Crack Vanavama

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  • als Antwort auf: 2.x Rennen 2022 #755988
    Crack Vanavama
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    Hat eigentlich schon jemand Marco Brenner entdeckt? Als Augsburger natürlich lang auf meinem Schirm, aber heute starker Fünfter in Polen. Fähigkeiten eines Klassementfahrers, mal sehen, wie gut er wird. Bei den Junioren jedenfalls überragend gewesen und U23 auch übersprungen.

    Mir auch noch völlig unbekannt: Bastien Tronchon, gewinnt die Picon-Blanco-Etappe in Burgos. Beides 02er, Ag2r-Stagiairie, aber keine Ahnung, was der werden soll. Endschneller Hügelmann?


    Crack Mövenarsch (ohne Klasse)

    als Antwort auf: Tour de France 2022 #755961
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    Gestern den ganzen Tag gesoffen statt zuzuschauen, erste Vogesenetappe bei dem Frauen aber wohl mit dem Prädikat episch, auch wenn damit ne ganze Woche rennen zuvor im Flachen etwas belanglos wird. AvV sah ja angreifbar aus, fast schon schwächelnd, schenkt hier allen bis auf Vollering über 5 Minuten ein umd nagelt das GK dann an einem Tag fest. Attackiert schon am ersten Tag.

    Heute dann planche und Feierabend. Habs aber gern gesehen, schön, dass Frauenrennen jetzt auch dazu gehört, sollte sich auf Anhieb etabliert haben.


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    als Antwort auf: Tour de France 2022 #755912
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    Würde den Faden einfach weiterführen: Wie stark ging eigentlich das Frauenrennen los? Niewadoma und Longo schon jetzt fast ne Minute auf Van Vleuten rausgefahren, dafür Cavalli raus mit nem üblen Unfall (Frain müsste dafür lange gesperrt werden). Lippert hat auch schon ordentlich Zeit gefressen. Aber gut, dass es schon so viel Action im GK gibt, obwohl nur die letzten zwei Etappen in die Berge gehen.


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    als Antwort auf: Tour de France 2022 #755910
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    Entspannt reinrollen kann er in Alpe d’Huez. In Paris entspannt reinrollen können die Fahrer, für die es um nichts mehr geht. Für Sprinter ist das eine Institution. Da muss man schon in anderen Sphären schweben, wenn man sich dafür zu schick ist.

    Sagt ja auch niemand, dass er das nicht darf. Es ist halt arrogant.


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    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Woche, 6 Tage von Crack Vanavama.
    als Antwort auf: Tour de France 2022 #755906
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    Muss noch was rausrotzen: Bis zu 11. Etappe gab’s ständig Geraune, dass Pogacar übermenschlich sei, ungeheuer, viel zu gut, etc, natürlich alles mit dem Subtext: Der muss gedopt sein, so gut wie der ist (natürlich nicht hier, sondern in Kreisen, die während der Tour de France die unangenehmsten sind: Leute mit viel Reichweite und ohne Ahnung, Sportjournalisten großer deutscher Medien die sich höchstens 4 Wochen im Jahr mit Radsport beschäftigen halt).

    Am Ende der Tour ist Jumbo-Visma so überlegen, dass sie van Aert nicht mal um Paris mitsprinten lassen, sondern hinten Arm in Arm über die Ziellinie fahren (anderes Thema, aber ich fand’s furchtbar daneben und arrogant. Dachte mir: Du bist dir zu fein für den Sprint auf den Champs-Élysées? Es kommen auch noch andere Zeit, da wärst du froh mitgesprintet zu sein. Für ein Foto? Alter.) Und obwohl – wenn es große Dopingskandale im Radsport gab, meistens mehr oder weniger ganze Teams betroffen waren – ist das Geraune wie bei Pogacar überhaupt nicht zu hören. Um letzteres bin ich ja froh, der Sport hat sich die Unschuldvermutung zurück verdient. Aber wieso dann gegenüber Pogacar? Vielleicht ist ihnen dann auch aufgefallen: Nur weil jemand schnell ist, gleich Doping zu unterstellen, ist dann vielleicht auch ein bisschen zu kurz gesprungen und ziemlich unterkomplex. Dass man dann nicht einfach gleich dem nächsten irgend nen Verdacht unterjubelt, kam dann wohl doch an.

    Was trotzdem gleich bleibt: Jumbo geht mir mittlerweile ziemlich auf den Sack.


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    als Antwort auf: Tour de France 2022 #755876
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    Und wenn van aert es nicht wenigstens mal probiert ein GT auf klassement zu fahren, werden wir nie wissen, ob ers könnte. Auch er nicht, was echt blöd wäre. Das müsste dann auch die Tour sein: der Giro passt nicht zum Frühjahrsprogramm, die vuelta nicht zur WM. Oder weiß er schon, dass ihm für drei Wochen die Konstanz in den Bergen fehlt? Immerhin geht er da manchmal ganz auf. Aber liegt imho eher am helferstatus


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    als Antwort auf: Tour de France 2022 #755875
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    Wo soll das Problem mit dem Geschke-Interview sein? Gute Fragen, interessante Antworten! Man kommt dem Sportler und seinem Innenleben näher, so sollte es sein. Kein Zufall, dass Eurosport ähnliche Fragen gestellt hat. Wenn Geschke nicht den Kopf für ein Interview und die offensichtlichen fragen nach seiner Laune gehabt, hätte er das Interview nicht machen müssen. Aber offenbar hat er kein Problem damit, auch in der Lage offen zu sprechen. Toller Typ.

    Bashing gegen Florian Naß und den Rest immer gerne, aber nicht blind und planlos. Die ARD sendet genug ahnungslosen Mist von der Tour, da braucht man sich nicht auf ein normales bis gutes Interview stürzen.


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    als Antwort auf: Tour de France 2022 #755835
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    Lies du nochmal…

    <hr>

    SELBER SELBER klasse KV mach mal Fenster auf Kipp


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    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Wochen, 4 Tage von Crack Vanavama.
    als Antwort auf: Tour de France 2022 #755833
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    Für mich clever von Vingegard zu warten. Pogacar ist nämlich richtig Racing gefahren da runter, hat versucht, Vingegard abzuhängen, auch auf Kosten von nem Sturz evtl. Den Zahn hat er ihm durchs Warten jetzt definitiv gezogen. Und nur nach Hautacam selbst wird er ihm nicht mehr als ne Minute abnehmen. Und über ne Minute verteidigt er safe im zeitfahren.


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    als Antwort auf: Tour de France 2022 #755822
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    Crack Arschavana ist mit dem KV nicht einverstanden aber sagt dann im Prinzip das gleiche? Neue Höhen des Besserwisssertums erklommen…

    Du bist ja schon blöd, aber so blöd brauchst du jetzt auch nicht tun. Lies einfach nochmal bis du den Konjunktiv verstehst


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    als Antwort auf: Tour de France 2022 #755818
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    Geschke hat’s heut nicht mehr. Mehr als hoffen, dass Ciccone, Meintjes, Pogacar und Vingegaard heute allesamt nicht mehr wirklich punkten, bleibt ihm jetzt nicht mehr übrig. Unglaublich harte Anfangsphase zudem, auch durch den Kampf um die Erbsen. Vingegaard und Pogacar beide schon fast isoliert.


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    als Antwort auf: Tour de France 2022 #755816
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    Man hat doch ganz offenbar gestern nicht versucht, am Schlussanstieg Sekunden rauszuholen. 75m vorm Ziel hat Pogacar angezogen und Vingegaard übersprintet, das wars. Hätte er es 300m vorm Ziel oder so mal probiert würde ich das Argument noch nachvollziehen können, aber so war doch klar, dass er Vingegaard keine Zeit abnimmt.


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    als Antwort auf: Tour de France 2022 #755812
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    Und Simoni geht jetzt wirklich im Bergtrikot in die letzte bergetappe. Dachte bisher fast an jedem Tag dass es sein letzter in den Erbsen sein dürfte, und heut ehrlich gesagt auch wieder, auch wenns jetzt viel zu bitter wäre. Wobei zum Glück außer meintjes, pogacar und Vingegaard wohl keiner die Beine haben dürfte um ihn zu gefährden. Ob meintjes in die gruppe geht heut? Schwierige frage. Bleiben die zwei dominatoren: die lassen vielleicht die gruppe gewinnen. Wenn nicht, muss geschke unbedingt den Aubisque holen, und das wird schwer genug. Worst case halt, wenn powless oder ciccone entgegen dem bisherigen Eindruck doch noch aus der Gruppe glänzen können heute. Blöd halt, dass geschke gestern Energie in der Gruppe investiert hat für 6 Punkte. Das ist wenig – aber vielleicht warens ja doch die entscheidenden am Ende.


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    als Antwort auf: Tour de France 2022 #755811
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    Yates jetzt 9. statt 6., das eigentlich auch schon wurscht. Nur natürlich damit gar keine Bedrohung für Vingegaard mehr. Pidcock am gleichen Tag abgehängt – wenn man das so sieht Katastrophe eigentlich, dass ineos drei Wochen lang mit mindestens drei Leuten in den top ten fährt und nie den Attackenreigen startet, mit dem man diese Überzahl ausnutzt. Immerhin haben sie Glück, ihr bester Mann steht’s wohl drei Wochen durch und sie fahren aufs Podium.

    Wenn nichts außergewöhnliches passiert, steht das Podium jetzt. Wobei es jumbo natürlich zu wünschen wäre, wenn sie für die gleiche Verwaltertaktik wie 2020 genauso bestraft würden. Vingegaard hat nen guten, aber keinen bombensicheren Vorsprung. Hätte schon mal versuchen müssen, das auszubauen, statt nur am Hinterrad zu nerven, eben so wie Roglic 20.

    Klar hätte man nulty die etappe geben können. Pogacar hatte ja eindeutig signalisiert, dass er nicht mehr attackieren kann, sonst hätte er das gemacht. Und über alles weitere kann man ja reden, hab eigentlich sogar damit gerechnet dass die nulty die etappe geben. Dieser unnötige springt dann doof. KV these, dass bei normalem peyresourde mehr passiert wäre, seh ich aber nicht so. Also schon, hätte ich auch so gesehen, wenn sie wenigstens auf dem letzten Kilometer attackiert hätten, aber es wurde ja gar nicht attackiert, nur sprint. Das wäre bei normalem peyresourde (bzw. sind sie 2012 oder iwann bei der vuelta auch mal nach peyraguedes ohne das steile Flugfeld am Schluss) dann auch so gewesen. Potential für mehr Attacken bieten grundsätzlich Anstiege, die am Schluss nicht noch die supermegahammerkrasse Rampe haben, ohnehin.


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    als Antwort auf: Tour de France 2022 #755770
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    Man kann doch um Gottes Willen nicht von Top 10 Deutschland Tour auf einen Tour-de-France-Sieger schließen. Finde ich.

    Das ist echt ne sehr merkwürdige Antwort, weil ich genau das ja auch sage: „Von Tour-Sieger ist das natürlich immer noch mega weit entfernt.“ Ich hab ihn da einfach das erste Mal auf den Zettel bekommen, als Talent freilich nur, nicht als zukünftiger Tour-Sieger logischerweise.

    Froome war definitiv ne Vollwurst. Als Nachwuchsfahrer ganz ok, aber gleich mal den Sprung zu den Großen überhaupt nicht geschafft. Dann plötzlich die Vuelta gewonnen und Tour-Dominator – ja, als ob. Kombiniert mit den Entwicklungen von G und Wiggins ist das natürlich ne ganz komische Geschichte. Dass die Entwicklung von Riis (und Armstrong natürlich ebenso) dem ganzen ähnelt ist übrigens kein Argument gegen „Betrügerteam“, @KV. Wiggins und Thomas natürlich anders gelagert als Froome. Thomas schon immer ein toller Rennfahrer, nur bis 2015 natürlich keiner fürs Gebirge. Aber immerhin grundsätzlich talentiert. Wiggins auch vor Sky schon ganz klar ein Top-Fahrer, aber halt nur auf der Bahn. Auf der Straße selbst bis 10km bestenfalls ein Mitfavorit, sonst unnütz. Die Theorie wird etwas torpediert davon, dass er sein GT-coming-out noch bei Garmin hatte. Trotzdem ja danach auch bei Sky erstmal eineinhalb Jahre im Gebirge unfähig.

    Von Bernal und Martinez war nie die Rede. Das sind völlig logische GT-Fahrer (bzw. -Sieger)

    Und zur potentiell schlecht für den Radsport-These: Das ist es ja nur dann, wenn Pogacar von einer möglichen Niederlage so gekränkt wäre, dass er jetzt das ganze Jahr nur Tourist ist und nur noch die Tour voll fährt. Das sehe ich aber überhaupt nicht kommen. Sollte Vingegaard ein Wenig-Fahrer mit klarem Tour-Fokus sein nimmt uns das den Spaß an Pogacar ja nicht zwingend weg.


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    als Antwort auf: Tour de France 2022 #755765
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    Nochw as zu Vingegaard: Hab den das erste Mal bei der Deutschland Tour wahrgenommen, da war er 2019 am Ende in den Top Ten. Dann gecheckt, dass das der Zakopane-Sieger war, der dann tags drauf aus den Schuhen gefahren wurde. Sivakov, Hindley, Vingegaard klingt rückblickend natürlich nach ner Top-Gruppe, damals nicht klar, dass gleich zwei von denen (wohl) mal ne GT gewinnen sollten – und dass Sivakov den langsamsten Fortschritt macht, auch überraschend. D-Tour war jedenfalls auch kein schlechter Auftritt, immerhin zerlegte auf der Etappe Quick Step mit Evenepoel und Mas das Feld, distanzierte u.a. Nibali. Von Tour-Sieger ist das natürlich immer noch mega weit entfernt. Aber jedenfalls: Er ist nicht wie Pogacar, Bernal oder Quintana so einer, der schon als Junior und U23-Fahrer super stark war und dann logischerweise bei den Großen auch glänzt. Aber Froome ist er auch nicht. Vingegaard hat eher so wie Dumoulin, Geoghegan Hart oder Carapaz schon früh angedeutet, dass er Potential hat, nur das Ende das Fahnenstange war unvorstellbar. Vollnullen, die plötzlich GTs gewinnen, das gibt’s nur im Betrügerteam Sky.


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    als Antwort auf: Tour de France 2022 #755717
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    Ja schon klar dass auch Vingegaard das Zeitfahren gewinnen könnte. Aber Pogacars Taktik muss sein, wenn er Vingegaard nicht auf einen Schlag 2min abnehmen kann, wonach es aktuell eben nicht aussieht, immer wieder Sekunden zurückzuholen, auch mit Boni, und sich so in die Lage zu bringen, im Zeitfahren nochmal alles umzubiegen. Sagt natürlich niemand, dass das einfach so klappt, aber er muss Vingegaard halt nunmal irgendwo klar oder mehrfach schlagen, sonst kann er natürlich nicht gewinnen.

    An den neuen: KVs Texte sind immer dann lesenswert, wenn seine beleidigungen kreativ werden. Da hat er gerade aber Luft nach oben. Interessant finde ich aber, wieso man im Jahr 2022 Radsport verfolgt, wenn man offenbar immer noch mit dem Sport primär Doping verbindet und sportliches Geschehen nicht sportlich, sondern aus Dopingsicht betrachtet? Kritische Betrachtungen immer gerne, aber bitte mit Hand und Fuß, sonst lässt man’s lieber ganz


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    als Antwort auf: Tour de France 2022 #755700
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    Nicht ganz unwichtig natürlich, dass es noch ein Zeitfahren gibt. Also Pogacar muss natürlich nicht die vollen 2.22 in den Bergen aufholen, genauso wie Thomas. Sie müssten auf 45sec dran sein und ihn dann halt im Zeitfahren schlagen. Das geht natürlich nur, wenn sie mann gegen Mann halt wirklich besser sind als Vingegaard, aber vielleicht hat der ja auch nochmal nen mittelmäßigen Tag und verliert ne Minute.


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    als Antwort auf: Tour de France 2022 #755691
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    Und Pogacar ist klar der beste Fahrer im Feld, aber keine unbesiegbare Maschine einfach. Das ist mit Blick auf Epo-Zeiten als Armstrong einfach gemacht hat was er wollte schlicht ein gutes Zeichen für den Radsport.


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    als Antwort auf: Tour de France 2022 #755690
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    @Bärenklaue: van der Poel war nix dieses Jahr und ist auch schon ausgestiegen. Mal sehen, was im Herbst noch geht bei ihm.

    Pogacar wurde halt kaputt gefahren und kam nicht zum Essen, hat doch in seiner eigenen Art auf der Abfahrt gezeigt dass er was zu essen braucht. Super Typ, für ihn ist das alles ein Spiel, sogar wenn er am Limit ist behält er den Spaß an der Sache. Klar, er hat da vielleicht auch bluffen wollen indem er den betont lockeren gespielt hat, aber die Gesten sind halt schon vielsagend. Lappi hat aber natürlich recht, Corona könnte auch ne Rolle spielen.


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    als Antwort auf: Tour de France 2022 #755565
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    Hirschi hätte die Tour ja nicht fahren sollen, weil er Corona hatte und das Team ihn nicht zu früh wieder einsetzen wollte, da habe man Erfahrungen mit Spätfolgen gehabt. Jetzt fährt er doch, aber ist weit unter Form und fast nicht wettbewerbsfähig. Unterm Strich sehr merkwürdig, dass er jetzt doch dabei ist.


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    als Antwort auf: Tour de France 2022 #755556
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    Super Planche ist tatsächlich ein Spannungskiller. Heute natürlich nicht, 19 ging’s auch, aber da war der Faktor beide male dass man an der Flamme Rouge noch nicht wusste, ob ein Ausreißer durchkommt. Die Spannung kann man auf einer Flachetappe natürlich auch haben – GK-mäßig hätte man heute auch Huy fahren können, das hätte etwa einen gleich langen Klassementfight bedeutet. Aus Barbarensicht halt noch besonders spannend, Kämna ist da wirklich sauber hochgezogen, McNulty, Bennett und Majka haben dem ja kaum was abgenommen, aber Abstand unten in Plancher auch eben nicht so groß. Heute Anfängerfehler gemacht und ARD geguckt (weil daheim zu Besuch und Papa den Fernseher schon an hatte, als ich von der Ausfahrt heim kam), als Florian Naß Kämna rund 400m vorm Ziel zum Etappensieger erklärt hat brach mein Herz weil damit klar war, dass es nix werden wird. Naß dann mit dem Kunststück, kurz darauf auch noch Vingegaard zum Etappensieger zu erklären. Glück für ihn, dass dann die Ziellinie kam, sonst hätte er vor Pogacar noch das ganze restliche Peloton genannt.

    Bora will ich trotz der massiven Antipathie gegen das Team jetzt nicht zu hart rannehmen, weil Kämna ja schon fast gewonnen hätte. Aber trotzdem peinlich: Vlasov fährt hier als einer der besten Herausforderer für Pogacar zur Tour, spätestens seit dem Giro-Sieg erzählt man überall, wie man sich jetzt auf die GTs ausgerichtet hat und dann ist Vlasov an nem schwachen Tag einfach allein, kein Konrad, kein Großschartner, kein Schachmann da zum helfen. Wie O’Connor einer der Verlierer damit der ersten Woche, aber beide auch gestürzt.

    Und Wout van Aert: Ausreißen gestern vielleicht noch ok, aber dann auf Biegen und Brechen durchzuziehen und dann den Rest doch fahren lassen ziemlich unnötig. Zumal ich einfach finde, man sollte den als Option fürs GK warmhalten. Nicht als Podiumsfahrer an sich, sondern als Schachfigur. Bis zum Telegraphe hätte man den schon in den vorderen Klassementplätzen bringen können – ja nach Performance heute, mit noch so ner Attacke wie am Dienstag in der Schweiz dann und Bonussekunden möglicherweise auch mit 2, 3 Minuten Vorsprung auf den Rest, wie Alaphilippe 2019. Und dann wäre ich mal gespannt, zumindest hätte Jumbo Dutzende Optionen mehr.


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    als Antwort auf: Tour de France 2022 #755474
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    Als Jakobsen damals von Groenewegen fast tot gefahren wurde waren alle total alert, aber die Aufregung dauerte nur kurz. Der sprint von van aert war irregulär, er hätte zwingend relegiert werden müssen.

    (die Wut auf Groenewegen damals ohnehin völlig unfair, der ist weitgehend nur so gesprintet, wie es alle immer tun. Damals gings halt schief – wenn man das Verhalten aber nicht konsequent sanktioniert, braucht man sich nicht wundern wenn bei einem bergab highspeedsprint bei dem zwei Hardliner aufeinandertreffen mal was schief geht)


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    als Antwort auf: Tour de France 2022 #755391
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    Krass, so lange kein Sprint hatte ich nicht auf dem Schirm. Schon heftig, also dass Cav (der eh nicht in der Liste steht, sondern Jakobsen, trotzdem redet man ständig vom 35. Etappensieg) oder Bennett wieder grün holen scheint dann relativ unwahrscheinlich. Auferstehung für Sagan oder Matthews dann vielleicht? Gegen Matthews spricht, dass er noch Groenewegen im Team hat. Oder bluffen vdP und WvA und gehen doch auf grün? Ist Ewan in der Verlosung evtl? Der schwankt ja massiv zwischen hügelfest und bergauf komplett unbrauchbar. Solange Sagan nicht doch wieder ne Maschine ist, was ich nicht glaube, riecht der Kampf um grün nach nem Schneckenrennen zwischen will nicht und kann nicht. Am Ende gewinnt Pogacar einfach alle Wertungen…

    Bis auf die Megève-Etappe aber nix dabei, was ich doof finde. Aber joa, Sprint-Überfühungsetappe nach Schöne Mädchen, dafür Transfer nach Albertville und zudem Megève streichen hätte der Ausgewogenheit gut getan. St. Etienne und Calais aber für mich recht sicher Sprint, wenn die Chancen so knapp sind. Vielleicht ohne ein, zwei Dicke, aber schon nicht nur für die Matthews‘ dieser Welt.


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    als Antwort auf: 2.x Rennen 2022 #755382
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    Wilde Szenen bei der Belgien-Rundfahrt gestern: https://www.youtube.com/watch?v=ccqMJ5_sOW4

    Schmid ging als Gesamtführender zeitgleich mit Wellens in die letzte Etappe, auf dem Goldenen Kilometer mit drei Bonussprints baut dann sein Teamkollege Lampaert Wellens zwei Mal ein, beide Mal mit recht offensichtlichem Körpereinsatz. Wurde auch disqualifiziert dafür. Natürlich extrem unfair, wenn ein Fahrer für seinen Teamkollegen Unsportlichkeiten begeht. Die DQ bringt Wellens natürlich gar nix. Andererseits kann man Schmid halt auch schlecht für das Vergehen seines Teamkollegen sanktionieren. Oder doch? Immerhin ist Radsport auch ein Teamsport und es kommt mir zumindest gerechter vor, irgendwie gegen ganz DSQ vorzugehen als sie am Ende noch mit dem Gesamtsieg zu belohnen. Das fairste für mich wäre jedenfalls unterm Strich, eine massive Strafe für Lampaert. 3 Monate Sperre oder so – ja, das klingt sauhart, aber man muss bedenken, ein Monat ist oft nicht viel im Rennkalender.

    Wenn man einen Fahrer damit belegt, der eh eine Rennpause eingeplant hat, dann ist der eine Monat völlig unnütz. Sehe da eine Analogie zu den Fußball-Regeln: Da bekommt ein Trainer auch glatt rot, wenn er nur einen Ball wegschießt, einfach deshalb, weil eine gelbe Karte für einen Trainer ziemlich unwichtig ist. Wenn also die übliche Strafe – für so eine Rangelei ist DQ oder Relegation völlig ok normalerweise – im speziellen Fall ihr Ziel verfehlt, muss sie erhöht werden. Ok, vielleicht reicht ein Monat auch dann. Aber eine Sperre obendrauf für Lampaert würde dem ganzen am gerechtesten werden, finde ich.

    Obendrauf muss man aber find ich schon diskutieren: Wie wild wars im speziellen Fall überhaupt? Ohne die große Aufmerksamkeit für den Fall, weil es so ungewöhnlich war und um den Gesamtsieg ging, hätte die Jury wahrscheinlich wieder nix unternommen. War ja kein Boxkampf auf dem Rad tbf, bloß ein etwas unfaires Geschiebe. Also verstehe es, wenn man die Aufregung übertrieben findet, ok. Ich bin da aber auf der anderen Seite: Gerade seit dem Jakobsen-Crash sollte sich durchgesetzt haben, irreguläre Sprints immer zu sanktionieren, gern auch empfindlich. Und nicht nur dann, wenn jemand auch wirklich stürzt.

    Summa summarum: Unfairer Ellbogeneinsatz, zudem dreckige Aktion, weil selbst nix auf dem Spiel stand. Deshalb bitte über die DQ für Lampaert hinaus sanktionieren, einfach der Gerechtigkeit wegen und auch ein bisschen, damit das keine Schule macht. Wobei ich da die Gefahr für überschaubar halte, wäre sonst ja schon viel häufiger passiert und ich glaub das Fairplay im Peloton ist normal schon ausgeprägter als in anderen Sportarten. Die wissen auch, sie sitzen im selben Boot, das mit bis zu 60km/h durch Häuserschluchten ballert, Stürze können tödlich sein, man passt auch ein wenig aufeinander auf. Mit einer weiteren Strafe macht man vielleicht gerade darauf nochmal aufmerksam.


    Crack Mövenarsch (ohne Klasse)

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