Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
Hey, Serrano mal wieder hier!!
***** Valverde
**** Nibali, Joaquín Rodríguez
*** R. Majka, van Garderen, König
** Dani Moreno, Pinot, Rui Costa, Fuglsang
* Frank, Barguil, Poels, Bongiorno, ArredondoM. Moser: eher ratlos warum’s nicht läuft. Will aber weiter angreifen, nicht wie der Cousin (?) es sein lassen. Sah ja schon etwas besser aus zum Auftakt.
Weiter geht’s mit Movistar:
Out:
Jose-Ivan Gutierrez: zu seinen besten Seiten grundsolider Zeitfahrer und Helfer auch in schwierigeren Terrains, der bei kleineren Rundfahrten mit ZFs auch mal vorne mitfahren konnte. Hört auf, richtig so, zuletzt kam fast gar nichts mehr. Kein Verlust.
Plaza: 14 ganz wenig, hab von dem mal viel gehalten, im ersten Jahr nach der Portugal-Zeit auch gleich wieder gut, danach aber nicht mehr so wirklich. Ebenfalls kein schwerwiegender Verlust.
Szmyd: in den zwei Jahren bei den Movis nie so richtig angekommen, vielleicht auch schon etwas alt mittlerweile.In:
Anacona: hier solider Berghelfer, der auch selbst mal was holen kann. Traue ihm immer noch eine Top10 Platzierung an einer GT zu, wenn alles zusammenläuft. Guter Einkauf.
Ruben Fernandez: die einzige spanische GT-Hoffnung der jungen Generation eigentlich, 91er Avenir-Sieger. Fiel bei Caja 14 nicht so wirklich auf, in Australien aber gleich gut los. Wird hier langsam aufgebaut denke ich.
Soler: 93er Neo, was der kann erschließt sich mir nicht wirklich.
Sutherland: australischer Weltenbummler, der bei z.B. bei US-Rundfahrten eine ordentliche Figur abgeben kann. Passt hier irgendwie nicht so recht rein.Transfer-Fazit: große Konstanz im Kader, es gibt auch nicht wirklich Handlungsbedarf nach den starken letzten beiden Jahren. Man hat die Mannschaft partiell und wie ich finde sehr sinnvoll verjüngt. Eindeutiges Transfer-Plus!
Programm:
GK:
N. Quintana: bei der TdF absoluter Sieg-Kandidat, das wissen wir alle. Ob ers holt wird sich bei dem starken Feld dann natürlich erst zeigen müssen, wenns dieses Jahr nicht ganz reicht wäre es auch nicht wirklich tragisch, er hat noch viel Zeit. Vuelta dann wohl je nach Tour-Verlauf, gewinnt er in Frankreich nicht wird er auf alle Fälle hier auf Sieg fahren. Sonst Aufbau wohl behutsam, evtl. Baskenland wieder stark. TdS oder Dauphine bei ihm ja immer fraglich.
Valverde: will quasi an den gleichen GTs Co-lídern. Wird auch nicht jünger, Vuelta-Podium sollte er dieses Jahr aber schon nochmal drauf haben. Sollte mal den Giro probieren, finde ich, da kommt er sich nicht mit Nairo in die Quere und wäre mal was Neues. Bei kürzeren Rundfahrten nach wie vor immer wieder mal Sieganwärter.
Soweit die beiden Stars. Vermutlich gibts am Giro Chancen für die hier große, ambitioniertere Helfer-Riege (ich picke mal ein paar heraus):
Intxausti: letztes Jahr gefiel er mir nicht, bei den großen Rennen zu anonym. Wenn er an 13 anknüpft und am Giro lídern darf, wären hintere Top10 schon wieder drin.
Ion Izagirre: mal sehen wie viel Potenzial da drinsteckt, bei kleineren Rundfahrten schon einer für weiter vorne, über drei Wochen fraglich.
Antón: So richtig auf die Füße kommt er hier auch nicht, wird so weitergehen wie 14. Kaum noch zu glauben, dass er fast mal die Vuelta gewonnen hat.
Ruben Fernandez: an den Giro zum lernen? Warum nicht, 91er nicht mehr sooo jung, die ein oder andere starke Etappe mit wenig Druck sollte möglich sein.
Dayer Quintana: letztes Jahr Kitzbühler Horn, dieses Jahr mal größere Rennen versuchen!
Grundsolide Helfer sind dann noch die Herradas (der junge evtl noch mit Entwicklungspotential 14), Javi Moreno, G. Izagirre, etc. etc. Gadret eigentlich noch mit ordentlicher Tour letztes Jahr auch nicht zu verachten. Rundfahrten halt einfach die Kernkompetenz hier.Klassiker:
Valverde: wird auch 2015 noch in jedem Hügelrennen ein Siegkandidat sein. Ein Monument hat letztes Jahr gefehlt, wäre dieses Jahr schön, den irgendwann wird er auch mal abbauen. Aber wie gesagt, glaub noch nicht 15.
N. Quintana: warum nicht mal Ardennen, Fleche sollte doch was für ihn sein.
Visconti: zumindest bei nicht zu großen Italo-Klassikern sollte er vorne mitfahren, auch wenn 14 nicht besonders war (glaub aber auch Sturz).
Beide Izagirres können zumindest bei nicht ganz großen Hügelrennen auch mithalten, ebenso wie der ein- oder andere aus der GK-Fraktion.
Rojas: so ein komischer Hybrid-Fahrer ist der geworden, den man nicht richtig einordnen kann, reiner Sprinter nicht mehr, oft dabei, aber auch nicht der Siegfahrer schlechthin.
Problem ist der Norden, hier Amador der einzige der mal ein bisschen bei der Musik sein kann, hat er uns letztes Jahr aber auch nicht gezeigt.Sprint:
Lobato hier unterdessen Nr 1, hat in Australien auch schon was geholt. Aber für GTs wird er auch im nächsten Jahr nicht gut genung sein.
Ventoso: Sprinter für schwierigeres Terrain, Tendenz geht bei ihm aber eher nach unten.
Sprint läuft bei den Movis aber traditionell eher nur so mit.ZF/Sonstiges:
Malori: wird im crono immer stärker, holt jetzt auch mal was großes. Das lange Giro-ZF nächstes Jahr wohl ein Ziel. Kann er sich auch noch in Richtung GK weiterentwickeln?
Dowsett: will ja auch den Stundenweltrekord, jetzt gestürzt, wird aber im Laufe der Saison auch wieder bei den Straßen-Cronos vorne mitmischen.
Sütterlin: auch so ein crono-Talent, oben letztes Jahr noch nciht so viel gezeigt, 92er hat noch Zeit.
Für Fluchten kann man Erviti noch nennen, ansonsten die z.B. Izagirres und Visconti. Gibt noch mehr Kandidaten, allen denen ist auch mal eine GT-Etappe aus einer Flucht zuzutrauen.Fazit: wieder sehr starke Truppe in den GTs und Hügelklassikern. Auch wenn Quintana und Valverde dominant sind, ist hier eine beeindruckende Tiefe vorhanden. Die Stars könnte man auf die GTs wohl intelligenter verteilen, liegt halt auch am (zurecht) großen Ego von Valverde dass beide an der Tour fahren. Mannschaftlich geschlossene Leistungen sollten auch in 2015 wieder zu einem der ganz vorderen Plätze in den Team-Rankings beitragen. Dass der Norden und der Sprint etwas brachliegt – geschenkt, man kann nicht alles unter einen Hut bringen.
Lotto-Soudal
Out:
van Genechten: letztes Jahr überraschend stark, hat einiges gewonnen, nichts ganz großes, aber immerhin so Niveau PL-Etappe und GP Fourmies, auch oft vorn platziert bei kleiner Klassikern. So einer schadet keinem Team, Verlust.
Willems: wackerer Nord-Helfer, zuletzt kam aber gar nichts mehr. Hört auf, wohl auch besser so.In:
Benoot: 94er, war schon Stagiaire. Rundfahrt-Talent letztes Jahr unten stark und oben auch schon gut mitgehalten (z.B. 10ter Dänemark). Verspricht schon etwas.
de Buyst: 93er von Topsport, letztes Jahr auch schon recht ordentlich. Sieht eher nach einem Classique-Jäger aus.
de Gendt: letztes Jahr bei Omega eigentlich eine Katastrophe. Als GKler erwarte ich da nichts mehr, sieht mittlerweile nach einem erfolglosen Fluchtheini aus.Transfer-Fazit: große Konstanz im Kader, die beiden hoffnungsvollen jungen überwiegen den Verlust von van Genechten zumindest perspektivisch leicht. Wenn de Gendt nochmal kommt wärs ein deutliches Plus, halte ich aber für unwahrscheinlich.
Programm:
GK:
Vandenbroeck ist die Nr 1, letztes Jahr blitzte da an der Dauphine alte Klasse auf, an der Tour aber als 13ter eine Enttäuschung. Evtl sollte er mal auf den Giro gehen, so eine Andeutung hab ich auch mal gelesen. Mittlerweile aber eher ein 6-10-Fahrer als mehr.
Monfort: als GKler für GTs außerhalb der Tour geholt, hat dann einigermaßen geliefert, 14. und 16. Aber mit großen Rückständen schon auf die Top10 jeweils, gesehen hat man ihn kaum. Mal sehen ob ers dieses Jahr wieder ein bisschen besser kann, erwarte wieder ähnliches als im Vorjahr.
Wellens: kann hier auch einer für GTswerden, Giro war teilweise schon recht ansprechend, Eneco ja sogar gewonnen, bei kleinerem Zeug ohne echtes Hochgebirge schon Kandidat für mehr.
de Clercq: auch mal Anwärter für mehr, zuletzt aber kaum noch aufgefallen, bin skeptisch dass sich das ändert in 2015.
Benoot dann zum lernen, eher erst mal einwöchige Sachen nehm ich an. Vervaeke, der im letzten Jahr unterjährig kam, scheint auch nicht ganz untalentiert in diese Richtung zu sein.Klassiker:
Ist hier ja eigentlich Kernkompetenz von Lotto. Einen Sieganwärter für Vlaanderen und PR hat man derzeit zwar nicht, aber ein breite Auswahl an fähigen Leuten schon.
Gallopin: obwohl dieses Jahr dort dann doch nicht so viel kam ein Ardennen-Mann, den man zumindest beim AGR einen Sieg zutrauen kann. Auch im Norden ist er nicht chancenlos, die zweite Saison-Hälfte scheint fast noch mehr seine zu sein. Ein Eintagesrennen auf WT-Ebene sollte in diesem Jahrschon drin sein.
J. Vanendert: hat sich letztes Jahr wieder voll etabliert und ist mit Gallopin ein starkes Duo. Sein Problem ist, dass im Finish immer ein bisschen was fehlt, ein Jahr ohne GT-Abenteuer scheint ihm aber gut getan zu haben. Konstant gute Platzierung in den Ardennen-Rennen sind schon wieder zu erwarten.
Wellens: gefiel mir auch hier an der Lombardia sehr gut, ein Plosions-Kandidat in Richtung Hügelklassiker.
Roelandts: der Nordmann hier eigentlich, aber letztes Jahr kam dann eher wenig rum, evtl. mal gestürzt. Bei E3, RVV etc. in die Top10 zu fahren sollte die Marschrichtung schon sein.
Ferner hat man noch de Haes und Debusschere, die in der Lage sind, bei kleinerem Benelux-Zeugs mal einen Sieg zu holen.Sprint:
Greipel hier unbestrittener König, auch wenn er von Kittel meist geschlagen wurde, holte er an der Tour schon zuverlässig seine Etappe. Sollte mal wieder eine andere GT mitnehmen. Dafür ist er auch bei einigen Tagesrennen ein Kandidat, warum nicht Gent-Wevelgem?
Debusschere: würd ich fast hier einordnen, kein Greipel-Backup für große Rennen natürlich, aber bei kleineren Sachen mittlerweile richtig zuverlässig.
Henderson als Anfahrer, kriegt auf eigene Rechnung nicht mehr wirklich was auf die Reihe.Flucht/Sonstiges:
Gallopin ist an GTs auch ein Etappenjäger, aber es gibt hier Spezialisten.
Hansen: der Vielfahrer holt irgendwie doch irgendwie eine GT-Etappe pro Jahr, sollte man auch 2015 wieder erwarten.
Bak: ebenso mit einem guten Riecher.
De Gendt kaspert wohl eher rum.
Einen richtigen Zeitfahrer gibts hier nicht.Fazit: Um 3 GTs ordentlich zu bedienen ist der Kader relativ dünn, für coupierten Klassiker hat man hingegen mittlerweile eine grundsolide Breite. Für Siege auf größerer Bühne wird vor allem wieder Greipel sorgen müssen. Hingegen gibt’s traditionell genügend fähige Fahrer, um bei den kleineren belgischen Rennen auch Siege zu holen. Ob’s eine richtig gute Saison wird, aus meiner Sicht davon ab, ob Gallopin einen größeren Eintagessieg handelt oder der junge Wellens richtig explodiert.
Ich mach dann mal die belgischen Lottos.
Noch was zur TdU: Ruben Fernandez hat sich in seinem ersten Rennen bei Movistar erfreulich präsentiert, wie ich finde. Ebenso der Äthiopier Grmay von Lampre als 10ter, der das konstant durchgezogen hat. Oft haben sich die doch bei gerade bei größeren Rennen schon mal auf der ersten Etappe einen Rückstand eingehandelt.
Och nö, jetzt haben wir zweimal FDJ ….
Dann geh ich mal den ersten Zosen an, dem Blickwinkel wegen

FDJ
Out:
Bouhanni: natürlich ein Riesenverlust, hat das Potential auch mal Kittel/Cav/Greipel unter Druck zu setzen, gewinnt wichtige Rennen. Dazu scheint er auch halbwegs hügelfest. Wenns aber mit Demare gar nicht geht, muss einer gehen; könnte jetzt auch nicht sagen wen der beiden ich an Madiots Stelle behalten hätte, Demare wohl eher der Liebling.
Fedrigo: letztes Jahr recht mies, in dieser Form kein Verlust mehr. Auch vorher schon langsam abgebaut.
Mangel: Helfer ohne groß aufzufallen, bei FDJ kam fast nichts mehr, hört auf.
Soupe: Bouhanni-Spezl wohl, der hin und wieder mal ein überraschendes Resultat bringen kann, aber wenig Konstanz.
Viennet: 92er Nachwuchsmann, nie was gehört von dem. Jetzt wieder Elite.In:
Le Gac: schon unter der Saison, 93er, deutet einen ganz OK-Mann für Coupe de France Rennen an.
Manzin: der Reunioner, 94er, eher Sprintertyp, als Stagiaire letztes Jahr durchaus OK.
Morabito: solider Berghelfer für Pinot, als GKler kann er bei GTs so 20-30, bei kleinerem Zeug ist Top10 schon drin. Guter Ergänzung.
Reza: grundsolider Helfer fürs Flache, aber selbst kein Siegfahrer. So einer im Team kann nie schaden.
Sarreau: 93er weiterer Stagiaire der übernommen wurde, ebenfalls eher sprintig.Transfer-Fazit: der Bouhanni-Verlust schlägt natürlich ins Punkte-Kontor, denn alles was der gefahren ist und geholt hat kann Demare nicht. Morabito ist gegenüber Fedrigo eine deutliche Verstärkung, Reza vs Soupe wohl ein leichtes Plus. Bei den Jungen muss man sehen, Riesentalente sind wohl nicht dabei, aber die anderen Weggänge waren auch nichts.
Programm:
GK:
Pinot: Alles für die Tour, selbst wenn er sich nochmal verbessert wäre aber Platz 5 schon ein sehr gutes Resultat, da nicht jedes Jahr so viele Favoriten hinfallen. Auch ein, zwei Plätze weiter hinten wär nicht tragisch, wenn er eine Etappe holt. Ansonsten sollte aber auch bei einwöchigem Zeug mal etwas mehr kommen wie letztes Jahr, hin- und wieder ein Podium muss das Ziel schon sein. An eine Vuelta auf Classement glaub ich nur, wenn an der Tour was schiefgeht.
Geniez: gefiel mir als 13ter am Giro letztes Jahr ganz gut, auch wenn der Rückstand groß war. Den sollten sie da wieder hinschicken, vielleicht ist ja doch mal hintere Top10 drin. Ob er dann noch den Helfer für Pinot machen muss im Juli wird sich dann zeigen. Auch hier gilt: bei kleineren Rundfahrten darf man auch mal eine Etappe holen.
Jeannesson: wohl wieder erster Leutnant für Pinot, letztes Jahr ja nicht übel darin. Eventuell auch mal wieder mehr auf eigene Rechnung?
Morabito: oben schon geschrieben, auch einer der möglichst lang bei Pinot bleiben soll an der Tour. Kandidat für den Vuelta-GKler mit Platz 2x dann. Romandie, bei so was ist er auch wieder für Top10 gut.
Mourey: auch so ein 20-30 GKler an einer GT pro Jahr, fällt aber sonst selten auf.
Elissonde: ich führ den mal noch hier auf, letztes Jahr war ja gruselig. Ich glaub auch nicht dass der wirklich kommt auch wenn er 91er ist, eher als Etappenjäger in den Bergen.Sprint:
Demare: jetzt der alleinige Chef in diesem Metier, da sollte nun schon der ein- oder andere GT-Etappensieg abfallen. Er ist aber auch ein guter Mann bei flachen Nordrennen und kann da um den Sieg mitfahren, ebenso wieder ein Dünkirchen-GK holen. Von den Siegen her muss man jetzt wie gesagt auch mal Höherwertiges als Picardie und Eurometropole erwarten können.
Das ist aber auch schon der einzige dem wirklich ein Sieg in einem halbwegs ordentlich besetzten Sprint zuzutrauen ist, die Jungen sind da wohl noch nicht so weit. Am ehesten könnte Reza das wohl noch.Norden/Klassiker:
Demare, wie oben schon geschrieben, ist bei Paris-Tours oder auch im Frühjahr KBK bzw. Gent-Wevelgem schon ein heißer Kandidat.
Offredo: steht für MSR und die RvV bzw. PR in der Pflicht, kann da auch ganz ordentlich mitfahren, aber so richtig entwickelt hat er sich nach der Sperre nicht.
Vichot: eigentlich kein schlechter, aber maximal halt bei Plouay vorne dabei, ansonsten eher Etappenjäger.
Pineau, Pichon, Ladagnous, Le Bon etc. sind für mich relativ austauschbare Fahrer, die für Coupe de France OK sind (deshalb punkten die bei CQ auch ganz gut, weils in Frankreich noch recht viele Rennen gibt), aber auch nicht für mehr. Fischer war mal ganz gut, ist aber lange her.
Für die Ardennen hätte man nur die GK-Fraktion, hier könnte sich ein Pinot auch mal hervortun. Zuzutrauen wär ihm so was schon, aber gezeigt hat er sich da bisher noch nicht.Sonstiges:
Roy: als Flüchtling nicht so schlecht, cronieren tut er auch hin und wieder recht gut.
Roux: ähnlich wie Roy auf FDJ-Niveau guter Cronierer und auch Flüchtling.Fazit: bin doch überrascht, wie wenig Tiefe das Team hat hinter Pinot und Demare. Geniez ist da ja fast schon ein Star, andererseits gibt’s da Fahrer, die seit Jahren da sind, deren Namen mir aber noch nie bewusst bekannt war (Boucher). Nach dem Weggang von Bouhanni ein Kandidat für den letzten Platz in der WT. Sie werden zwar bei den Zosen-Rennen schon in der Breite ihre Platzierungen und hin- und wieder mal einen Sieg holen, wenn aber bei Pinot oder Demare irgendwas schiefläuft, könnte es eine einigermaßen gruselige Saison werden.
Kannte vorher weder den Gaviria, noch Torres und den Brasilianer.
Diaz aber: schon komisch dass der jetzt in einem brasilianischen Conti rumhampelt, hat doch hier schon öfter gezeigt dass er gut mithält, warum dann nicht mal in die PCT, sei es Europa oder USA? Mag er nicht, oder hat man Angst, sich da die „Finger zu verbrennen“?!
Die Europäer, auch die Südamerikaner in europäischen Teams lassen es da wohl ruhiger angehen. Nachdem was er in Europa schon angedeutet hat, sollte Sepulveda eigentlich der stärkste argentinischer Rundfahrer sein.
Hm, schon eine Überraschung. Dachte, wenn schon nicht Colombia, dann darf UHC. Die antichambrieren ja schon seit letztem Jahr bei RCS, dazu fahren sie auf Wiliers rum, durchaus eine erfolgversprechende Kombi.
MTN und Bora wollten wohl gar nicht, so wie ich das verstanden habe, bei Europcar war’s mir nicht so klar. Von der Qualität her CCC, nun ja nominell nicht ganz mies, mal sehen was die alte Garde noch so bringt. Rebellin jetzt ja schon 44, ein Schumacher auch schwächer über die Jahre, Bole wieder besser hingegen. Viele Polen hat man ja, aber so richtig gute sind wenig dabei, Paterski mag in Hermannstadt ein Star sein, oben aber doch eher ein solider Mitläufer.
Ich behaupte mal, CCC wird sich nicht blamieren, genausogut hätte man aber UHC nehmen können. Wanty erscheint mir in der Tat sogar stärker, die hätten genug Etappenjäger gehabt, so dass ein Sieg nicht gänzlich auszuschließen wäre; wobei ein Seeldrayers als potenzieller GKler da auch nicht mehr dabei ist.
Dass Savio nicht zu TA darf etwas verwunderlich, aber war das nicht letztes Jahr auch schon so?
***** N. Quintana
**** Kwiatkowski, Sergio Godoy
*** Daniel Diaz, Sepulveda, Betancur
** D. Quintana, Jani Brajkovics, Danielson, Rubiano
* F. Duarte, Vuillermoz, I. Antón, M. Cattaneo, Zilioli@KV: meinte es eigentlich anders, die guten Fahrer konzentrieren sich immer mehr bei den großen Teams, Movi, Sky, Saxo, Omega etc. Deshalb weniger Optionen an kleineren Teams mit fähigem Potential. Super-Teams gabs zwar früher auch, aber nicht in dieser Masse, zB so ein König wär vor ein paar Jahren tendenziell zu was „etwas größerem“ als Bora als Chef gegangen, jetzt halt zu Sky als Nr. x.
Ja hätte heute eigentlich Giro erwartet, da noch nichts gelesen.
Unspektakulär wie selten, konzentriert sich halt alles immer stärker auf die großen Teams, so dass es dann gar nicht mehr so viel mehr vernünftige Option für die 22 Plätze gibt.
@KV: die Deitschn dürfen doch bei Dauphine mitmachen ….
Darf man, natürlich ….
Eigentlich bin ich mit dem Kalender, so wie er dasteht, ganz zufrieden.
Bei den Italienern wohl einiges noch im Zweifel, irgendwo stand mal dieses Jahr keine Roma Maxima, Camaiore ebenfalls fraglich; Trofeo Melinda wohl schon im April, woanders war wieder zu lesen das wird eine Trentino-Etappe. Würde aber zunächst mal dafür plädieren, das so zu lassen wie es ist, wenn was ausfällt, fällt’s halt aus.
Schön den KV wieder hier zu lesen, wollt Dich zuletzt schonmal per PN/Mail anfunken ….
San Luis: ich bin für Tippen, ganz einfach weil mir das Rennen recht gut gefällt (toleriere aber auch andere Meinungen….).
Ansonsten noch
Raus: 3 Tage von de Panne
Hab das jetzt auch mal durchgesehen, ist halt ein Vuelta-Kurs mit vielen nackten Bergankünften, die Andorra-Etappe aber gefällt. Mit etwas Phantasie kann man die Kombi Cobertoria/Ermita de Alba an der 16ten Etappe auch noch Mehrpässefahrt klassifizieren, das ist so ein bisschen Pailheres/Ax 3-Domaines für Arme. Ansonsten – wieso nicht am Tag davor bei der Etappe Sotres/Cabrales noch andere Berge rein und noch eine Mehrpässefahrt draus machen? In Asturien/Kantabrien müsste sich doch was finden.
Erste Woche mit Mischung aus Rampe/Sprints/Hügelsprints/einfacheren Bergankünften ist in Ordnung, das MZF hätte man in ein EZF umwandeln können.
Gegen Ende das längere Zeitfahren flach kommt auch mal wieder zu seinem Recht. In den Tagen danach könnte dann aber nochmal ein schwererer Tag rein. Dass nach Riaza wirklich was passiert im GK glaub ich nicht, Avila zwar immer gut, aber halt als Etappe. Auch die Berge der Cercedilla-Etappe erscheinen mir nicht schwer genug, dass nochmal eine echte Chance zur Attacke aufs Trikot gegeben ist. Da hätte mir nochmal eine Ankunft wie Alto de Abantos oder oben am Navacerrada besser gefallen, natürlich mit ein bisschen was davor zum „Kräfte ziehen“. Aber vielleicht täusche ich mich auch und es wird an dem Tag doch noch mal wirklich spannend.
Vegni will wohl alle Italiener einladen, also auch die Scinto-Truppe. Dann noch einen Ausländer dazu. Qhubeka setzt wohl alles auf die Tour, Bora nehm ich mal an auch. Läuft wohl wieder alles auf Colombia raus. Europcar will offenbar auch, könnte ich mir auch noch vorstellen. UHC wollen unbedingt, glaube nicht dass die es werden, eher aber noch als Caja.
Auch von mir Euch allen ein Frohes Fest! (auch wenn es grad sehr ruhig ist hier)
Ich reservier mal Movistar und im PCT-Bereich dann Bardiani. Wenn ich Zeit finde, mach ich evtl. dazwischen auch noch da ein oder andere Team, welches nicht traditionell vergeben ist (z.B. Lampre -> Jaja).
Hier sollten ja im Idealfall Fahrer stehen, die Eintages- als auch Rundfahrten gut zusammenführen, und dann auch Highlights gewinnen konnten.
Daher auch
1. Valverde: reicht deutlich mit den Tagesergebnissen und Tour + Vuelta GKs, dazu ja auch noch kleinere Rundfahrten dabei.
2. Contador: zwar überhaupt kein Eintagesfahrer, aber die Serie bei den Rundfahrten reicht dieses Jahr zu Platz 2.
3. Quintana: auch nur Rundfahrten, aber das gezeigte reicht mit Respektabstand zu AC.
4. Nibali: die Tour sah halt schon sehr souverän aus, auch als die beiden anderen noch dabei waren. Für einen besseren Rang insgesamt aber einfach zu wenig.
Der fünfte Platz wird eng, Gerrans neben den Tagesrennen noch TDU, Kristoff mit Touretappen und auch Norwegen-GKs, und Däneler Martin neben Lombardia noch ein gutes Vuelta-GK. Die sind bei mir quasi gleichauf, alle haben auch ein Monument. Ich sag
5. Kristoff
weil ich Gerrans Fahrweise nicht so inspirierend finde, und Däneler auch ein Teil der Saison gefehlt hat.
Dieses Jahr keine eindeutiger Dominator, gebe es aber Valverde. Das ganze Jahr vorn dabei, viele Platzierungen auch, aber mit Fleche und San Sebastian auch zwei wichtige Siege dabei.
Dahinter wirds eng, Gerrans mit LBL und den Kanada-Rennen, hat sich oft gut platziert. Kwiatkowski knapp dahinter, Strade Bianchi und WM, ebenfalls gute Ardennen-Plätze; da ists auch zu Kristoff nicht weit, MSR natürlich das Highlight, dann noch Tour-Etappen, Hamburg und auch in Flandern ein Faktor. Der fünfte Platz ist zwischen Däneler und Fäbeler, ich sehe Martin knapp vorn mit Lombardia und unglücklichem LBL und gutem Fleche. Cancellara muss da trotz Flandern-Sieg draußen bleiben; zu wenig kam von ihm noch nach dem Frühjahr. Terpstra muss man natürlich auch noch nennen, könnte man auch knapp vor Fäbeler sehen in diesem Jahr.
Meine Top5 sind also hier
1. Valverde
2. Gerrans
3. Kwiatkowski
4. Kristoff
5. Daniel MartinEindeutig Conti, weil er das ganze Jahr immer vorne mitgemischt hat. Ob er Nibali geschlagen hätte zwar fraglich, Vorsprung war ja schon ganz ordentlich. Der aber außer der Tour quasi nichts. Da hat Quintana fast noch mehr zu bieten neben dem Giro, am Tirreno immerhin da und im Herbst noch Burgos. An seinem Giro haftet zwar etwas der „Makel“ mit der Abfahrt, aber schlussendlich doch souverän, obwohl er eine Erkältung rumgezogen hat bis etwa zur Hälfte. Weiter dann …. hmm Froome mit der Romandie und dann noch Contador ein bisschen herausgefordert, der junge Aru mit überzeugendem Giro und dann auch noch an der Vuelta gut. Da muss Valverde trotz guter Platzierung an Tour und Vuelta knapp aus den Top 5 draußen bleiben, es bleibt halt haften dass er an der Tour das Podest nicht geschafft hat bei dieser Konkurrenz. Peraud sollte man auch noch erwähnen, nicht nur wegen dem zweiten Platz an der Tour, hat auch noch das CI gewonnen und war am Tirreno und im Baskenland schon gut.
Meine Reihung hier lautet für die Top5:
1. Contador
2. Quintana
3. Nibali
4. Froome
5. AruDie Colombia-Politik ist wirklich schräg, den Avenir-Sieger hat man nicht gekriegt, und ich sehe ehrlich gesagt nur zwei neue Jünglinge, der Castiblanco ist ein 88er. Dazu taucht dann der alte Pedraza wieder auf. Cano, war mal ein Talent, hat aber nie weiter oben einen Vertrag gekriegt. Sarmiento wurde immer schlechter die letzten Jahre.
Andererseits hält man dann die Stützen nicht, für Pantano hätte man wohl mit dem IAM-Angebot das Portemonnaie etwas weiter aufmachen müssen. Aber Riesensummen wird der doch da auch nicht kriegen. Warum gibt man dem Chalapud keinen Vertrag mehr und holt dafür den drei Jahre älteren Pedraza, der die letzten paar Jahre daheim ein bisschen rumgetingelt ist? Und dann ist Duarte bei Lampre im Gespräch. Wäre Rubiano als einzige verlässliche Größe übrig. Ich kann hier keine Strategie erkennen. Und Giro-fähig sieht das auch nicht aus.
-
AutorBeiträge
