sie hätten gedopt.
          Das einzig Interessante ist, wie oben bereits erwähnt die Frage, ob die anderen Verbände den Druck auf ihre Fahrer erhöhen ihre (Un)-schuld zu beweisen. Einige der anderen Codenamen die beim Blutpanscher gefunden wurdenm, waren doch ebenso eindeutig wie Rudis Sohn.


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          als Antwort auf: Jan Ullrich #646604
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            Ich bin stets Ullefan gewesen und bin es radtechnisch trotz, oder gerade seiner Versaeumnisse immer geblieben. Ich haette es auch schaebig gefunden haette er gestern ausgepackt, war nie seine Art ueber Kollegen zu reden und jetzt wo er raus ist denke ich konnte mann das erst recht nicht erwarten.
            PK oder vielmehr Pressemitteilung war peinlich, aber Beckmann war unertraeglich, Ulle kam mir vor wie ein kleiner Junge – alternativ habe ich ihn geistig, trotz keiner grossen Erwartungen masslos ueberschaetzt. „Eigenblutdoping ist schwer nachweisbar“ Beckmann, Ulle„Keine Ahnung, da wissen Sie mehr als ich“
            Genau, ein Radsportprofi, der seinen Koerper jahrzentelang wie eine Maschine trainiert und praepariert hat keine Ahnung von den ganzen Sachen – merkste selber!!
            Dann noch das Thema Herausforderungen: Pfff, das ich nicht lache. Bei einem zweitklassigen Team irendwelche undefinierten Beratertaetigkeiten und Funktionsunetrwaeschewerbung. Wie so’n verarmter Fussabllprofi. Irgendwo in der Zeitung stand, das waere so als wenn Schmi (Motorsport) in der Formel 3000 Mechaniker wird, statt bei Ferrari Teamchef, und da ist was Wahres dran. Na ja, jetzt ist es vorbei und ich hoffe er kann mit seiner Karriere und dem Stuss den er verzapft hat gluecklich werden. Habe auch schon im Sommer 06 nach dem Ausschluss von dem Gedanken Abschied genommen Ulle noch mal bei der tdf kaempfen zu sehen.


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            als Antwort auf: Dopingskandal in Spanien / Mai 2006 #634952
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              http://www.sport1.de/de/sport/artikel_888179.html

              Ich verstehe nicht ganz wo der Unterschied in den Vorwürfen über Ivan und früher über Lance sein soll. Lance sah sich doch seit seinem Comeback Spekulationen bzgl. illegaler Leistungssteigerungen, also Doping (EPO) ausgesetzt, wahrscheinlich zurecht. Jetzt ist es halt Blutdoping und die Sachlage ist fast so schwer herauszufinden wie die Rechtslage, aber von der Sache her doch der gleiche Drops, wahrscheinlich sind die Spekulationen über die Fuentesjünger genauso wahr wie seinerzeit die Anschuldigungen über Lance und EPO. Das jetzt die Kollegen Leipheimer und Hincapie „auf Distanz gehen“ ist mal wieder lächerlich, genau wie das ständige Gesülze von Voigt, der trinkt auch nicht nur Buttermilch und schluckt nur Aspirin. Klappe halten und Radfahren sollen die Jungens!


              „Ich wollte mich mit Dir geistig duellieren, aber ich sehe du bist unbewaffnet!“

              als Antwort auf: Dopingskandal in Spanien / Mai 2006 #634951
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                Voigt Jaksche Ulle Armi…
                Ist mir inzwischen ziemlich Banane wer was meint bzgl. seiner und jetzt auch noch bzgl. der (Un)Schuld der eigenen Kollegen sagen zu m�ssen. L�gen doch alle und verarschen einen (von wegen Blutbeutel beim Blutmischer kein Beweis NOOOOT!) um ihre Karriere /Einkommen zu sichern, w�rde ich wahrscheinlich auch. Wahrscheinlich haben die Jungs noch nicht mal ein schlechtes Gewissen, da sie �ber Jahre im Peloton eben gelernt haben mit „Berufsgeheimnissen“ und L�gen zu leben.
                Neu ist allerdings der Fakt, dass sie sich jetzt gegenseitig mehr angehen, kannte ich bis jetzt nur von Armi.
                Neu ist bei mir bedauerlicherweise jetzt allerdings das beschriebene „Eurosport um 2.00 Uhr-Ph�nomen“, dass der Profiradsport mich nicht mehr fesselt, sondern die vordergr�ndigen Dopingdiskussionen mich derma�en langweilen, dass ich mich lieber auf mein Rad schwinge als irgendeine verlogene Radsportveranstaltung im Fernsehen (inkl TdF) anzusehen. Schade eigentlich!


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                als Antwort auf: Dopingskandal in Spanien / Mai 2006 #634910
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                  Das finde ich schon immer unsympathisch wenn ehemalige Profis sich �ber ihre aktuellen Kollegen moralisch �u�ern. Erwartet doch keiner von denen, dass jemand glaubt, dass es vor zwanzig oder vierzig Jahren ein saubererer Sport war, klar anderer Stoff/Methoden, aber die Sportler waren immer schon einen Schritt vor der Dopingfahndung bzw. Pr�vention. Die sollten alle mal in sich gehen und vor ihrer eigenen Haust�r kehren und ihre Profilneurosen hinten anstellen.8)


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                  als Antwort auf: Basso & Ullrich nach dem Fuentes-Skandal #645537
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                    Herr Diestel, Sie haben angek�ndigt, dass Jan Ullrich nun vielleicht doch eine DNS-Probe abgeben wird, um die gegen ihn erhobenen Vorw�rfe zu entkr�ften. Wie kommt diese Wende zustande?
                    Jan Ullrich ist ein rechtsliebender Mensch, und wenn es der Aufkl�rung dient, wird er auch eine Probe abgeben. Aber bisher gab es keine Veranlassung dazu, weil es keine konkreten Vorw�rfe gibt.
                    Unter welchen Umst�nden w�rde Ullrich denn eine DNS-Probe abgeben?
                    Wenn die rechtlichen Voraussetzungen daf�r gegeben sind, wird er es tun. Man kann schlie�lich nicht von irgendjemand einfach so eine Haarprobe nehmen. Ich nehme von Ihnen auch keine Probe.

                    Ich glaube ich bin zu doof f�r die ganzen Intelligenzbestien im Radsport, denn gegen Ulle liegen doch sehr konkrete Verdachtsmomente vor, die vermuten lassen, dass er (und viele andere) aufbereitetes Eigenblut f�r die Tour haben wollte bzw. f�r die TdS erhalten hat. Was faselt der Mensch (und viele andere) denn von nicht konkreten Vorw�rfen und gegebenem Anlass. Wenn ich unschuldig w�re, h�tte ich um: 1. die Tour 06 zu fahren, 2. durch eine gute Tour mehr Kohle zu kriegen, 3. der Gerechtigkeit halber…
                    sofort eine Probe abgegeben. (Preisfrage: Warum hat er es nicht gemacht?) Beweislast hin oder her. Ich denke, was das frisch vertst�rkte Ullrichlager mit der Ank�ndigung bezwecken will ist klar. Sie schinden mehr Zeit und hoffen auf einen Freispruch und mit der Ank�ndigung einer m�glichen DNA-analyse, sie sie nicht machen werden, wollen sie nur die �ffentlichkeit und die Presse schon mal gutstimmen, damit Ullrich falls er davon kommt, teilweise rehabilitiert ist und behaupten kann er h�tte als Ultima ratio auch die DNA-analyse als Beweismittel gemacht. Bei einem Freispruch bzw. fehlender Anklage, gilt der Anwalt dann als Held und wird bestimmt noch viele lukrative Mandanten „an Land ziehen“, denn Ulle wird sicher nicht der letzte Profisportler sein, der eine gute Taktik und Argumentation vor den Sportinstanzen braucht.


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                    als Antwort auf: Basso & Ullrich nach dem Fuentes-Skandal #645460
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                      Ich hätte sehr gerne schon letztes Jahr Ulle, Basso, Valverde usw. im Duell gesehen und es wäre mir persönlich auch egal gewesen, wie sie sich geladen hätten. Es kam bekanntlich anders und nun kann wohl keiner ernsthaft argumentieren, dass weil einer fahren darf der andere auch fahren dürfte. Im Unrecht gibt es keine Gleichheit vor dem Gesetz. Pech! Wie oben erwähnt ist hier nicht Ursache und Wirkung zuvertauschen und eigentlich skandalös, dass die anderen Burschen wieder fahren.
                      Das die ganze Szene verlogen ist, ist ja auch nichts neues, aber so war es schon immer, der, der erwischt wird ist der Dumme. Der, der dann mit guten Anwälten … die Sachen aussitzt ist zumindest wieder ein akreditierter Radprofi mit einem bösen Schatten. Derjenige, der wieder fährt und gewinnt, ist aber wieder der Held, scheißegal wie es zustande kam.
                      Allerdings, gibt es für mich bis jetzt keine konkreten Fakten, dass Ulle noch einmal konkurrenzfähig Profirennen bestreiten wird. Der Gute wird ja auch nicht jünger (und dünner) aber warten wir es ab, vielleicht zieht er seinen Kopf aus der Schlinge, heuert irgendwo mit einer Ösiprofilizenz an und hängt sich noch mal rein. Ttime will tell…


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                      als Antwort auf: Doping im Jahr 2006 #614319
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                        Ja diese Forderung ist ja nicht neu, nur impliziert der freiwillige Gentest ja einen gewissen Glauben der Athleten an ihre Unschuld. Merkste selber!!!
                        Wenn sie nicht mit drin hängen würden, hätten die Jungs schon längst einen Test gemacht und Ulle wäre Tour gefahren und hätte min ne Mio mehr auf’m Konto.
                        So, wird die Armstrongtaktik angewendet, schweigen, leugnen, verklagen uns aussitzen und ja nie zugeben. Denn meistens klappt das auch, siehe Armstrong, wahrscheinlich Basso…

                        Verstehe nur die Schlauberger nicht, die daran glauben die Jungs hätten ein Interess an Gentests und meinen die sollen schnell einen solchen absolvieren – alle unschuldig und weiter geht’s!!!

                        Kopfschütteln!


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                        als Antwort auf: T – Mobile 2006 #623117
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                          Klöden ist kein geborener Kapitän, das konnten wir schon früher beobachten, aber wichtiger erscheinen mir die Bemühungen des T-Mobilmannschaftsleitung ernsthaft gegen Doping vorgehen zu wollen. Das wird schwer genug, denn offensichtlich hatten sie bis jetzt auch Probleme ihre Fahrer von den Versuchungen der illegalen Leistungssteigerung fern zu halten. Wahrscheinlich Druck vom Sponsor/Geldgeber. Na ja, in dem Artikel aus der NZZ steht das folgerichtig die Verträge dahingehend verschärft werden, was wohl mitentscheidend gewesen sein dürfte.

                          http://www.nzz.ch/2006/08/30/sp/articleEF6A2.html


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                          als Antwort auf: Doping im Jahr 2006 #613995
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                            „In Gund und Hoden“ fahren oder nicht, da kann man sicher drüber diskutiren, ist ja auch eigentlich egal bei den Problemen die der Radfsport bewältigen muss, es war auf jeden Fall eine beeindruckende Leistung, egal ob er sich an dem Tag ne Extradosis gegönnt hat und diew anderen Teams einer Fehleinschätzung unterlagen :P


                            „Ich wollte mich mit Dir geistig duellieren, aber ich sehe du bist unbewaffnet!“

                            als Antwort auf: Doping im Jahr 2006 #613988
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                              Original von Ventil
                              golfer

                              ventil ? kv ? was denn nun ?

                              nein, es war nicht ein in den grund und boden fahren. wenn schon, war es eine mischung aus wut im bauch, überladen, zu weit fahren lassen und unterschätzen. aber nie im leben ein in grund und boden fahren.

                              Ich meinte Ventil, sorry.
                              Also für mich sind die Gründe relativ piepsegal, das war ein unmenschlicher Ritt den Floyd da hingelegt hat und Wut im Bauch, zu viele Pflaster am Sack,Gegner die dachten er bricht ein, ob sie nicht wollten, konnten oder solten, scheiß egal finde ich. M.M. nach hat Landis an dem Tag alle in Grund und Boden gefahren und bitte sei so gnädig in diesem Forum auch andere Meinungen als deine gelten zu lassen.


                              „Ich wollte mich mit Dir geistig duellieren, aber ich sehe du bist unbewaffnet!“

                              als Antwort auf: Doping im Jahr 2006 #613981
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                                • Beiträge: 81
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                                Original von Ventil
                                stefu

                                landis hat sie nicht in grund und boden gefahren. hör doch mal mit deiner übertriebener dramatik auf ! die restlichen favoriten hätten ihn einfach nicht so weit wegfahren lassen dürfen, dass war vorallem der ausschlaggebene punkt.

                                Nein KV, sie haben ihn ziehen lassen, wiel sie eben dachten er schafft es nicht diese Tempo durchzuhalten, folglich ist es überhaupt nicht falsch, zu behaupten Landis habe das Feld an dem Tag plattgefahren.


                                „Ich wollte mich mit Dir geistig duellieren, aber ich sehe du bist unbewaffnet!“

                                als Antwort auf: Die Zukunft der GT´s/des Radsports? #641933
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                                  @ Basso
                                  Das ist wohl jedem klar, aber glaubst du es gibt den goldenen Lösungsvorschlag im Kampf gegen Doping. Sicher muss es ein umfangreiches Paket sein, bei dem richtigerweise auch die Schwierigkeit und das Spektakel in Frage gestellt werden müssen. Folglich hat dieser Thread seine Daseinsberechtigung und erhebt ja nicht den Anspruch das ganze Problem gleich zu lösen. Die genannten Vorschläge sin sicherlich gut, alternativ könnte man die Gts einfach zeit- und streckenmäßig kürzen.


                                  „Ich wollte mich mit Dir geistig duellieren, aber ich sehe du bist unbewaffnet!“

                                  als Antwort auf: Doping im Jahr 2006 #613885
                                  Avatar-FotoGolfer
                                    • Beiträge: 81
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                                    @KV
                                    Auf den zentralen Aspekt, abgesehen vom finanziellen bist du leider nicht eingegangen. Nenn es Sportmedizin statt Doping okay, aber es ist doch naiv zu glauben, dass die Fahrer trotzdem nicht über die Grenzen der Sportmedizin gehen würden.
                                    Bsp.: Sagen wir ein akkreditierter Teamarzt meint es ist nicht lebensbedrohlich und temporär (f die GTs) gesundheitlich bedenkenlos sich mich EPO einen Hämatokritwert von bspw 55% abzuholen. Alle im Team/Fahrerfeld dürfen folglich EPO bis 55 % Hämatokritwert spritzen. So jetzt ist einer aber ganz wagemutig und denkt er kommt mit 60% klar. Er ruft bei Fuentes an, nennt den Namen seines Dackels und haut sich das Zeug auf eigene Rechnung rein. So, wo ist jetzt deine „Sportmedizin“ und wo sind die Grenzen, es wird nie freies Doping geben, weil es das Problem nicht löst und übrigens habe ich hier auch nicht wirklich sinnstiftende Argumente däfür gelesen. Ich erkenne die Ansätze, aber das reicht leider nicht. Ich reduziere es übrigens nicht auf das rein finanzielle, habe diesen Aspekt nur noch mal erläutert, weil es irgendeiner nicht kapiert hat und es natürlich ein wesentlicher im Profisport ist.
                                    Der oben genannte ist ein anderer, aber auch nur ein von mehreren entscheidenden.
                                    Ichg gebe Dir allerdings recht, dass der Umgang z. Z. fragwürdig ist (Bsp. Wespe- Kortison), aber das sind halt die Berufsregeln, die jeder kennt und die in den allermeisten Fällen einen Sinn machen. Das gibt es für diverse Berufe auch. Klar man muss ständig nachregeln und das Regelwerk anpassen, aber den Grundsatz, dass wir dopingfreien Sport sehen wollen darf man nicht ändern.


                                    „Ich wollte mich mit Dir geistig duellieren, aber ich sehe du bist unbewaffnet!“

                                    als Antwort auf: Doping im Jahr 2006 #613860
                                    Avatar-FotoGolfer
                                      • Beiträge: 81
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                                      @Saedelere
                                      Ja, es gibt Unternehmen, die liberaler sind, aber nur solange sie eine gewisse Reichweite an medialer Ausstrahlung haben, berechnet sich in tausend Kontakte pro €. Wenn jetzt keiner oder weniger Leute TdF schauen, gibt es weniger Geld, da weniger Leute erreict werden und andere Unternehmen steigen ganz aus.


                                      „Ich wollte mich mit Dir geistig duellieren, aber ich sehe du bist unbewaffnet!“

                                      als Antwort auf: Doping im Jahr 2006 #613857
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                                        Zur Frage warum die Unternehmen bei legalen Doping kein Geld mehr in den Sport pumpen würden, braucht man nur einen Blick auf die Aussagen der Pressesprecher werfen. Das Argument, das es wenn es legal wäre anders wäre, zählt nicht, da die breite Öffentlichkeit die gedopten Pros nicht sehen will und sich bis dato lieber selbst belügt. Daran werden weder Ventil noch Kanarienvoge etwas ändern können. Und es ist wohl klar, keine Sponsoren, kein Profisport!
                                        Phonak hatte jetzt aber echt Pech mit ihren Kapitänen, die tun mir als Sponsor leid.


                                        „Ich wollte mich mit Dir geistig duellieren, aber ich sehe du bist unbewaffnet!“

                                        als Antwort auf: Doping im Jahr 2006 #613848
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                                          Wir kommen hier ja gar nicht zur Ruhe.
                                          Also, wenn du Doping freigibst würde es keine großen Sponsoren mehr geben (nicht ein korrupter Ministerpräsident, der zuviel Geld hat), weil es wohl kaum ein Bereich Im Leistungssport gint, der in der öffentlichen Darstellung so negativ behaftet ist wie Doping (weil unsportlich, schädlich, nicht tranparent…).
                                          Gut, jetzt dopen sie auch, aber da gibt es immer noch angestellte Teamärzte, die sagen „Unsere Jungs sind sauber, blah blah…“ und man kann überrascht sein oder zumindest so tun und kann folglich den Sport an die Masse der Öffentlichkeit als sauberen Sport verkaufen. Wir dürfen nicht vergessen, das hier im Forum eher Radsportinteressierte sind die auch versuchen die Strukturen zu verstehen und sich Gedanken machen, Lieschen Möller, die einmal im Jahr TdF schaut weiß doch gar nicht wer wann mit was gedopt hat, sondern sieht die schicken Logos der Sponsoren. Wenn jetzt gedopt wird, guckt sie aber nicht mehr, weil „..die eh alle bescheißen und das schmuddelig ist“. Also würde T-Mobile sagen, wir sind raus! Kein Geld- kein Profisport.


                                          „Ich wollte mich mit Dir geistig duellieren, aber ich sehe du bist unbewaffnet!“

                                          als Antwort auf: Doping im Jahr 2006 #613839
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                                            Was ich mich noch frage ist, wieso Testosteron und wie er das Zeug genommen hat. Ich meine das ist doch ne alte Kamelle und fast genauso lang kann man das nachweisen. Ausserdem hätte sich gerade Phonak keinen Skandal hätte erlauben können.
                                            Ich vermute mal er hatte ein paar Tabletten oder Salbe und hat die selber eingeworfen, deshalb auch das Überschreiten des Grenzwertes bzw. das wohl galoppartige Ansteigen seines Wertes. Hat er noch etwas anderes genommen- keine Ahnung!
                                            Superfreiste Nummer von Landis!!


                                            „Ich wollte mich mit Dir geistig duellieren, aber ich sehe du bist unbewaffnet!“

                                            als Antwort auf: Doping im Jahr 2006 #613831
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                                              Hier noch ein, wie ich finde sehr guter Artikel, der einige interessante Fragen aufwirft- und was mich betrifft, ich brauche vor Sonntag (Cyclassics) noch so’n Bier!

                                              http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,428937,00.html


                                              „Ich wollte mich mit Dir geistig duellieren, aber ich sehe du bist unbewaffnet!“

                                              als Antwort auf: Doping im Jahr 2006 #613830
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                                                Wenn das Doping, auch das „kontrollierte“ von Venti propagierte freigegeben wird (was illusorisch ist), ist der Profiradsport tot- mausetot, denn keiner würde in so ein Spektakel Geld pumpen. Sposoring dient ja des Aufbaus eines guten Images. Das brauchen wir gar nicht diskutieren.
                                                Ich gebe den Befürwortern aber insofern recht, als das diese ganze Lügerei und vor allem Doping in der jetztigen Form nur knapp befriedigender ist.


                                                „Ich wollte mich mit Dir geistig duellieren, aber ich sehe du bist unbewaffnet!“

                                                als Antwort auf: Doping im Jahr 2006 #613813
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                                                  @stony_desert
                                                  Also, ich verstehe deinen Post nur teilweise, was hat ein Reifenplatzer mit dem Thema Doping freigeben zu tun, nur weil eine grundsätzliche Gefahr (im Radport) existiert, ist es eh egal ob sie sich kaputt machen, wenn du das ausdrücken wolltes, kann ich das leider nicht ernst nehmen.
                                                  Dein anderer Punkt, dass die angesprochenen (und umstrittenen) Ärzte eher das Risiko der Sportler reduzieren, da sie sie eben kontrolliert fit machen für die Strapazen ist zwar mittelbar korrekt, für mich dennoch kein Grund alles an Mitteln, was einen schneller macht freizugeben.


                                                  „Ich wollte mich mit Dir geistig duellieren, aber ich sehe du bist unbewaffnet!“

                                                  als Antwort auf: Doping im Jahr 2006 #613764
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                                                    @Venti

                                                    Ich sehe das ähnlich wie ET, es muss sich was ändern und deine Idee ist gut, die Probleme würden dennoch nicht verschwinden, denn die entscheidende Prämisse wäre ja „100% kontrolliert“
                                                    und das wird es niemals geben (können).


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                                                    als Antwort auf: Doping im Jahr 2006 #613760
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                                                      @Ventil
                                                      Nein ich glaube nicht das alle Jugendlichen frei von Alk und Drogen sind, habe selber genug Erfahrung, und sehe deinen Punkt. Schnelle (Vor-) verurteilung und selber noch abends saufen und Schlaftabletten nehmen, ohne weiterzudenken.
                                                      Ich würde es jetzt auch nicht toll finden, wenn meine Kinder (noch hab‘ ich keine) mit der momentanen verlogenen Situation in den Leistungssport wollten.
                                                      Allerdings haben die Pros doch genau das was du forderst – eine professionelle ärztliche Rundumbetreuung. Das was sie dann on top nehmen/kriegen… ist halt nicht erlaubt, weil es zu gefährlich (und noch geschädlicher als die aktuellen Cocktails) ist. Über die zahllosen toten Leistungssportler müssen wir ja nicht diskutieren. Das Argument, das bspw eine TdF gesundheitlich sicherer wird, wenn „kontrolliert“ gedopt wird, ist kein Argument. Denn es würde die Sache verharmlosen und einige würden eh nicht genug kriegen und sich noch mehr einverleiben.


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