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Breukink aktualisiert.
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2. Februar 2007 um 21:17 Uhr #571848
Dumme UCI, glauben doch nicht ernsthaft, dass sie die Austragung von Paris-Nizza untersagen können. Theorethisch geht das natürlich, aber praktisch nie und nimmer. Ich brauch kein Unibet bei Paris-Nizza, aber von mir aus können sie mitfahren und alle frz. Kirmes-Truppen auch!
Wahre Kenner gewinnen nur selten ein Tippspiel.
3. Februar 2007 um 8:40 Uhr #571849Ihr immer mit eurem rumgebashe auf französische Teams – glaubt ihr wirklich Rennen wie Paris-Nizza und die Dauphine würden noch ausreichend Sponsoren und Zuschauerinteresse an der Strecke finden wenn keine Franzosen mehr mitfahren?
Die guten Rennen gehören zwar der ASO, aber das ist kein Wohlfahrtsverein und wenn die nichts mehr verdienen an solchen Veranstaltungen ist da ganz schnell Feierabend. Selbst für die Tour wäre das nicht gut, da gibt es massive Zugeständnisse sowohl von staatlicher Seite als auch vom franz. Fernsehen die mit Sicherheit so nicht mehr haltbar wären wenn massiv weniger Franzosen teilnehmen dürften.3. Februar 2007 um 15:51 Uhr #571850Es gibt allerdings Stimmen, die eine Verkleinerung der Tour durchaus begrüßen würden. Es ist zu viel Zirkus drumrum und der Radsport hat all das viele Geld gar nicht nötig.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
3. Februar 2007 um 22:32 Uhr #571851die ventile finden den lappi ..(lätsch:beleidigte miene) cool..(aussage)
jaja ist auch cool !
102
4. Februar 2007 um 20:15 Uhr #571852Roger Hammond als Teil des Profisprecherrats hat sich zu Wort gemeldet und sich als UCI hörig geoutet. Hat der Mann bis gestern geschlafen oder was? Ein Auszug:
Quote:Riders and teams, but definitely also organizers, will have to respect the UCI rules and these rules can only be changed by a democratic procedure as foreseen in the UCI statutes, and certainly not in a one-sided manner by one of the parties.Das braucht man eigentlich nicht zu kommentieren.
Nachdem die Protour demokratisch im Konsens mit allen Beteiligten eingeführt wurde, ist dieses ständige Stänkern und Nachtreten seitens der Orgis natürlich nur zu verurteilen…5. Februar 2007 um 6:17 Uhr #571853Demokratie bedeutet in dem Zusammenhang aber auch das wenn die Mehrheit der Radsportwelt die ProTour unterstützt (UCI, Team- und Fahrerverband) hat die numerische Minderheit (Veranstalter) dies irgendwo auch zu akzeptieren oder man soll es halt ganz bleiben lassen. Immerhin war es doch vor allem die ASO die der PT wie sie immer wieder kritisiert wird das Gesicht gegeben hat indem sie auf die ganzen Startplätze für französische Teams bestanden hat…
So wie die Veranstalter das gerne hätten füllen die sich nur die Taschen auf Kosten der Fahrer und des sauberen Sports:
Wenn es gut läuft bei einem Team wird man ev. eingeladen, die Tour profitiert.
Wenn es nicht gut läuft bei einem Team wird man nicht eingeladen, die Tour pickt sich ein anderes raus und profitiert auch.
Wenn dann Doping im Raum steht (um sportlich auf sich aufmerksam zu machen und eingeladen zu werden) lädt die Tour einfach kurzfristig aus, steht als Saubermann da und profitiert wieder.
Absolute Willkür für null finanzielles Risiko.5. Februar 2007 um 10:13 Uhr #571854Es gibt ja noch eine beteiligte Gruppe, die nur selten erwähnt wird: Teams, Fahrer und Veranstalter außerhalb der ProTour. Gerade die haben ja besonders unter ihr zu leiden.
5. Februar 2007 um 10:29 Uhr #571855Escartin, dass es auf Kosten der mittleren und kleinen Teams, Fahrer und Rennen gehen könnte, hat die ProTour von Beginn an nicht nur gesehen, sondern ziemlich deutlich in Kauf genommen, um den Spitzensport zu schützen. Die großen Mannschaften sollten eine Sicherheit haben, bei den großen Rennen auch fahren zu dürfen, Lizenzvergabe über mehrere Jahre schien die einzige Möglichkeit zu sein, vernünftige Sponsoren an den Radsport zu binden. Diese Schutzfunktion würde eine ProTour ohne Streitereien aus meiner Sicht auch tatsächlich bieten. Der Zirkus aus 20 Teams (über 500 Fahrer) ist auch nicht so klein, dass nicht ein Guter immer unterkommen kann.
Dass man mit dieser Maßnahme natürlich den Nachwuchs auch behindern kann, denn es ist umso schwerer für einen Neuling an die ProTour herangeführt zu werden, wenn der Abstand der ContinentalTour zur PT immer größer wird, wurde als Risiko in Kauf genommen. Langfristig führt das den Radsport sicher nicht zur Etablierung, aber das kann man einem Politiker wie dem UCI-Präsidenten Verbrugghen nicht ernsthaft vorwerfen, dass er nicht über 20-30 Jahre gedacht hat, sondern nur über 5-10.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
5. Februar 2007 um 18:16 Uhr #571856man müsste die teams in der pt reduzieren, dann hätte man auf der einen seite den sicherheitsfaktor und auf der anderen seite immer noch genug möglichkeiten für einladungen usw. des weiteren sollte man keine unsinnigen rennen in die serie aufnehmen. nur die toprennen.
5. Februar 2007 um 20:27 Uhr #571857Was meinst du mir unsinnigen Rennen?
5. Februar 2007 um 22:08 Uhr #571858am besten sagt UCI wirklich diese Paris-Nizza ab.
und Tour de France auch.
Radsport gehört ganze Welt, nicht ASO.
Old Path, White Clouds
5. Februar 2007 um 22:23 Uhr #571859polenrundfahrt, benelux-rundfahrt, plouay, teamzeitfahren. das alles braucht die pt nicht und bläht sie nur unnötig auf. denn man muss ja auch sagen, je mehr rennen die pt-teams fahren müssen, desto weniger fahren sie bei kleineren rennen. und die ganz großen rennen will ja eh jedes team fahren, von daher sind die auch richtig in der pt.
6. Februar 2007 um 9:16 Uhr #571860Coolman, es gibt nur ein Rennen, das jedes Team fahren will.
Mailand-San Remo, Flandern, Paris-Roubaix, Lüttich, Giro, Vuelta, Lombardei – es würden sich überall Teams finden, die nicht antreten, wenn sie die freie Wahl hätten.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
6. Februar 2007 um 14:13 Uhr #571861das stimmt natürlich. aber es ist doch ein ganz anderer rahmen, als bei den oben genannten rennen.
13. Februar 2007 um 18:07 Uhr #571862http://radsportnews.net/2007/unibet_protour.shtml
http://radsportnews.net/2007/msr_einladungen.shtml
http://radsportnews.net/2007/pn_praes.shtml
ziemlicher mist das ganze. langsam hat man echt überhaupt keinen bock mehr. zuerst der dopingskandal jetzt das …
13. Februar 2007 um 19:07 Uhr #571863Im Moment hat Unibet den schwarzen Peter in der Hand .
So verwundert es kaum , dass es immer schwieriger wird Sponsoren zu finden .
Und Gilbert ist doch kein ewiges Talent!
14. Februar 2007 um 8:03 Uhr #571864Der Prudhomme sagt, dass man Unibet so oder so nicht zur Tour einlädt, da man das Werbeverbot für Wettanbieter respektiert. Die ASO werde Unibet überhaupt nicht in Frankreich fahren lassen.
Das ist doch mal ne klare Ansage. Schade für Unibet, aber da werden sie sich wohl wirklich nen neuen Sponsor suchen müssen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
14. Februar 2007 um 8:04 Uhr #571865Quote:Original von ADLOAL
Im Moment hat Unibet den schwarzen Peter in der Hand .
So verwundert es kaum , dass es immer schwieriger wird Sponsoren zu finden .„In der Hand“ trifft es wohl nicht ganz. Unibet ist eher der schwarze Peter, der hin und her geschoben wird.
14. Februar 2007 um 8:31 Uhr #571866Hier hat einmal jemand das Chaos im Radsport mit dem im Profi Boxen verglichen , dies ist wohl nicht so falsch .
Das die UCI an einen Sponsor ein ProTour Platz vergibt , der in Frankreich nicht werben darf , ist auch irgendwie komisch .
Am besten würde die UCI die Pro Tour als gescheitert erklären und wieder auf den Stand von 2004 zurückkehren .
Und Gilbert ist doch kein ewiges Talent!
14. Februar 2007 um 9:41 Uhr #571867Wenn es so weitergeht, dürfte sich die Sache mit der Protour nun erledigt haben und Unibet ist Hauptleidtragender. Kann der Sponsor eigentlich Schadensersatzansprüche gegen die UCI geltend machen? Schließlich hat man ja einige Millionen investiert und bekommt nun nicht die zugesicherte Leistung von der UCI, nämlich das Startrecht bei den großen Veranstaltungen im Radsport.
14. Februar 2007 um 10:13 Uhr #571868vielleicht ist klagen die letzte chance um aus dem ganzen rauszukommen bzw. klarheit zu bekommen. so geht es doch nicht mehr weiter. das ist echt furchtbar, was man da sich mitanhören muss in letzter zeit. bloß wo klagen? wer kann denn ein wie auch immer lautendes urteil (protour nicht rechtmäßig oder veranstalter müssen die teams einladen mit welchen trikots auch immer) durchsetzen?
14. Februar 2007 um 10:46 Uhr #571869Wenn die UCI auf Stur stellt , wird es sicher keine Lösung geben , denn sie haben eine Rennserie erschaffen , bei der die wichtigsten Rennen nicht mitmachen wollen .
Unibet und Astana können höchstens gegen die UCI klagen , die haben mit ihnen Zeugs versprochen , was sie nicht einhalten können .
Wie auch immer ,der Verlierer wird der Sport sein , in dieser Saison wird es oft vorkommen, dass nicht die besten Fahrer bei den Rennen am Start sind .
Und Gilbert ist doch kein ewiges Talent!
14. Februar 2007 um 14:39 Uhr #571870Quote:Original von ADLOAL
Wie auch immer ,der Verlierer wird der Sport sein , in dieser Saison wird es oft vorkommen, dass nicht die besten Fahrer bei den Rennen am Start sind.das befürchte ich ja auch. genau deshalb nervt es mich ja eigentlich auch so. das ist ja auch ursprünglich die idee der pt gewesen. aber was jetzt läuft in bezug auf umsetzung und auch in bezug auf die jetzige situation ist einfach nur schlecht für den sport.
14. Februar 2007 um 19:31 Uhr #571871Was Astana betrifft, sind sie doch selber Schuld, da sie im November mehrmals verlauten ließen, die PT Lizenz wäre ihnen letztendlich nicht so wichtig. Man erinnert sich daran und nimmt sie beim Wort.
15. Februar 2007 um 12:24 Uhr #5718722 Monate Haft auf Bewährung für den Veranstalter des Sterns. Die haben doch wirklich ne Vollmeise, da wäre er ja wahrscheinlich noch glimpflicher davon gekommen, wenn er Unibet mit Hakenkreuzen hätte fahren lassen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
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