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Jedenfalls gabs nicht solche groben Pannen wie im letzten Jahr, als die Spitzengruppe kurz vor dem Ziel fehlgeleitet wurde.
Der Umfaller des aufblasbaren Bogens beim Zeitfahren war zwar auch peinlich, aber das fällt wohl in die Rubrik „kann passieren“.Quote:wenn Armi so denkt wie ihr, dann hätte er nur 3 mal statt 7 mal gewonnen.2001 hat Armstrong Kivilev (der sicher ein besserer Bergfahrer war als Kessler) über eine halbe Stunde weg gelassen.
OK, das war sicher etwas leichtsinnig damals – hätte auch ins Auge gehen können.
Aber 15 Minuten kann man Kessler locker wegfahren lassen, ohne Panik zu bekommen.Quote:Blödsinn, wenn er vorne dabei ist soll er auch mitspurten. Hat ja niemandem versprochen nicht mitzusprinten, er ist als Aufpasser dabei, wenn man ihn ins Ziel führt, warum soll er nicht gewinnen?Weil´s eine Arschloch-Aktion ist und er das von den anderen Fahrern im Peloton auch zu hören und – viel schlimmer – bei den nächsten Gelegenheiten zu spüren bekommen wird. Sowas lohnt sich nicht.
Quote:Kann die Kritik am EZF nicht verstehen.Da hast du mich falsch verstanden. ICH halte das Zeitfahren sehr wohl für eine gute Sache (auch wenn mir eine anspruchsvolle Etappe in meiner Gegend, vielleicht mit kleiner BAK, lieber wäre) – sonst ist die Rundfahrt einfach zu früh entschieden.
Der Veranstalter hat aber natürlich Interesse an einem heimischen Erfolg, weil dann das Zuschauerinteresse größer ist.Ein paar Randbemerkungen zum Zeitfahren:
Danielson ist gestürzt und hat dabei einiges an Zeit liegen gelassen (im wahrsten Sinne des Wortes
)
Ich würde sagen mind. 30 Sekunden – hat doch etwas gedauert, bis er sich wieder aufgerappelt hatte. Wäre sonst wohl recht knapp an Bodrogi dran gewesen.Vor Pidgorniy ist einmal einer dieser aufgeblasenen Werbe-Bogen umgefallen und hat die ganze Straße blockiert. Er musste abseits der Straße daran vorbei fahren. Hat er aber recht geschickt gemacht – ist mit dem Zeitfahrrad sicher nicht ganz so einfach.
Trampusch hatte irgendeinen Defekt am Zeitfahrrad und musste wohl einen größeren Teil der Zeitffahr-Strecke auf seiner normalen Rennmaschine bestreiten. Hat wohl mind. 1-2 Minuten dadurch verloren.
Quote:Im c4f-Forum hat ein Österreicher gefragt, wer denn auf die Idee eines ZF gekommen ist.Ich denke das wurde deshalb eingeführt, weil die Rundfahrt am Ende in den flachen Osten des Landes geht. Sonst hätte man wie im Vorjahr die Situation, dass die Rundfahrt schon sehr früh entschieden ist. Man könnte zwar auch von Graz aus hier in das südöstliche Niederösterreich durchaus eine anspruchsvolle vorletzte Etappe zusammenstellen, sodass die letzte Etappe dann nach Wien geht. Hier gibt´s aber halt keine Tourismus-Orte die da entsprechend dafür bezahlen würden. Podersdorf dürfte wohl recht gut zahlen – nur dort ist wirklich nichtmal ein Hügel weit und breit.
Etwas verzwickt, die Situation. Ich denke man war sich durchaus bewusst, dass man dadurch möglicherweise einen österreichischen Sieg verhindert – denn die österreichischen Fahrer können alle nicht wirklich zeitfahren.
Das Zeitfahren wurde ja kurzfristig noch verkürzt. Offiziell wegen der Verkehrssituation – als hätte man die nicht vorher auch schon gekannt :rolleyes:
Ich denke eher, dass da wem eingefallen ist, dass so ein langes Zeitfahren die Chancen der heimischen Fahrer doch nicht unbedingt steigert.Nibali muss ja heute Savoldelli-mäßig den Glockner runtergefahren sein. Ich hab zwischendurch mal reingeschaut, da hatte er 3 min Vorsprung – und das war glaube ich nihct allzu lange nach der Abfahrt.
Rohregger extrem stark – ist fast den ganzen Tag von vorne gefahren und holt sich dabei so nebenbei auch noch das Bergtrikot 8o
Quote:wie gut sind rohregger und pfannberger im EZF?Rohregger wurde bei der Meisterschaft zweiter, allerdings recht deutlich hinter Luttenberger und auf einem eher schwierigen Kurs (das Zeitfahren bei der Ö-Tour ist komplett flach). Pfannberger war da wohl noch nicht startberechtigt. Zadrobilek (der als ORF-Co-Moderator fungiert) hat mal gemeint, dass Pfannberger ein guter Zeitfahrer ist – das hab ich allerings anders in Erinnerung. Allerdings war er vor seiner Sperre auch im Hochgebirge nie so stark und hat nach eigenen Aussagen viel im mentalen Bereich gemacht (was für das Zeitfahren sicher nicht unerheblich ist). Glaube aber trotzdem kaum, dass er den Vorsprung zu Danielson halten kann.
Er ist ja nicht gesperrt, sondern suspendiert. Suspendieren können sie ihn, wann immer sie wollen (denk ich zumindest). Aber ist schon richtig: das Team hätte das wohl nicht getan, wenn sie nicht klare Beweise oder zumindest sehr eindeutige Indizien vorliegen hätten.
Quote:cedrosder glaube stirbt wohl zuletzt, ja ?
Hab ja nicht gesagt, dass ich das glaube.
Quote:ich meine, der glaube ist da gestorben, als ullrich nicht bereit war für einen dna-test !Es gibt wohl Fahrer, deren Namen fälschlicherweise genannt worden sind. Dennoch habe ich von KEINEM Fahrer bisher gehört, dass er sich mittels DNA-Test entlasten möchte.
Das Ullrich bei diesen zu Unrecht beschuldigten dabei ist, ist sicher nicht sehr wahrscheinlich, aber auch nicht undenkbar.
Wenn es wirklich mal eine vollständige Fuentes-Namensliste gibt, und Ullrich darauf doch nicht aufscheint – was nach den letzten Fuentes-Aussagen ja im Bereich des Möglichen ist – wird er wohl weiter fahren. Ansonsten glaube ich eher nicht, dass er sich das noch länger antut.
Übrigens leidet das ganze Team Elk Haus an Durchfall. Pfannberger meinte im Interview, dass heute jeder aus dem Team mindestens einmal deshalb vom Rad steigen und in die Büsche verschwinden musste. Um so beeindruckender die Leistungen von Pfannberger und Rohregger.
5. Juli 2006 um 15:02 Uhr als Antwort auf: Doping: Lösungsvorschläge, keine grosse Schlammschlacht! Patrolled by Opera #640455Quote:Original von Raumcollagen
http://tour.ard.de/tdf/aktuell/kw27/blutdoping.htmDanke für den Link. Da steht aber auch nirgends, wo diese Werte herkommen. Das würd mich mal interessieren.
Nur der Vollständigkeit halber:
1. Pfannberger
2. Danielson
3. Trampusch
4. Rohregger
5. Pidgrony
6. Marzano
7. Possoni
8. Kohl
9. Glomser
10. Tschopp (??)Ein mehr als überraschendes Ergebnis wie ich finde. Pfannberger war sensationell stark. Danielson ist so ca. oder 6 km vor dem Ziel weggefahren. Pfannberger hat ihn 1 km vor dem Ziel eingeholt und ihm noch über 40 Sekunden abgenommen!
Danielson hatte aber auch eine viel zu schwere Übersetzung – kann max. ein 23er oder 24er gewesen sein (Pfannberger mit 27er). Ziemlich dummer Fehler – ist ja schließlich nicht das erste mal hier gefahren.Der fünfte schon mit 2:20 Rückstand. Zwischen den ersten vier fällt also wohl die Entscheidung. Danielson aufgrund des Zeitfahrens wohl Favorit, wenn er nicht morgen nochmal Rückstand kassiert.
Brajkovic vermisse ich da vorne. Der dürfte seit der TdS wohl schon deutlich abgebaut haben.
Ja – heute schon seit 11:45 – bin scho weg

Das scheint ja noch sehr interessant zu werden. Fuentes darf aufgrund der ärztlichen Schweigepflicht nicht sagen, welche Sportler er „behandelt“ hat. So weit so klar. Aber er sollte doch jene nennen dürfen, die er NICHT behandelt hat, und die jetzt fälschlicherweise beschuldigt werden, oder? Was hält ihn davon ab?
5. Juli 2006 um 11:24 Uhr als Antwort auf: Doping: Lösungsvorschläge, keine grosse Schlammschlacht! Patrolled by Opera #640452Quote:das problem liegt darin (auch wenn diese idee, das analysieren von schwankungen bei den blutwerten, ziemlich interessant klingt ), dass wenn man die fahrer so minuziös überprüfen müsste, damit der sport überhaupt existieren kann, sie sich dann wirklich wie schwerverbrecher vorkommen müssten. sowas kann auf die dauer nicht gutgehen und ist ethisch nicht vertretbar. zudem würde eine riesenflut von prozessen auf uns zu kommen…Da muss ich dem Ventil mal 100% zustimmen. Vor allem der letzte Satz ist nicht unwichtig. Wenn ein Fahrer aufgrund von Indizien Berufsverbot bekommt, ist das rechtlich sicher nicht zulässig.
Quote:wenn der ganze salat wirklich neu auf den teller kommen soll, dann ist es ein MUSS, dass die athleten nicht mehr intravenös versorgt werden dürften. sehe ich auch so teufelslappen.Ich dachte eigentlich, dass ist seit einigen Jahren der Fall?
Falls nicht, stimme ich grundsätzlich zu. Aber auch das ist ein zweischneidiges Schwert. Wenn z.B. Infusionen erlaubt sind, die nur zum Ausgleich des Wasserhaushalts dienen, wäre es vermutlich auch einfacher, eine GT ohne Doping zu überstehen. Zugegebenermaßen ist die Verkürzung der Etappen der sinnvollere Weg – des wird´s aber net spielen.Quote:Doping mit EPO gibt es seit Anfang der ’90er Jahre, Bluttests wurden erst 1996 eingeführt. Ich bin sicher Eigenblutdoping gibt es nicht erst seit Tyler Hamilton,Gibt´s natürlich schon länger. Da EPO aber sicher die einfachere (und wahrscheinlich auch billigere) Variante ist, wird es wohl erst in größerem Ausmaß praktiziert, seitdem EPO nachgewiesen werden kann. In irgendeinem Bericht hat dieser Tage mal wer eine Statistik in die Kamera gehalten, in der es um Auffälligkeiten des Blutvolumens ging. War wohl eine Untersuchung der UCI. In den beiden letzten Jahren vor der EPO-Nachweisbarkeit gab es jeweils einen auffälligen Fall. In den beiden Jahren danach jeweils ca. 40. Hab leider sonst nirgends was über die Studie gefunden. Würde mich interessieren, woher diese Werte kommen.
Quote:es war aber nun mal so, dass in der epoche des epo`s der das rennen gewann, der an die grenze des machbaren ging beim anwenden dieses produktes ! das ist logisch und bewiesen.Und wenn ich noch so an die Grenze gegangen wäre, hätte ich die Tour garantiert nicht gewonnen. Das ist zwar nicht bewiesen, aber doch irgendwie logisch. So einfach ist das jedenfalls nicht. Um die Tour zu gewinnen, gehört schon mehr dazu, als die richtige medizinische Versorgung.
5. Juli 2006 um 7:11 Uhr als Antwort auf: Doping: Lösungsvorschläge, keine grosse Schlammschlacht! Patrolled by Opera #640444Quote:Lance Armstrong hat sich ein Armbändchen zur Unterstützung für den Kampf gegen Krebs ausgedacht, vielleicht bringt die UCI was vergleichbares gegen Doping im Radsport? Die Einnahmen gehen dann in die Weiterentwicklung von Kontrollmethoden…Wie wärs damit:

Quote:riis war ein ballan-jünger. schloss einen vertrag mit telekom ab, und postete laut hinaus; er gewinnt die tour de france 96 ! klare worte die die arroganz von epo wiederspiegelten, er hatte mich sich und dem teufel einen packt geschlossen, die tour de france im absolutem risikobereich gewinnen zu wollen; hämatokritwert über 60 % !Deiner Meinung, dass prinzipiell alle im Peloton gedopt sind, kann ich ja noch was abgewinnen. Aber gute Leistungen (in dem Fall von Telekom) damit zu erklären, dass sie einfach noch mehr genommen haben als alle anderen und damit die Leistung nur auf´s Dopting zu reduzieren geht dann imo doch etwas zu weit.
Hab mir grad die Ergebnisse vom Giro angesehen und kann mich wieder erinnern – hatte ich doch mitbekommen damals, nur hatte ich irgendwie einen anderen Namen in Erinnerung…
Heute hat er übrigens aufgegeben.
Zu Baldato: der alte Knabe kann´s ja doch noch

Beim Zielsprint sind im ein paar Meter nach der Ziellinie Krämpfe eingeschossen. Der Sieges-Jubel ging nahtlos in ein schmerzverzerrtes Gesicht über. Sah ganz witzig aus (auch wenn´s das für ihn wohl nicht war).Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich den Giro dieses Jahr nur sehr bruchstückhaft verfolgen konnte. Gadret is mir dabei irgendwie nicht untergekommen… :rolleyes:
Die „Welle“ von Zabel war ein typisches Hinterrad-Touchieren. Sowas passiert, da kann man nix machen.
Übrigens, falls es jemanden interessiert: Auf TW1 (sollt unverschlüsselt über Astra zu empfangen sein) gibt es jeden Tag um 22:15 eine Tages-Zusammenfassung. Ich empfehle allen, die über die Radsport-Moderatoren von ARD/ZDF/Eurosport/DSF meckern, sich das mal anzusehen

Auf der Ergebnisliste bei cn werden die Fahrer alle mit Rückstand angeführt. Seltsam, dass die auf der Ergebnis-Seite der Tour-Seite als Abandons geführt werden ?(
Gadret, den ja einige im Tippspiel getippt haben (warum, hat der schon irgendwas gezeigt?), ist mit über 5 min. Rückstand jedenfalls draußen.
4. Juli 2006 um 7:05 Uhr als Antwort auf: Tour de France 3.Etappe (Tippschluss 4.7.06 10Uhr) #640428** Valverde
* Hincapie, BoogerdWie Landis mit der Haltung so gut Zeitfahren kann, ist mir ein absolutes Rätsel…
Naja, grade beim Prolog hat er ja noch nie wirklich geglänzt. Da mach ich mir jetzt noch keine Sorgen.
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