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1. mancebo
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5. r. plazafür nicht-armstrong übernehme ich die begründung von mcdirty.
1. Dezember 2005 um 16:03 Uhr als Antwort auf: Giro 06: Die Favoriten, die Riesendiskussion der Girofraktion. #608759Quote:Original von Kanarienvogel
Fraktion?solltest du auch mich meinen… ja!
1. Dezember 2005 um 15:14 Uhr als Antwort auf: Giro 06: Die Favoriten, die Riesendiskussion der Girofraktion. #608755@Lapébie
kann deine bedenken nachvollziehen, wenn man sich aber das interview mit pereiro auf cyclingsnews durchliest, macht er den eindruck eines sehr loyalen menschen – durchaus bereit in die zweite reihe zu treten (uneingeschränkt für valverde zu fahren). vielleicht reizt es sojemanden ja dann doch auch, zwei große rundfahrten als leader zu bestreiten?!?http://www.cyclingnews.com/riders/2005/interviews/?id=oscar_pereiro05
in bejar, dem heimatort von heras, hat sich ein unterstützerkreis gegründet, der für kommenden samstag eine demonstration organisiert: dort soll die solidarität der stadt für heras manifestiert werden…
30. November 2005 um 21:39 Uhr als Antwort auf: Giro 06: Die Favoriten, die Riesendiskussion der Girofraktion. #608751für illes – caisse de epargne werden wahrscheinlich pereiro und fertonani als kapitäne beim giro fahren. das ist zumindest der vorschlag der teamleitung – man will selbstverständlich die wünsche der fahrer einbeziehen. zweiteren kann ich nicht wirklich einschätzen, aber bei pereiro sehe ich noch deutlich potential nach oben. ob es für die top5 reicht, wage ich nicht zu prognostizieren, aber er kann auf jeden fall für betrieb sorgen.
http://www.as.com/articulo.html?d_date=&xref=20051130dasdaimas_6&type=Tes&anchor=dasmasA00
in diesem artikel steht desweiteren, dass valverde und vermutlich karpets die tour fahren, während pereiro und karpets die vuelta bestreiten könnten.
Quote:Original von Coolman
@opera:
man kann aber auch nicht alles nach den fahrern ausrichten, es gibt ja noch andere faktoren. außerdem ist es doch logisch, dass die fahrer es so einfach wie möglich haben wollen. das liegt in der natur des menschen.man richtet nun wirklich nicht „alles“ nach den fahrern aus. die letzte ernsthafte kritik an der streckenführung im vorfeld eines größeren rennens, an die ich mich erinnern kann, galt der tour 1999. die verantwortlichen haben nicht reagiert, und das rennen war nach wenigen tagen versaut.
vor dem letzten giro haben zwar einigen fahrern die knie geschlottert, aber es gab keine ernsthaften appelle, den verlauf der vorletzten etappe zu verändern…und was ist das denn für ein humbug von der „natur des menschen“? warum sollten bergspezialisten einen giro-, tour- oder vuelta-kurs so einfach wie möglich haben wollen? – so blöd sind die mit sicherheit nicht.
es soll sich gar nicht alles nach den fahrern richten, aber sie sollten mitspracherechte haben. und da sie die einzigen sind, die die strecken bewältigen müssen, sollte ihre (doch recht seltene) kritik auch angemessen berücksichtigt werden.
@Jaja
merci!
habe inzwischen auch mal geschaut – bisher waren waren die beiden aber auch nicht die großen reißer. (aber das gehört wohl eher in den thread „pt-lizenz“.)30. November 2005 um 16:36 Uhr als Antwort auf: Giro 06: Die Favoriten, die Riesendiskussion der Girofraktion. #608749alles irgendwie ziemlich spekulativ.
garzelli ist 32 – irgendwie noch nicht allzu alt für einen radprofi, gerade wenn er nicht schon mit 20 als profi begonnen hat.
kann also gut sein, dass er 2005 einfach mal ein schlechteres jahr (zudem verletzt) hatte, ohne dass das gleich richtungsweisend sein muss für den verlauf seiner karriere. im spätsommer war er ja auch wieder richtig gut.
andererseits hat er inzwischen ja vielleicht andere ziele. gewinnen kann der den giro vermutlich nicht mehr. wo wäre die motivation für einen ehemaligen giro-sieger?
ein ordentliches ergebnis bei der tour, vielleicht sogar eine etappe könnten eine neue herausforderung sein…
wie gesagt alles spekulation.wenn er aus eigener entscheidung nicht beim giro antritt, fände ich es durchaus plausibel.
weiter? weiter:0001: Aalders, Bram
0002: Abakoumov, Igor
0003: Abdushaparov, Djamoulin
0004: Abeu-Campos, Marcelo
0005: Abril, Juan
0006: Adamsson, Stefan
0007: Adorni, Vittorio
0008: Aebersold, Niki
0009: Aerts, Mario
0010: Aeschbach, Alexander
0011: Aggiano, Elio
0012: Agnoli, Valerio
0013: Agnolutto, Christophe
0014: Aguilar Pozo, Francisco Javier
0015: Aimar, Louis
0016: Aimar, Lucien
0017: Ainardi, Claudio
0018: Airaldi Luigi
0019: Aistrup Dejan
0020: Aitken, Brett
0021: Aja, Enriquekennt jemand hubert dupont und renaud dion?
sind neuverpflichtungen von ag2r. vielleicht die für die protour obligaten neoprofis?Quote:Original von Coolman
seit heute ist menchov der vueltasieger …das wird wohl erst der fall sein, wenn das verfahren, das heras ja anscheinend anstrebt, abgeschlossen sein wird. und das kann sich hinziehen: nachdem zahnpasta-baumann beim cas auch in der berufung keinen erfolg hatte, zog er vor ein ziviles gericht… beim dackel dauert das verfahren auch immer noch an.
es kann also noch ein ganze weile dauern, bis menchov zum sieger der vuelta 2005 erklärt werden kann.der spanische sportminister hat seit der positiven a-probe von heras mit einer menge fachleuten eine neue debatte aufgemacht:
sportler, die bereit sind über hintergründe auszusagen, hintermänner aufzudecken und so an diejenigen ranzukommen, die finanziell vom doping profitieren, könnten durch ihre kooperation einen teil ihrer sperre – eventuell sogar die ganze – erlassen bekommen.sind zwar erst die ersten überlegungen, halte das aber für eine ziemlich interessante idee.
Quote:Original von Ventil
na dann pass du mal auf dass die dir wegen deiner drohung nicht plötzlich 380 volt durch dein dsl lassen !!das käme dann erst recht an die große glocke!
Quote:Original von Ventil
wie hängt man den sowas an eine große glocke ?habe gedroht, es an die große glock zu hängen…
das ist ein unterschied. aber es gibt im notfall schon verbindungen und kanäle, die ich hätte einsetzen können. zumindest hat es anscheinend geholfen – dsl funktioniert immer noch.Quote:Original von Coolman
wenn ich früher sage, muss man ja nur vier, fünf jahre zurückdenken. also so lange ist das noch nicht so. und da ist die geschwindigkeit nicht so groß unterschiedlich. das mit den renntagen liegt doch sicher nicht an der protour. es haben doch einige rennen gar nicht stattgefunden, da keine sponsoren mehr. es wird doch viel mehr beklagt, dass traditionsrennen aussterben. also das geht nicht zusammen. wenn dann sind doch die teamleiter selbst schuld und nicht die uci. oder man erlaubt einfach den teams mehr fahrer aufzunehmen. die begrenzung passt mir sowieso nicht.denke mal, wenn ‚zu viele renntage‘ als kritikpunkt relativ einhellig von vielen fahrern und teamleitungen benannt wird, wird da auch was dran sein – hab‘ es jetzt nicht mehr korrekt im kopf, aber es gab einige zahlenbeispiel für das anwachsen der renntage pro fahrer mit beginn der protour.
da bringt es – meines erachtens – wenig, wenn laien wie wir sagen: das ist doch gar nicht so.
im übrigen sterben die traditionsrennen aus, die keine protour-lizenz erhalten haben – insofern passt das sogar ziemlich gut zusammen.ich bleibe dabei: die rennleitung sollte kritik und bedenken der fahrer ernst nehmen und den letzten tag beim giro 2006 modifizieren!
Quote:Original von Coolman
auf- und abstieg wird wohl nicht kommen, dann wäre ja die idee der protour im arsch. die wurde doch extra wegen planungssicherheit usw. gegründet. finde ich persönlich auch nicht so schlimm, wenn man die lizenzen gescheit vergeben würde.fragt sich nur, was wer gescheit findet…
(vermute mal, der französische radsportverband findet fünf französische lizenzen außerordentlich gescheit.)
außerdem kann man sich auf „planungssicherheit“ auch bequem ausruhen. in den fußball-ligen gibt es auch keine garantierte „planungssicherheit“ – dementsprechend interessant gestaltet sich der wettbewerb.
der vorschlag von auf- und abstieg kommt ja nicht nur von uns theoretikern, sondern ganz pragmatisch auch aus den reihen der uci und verschiedener nationaler radsportverbände.
und ein projekt in kinderschuhen ist nicht „für den arsch“, wenn es im laufe der zeit vernünftig optimiert wird…Quote:Original von Raumcollagen
interessant, dass so etwas von Mancebo kommt. Im Fall Armstrong waren seine Äußerungen ja noch ganz anderer Natur.vielleicht hat er etwas mitbekommen…
war auch etwas erstaunt, da mancebo in solchen dingen eigentlich eher als zurückhaltend gilt. dass er eine persönliche fehde mit heras als grund nehmen könnte, um jetzt eine solche aussage zu machen, halte ich für eher unwahrscheinlich.Quote:Original von Coolman
wenn den fahrern das zu anstrengend ist können sie ja den vorschlag mit dem ruhetag machen oder einfach aus einer, zwei etappen machen. wäre doch auch gar kein problem. früher gab es nur einen ruhetag und die nerven sowieso, weil manche fahrer damit einfach nicht umgehen können und dann einbrechen.denke schon, dass man die bedenken der fahrer ernst nehmen sollte. prinzipiell ist gegen halbetappen sicherlich nichts einzuwenden – aber am ende einer dreiwöchigen rundfahrt mit transfer und allem drum und dran, ist es vielleicht doch ein bisschen viel verlangt.
wenn du von früher sprichst, musst du aber auch bedenken, dass die rennen mit ganz anderen geschwindigkeiten gefahren worden sind – insofern sind zwei ruhetage sicherlich begründet.
im übrigen weiß vermutlich jeder, der eine radsportkarriere angeht, dass das kein zuckerschlecken werden wird. aber immer von dem grundgedanken auszugehen „was uns nicht umbringt, macht uns stark“ ist meines erachtens der falsche ansatz. schon in diesem ersten protour-jahr gabe es klagen von seiten der fahrer über die unmenge an renntagen. es wird doch bereits mit dem gedanken gespielt, die großen rundfahrten ein wenig zu verkürzen. da muss man sie jetzt doch nicht extra schwer machen – gerade wenn die bedenken von seiten der fahrer kommen…@Ventil
eigentlich hast du recht, dass es klüger ist, sich keine lieblingsfahrer mehr zuzulegen. manchmal lassen sich aber emotionale regungen auch nicht über den verstand regeln.
dieses mal hatte ich glück, weil heras nicht einmal zu meiner engeren wahl gehörte – bisher hatte ich eigentlich immer glück: meistens waren es sogar fahrer (sportler), die mir nicht sonderlich sympathisch waren, die des dopings überführt wurden.nur letztlich löst das kein einziges problem. wenn ich mir die massenhaften vertrauensbekundungen im fall heras anschaue, sind wir wieder bei dem phänomen angekommen, dass der ganze radsport phänomenal sauber zu sein scheint… der einzige spanische fahrer, der heras nicht reingewaschen hat, war mancebo: „wer mit dem feuer spielt, verbrennt sich“.
habe in der as einen bitterböse ironischen (hoffe ich) kommentar gefunden zu dem ganzen beteuerungsquatsch:http://www.as.com/articulo.html?d_date=&xref=20051127dasdaiopi_9&type=Tes&anchor=dasmasA00
Quote:Original von Stahlross
Es wäre aber dennoch besser gewesen, die Lizenz erst mal auf Eis zu legen und stattdessen eine Wildcard für jedes PT-Rennen mehr zu vergeben.sehe ich ganz genauso.
noch besser wäre, wenn die uci endlich den vorschlag aufnähme, über auf- und abstieg nachzudenken… aber anscheinend ist das schon wieder vom tisch zumindest für die nächsten vier jahre. für diesen zeitraum gilt die lizenz von ag2r.vermutlich geht es gar nicht um regierungspolitik, sondern um die gewerkschaften, die in frankreich deutlich umtriebiger agieren als in dtl. und die gewerkschaften meckern ja immer an allem rum und streiken und demonstrieren…
mir gefällt der proporz zwischen den ländern in der pt allerdings auch nicht besonders. italien ist nicht ausreichend vertreten, und einige italienische profis scheinen ja auch keine verträge mehr zu bekommen. (was ist eigentlich mit codol?)
mir persönlich ist es dennoch recht, dass ag2r die lizenz erhalten hat, so könnte mancebo die vuelta fahren – und er freut sich auch ganz doll…
@T-Moby
anscheinend gab es irgendwo eine fehlschaltung, allerdings nicht bei mir – der techniker, der mich heute besuchen wollte, hat nur zweimal angerufen und dann ging’s – mal sehen wie lange.
(hab‘ gestern allerdings auch gedroht, die sache an die große glocke zu hängen. und dann ging plötzlich alles ganz schnell.)Quote:Original von Ventil
opera kämpft mit harassen oder farbe an der wand, egal.opera hat vier wochen lang mit der telekom gekämpft – noch ein grund dieses team nicht zu mögen…– gerade mal wieder einen etappensieg errungen! (das heißt aber gar nichts; das dsl kann in einer stunde schon wieder weg sein.) aber ich tauche nicht unter: die telekommunisten sind verantwortlich für mein unglück!
Quote:Original von Lapébie
Ich kann nur hoffen, die B-Probe ist negativ. Sonst können die ihre Epotests in Zukunft ganz sein lassen. Und Heras hätte es auch nicht mehr leicht, er wäre doch sicher trotzdem gebrandmarkt als Dopingsünder. Glaubt doch eh kaum einer an seine Unschuld.meintest du positiv?
@Stahlross
stimme dir hundertprozentig zu.
vielleicht ist es aber für heras und seinen rechtsbeistand ja schon gar keine überraschung mehr, weil saiz mit den uci-verantwortlichen schon längst die negative b-probe ausgehandelt hat…Quote:Original von Stahlross
Habs doch mal überflogen. Scheint ein Fan oder jemand aus dem Umfeld geschrieben zu haben. Im Prinzip wird die Analytik angezweifelt.die methode wird angezweifelt – aber es wird auch unterstellt, dass man dies mache, um den sportlern zu schaden…
zudem findet der schreiber, dass der radsport zu unrecht einen so schlechten ruf habe.
es wird wohl ein fan geschrieben haben – allerdings ist fraglich, ob solche „fans“ dem radsport viel nützen…allerdings beruft sich auch der rechtsbeistand von heras auf vier radsportler und drei triathleten, die in der a-probe positiv, in der b-probe aber negativ waren.
das verfahren zur öffnung der b-probe hat gestern ganz regulär begonnen – vor mittwoch nachmittag wird es jedoch kein ergebnis geben. -
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