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Quote:Original von RüCup
meines wissens hat hinault dem lemond geholfen, als versprechen für dessen helferdienste ein jahr vorher… wo dieser auch sehr stark war, ob er stärker als sein cheffe war, kann ich nicht beurteilen, da war ich noch zu klein…85 war die erste Tour, die ich bewusst verfolgt habe und Hinault war bärenstark.
Beim Zeitfahren wurde da auch schon mal ein 57×11 aufgelegt.
Nach den Alpen ist er dann kurz vor einer Etappenankunft schwer gestürzt und fuhr stark blutend, mit gebrochenem Nasenbein über die Ziellinie.
Als bretonischer Dickkopf ist er natürlich nicht ausgestiegen, sondern hat sich mit tamponierter Nase und nur durch den Mund atmend über die Pyrenäen gequält.
Lemond hätte ihm weg fahren können, durfte aber nicht nicht.
Im Anstieg zum Tourmalet blickte er immer wieder verzweifelt zum Teamwagen,
um ev. die Freigabe zum Angriff zu erhalten;aber nix da, er musste widerwillig die Lok für Hinault machen.Quote:Original von Breukink
Meines Wissens hat Hinault LeMond genauso geholfen, wie 05 Vino JU geholfen hat, nur daß seine eigenen Chancen deutlich besser waren.
Hat er nicht erst in der letzten Woche klar gemacht, daß er Helfer sein wollte und nicht Königsmörder?
Für den müßten wir die Kategorie „Finsterhelfer“ oder so einführen.Ich glaube nach einem Angriff bei der ersten Bergetappe trug er schon gelb, mit ca. 5:30 vor Lemond in Führung.
Da gab’s später im Hotel auch mächtig Stunk, weil Lemond sich verarscht fühlte und Hinault musste mühsam überzeugt werden doch seinem Versprechen vom Vorjahr nachzukommen.
Mit dem ‚Dachs‘ war nicht gut Kirschen essen; kein Wunder dass er für Armstrongs Abräum-Tour-2004 vollstes Verständnis hatte.
Er hat’s ja auch ganz simpel auf den Punkt gebracht: „Pas de Cadeaux !“Dann waren da noch Indurain der viel zu lange der Bergführer für seine Kollegen wie z.B. Delgado war und natürlich Hinault ’86 als er , obwohl stärker als Lemond, diesen zähneknirschend unterstützen musste, statt den 6ten Toursieg einzufahren. Das war schon schon edelbitter.
DSC wird zur D-Tour doch höchstens die 2te Garde schicken; ich glaube nicht dass es Basso kratzt ob Herr Rapp ihn zulassen will oder nicht.
Das ist eher für Ullrich ein Thema, aber wie in den letzten Jahren auch eher dann, wenn’s bei der Toour nicht so klappt wie erwartet um dann quasi was wieder gut zu machen.Ich gehe doch davon aus dass ein Tour-Direx, wenn er schon nicht Rennfahrer war, wenigstens als Hobby-Fahrer die Klassiker gefahren ist.
Viel interessanter als eine Abfahrts-Ankunft auf dem Lautaret fände ich ein Bergankunft auf dem Montgenevre.
Das ist ein schön zu fahrender 6%-Anstieg von ca.8-9 km direkt hinter Briancon.
Oben ist massig Platz für den ganzen Tourtross und die Hotels in Briancon sind praktisch nebenan.
Damit würde der Galibier zwar taktisch auch nicht bedeutsamer aber das doch eher langweilige Abfahren bis nach Briancon wäre weg.
Durch den mässigen Schwierigkeitsgrad des Montgenevre wäre das Finale auch nicht unbedingt auf reinrassige Kletterer begrenzt, sondern da könnte ich mir gut ein Duell zwischen Fluchtgruppe und einer Galibier-Abfahrts-Verfolgertruppe vorstellen.Ich glaub‘ ich ruf mal bei Monsieur Prudhomme an….
Leipheimer erzählt in einem aktuellen Interview, dass er von DC mit dem Versprechen auf eine Teamkäptn-Rolle bei der Tour, engagiert wurde.
Er hätte inzwischen aber kein Problem nur Co-Leader zu sein, denn DC würde vor Jahresende wohl noch einen ‚high profile rider‘ verpflichten.Das kann sich doch nur um Basso oder Ullrich handeln; ich bin mir sicher dass
wir nächstes Jahr einen von Beiden in DC-blau/weiss werden radeln sehen.Aubisque, jawoll !!
Der Aubisque und seine Umgebung ist für mich eine der schönsten (Radfahrer)-Ecken der Pyrenäen.
Als letzte Bergetappe wird’s da auch richtig krachen; spannend bleibt jetzt noch welche Fahrer sich im Juli dann dort bekämpfen.Bettini zerfetzt ganz alleine das gesamte Peloton im Anstieg; ist aber zu früh um eine Entscheidung herbei zu führen.Die Top-Namen bleiben an ihm dran.
Falls jemand die Möglichkeit zum Empfang hat : France2 ist live drauf, momentan im Ghisallo-Anstieg……
6. Oktober 2006 um 16:14 Uhr als Antwort auf: Lance Armstrong- seine Erfolge vor bzw. nach seiner Krebskrankheit #645317Vielleicht kannst du demnaechst auch noch seine Laufleistung in deiner Betrachtung beruecksichtigen.
LA erzaehlt zwar jedem dass er den NY-Marathon nur aus Spass mitmachen will und er mit einer TOP300-Platzierung zufrieden waere,
aber da habe ich so meine Zweifel.
Anscheinend liegt sein aktueller VOmax bei 85 und sorry, ein Radrentner der nur so zum Spass laeuft, sieht anders aus:
verstehe ich sehr gut
Quote:Original von Pinarella
Vielleicht brauchen wir einen Astana-Wechselgerüchte-Thread…
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from Discovery: Benoît Joachim (Lux) and Guennadi Mikhailov (Rus)Was ? mein Landsmann Joachim demnächst im tuckigen
Ostblock-Kapitalisten-Dress ?Aaarrgh,Zwiespalt !!!!!
Kirchen in rosa war schon schlimm genug.Ich hoffe die Schleck’s bleiben wenigstens ‚Männer‘ !
Quote:Original von Jaja
Und Danielson der Mann der letzten Woche! Discovery entschädigt in der Breite sowieso für die Tour! Vier Leute in den Top-12 + Bergtrikot + Etappensieg. Man möge dran denken, dass es zwischenzeitlich auch noch einen Brajkovic gab.Sogar 2 Etappensiege und die Teamwertung ist ihnen wohl auch nicht mehr zu nehmen.
Mit der 2ten Garde also ein deutlich besseres Ergebnis als mit den ‚Stars‘ bei der Tour.
Der Druck und die Konkurrenz waren bei der Tour natürlich grösser, aber das waren die DC-Fahrer vom Papier her im Vergleich zu ihren Team-Kollegen bei der Vuelta ja auch.Bruyneel und der Sponsor werden wohl beruhigt in die nächste Saison gehen.
Aaaah, endlich haben wir einen dritten Kandidaten für die Depp-Wahl:
Petacchi haut vor entäuschter Wut mit der Faust in den Teambus und bricht sich dabei die Hand/Finger; dabei hatte er sich seit dem Giro-Unfall erst mühsam wieder zurück gekämpft.Mit DSC-Dress und Sonnenbrille wird der aussehen wie Armi’s Doppelgänger.
Hilft im Rennen vielleicht als Überraschungs-Schreck-Moment….Der Sponsor ist doch der „Wissenskanal“ ; vielleicht haben die mehr Erkenntnisse als Andere.
DSC wird morgen eine Neuverpflichtung bekant geben;
es soll eine grosse Überraschung werden…..
Wer könnte das wohl sein:
Ulle,Klöden,Basso,….???– Etappe 15 : Frank Schleck setzt sich von Cunego ab und gewinnt in Alpe d’Huez. Sehr geil
– Etappe 17 : Landis setzt sich mit einer 2ten Attacke von seinen Verfolgern ab und damit wird allen klar; der meint es ernst.Was dann kam war reine Sahne…..
– Etappe 19: Cunego hällt sein hohes Tempo durch und krönt
seine tollen Alpenform mit dem weissen Trikot.Quote:Original von Ventil
mich würde mal interessieren was für einen schnitt das feld fährt, ab zeitpunkt paris, wenn das geblocke losgeht…Letzte Runde : 42er Schnitt
Ekimov wird als Erster auf die Champs Elysees einbiegen dürfen; weil mit 40 Ältester Fahrer des Feldes…
Cunego zeigt typische Rundfahrqualitäten und wird in der 3ten Woche immer stärker.
Sehr geil dass er dem vorlauten Bauer noch die ‚Harke‘ gezeigt hat.Landis hat im letzten Drittel stark rausgenommen; deshalb ist er wieder hinter Klöden zurück gefallen.
Franzosen-TV hatte eine Kamera bei Lelangue, welcher während den letzten 20 km nur noch beruhigend auf Landis eingeredet hat : „slow down,slow down,no risk,no risk, you are on track,slow down……“Die 2te Franzosen-Kamera war im Teamwagen hinter Moreau.
Vor der Kurve in der er sich ablegte brüllte der Fahrer 4-5 mal laut „Achtung,scharfe Linkskurve“ in Mikro.
Was macht Moreau; fährt zu schnell rein und beschwert sich dann ausgiebig dass man ihn nicht vor der Kurve gewarnt hätte.
So hat er dann nochmal 15-Flenn-Sekunden eingebüsst;
er ist und bleibt ein Mimöschen.Ich glaube ein Vorteil für Landis war auch dass die Teams nicht genau wussten wie sie mit der Situation umgehen sollten, weil neu für sie.
Man ist gewohnt mit Berechnung und Logik zu fahren und zu reagieren; in den Foren wird diskutiert wer wann wie angreifen/unterstützen soll usw.
Die heute von Landis gezeigte Fahrweise war jedoch einfach zu sehr ausm Bauch raus und Rennfahrer-puristisch old-school;
somit abwegig und eigentlich nicht zeitgemäss.Aber genau das begeistert die Zuschauer:
FR2-TV hatten einen Reporter im Cofidis-Wagen beim Teamleiter; als Phonak angriff und dann Landis ging, war der Typ wie vor den Kopf gestossen: „Was macht Phonak denn da ?“, „Die werden das ganze Peloton sprengen“,“Landis muss verrückt oder verzweifelt sein“
Später wich das Erstaunen dann Respekt und Bewunderung: „Sowas habe ich schon lange nicht mehr gesehen, unglaublich“Als die Teamwagen der ersten Fluchtgruppe rechts ranfahren mussten um Landis vorbei zu lassen, hat sich Marc Madiot (Teamleiter FdJeux) aus dem Fenster gelehnt und Landis lauthals applaudiert.
Die alten Profis wissen es zu würdigen, wenn was Aussergewöhnliches passiert.
Im Fr2-Veloclub war noch Franceso Moser (mit kurzen Hosen und unglaublich durchtrainierten Beinen) zu Gast;
auch er kommentierte mit glänzenden Augen Landis‘ Attacke.Das war heute echt was für die Geschichtsbücher.
Eddy Merckx hat heute morgen in einem Telefongespräch John Lelangue geraten, Landis von Anfang an attackieren zu lassen wenn sie das Unmögliche noch möglich machen wollten, darauf hoffend dass Landis das durchsteht und die anderen Teams nicht richtig mit der Situation umgehen können.
Und in der Tat, Floyd hat einen Ritt in allerbester Merckx-Tradition hingelegt.
Kaum vorzustellen welchen Willen und Mut man aufbringen muss um nach einem Einbruch wieder so durchzustarten.
Chapeau,Chapeau und nochmals Chapeau !!Big Eddy wollten den Jungs am Ruhetag wohl mal zeigen wie ein richtiger Merckx auf dem Rad aussieht.
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