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***** Evans
**** Rebellin; A. Osa
*** Kirchen; Celestino; Di Luca
** Valverde; ; D.Etxebarria; Sinkewitz; Astarloza
* U.Etxebarria; Voigt; E. Dekker; Sevilla; Garcia Acosta
Bergab immer noch bei den Schnellsten…
Habe gerade mal die „goldenen Jahre“ (90-96) durchforstet nach den Top Ten und Doppelteinahmen. Durchaus wechselhafte Ergebnisse, dennoch eine Tendenz: wenn man das Double will, muss man mindestens zwei große Rundfahrten fahren!
Im Ernst: Was früher möglich war soll heute unmöglich sein? OK – zwei Rundfahrten gewinnen: dazu braucht man wohl eine superbe Form und Glück; für eine TopTen-Platzierung reicht wohl eine superbe Form, „ernsthaft fahren“ kann man es ohne Zweifel nennen.
Ich mach’s kurz – ein paar Zahlen:Tour 92
1. INDURAIN -> Giro 1.
2. Chiappucci -> Giro 2.
3. Bugno
4. Hampsten -> Giro 5.
5. Lino
6. Delgado -> Vuelta 5.
Dazu noch Giovanetti Vuelta 4.; Giro 4.Tour 93
1. INDURAIN -> Giro 1.
2. Rominger -> Vuelta 1.
3. Jaskula -> Giro 10.
4. Mejia
5. Riis
6. Chiappucci -> Giro 3.
7. Bruyneel -> Vuelta 9.
8. Hampsten -> Giro 14.
9. Delgado -> Vuelta 6.
10. Poulnikov -> Giro 7.Der Separatismus („Ich fahr meine, fahr du deine..“) fängt wohl ca. ’95 an.
Aber das davor waren ja auch alles keine richtigen Radfahrer, nicht wahr KV?
Bergab immer noch bei den Schnellsten…
Immer geduldig. Abwarten bis die ersten zehntausend vorbei sind. Danach tuen sich Freiräume auf …
Bergab immer noch bei den Schnellsten…
… und wir sind wieder Papst!!!
Bergab immer noch bei den Schnellsten…
Quote:Original von Jaja
Naja so interessant ist der Flèche ja in der Anfangsphase nicht, ist eigentlich ein Rennen, wo mehr als 2h Übertragung unnötig sind. Und wahrscheinlich gibt es kaum vor 15 Uhr Bilder. Bei Paris-Roubaix ist das natürlich etwas komplett anderes.Bitte merken:
1. Es gibt kein Radrennen, dessen „Übertragung in voller Länge“ unnötig ist.
2. Spannend wird es immer erst, wenn das Fernsehen live aufschaltet.
Bergab immer noch bei den Schnellsten…
„I do not use, and have never used, performance-enhancing drugs.“
„I would never risk my health or my wife’s health for the sake of racing.“Na, welches Zitat ist von Lance Armstrong, welches von Tyler Hamilton? (Keine Umfrage!!!)
Nicht nur die Doping-Methoden werden anscheinend immer ausgetüftelter, nein – irgendwo in einem Geheimlabor in der Wüste von New Mexiko (nach Geschmack auch in Molwanien…) werden die neuesten und durchgeknalltesten Doping-Erklärungen entwickelt. Reichte früher ein „für mich als Italiener ist es ganz normal morgens 12 doppelte Espresso zu trinken“ um erhöhte Koffeinwerte zu erklären, waren wir ja mittlerweile bei „Nahrungsergänzungsmitteln“ angelangt, die offensichtlich alle in völlig versauten Anlagen produziert werden, wo lustig mal Amphetamine, mal Magnesium, dann Anabolika, danach Vitamin C in Tabletten gepresst werden und die Produktionsrückstände anscheinend kniehoch liegen und immer wieder zwischen die „anderen“ flutschen. (Herrje – so eine Rolle Calcium möchte ich auch mal erwischen …) Auch gedopte Haustiere gab es bereits (VDB)
Völlig neue Maßstäbe setzt jetzt Tyler Hamilton. In einem Artikel der „Los Angeles Times“ (hier )werden die Grundzüge der Hamilton’schen Verteidigung nachgezeichnet:
Da ist zum einem die schon erwähnte „vanishing twin theory“, die erklären soll, wie fremde Blutkörper in Tylers Lebenssaft kamen. Unter Wissenschaftlern wird das eher als „urban legend“ abgetan, bereits 2002 haben Australier diese „theory“ widerlegt. Wohl eher eine „vanishing brain theory“?
Eher für die us-amerikanische Herz-Schmerz-Presse ist dann wohl die Erklärung warum Tyler „never!“ eine Infusion nehmen würde: Letztes Jahr starb sein geliebter Golden Retriever direkt nachdem er eine Bluttransfusion bekam… (wessen Blut war denn DAS …?)
Seine beiden neuen Hündchen („Anchor“ und „Tanker“) tragen jedenfalls wie „Tugboat“ (der verblichene) ein rotes Halsband. Mit Gravur: „Believe“.
Ist DAS nicht süß?
Ääääh – wie war das Thema nochmal?
Irgendwie – wirr, das ganze …
Bergab immer noch bei den Schnellsten…
***** Sella
**** Simoni; Parra
*** Petrov; Perez Cuapio; Astarloa
** Wegelius; Honchar; Belli; Bernabeu
* Moser; Bartoli; Criquielion; Nardello; Tonkov
Bergab immer noch bei den Schnellsten…
Hm, so aus dem Gedächtnis zusammengekramt kommt da doch einiges zusammen.
Also quasi vor der Haustür und mehrfach besucht „Tour de Berlin“(früher Amateur, jetzt U23), „Rund um Berlin“, „City-Night“ auf dem Ku-Damm (verblichenes „Kriterium“), Zusätzlich: Deutschlandtour (Potsdam), Flughafenrennen Hannover-Berlin (Kuriosum…)
Highlights:
1987: TdF in Berlin (Prolog, MZF und 1. Etappe) – mein Erweckungserlebnis!
Absolutes Highlight: TdF 2002, 17te Etappe Aime-Cluses.
War ein spontaner Entschluß gewesen. Auto gemietet, Rad auf die Rückbank und in zwei Tages-Etappen von Berlin in die Savoier Alpen. In Cluses (Etappenzielort) Parkplatz gesucht und im Auto gepennt. Bis ca. 4 Uhr. Denn dann kam die LKW-Karawane und baute die „Technikstadt“ hinter dem Ziel auf. Ich hatte wohl den letzten Parkplatz vor dem gesperrten Bereich erwischt. Jedenfalls stand ich ca. 20 m vom ARD-Regiewagen entfernt. Die guckten nicht schlecht, als ich mich um 7 aus dem Punto schälte, ein Rennrad rausholte und erstmal in den Ort fuhr um Sportzeitungen, Croissants, Zigaretten (ja!) und Kaffee zu organisieren.
Gegen 9 Uhr bin ich dann in Kluft (Euskadi-Trikot…) durch den ganzen Technikpark, hab zugesehen, wie der Zielstrich gepinselt wurde und fuhr entgegen der Rennrichtung meinem Tagesziel entgegen: dem Col de la Colombiere.
Schnell konnte ich mich als Teil einer Massenbewegung fühlen, grüßen und gegrüßt werden (Sprache egal), im Abstand von 50 m Grüppchen und Einzelkämpfer auf dem Rad (die Straße war schon lange für Autos gesperrt). Überholen und überholt werden – das hat dann auch zur heftigen Selbstüberschätzung geführt. 1100 Höhenmeter auf 14 km, die letzten km mit 10-12 %. Aber an Absteigen war nicht zu denken – never surrender.
Oben dann die Belohung: Ein bequemer Sitzplatz direkt an der Straße mit Blick auf die letzten fünf Serpentinen, im Hintergrund der Mont Blanc, strahlende Sonne und ca. 10.000 andere Verückte. Hach…!
Auf die 5 Std. Warten verzichte ich jetzt mal, auch auf die 2 Std. Werbekarawane und die 30 Sekunden Radrennen. Spaßig war noch die Abfahrt im „Peleton“ der Zuschauer.
Sehr viel mehr zu sehen von Fahrern und TdF war am nächsten Morgen beim Start in Cluses. Wer wirklich mal nahe an die Fahrer herankommen will sollte sich einen Startort herauspicken. Absolute *****-Empfehlung!
Natürlich ist auch das Erlebnis an der Straße absolut fantastisch…
Und das Original-TdF-Streckenschild hat seitdem einen Ehrenplatz im Flur (Tip: Kabelzange mitnehmen…!)
Bergab immer noch bei den Schnellsten…
Aaaah! Ein schöner Imponier-Thread für Alpha-Tierchen …
Meine längste Tour (98? 99?) waren ca. 180 km. „Malorka“, Arta-Lluc-Arta grob gesagt. (28er Schnitt)
10 Tage Flucht vor den unendlichen (flachen) Weiten der märkischen Flur. Und Berge! Also zumindest aus Flachländersicht. Haben sich dann aber doch zu knapp 2000 Höhenmetern summiert. Die 180er-Tour dann zum Abchluss des selbstverordneten „Trainingslagers“. Danach noch 2 Stunden Strand und nachts Regeneration in der Disco. Jeden Abend.Auf „Malle“ übrigens auch die „gefühlt längste“ Tour: nach ca. 80 km Knieschmerzen links. Gehen ging, fahren nicht. Kartencheck: ca 80 km ins Hotel, egal auf welcher Route. Taxi rufen? Die Schmerztablette (immer welche dabei au Touren…) hat dann eher den Kopf ausgeschaltet. Bin nämlich weitergefahren – meine ersten Pässe (2x ca 400m) mit einem Bein!
Die letzten 20 km war das ****-Knie dann plötlich wieder belastbar…
Bergab immer noch bei den Schnellsten…
Kann ich nur empfehlen!
Da wird echter Radsport geboten – durchaus auf Lizenzfahrer-Niveau – nur mal etwas „anders“. Und das „Kulturprogramm“ bei solchen Events ist auch besser als die übliche Blaskapelle …
Bergab immer noch bei den Schnellsten…
Vom Musikhören beim radfahren kann ich definitiv abraten. Das ist mir im Straßenverkehr wirklich zu gefährlich. Bei den wenigen Selbstversuchen habe ich nach den ersten heftigen Schrecksekunden (wenn ich nur von einem Auto überholt wurde…) die Kopfhörer schnell wieder in den Trikottaschen verschwinden lassen.
Ausserdem finde ich es zu mühsam die richtige Musik zusammenzustellen – 80-90 bpm (für die Trittfrequenz) sind eigentlich zu fade – Songs mit 160 bpm dann doch zu grotesk. Ansonsten bleibt nur die Möglichkeit ständig gegen den Takt zu treten. Das macht auf Dauer doch wahnsinnig …
Sehr empfehlenswert dagegen ist Musik beim Training auf der Rolle. Da wird die Rauhfaser an der Wand wieder weniger öde.—
part time favourites:
Manu Chao
Paul Weller
Fermin Muguruza
Elvis Costello
Fat Boy Slim
…
Bergab immer noch bei den Schnellsten…
***** Di Luca
**** Hincapie; Boogerd
*** Vinokourov; Valverde; Rebellin
** Reynes; Kirchen; E. Dekker; Merckx
* Astarloa; Jaksche; Bettini; Voigt; Celestino
Bergab immer noch bei den Schnellsten…
‚allo ‚allo,
die „Besten“ starten ja auch immer etwas später in der Saison – jetzt versuche ich’s dann aber doch mal wieder im „Peleton“.
Wünsche viel Spaß
Bergab immer noch bei den Schnellsten…
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