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***** Contador
**** Nibali, N. Quintana
*** Uran, Pozzovivo, Joa. Rodriguez
** König, Mollema, Pinot, Betancur
* D. Martin, D. Moreno, Nieve, Van Den Broeck, RollandOk, Wiggins auch nicht.
Degenkolb in ner guten Ausgangsposition für die Sprints.Kwiakowski, super. Dennis natürlich auch. Mal sehen ob sich da noch jemand davor schieben kann. Mit Wiggins natürlich zu rechnen, aber sonst?
***** Porte
**** van Garderen, Talansky
*** G. Thomas, Kelderman, Costa
** Kwiatkowski, Peraud, Spilak, Majka
* Aru, Wiggins, T. Martin, Bardet, Barguil, VallsStrecke finde ich sehr bescheiden. Prolog, BA und BZF. Dazu 3x klassisch Sprint, einmal wahrscheinlich noch dazu. Nizza Etappe sieht zwar gut aus, aber man weiss ja mittlerweile das im GK ziemlich sicher nix passiert. Damit 3 GK Etappen und davon 2 ZF. Hätte schon noch ne GK relevante Mittelgebirgsetappe mehr sein können. Oder zumindest ne Hügeletappe, selbst ein reiner Hügelsprint dann noch besser.
Eigentlich schon wieder auf die Rundfahrer zugeschnitten, die Topleute bleiben aber dennoch bei TA. Sehe das aber wie der KV eigentlich positiv. Offenes Rennen dadurch. Und bei TA hat man ja die Topfahrter gegeneinander. Hat man beides. Auf jeden Fall besser als wenn jetzt noch Froome oder Contador hier wären und man schon vorher weiss wer gewinnt.
Favoriten würde ich ähnlich sehen wie der KV, für Kwiatkowski ist das grundsätzlich sicher auch was, aber scheint dieses Jahr nicht ganz soo stark zu sein, kommt bei ihm halt auf die BA an, glaube aber nicht so recht dran. Mit Majka würde ich auch noch rechnen, dass BZF sollte ja nicht soo schlecht für ihn sein, bin mir aber auch mit der aktuellen Form nicht so sicher. Irgendwo gelesen, dass Tony de France aufs GK gehen will. Dann wärs ja eh nur Formalität.

Krass! Hätte ich nicht mit gerechnet, dass der so zurückkommt. Sowas bei derTour wär geil.
Abstände doch größer als gedacht. Kann zwar noch was passieren, aber nicht sehr wahrscheinlich zumal van Garderen 2. ist. Valverde wäre aus dieser Position eher noch was zuzutrauen.
Valls gewinnt. Schon sehr überraschend beim dem Feld auf der Königsetappe. Hab keine Zeiten, vermute aber, dass es knapp war. Dann wäre es morgen ja noch mal spannend.
Contador schneller als Froome!
***** Porte
**** Kwiatkowski, T. Martin
*** Machado, Gesink, Taaramae
** G. Thomas, Castroviejo, LL Sanchez, R. Fernandez
* Gallopin, D. Fernandez, I. Izagirre, Veloso, Barta***** Contador
**** Froome, Mollema
*** Peraud, Kelderman, Mollema
** Van den Broeck, Nieve, Rolland, Bardet
* G. Izagirre, Brajkovic, F. Schleck, Navarro, Intxausti***** Nibali
**** Valverde, Majka
*** Joa. Rodriguez, Kreuziger, Van Garderen
** Pinot, D. Moreno, König, Poels
* Fugslang, Barguil, Arredondo, Costa, D. CarusoGiro d’Italia: Contador
Tour de France: Quintana
Vuelta Ciclista a España: AruMilano-Sanremo: Degenkolb
Ronde van Vlaanderen: P. Sagan
Paris-Roubaix: Wiggins
Liège–Bastogne–Liège: Kwiatkowski
Giro di Lombardia: Da Costa
Strassen-WM: P. SaganFleche Wallonne: Joa. Rodriguez
Criterium Dauphine: C. Froome
Tour de Suisse: R. CostaHabe gerade mitbekommen, dass die auch das Punkteschema für die Weltrangliste geändert haben. Zählen jetzt wieder alle Rennen nicht nur die World Tour Rennen. Auch gibts (wenige) Punkte für Berg- und Sprintrikots. Bei den World Tour Rennen gibts jetzt Punkte für die ersten 60 Fahrer.
Grand Tours 1000 Punkte für den Sieger. Alle anderen World Tour Rennen (egal ob Rundfahrt, Monument, oder normales Eintagesrennen) 500. Zusätzlich Punkte für das Tragen des Führungstrikots pro Etappe.Die Änderung hat Licht und Schatten würde ich sagen. Das Ranking auf ne etwas breitere Grundlage zu stellen, macht schon Sinn, die Gleichtgewichtung der Monumente mit normalen Eintagesrennen ist aber Quark.
Weiterer positiver Punkt noch: Die Mannschaftswertung setzt sich nicht mehr einfach aus der Summe der Punkte der 5 besten Fahrer zusammen, sondern es werden, wie bei Rundfahrten, jeweils die drei besten Einzelergbnisse pro Rennen addiert. Das macht auf jeden Fall Sinn, da bisher ja einfach die 5 besten Fahrer zählten und der Rest war völlig egal, und jetzt kann eben jeder Punkte beitragen.
Unverständlich allerdings, dass man es bei der Nationenwertung beim alten System belassen hat, nur dass jetzt die besten 8 Fahrer zählen.
***** N. Quintana
**** Betancur, D. Moreno
*** D. Diaz, Kwiatkowski, Godoy
** D. Quintana, Brajkovics, Sepulveda, Anton
* Diniz, Moyano, Danielson, M. Cattaneo, NiemicRein
Down Under (nächstes Jahr)
Ruta del Sol
Algarve
BeneluxRaus
San Luis (nächstes Jahr)
Coppi e Bartali
De Panne
PortugalDie frühen Rennen würde ich für 2016 abstimmen, dann haben wir ne Entscheidung und nicht den Zeitdruck Anfang des Jahres und eventuelle Sonderabstimmungen etc.
Ja der Kurs ist nicbt so schlecht. Für Vuelta-Verhältnisse.
1: MZF muss nicht sein, bei der Länge ists sportlich eh nicht relevant, warum also nicht.
2-6: 2 Sprints, 3 Hügelankünfte. Wird das Gelbe schon mal wechseln, fehlt halt wie immer mal ne richtige Klassiker Etappe, statt immer die Hügelanküfte. Aber immerhin verschiedene Arten von Hügel.
7-9: Zum Schluss noch 2 nackte BA mit wohl nem Sprint dazwischen. Nackte BA am Anfang ok, passiert eh nichts vorher. Und diese kurzen, steilen Dinger (9. Etappe) immer nett.Erste Woche finde ich gut. Bis auf die fehlende Klassikeretappe, eigentlich alles prima.
10. Flucht
11. Das wir das noch erleben dürfen. Ne richtige Bergetappe bei der Vuelta. 8o Schöne Etappe. Wird aber realistisch gesehen vor dem letzten Berg nix passieren. Also bzgl. früher Action nichts besonderes, aber halt ne schöne, richtig schwere Etappe. Für ne Vuelta top.
12-13: Sprint, Flucht.
14: Nackter, langer Schlussanstieg, scheint mir aber nicht so schwer zu sein, oder? Vom Profil her würde ich schätzen so 5,5% im Schnitt.
15: Wieder nackte BA, diesmal aber schwer.2. Woche: Etappe 11 gut, der Rest so lala.
16: Wieder ne richtige Bergetappe. Insgesamt nicht so schwer wie 11, dafür das Finale super, schöne Schlusskombination. Passiert nix vorm Schlussanstieg, aber schöne, schwere Etappe.
17: Flaches ZF. Sehr schön Zwar auch nur 40km. Hätte ruhig auch mal ein Kracher kommen können, schwere Berge gibts vorher ja genug, aber immerhin. Gefällt mir. Wenn Froome dabei ist, müssen die Berghäschen vorher schon was bringen.
18: Ist das wirklich ne Vueltastrecke? Nicht nur, dass es schon 2 richtige Bergetappen gab, jetzt kommt auch noch ne Talankunft. 8o Ok, der Berg davor ist nicht so berühmt, aber immerhin. Zeitpunkt halt fragwürdig. Wenn das Rennen schon entschieden ist, wird nicht viel passieren, wäre in den ersten 2 Wochen besser aufgehoben gewesen.
19: Wohl Hügelsprint, oder doch Fuente Kamikaze?
20: Noch ne Talankunft! Schöne Etappe, aber wahrscheinlich nicht schwer genug. Besteht die Gefahr, dass alle einfach drüber rollen. Bei knappem GK, könnte es natürlich episch werden, aber zu 90% passiert nix. Wäre auch in der 2. Woche besser aufgehoben. Etappe an sich gefällt aber.
21: Sprint.3. Woche: Geht so. Gefahr wohl, dass nach dem ZF nichts mehr viel passiert. Nette Etappen, aber was richtig schweres wäre schon gut gewesen. Muss keine BA sein, gerne auch ne Talankunft zum Schluss, aber schwer wäre schon gut.
Positiv (für Vueltaverhältnisse):
2 „richtige“ Bergetappen
2 Talankünfte
Schöne erste Woche
Flaches ZFNegativ:
Letzte Woche zu leichtSehe hier Kwiatkowski und Gerrans gleichauf, kann man so und so sehen, habe mich wieder für Kwia entschieden, WM Bonus.
Auf drei dann Valverde, auf gleichem Niveau wie die anderen beiden, fehlt halt der Sieg bei nem Monument oder WM.
Sehe das ähnlich wie meine Vorredner: Contador und Valverde machen das unter sich aus. Quintana, Gerrans, Nibali usw. doch klar hinter den beiden. Zwischen den beiden ists eng, kann man sicher so und so sehen. Bei Valverde fehlen die Siege in den Toprennen und die Tour war schon mau, Contador hat da immerhin die Vuelta. Aber Valverde einfach verdammt konstant über die ganze Saison, und das eben in Rundfahrten UND Klassikern. Von daher:
1. Valverde
2. ContadorDahinter gibts dann viele. Nibali das wichtigste Rennen gewonnen, Quintana das zweitwichtigste, aber von beiden sonst wenig gesehen, von Nibali eigentlich gar nichts. Deshalb 3. und 4. für mich zwischen Gerrans und Kwiatkowski. Gerrans LBL, Down Under, 2×Kanada und WM Zweiter, 3. AGR. Kwia WM, dazu Strade Bianchi und Algarve, jeweils 3. LBL und FW, 2. País Vasco. Jeder einen SIeg in enm Toprennen, 2-3 weitere Siege in weniger wichtigen Rennen und 2 mal Podium in nem Toprennen, bei Kwia noch ein paar Etappensiege in kleinen Rundfahrten. Kann man auch so und so sehen, ich gebe mal den WM Bonus für Kwiatkowski. (Kristoff auch stark aber für mich schon hinter den beiden.) Also:
3. Kwiatkowski
4. GerransDann:
5. Nibali, ist zwar nur die Tour, ist aber halt die Tour.
Top 10 komplettieren (in alphabetischer Reihenfolge): Froome, Kittel, Kristoff, D. Martin, Quintana
Gerade gelesen, dass Froome ggf. auf die Tour verzichten und Giro/Vuelta in Angriff nehmen will. Kann ich mir zwar nicht wirklich vorstellen, dass Sky das macht, sinnvoll wäre es für ihn aber auf jeden Fall. Für den Giro natürlich auch,
echtes Duell statt Contadordurchmarsch.Für die Tour blieben dann Nibali und Quintana. Und natürlich Contador, aber ein Sieg wäre schon ne Überraschung. Ausser natürlich der fährt den Giro mit 90% und peakt zur Tour.
Die Befürchtungen voll bestätigt.
Zuwenig ZF. Finde ich aber nicht so schlimm. Kann man schon mal machen. Finde es eher schade das die Tendenz schon seit Jahren in Richtung wenig ZF geht. Wenns einmalig mal sehr wenig ist, ist nicht toll aber ok, im Gegensatz zum KV würde mich dann aber die 16er Tour mit 120km ZF auch freuen. Glaube aber nicht dran, dass das passiert.
Kopfsteinpflaster finde ich gut. Klar muss nicht jedes Jahr sein, finde es aber auch nicht so schlimm, wenns jetzt halt 2x in Folge ist. Bringt Spannung, ist mal was ganz anderes als Berge und ZF, und vor allen Dingen passiert nicht nur auf den letzten 5km was wie bei den typischen Bergankünften. Scheint auch insgesamt nicht so schwer zu sein, ohne das jetzt genau geprüft zu haben.
Huy zu dem Zeitpunkt gut. Mur de Bretagne nicht berauschend, aber halt besser als ein Sprint, wie schon jemand schrieb, und Möglichkeiten für ne richtige Hügeletappe gibts da ja wohl nicht, oder doch? Bonifikationen machen so nicht wirklich Sinn, entweder ganz oder gar nicht. Dazu dann noch 3-4 Sprints, das passt. Ggf. Windkantenpotential, einige Etappen gehen direkt am Meer lang. MZF so spät natürlich Unfug.
Erste BA nackt, völlig ok, passiert sonst eh nix. Cauterets Etappe passiert normalerweise nix, ggf. ein kleiner Sprint auf dem letzten Kilometer je nachdem wie steil der ist. Meiner Meinung nach IST das die typische ASO Etappe mit 50km bis ins Ziel nach dem letzten Berg. Klar wäre ne Kamikaze Aktion prinzipiell denkbar aber nicht zu dem Zeitpunkt und nicht mit Beille am nächsten Tag. Beille ok, schwerer Schlussberg sonst nix aufregendes.
Mende finde ich eigentlich auch immer ganz nett. Kurz und steil, keine großen Abstände, dafür passiert aber immer was. Dazu noch 2 Fluchtetappen und ein Sprint.
Pra Loup-Etappe an sich gut, aber wie schon andere schrieben der vorletzte Berg wohl nicht steil genug. Hätten noch ein paar Berge davor gehört damits insgesamt schwerer ist. Und den Ruhetag einfach nach dieser Etappe legen, dann riskiert vielleicht eher einer was.
St. Jean de Maurienne, letzter Hügel scheint ganz nett zu sein, steile 3 Kilometer. Sowas hatten wir ja schon öfter aber hier halt mit Bergen davor und noch 10km ins Ziel danach. Aber wird normalerweise nicht viel passieren: Große Abstände kann man nicht rausfahren und es kommen ja noch zwei Bergetappen direkt im Anschluss. Trotzdem schon ok die Etappe, gibt immerhin ne Möglichkeit was zu probieren und hin und wieder wird sowas ja auch genutzt.
La Toussiere ist nicht so mein Fall. Die Kombi mit dem Croix de Fer sieht besser aus als als sie ist, der Toussiere ist einfach zu lang, als dass sich ne frühe Attacke lohnt (von Kamikazeaktionen mal abgesehen). Jaja: Sehe den Schlussberg auch nicht als hart an. Durchschnittlicher Kat 1 Berg mit relativ gleichmäßigen 6%. Kam in der Vergangenheit auch immer ein Grüppchen mit den Topleuten mehr oder weniger zeitlgleich an (wenn man den Landis Einbruch mal nicht mitrechnet).
Alp d’Huez schon ok am vorletzten Tag, halt noch mal ne schwere BA, bei der es relativ sicher Abstände gibt. Schöner wäre natürlich mal die Variante über den Sarenne nach ADH, aber das ist wohl zuviel verlangt.
Fazit:
Fehlt halt (wie leider fast immer) die richtige Mehrpässefahrt, bei der frühe Angriffe möglich sind. Noch schlimmer, es geht wirklich in Richtung Vuelta, mit mehr Berg/Hügelankünften, aber insgesamt leichteren Etappen. Auch wieder keine Talankunft nach einem „richtigen“ Berg, nur nach so Hügelzeugs. Keine richtige Klassiker oder Hügeletappe. Dazu das komische MZF.
Ansonsten die Bergetappen schon ok, halt so wie es immer ist, nichts berauschendes aber auch nicht richtig schlecht. Kopfsteinpflaster auch gut.Alles in allem aber eher unterdurchschnittlicher Kurs.
Morgen ja Präsentation, deshalb will ich jetzt nicht auf die neuesten Gerüchte eingehen, aber ein ASO Zitat muss ich bringen:
„On a fait attention à ne pas être excessif, on a des étapes de montagne d’une difficulté modérée mais on a pas mal d’arrivées au sommet.“
Laut Google Übersetzer: „Es wurde darauf geachtet nicht übertrieben zu sein , haben wir Bergetappen von mittlerer Schwierigkeit , aber wir haben eine Menge von Berg beendet.“
Scheint also ein Vuelta Kurs ohne richtige Mehrpässefahrten zu werden. Wenn das wirklich in die Richtung geht wärs ne ganz besch. Entwicklung für den Radsport. Bei der Vuelta lass ichs mir ja noch gefallen, aber wenn die Tour auch den Scheiss macht (und der Giro geht ja auch in die Richtung)…..
***** Degenkolb
**** Demare, Breschel
*** Morkov, Chavanel, Avermaet
** Hutarovich, Nizzolo, Debusschere, Navardauskas
* Leukemans, Vanmarcke, Voeckler, Staeyen,Ja sehe ich ähnlich so.
Was mir noch aufgefallen ist: Eigentlich kein richtig schwerer Schlussberg dabei, maximal 6% Durchschnittssteigung (nur der auf Etappe 8 was mehr), wenn ich nix übersehen habe. Wobei ich jetzt nicht weiß ob da sehr unrhythmische dabei sind. Soll wohl auch dazu beitragen, dass die Mehrpässefahrten schwer gemacht werden und/oder es frühe Attacken gibt. Hoffentlich klappts.
Ich finde die Strecke richtig gut. Klar könnte man noch einiges verbessern, aber – auch im Vergleich zu den letzten Jahren – ist das schon ein ziemlich guter Parcour.
Allein schon wegen der Mortirolo Etappe. Klar ist die Standard Variante mit Aprica, aber die funktioniert halt auch einfach. Hab nur die letzten 4 Mortirolo Etappen präsent, davon liefen die klassischen Aprica Etappen 2006 und 2010 super, während bei den anderen Varianten 2008 und 2012 am Mortirolo nix passierte. Und alle 5 Jahre kann man sowas schon wiederholen, andere Sachen wiederholt man ja viel öfter.
Und Midas, warum die Etappe nicht zu den Mehrpässefahrten bei denen früh was passieren kann zählt ist mir nicht klar. Das ist doch genau sowas, was man sich da vorstellt. Klar der Mortirolo dominiert die Etappe und es ist klar das vorher nichts von den GK Leuten passiert. Aber ne Etappe, bei der VOR dem vorletzten Berg was von den Favoriten passiert ist, hats schon zeit Menschengedenken nicht mehr gegeben. Also verliert man durch die Dominanz des Mortirolo nichts, im Gegenteil man bekommt ziemlich sicher Action am vorletzten Berg, und das ist mehr als die meisten Etappen bieten können. Und für teamtaktische Aktionen gibts ja noch die Berge davor.
Und gut auch, dass am Tag danach ein Sprint kommt, da muss sich keiner schonen.
Finestre eigentlich das gleiche nochmal, leider halt nackt. Das es die letzte GK Etappe ist, ist ein zweischneidiges Schwert. Wenns wie 2005 läuft, wirds ein besonderes Highlight, wahrscheinlicher ist aber wohl das 2012er Szenario, je nach Stand im GK. Trotzdem einen Versuch ist es sicher wert.
Sehe es aber auch so, dass Mortirolo und Finestre in einer Tour auch nicht sein müssen, lieber dann 2016 als richtige Mehrpässefahrt. Aber will nicht meckern, auf jeden Fall auch so ne schöne Etappe.
Ansonsten gefällt die erste Woche, 2 leichtere Bergankünfte, nette und unterschiedliche! Mittelgebirgs- und Hügeletappen, dazu ein paar Sprints, schöne Mischung. MZF brauche ich jetzt nicht, ist aber auch nicht schlimm.
Die zweite Woche ist dann was mau, wohl der Doktrin geschuldet, dass alles wichtige erst ab Beginn des 3. WE passieren darf. Ein bisschen schade eine der Bergetappen der letzten Woche hätte man ruhig auch hier bringen können. Aber die Hecklastigkeit ist wohl ein fester Bestandteil. Langes ZF finde ich gut, ist ja auch hügelig und gibt ja auch nur eins. Die Sonntagsetappe finde ich jetzt nicht so berauschend, wird auch vor dem Schlussberg nix passieren und der ist auch nicht so schwer, aber als Einstieg in die heiße Phase und zum gegenseitigen Abchecken schon ok.
3.Woche dann sehr gut. Mortirolo und Finestre schon besprochen. Auch ne Ankunft nach ner Abfahrt dabei, wird aber wohl im Normalfall nicht viel passieren. Der Ologno zwar schwer genug, aber doch noch relativ weit ins Ziel und das Auf und Ab vor der eigentlichen Abfahrt dürfte auch abschrecken. Vielleicht eine späte Attacke am letzten Hügel? Eigentlich gefällt mir die Etappe gut gerade auch wegen dem „Auf und Ab“ nach dem Berg, aber die normale Fahrweise heutzutage ist wohl, sowas gemütlich nach Hause zu rollen, zumal ja auch noch zwei schwere Etappen direkt folgen. Aber die Etappe bietet immerhin die Möglichkeit für Action und man weiss ja nie. 19. Etappe auch ne ordentliche Mehrpässefahrt, auch hier der Schlussberg leichter als die davorliegenden. Nicht aufregend aber passt schon.
Insgesammt ne schöne Strecke, mit dem Highlight Mortirolo Aprica, aber auch vielen weiteren netten Etappen, die den Fahrern Möglichkeiten bieten.
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