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Kanarienvogel aktualisiert.
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25. Oktober 2012 um 8:48 Uhr #714847
Harte Worte von Greg an die Adresse von Pat und Hein. Schade, Wiggins trat als junger Fahrer vehement gegen Doping ein. Heute ist er Toursieger und erzählt die gleichen Platitüden.
http://biciciclismo.com/cas/site/noticias-ficha.asp?id=56677
Interessant, selbst transparency international beschäftigt sich mit dem Furz Profiradsport.
http://www.transparency.org/news/feature/re_gaining_integrity_in_world_cycling
How to reform a sport’s governing body
Step One: Instigate an independent investigation into past allegations of corruption and doping
Step Two: Review the regulations on ethical behaviour (code of ethics) and adopt best practice
Step Three: Instigate an independent review of the organisational structures
Step Four: Produce a reform implementation strategy that includes a monitoring and reporting function and strong whistleblower protection
Piensé, mientes bastardo
25. Oktober 2012 um 8:54 Uhr #714848Am Ende wird man über die Giraffe Wiggins sagen: Seht her, es war doch nur ein Okapi.
Piensé, mientes bastardo
25. Oktober 2012 um 10:30 Uhr #714849Es scheint tatsächlich so zu sein wie ich schon immer vermutete. Dieser Generationenkonflikt und der komplette Bruch mit EPO.
Bei Hinault und Lemond war es z.B. so, was die sich reinzogen war in der Regel, bei ’normalen Dosierungen‘ nicht lebensgefährlich. Es war/ist auch so, dass diese Substanzen nur bis zu einer gewissen Menge leistungssteigernd sind. Wer mehr davon nimmt, schwächelt eher in seiner Ausdauer ( wir reden hier ja von der TdF ) . Das ist der springende Punkt, quasi die ‚alte moderne‘ Dopingschule. Mit der können SIE ALLE leben, weil es doch relativ einen Chancenausgleich gab trotz gedopt wird. Klingt irgendwie logisch, oder ?
Dann kam EPO und zerstörte diese ‚Ruhe‘ . Im Gegensatz zum Standard-Doping konnte man mit EPO extrem ‚überladen‘ .. hier gewann dann wirklich einfach der der den höchsten Hämatokritwert hatte. Man näherte sich auch lebensbedrohlichen Ladungen, was das Peloton spaltete .. 1) weil plötzlich raketenschnelle Zombies rumfuhren .. 2 ) gesundheitliche Angst .. 32) man war überfordert, EPO ist neu .. man wusste nicht wie genau damit umgehen.
EPO ist immer noch ein Thema, klar. Nur sind die Dosierungen subtiler, oder sie werden geschickt mit anderen Medikamenten gemischt/verbunden.
Indurain sehe ich als einen EPO-Sünder an ( wir sprechen hier in erster Linie von TdF-Siegern ) der von Hinault noch akzeptiert wurde. 1 ) weil er ein hübsches Gesamtpaket zum Verkauf war 2 ) weil EPO auch für Hinault noch relativ neu war, er wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht was für eine Machtstellung EPO übernehmen könnte 3 ) weil Indurain eben quasi dieser Übergang war .. man dachte da noch, kommt schon gut.
Das selbe gilt natürlich auch für Eigenblutdoping.
102
25. Oktober 2012 um 10:41 Uhr #714840Was ich von Landis und Hamilton halte .. steht irgendwo.
DASS man Armstrong bestrafen SOLL, und WIE und mit WAS .. darüber kann ich nicht urteilen.
Aber einfach so aus dem Leben betrachtet hätte man ihm seine 7 TdF Titel nicht wegnehmen dürfen. Wenn man Sie Ihm schon ‚klaut‘ , dann sollte man so ehrlich sein und zwischen 1999-2005 allen TdF-Teilnehmer ALLES streichen !! Alles ausradieren !!
Armstrong hat dem Radsport extrem viel gegeben. Armstrong war ein Champion auf dem Rad. Und ohne Armstrong wäre Ullrich nur halb so interessant in seiner Persona als Radprofi gewesen.
102
25. Oktober 2012 um 10:45 Uhr #714841In erster Linie ist er ein Krimineller.
Piensé, mientes bastardo
25. Oktober 2012 um 10:46 Uhr #714842Von Sportsmann kann nicht die Rede sein.
Piensé, mientes bastardo
25. Oktober 2012 um 10:47 Uhr #714843Paint it black!
Piensé, mientes bastardo
25. Oktober 2012 um 10:49 Uhr #714844Feige ist unfähig. Der kann echt nicht kommunizieren.
So und so, das und das, alles pflödsinn. Nach Ventilpost sagt man einfach:
gähn
Leitplanke
25. Oktober 2012 um 13:04 Uhr #714845Stossen dir die verschwitzten Eier auf ??
102
26. Oktober 2012 um 21:13 Uhr #714662Quote:Original von Bradley McGee
„Ich bin nicht nur gegen Armstrong gefahren, sondern gegen die Jahre der Armstrong-Ära. Ich fühle, dass meine Jahre bei der Tour gestohlen wurden.“Das ist auch neu, dass sich endlich mal einer von den Betrogenen beschwert.
Quote:Original von Marcel Kittel
„Es macht mich krank, wenn ich lese, dass Contador, Sanchez und Indurain Armstrong immer noch unterstützen. Wie will jemand glaubwürdig sein, der so etwas sagt“Auch gut, wenn sich ein Junger mal gegen die alten Arschlöcher auflehnt.
27. Oktober 2012 um 13:51 Uhr #714779Hihi der Kittel …. dem hat doch sein Erfurter Doktor da, Blut infundiert ….
28. Oktober 2012 um 7:41 Uhr #714780Yates und DeJongh bei Sky dismissiert. Kommt jetzt der Kolzmichel?
Piensé, mientes bastardo
28. Oktober 2012 um 12:17 Uhr #714781Sky hat noch viel mehr Leichen im Keller… Aldis Cirulis zum Beispiel. Der tauchte im Rahmen des Hin und Hers um Cavendish mal kurz bei Cyclingnews auf.
http://www.cyclingnews.com/news/cavendish-it-cant-work-with-sky
„A separate concern for the Manxman is that Brailsford hopes to keep his most loyal domestique, Bernhard Eisel, at Sky. The Austrian excelled in the Tour de France and is contracted to ride for the British team next year. Brailsford is also keen to retain the services of Aldis Cirulis, the Latvian soigneur that Cavendish brought with him from HTC-Highroad to Sky.“
Soigneur ist schon eine Bezeichnung bei der sämtliche Alarmglocken läuten sollten. Was findet man also bei Google über Aldis Cirulis? Nicht nur Ex-Highroad, sondern auch Ex-Telekom… dazu passend dieser Spiegel-Artikel von 99:
http://www.spiegel.de/spiegel/a-26954.html
„Undurchsichtiger ist die Herkunft eines Mannes, der sich mit einem russischen Zertifikat gern als Arzt ausweist – Aldis Cirulis ist in der Szene auch als „Doktor Schiwago“ bekannt; andere Pfleger berichten, daß sie sich mit dem Kollegen höchst gewinnbringend über legale und illegale Therapien austauschen konnten.“
Strikte Anti-Doping-Politik sieht anders aus. :rolleyes:
Marginal gains my ass.28. Oktober 2012 um 18:41 Uhr #714801Ist wirklich interessant zu beobachten, wie sich die beiden Fraktionen „weiter so wie bisher“ und „Neuanfang“ auftrennen. Die einen sind fest entschlossen die Altlasten zu beseitigen, das Personal durch unbelasteten Leuten zu erneuern und interne Anti-Doping-Vorschriften zu verfassen, die anderen stellen just zum jetzigen Zeitpunkt schwerst belastete Figuren wie Rolf Aldag ein oder loben plötzlich den Sportsmann Armstrong. Mal sehen wie das weiter geht.
28. Oktober 2012 um 20:25 Uhr #714802Da bini widär !!
Rindi
Es gibt keinen Opferaltar rein gereinigt von Blut, aus dem Nicht’s gesegnet im Glauben; Wasser reinigt die Wunden, die Wunden wie Blut nährt.
Sky macht halt so was rum. Ok. Wir finden das OK.
Was machen andere ??
102
28. Oktober 2012 um 20:29 Uhr #714803Wienerli
Der T-Pommes-Stammbaum gehört e längst erschossen.
Ebenso den Riis ( schaut euch mal an welche Fahrer der pushte )
102
28. Oktober 2012 um 22:16 Uhr #714804Was Sky macht, ist nichts anderes als Augenwischerei. Ehrlicher wäre es auf die Siege, die mit dem belasteten Personal errungen wurden, zu verzichten.
Diesen Wisch da würde selbst ich unterzeichnen, wenn mir niemand etwas anderes nachweisen kann.
Piensé, mientes bastardo
28. Oktober 2012 um 23:24 Uhr #714636Rominger ist ein Arschloch !
Zufrieden ?
102
31. Oktober 2012 um 15:18 Uhr #714760Original von Oscar Freire
Quote:„Der Fall Armstrong bedeutet eine Degradierung des Sports, den ich liebe. Früher waren wir Helden, heute sind wir Verdächtige“, sagte dagegen der dreimalige Weltmeister, der am Saisonende seine lange und erfolgreiche Karriere beendet hat. „Alle glauben, dass alle Radsportler das gleiche machen, aber das ist nicht so“, so Freire. „Es ist nichts wie früher, aber es ist noch unmöglich zu bestätigen, dass der Radsport ein sauberer Sport ist, weil dem nicht so ist. Es gibt Fahrer, die sehr wohl die Regeln beachten, andere nicht. So wie in jedem Beruf.“ Freire betonte, nie mit Doping zu tun gehabt haben. „Ich hatte nie ein Problem. Wenn viele so gedacht hätten wie ich, wäre der Radsport anders“, sagte der 36-Jährige. „Das Problem in diesem Sport ist, dass viele nicht dazu taugen, Radsportler zu sein. Es wäre besser, sie würden woanders hingehen, bevor sie den Sport beschmutzen.“ Ein konkretes Beispiel nannte der dreimalige Mailand-San Remo-Sieger nicht, fügte aber an: „Es war immer sehr merkwürdig, Fahrer mittleren Leistungsniveaus zu sehen, die mit den besten Fünf in den Bergen der Tour de France mithielten. Es gab sehr klare Fälle, und letztlich wurden viele positiv getestet. Sie haben dem Radsport, uns, die wir ihn praktizieren und davon leben, viel Schaden zugefügt. Und natürlich fühlt man dann, dass sie uns Siege, Prestige und Geld weggenommen haben.“ Freire machte vor allem die Fahrer direkt verantwortlich und weniger die Teamärzte. „In erster Linie ist es die Schuld des Radsportlers, weil er entscheidet, was er mit seinem Körper, seinem Leben und seinem Sport macht. Natürlich gibt es auch immer Druck. Durch einen selbst, die Fans, die Mannschaft, das System. Aber man kann immer nein sagen“, sagte der langjährige Rabobank-Profi, der in dieser Saison für Katusha fuhr. Den einzigen Ausweg sieht Freire darin, dass „die Inkompetenten, die die Dopingkontrollen durchführen, gehen. Wenn die Fahrer dopen und man sie nicht erwischt, dann taugen diese Kontrollen nichts. Und man kann die Vergangenheit nicht ändern. Man muss in die Zukunft schauen“, forderte er.Oscar, ich liebe dich und ich gönn dir den Sieg gegen Zabel damals in Sanremo von ganzem Herzen!
31. Oktober 2012 um 17:55 Uhr #714761grande óscar
zurück zum gröbeaz
Ich dachte seine Ergebnisse ab dem 1. August 1998 werden annuliert. Schiesst hier jemand über das Ziel hinaus oder weiß eventuel noch mehr?
http://www.radsportseiten.net/ritfiche.php?ritid=13373
Piensé, mientes bastardo
5. November 2012 um 19:32 Uhr #714762hamilton holt jens voigt mit ins boot
Sieg oder Spielabbruch!
5. November 2012 um 19:57 Uhr #714763der ist so ziemlich der einzige, dem ich es gönne, wenn er erwischt wird!
6. November 2012 um 22:40 Uhr #714764Sorry
Hiär hö echt chai Ahnig was abgad im Moment.
102
7. November 2012 um 4:22 Uhr #714765Sagt der KV doch schon seit Jahren! Der einzige der weiss was wirklich läuft, und es schon immer wusste ist….. JA, Herr Til! Klär uns auf Meister!
Scarponi von Lampre suspendiert und redet jetzt in Roma über Padova.
Leitplanke
7. November 2012 um 8:07 Uhr #714766Scarponi riskiert nach Cicloweb sehr viel… Sei aber nur der Antipasto. Während die Ventilisten dieser Welt meinen USADA sei der grosse Coup, braut sich mit Padova was viel grösseres an. Weil es auch um aktive Fahrer geht die mehr als nur einen Winter gesperrt werden können.
Scarponi: Ferrari ist in Italien verboten. Pozzato hat dadurch auch eine 3 Monate Sperre bekommen. Scarponi als Wiederholungstäter riskiere viel mehr, könne sogar das Ende der Karriere bedeuten, meint Cicloweb. Auch wenn nichts anderes rauskommt als der zugegebene Ferraribesuch 2010. Der Witz am ganzen ist aber: Ferrari ist gesperrt, verboten, persona non grata und alles, nur gibt’s keine offizielle Meldung darüber. Zeitungsberichte ja, aber nichts offizielles was tatsächlich bestätigt dass der eben out ist. Pozzato hat trotzdem 3 Monate bekommen.
Also:
Ferrari darf nicht besucht/benutzt werden, ist gesperrt.
Wissen alle.
Aber es steht nirgendwo offiziell.
Gibt trotzdem Strafen für die die ihn als Trainer/Mediziner was auch immer benutzen.Nur in Italien….
Leitplanke
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