Home › Foren › Profi-Radsport allgemein › ProTour Chaos
- Dieses Thema hat 692 Antworten sowie 54 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 15 Jahren, 4 Monaten von
Breukink aktualisiert.
-
AutorBeiträge
-
10. Dezember 2006 um 15:11 Uhr #571748
Also die Entscheidung über die Lizenzen fürs nächste Jahr wurde nun verschoben und soll am Mittwoch bekannt gegeben werden. Derweil meldet W. Goddefroot, dass man notfalls als Continental Team antritt und:
Quote:„I don’t think that the organizers of the big races will exclude us.“Komische Sichtweise der Dinge. Als Continental Team muß man bei jedem PT Rennen auf eine Wildcard hoffen und steht in Konkurrenz zu anderen PCTs. Bei vielen Eintagesrennen wäre ich mich einer Einladung nicht so sicher.
10. Dezember 2006 um 17:36 Uhr #571749Quote:Original von Stahlross
Komische Sichtweise der Dinge. Als Continental Team muß man bei jedem PT Rennen auf eine Wildcard hoffen und steht in Konkurrenz zu anderen PCTs. Bei vielen Eintagesrennen wäre ich mich einer Einladung nicht so sicher.Wen in Astana interessieren denn Eintagesrennen (mal abgesehen vielleicht von LBL, für Vinokourov falls der Bock hat)? Die wollen in erster Linie zur Tour.
Und da es mit Agritubel nur ein franz. PC-Team gibt sehe ich die Astana-Wildcard ziemlich sicher falls die Mannschaft bis dahin skandalfrei bleibt.
10. Dezember 2006 um 19:06 Uhr #571750hääääh? ich bin vielleicht nicht auf dem aktuellsten stand, aber als Continental-Team DARF man doch nicht zu Pro-Tour-Rennen. So war das doch mit Lamonta und der D-Tour… nur als Professional-Team kann man eine Wildcard bekommen! Ok, dann blieben ihnen die 3 GTs… aber das ist dann doch etwas wenig, oder?
10. Dezember 2006 um 19:16 Uhr #571751Sorry, er meint Professionel Continental Team.
12. Dezember 2006 um 19:05 Uhr #571752ähm jetzt kommt mir da mittlerweile ne frage: gibts nicht auch andere teams, die leute in der fuentes-affäre in ihren teams haben? was ist mit z.b. caruso, garcia quesada oder contador? ist das denn kein problem?
12. Dezember 2006 um 20:13 Uhr #571753War’s nicht so, daß Contador bereits wenige Wochen nach Beginn des Skandals vom spanischen Verband einen Persilschein bekam?
12. Dezember 2006 um 20:19 Uhr #571754ja ich glaube da war irgendwas. aber es gibt doch bestimmt noch mehr fahrer, die in die affäre verwickelt sind und jetzt wieder in pt-teams fahren. müsste man vl mal die liste durchgehen. aber contador wurde ja jetzt z.b. auch schon wieder verhört von der justiz, also verwickelt muss er wohl trotzdem gewesen sein.
12. Dezember 2006 um 20:25 Uhr #571755äch, das geht immer noch so lahm
profisport ist profisport ! da sollte es keine sonderregelungen geben zwischen protour-fahrern und professionel continental team-fahrern, was die moralische auffassung und die scheiterhaufenverbrennung betrifft.
es hat sich mal niemand darüber beklagt das josé enrique gutierrez mit ldr/androni einen neuen rennstall gefunden hat. sowas aber auch. man hackt dafür lieber immer noch auf hamilton rum, obwohl der, seine strafe abgesessen hat.
vorallem reduziert man jetzt doping nur auf das blutdoping, in manch persönlicher verurteilung. das ist absolut falsch und blind !!!
102
12. Dezember 2006 um 20:31 Uhr #571756Auch Tinkoff und Boifava erhalten Korb
Basso bei Dänemark-Rundfahrt unerwünscht12.12.2006 – Ivan Basso und seinem neuen Arbeitgeber Discovery Channel weht weiterhin ein rauer Wind ins Gesicht. Nachdem bereits der Veranstalter der Deutschland Tour, Kai Rapp, verkündetete, dass sowohl Jan Ullrich als auch Basso keine Starterlaubnis für die Rundfahrt bekommen würden, so lange sie noch unter Dopingverdacht stehen, zieht nun auch die Dänemark-Rundfahrt nach.
So bekommt Basso, Rundfahrt-Gewinner von 2006 und im Land seines ehemaligen Arbeitgebers CSC äußerst beliebt, von Rennorganisator Jesper Worre keine Startgenehmigung. Worre, der auch Vorsitzender des dänemarkschen Radsportverbandes ist, fährt in diesem Fall eine konsequente Linie.
„Basso ist bei uns nicht willkommen und auch Discovery Channel wollen wir nicht am Start haben, solange sie sich nicht an die Richtlinien halten. Durch die Verpflichtung von Basso hat sich Discovery Channel sehr viele Minuspunkte eingehandelt.“ Vor allem das Verhalten von Discovery Channel Teamchef Johan Bruyneel kann Worre nicht nachvollziehen. „Er sagt, dass das Team vier Anwälte hat, die sich um die Angelegenheit kümmern. Das zeigt doch einiges. Dann würde ich es an seiner Stelle lieber sein lassen.“ Neben Discovery Channel sind Worre auch die Teams von Boifava und Tinkoff ein Dorn im Auge. Diese beiden Mannschaften sollen ebenso wie die US-amerikanische ProTour- Mannschaft keine Starterlaubnis bekommen, da sie mit José Enrique Gutierrez beziehungsweise Tyler Hamilton Fahrer unter Vertrag genommen haben, die ebenfalls in die Operacion Puerto verstrickt zu sein scheinen.
„Beide Teams haben höflich gefragt, ob sie bei uns starten dürfen. Als Antwort haben sie ein klares „Nein“ bekommen. Wir wollen keine Mannschaften am Start haben, die Fahrer mit einer möglichen Verbindung zu Fuentes unter Vertrag nehmen“, so Worre gegenüber der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau.
_____________________________________________________Öhm, ja, DK-Rundfahrt.
Garcia Quesada…..
pompa pneumatica
12. Dezember 2006 um 21:40 Uhr #571757jetzt gehts mal wieder mit der heuchelei los. das ist für mich noch viel schlimmer als das eigentliche problem doping. da kommt man sich als fan gleich in zweifacher hinsicht verarscht vor.
12. Dezember 2006 um 21:46 Uhr #571758die rennorganisatoren müssen jetzt einen klaren kurs einschlagen. entweder jeder darf starten, oder keiner der in irgendeiner weise in die fuentes-geschichte involviert ist. ansonsten machen die sich unglaubwürdig.
12. Dezember 2006 um 22:13 Uhr #571759rücup,
warum müssen „sie“ das?
Ich seh das so, das sind Veranstaltungen mit Gewinnerzielungsabsicht. Und jeder kann auf seine Veranstaltung denjenigen einladen, mit dem er sich erhofft einen Reibach zu machen. Und dementsprechend bei „Verlustgefahr“ ausladen.
Bsp.: ein potenter Sponsor will sein Geld nur dann investieren, wenn kein Blacklist-Driver die Veranstaltung mit seinem Dasein beglückt. Das muss man akzeptieren, ergo muss sich der Veranstalter gut überlegen, welchen Weg er einschlägt.Für die Dänemarkrundfahrt ist das jetzt halt so, das sie einige böse Buben nicht dabei haben wollen, bei italienischen Veranstaltern könnte ich mir vorstellen, das das denen mit den „Sündern“ am culo vorbeigeht.
Brot und Spiele, hauptsache Spass.„DIE“ Veranstalter sind keine homogene „Masse“.
pompa pneumatica
13. Dezember 2006 um 9:16 Uhr #571760veloce
ok, wenn man es so sieht, hast du recht. ich habe die möglichkeit nicht bedacht, das es sponsoren gibt, denen diese dopinggeschichten am a**** vorbeigehen.
13. Dezember 2006 um 10:39 Uhr #571761Der KV weiss wirklich nicht wer blöder ist. Die UCI ode Giro/Tour/Vuelta.
http://www.cyclingnews.com/news.php?id=news/2006/dec06/dec13news
Quote:– From 2008, 16 teams will qualify automatically, based on criteria still under development, but mainly performances over the previous two seasons. The details of these criteria will be announced before March 1, 2007, after consultation with the teams and riders.
– For the 2007 season, the 18 teams currently holding ProTour licences will qualify automatically.
– It will not be compulsory for teams to compete in all eleven races, provided they inform the organiser before December 31 of the previous year.
– Each race organiser reserves the right to refuse participation to any rider or team staff member who may harm the image of the race.
– The organiser of each race will be able to invite wildcards. For each Grand Tour, they must be allocated at least three months prior to the start, while the total number of teams must not exceed 22 in 2007 and 20 from 2008 onwards.Superidee…. Für 07 würde es dem KV ja gefallen. 18 ProTour Teams, 4 Wildcards. Aber ab 2008 wollen sie nur noch 20 Teams. Ok, nur 16 automatische, 4 wildcards, aber der KV findet dass eine GT ruhig 22 Teams haben darf.
Und nochmal, es ist ja nicht soooo schwer. 18 ProTour Teams. 22 Mannschaften für die GTs. 4 Wildcards der Organisatoren. Der sportliche Teil wäre schnell gelöst, aber es geht halt ums Geld.
Leitplanke
13. Dezember 2006 um 11:00 Uhr #571762Es wird nicht bei den vier Wildcards bleiben. Qualify is not take part. Den Teams ist es freigestellt, die Einladungen zu den 11 Rennen anzunehmen und ich denke nicht, dass man beim Giro den Bouygern nen Strick drehen wird, wenn die wegen Unlust gar nicht erst an den Start gehen.
Dass es nur noch 20 Teams sein sollen ist sicherlich ein Schritt weg vom Gigantismus, ein Schritt hin zur Beschränkung. 180 Fahrer reichen bei den GTs ja eigentlich auch. Natürlich sind 198 besser, aber nur, weil bei den zusätzlichen 2 Teams noch 2-3 Namen drinstecken, die man halt ganz gerne dabei hätte. Die anderen sind nur unnötiger Ballast. Außerdem haben die Organisatoren der großen Rundfahrten immer wieder rumgejammert, wie schwierig es ist, eine vernünftige Infrastruktur in oder nahe bei den Etappenorten zu finden, wenn man mehr als 20 Mannschaften mit allem drum und dran unterzubringen hat. Deshalb auch immer wieder Briancon.
Die politische Entscheidung ist aus meiner Sicht gar nicht eine Absage an die Pro Tour. Man will nur seine Interessen unbedingt durchbringen. Nur 16 statt 20 Teams, keine verpflichtenden Teilnahmen, sportliche Kriterien geben den Ausschlag (ethische natürlich auch :rolleyes:). Den Hauptausschlag für die sportlichen Kriterien werden die heutigen Protourrennen geben, das ist doch eigentlich klar. Die großen Organisatoren definieren Pro Tour eben nur ein bisschen anders.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
13. Dezember 2006 um 12:19 Uhr #571763Ach, Lappi, es geht doch schlicht und einfach ums Geld. Wer hat die Rechte an der TdF, Giro, Vuelta. Die UCI oder die Organisatoren?
Alles andere ist Show.
– Ethische Gründe? Ein Verkaufsschlager momentan, ah, siehst du die ASO etc. nehmen den Kampf gegen Doping ernst, nicht so wie die UCI die alles durchgehen lässt. Einfach zu sagen. Die UCI kann halt Leute nur sperren wenn sie eindeutig gedopt haben, richtig so, versucht es mit dem Pro Tour Code zwar auch etwas anders. Die Organisatoren wollen es sich jetzt noch leichter machen. Basso, Ullrich etc. kann man dann leicht ausschliessen. ethische Gründe! Könnten gedopt haben. Sorry, der KV istdagegen. Entweder hat man Beweise oder nicht. Der KV fand den Ausschluss von der TdF noch ok, gibt er zu, er als Optimist erwartete dann dass das ganze weitergehen würde, 1-2 Monate dann ist klar, x Fahrer gesperrt. Aber nein, es gibt nichts, keine Beweise, keine Verurteilungen, nur selbstgerechte Heuchelei, oh, wir sind für einen sauberen Radsport, der hat einen schlechten Ruf, wollen wir nicht! Seht ihr? Wir sind für einen sauberen Sport. Wann muss Karpets seine Haare schneiden weil er wie ein Hippy aussieht? Aber egal, die „ethischen Gründe“ nerven den KV weil es absolut nicht um die Ethik geht sondern nur ums Image. Ein billiger PR Satz.
– sportliche Kriterien? Hühnerkacke. Auch die sportlichen Kriterien sind denen vollkommen egal. Aber was alle, oder fast, an der Pro Tour kritisieren ist dass Kartoffelteams wie Bouyges es schaffen eine ProTour LIzenz zu bekommen. Obwohl sie die „sportlichen Kriterien“ nie und nimmer erfüllen. Da kommt das dann natürlich auch gut an. Vollkommen egal dass genau diese 3 Organisatoren auch nicht berühmt für die Vergabe der Wild cards nach sportlichen Kriterien sind. Selle Italia – Giro, da gab’s auch Vorwürfe dass das wegen irgendwelchen komplizierten Verbindungen zwischen Savio und den Organisatoren immer klappte. Details vergessen. Die „sportlichen Kriterien“ der Tour….. man erinnere sich nur an die Zeit vor der Pro Tour. Interessant wer da teilweise die sportlichen Kriterien erfüllte und wer nicht. Vuelta? Ja ja, Kaiku… sportlich Welten schlechter als Relax. Ja ja. Also, auch „sportliche Kriterien“ ist nichts weiter als ein Schlagwort. Klingt gut, und die Pro Tour macht es den Organisatoren ja auch etwas gar einfach. Bouyges Telecom? Pah.
– Weg vom Gigantismus, ok, da hast evtl ein Argument. Aber machen diese 2 Teams wirlklich so viel aus? Der KV weiss es nicht. Die TdF scheint aber wirklich etwas gegen den Gigantismus machen zu wollen, der geniale Port der Pailhères wurde vor ein paar Jahren wieder aus dem Programm gestrichen, die Werbekolonne könne da ja nicht durchfahren, sei zu eng teilweise (so eng ist die Strasse zwar nicht) Offenbar geht es jetzt, auch sonst wo gelesen dass die Werbekolonne kleiner geworden ist in den letzten Jahren. Gut. Aber Hotels, Infrastruktur etc. Wäre es evtl nicht einfacher wenn man weniger Transfers machen würde? Vorallem den Italienern könnte man das mal sagen. Auch dieses Jahr gibt es ja kaum eine Etappe die dort anfängt wo sie aufgehört hat. Aber ja, natürlich, gibt wohl mehr Geld. Wenn man schon nicht Zielort sein kann zahlt man halt dafür dass man Startort sein kann. Infrastruktur, bah, egal, findet sich dann schon was.
Also, die Knilche auf beiden Seiten sollen einfach mal auf Communiqués verzichten, kommt ja eh nur Blödsinn raus. An den Tisch, disktutiert mal über Geld. Wer das bekommt ist dem KV egal, wenn man sich nicht einigen kann, übernimmt er schon einen Teil der Einnahmen. Was der KV will ist Radsport sehen, und nicht verarscht werden, mit Sprüchen wie „Ethik, sportliche Kriterien“ Es geht ums Geld. Wenn man sich da mal einigen kann geht es dann schnell bis alle anderen Probleme gelöst sind.
Aber man kämpft halt lieber mit Dummheiten um die Gunst der Fans. Nur noch 20 TEams, welche dann über die Klinge springen müssen ist ja klar. In Frankreich sicher die Franzosen, oder? In Italien bessert sich die Situation für die italienischen Teams, aber ob man 2008 Astana dann immer noch für ethisch untragbar hält…. eher nicht.
Leitplanke
13. Dezember 2006 um 13:23 Uhr #571764Ich verstehe nur nicht, warum auf der einen Seite Jan Ullrich mit Tinkoff und Basso mit Discovery Channel am Start (mal überspitzt gesagt sind die startberechtigt durch die UCI) weniger Geld für einen Veranstalter bedeuten als auf der anderen Seite zwei französische Bauernteams (sähe die ASO viel lieber beim härtestesten Radrennen der Welt).
Es können doch nicht alle Sponsoren im Radsport so blöd sein und meinen, sie könnten ihre Zahlungen beenden, wenn mal einer dopt. Dadurch retten die ihr Image überhaupt nicht, das müsste denen doch heimlich klar sein.
Mir sind (im Radsport, zunächst mal nur im Radsport!) Sponsoren wie Tinkoff lieber als solche wie Liberty.
—
Trotzdem ist die Entscheidung von heute nicht zu gering zu achten. Wenn die Organisatoren durchsetzen, dass sie einzelne Personen ausschließen dürfen, dann sieht das für mich wirklich wie ein Anti-Doping-Schritt aus, zumindest gegen all jene, gegen die wenigstens etwas vorliegt. Auf jeden Fall heißt das für Ullrich gute Nacht!
Ich bin nur gespannt, ob Giro und Tour so dicke Kumpels bleiben, wenn die Spagettis ihren Titelverteidiger (nein Jaja, ich meine nicht den sauberen eigentlichen Sieger Simoni) doch nicht ausladen wollen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
13. Dezember 2006 um 15:58 Uhr #571765der kv hat wirklich völlig recht. in JEDEM punkt. wahnsinn, hab ich das jetzt echt geschrieben? ich sollte mal was lernen für die uni.
13. Dezember 2006 um 17:08 Uhr #571766Quote:Aber nein, es gibt nichts, keine BeweiseMöge der KV gelegentlich überprüfen, ob diese Aussage nicht um die Wörter „keine verwertbaren“ und „durch spanische Behörden freigegebenen“ ergänzt werden sollten und im Gegenzug die Wörter „nichts“ und „keine“ entfert werden dürfen.
Image ist ok.
pompa pneumatica
13. Dezember 2006 um 17:23 Uhr #571767Keine Verurteilung sagt der KV jetzt. Und das braucht’s.
Zu Lappi kommen wir morgen.
Leitplanke
13. Dezember 2006 um 18:09 Uhr #571768Quote:Aber nein, es gibt nichts, keine BeweiseMöge der KV gelegentlich überprüfen, ob diese Aussage nicht um die Wörter „keine verwertbaren“ und „durch spanische Behörden freigegebenen“ ergänzt werden sollten und im Gegenzug die Wörter „nichts“ und „keine“ entfert werden dürfen.
Ich habe jedenfalls auch noch keine gesehen .
Es ist wohl zutreffend , dass die UCI und die drei grossen Veranstalter in etwa gleich dämlich sind .
Mit ihrem geheuchelten Ethik Scheiss kommen sie
jedenfalls nicht weiter .
Dazu kommen noch die Teams , die den beiden
mit ihrer Dummheit noch Konkurrenz machen .@Lapébie
Weshalb ist dir Tinkoff lieber als Liberty
Und Gilbert ist doch kein ewiges Talent!
13. Dezember 2006 um 19:10 Uhr #571769ADLOAL
Wie willst Du die auch sehen?
Die Beutelchen und die Akten lagern irgendwo bei Staatsanwaltschaften bzw. Anwälten.
Dann ist natürlich interessant zu wissen, was du als Beweis definierst?Manchmal gewinnt man den Eindruck, die Leute hoffen auf so ne Art „spanischen Konrad Kujau“. Dann wäre alles nur ein böser Traum gewesen und die Welt wieder heile.
Veranstalter:
Und ob sie mit dem „geheuchelten“ Ethik-Scheiss nicht weiterkommen, weiss ich nicht. Nur wenn sie nicht heucheln, könnte auch der Step back drin sein.Was ich nicht so ganz verstehe, wenn das komplette Peleton, die Teams usw so gerne dopen, warum ziehen sie dann nicht mal eine gemeinsame Pro-Doping-Aktion gg UCI, Veranstalter, Sponsoren durch.
Sind sie nicht auch alle Heuchler oder einfach nur feige und unorganisiert. Jetzt wäre doch der Zeitpunkt da, oder nicht?
pompa pneumatica
13. Dezember 2006 um 21:14 Uhr #571770Logisch gehts ums Geld.
Nur, die Protour wurde diktatorisch ausgearbeitet und umgesetzt, ohne die Zweifel der Betroffenen, die von Anfang existent waren, zu würdigen. Das rächt sich jetzt. Wen juckt das wirklich, wenns diese Serie nicht mehr gibt? Punkte kann man auch anders zusammenzählen. Go for Marth Award!13. Dezember 2006 um 21:35 Uhr #571771Quote:Original von ADLOAL@Lapébie
Weshalb ist dir Tinkoff lieber als Liberty
Tinkoff investiert sein Geld, um Radsport zu sehen, Liberty um sein Image aufzupolieren und die Bekanntheit zu steigern.
Klar, Tinkoff macht das auch, um seine Bekanntheit im Westen zu steigern und somit eine echte Lebensversichernug zu haben, er hat aber auch echtes Faninteresse am Radsport. Mir ist so einer einfach lieber, der den Ärschen der Szene noch ne Chance gibt, die vielleicht nur durch Pech als „schwarze Schafe“ entlarvt wurden.
Da man ja immer wieder aufgefordert wird, Gleiches gleich zu bewerten, sinkt in letzter Zeit auch meine Antipathie gegen Hamilton.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
14. Dezember 2006 um 14:03 Uhr #571772ich finde das eigentlich auch, allerdings muss es auch schon gesichert sein, nicht so, wie bei günther dahms. das wäre dann natürlich ein problem. aber ich denke mal der wird genug geld haben, is doch so ein reicher russe, oder?
-
AutorBeiträge
- Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.