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Rakete gezündet. Dabei hätte Pogacar sicherlich noch etwas warten können, bis die steilsten letzten Kilometer beginnen, denn Jay Vine hat ordentlich Zeit zugefahren. Aber vielleicht wollten sie bei UAE auch Del Torro die Möglichkeit geben auch noch ein gutes Ergebnis zu machen….
The startlist quality of compared to other same level races in the last 12 months.
# Race Quality
1 Il Lombardia (2025) 1087
2 Liège-Bastogne-Liège (2025) 1071
3 La Flèche Wallonne (2025) 990
4 Milano-Sanremo (2025) 969
5 Amstel Gold Race (2025) 954
6 Grand Prix Québec (2025) 829Im Lombardia mal mit Bestbesetzung am Ende der Saison
Auf PCS haben sie eine lustige Statistik gepostet:
Head-to-head on the last 18 results in one day races: which rider had the better result when they started together.
SIMMONS Quinn
0
Vs.
POGAČAR Tadej
18….während Ben Healy heute eher einen gebrauchten Tag erwischt hat….
Wenn sie dem Quinn Simmons weiterhin Zeit ausbauen lassen, fährt der das heute noch nach Hause. Scheint ja einen Bombentag erwischt zu haben…
Erstaunlich, dass Pogacar 22km vor dem Ziel auf einem leicht abfallenden Kurs und anschließend im Flachen den anderen so einfach wegfahren kann. Eigentlich noch beeindruckender, als wenn er seine Überlegenheit nur an steilen Rampen ausspielt.
Emilia mit dem Ausschluss von Israel dieses Jahr leider absolute Witzveranstaltung. Auch schwer enttäuscht, dass kein anderes Team sich solidarisch erklärt.
Ja, das darf in der Tat nicht die Lösung des Problems sein. Ich bin mir sicher, dass niemand so etwas selbst erleben will, ob im Sport oder an anderer Stelle. Da muss man dann schon zusammen halten, um solch absurden und unfairen Angriffen standzuhalten.
Ich hatte mich schon gewundert, warum der Sieger der letzten Etappe des CRO Race, Oded Kogut allen Fahrern aus anderen Rennställen nach der Zieldurchfahrt ostentativ die Gratulation verweigerte (was jetzt auch nicht soooo clever ist), aber jetzt scheint mir doch recht klar, weshalb, denn er ist einer der 3 Fahrer
im Team Israel-Premier-Tech mitz israelischer Staatszugehörigkeit. Kann man sich also gut vorstellen, dass der stinksauer auf die anderen Teams war.Ja, in der Tat, der battle des Tages.
Vingegaard an der EM früh rausgefallen. Formkurve vermutlich runter, aber er ist schon auch gar kein Eintagsfahrer.
Das ist doch aber schon ein klein wenig peinlich, oder? Warum nimmt er denn dann Teil, wenn er es kaum bis zur Hälfe des Rennens schafft? Gibt ja noch ein paar andere nicht ganz untalentierte Dänen…
Loool, Uijtdebroeks zu Movistar. Das kann doch eigentlich nur schief gehen, oder?
Selbst wenn man bereit ist beiderseitige Fehler anzunehmen, hätte Uijdebroekes nach dem Trennungstheater von RBH sportlich etwas mehr liefern müssen, um den selbst formulierten Ansprüchen gerecht zu werden. Bei der Tour of Oman belegte er dieses Jahr einen guten, aber nicht wirklich überzeugenden Fünften Rang. Bestes Ergebnis, der Sieg bei der Tour de l’Ain. Zumindest würde ich mal sagen, hat er in der Talentbewertung inzwischen ein Downgrade erfahren. Aber er ist eben auch erst 22, könnte schon sein, dass er erst in 2-3 Jahren richtig durchstartet. Was Movistar betrifft, wäre für mich entscheidend, was sie ihm zahlen müssen, um den Transfer zu bewerten. Wenn sich das in Grenzen hält, kann es durchaus einen Versuch wert sein.
Ja, ja, Remco stark. Aber man muss ebenfalls sagen dass er eben auch ohne die Radprobleme einmal mehr von Pogacar komplett deklassiert wurde.
Evenepoel hat inzwischen gesagt, dass ihm am Mont Kigali, also bei Pogacars Attacke, der Sattel immer weiter abgerutscht sei und er deshalb mit falscher Sitzposition plötzlich Krämpfe bekommen habe. Ich kann natürlich auch nicht feststellen, wie viel das ausgemacht hat, aber zumindest ist die Aussage plausibel, wenn man sich die Fernsehbilder anschaut. Remco ist zuerst an Pogacars Hinterrad und scheint problemlos mitzukommen und fällt dann plötzlich ab. Remco versucht es noch mit aus dem Sattel fahren, hilft aber anscheinend nicht. Anschließend kämpft er sich wieder ran (war ja schon 2:45 zurück) und hält den Abstand einigermaßen, auch wenn es natürlich stimmt, dass er Hilfe hatte und in Summe weniger alleine gefahren ist als Pogacar. Zumindest würde ich mal sagen, dass man von „komplett deklassieren“ nicht reden kann.
Am Ende haben sie ja auch noch gesagt, dass es respektlos ist von Evenepoel sich nicht zu freuen. Wenn er nunmal enttäusch ist, dann lasst ihn doch auch.
Ja, in der Tat das war einfach nur noch grotesk. Und mit Deiner Einschätzung von Robert Bengsch kann ich Dir auch nur zustimmen. Bei der Tour gab es eine Situation, da war er der Auffassung man müsse Helfer zu Lipowitz zurück beordern. Und obwohl ihm da gar niemand von den anderen Kommentatoren widersprach, kam er manisch immer wieder auf dieses Thema zurück, selbst nach einer Woche noch. Bengsch leidet manchmal wirklich an einer sehr extremen Form von Rechthaberei, wie ich sie so noch nirgends erlebt habe.
Pogacar stärker als ich ihn nach dem Zeitfahren erwartet hätte. Also deutlich stärker. Umso mehr wundere ich mich heute nochmal über sein Zeitfahren….aber egal, Geschichte jetzt. Evenepoel ebenfall super stark gefahren. Hatte sich wohl wirklich eine Siegeschance erhofft und wäre ohne die Radprobleme auch gar nicht so weit weg davon gewesen. Healy auch nochmal mit einem richtigen Ausrufezeichnen. Skejlmose muss einem natürlich mit dem undankbaren vierten Platz etwas leid tun.
PS: Bei Eurosport steigern sie sich immer mehr in ihr Evenepoel-Bashing hinein, das nervt zumindest mich allmählich. Man könnte meinen, er hätte einen Zuschauer verhauen oder auf die Strecke gekackt. Er ist halt offensichtlich ein klein wenig emotionaler. Was will man eigentlich, total aalglatte Typen? Ist doch klar, dass er ungeduldig wird, wenn irgendetwas mit seinem Rad nicht stimmt und er 2x wechseln muss. Aber er kämpft sich zurück und macht noch Platz 2. Muss man dann doch auch mal lobend anerkennen?
Laut PCS 6096 Höhenmeter auf 267,5 km. Bin gespannt, wie das gefahren wird. Für Leute die 100 km vor dem Ziel ausreißen wollen, gibts den Mont Kigali….
Hm ein unrühmliches Ende. Vermute Vuelta Orga wird versuchen irgendwie zu vermeiden dass IPT nächstes Jahr wieder dabei ist.
Ich glaube, das hat damit überhaupt nichts zu tun. Es ist vor allem und zuerst die spanische Regierung, die die Proteste aktiv befördert und so auch zugelassen hat, dass die Vuelta, als internationales Aushängeschild und Plattform genutzt werden konnte. Dieselben Protestlern hat z.B. bei der Tour keine Chnace ihren Protest anzubringen.
Man muss sich nur mal anschauen, wie sich die spanische Regierung diese Woche wieder positioniert hat. Unter allen westlichen Ländern ist Spanien das Land, das Israel am schärfsten für sein Vorgehen in Gaza kritisiert. Diese Woche sagte Spaniens Regierungschef Pedro Sanchez allen ernstes, dass Spanien leider keine Atomwaffen besitze um Israel zu stoppen.
Für mich existiert keinerlei Zweifel, dass die Proteste an der Vuelta nur möglich waren, weil die spanische Regierung selbst dieses Schaufenster des Protestes haben wollte. Wenn der Gaza-Konflikt nächstes Jahr immer noch tobt und die spanische Regierung nicht gewechselt hat, müssen die Vuelta-Organisatoren vermutlich wieder mit denselben Problemen rechnen.
Da wäre für Almeida schon noch ein bisschen mehr drin gewesen auf der 27,2 km Strecke.
Da Du so hart formulierst auch eine harte Antwort:
Hart formuliert? An welcher Stelle fühltest Du Dich persönlich angegriffen?
Anders als im Radsport bist Du hier offensichtlich ahnungslos. Proteste müssen nerven und wehtun, sonst bringen sie nichts.
Das ist bestenfalls eine These und nicht Teil des allgemeinen Wissenskanons. Aufgekommen ist diese These mit Bezug zu einer einzigen Quelle durch die „letzte Generation“. Nun kann man sich, freilich nur mit n=1, anschauen, ob diese These für die Proteste der „letzten Generation“ aufgegangen sind. Ich denke, es gibt weiterhin sehr gute Gründe anzunehmen, dass man seine Mitmenschen nicht von seinem Anliegen überzeugen kann, wenn man sie „nervt“, nötigt oder gar gefährdet. Du kannst ja mal bei Dir selber testen, ob Du Dich hast jemals in Deinem Leben von jemandem überzeugen lassen, der Dich explizit „nerven“ und nicht argumentativ überzeugen wollte.
Aber wenn wir nun über das reden, was hier tatsächlich bei der Vuelta geschehen ist, reden wir ja gar nicht nur über „nerven“. Wir reden hier über Leute, die mitten im Rennen mindestens die Gesundheit der Fahrer gefährdet haben. Das war ganz sicher kein legaler und somit auch nicht legitimer Protest. Wenn man diese Proteste als Demonstration versteht und sich auf das Demonstrationsrecht beruft, sollte man mindestens zur Kenntnis nehmen, dass sie nicht angemeldet waren. Wären sie angemeldet gewesen, hätte die Vuelta-Organisation ja auch nicht völlig panisch im Rennen reagieren müssen, sondern schon mindestens einen Tag vorab eine Streckenänderung durchführen können. Soweit ich die entsprechenden Artikel dazu verstanden habe, gilt die Anmeldungspflicht für Demonstrationen auch in Spanien. Und somit waren dann auch die Proteste im Ziel gerade keine legalen Demonstrationen. Womit ich Deiner Einschätzung bis aufs weitere erst einmal widerspreche:
Das ist geradezu der Kern von Demonstrationen aller Art und so anerkannt, dass Crack hier nur den allgemeinen Sachstand wiedergibt.
So, und nun nochmal konkreter zur Bedeutung für den Radsport: Wunderst Du Dich eigentlich nicht, dass nicht schon 6 Wochen zuvor, beim größten Radsportereignis der Welt, was die internationale Aufmerksamkeit betrifft, die Tour benutzt wurde, um diese Proteste zu platzieren? Der Gaza-Krieg geht ja nun fast schon 2 Jahre. Ich persönlich habe da eine ganz starke Vermutung: Der französische Staat hat das mit größeren Anstrengungen seiner Exekutive nicht zugelassen.
Was wird jetzt aus der Vuelta? Wenn die spanische Regierung diese Art von Protesten weiterhin toleriert, wird zumindest die diesjährige Austragung der Vuelta sportlich stark beschädigt. Wenn Sponsoren, Teams und Fahrer keinerlei Anzeichen sehen, dass der spanische Staat sich auch zukünftig gegen diese Art von Proteste aufstellt, wird die Vuelta langfristig völlig an Bedeutung verlieren, weil der Spitzensport keinerlei Interesse hat sinnlos seine Ressourcen zu verschleudern.
Gegen einen Protest wie das, was ich heute mitbekommen hab, gibt’s mMn nix einzuwenden. Auch wenn’s nervt, aber natürlich ist es legitim mit Protest auch zu stören, auch wenn es nervt. Es soll ja sogar nerven.
Doch, ich habe da ne ganze Menge einzuwenden. Und die Idee, dass es „nerven soll“ halte ich für geradezu grotesk. So überzeugt man andere Menschen nicht von seinem Anliegen, sondern bringt sie gegen sich auf. Und die Sozialkompetenz um das zu verstehen, hat man eigentlich schon spätestens mit dem sechsten Lebensjahr. Diese Leute wollen gar niemanden überzeugen, sie reagieren sich lediglich ab. Wollten sie überzeugen, würden sie Formen des Protests wählen, bei dem zivilisiert Argumente ausgetauscht werden. Alle anderen Formen von Protest sind aus meiner Sicht auch nicht legitim. Denn wenn jeder glaubte, dass es seine Sache wert wäre andere im Leben zu hindern, hätten wir hier bald Sodom und Gomorrha.
Hab nix gesehen, aber jetzt in der Ergebnisliste festgestellt, dass Bernal ja heute komplett explodiert ist und sich 21:45 min eingefangen hat. Hatte der was?
Zur Frage, ob Almeida heute besser war als Vingegaard: 6,5 km zu führen, kostet natürlich auch bei geringem Luftwiderstand etwas mehr Energie, allerdings konnte Almeida dann an den ganz steilen Stücken trotzdem keinen Unterschied machen. Also groß war der Unterschied jedenfalls nicht. Ich würde auch nicht sagen, dass Almeida überragend war, denn dafür sind die Abstände nach hinten nicht groß genug.
Man sieht aber schon, dass Vingegaard nach der sehr hart ausgefahrenen Tour, nicht eine zweite GT auf ähnlichem Niveau fahren kann. Ich denke, wenn Pogacar dabei wäre, hätte er die Vuelta noch müheloser gewinnen können als die Tour zuvor.Mal sehen, wie es jetzt weiter geht. Almeida hat ja bisher kaum eine Chance ausgelassen Vingegaard zu fordern. Für ihn besteht schon noch eine gewisse Hoffnung, dass bei Vingegaard irgendwann mal der Tank leer ist und die Formkurve deutlicher absinkt. Der Vingegaard von 2023 hat jedoch nach meiner Erinnerung sein Niveau beim Tour-Vuelta-Double ganz gut gehalten. Aber da gabs natürlich auch keinen, der ihn nochmal wirklich gestresst hätte. Almeidas Pech ist natürlich auch, dass er nicht die Unterstützung vom Team hat, wie sie einem Pogacar zuteil wird.
Morgen wohl Tag der Entscheidung. Ich gehe ehrlicherweise von 2 Minuten Vorsprung für JV auf Almeida aus. Andererseits war der die letzten Tage recht angriffslustig – ein Akt der Verzweiflung oder wähnt er sich auf Augenhöhe?
Vingegaard ist sicher der Favorit, aber bisher noch nicht in seiner Top-Form, würde ich sagen. Er darf morgen keinen schlechten Tag haben, vergleichbar mit seinen beiden schlechten Tagen bei der Tour. Also ganz chancenlos sehe ich Almeida nicht, aber er hat es nicht in der eigenen Hand. Das einzige was er morgen machen kann, ist so schnell wie möglich seinen Tritt zu finden und dann den Schlußanstieg in seinem Tempo zu fahren. Gut wäre natürlich noch Helfer, der ihm möglichst lange Windschatten bietet. Ich glaube aber nicht, dass ihm Vingegaard 2 Min. abnimmt, das wir enger.
Hoffentlich bestätigt Pidcock morgen seine Podiumsambitionen
Dürfte trotz überragender Form wirklich schwierig für ihn werden, an so einem langen und steilen Anstieg gegen die Experten zu bestehen. Aktuell traue ich eher Gall das Podium zu.
Auf Bernal bin ich auch gespannt. Eigentlich ist er ein Fahrer, der sich solche langen, harten Anstiege sehr gut einteilen kann.
Erkenntnis des Tages: Pidcock in der Form seines Lebens.
Bin mal gespannt, wie er jetzt weiterfährt. Man kann ihm nur empfehlen, egal ob er jetzt Recht oder Unrecht hat, Almeida zu helfen. Davon kann er nur profitieren.
Ja, in der Tat, das wird jetzt zum finalen Charaktertest. Er hat ja offiziell noch kein neues Team und es sollte nun in seinem höchsteigenen Interesse liegen in einem Team-Sport zu zeigen, dass er doch teamfähig ist.
Allerdings zweifle ich stark daran, er ließ ja kaum ein paar Stunden vergehen und dann konnte er es sich nicht verkneifen heftige Kritik an UAE zu üben. Ehrlich gesagt, verstehe ich da auch UAE nicht. Nach dieser Kritik hätte ich ihn sofort suspendiert. Irgendwann ist auch mal gut.
So viel besser als Almeida war Vingegaard nicht.
Und Ayuso wird nicht mehr lange für UAE fahren, denke ich. -
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