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Im Prinzip richtig, aber möglicherweise hätte er den Giro nicht mehr fahren dürfen und nach der Explosion von Seixas nächstes Jahr frisch als Helfer zur Tour gemusst, ggf. mit Vuelta als Trostpflaster. In einem französischen Team natürlich denkbar … fraglich aber ob Seixas überhaupt bleibt, da wird auch gerüchtet.
De Lie
Passenderweise wird ja auch viel auf Fahrerseite spekuliert, Ciccone und der angeblich dauerunzufriedene Skjelmose könnten gehen, Gall und Mühlberger kommen.
Schon richtig, Eulalio hat nicht mehr rosa, daher ist das weggefallen, aber der wird wieder früh zurückfallen und dann ist eben die Frage ob Caruso warten muss oder nicht wegen weiß. Ich könnte mir schon vorstellen, dass er fahren darf, weil sonst das Risiko groß ist, dass am Ende beide aus dem GK fallen. Fluchten sind aber ohnehin nichts mehr, dazu ist Caruso im GK zu weit vorne und man hat ja schon gestern die Teams von Storer und O’Connor den Tag durch gegen die Caruso-Gruppe fahren lassen.
Caruso und Weiß? Da ist der gute Damiano mit seinen stolzen 38 wohl knapp raus. Sicher war Piganzoli gemeint – denke, den Freiraum wird ihm Vinge gerade einräumen können, hoffentlich auch wollen.
Nein … die Frage ist, ob Caruso für sich selbst fahren darf oder (vermutlich sinnlos, weil ohnehin vergeblich) für den Weißen ackern muss, also für Eulalio.
Evtl. Ellenbogen oder so, hat den Arm ja auch mehrfach geprüft nach dem Sturz. Sah aber auch einfach schwächelnd aus.
Ihr habt ja alle ein hervorragendes Gedächtnis, ich kann mich an solche Details überhaupt nicht mehr erinnern … Etappe war überraschend erkenntnisreich. Bernal hat also irgendwas, da ich nicht so an Blitzgenesungen für dieses Niveau glaube, ist er für das GK aus meiner Sicht zu streichen. Interessanter vielleicht die Attacke von Christen 2km vor Ende. So wie er da investiert hat, wird er wohl keinen GK-Versuch starten, da müsste er schon etwas schonender fahren.
Neue Streckenführung war nett, die befürchtete große Sprinterkeule war der Burgweg aber nicht (3x 500m mit 11%, wenn ich es richtig erinnere). Insgesamt gefällt der Weg, den man hier einschlägt, also noch stärker an die Klassikersaison anzudocken. Reine Sprinterrennen haben wir hierzulande genug. R. Zabel war eher kritisch als Kommentator.
Wahnsinnig langer taktischer Sprint von Zimmermann, wow!
Planänderung nach Katalonien tatsächlich. Seixas auf dem Weg zum Pogi-Herausforderer Nr. 1 in den nächsten Jahren.
Simon Yates hört auf. Natürlich ein überaus sympathischer Zug nach der Saison mit Giro-Sieg abzutreten, denn mehr geht wohl nicht mehr. Aus Teamsicht hätte er sich das vermutlich aber etwas früher einfallen lassen können, fehlt da jetzt doch und etwas spät, darauf zu reagieren.
Sehe das Problem nicht so. Jorgenson natürlich! Ist halt nicht zu halten gewesen, nachdem er durchstartete, früher waren es z.B. die Russen und Weißrussen, Karpets hatte hier seine besten Jahre, Menchov wurde dann auch zu teuer usw.
Nein, keine Sparmaßnahmen, sondern Protestankündigung der Gruppe “Bloquons tout“.
https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_143037.htm
Edit: Ach ja, verstehe jetzt: Zwar Blockaden, aber wegen Spaßmaßnahmen, habe Deinen Text erst so verstanden, dass das Rennen wegen Budgetproblemen nicht stattfinden konnte.-
Diese Antwort wurde vor 8 Monaten, 3 Wochen von
Piak geändert.
In Frankreich ist doch diese Woche ein Frauenrennen gar nicht erst gestartet worden wegen der Proteste. Wenn Gaza & Co. nächstes Jahr immer noch brennen, wird das auch die Tour treffen.
UAE nimmt Visma die Arbeit ab, aber Alemeida fehlt dann doch etwas. Erst bei der versuchten Beschleunigung von Vine reißen lassen, dann Hindleys gleichmäßigem Tempo kaum folgen können, bei Vingegaars Schlussattacke dann ohne Chance und hinten noch mal reißen lassen, obwohl Hindley die ganze Arbeit gemacht hat. Schlußendlich doch eine recht langweilige Vuelta, weil Jonas nicht viel mehr machen musste als verwalten und kaum echte Angriffe. Almeida über die gesamte Rundfahrt dann aber doch ebenso klare Nr.2. Am interessantesten wie erwartet noch der Kampf um Platz 3 und da mit Pidcock wohl auch die größte Überraschung, zumindest für mich, aber wenn man in die Tipps schaut wohl für fast alle.
Bola del Mundo schaue ich mir aber immer wieder gerne an, der Berg macht Spaß.
Wenn del Toro so weiter macht gibt es einen punktemäßigen Doppelsieg für UAE dieses Jahr (theoretisch mit Almeida sogar dreifach möglich). Schon erschreckend die Dominanz dieses Teams insgesamt.
Leider nichts gesehen, aber freut mich für Pellizzari, der fährt ja durchaus immer mal mutig. Ansonsten gehen hinter Platz 9 dann doch schon ganz schön die Lücken auf. Traeen immer so noch mit dabei, was ja ganz nett ist, da doch weitgehend allein unterwegs und sicherlich ursprünglich nicht für GK vorgesehen. Für mehr reicht es derzeit aber offensichtlich nicht.
Und die Idee, dass es „nerven soll“ halte ich für geradezu grotesk. So überzeugt man andere Menschen nicht von seinem Anliegen, sondern bringt sie gegen sich auf. Und die Sozialkompetenz um das zu verstehen, hat man eigentlich schon spätestens mit dem sechsten Lebensjahr. Diese Leute wollen gar niemanden überzeugen, sie reagieren sich lediglich ab. Wollten sie überzeugen, würden sie Formen des Protests wählen, bei dem zivilisiert Argumente ausgetauscht werden. Alle anderen Formen von Protest sind aus meiner Sicht auch nicht legitim. Denn wenn jeder glaubte, dass es seine Sache wert wäre andere im Leben zu hindern, hätten wir hier bald Sodom und Gomorrha.
Da Du so hart formulierst auch eine harte Antwort: Anders als im Radsport bist Du hier offensichtlich ahnungslos. Proteste müssen nerven und wehtun, sonst bringen sie nichts. Das ist geradezu der Kern von Demonstrationen aller Art und so anerkannt, dass Crack hier nur den allgemeinen Sachstand wiedergibt. Das Problem wird dadurch aber natürlich nicht geringer, denn es müssen trotzdem in jedem Einzelfall die Grenzen gefunden werden. Die Grenzen des Nerven-Sollens auszuloten ist die schwierige Aufgabe jeder einzelnen Entscheidung über Demonstrationsrouten, Straßensperrungen usw. Jede Polizeibehörde muss sich damit beschäftigen und sich ggf. von den Gerichten überprüfen lassen …
Richtig ist auch, dass die Gefährdungsfrage für die vorliegende Beurteilung eine entscheidende Rolle spielt. Dennoch bin ich der Auffassung, dass der Wiederholungsaspekt hier mit überlegt und zu einem härteren Durchgreifen veranlassen sollte, denn es werden alle möglichen Freiheitsrechte der Betroffenen Veranstalter, Fahrer usw. immer wieder massiv beeinträchtigt. Die sollten mal anderswo ’stören‘, auch wenn es im Radrennen natürlich besonders einfach erscheint, zumal hier kein besonderer Israel-Bezug vorliegt, wenn man mal von einem Teamsponsor absieht.
Zum sportlichen: Gerade Gall ist doch ein gutes Beispiel, dass auch manche Platz 5-Fahrer ein Bergteam brauchen können. Nicht jeder, aber die Schwankungsanfälligkeit von Gall ist ein Grund, weil der immer wieder mehrerer Fahrer braucht, die ihn hinter den anderen GK-Fahrern durch schlechte Tage bringen. Das kann bei ihm dann schon den Unterschied zwischen Platz 5 und Platz 10 ausmachen. Bei zuverlässigeren, aber langweiligeren Fahrern würde ich hingegen zustimmen, dass es das nicht braucht oder ein Helfer meist ausreicht.
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Diese Antwort wurde vor 9 Monaten von
Piak geändert.
Meines Wissens wurde der zweite Platz lustigerweise nicht gestrichen, der hat bis heute Bestand in den Siegerlisten. Man hat da wohl ein Stichdatum nach Vueltaschluss ausgehandelt oder so.
Der hat es doch noch geschafft, durch Rücktritt der Sperre und Aberkennung klammheimlich zu entgehen oder? Verlief dann alles irgendwie im Sande, nachdem er noch gerade rechtzeitig das Doperteam schlechthin verlassen hat.
Man hat Jonas schließlich getestet, er sah gut aus, insofern halte ich das für die richtige Entscheidung.
Tempoarbeit von Soler wird schon Gründe und eine Teamanweisung gehabt haben. Vermutlich sollten Traaen und die, die an ihm dranhingen (Pellizzari, evtl. Bernal, habe ich nicht genau gesehen(?) usw.), distanziert bleiben. War er halt zu schwach für. Noch mal Almeida helfen ja wohl kaum, Abstand zu groß. Dennoch hat er damit ja eigentlich für Hindley und Ciccone gearbeitet und die ja nun eigentlich normalerweise die gefährlicheren. Da stimmt dann eher was mit der sportlichen Leitung im Teamwagen nicht, war ja beim Giro auch schon so.
Vine hat ja für Almeida gearbeitet, war dann aber zu schnell weg. Grosschartner hat es einfach nicht ganz für solche Phasen, ist ja auch nur Nr. 4. Kritik wohl also an Ayuso und sportliche Leitung wohl v.a. Wäre ja interessant, wenn Almeida mal wechseln würde, für die Spannung bei den GT’s wäre das nur gut.Ja, so eine drastische Arbeitsverweigerung selten gesehen. Barguil haben sie ja damals auf dem Rennen genommen, aber das hier war derber.
Traeen noch in der Gruppe Gruppe hinter den Top 4 reingekommen, war aber ein Kraftakt. Hat aber in Richtung Platz 5 nichts verloren. Sieht aber nicht so aus, als würde das auf Dauer gutgehen.
Ist ja nicht so steil, könnte auch Gaudu werden anstatt Vinge oder Ciccone.
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Diese Antwort wurde vor 8 Monaten, 3 Wochen von
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