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Quote:Nein natürlich hat es Landis auch nciht gewusst, aber er war eben 11. und nciht 4., das ist schon ein enormer Unterschied.
Der Unterschied ist nicht so groß, wie er auf den ersten Blick erscheint. Denn wenn Landis die Etappe „normal“ gefahren wäre und man noch ein gutes Zeitfahren miteinrechnet, wäre er am Ende immer noch auf Platz 6 gefahren.
Quote:Außerdem vergisst du, dass Landis bereits die ganze Tour der beste Fahrer war, Klöden nicht.Das würde ich so jetzt aber nicht sagen! Vor Landis´ Einbruch gab es 2 schwere Bergetappen. Bei der ersten hatte Klöden einen wirklich schlechten Tag und verlor 1 1/2 Minuten. Bei der zweiten waren sie gleichauf.
Quote:Ich bleibe dabei, für Klöden wäre es ein Fiasko geworden, wenn er mitgefahren wäre.Gut möglich.
Quote:Zudem bezweifle ich, dsas die Gruppe dann überhaupt durchgekommen wäre.Na umso besser für Klöden!? Dann wäre Landis jetzt nicht vorne weg.
Quote:also klöden die ganze zeit als feige zu bezeichnen, nee.Man könnte ihn auch als pflaume bezeichen, aber das wäre wohl übertrieben

Nein, also im Ernst. Wenn man die Möglichkeit hat, mit viel Risiko viel zu gewinnen und das nicht tut, kann man das auch „risikobewusst“ nennen. Genausogut kann man es feige nennen. Klingt negativer, gemeint ist aber das selbe. Von daher ist die Wortwahl doch ziemlich wurscht.Aber ansonsten gebe ich dir Recht! Klöden war nicht der einzige, der sich nicht getraut hat, was zu riskieren. Aber über ihn wird hier am meisten diskutiert, daher hab ich mal vorwiegend zu ihm meine Meinung kundgetan. Aber jetzt mach ich das auch mal zu den anderen:
Der größte Feigling (oder eben der, mit dem ausgeprägtesten Risikobewusstsein) war sicher Pereiro, weil er sich von Anfang an nicht getraut hat, bei der Landis-Attacke mitzufahren. Als Zuschauer bin ich darüber recht froh, weil genau das die Situation so interessant gemacht hat. Zur Fahrweise von Pereiro hat Moreau aber völlig recht: er hat nie was riskiert, immer nur reagiert.
Bezüglich Sastre hast du sicher nicht ganz unrecht. Aber die größeren Vorteile lagen schon bei Klöden. Vor allem weil der ja noch zwei Helfer dabei gehabt hätte. Aber wie gesagt: ganz unrecht hast du sicher nicht!
Und Evans? Naja, der hätte 1-2 Plätze gutgemacht. Das er nicht gefahren ist, kann ich verstehen – fahren müssen die, die die Tour gewinnen wollen.
Ist das eigentlich sicher, dass das alles Radsportler sind?
Cowboy > Armstrong wäre naheliegend
aber auch
LAS > Lance ArmStrongRosa is wohl ein Giro-Sieger?
Pepito > Petito ?
Quote:Aber heisst sein Hund auch Piti?Ich glaube sein Kanarienvogel heißt so
Quote:Dein Teil danach: Gibt ja auch Geld für den 4….Die Differenz vom 4. bis zum 8. wird Klöden wohl verkraften können. Für den Sieger gibts geldmäßig wohl das zigfache vom Vierten – nicht nur Preisgeld, sondern wenn man Startgelder für die Kriterien nach der Tour, Werbeverträge, Gehalt der nächsten Jahre etc, miteinbezieht. Also auch hier hätte er sehr viel gewinnen aber nur sehr wenig verlieren können.
Quote:Klöden war einfach dieses Jahr nicht in der richtig guten Form (woher auch??), manche nennen es dann eben FeigheitStopp, nein! Genau dass habe ich eben NICHT gemeint. Für schlechte Form mache ich niemanden einen Vorwurf. Schon garnicht Klöden. Wie gesagt ich hatte eben den Eindruck, er hat´s nie so richtig probiert. Es sah zwar optisch immer so aus, als ginge es nicht – aber am Ende war er dann doch immer einer der ersten am Berg oben.
Quote:aber ich denke die Sportler kennen ihren Körper schon sehr genau, deswegen wird er richtig eingeschätzt haben, was er kann…Denkst du Landis hat gewusst, dass er den letzten Berg noch so rauffahren kann, wenn er schon am ersten angreift? Mit Sicherheit nicht! Er hats einfach riskiert, Klöden nicht (obwohl er sogar noch zwei Helfer hatte). Das ist der Unterschied.
Quote:Original von T-MobyQuote:Original von cedros
Es gab gestern und heute 3 Situationen, in denen er seine Position in Bezug auf den Toursieg deutlich verbessern hätte können.Was war denn die Situation heute??? Dass er mit Landis hätte mitgehen sollen?? Da wäre er so gnadenlos versenkt worden, zudem ist er in dem Moment wohl gar nciht mitgekommen. Und gestern??
1. Gestern: als Sastre attackiert hat, hätte er versuchen können, mitzugehen. Ich weiß, dass alle denken er konnte nicht. Ich sage: er hats nicht versucht! Er blieb lieber bei Landis sitzen. Als der dann wegbrach, hat er schön langsam begonnen Tempo zu machen. Nur kein Risiko, nur keinen Einbruch riskieren. Am Ende hat er das Loch zu Sastre dann im Alleingang zugefahren. Wenn er zu Beginn mit Sastre mitgegangen (und nicht eingebrochen) wäre, hätten zwei Dinge passieren können: entweder die beiden ziehen durch und hängen Pereiro ab (der wäre in dem Moment 100%ig erstmal bei Landis sitzen geblieben), oder sie lassen nach und Pereiro kommt wieder ran. In beiden Fällen hätte er zu einem der beiden heute um einiges weniger Abstand.
2. Heute zu Beginn als Landis gegangen ist. Warum lässt er da die Beine hängen? Rogers war dabei uns Sinkewitz noch vorne. Besser hätte die Situation für ihn garnicht sein können! Ich glaube kaum, dass er am ersten Berg schon platt war. Er war einfach zu feige! Nur ja nichts riskieren, lieber wieder zurückfallen lassen. Wenn es gut gegangen wäre, hätte er jetzt eine realistische Chance auf den Toursieg! Wer für einen sicheren Platz 2-4 die Chance auf den Toursieg sausen lässt, hat nicht mehr als den 4. Platz verdient.
3. Heute die Sache, dass viel zu spät Tempo gemacht wurde – wurde ja schon ausführlich diskutiert. Da haben sich alle schwerstens verkalkuliert. Richtig so! Mit dem Taschenrechner gewinnt man keine Tour!Natürlich ist es möglich, dass bei allen diesen Situationen einfach nicht mehr drin war. Aber ich hab ja auch schon geschrieben:
Quote:Ich weiß nicht, ob es aus Feigheit war, oder weil er einfach nicht konnte – in beiden Fällen hat er nicht mehr verdient, als den 4. Platz.Quote:Original von T-MobyQuote:Original von Coolman
es gab genug möglichkeiten. und wenn nicht, hätte er sie sich eben selber schaffen können. er war bisher einfach zu schwach. und heute waren sie eben zu dumm. mit etwas schnellerem tempo wäre klöden auch nicht abgehängt worden und landis weitere minuten zurück.Man hätte Klöden aber so das Genick brechen können…ist doch eigentlich recht gut gelaufen noch für Klöden…
Und dann wäre was passiert? Er wäre am Ende statt 4. vielleicht 6. oder 7. geworden. Und deshalb lässt man die Chance auf den Toursieg sausen? Feige nenn ich das!
Wenn Landis gestern so auf Sicherheit gefahren wäre, wäre er an Ende der Tour auch 5. oder 6. geworden. Aber er hat alles riskiert und alles gewonnen. Und deshalb ist er der Held und Klöden der Loser.
Nur nochmal um Missverständnisse zu vermeiden: ich kritisiere nicht Klöden (oder irgendwen anderen), weil er zu schwach ist – sondern weil er es nicht versucht hat! Leipheimer hat´s auch riskiert und es ist daneben gegangen. Egal. Er hat´s versucht, und deshalb ist er ein Held!
Quote:das is echt n ausmaß, unfassbar..und wie ich schon gestern oder vorgestern geschriebne habe, ich find ihn sympathischund hätte es ihm scohn vor heute und gestern gegönnt..weil ich finde er redet nett und verhält sich korrekt und so..Versteh auch nicht so ganz, warum er hier so verhasst ist ?(
Der Fescheste is er nicht grade – aber danach vergebe ich eigentlich nicht meine Symphatien…Floyd, mein Held!
Endlich mal jemand, der sich was getraut hat und alles riskiert hat! Genauso soll das aussehen!
OK, Leipheimer hat´s gestern auch versucht, aber da is es voll in die Hose gegangen.
Ich hoffe wirklich, dass Klöden nicht mehr aufs Podium kommt. So viel Passivität sollte wirklicht nicht belohnt werden. Es gab gestern und heute 3 Situationen, in denen er seine Position in Bezug auf den Toursieg deutlich verbessern hätte können. Er hat alle drei verstreichen lassen. Ich weiß nicht, ob es aus Feigheit war, oder weil er einfach nicht konnte – in beiden Fällen hat er nicht mehr verdient, als den 4. Platz.
Mein zweiter Held bei dieser Tour ist übrigens Dessel. Schade wegen dem Sturz heute, im GK wird sich das aber wohl nicht auswirken. Hat vielleicht 30 Sekunden gekostet und Menchov hätte ihn spätestens beim Zeitfahren ohnehin überholt.
Moreau war heute ja auch beeindruckend. Wenn Klöden nur einen Tag sowas gezeigt hätte, wie Moreau heute, dann hätte ich ihm ja einen Podiumsplatz gegönnt.
Aber eigentlich kann ich diese ganzen T-Mobile-typischen Wenn-Sätze schon garnicht mehr hören…
20. Juli 2006 um 10:10 Uhr als Antwort auf: Eine revolutionäre Zukunft? Bester Jungprofi 2006 #640381Quote:25. am AdH (ohne ausreißer) und jetzt wieder 16.Gut möglich, dass die Schwäche in AdH auf den Ruhetag zurückzuführen ist. Manche Fahrer tun sich am ersten Tag nach dem Ruhetag sehr schwer. Könnte also durchaus sein, dass er sich heute nochmal ein bisschen steigert. Aber rein optisch wirkt er schon ziemlich fertig.
Quote:Ist Robbitobbi ein 2.account?Kann ich auch nicht sicher sagen, sieht aber eher sauber aus.
Heute wird 100%ig eine Ausreißergruppe durchkommen, jede Wette. Denke sogar, dass sie mit relativ großem Vorsprung ankommen werden. Ich denke, Simoni hat da gute Chancen. Rasmussen könnte auch dabei sein. Parra sicher nicht – der hat zu wenig Rückstand im GK.
GK-mäßig wird vor dem Schlussanstieg garnix passieren! Es kommen noch zwei schwere Tage, da wird kein GK-Fahrer sich trauen, schon vorher was zu probieren, auch keine Mannschaft ernsthaft Tempo machen.
18. Juli 2006 um 7:47 Uhr als Antwort auf: Tour de France 15.Etappe (Tippschluss 18.07.2006 10 Uhr) #640506** Rasmussen
* Simoni, HincapieQuote:cedros ist gegangen ohne ein wort zu sagen..Ich möchte hier ja nicht den Spielverderber spielen

Nur weil sie verschiedene IPs haben, heißt das ja nicht, dass sie nicht nicht zusammen gehören, bzw. dass man Sie nicht zuordnen kann. Ich weiß, wem die Accounts gehören

das müsstest DU doch am besten wissen!
kleiner Scherz

nein, sie hatten bei Ihren posts nicht die selbe IP – was im Zeitalter dynamischer IPs allerdings auch nicht verwunderlich ist
Quote:es blieb ihm gar nichts anderes übrig, denke ich. das war ein befehl von der teamleitung und entsprach auch der realität. boogerd war klar stärker heute, und hätte die etappe auch gewinnen können hätte er „ausgang“ bekommen.Das musst du mir jetzt aber erklären. Er ist doch den Berg bis zum ende am Anschlag hochgefahren? Wie hätte er denn noch schneller fahren können sollen? Er hat ja vor dem Schlussanstieg auch keine Führungsarbeit geleistet (wäre mir entgangen), hätte sich also auch nirgends noch mehr schonnen können.
OK, er fuhr im Flachen am Hinterrad von Rasmussen, der wohl nicht allzuviel Windschatten hergibt
Quote:Original von Coolman
ganz schwach die etappe. habe heute extra den ganzen tag eingeplant und jetzt doch sowas von enttäuscht. und am ende sind dann auch noch drei defensivfahrer vorne. schlimmer geht es nicht mehr. ich sehe schwarz für die tour. das wird bodenlos. ein berg heute hätte auch gereicht. ist mir auch egal, wer stark oder schwach fuhr, ich bin einfach von der etappe enttäuscht und auch von der jetzigen situation im gk. ich muss mich erstmal erholen.Ja, war dann doch wieder so ein 08/15 Rennverlauf, keiner hat sich was getraut. Das kann aber in den Alben schon ganz anders aussehen. Denn jetzt ist ein Fahrer vorne, der keine besonders starke Mannschaft hinter sich hat. Das eröffnet noch einige interessante taktische Möglichkeiten. Mal sehen…
„Weit überm Zenit“ ist für Totschnig nach einem 11. Platz sicher schwer übertrieben. Sein Ziel war vor der Tour Top 5 – das ist wohl nicht drin, aber das war´s auch vorher realistisch betrachtet nicht. Aber Totschnig legt in der dritten Woche immer noch ein Schäufelchen zu – im Gegensatz zu vielen anderen. Bin daher eigentlich recht optimistisch, dass er die Top10 noch schafft.
Die Gerols heute alle deutlich besser als gestern noch. Haben wohl die Mannschaftswertung heute gewonnen und dürften die Führung in der Teamwertung übernommen haben, wenn ich überschlagsmäßig richtig hinbekommen hab.
Ich glaube nicht, dass Landis in Paris ganz oben steht. Er hat eigentlich immer auch schlechte Tage. Das gilt eigentlich auch für Menchov, aber dem traue ich das noch eher zu. Klöden is aber mit Sicherheit noch nicht aus dem Rennen.
http://www.cyclingnews.com/photos/2006/tour06/index.php?id=/photos/2006/tour06/tour0610/IMG_1108
Wenn er sich am Morgen die Birne noch ordentlich rasiert hätte, hätte er die Etappe wahrscheinlich gewonnen. Mit dem Gewicht, dass er da am Kopf trägt, kann man ja nix gewinnen

Von Gerolsteiner bin ich ziemlich enttäuscht. Bei Leipheimer konnte man ja nach dem Zeitfahren schon befürchten, dass in den Bergen auch nix geht. Fothen hätte bei so einer großen Gruppe auch noch dranbleiben sollen. Einzig Totsch hat sich vorne gehalten und der hat sich wohl auch nicht besonders gut gefühlt

Zu Rasmussen: bei Eurosport haben sie gestern mal erwähnt, dass er sich das Lenkerband runter genommen hat, um Gewicht zu sparen. So dämlich kann man nicht wirklich sein, oder? Konnte seinen Lenker leider nie so ausnehmen, um das zu überprüfen. Hat sonst irgendwer gesehen, ob dem wirklich so war?
12. Juli 2006 um 16:24 Uhr als Antwort auf: Tour de France 11. Etappe (Tippschluss 13.07.07 10:14) #640773** Evans
* Menchov, KlödenIch denke auch, dass T-Mobile ruhig etwas rausnehmen hätte können. Aber im Prinzip haben sich heute bei T-Mob wohl nur zwei Leute einigermaßen verausgabt – nämlich Gonchar und Kessler. Bei Mazzoleni denke ich jetzt mal, dass er sich für morgen geschont hat. Und alle anderen haben ja auch nicht übermäßig viel gearbeitet.
Unterm Strich würde ich sagen, sie haben sich zwar nicht getraut, mal längere Zeit ganz rauszunehmen um ein anderes Team in die Verantwortung zu nehmen, haben aus der Situation dann aber das beste gemacht.
Quote:Original von Escartin
Morgen passiert gar nix, da darf sich eine Gruppe mit Fahern wie Zandio oder Landaluze vorne austoben und bekommt 3-4 Minuten im Ziel, die Favoriten halten still. Dass auf solchen Etappen nichts passiert, liegt doch nicht an der An- oder Abwesenheit von Armstrong oder Ullrich. Das Profil gibt schlicht nichts anderes her.Es liegt nicht direkt an der An- oder Abwesenheit von Armstrong oder Ullrich, sondern vielmehr an der offenen Rennsituation. Es gibt keinen klaren Favoriten mit starker Mannschaft dahinter, die das Rennen kontrolliert. T-Mobile noch am ehesten. Aber auch da gibt´s einige Fragezeichen. Irgendwas passiert heute…
Würd ich auch gerne wissen. Ich hab´s leider nicht so ganz mitbekommen – hab grade nicht so ganz aufmerksam zugehört und plötzlich nur „Kanarienvogel“ gehört. Erschreckend, wie hellhörig ich bei diesem Wort bin

Ich denke, morgen könnte es durchaus interessant werden. Denn wenn nach dem letzten Berg eine Gruppe von 20-40 Leuten vorne ist: wer macht dann das Tempo? Ich bin mir nicht sicher, ob sich da eine Mannschaft findet, die die Gruppe ins Ziel führt. Könnte mir gut vorstellen, dass da am flachen Ende der Etappe noch ganz ordentlich attackiert wird.
Is mir auch aufgefallen, dass am Horn deutlich weniger Zuschauer waren, als in den letzten Jahren. Hat wohl mehrere Gründe: Dopingaffäre; Fußball-WM; Wochentag; Ferienbeginn war glaub ich erst danach; man hat wohl auch nicht mit so starken Leistungen der Österreicher gerechnet – macht in Summe wohl doch ein paar Zuschauer weniger. In den letzten Jahren war da eigentlich schon immer ordentlich was los…
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