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1. Pogacar,
2. Vingegaard
3. Del Toro
4. Seixas
5. Felix Gall – Platz 5 tatsächlich schwierig, aber 2 GT-Podien dann für mich doch mehr als die anderen im Angebot haben. Gewonnen nur Burgos, aber na ja …Ja sicher, dennoch könnte Seixas die anderen auch auf anderem Terrain schlagen, Evenepoel aber wohl weniger, falls er keinen riesigen Sprung macht. Damit steigen vielleicht die Podiumsschancen, dafür sinken die Siegchancen. Und letzteres müsste man ja wollen, Platz 3 statt Platz 4 ist jetzt nichts, wofür man einen Tour-Kurs baut.
29. Oktober 2026 um 7:29 Uhr als Antwort auf: Ausblick & Programme 2027 – Was planen die Big Guns nächste Saison #781686Da Visma Roglic jetzt doch nicht zurückholt, ist der für den Giro wohl auch raus. Das wäre ja die Option gewesen, wenn Vinge Tour-Vuelta fährt.
Das ist bestimmt kein Seixas-Kurs, eher sogar Anti-Seixas, aber das nimmt man in Kauf, weil es eben ein Anti-Pogacar-Kurs sein soll. Einen solchen gibt es natürlich eigentlich nicht, nur ein Prinzip-Hoffnung-Anti-Pogacar-Kurs, der sich am Ende eben nicht ausgeht. Seixas verliert so gegen Remco. Bei dem Kurs hat er 2 für ihn unschlagbare vor sich, damit ist die Hoffnung auf einen Sieg geringer (weil 2 Ausfälle unwahrscheinlicher sind), und den würde man ja wohl anstreben, wenn man ihm einen Kurs baut.
Davon ist auszugehen, auch wenn diese Rechnung nicht aufgeht, denn unter diesen Gegebenheiten wird Pogi wohl spezieller ZF trainieren und dann ist er in dieser Disziplin genau so stark, wenn nicht stärker.
Nur aus Lokalpatriotismus eine kleine Anmerkung: Frankfurt war 1995 Weltcup, wurde aber dann bis auf 1.2 abgewertet, was schon nur nach großen Protesten ein Zugeständnis war, weil sogar eine Abwertung auf die damals noch existierenden 1.3 oder gar 1.4 angedroht worden war. Hintergrund war allein eine Bestrafung dafür, dass die Brüder Moos sich nicht dem Diktat beugen wollten, auf den 1. Mai als festen Austragungstermin zu verzichten (marketingstrategisch gute Entscheidung), der Weltverband aber einen festen Wochenendtermin im KW XY für den Rennkalender haben wollte. Der Anschlussstreit betraf dann die Problematik, dass ein so niedrig gewertetes Rennen nicht so viele Rennkilometer aufweisen durfte (250+), was zu viel Kürzungen und Vereinfachungen führte, weshalb man sich in den vergangenen Jahren erst wieder sukzessive dem alten Niveau zumindest in der Schwierigkeit annähert.
Völlig richtig und es gibt leider auf kein Team mit Fahrern für echte Temaction im GK nach dem Ausscheiden von Mühlberger und Co., aber an sich wirklich eine sehr schöne Etappe.
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Diese Antwort wurde vor 1 Monat, 3 Wochen von
Piak geändert.
Schade, dass die Vorbereitung von Roglic so stark gestört war, sonst wären die jetzt vermutlich ziemlich gleich auf und wir hätten eines der spannendsten GC’s seit Jahren. Dürfte leider die letzte Chance gewesen sein, denn nächstes Jahr kommt dann vermutlich wieder ein Pogacar oder Vingegaard.
Mühlberger rausgestürzt, sehr schade, hätte ein Faktor für Chaos werden können.
Bei Roglic ist vor allem die Formkurve fraglich wegen der Trainingspause nach dem Sturz, kann aber in beide Richtungen gehen. Voigt hielt gestern 3 Minuten für Roglic im Zeitfahren gegen Mas für möglich, das halte ich aber auch für übertrieben. Grundsätzlich ist aber Zeitfahren das, wo er m.E. am wenigsten nachgelassen hat. Schwer nachvollziehbar ist, dass er überhaupt keinen Kick mehr hat. Mit diesem weitgehenden Alleinstellungsmerkmal hat er früher ja seine wesentlichen Siege geholt, seit er bei RBH ist, kommt da aber gar nichts mehr. Ist er immer so im tiefroten Bereich, dass er nur mit Ach und Krach die Gruppe halten kann und gar nichts mehr übrig hat, oder ist da noch was anderes? Valverde hat den Kick ja zum Schluss auch etwas verloren, aber bei weitem nicht so extrem.
Roglic hat es ja probiert und gemerkt, dass es nicht geht. Er bringt allenfalls Gall näher ran und muss dann reißen lassen. War schon richtig so. Die zwei Helfer von vorn hätten aber etwas schneller zurückkommen können. Mühlberger wieder sehr stark.
Zu Brenner: böser Sturz und Sturzfolgen gestern wohl, ist also entschuldigt.
Was sind denn die besten Tulett-Ergebnisse? Flèche Wallonne, Eschborn-Frankfurt, Mailand-Turin, sowas sind halt seine Rennen, auch die erste Burgos Etappe 26 scheint da reinzupassen, Brennan vor Tulett und Pithie. Aber ja, Midas hat schon recht, GK-Potential hin und wieder angedeutet, aber halt auch eher so Hügelsachen wie Norwegen, Polen, Settimana Coppi e Bartali und über den einen oder anderen Berg kommt er auch. Aber ein wirklicher GK-Fahrer ist er sicherlich nicht. Bergzeitfahren liegen ihm aber, da holt er dann seine GK-Platzierungen raus bei kürzeren Rundfahrten.
In heutigen Zeiten muss man wirklich sagen, er ist „schon“ 25, insofern glaube ich da dann auch nicht mehr an mehr, auch wenn das Team vielleicht etwas ausbremst.
Tulett ist gut, aber doch einfach ein Hügelsprinter?
Avenir komplett überraschungsfrei zu ende gegangen. RSN hatte 6 heiße Kandidaten für die Gesamtwertung genannt, jetzt nehmen die Platz 1-5 ein mit dem erwarteten überlegenen Sieg von Finn. Bloß der Franzose Arsac von den dort genannten schwächer, aber auch der bei den drei harten Etappen immer in den Top 10 dabei, wohl bei der Windetappe am Anfang zu viel verloren.
„Ein Gewinn für den Radsport“, dass durch sein Mitwirken bei den meisten Highlights der Sieger bereits vor dem Start feststeht.
Sowas kann nur von Pogacar-Fans kommen.Wer Radsport mag, ist eben von Pogacar und seiner Fahrweise begeistert, ob nun Fan von ihm oder einem anderen Fahrer. Er hat Radrennen in einem positiven Sinn revolutioniert. Wer das nicht sieht, ist entweder nur ahnungslos oder komplett verblendeter Fanboy von irgendjemandem. Such Dir aus, wo Du Dich einordnen möchtest.
Ich hatte daher gehofft, Pogacar würde noch ein oder zwei Jahre warten. Aber klar, Roglic würde diese Vuelta auch so nicht mehr gewinnen. Vielleicht gibt es noch mal ein kleines Hoch, wenn er nächstes Jahr für ein anderes Team fährt, bei RBH haben weder Rennkalender noch Trainingssteuerung so richtig gepasst m.E.; Roglic hat aber nicht nur ziemlich abgebaut, die Vorbereitung war jetzt auch ziemlich suboptimal mit den abgesagten Rennen, nachdem er im Training angefahren wurde. Insofern ist das mit Pogi jetzt keine verlorene Chance und der wird hoffentlich einfach Gewinnen, abhaken auf seiner Liste und nicht wiederkommen.
Danke für den substantiellen Post. Den ersten Gedanken wollte ich provozieren, der Rest ist eine sehr willkommene Weiterbildung.
Ja, das hatte ich wiederum verdrängt. Buchmann leidet unter einem milden Long-Covid, was sein maximales Leistungspensum natürlich einschränkt. Fürchterliche Krankheit, kenne immer noch persönlich einige in dessen Alter, die es an vielen Tagen kaum aus dem Bett schaffen (wirtschaftlicher Schaden in Deutschland 64 Milliarden Euro pro Jahr, ohne das wären viele Probleme nur halb so schlimm).
Wer ist Jack Burke? habe ich da was verpasst …?
Verdrängt hast Du auch Andreas Klöden, der war nach Ullrich nämlich nicht nur in TdF-Podiumsnähe, sondern auch 2x auf dem Podium.
Danke für Deine Erläuterungen, ich kenne mich mit dem ganzen Zeug absolut Null aus und finde das gut nachvollziehbar. Die Markscheide EPO ist sicherlich wichtig für modernes Doping, die Frage ist aber, ob man die vor-EPO Zeit so global betrachten kann. Ein anderer der 5-fach Toursieger, Hinault, stand meines Wissens z.B. nie unter Dopingverdacht.
Ich finde Vergleiche mit Zeiten vor den 80ern generell recht schwierig, die Zeiten waren schon extrem anders. Bei Merckx finde ich es aber immer wieder erstaunlich, dass man ihn anders als Armstrong so hoch in Ehren hält, immerhin ist Merckx gleich 3x des Dopings überführt worden mit bereits damals verbotenen Substanzen. Dass es damals zu keinen Sperren kam und nur einzelne Rennen beendet oder gestrichen wurden, zeigt auch wie wenig Quervergleiche über diese Zeit hin funktionieren.
Jo, wurde zwar nicht knapp, aber doch deutlich reduzierter Abstand; gut für Seixas, dass die Tour dem Ende entgegen geht. Für Kuss und Visma sehr schade, die hätten es heute so verdient gehabt.
Den UAE-Hype um del Toro verstehe ich nicht, auch nicht im Ansatz ein Motiv zu erkennen.
Jetzt muss Seixas allmählich fürchten, noch einen Platz an Lenny zu verlieren und nicht bester Franzose im GK zu werden.
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Diese Antwort wurde vor 1 Monat, 3 Wochen von
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