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Van Aert ist ein Tour de France Phänomen, seine Auftritte da lassen ihn beim breiten Publikum als Superstar erscheinen. Ist er ja auch, und die Vielseitigkeit ist ebenso beeindruckend. Aber er muss aufpassen, dass er nicht als die Nummer 2 auf allen Terrains in die Bücher eingeht. De facto ist MvP halt besser und erfolgreicher im direkten Vergleich.
Crack Mövenarsch (ohne Klasse)
Schwer zu sagen, was da passieren wird. Könnte wie Leuven laufen, aber auch wie Kopenhagen. Müsste man sich mal im Detail ansehen, da hab ich aber die Zeit nicht gerade dafür. Unter 3000 Höhenmeter auf 270 Kilometer sind jetzt auch nicht so mega viel. Kommt auf die Prozente an denk ich, und wie viel Einfluss der verwinkelte Kurs hat. Kopenhagen war in der Hinsicht ja nicht so wild, einigermaßen gut zu kontrollieren, Leuven war da viel verwinkelter. Remco muss auf jeden Fall sehr früh gehen, wenn ers wieder holen will. Aber das tut er sicher eh.
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Bauernfeind ist natürlich ein lustiger Name aber nicht so ungewöhnlich. Verweise zB auf Kathrin Bauernfeind
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Jou. Ist der dritte Satz in ihrem Wikipedia-Artikel: „Erst mit 24 Jahren kam Annemiek van Vleuten zum Leistungsradsport.“
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Das hat insgesamt sehr viel Spaß gemacht, zuzusehen! Wie letztes Jahr braucht man bei den Frauen keine riesigen Berge, um Abstände zu bewirken und Action zu machen. Schon die vierte Etappe war großartig, wie Vollering und AvV da schon große Lücken gerissen haben war der richtige Auftakt zum GK-Kampf. Trotzdem würde ich mir schon gute zwei, drei Bergetappen wünschen, wenn man schon ne ganze Woche fährt. Ob es dafür ne Ankunft wie auf dem Tourmalet sein muss, weiß ich jetzt nicht. Der ist halt mythisch und so, aber das war ja jetzt keine Mehrpässefahrt, sondern eine Etappe mit zwei Bergen, und von 1 bis 10 sinds dann trotzdem sieben Minuten, zwischen 1 und 2 auch schon zwei. Kann man da nicht auch nach La Mongie nur fahren (man kann ja „La Mongie – Col du Tourmalet“ auf die Karte schreiben fürs Marketing) oder übern Tourmalet und dann nach Cauterets zB oder umdrehen und Finale auf dem Aspin? Klar, irgendwie muss man die mystischen Tour-Pässe auch prominent einbinden, aber so weiß man halt, dass aller Action und Lücken zum Trotz so 30 bis 60sec große Lücken auf den Hügeletappen nicht so wertvoll sind.
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Sitz im Zug und kann nix sehen, da gewinnt Liane Lippert. Stark!
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Campenaerts ne absolute Maschine. Dem gebührt der Erfolg der Gruppe wohl zu 70%, das andere belgische Team profitiert aber davon (wobei noch ein zweiter Platz für Lotto als Zweitliga-Team auch nicht so falsch ist). Asgreen gönn ichs, dem blöden Lefevre aber nicht, und für Eenkhorn natürlich blöd, dass er die Vorarbeit nicht umsetzen konnte. Unangenehm für ihn im Teambus wahrscheinlich.
Ahhhh und Philipsen scheint sich bei dieser Tour echt als unangenehmer Affe zu entpuppen. Was sollte die Aktion bei Eenkhorns Attacke?
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Talking of 2011: Ein Wunder im Rückblick für mich, dass Voeckler nach Alpe d’Huez nur 3min kassiert hat. Der war am Galibier ja schon weg und im Eimer. Aber wahrscheinlich einfach nochmal mit ganz anderer Schmerztoleranz als der Durchschnittskletterer. Und in der Form seines Lebens halt (Fand Top Ten damals gar nicht so überraschend, der hatte vorher (hab nachgesehen, bei Trentino und Dauphinee) schon deutlich verbesserte Bergform angedeutet – dass am Ende eigentlich nur eine Etappe für den Gesamtsieg fehlte, war halt die Sensation
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Das war jetzt kein historischer Einbruch gestern. 6min an nem 30km-Berg sind schnell weg. Überraschend halt, dass es so eine Rakete wie Pogacar erwischt. Aber am Granon letztes Jahr warens auch 3min. So lang muss man für derartige Einbrüche nicht in die Vergangenheit. Mollema fiel 2016 von 2 oder 3 auf 11 zurück, nachdem er auf der vorletzten Alpenetappe gestürzt war und dann zwei Packungen kassiert hat. Uran 2011 auf dem Weg ins weiße Trikot in den Alpen 28 Minuten kassiert. Legendär natürlich auch der Einbruch von Landis 2006 und das Comeback. Der hatte 10min kassiert damals! Andy Schleck hatte 2008 nen ziemlichen Einbruch, der nur unterging, weils auf der ersten Bergankunft war, dadurch bliebs weniger als Verlust in Erinnerung und mehr als Comeback ins weiße Trikot danach. Ansonsten hab ich hier noch Cadel Evans 2009 aufm Zettel. Der lag zwar vor allem weg TTT eh nur auf Platz 14 vorher, aber fing sich in den Alpen erst 4 und dann 30 Minuten Rückstand ein damals.
Basso, Evans oder Yates beim Giro wurden ja schon erwähnt. Bei der Vuelta findet man sicher auch was (dumoulin 2015 zb – wobei das schon anders war)
Heute komisch, warum nicht große Gruppe? Dass Alpecin, Lidl und Jayco nen Sprint wollen, ok, aber sonst? DSM, Intermarché, Uno-X oder Bora mit Bock auf nen billigen Top5-Platz?!?
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Was ist eigentlich mit Powless? Hat Ciccone im Kampf ums Bergtrikot nichts mehr entgegenzusetzen. Kann nicht mehr?
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Furiose Leistung von Vingegaard.
Aber wenn er am Ende mit 2,3 Minuten Vorsprung die Tour gewinnen sollte müssen wir jetzt auch nicht so tun als sei er der ultimative Dominator wie Armstrong damals.
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Währenddessen Giften sich Froome und Israel gegenseitig an. Froome meint, er wäre gut genug gewesen für die Tour. Adams als Teamchef sagt, Froome ist das Geld nicht wert. Ich sag, beides idioten.
Als Israel Froome geholt hat, war der schon zwei Jahren sportlich irrelevant. Dass er womöglich nicht wieder auf das alte Level kommt, war erwartbar. War ein ziemlich hoher Einsatz zu glauben, dass er wieder weltklasse wird. In welchem Universum Froome bei der Tour hätte Konkurrenzfähig sein sollen, wüsste ich aber auch mal gern. Das Zeug, dass er bis 2018 genommen hat, schien besser gewesen zu sein als seine jetzigen Drogen. Oder hat schwere Nachwirkungen
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Hat auch nen hervorragenden Musikgeschmack übrigens
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Zimmermann bockstark! Hätte es ihm sehr gegönnt, auch gegen Pello. Augsburger mit hervorragendem Musikgeschmack und Kampfgeist. Aber wer so einem ritt hinlegt, wird weitere Chancen kriegen. Vielleicht Donnerstag, oder sie lassen in den Alpen mal ne Gruppe durchkommen, oder diese eine relativ leichte jura etappe vielleicht auch noch mal was für puncheure
Crack Mövenarsch (ohne Klasse)
Sie lassens echt rollen im ersten Feld. Hindley hätte die Konkurrenz für Platz 3 auf Rodriguez beschränken können (Pello und Pidders noch mit Außenseiterchancen dann), Buchmann hätte in die Top Ten kommen können. Hatten aber auch nur Meeus, Buchmann, Kwiatek und noch einen oder zwei andere Ineosse zum Tempomachen da. Für Gaudu etc also nicht mehr als ein richtig blaues Auge am Ende.
Crack Mövenarsch (ohne Klasse)
Jetzt kommen Gaudu und Freunde doch wieder näher. FDJ und DSM wohl stärker als Bora und Ineos in der Nachführarbeit :O
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Glaub nicht, dass die noch auf Yates, Yates, Gaudu, Bardet und Kuss warten. Über zwei Minuten jetzt für die. Für die Ausreißer ist das natürlich auch Mist, weil die jetzt einem durchgängig rasenden Feld widerstehen müssen. Allein vorne dabei zu sein ist grad schon sehr stark.
Crack Mövenarsch (ohne Klasse)
Also Philipsen kommt in dieser Netflix-Doku sympathisch rüber aber er fährt halt heut schon wieder einem ins Rad und drängt Bini ganz klar direkt an die Bande. Kein Fan davon, das immer durchgehen zu lassen.
Crack Mövenarsch (ohne Klasse)
Nach dem Großkampf am Tourmalet dachte ich schon, wenn Vingegaard Pogacar heute wieder ne Minute einschenkt sehen sich am Ende die Giro-Streckenplaner noch im Recht mit ihrer konservativen Planung. Pogi rettet uns Gott sei Dank mal wieder. Insgesamt ein Geschenk für den Radsport der Typ.
(vor allem wäre mit den ziemlich gleichstarken Roglic, Thomas und Almeida der Giro dieses Jahr ein Fest geworden mit fordernden kompletten drei Wochen. Aber machste nix. Immerhin landschaftlich wars nochmal ganz besonders schön halt…)
Crack Mövenarsch (ohne Klasse)
Wir fangen jetzt aber nicht ernsthaft an, die Bergauf-Zeiten von Hindley nach einem Tag in der Gruppe mit Vingegaard nach einem Tag im Feld zu vergleichen wtf. Zumal der Schlussanstieg heute die meiste Zeit n ziemlicher Rollerberg ist und der Tourmalet weit davor, ich erwarte da nicht so viel Action. Der Puy de Dome ist außerdem vorm Ruhetag.
Der KV meinte mit Klassementmachenden Zeitfahrern womöglich Honchar, Botrero, aber eigentlich ja auch Wiggins
Kuss natürlich superstark und ein ganz wichtiger Faktor. Fuhr Pogacar sicher auch schon ganz schön weich, sodass Vingegaard ihm womöglich nochmal extra was aufbrummen konnte.
Crack Mövenarsch (ohne Klasse)
Van der Poel relegiert, bauhaus alle Punkte abgezogen (irgendwas soll 1.8km vorm Ziel gewesen sein, finale nochmal angesehen, kA was). Diese inkonsequenz und das ständige ergreifen von nur mittelschweren strafen und das auslassen der drastischen tragen zur Unsicherheit bei den Rennen bei
Crack Mövenarsch (ohne Klasse)
Da ist das Finale auf einer Motorsport-Rennstrecke und trotzdem legen sich 10 Leute in drei Sturzszenarien auf die Schnauze. Da redet man ständig über Sicherheit aber vielleicht fahren die auch einfach wie die Gestörten
Bauhaus wieder stark. Zweiter und Dritter nach zwei Tagen – vielleicht gewinnt er doch mal @KV? scheint jedenfalls mit die beste Form zu haben.
Crack Mövenarsch (ohne Klasse)
Größtes Problem aber Massensprint durch die Kurve. Ging das nicht anders?
Crack Mövenarsch (ohne Klasse)
Bauhaus aber ohnehin mit sackstarkem Finale. Halte viel von ihm, dass er gleich auf Anhieb ganz vorne reinfährt aber natürlich die Erwartungen voll erfüllend.
Crack Mövenarsch (ohne Klasse)
Tut mir leid, aber nach dem Crash in Polen 2020 verstehe ich es einfach nicht mehr, wenn man Fahrweisen wie von Philipsen heute nicht bestraft. Klar, Bauhaus wäre der Profiteur, der sich seinen eventuellen Tour-Etappensieg sicher anders vorstellen würde als so umstritten wie es dann heute wäre. Aber Van Aert ist neben Phiipsen, die beginnen den Sprint in der Mitte, und Philipsen lässt ihm keinen Platz zum Überleben, Van Aert bricht den Sprint dann ab. Hält er rein, knallt es sicher, womöglich wie in Kattowitz damals. Angesichts dessen, was Groenewegen damals an Verurteilungen erfahren hat (natürlich weitgehend zurecht), dann muss man auch in den Fällen einschreiten, die durch Vernunft des Konkurrenten vereitelt werden.
Crack Mövenarsch (ohne Klasse)
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