Joelle van Dyne

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  • als Antwort auf: Milano – Sanremo #779255
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      Mitfahren richtig, und der KV vermutet wie gesagt dass er vielleicht etwas weniger gegeben hat, weil unten am Poggio war das ganze ja recht knapp.

      Sowohl Pidcock als auch MvP sind ja nur bedingt mitgefahren. Pidcock etwas mehr als MvP. Pogacar ist dieses mal wirklich sehr, sehr viel von Vorne gefahren, im Vergleich zu letzten Jahr mit Ganna und MvP. Deswegen schrieb ich auch zuvor: Pogacar hat ein unfassbares Selbstvertrauen und richtig viel Mut gezeigt. Aber Deine Beobachtung ist trotzdem richtig: Dass es am Fuße des Poggio nur noch 8 Sekunden waren, lag tatsächlich daran, dass alle 3 ein bisschen rausgenommen haben, wenn sie in der Führung waren. Die ca. 10 km in der Ebene zwischen Cipressa und Poggio war auch der einzige Streckenabschnitt, wo sich alle drei in der Führung regelmäßig abwechselten, auch wenn Pogacar jeweils immer deutlich länger führte.
      Ansonsten muss man aber auch nochmal sagen, dass MvP in solchen Rennen bisher immer mitgeführt hat. Er gehört nun wirklich zu den Fahrern, die sich nie verstecken, auch dann nicht, wenn er selbst schon ziemlich am Limit war. Es gab genügend Rennen, die er deshalb im Finale nicht mehr gewinnen konnte. Und trotzdem ist es das Beste was er für seine Karriere und seine Erfolge tun konnte, weil jeder im Feld gerne mit ihm fährt und genau weiß, dass MvP nie kneift. Auf diese Weise hat er eben auch sehr viele Rennen gewinnen können.

      Aber schon mal jetzt gefragt: Soll Mathieu mitfahren wenn die 2 mal in Flandern alleine vorne sind? Soll Mathieu mitfahren wenn die 2 in Roubaix allein vorne sind?

      Naja, in Roubaix auf jeden Fall, da ist er weiterhin Top-Favorit. Die Frage ist eher, wie er sich jetzt bei der Flandern-Rundfahrt verhält. Im Grunde muss er davon ausgehen, dass er selbst in absoluter Topform, spätestens bei der letzten Doublette Kwaremont-Paterberg im Anstieg abgehängt wird von Pogacar. Da ist es quasi genau umgekehrt, da ist Pogacar so gut wie unschlagbar. Gibt aktuell keinen Fahrer auf der Welt, der ihm dann noch folgen kann, wenn er plötzlich entfesselt, Vollgas gibt. Und da würde ich schon sagen, dass MvP sich was einfallen lassen muss. Ich fürchte nur, es wird ihm nicht mal etwas nützen, wenn er vorher nicht führt und versucht ein paar Körner zu sparen. Pogi wird ihm trotzdem an den beiden Steigungen davon fahren.

      Sogar Olympia in Paris ausgelassen, dass wäre doch klar einer der 4 Favoriten gewesen, Wout+Remco vs Mathieu und Tadej. In dieser Hinsicht ist er etwas ein „Feigling“… Lieber nicht versuchen als zu verlieren.

      Ach nee, komm KV. Das hat er doch nicht ausgelassen wegen seiner Fitness?! Er war ja angemeldet und hatte sogar noch voll Bock bekundet mit seiner Urska Paris unsicher zu machen. Ich denke er wäre da in jedem Fall gefahren, hätte sich der slovenische Verband nicht wie ein Haufen Vollidioten verhalten und ihre beste Fahrerin einfach ausgebootet.

      Und was das Tour-Vuelta-Double betrifft. Ich vermute, er hat bei seinem Giro-Tour-Double begriffen, dass er das durchaus kann, dass es aber ein wenig darauf ankommt, wie die erste der beiden Rundfahrten verläuft. Wenn er die Tour gewinnen kann, ohne sich voll verausgaben zu müssen, dürfte ein Tour-Vuelta-Double durchaus drin sein. Die Tour hat halt leider das Problem, dass sie einen Fahrer nicht nur auf dem Rad auslaugt, sondern auch durch den immensen Rummel und die ganzen Medienmanfragen. Eigentlich wärs gescheiter, er würde das nächste Double als Giro-Vuelta anpeilen. Aber da macht nicht zuletzt wohl sein Sponsor nicht mit. Vielleicht nach seinen sechsten Tour-Sieg? :whistle:

      Ausser er fährt plötzlich doch ncoh etwas mehr diesen Frühling, also E3, Amstel, Flèche

      Ja, das würde ich mir sehr wünschen. Ich würde kaum verstehen, warum er in der Romandie fährt und dafür Amstel und Flèche opfert. Macht für mich überhaupt keinen Sinn.

      aber der KV hofft er kommt weiterhin. Lieber 2x als 1x gewinnen!

      Dito! Jetzt kann er doch da ganz entspannt mitfahren…. :yahoo:

      als Antwort auf: Milano – Sanremo #779243
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        Und Debora Silvestri scheint es Gott sei Dank wieder besser zu gehen. Der Sturz kopfüber über die Leitplanke in die Tiefe erinnerte mich sofort wieder an Wouter Weylandts Sturz und ließ Schlimmstes befürchten.

        als Antwort auf: Milano – Sanremo #779242
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          Nur weil er eher wieder aufstand und eher ins Feld zurückkam, heißt es ja nicht unbedingt, dass er glimpflicher davonkam.

          Ja, das kann schon sein. Obwohl es jetzt schon wieder Leute gibt, die an ihm (MvP) zweifeln, hat er ja gestern keine schlechte Leistung gebracht. Er war überhaupt einer von 2 Fahrern, die an der Cipressa mitgehen konnten. Zum Vergleich: Ganna konnte es dieses Jahr nicht. Und auch am Poggio hat er ja nicht „versagt“. Er hat den 8-Sekunden-Vorsprung vor dem Feld bis weit in die Abfahrt hinein gehalten. Will (auch) sagen: diese Leistung konnte er trotz Verletzung bringen, und zwar rauf wie runter, was seinen verletzten Finger und das eingeschränkte Bike-Handling betrifft.

          Auf der anderen Seite jedoch fällt er am Poggio erstaunlich einfach und ohne größere Gegenwehr zurück. Er geht aus der Führung, Pogacar übernimmt und MvP kann das Tempo nicht mehr halten (bei ca. 3-4% Steigung an dieser Stelle). Das sah schon sehr merkwürdig aus. Im Interview meinte MvP, er hätte schon an der Cipressa gemerkt, dass er an sein Limit kommt und hätte in dem entscheidenden Moment, als er am Poggio reißen ließ, für sich schon entschieden sein eigenes Tempo zu fahren. Den MvP, den ich bisher an Monumenten kennen gelernt habe, hat sich noch nie so entschieden. MvP fuhr einfach im Finale mit, bis ihm der Motor platzte oder die Zielgerade erreichte. „Klein beigeben“ war noch nie seine Sache.

          Ich weiß es natürlich auch nicht, aber für mich ist die aktuell wahrscheinlichste Vermutung die, dass er doch nicht ganz die Form des letzten Jahres hat. Aber er hat ja noch 2 Wochen bis zur Ronde und 3 bis PR.

          als Antwort auf: Milano – Sanremo #779237
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            Ja, dieses mal hat sich Philipsen für MvP geopfert. Ich bin mir nicht so sicher, wie ich MvP hier beurteilen soll. Sicherlich ist so ein Sturz nicht optimal und es kostet auch Kraft wieder ins Feld zurück zu fahren. Aber MvP war dafür früher wieder zurück im Feld als Pogacar und dann auch deutlich besser positioniert bei der Einfahrt in die Cipressa. Im Normalfall hätte ich vermutet, dass der Sturz und die Rückkehr an die Spitze Pogacar etwas mehr Körner kosten würden als MvP. Aber man sah dann schon am Gesicht MvPs weit vor der Poggio-Auffahrt, dass er ganz schön knautschen musste. Ich vermute, dass es heute heute für MvP auch ohne den Sturz nicht gereicht hätte. Vielleicht war es einfach ein gebrauchter Tag oder er hat den Stress rund um den Sturz weniger gut verkraftet als Pogacar? Ich bin gespannt, wie gut er sich in 2 Wochen an der Ronde präsentiert….

            Für UAE und Pogacar war der heutige Tag sicherlich auch ein bisschen absurd. Sie versuchen seit Jahren ihre Renntaktik bei MSR immer besser abzustimmen und ausgerechnet bei der Austragung, wo nun so ziemlich alles schief geht, gewinnen sie plötzlich… War Pogacar heute so gut? MvP heute etwas schwächer? Wahrscheinlich von beidem ein bisschen.

            als Antwort auf: Milano – Sanremo #779232
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              Also bei Pogacar muss man schon sagen, dass war ein Triumpf des Willens und eines ungeheueren Selbstbewusstseins. Nicht nur dass er nach dem Sturz zurückkommt, sofort wieder unzweifelhaft die Kapitainsrolle annimmt, sondern trotz leichtem Gegenwind angreift, die Cipressa komplett von vorne fährt, auch den Poggio, die Abfahrt und dabei immer wieder beschleunigt. Also keinerlei Versuch da noch irgendein Körnchen zu sparen, immer volle Lotte bis zum Sprint.

              als Antwort auf: Milano – Sanremo #779206
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                Wer soll denn jetzt für UAE das Finale anfahren, nachdem Christen raus ist?

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                  PS: Wetter: angeblich soll es am Samstag regnen, bzw. hohe Regenwahrscheinlichkeit und 12-15 km/h Rückenwind im Finale.

                  als Antwort auf: Milano – Sanremo #779184
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                    Also wenn UAE an der Cipressa ernst macht und Pogacar wieder voll angreift, sehe ich außer vielleicht noch Mads Pedersen niemanden aktuell von den Sprintern, der dann noch im Finale eine Rolle spielen könnte. Und Mads Pedersen ist ja leider nicht dabei.

                    Für MvP ist das natürlich auch ideal. Er hatte letztes Jahr aus meiner Beobachtung heraus wirklich überhaupt keine Probleme an der Cipressa dran zu bleiben. Er hat Ganna noch als Windbrecher genutzt, so lange dieser konnte und als dieser dann reißen lassen musste, ist MvP problemlos zu Pogacar wieder aufgefahren. Ich vermute stark, dass MvP überhaupt nichts dagegen hat, wenn UAE seine Taktik aus dem Vorjahr wiederholt. Das einzige was MvP wirklich Kopfzerbrechen bereiten kannd, ist das Szenario mit Del Toro. Dann gewinnt er dieses mal nicht. Aber wie KV auch schon andeutete, ich glaube nicht mal, dass Del Toro bei einem Antritt von Pogacar gleich mitkommt. Vielleicht käme er später wieder ran, wenn Pogacar die Führung verweigert. Aber in dem Szenario müsste Del Toro alleine von hinten kommen. Aber auch das ist fraglich, z.B. ist Pidcock ja gerade auch in super Form, also eher kommt Pidcock noch direkt mit Pogi und MvP mit.

                    Für UAE ist das wirklich ganz schön vertrackt. Für mich ist MvP nicht nur der 60:40-Favorit, eher schon so 70:30 oder sogar 80:20. Die größte Chance für Pogacar diese Austragung zu gewinnen, würde ich noch darin sehen, dass MvP bei der Einfahrt in die Cipressa die Position verliert. Da könnte UAE noch versuchen taktisch dran zu arbeiten.

                    als Antwort auf: Milano – Sanremo #779161
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                      Das Fehlen von Wellens und Narvaez ist aus meiner Sicht eine klare Schwächung für UAE. Die beiden haben insebondere für MSR Fähigkeiten, die sich nicht so einfach ersetzen lassen.

                      Pogacar hat jetzt im Interview gesagt, dass er sich vorallem nochmal den Poggio genau angeschaut hat. Keine Ahnung, ob er da vielleicht auch eine falsche Fährte legen wollte, aber seinen Angriff auf den Poggio zu verlegen, wäre aus meiner Sicht ein schwerer taktischer Fehler. Mit zwei so starken Bergfahrern wie Del Toro und Pogacar muss UAE im Prinzip versuchen jede Steigung zu nutzen, insbeondere natürlich die Cipressa-Steigung. Del Toro hat ein wenig das Problem, dass er meist ein paar Meter braucht, bis sein Motor dann auf volle Touren kommt. Da wäre Narvaez, wie bei der Tour, eigentlich der ideale, finale Anfahrer gewesen. Es wird natürlich auch wieder viel davon abhängen, wie sich die letzten UAE-Fahrer vor der schwierigen Einfahrt positionieren können. Im Grunde muss UAE da alleine einen Helfer opfern, der die Mannschaft dann an der Spitze hält. Danach brauchen sie vermutlich noch 2 weitere Fahrer, bis Pogacar und/oder Del Toro dann richtig angreifen können. Dann wären schon 3 Helfer „verbraucht“. Pogacar und Del Toro haben aber nur 5 Helfer, Jan Christen, Felix Grossschartner, Brandon McNulty, Domen Novak und Florian Vermeersch. Als letzter Helfer und finaler Anfahrer dürfte vermutlich Christen eingeplant sein. Wie sie den Rest aufteilen kann ich aktuell nicht erahnen. Vermeersch vermutlich der mit der besten Form vom Rest.

                      Alpecin hat ja die letzten beiden Austragungen gewonnen, da könnte UAE dieses mal auch ein bisschen Pokern. Man kann natürlich am Start einen Fahrer für die Verfolgung abstellen, aber diesen anweisen nicht mehr zu tun als unbedingt nötig und dabei durchaus akzeptieren, dass der Vorsprung der Ausreißer groß wird. Auch so kann man eventuell das Finale dann extrem schnell machen, ohne selbst alles machen zu müssen.

                      Für Alpecin und MvP ist die taktische Chose ja hingegen sehr einfach, er muss einfach nur immer an Pogacar dranbleiben und dann im Schlußsprint am Ende vorbeigehen. Wenn UAE das Rennen an der Cipressa nicht schwer genug macht, haben sie noch Philipsen als Joker in der Hinterhand. Schade, dass es Mads Pedersen aufgrund der Komplikationen mit seinem gebrochenen Handgelenk nicht mehr rechtzeitig geschafft hat mitzuwirken, er könnte das taktische Konzept von Alpecin und UAE noch aus dem Gleichgewicht bringen. An Ganna glaube ich im Moment noch nicht so sehr, er scheint nicht dieselbe Form zu haben wie im letzten Jahr. An Van Aert glaube ich generell nicht mehr, auch wenn ich es ihm sehr gönnen würde. Wer bleibt dann noch realistischer weise, zumindest wenn das Finale schon an der Cipressa beginnt? Pidcock und…? Nicht mehr so viel, denke ich. Nur wenn sich das Finale wieder auf den Poggio konzentriert, können evtl. weitere Fahrer um den Sieg mitkämpfen.

                      Hauptfavorit bleibt aber MvP, seine Fähigkeiten passen einfach ideal zu diesem Rennen. Nur wenn er nicht ganz die Form vom letzten Jahr erreichen sollte, hat Pogacar eine realistische Chance.

                      als Antwort auf: Tirreno Adriatico #779132
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                        Trotzdem ist del Toro in dieser Form gefährlich, weil was passiert wenn Pogacar dieses Jahr stark genug ist um Ganna abzuhängen und nur del toro und van der poel an seinem Rad bleiben? Generell, was passiert wenn nach dem Cipressa die beiden UAEs in einer Gruppe von 5 sind. Fangen sie dann an, abwechselnd zu attackieren um die anderen müde zu machen?

                        Genau das denke ich auch. UAE und insbesondere Pogacar müssen unbedingt die Del Toro-Karte spielen, das ist aus meiner Sicht ihre größte Chance in San Remo zu gewinnen, auch wenn vielleicht dann Del Toro der Sieger ist. Das sollte Pogacar in Kauf nehmen, weil dann seine Chancen in den kommenden Jahren deutlich steigen würden, nach einem Del Toro-Sieg, denn dann könnte MvP den nicht mehr fahren lassen und müsste höchstwahrscheinlich selbst Führungsarbeit verrichten.

                        Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass UAE diese Szenarien durchgespielt hat, so dass man eigentlich nur noch raten muss, wer von den beiden zuerst angreift. Das ist dann allerdings wieder sehr knifflig.

                        Alles von vorne, ja, ein paar Km, sorry das killt jetzt auch keinen Profi.

                        Normal vermutlich nicht, aber laut ES-Kommentatoren herrschte wirklich starker Gegenwind auf den letzten Kilometern. Del Toro wird sich da die Kräfte eingeteilt haben, was ja sein Schlußsprint auch belegt.

                        Das sind ja jetzt ohnehin nur Spekulationen und genau wissen tue ich auch nichts. Ich war eben überrascht, dass MvP am Ende komplett die Luft ausging, obwohl er den Sprint nicht anziehen musste und obwohl sie da schon im Flachen waren. So Dinger hat MvP eigentlich locker drauf, so ist er in Glasgow z.B. auch Weltmeister geworden (innerhalb des Anstiegs auf der Montrose Street gabe es 200 Metter mit durchschnittlich 14%). Der einzige Grund für mich hier MvP nicht auf Sieg zu tippen, wäre gewesen, dass ich mir nicht sicher gewesen wäre, ob er die Etappe auf Sieg fährt. Ansonsten wäre er für mich klar der Favorit gewesen, ohne Wenn und Aber, nach seiner Omloop-Performance.

                        Aber…hätte, hätte Fahrradkette, ich tippe ja nicht :scratch:

                        als Antwort auf: Paris-Nice #779127
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                          Wirklich sehr bedauerlich, dass Ayuso da rauscrasht, ich hätte das Duell wirklich gerne gesehen. Aber zumindest scheint er sich nichts gebrochen zu haben.

                          als Antwort auf: Tirreno Adriatico #779126
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                            Das war eine Mauer

                            Naja, 1,2 km x 7,1% ist für mich keine Mauer, ein Rämpchen vielleicht, da oben hinaus aber deutlich abflacht. Wenn MvP an so einer Ankunft Del Toro nicht klar distanzieren kann, nachdem zuvor Del Toro wirklich alles von Vorne im Wind gefahren ist, wundert mich das schon ein wenig. Pelizzari greift ja etwa bei 200 Meter vor dem Ziel an, da konnte MvP nochmal in den Windschatten gehen, erst ca. 100 Meter vor dem Ziel geht MvP in den Wind und da ist es bereits nahezu wieder komplett flach. Also final war das kein Mauersprint und MvP geht am Ende richtiggehend ein. An der Cipressa, gegen Pogacar muss er da jedenfalls 20-30% mehr zeigen, da reicht diese Performance nicht, vermute ich jedenfalls mal sehr stark. Er ist zumindest noch ein ganzes Stück von seiner Bestform entfernt gewesen, da bin ich mir doch relativ sicher. Aber er hat ja noch 1,5 Wochen Zeit bis zum ersten großen Showdown.

                            als Antwort auf: Tirreno Adriatico #779123
                            Avatar-FotoJoelle van Dyne
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                              Aus meiner Sicht die letzten 10 km eine der unterhaltsamsten dieses Jahr bisher. Del Toro unfassbar stark, nachdem er die ganze Zeit gefahren ist noch so nah an mvdp ranzukommen, für MSR bin ich da wirklich gespannt.
                              Aus meiner Sicht hätte es van der Poel nichts gebracht, das Zeitfahren voll zu fahren, die 3 km 9% sind zu hart für ihn und auch wenn er ein recht solider Zeitfahrer ist hätte er da glaube ich nichts auf del Toro und Pellizarri rausgeholt. Heute Sprint, Frage ob Milan überleben kann, ich sag Magnier gewinnt, aber mal schauen.

                              Ja, interessant, dass Du das schreibst, ich hatte dasselbe Gefühl. MvP hätte das ja sogar noch fast verloren, wenn die Ziellinie 10 Meter weit weg gewesen wäre. Also entweder war Del Torro gestern unfassbar stark oder MvP ist noch nicht ganz da, wo er am Ende sein muss.

                              als Antwort auf: Strade Bianche #779086
                              Avatar-FotoJoelle van Dyne
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                                Was mich interessiert und auch schon angesprochen wurde: Warum ist das Rennen so schnell so groß geworden? Habe vom heimlichen 6. Monument gelesen. Warum ist es so beliebt? Immerhin gibt es das Rennen erst seit 2008 und es kann doch nicht nur an der Bilderbuchtoskana liegen?!

                                Ja, gute Frage. Ich denke, es war und ist zuerst einmal bei den Zuschauern sehr beliebt. Es begann ja auch schon etwas früher, 1997, noch als Jedermannrennen und beschwor dabei bewußt die alten Legenden als man sich noch auf Schotterstraßen bewegte. Dann muss man ja auch wirklich sagen, dass die Ankunft in Siena einfach landschaftlich und sportlich eine absolute Perle im Radsport darstellt. Doch warum das Rennen (und Gravel allgemein) bei den Profis so beleibt ist, bzw. ja aktuell noch immer belieberter wird, verstehe ich auch nicht so ganz. Alleine die Menge an Staub die man hier einatmen muss, sollte den meisten eigentlich nicht sonderlich gefallen. Zudem ist es ein Rennen, wo man auch ein wenig Glück benötigt, weil man durch einen Defekt an der falschen Stelle, das ganze Rennen verlieren kann (Aber etwas Ähnliches kennen wir ja auch von Paris-Roubaix).

                                Vielleicht stellt das Rennen für viele Fahrer auch nur eine Abwechslung im sonstigen Rennkalender dar? Vielleicht sehen die Teams mit ihren Radsponsoren es auch als einen guten Test für die Widerstandsfähigkeit ihres Materials? Oder es wird schlicht als Spektakel wahrgenommen und genossen…

                                als Antwort auf: Faun Ardeche und Faun Drome Sammelthread #779052
                                Avatar-FotoJoelle van Dyne
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                                  Seixas heute dann, der scheint schon in jungen Jahren sehr da zu sein. Das war heute keine Laufkundschaft, die er an dem Berg 45km vorm Ziel abgestellt hat und durchgezogen hat. Was das nun für Große Rennen und GTs bedeutet, muss man natürlich abwarten.

                                  Das war wirklich ein fettes Ausrufezeichen. Aus meiner Sicht nochmal eine deutliche Steigerung zu den letzten Rennen der Vorsaison. Er ist ja auch noch alles von Vorne gefahren, auch im Flachen. Sein letzter Begleiter Jörgensen hat nur gelutscht. Um dann auf Christen, Jorgensen und Martinez zusammen noch fast 2 Minuten rauszufahren….

                                  …natürlich: noch früh in der Saison, man kennt das Leistungsvermögen der anderen noch nicht genau und trotzdem war das mit Abstand das Eindrucksvollste was ich bisher von ihm gesehen habe.

                                  als Antwort auf: Omloop Het Nieuwsblad #779011
                                  Avatar-FotoJoelle van Dyne
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                                    Naja, und früher war der Omloop mal ein wirklicher erster Formtest, der die späteren Rennen meist sehr gut voraussagte. Heute, wo man sich die Form gar nicht mehr über die Rennen holt, hat sich das schon ein bisschen verändert.

                                    als Antwort auf: UAE Tour #778992
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                                      Remco wieder eingegangen. Also nicht nur schlechter Tag, da stimmt wohl schon insgesamt was nicht.

                                      Ja, denke ich auch. Aber eben nicht nur aktuell, sondern schon die ganze Zeit. Er bricht immer wieder mal mitten im Rennen total ein – z.B. bei der letzten WM – dann fängt er sich aber auch wieder und knallt doch noch ein richtig gutes Rennen hin und wird überlegen Zweiter. Dieses seltsame Muster haben wir jetzt schon öfter gesehen, wenn er nicht selbst aus Frust aufsteckt.

                                      Remco kann lange und harte Rennen, dass hat er nun schon mehrfach bewiesen (WM, LBL, San Sebastian z.B.). Er kann Renneinteilung, wie er uns in nahezu jedem Zeitfahren eindrucksvoll zeigt. Aber er scheint irgendwie wahnsinnig anfällig dafür früh im Rennen nur ein klein wenig in den Roten Bereich zu müssen, dann hat er sofort eine veritable Krise. Und er kommt eben erstaunlicher Weise auch früh im Rennen sehr viel schneller in den Roten Bereich, als andere Fahrer. Das ist bei ihm so ne fatale Kombi. Ich würde ja vermuten, dass man durch gezieltes Training daran zumindest etwas arbeiten kann?

                                      als Antwort auf: UAE Tour #778968
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                                        Ja, ein bisschen rätselhaft mit Evenepoel. Gestern noch das Zeitfahren gewonnen, heute bricht er für seine Ansprüche dann schon ziemlich stark ein. Seine Krämpfe kamen ja auch nicht irgendwoher. Ich würde Pepes Intuition hier folgen: mit den ganz steilen Sachen scheint er einfach nicht klar zu kommen. Tiberi mit bester Renneinteilung, Del Toro hat es aus irgendwelchen Gründen anfangs verschlafen und konnte dann die Lücke nicht mehr ganz zumachen. Das war für meinen Geschmack nicht nur unglücklich.

                                        als Antwort auf: 04.02. Volta Comunitat Valenciana 2026 #778907
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                                          Dat Poelchen ist ja in bestechender Frühform.

                                          als Antwort auf: Ausblick & Programme 2026 – Was haben die Big Guns nächstes Jahr vor #778751
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                                            Pogacar Fokus auf MSR und Roubaix, dazu Flandern, LBL, Tour de Romandie, Tour de Suisse, Tour de France und WM, ggf. spontan Vuelta.

                                            Etwas überraschend die Helferaufteilung. Almeida kriegt den Giro Captain Spot und startet auch bei der Vuelta. del-Toro wird Edelhelfer bei der Tour.

                                            Interessant war seine Aussage, dass er sich durchaus vorstellen könne alle drei GTs zu fahren, aber dass so ein Vorhaben gegenüber seinen Mannschaftskameraden nicht fair wäre. Deshalb vermute ich auch, dass er die Vuelta 2026 nur fahren würde, falls Almeida zuvor den Giro gewinnen konnte. Evtl. darf ja auch Del Torro dann nochmal ran? Die Tour ist für Del Torro schon auch eine gute Gelegenheit auf ein Kräftemessen mit den Allerbesten, danach wird er seine Chancen in der Zukunft besser einschätzen können. Vor allem bin ich aber gespannt auf die diesjährige Taktik in MSR mit Del Torro.

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                                              Ach, der KV denkt schlussendlich orientieren die sich alle viel weniger am Programm der Gegner als vermutet wird.
                                              Pogacar Double 25, hatte nach KV nichts mit den 2 Niederlagen gegen Vingegaard zu tun, sondern Pogacar als Slowene, dadurch automatisch im Giro-Einzugsgebiet gross geworden, wollte mal den Giro fahren und gewinnen.
                                              Vingegaard das gleiche, dem ist doch egal ob jetzt Pogacar 26 den Giro fährt oder nicht. Er will die dritte GT auch mal, also überlegt er sich das für 26.

                                              Vingegaard hat sich ja auch schon öffentlich geäußert, ich vermute auch, um mal ein Statement abzugeben. Wenn auch eher defensiv, weil er ja auf die noch ausstehenden, mannschaftsinternen Diskussionen verwiesen hat. Dann hat ja die Mannschaftsleistung durchaus noch ein Wörtchen mitzureden, denn sie müssen ja auch die Sponsoreninteressen berücksichtigen, die Wünsche der anderen Fahrer, aber auch eine Planung für die Helfer hinbekommen, gerade bei den GTs. Letzteres dürfte gar nicht so einfach sein, wenn man wie UAE an allen 3 GTs mit um den Sieg mitfahren will.

                                              Aber Du hast insofern schon recht, ich habe auch keine Ahnung wie sehr sich einzelne Teams an der Konkurrenz orientieren. UAE und Visma können da vielleicht auch etwas unabhängiger planen. Schwächere Teams mit vielleicht nur einem Fahrern der GT-Ambitionen für einen Top5- oder Top10-Platz verwirklichen kann, werden jedoch durchaus sehr genau schauen, wie sich die Favoriten auf die GTs aufteilen. Also ich denke da z.B. an Leute wie Carapaz.

                                              Interessanter ist sowieso Bora.

                                              Ja, in der Tat. Da könnte ich mir vorstellen, dass in der aktuellen Situation die Diskussionen durchaus auch mal kontroverser werden können. Lipowitz mit den geringsten Meriten aus der Vergangenheit aber den größten Chancen auf ein Podium. Roglic quasi genau umgekehrt. Remco sicherlich mit den größten Ambitionen saisonübergreifend…das wird lustig.

                                              Nochmal zu Pogacar: bei ihm frage ich mich, ob er nicht mit geschickter Planung auch MSR, die Ronde, PR und LBL fahren kann, bevor er das Giro-Tour-Double angeht. Die Vuelta wird er aus meiner Sicht höchstwahrscheinlich nicht fahren. So dass seine größten Interessen leider zeitlich ziemlich geballt stattinden. Aber vielleicht kann er ja auch LBL aus dem Höhentraining heraus fahren?

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                                                Ich kann mich auch irren, aber ich schätze, dass die konkreten Planungen so eine Art Domino-Effekt folgen und sich deshalb erst nach und nach ein Bild ergibt. Für eine Mannschaft wie UAE ist das ja inzwischen sehr kompliziert, denn sie haben mit Del Torro und Almeida so starke Fahrer, dass sie denen auch irgendetwas bieten müssen, damit sie sich weiterhin wohl fühlen. Naheliegend wäre es, Del Torro wieder den Giro fahren zu lassen und Almeida die Vuelta, jeweils als Kapitäne. Aber was macht man, wenn Vingegaard den Giro fährt? Läßt man dann Del Torro um Platz 2 fahren? In welchen Klassiker-Rennen setzt man 2026 Del Torro ein, nachdem er 2025 dort so brilliert hat? Langer Rede, kurzer Sinn: Ich würde als Team jetzt noch nicht verkünden wie ich die nächste Saison plane. Ergibt ja überhaupt keinen Sinn im November. Man kann sich intern mal mit den Fahrern zusammensetzen und individuelle Wünsche und Erwartungen diskutieren, aber irgendetwas an die Presse zu geben ist eigentlich dumm, bzw. unprofessionell.

                                                Im Grunde bräuchte man da als Team inzwischen sowieso so eine Art Chancen-Risiko-Programm, dass einem die optimale Verteilung der eigenen Fahrer auf die Renntermine ausrechnet, abhängig natürlich von Formaufbau und Konkurrenz sowie Sponsorenerwartungen. Ich vermute sogar, etwas sehr ähnliches wird bereits genutzt.

                                                als Antwort auf: Fahrer des Jahres 2025 #778695
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                                                  Ganz schön schwierig, finde ich, und natürlich, eingestandenermaßen, extrem subjektiv:

                                                  1 Pogacar
                                                  2 Del Toro
                                                  3 MvP
                                                  4 Vingegaard
                                                  5 Evenepoel
                                                  6 Mads Pedersen
                                                  7 Simon Yates
                                                  8 Almeida

                                                  Begründung:
                                                  – Del Torro bei mir Zweiter, wie auch bei CQ und PCS. 16 große Siege und das ganze Jahr über hoch gepunktet.
                                                  – MvP Dritter, weil er der einzige Fahrer war, der es mit Pogacar ernsthaft aufnehmen konnte, leider fast nur Frühjahr.
                                                  – Vingegaard muss für mich bei seinen Qualitäten auch noch irgendwas bei einem Eintagesrennen zeigen. So ist mir das zu wenig.
                                                  – Evenepoel viel kritisiert, aber auch er meist die einzige echte Konkurrenz für Pogi und zwar das ganze Jahr über.
                                                  – Pedersen fehlt der ganz große Sieg, aber er hat viele große Rennen ganz wesentlich mit animiert
                                                  – Yates würde ich höher einstufen, wenn sein Giro-Sieg auf eigene Überlegenheit beruht hätte
                                                  – Almeida „nur“ Achter, weil er letztlich einen schon schwächelnden Vingegaard bei der Vuelta nicht stärker bedrängen konnte.

                                                  als Antwort auf: Tadej Pogačar #778632
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                                                    Da war also doch etwas, am Ende dieser TdF als er plötzlich so komische Interviews gab:

                                                    “But then came the final week. I wanted a big win in the Alps, especially revenge on the Col de la Loze. To be honest, things didn’t go entirely to plan. The day after Ventoux I had knee problems, and I started doubting whether I’d even be able to continue. The weather was awful, freezing cold. My body was in shock, I didn’t feel great.”

                                                    https://cyclinguptodate.com/cycling/i-doubted-if-id-continue-my-body-was-in-shock-tadej-pogacar-reveals-how-close-he-came-to-abandoning-hardest-tour-de-france-yet

                                                    als Antwort auf: Il Lombardia #778606
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                                                      – In der Tat, Pogacar ungefährdet, wie auf Schienen und verdient sowieso. Solange er diese überlegen Form hat, sollte er alles einsammeln, was er nur einsammeln kann.
                                                      – Evenepoel wird langsam zum Raymond Poulidor der Klassiker. Ich bin skeptisch, ob er diese Leistungslücke zu Pogacar nochmal schließen kann, obwohl er ja noch jung ist. Und falls er es ernsthaft versucht, läuft er Gefahr seine überragende Stärke beim Zeitfahren zu riskieren. Das Vernünftigste wäre, er würde es einfach akzeptieren, dass ihm ein Jahrhunderttalent vor der Nase sitzt. Aber wenn ich mir manches Interview von ihm anhöre, wo er sagt, dass er sich nahezu auf Augenhöhe mit Pogi wähnt, bezweifle ich, dass er es akzeptieren will. Aber bei RBH werden sie das jetzt sicherlich akribisch erörtern :whistle:
                                                      – Storer vor Del Torro, damit hätte ich nicht gerechnet. Ein Dritter Platz bei einem Monument hinter den beiden aktuellen Dominatoren ist fast wie ein Sieg. Er ist ja auch erst 28, mal sehen, was da noch kommt.
                                                      – Bei Simmons habe ich mich heute gefragt, was er hätte erreichen können, wenn er seine Körner nicht im Ausreißversuch gelassen hätte. Er ist wirklich verdammt stark gefahren, selbst nachdem er eingeholt wurde. Angeblich hatten sie sich bei UAE auch schon Sorgen gemacht, dass es eng werden könnte.
                                                      – Del Torro. Sicher ein sehr guter Platz bei seiner ersten Teilnahme an einem Monument. Ich vermute aber, dass er sich nach seinen überragenden Ergebnissen zuletzt, sogar ein bisschen mehr ausgerechnet hatte. Nach dem heutigen Rennen bleibt ein bisschen der Eindruck, dass er Pogacar nicht hätte ersetzen können und auch keinen Podiumsplatz erreicht hätte, wenn Pogacar abwesend gewesen wäre.
                                                      – Seixas wieder gekämpft wie ein Löwe. Wirklich ein guter Typ, auch wenn er im Ziel nicht ganz zufrieden war mit seinem 7. Platz am Ende.
                                                      – Bernal jetzt auch bei Eintagesrennen fast wieder der Alte.
                                                      – Vine noch 9. Er war heute der Helfer und hat Evenepoel und Co durch seine letzte Führung den Zahl gezogen.

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