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Sehr schönes Thema!
Ich hab mir ja auch mal das Buch der Radsportzitate zugelegt. Es gibt wirklich ganz fantastische Sprüche, wie zum Beispiel
Quote:Paris-Roubaix ist ein Haufen Scheiße. Du bist bis zur Schulter voll Schlamm. Du fährst im Schlamm und dir bleibt keine Zeit, zu pinkeln. Es ist das wundervollste Rennen der Welt. (Theo de Rooy)und auch Weisheiten des alltäglichen Lebens, denen ich schmerzlich zustimmen muss wie
Quote:Mit dem Säubern des Rads verhält es sich wie mit dem Reinigen der Toilette. Wenn du es regelmäßig machst, ist alles in Ordnung. Wenn du wartest, ist es eine wahrhaft ekelhafte Erfahrung. (Steve Gravenites)Dolle Sache!
PS: Kennt jemand das Zitat von Walter Godefroot, wo er beschreibt, wie er sich beim Anblick des Ortseingangsschildes von Hem wieder wie ein Kind auf dem Weg zum Jahrmarkt fühlt? Hab das mal bei Eurosport vorgelesen gehört und dann nie wieder gefunden.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Kanarienvogel
Nein, der hat immer noch 14 Punkte, Platz 3. Zweiter der, der gestern oder vorgestern führte, also Tony R., 15 Punkte.Doch nicht etwa Zülle?
@Pinarella: Ist Heppner nicht relativ böse gestürzt und gab dann 1-2 Tage später auf?
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Lapébie vor 2 Jahren: 98 kg, 190 cm – coolmännisch unschlagbar im Sprint.
Lapébie heute: 83 kg, 190 cm – eine Gazelle am Berg. Leider mangelt es hier in Leipzig doch sehr an Bergen.Tom Boonen? Ja, kann die Tour gewinnen, wenn Armstrong das auch konnte. Nur vom lange viel Watt treten allein wird man noch nicht GT-Sieger. Auch Cancellara ist da noch lange nicht so weit. Vorteil für Boonen gegen Cancellara ist, dass er im Kopf wahrscheinlich eher bereit wäre, zum GT-Fahrer zu wandeln, da er sein Haupttalent schon in größtmögliche Siege münzen konnte. Wenn Cancellara dieses Jahr Roubaix und WM-ZF gewinnt, ist er vielleicht auch so weit, bereit zu sein.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ullrich schreibt aber, dass er nach dem MZF auf einmal so krank wurde. Am Essen „konnte es nicht liegen. Die Ärzte wurden gerufen und sie vermuteten, dass ich offenbar allergisch auf eine Infusion reagierte, die ich am Abend nach dem schweren Mannschaftszeitfahren erhalten hatte. Bei langen Rundfahrten ist es üblich, nach besonders harten Etappen Infusionen aus Vitaminen, Mineralien, Zucker und Aminosäuren verabreicht zu bekommen.“
Das ist so „üblich“, dass ich vorher noch nie davon gehört hatte. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Das war also vom 9. zum 10. Juli. Am 10. Juli wollte er mehrfach aufgeben, da war auch das mit Steinhausers Tabletten. Dann ging es von Tag zu Tag besser und am 13. 7. war Alpe d’Huez, das ZF dann 5 Tage später.
Jetzt Mittagessen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Roger.
Und schönes Foto im OT-Bereich.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Hat Ullrich 03 auf Armstrong gewartet, war es richtig?
Ich zitiere mal aus Ganz oder gar nicht, S. 275-277. Ich hoffe, Hagen Bosdorf wird mich nicht verklagen.
Die letzte Bergetappe endete hinter den beiden Pyrenäen-Pässen Aspin und Tourmalet mit einer Bergankunft in Luz Ardiden. Am Morgen warnte Rudy: „Pass auf, heute wirst du den alten Lance Armstrong sehen.“ An diesem Tag musste ich meinem Team noch einmal alles abverlangen. Es berührte mich, wie die Jungs sich für mich ins Zeug legten. Eine Ausnahme war Angel Casero, der zwar ab und zu eine Wasserflasche holte, sich aber sonst kaum in meiner Nähe aufhielt. Von einem ehemaligen Sieger der Spanien-Rundfahrt hatte ich mehr erwartet, Ansonsten funktionierte unser Team hervorragend, die Neulinge Becke und Liese kämpften bravourös. Steini war mein tapferster Helfer, bis ihn ein Virus bla bla bla.
Am Tourmalet fühlte ich mich sehr gut. Zwanzig Kilometer lang schlängelt sich die Straße auf den Berg. (PK: Ach was!) Ich griff an, überraschend und spritzig, so wie es eigentlich Armstrongs Art ist. Ich wollte dem Amerikaner zeigen, dass er verwundbar war. Zweihundert Meter lag er bereits zurück, aber ich konnte das hohe Tempo nicht lange genug halten. Stück für Stück kämpfte er sich zurück, leider hatte ich nicht das Glück, einen schwachen Tag von Armstrong zu erwischen. Wenn er zusammengebrochen wäre, hätten vermutlich alle vom größten Angriff des Jan Ulrich gesprochen. So aber blieb es eine Attacke ohne Ergebnis.
„Bleib ruhig“, sprach mir Rudy aufs Ohr. „Der Weg ist noch weit.“ (PK: Rudy, der alte Taktikfuchs und Kenner der Berge.) Armstrong und ich rollten in der Spitzengruppe auf den letzten Berg zu, beide ohne Helfer, beide konzentriert auf den entscheidenden Anstieg. Seite an Seite nahmen wir die Serpentinen von Luz Ardiden in Angriff, als sich die Ereignisse überschlugen. Armstrong und der Spanier Iban Mayo, der Etappensieger von Alpe d’Huez, griffen an, ich folgte ihnen, und zu dritt fuhren wir an der Spitze. Ich befand mich direkt hinter den beiden, beobachtete ihre Trittfrequenzen (PK: !!!) und war mir sicher, Lance Armstrong an diesem Tag folgen zu können. Wenn wir gemeinsam oben ankämen bla bla bla.
Wir arbeiteten uns den Berg hinauf. In einer Rechtskurve fuhr Lance sehr dicht am Spalier der Zuschauer entlang, und plötzlich verhakte sich die Tasche eines Zuschauers in seinem Lenker. Armstrong stürzte und riss Mayo mit zu Boden. Im letzten Augenblick konnte ich ausweichen. Mein Herz schlug heftig. Was für ein Glück, dass ich nicht auch gestürzt bin, dachte ich erleichtert. Jetzt lag ich in Führung. Ich war Erster. Rudy meldete sich über Funk: „Wir sind hier bei der Tour de France, Jan, überlege dir genau, was du tust.“ Innerhalb von Sekunden musste ich entscheiden: angreifen, den Sieg vor Augen, oder warten, bis der Gegner aufgestanden ist. Es war ein Instinkt, ich konnte nicht anders, ich wartete. Ich verringerte das Tempo, drehte mich um und sah nach einer Weile die Verfogergruppe mit Winokurow und Hamilton, die kurz darauf zu mir aufschloss. Kurze Zeit später erreichten die beiden gestürzten Iban Mayo und Lance Armstrong unsere Gruppe. … Adrenalin … Er fuhr wie um Leben und Tod. Ich sah ihm nur noch hinterher …Glücklich, nicht gestürzt zu sein – kein Killerinstinkt. Ja, ich denke, es war richtig zu warten. Ullrich ist eben so veranlagt, ganz oder gar nicht, richtig gewinnen oder lieber nicht gewinnen.
Ich glaube aber auch, so wie ich die Szene in Erinnerung habe, dass Ullrich zu diesem Zeitpunkt schon schwer geklemmt hat und froh war, erstmal nicht das Armstrongtempo weiter fahren zu müssen. Und vielleicht glaubte er nach seiner Aktion am Tourmalet auch noch, dass er besser als Armstrong ist oder er glaubte vielleicht, dass er Armstrong zumindest halten kann. Diese 3 Minuten am Tourmalet, nachdem Ullrich als einer der letzten angegriffen hatte und das aber saß, die waren wirklich fantastisch und ich erinnere mich immer gerne daran. Es war der 21. Juli 2003, die Uhr zeigte 15:35 Uhr, der Sommer lag heiß und schwer über Europa und die Welt war für einen Moment in Ordnung.Und Ivan Basso ist der Mann, der es dieses Jahr verderben kann.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ich glaube auch nicht, dass er in die Top 10 kommen kann, geschweige denn fahren wird. Konstant gut zu helfen und konstant gut für sich selbst zu fahren sind doch noch zwei unterschiedliche Dinge.
Im Übrigen habe ich Hincapie nicht auf meiner Antipathieliste, bewundere ihn sogar ein bisschen für seine Vielseitigkeit. So etwa 2003/2004 hätte ich noch gedacht, der fährt eigentlich immer so, wie wenn Aldag einen Spitzentag erwischt. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Hincapie nun auf einmal im Zeitfahren und am Berg jedes Mal volle Pulle geben kann.
Zum Schluss mal eine kühne These: Es ist Armstrong, der das Maximum aus seinen Helfern herausgeholt hat. Auf eigene Kappe fahren die Armstronghelfer dann nicht unbedingt besser. Könnte man jetzt an Heras, Landis, Azevedo belegen, aber man muss auch Hamilton, Popovych im Auge behalten.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ich denke nicht, dass sich Hincapie noch viel steigern kann und ich glaube auch nicht, dass er an die Leistungen, die ein Jalabert (auch mal Sprinter) gebracht hat, erreichen kann. Es fehlt doch einiges am Berg, um da mehr zu bringen als Moreau zum Beispiel.
Hincapie ist außerdem schlecht beraten, wenn er die Tour gewinnen will, auch weiterhin starke Frühjahre zeigen zu wollen. Von einer tollen Bergetappe sollte man sich auch selbst nicht zu sehr beeindrucken lassen. Guerini wird auch nicht mehr zum Puncheur umschulen trotz seines Etappensieges bei der Tour 05.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Die WM gehört in dem Sinne nicht zur Pro Tour der Sponsoren, da ja nicht die Firmenteams antreten, sondern Nationalmannschaften. Man nimmt zum Beispiel Rebellin und Bettini (angenommen sie starten beide für Italien und führen ungefähr gleichauf in der Protourwertung) einen Grund, gegeneinander zu fahren. Haben sie immer noch fünf Gründe, sich nicht zu helfen, aber immerhin.
Ist aber nur persönliche Spekulation, hab da nichts Offizielles gelesen.
Ich finde es auch gut, dass es für Tagessiege nun mehr Punkte gibt. Etwas viel für Platz 2 und 3, aber schon okay. Ein Fahrer wie Bettini könnte es durchaus darauf anlegen, bei Massensprints mit reinzuhalten, um ein paar Punkte mehr zu bekommen, falls ihn diese Wertung interessiert. Ich finde die Wertung der Pro Tour für Einzelfahrer nicht so schlecht. Die Teamwertung eher Quatsch. Sieg beim Giro bringt so viel wie in Hamburg.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Ventil
Lapébieder Joux Plane 8,7% 11,7 km ist aber keine schlusssteigung, das war jetzt zuviel des guten. jetzt fängt nämlich die diskussion wieder von neuem an, weil der schock quasi bei den basso-fans ausbleibt !!!
Joux Plane ist keine Bergankunft, aber doch ein Schlussanstieg. Es folgen auch nur 12 km Abfahrt nach Morzine. Wenn Basso oder wer auch immer meint, dass der Vorsprung nicht genügt oder der Rückstand zu groß ist, wird er am Joux Plane nochmal angreifen. Man darf den Berg nicht totschweigen oder vernachlässigen.
Ullrich muss gegen Basso am Pla de Beret verteidigen, in Huez möglichen Rückstand durch Allianzen in Grenzen halten und nach Toussuire nochmal verteidigen, also nichts verlieren. Dann kann er sich am Joux Plane vielleicht auf Klöden oder Mazzoleni usw. verlassen, dass ihm einer noch in der Abfahrt hilft. Basso wird am Joux Plane angreifen, wenn er Rückstand hat oder weniger als 3 Minuten Vorsprung.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Kein Problem Ventil, ich helf dir mal. (Bergankunft fett.)
2005
– Col de la Schlucht 4,4% 16,8 km
– Corchevel 6,2% 22,2 km
– Galibier 6,9% 17,5 km nach dem Telegraphe
– Pailheres 8% 15,2 km, danach Ax-3-Domaines 7,3% 9,1 km
– St-Lary-Soulan (Pla d’Adet) 8,3% 10,3 km
– Cote de la Croix Neuve 10,1% 3,1 km2006
– Pla de Beret 5,4% 13,5 km
– Alpe d’Huez 7,9% 13,9 km
– Croix de Fer und Col du Mollard 7%, dann Toussuire 6% 18,4 km
– Joux Plane 8,7% 11,7 km
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
***** Chaucchioli
**** Gilbert, Lövkvist
*** Botcharov, Ivan Gutierrez, Kohut
** Niemiec, Fischer, Marinangeli, Nocentini
* Vandenbroucke, M. Mazzanti, Portal, Celestino, Vasseur
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Kanarienvogel
Sastre: Habe schon eine WEtte mit Lappi, der Lappi meint ja wirklich Ulle würde 006 mehr kanarisch-pythagorische Punkte holen als Carlos Sastre. Armer Lappi…. (Darf ich dir dein geiles Bild als Avatar verschreiben? Mit dem Avatar: Auch gegen den würde Ulle verlieren!)Falls du wirklich gewinnst, natürlich, freie Wahl für Signatur und Avatar. Ich werde aber je nachdem wie schlecht Sastre wirklich abschneidet vielleicht etwas Milde bei deinem Avatar walten lassen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Okay Coolman, aber findest du denjenigen sympathischer, weil du mit ihm Blinde Kuh im Schnee gespielt hast, wo noch dazu 20 andere Leute dabei waren, von denen du 5 zu deinen engeren Freunden zählst?
Ich glaube nein.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
2. Februar 2006 um 21:08 Uhr als Antwort auf: NERV, GGGRRRR, ARGH, NEEEIN, was machen die Würste 06? #619822Wrolich und Haselbacher hab ich wohl vertauscht. Dann war das also doch Wrolich, der in Köln gewonnen hat und Haselbacher, der angeblich nicht Sprints anfahren kann.
Ihr nehmts aber auch gar zu kritisch, Gerolsteiner ist doch gleich Gerolsteiner.

Vive le Tour. Vive le cyclisme.
2. Februar 2006 um 16:34 Uhr als Antwort auf: NERV, GGGRRRR, ARGH, NEEEIN, was machen die Würste 06? #619807Leider nur fünf, hm, dann kommen Menchov, Landis, McEwen und Becke nochmal davon.
Brochard: Ich kann ihn einfach nicht leiden. Für mich ist er irgendwie der Antidurand: greift dauernd an, glaubt aber nicht an sich. Ich gönne Brochard jedenfalls nie seine Fluchten und aus einem Feld heraus kann er ja schon lange nix mehr. Hat vielleicht unterbewusst noch mit seinem blöden Etappensieg 1997 bei der Tour zu tun. Und Weltmeister war er auch nicht verdient. Ein Glück fährt er bei Bouygues, da wird er auch 06 nix mehr holen.
Sinkewitz: Kann ich seit seinem Deutschlandtoursieg und den anschließenden Äußerungen nicht mehr leiden. Er hält jedenfalls mehr von sich als ich von ihm. Als GT-Helfer ungeeignet, als Leader kleinerer Rundfahrten überfordert, im Zeitfahren überehrgeizig, im Interview klödesk. Erwarte keinerlei Siege, vielleicht mal ne gute Platzierung zwischendurch, am ehesten noch in den Ardennen.
Moraeu: Symbol für Frankreichs Radsport unserer Zeit. Zu viel Einfluss, zu viel Tradition, zu viel Hoffnung – zu wenig Können. Warum denkt eigentlich jeder Prologsieger, er könnte die ganze Rundfahrt gewinnen? Moreau nicht schön anzusehen, wird in Frankreich nicht in die Top 10 kommen und außerhalb der Tour höchstens unbedeutende Siege einfahren. Bergtrikot wird nie im Leben was.
Voeckler: Ach geh mir doch weg mit dem Voeckler. Hatte seine schöne Zeit, bitte nicht mehr dran denken. Nächster Volksheld bitte für Frankreich.
Cooke: Hoffentlich bleibt es bei dem einen Sieg 2006, er hat aber wohl mehr drauf. Er sollte bloß aufpassen, dass er Peter Wrolich niemals im Sprint begegnet – oder besser umgekehrt.
Größtes ARGH-Potenzial noch bei Moreau. Puh, das geht ja grad noch so mit dem Nervenkostüm.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Hier soll man doch die Lieblingsfahrer nehmen, oder? Also nehm ich meine Lieblingsfahrer.
Ullrich: Kommt mit weniger als drei Krankheiten durch die Tourvorbereitung. Passabler Einstieg in die Saison, dann im Mai so weit in Form, dass er den Giro mitrollen kann und bei einem Zeitfahren mal angreift (laut eigener Aussage mit 90%) und immerhin Dritter wird. Dann TdS aus Versehen 7. Platz. Sieg bei der Tour mit zwei Etappensiegen (1. Zeitfahren, eine Alpenetappe, aber ich glaub nicht dran). Dann folgt die Ankündigung, in seiner Karriere noch die WM und den Giro gewinnen zu wollen. Die WM klappt auch (glaub ich aber eigentlich auch nicht). Reell: 2. Platz bei der Tour, keine Chance gegen Basso, sofortiges enttäuschendes Karriereende.
Zabel: Besser als 2005, aber nicht wirklich gut. Wird bei den kleineren Rennen, besonders in Deutschland, wieder Siege einfahren. Keine Tour-Etappensiege, dafür bei der Vuelta nochmal. Keine Klassikersiege. Grünes Trikot wahrscheinlich ohne Chance.
Wesemann: Hoffe auf einen Sieg in Roubaix, fürchte aber, seine beste Zeit ist vorüber. Ansonsten zwar wieder stark in Flandern, aber auch nicht mehr ganz vorne. 3. Wichtiges Rennen: WM. Er sollte dem neuen deutschen Weltmeister den Titel nicht streitig machen, wenn doch, gibts ne Hetzte durch die Bildzeitung.
Mancebo: Stellvertretend für einige Radfahrer, bei denen ich wirklich mitfiebere, obwohl sie keine Deutschen sind. Mancebo ist einfach ein geiler Treter, sitzt vorbildlich auf dem Rad und ist ein Kämpfer, mit dem man sich leidenschaftlich identifizieren kann und dessen Beliebtheit sich auch nicht abnutzt, weil er ja nur zurückhaltend Siege einfährt. Lasse mir sogar wegen ihm ein Illes-Balears-Trikot schenken, mein erstes.
Burghardt: (An dieser Stelle soll ja wohl ein Neo sein, oder wenigstens ein junger Fahrer.) Burghardt hat mich im ersten Jahr nicht nur überrascht, sondern auch beeindruckt. Der ist fahrerisch (nicht aber körperlich) so vom Typ Wesemann. Könnte mal ein richtig harter Hund werden und also ein Experte für Rennen, wo richtig harte Hunde gebraucht werden. Ich erwarte einen Sieg von ihm und in einigen wichtigen Rennen auch dann noch Helferdienste, wenn die Kameras sich gegen 15 Uhr zuschalten.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Also man braucht über 50%? Okay. Ist wirklich halb so schlimm um das Rennen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Wie ich schon im 3. Post (siehe oben) sagte, habe ich mein Kreuzchen bei Paris-Brüssel vergessen, das dann 11 von 22 Stimmen hätte/hat. Könnte ich zwar für Rund um Köln auch behaupten, aber da hab ich mein Kreuzchen gesetzt und es kommt dann korrekt nur zu 10 Stimmen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Nick
Einer waere jetzt wahscheinlich tod ohne Helm, ein guter Freund von mir. Ich ziehe trotzdeem keinen Helm beim Training an… meine eigene Entscheidung!!!!!!!Tja, und wieso das? Stört der Helm denn so sehr, dass er das größere Risiko beim Sturz rechtfertigt?
Gute Nacht Coolman.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Veloce, hast du dich nur auf die 6 konzentriert? Das s verräte es: kein Bluff vom Ventil.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ich muss hier ausnahmsweise mal Coolman zustimmen und das Ventil tadeln. Die ganzen Gurkenvorbereitungen (1998, 2000, 2005 – so viele waren es ja gar nicht, mh) haben es gar nicht gebracht. Was war eigentlich 2003 so gut und 2004 so schlecht? Ich denke, man interpretiert Jan Ullrichs Vorbereitung vor einer Tour immer anders als nach einer Tour. 1997 hat er gewonnen, also muss er sich ja bombastisch vorbereitet haben – hat er aber nicht.
Es scheint dieses Jahr so zu sein, dass er wirklich sehr schlank durch den Winter kommt. Geb Gott, dass er nicht mehr als 2x krank wird. Dann hätte er in der Tat die Chance, halbwegs problemlos (bei entsprechender Ambitionslosigkeit) im Mai am Mittelmeer mitradeln zu können. Und hat er sich mal 10 Tage eingerollt, kommt er auch ohne auszubrennen über Mortirolo and friends. Danach Tour de Suisse ist gar keine schlechte Idee, aber aber Veloce, auf keinen Fall volle Pulle, dann gehts wirklich hinüber. Und wenn das alles klappt, kommt Ullrich in Topform zur Tour. Mehr will er ja angeblich nicht.
Ich bin von dem Jan Ullrich 2001 mit leidlichem Giro in den Beinen immer sehr angetan gewesen und behaupte nun einfach das oben ignorierend, dass das nur am Giro lag.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von VoigtsFötchen
sacht ma, habt ihr sie noch alle???? u23-wm is im moment raus!!! das müsst ihr sofort ändern!!! oder wollt ihr lieber bauernrennen wie hainleite tippen, aber nicht mal sinnvoll in die zukunft schauen???aufwachen!Ich war zum Beispiel gegen die U23-WM. Guck ich mir zwar gerne mit an, aber zum Tippen, wohlmöglich sogar mit 5 Sternen, ist so ein Rennen für mich völlig ungeeignet. Die meisten Fahrer kennt man vorher ja auch gar nicht.
Ich hab sie vielleicht nicht mehr alle beisammen, aber ein paar Tässchen sind noch im Schränkchen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von chinaboyQuote:Original von StahlrossQuote:Original von chinaboyQuote:Original von operaQuote:Original von Stahlross
@opera
chinaboy hat unsere rechtecke gesprengt. ich schlage vor, wir fangen noch mal an.o. k. – aber nicht die ganze nacht; sonst bekomme ich wieder ärger mit dem Ventil…
Ärger mit dem Ventil ist doch was schönes.

Also chinaboy so wird das nichts hier!
warum? mit Ventil können wir doch schnell wieder einen sprengen.
Ich helf euch mal ein bisschen.
Opera, du bist ja ein ganz fieser Schredderer!
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ich bin auch für Coolman, einen besseren Arzt kann ich mir einfach nicht vorstellen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
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