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GK-mäßig zu fahren jetzt noch Moncalvillo und Picon Blanco mit Vorberg vor dem ZF. Beides eigentlich eher Roglic-Berge, so um die 9% im Mittel um die 9 km.
Für die 20. Etappe zum Picon Blanco sehe ich Roglic nicht im Vorteil. Das dürfte unbestritten die Königsetappe mit knapp 5.100 Höhenmetern sein und das auch noch am Ende der Rundfahrt. Da wird sich unabhängig von individuellen Stärken zeigen, wer unter den GK-Fahrern noch was im Tank hat. Das könnte zwar tatsächlich auch Roglic sein, aber genauso gut auch Mas oder Carapaz.
Heute hat man wieder gesehen, dass Roglic nicht überlegen ist, wenn die Etappen über mehrere Berge gehen. Man muss auch mal sagen, dass Roglic davon profitiert, dass Mas Team nicht stark genug ist, um ihm die Berge ausreichend hart anzufahren.
Movistar und Mas haben heute tatsächlich den großen Angriff am Collada Llomena versucht, aber Mas kann (immer noch) nicht den Unterschied machen. Außerdem war der Angriff schlecht vorbereitet. Landa versuchte später auch, ist aber schwächer als die Konkurrenz. Stand heute:
1. Roglic
2. Mas
3. Carapaz
Im Moment glaube ich eher, dass Carapaz noch Mas holt, als dass Mas Roglic noch gefährden könnte. Aber ein schwacher Tag reicht, und jeder der 3 könnte wieder klar zurück fallen.Dass Soler mit seiner sehr ungewöhnlichen Fahrweise die Etappe gewinnt, hätte ich auch nicht gedacht.
Das mit Wout ist natürlich extrem schade. Bei dieser Vuelta hatte er jetzt nach 2 Jahren mal wieder die Superform, die er uns früher oft bei der Tour gezeigt hat. ich hatte schon vermutet, dass er dieses Leistungsniveau vielleicht nicht mehr erreichen kann, umso erstaunlicher war sein bisheriger Auftritt. Jetzt natürlich wieder ein saudummer Rückschlag, ist ja heute sogar 2x gestürzt.
Bei den Youngstern setzt allmählich Skejelmose durch, habe ich den Eindruck.
Ich könnte mir vorstellen, dass Movistar und sicherlich auch andere die nochmal entscheidend etwas am Klassement verändern wollen, morgen Helfer vorausschicken, die nach dem Gipfel von Collada Llomena auf ihre Kapitäne warten. Denn es ist nach dem bisherigen Verlauf einfach zu erwarten, dass bereits an diesem Berg alles auseinanderfliegt. Wenn sich da jemand absetzen könnte und noch zu Helfern vorfahren könnte, hätte man 50km Strecke, um mal richtig viel Zeit raus zu holen. Natürlich muss dazu alles passen, aber es ist auch eine große Chance.
Ja, das stimmt schon, also dass der Movie-Move wohl gar keinen so großen Unterschied gemacht hat letztlich. Wenn man im Flachen Tempo macht, fordert man Mas aber auf einen Terrain mehr, welches ihm weniger liegt als Roglic. Außerdem hätte dann halt ein anderes Team Tempo fahren müssen und so Fahrer verschlissen.
Der Movie-Move wäre anders zu beurteilen, wenn sie es geschafft hätten, wenigstens ein paar Helfer schonmal plattzumachen oder abzuhängen, so dass die Bora-Explosion gar nicht mehr so hart hätte sein können. Das gelang aber nicht und dann kann mans eigentlich auch gleich lassen – siehe oben.
UAE heute wirklich sehr „unglücklich“, fast schon ein bisschen Slapstick. Mit 3 so starken Fahrern muss man da ein besseres Ergebnis rausholen. Und Soler verstehe ich überhaupt nicht mehr. Läßt sich immer wieder abhängen, kommt wieder ran, aber scheint bewusst nicht in den Windschatten zu fahren, sondern lässt immer 4-5 Meter Lücke. Vergeudet durch zu viele (sinnlose) Attacken Energie, die ihm dann zum Schluss fehlt, um mal nicht Dritter zu werden. Ich kapiere dessen Fahrstil nullkommanull.
O`Connor hat es zwar richtig gemacht heute und gleich seinen eigenen Rhythmus gesucht, ihm fehlt dann aber doch noch die 1-2% um den Schaden limitieren zu können. Er mus sich aber trotzdem keinerlei Vorwurf machen: hat aus einer Chance das Beste rausgeholt und noch ist das Podium nicht verloren.
Roglic heute mal richtig überlegen und kommt so allmählich auf die Siegerstraße. Lipowitz macht auch jedes mal wieder denselben Fehler und will bei Roglic am Rad bleiben, überzieht dann und muss dafür bezahlen. Eigentlich sollte er jetzt mal gelernt haben, dass er so nicht das Optimum rausholen kann.
Carapaz auf Augenhöhe mit Mas. Wenn der den O`Connor-Vorsprung geholt hätte, hätte die Konkurrenz jetzt deutlich mehr zu schwitzen. Und ich glaube sogar, dass der ab jetzt nur noch besser wird. Also da ist das letzte Wort im GK noch nicht gesprochen.
Mas heute mit Psychoknick. Moviestar gesprungen wie ein Tiger aber gelandet wie ein Bettvorleger.
Landa heute der zweiter große Gewinner im GK hinter Roglic. Der kann noch aufs Podium und auch noch auf Platz 2. Er muss halt weiter Zeit gut machen vor dem ITT.
Yates heute enttäuschend. Ich dachte, der könnte jetzt auch noch ganz vorne mitfahren, also zumindest auf Augenhöhe mit Landa.
Insgesamt denke ich aber, dass noch eine Menge passieren kann (rein sportlich), mit was man Stand heute nicht rechnet.
und was sagen die Strategie-Experten: war es nicht taktisch falsch von Pacher mit van Aert mitzuführen neulich?
Ich bin zwar mit Sicherheit absolut kein Strategie-Experte, aber hier wage selbst ich den Verdacht, dass das nicht so klug war. Ich könnte mir nur vorstellen, dass Pacher von Anfang an klar war, dass es für ihn gar keine echte Option gibt zu gewinnen. Also weder im Sprint, noch in dem er Wout überrumpelt und ihn in einem Zeitfahrduell hinter sich lassen wollte. Da fuhr er halt mit und hatte wenigstens Platz 2 sicher.
weiß man eigentlich mittlerweile, was Boras Plan war letzten Freitag nach Cordoba? Als sie da so irres Tempo am Berg fuhren. Kann ich mir überhaupt nicht erklären. Sie brachten nur ihren eigenen Mann Lipowitz aus der Gleichung.
Naja, O`Connor konnten sie so abhängen. Und das war ja das Primärziel. Dass Lpowitz dann auch ein paar Sekunden verliert, mussten sie wohl in Kauf nehmen.
Ich denke auch, dass es an diesem Puerto Cruxeiras auf jeden Fall aus dem Peloton Angriffe geben wird. Jeder der sich noch richtig gut fühlt hat eine Motivation zu testen, ob man nicht heute den ein oder anderen unerwartet doch etwas Zeit abnehmen kann. Da es vom Scheitelpunkt nur nach 8 km ins Ziel sind, ist das Risiko auch sehr überschaubar.
und Lombardei Ende Oktober, da ist ja kein viel extremeres Wetter zu erwarten.
Ja, aber Il Lombardia ist halt das Rennen der fallenden Blätter. Außerdem wird es da ja jetzt schon gegen Rennende ziemlich dunkel, die müssten dann früher anfangen.
Der Radsport ist doch auch längst viel zu gross geworden für eine Kernsaison nur von März bis August.
Das dürfte wahrscheinlich das Hauptproblem sein.
In den letzten 20 Jahren betrug die Durchschnittstemperatur in Spanien für den August 29,9°C und war damit auch der heißeste Monat (Also sogar heißer als der Juli) und der September mit 26,8° C gut drei Grad kühler. Würde man die Vuelta auf die letzten drei September-Wochen verlegen, würde man vermutlich noch ein weiteres Grad Unterschied gewinnen. Das wäre bei einer Jahresdurchschnitts-Temperatur von 18° C also schon ein signifikanter Unterschied für Ausdauerathleten.
Man müsste dann halt einige Rennen des Septembers 3 Wochen vorziehen. Auf jeden Fall mindestens die WM, die beiden GPs in Kanada und die Hamburg Cyclassics. Spräche da etwas ganz grundsätzlich dagegen?
Die enorme Hitze und die tagesweise sehr unterschiedlichen Auswirkungen bei einzelnen Fahrern, macht es noch schwerer als ohnehin schon, die Form der Fahrer zu beurteilen. Tiberi erlitt gestern auch einen Hitzeschock. Etliche Fahrer klagten über ähnliche Symptome. Bei einigen Fahrern wird man sehen, ob sie sich überhaupt nochmal genügend erholen können für die zweite und dritte Woche. Für die nächste Woche sind in Spanien landesweit Temperaturen konstant über 30° C angesagt, mancherorts bis nahe 40° C. Bin auch gespannt, ob die Organisation irgendwann reagiert (möglichst bevor einer vom Rad fällt).
Lidl mit allen 5 Tagessiegen am Ende und sehr dominant
Sei mir bitte nicht böse, aber ne Lidl-Tour um Dieter Schwarzens Anwesen, zweimal siegt Pedersen und 3x Milan (Milan sogar das kurze ZF), das sieht nicht nach besonders hoher Qualität im Teilnehmerfeld aus.
Sehe ich jetzt erst: Del Toro kassiert auch 36 Minuten.
Tiberi hat ja sogar aufgegeben. Habe aber leider bisher noch nirgends einen Grund nachlesen können.
Wie vorhersehzusehen: das Rennen ist von keinem Team mehr kontrollierbar. Da können wir uns wirklich freuen auf die nächsten Tage, da wird es noch ordentlich drüber und drunter gehen.
Was wissen wir jetzt halbwegs sicher nach der ersten Woche?:
1. O`Connor verliert in den steilen Schlußrampen, aber nicht bei langen harten Bergetappen.
2. Roglic gewinnt in den Schlußrampen, ist aber insgesamt seinen Konkurrenten nicht wirklich überlegen. Der darf jetzt keine Chance mehr liegen lassen, Zeit zurück zu fahren. Und er muss sein Team extrem effizient einsetzen, sonst fahren ihm die Konkurrenten links und rechts um die Ohren.
3. Carapaz ist jetzt in Lauerstellung. Jetzt wird man ihn nicht mehr so einfach fahren lassen, obwohl er wieder on fire ist. Von ihm ist zu erwarten, dass er bis zum Schluß bei jeder sich bietenden Gelegenheit angreifen wird. Er ist zwar bestimmt nicht der Top-Favorit, aber diese Vuelta kann er auch noch gewinnen.
4. Mas vielleicht der stärkste, wenn es sehr lange bergauf geht. Wenn er sehr klug taktiert und seine Karten spielt, ist der Sieg ebenfalls noch drin.
5. Landa ist schon etwas arg weit hinten, braucht immer zu lange, bis er seinen Rhythmus gefunden hat, ist aber vor allem im Zeitfahren zu schlecht. Er wird sich nur noch verbessern, wenn er selbst mal die Initiative ergreift.
6. Yates heute vermutlich in Summe der Stärkste, bzw. hat die meisten Watt über die gesamte Strecke auf die Straße gebracht. Er benötigt aber nochmal solch einen Husarenritt, um für UAE das Blatt nochmal komplett wenden zu können.Alle anderen sind jetzt entweder Helfer oder kommen nicht mehr fürs Podest in Frage, außer wenn sie nochmal spektakulär in einer wirklich großen Ausreißergruppe mitschwimmen könnten, was hier natürlich bei noch etlichen Etappen möglich ist.
Großer Wechsel heute auch bei den Youngstern. Lipowitz jetzt doch der Stärkste? Van Eetvelt heute mit einem ziemlichen Rückschlag, Tiberi heute mit totalem Einbruch. Corona?
UAE also tatsächlich tourgeschädigt. Nur der kleine Stier war kein Tourist und etwas besser. Ich bin mir nicht sicher, ob von denen überhaupt noch so viel kommt. Gruppe werden sie versuchen, aber um was zu reißen, müssten sie sich wieder völlig erholen.
Aber es wird jetzt viele andere geben, die den Braten riechen. Mein Top-Kandidat wäre Carapaz. Ich weiß nicht, ob der jeden GT-Start absichtlich versemmelt, aber er kommt ja dann gerne gewaltig.
Aktuell könnte man einen Fünfkampf ums Podium vermuten: Roglic, Mas, Landa, Tiberi, O`Connor, aber da fährt sich noch einer mit einem weiteren Ausreißer-Überraschungs-Coup ganz vorne mit rein.
Wieder ein sehr überraschender Etappenverlauf. Ein Kat2-Berg vor dem Ziel, 7 km lang, 5,6% steil und alles fliegt auseinander. Bora macht das Tempo und fährt sich als Team dabei selbst kaputt.
Es scheinen bei dieser Vuelta sehr viele Fahrer ohne 100%ige Form mitzufahren. Auch die Favoritenteams dünnen sehr schnell aus. Bora hatte heute nur Vlasov in der kritischten Phase des Rennens an Roglic Seite. Lipowitz scheint Probleme zu haben und kann nicht die Helferdienste leisten, die man von ihm erwartete. Dasselbe gilt für Martinez und den Rest. Visma ebenfalls schwach, nur Kuss und van Aert heute konkurrenzfähig. O`Connor noch mit zwei Helfern, Almeida immerhin noch mit drei und den qualitativ höchst Einzuschätzenden. Vielleicht hat auch die enorme Hitze schon ihren Tribut verlangt, aber in dieser ersten Phase der Vuelta und bei so einem – Verzeihung – Bergchen, sind die Team-Kapitäne schon ziemlich auf sich allein gestellt (Bis auf Almeida vielleicht).
Ich frage mich, wer da die wirklich schwierigen Etappen kontrollieren will? Spätestens heute dürften alle Teams begriffen haben, dass bei dieser Vuelta die Rennkontrolle ein großes Problem werden kann und man mit einem einzigen Ausreißversuch richtig viel Boden gutmachen kann. Ich glaube also, dass O`Connor nicht der letzte war, der das Favoritenfeld schlecht aussehen lassen wird.
Lipowitz hatte einen Job…:D O’Connor nicht vom Hinterrad zu weichen. Das taktisch natürlich eine mega Fauxpas von Lipo/Bora.
Ja, das kam mir auch schon komisch vor. Im Interview meinte Lipowitz, dass Bora an diesem Tag eigentlich gar nicht in Ausreißergruppen nachgehen wollte. Ich nehme mal stark an, wenn sie das auch umgesetzt hätten, wären sie O`Connor auch anders nachgefahren und hätten den Schaden deutlich limitiert. So haben sie auf Lipowitz als Kontrolleur gesetzt und wollten taktisch auch andere Mannschaften in die Führung zwingen. Dass so eine Taktik dann auch schief gehen kann, wenn es so viele Ausreißer sind gegen einen eigenen Fahrer der alles kontrollieren soll, liegt ja auf der Hand.
Die interessante Frage ist, wie sehr Bora damit einverstanden war, dass Lipowitz plötzlich überhaupt auf die Idee kam die ursprüngliche Teamtaktik zu durchkreuzen. Oder ob es vielleicht auch eine Ansage gab, dass er ggf. doch mitspringen soll?
Aber egal wie es war: die Taktik ging vorne und hinten nicht auf und jetzt hat man ein eventuell wirklich ein ernsteres Problem.
Meine Kritik sollte gar nicht harsch sein, sondern eher Skepsis. Was für eine Deutschland-Rundfahrt spricht, ist sicherlich die attraktive Marktgröße Deutschlands für Sponsoren. Aber Sponsoren interessieren sich halt vor allem für Zuschauerzahlen. Also muss jede Rundfahrt sportlich attraktiv sein, um Zuschauer anzulocken.
Wie ist man sportlich attraktiv? Durch ein sehr prominentes Fahrerfeld und/oder sehr attraktive Etappen. Ich sag das ja nicht gerne, aber im Moment fehlt der Deutschland-Tour beides.
Man sollte auch nicht vergessen, wenn die Radsportfans gerade einen TdF gesehen haben, mit bis zu 5.500 Höhenmetern auf einer Etappe über spektakuläre Pässe, wen lockt denn dann der Odenwald mit einer Bergankunft über 400 Höhenmetern? Eine einwöchige Deutschland-Tour bräuchte auch einen attraktiveren Platz im Rennkalender. Aber dafür müsste sie sich mit Rundfahrten duellieren, die wesentlich mehr Renommee haben.
Ich kann ja nur von mir ausgehen. Ich würde mich mehr für so eine Rundfahrt interessieren, wenn sie irgendetwas Spezielles hätte. Weiß ich… vielleicht ein 80 km Einzelzeitfahren, eine gigantische Mehrpässeetappe in den Alpen, eine dramatische Pave- oder Gravel-Etappe. Oder eine Kombination aus allem.
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Diese Antwort wurde vor 1 Jahr, 9 Monaten von
Joelle van Dyne geändert.
Halte das auch schon für ziemlich viel, denke aber, dass er auch noch 2 Minuten im ZF verlieren wird, dann ist es in den Bergen nicht so viel.
Im Prinzip denke ich das auch. Aber mehr noch als der Vorsprung den er heute rausgefahren hat, ist seine Leistung zu bewerten. Wenn der diese Leistung nach etwas Erholung wieder abrufen kann, wird der vielleicht gar keine Zeit mehr in den Bergen verlieren. Was er da heute abgeliefert hat, sieht man sehr selten mal und wenn dann eher von einem Pogacar oder Evenepoel.
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Diese Antwort wurde vor 1 Jahr, 9 Monaten von
Joelle van Dyne geändert.
Wirklich super so eine Deutschlandtour, von der man praktisch nichts sieht, da total unter dem Radar. Wieso wird das nicht übertragen?
Ich glaube, das ist so ein bisschen Catch-22. Die ARD würde das vermutlich übertragen, wenn da 2-3 herausragende deutsche Fahrer mit um den Sieg fahren würden. Diese Fahrer müssten dann aber schon bei den GTs, natürlich vor allem der Tour, so um die ersten 5 liegen, damit in Deutschland zumindest wieder ein Hauch von „Ulle-Feeling“ aufkäme. Und das Ulle-Feeling wär nötig, damit die Einschaltquoten stimmen.
Diese Austragung steht ja quasi unter der Schirmherrschaft von Dieter Schwarz, dem Lidl-Boss und ist so was wie eine Tour um Dieter Schwarzens Wohnort in Heilbronn. Dafür dürfte es zwar finanzielle Unterstützung geben, aber die Etappen schauen jetzt erstmal nicht so episch aus, sondern sehr schwäbisch.
Vielleicht findet ja der Dieter noch mehr Gefallen an dieser ominösen Deutschland Tour in der schwäbischen Provinz und macht für nächstes Jahr den Geldbeutel noch etwas mehr auf, zahlt vielleicht ein paar üppige Antrittsprämien und das Ding gewinnt doch noch an Fahrt.
Ich bin da aber sehr skeptisch und halte eine Deutschland-Tour aktuell eher für einen Rohrkrepierer. Um da mehr draus zu machen, müsste eine konzertiertere Aktion her. Das ARD müsste von Anfang an eingebunden sein, es müsste wenigstens ein paar deutsche Fahrer mit etwas Glamour-Faktor geben, ein Sponsor müsste ordentlich investieren und vor allem müssten mal ein paar wirklich vielversprechende Etappen her. Aber für Letzteres müsste man halt quasi zwingend ins Ausland.
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Diese Antwort wurde vor 1 Jahr, 9 Monaten von
Joelle van Dyne geändert.
Riccitello 13′, hatte der auch einen Sturz oder einfach Batterie schon leer?
Ist auch gestürzt. Sehr schade.
O`Connor heute offensichtlich in Bombenform mit einem 62 km Solo (Leemreize war anfangs noch bei ihm). In der Form dürfte es tatsächlich schwer werden, dem wieder 5 Minuten abzunehmen. Morgen kann er sich ein bisschen erholen und dann müsste er irgendwie am Samstag den Schlussanstieg, aber vor allem den Sonntag halbwegs unbeschadet überstehen, bevor es einen Tag frei gibt. Wenn er die 4:51 min. in den Montag rettet, was nicht unmöglich ist, werden wohl schon ein paar Klassementfahrer nervös werden.
Dann jubelt er am Schluss noch zu früh, perfekt.
Ich bin überzeugt, er hätte auch ohne das kurze Ausstrecken des Armes nicht gewonnen (ein richtiger Jubler wars ja nicht).
Dieser Roglic…
Unbeabsichtigt jetzt vielleicht in der Summe doch beste Vuelta-Vorbereitung für ihn. Und bei der Vuelta stürzt er ja nicht
Enttäuschungen wohl Arensman, dann aber Carapaz und Adam Yates.
Uijtdebroeks und Martinez würde ich bei den Klasse 1 Enttäuschten auch noch hinzu nehmen. Nicht unbedingt enttäuschend aber etwas hinter den Erwartungen vielleicht: O`Connor, Del Toro, Lipowitz? Kommt natürlich auf die Erwartungen an, die man hatte. Und unter den Teams dürfte Ineos heute ziemlich hadern.
Riccitello, Van Eetvelt und Gall die positivsten Überraschungen. Tiberi und Bennett auch stark. Aber das war heute eben auch ein sehr speziellen Finish, früh in der Vuelta. Auf der neunten Etappe nach Granada wird man dann wirklich erst ein Bild über die Form der Fahrer bekommen. Dann gibts eine Mehrpässefahrt mit langen Steigungen und mehreren Rampen. Da wird uns dann vermutlich auch Carapaz wieder überraschen…
Nicht so gut? Ueberhaupt nicht dann wohl eher.
Der hatte schon zwei Zeitfahren, wo er ganz brauchbare Ergebnisse lieferte:
6ter 2023 bei der Norwegenrundfahrt
18ter bei der Tour de RomandieAlso ich glaube, wenn er sich was ausrechnet, dann kann er schon deutlich mehr.
@Joelle: Rindfleisch ein User hier, hat Cyclocross immer recht genau verfolgt. Ist von einem Tag auf anderen auf einmal verschwunden.
Ah ja, Danke für die Aufklärung!
@ZF
Überraschendes Ergebnis für mich. Tarling am Ende nur sechster, Vacek und Affini hatte ich gar nicht auf den Zettel. Ansonsten läßt sich natürlich noch sehr wenig sagen. Roglic nach seinem Wirbelbruch schon fitter als man hätte vermuten müssen. Kuss hingegen verliert 4,5 Sekunden pro Kilometer auf so kurzer Distanz, das muss zwar auch noch nicht viel bedeuten, ist aber erstmal ernüchternd für ihn. Landa nimmt sogar 5,5 Sekunden pro Kilometer mit und wird nur 92igster hinter etlichen Fahrern die weder auf Tagessieg noch fürs Klassement fuhren.Mal sehen wie UAE jetzt mit McNulty umgehen, sollte der sich an den ersten Bergen im Führungstrikot nicht abhängen lassen.
Joelle, bist du eigentlich Rindfleisch?
Nein, ich bin Menschenfleisch (oder verstehe die Frage nicht).
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Diese Antwort wurde vor 1 Jahr, 9 Monaten von
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