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Wenn Pinot der Stärkste sein sollte und in gelb ins Zeitfahren geht, dann einen Einbruch hat und vielleicht nur noch Achter ist, dann wird er sich durch den einen Tag in Paris trotzdem quälen müssen, weil ihm sonst die Franzosen den Kopf abreißen.
Apropos Franzosen. Alaphilippe macht ja im Moment den Eindruck, dass er eher kein GK-Mann dieses Jahr ist. Latour ist nicht da, dafür Guillaume Martin erstaunlich stark. Bardet hinterlässt auch keinen Eindruck, dass er nochmal in Podiumsnähe kommen könnte. Also eigentlich bleibt den Franzosen wieder nur die Hoffnung auf Pinot.
Ineos: Ich denke im Moment, die werden dieses Jahr hinterher fahren. Wenn Bernal es immerhin knapp halten kann, dann wird Jumbo das Rennen wohl kontrolliert und langweilig gestalten.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Eigentlich wäre es ja viel interessanter, wenn ein anderer, zum Beispiel Pinot, der Stärkste ist. Dann wollen wir mal sehen, was die ganzen dollen Teams und die super Taktik wert sind, oder ob sich die beiden Topteams nicht gegenseitig neutralisieren.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Das Becken ist wohl gebrochen. Kann ein Haarriss sein, dann kommt er bald wieder, kann ein komplizierter Bruch sein und die Karriere steht auf der Kippe. Muss man wohl abwarten.
Schachmann auch noch mit einem Schlüsselbeinbruch. Da war ganz schön was los heute auf den Straßen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Da kann er wirklich von Glück sagen, wenn er das halbwegs glimpflich überstehen sollte. Er war aber wohl schon minimal abgehängt und hätte den Sieg von Fuglsang heute auch nicht mehr verhindert. Wenigstens mal keiner von Jumbo vorn. Seit wann ist denn Bennett so gut, dass er auch Monumente kann?
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Krujswijk und Buchmann beim Dauphiné raus mit Sturz. Für Krujswijk wohl auch das Tour-Aus.
Bernal dazu mit mysteriösem DNS.
Das sind schon mal die ersten Überraschungen.
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***** Evenepoel
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Irgendwo in Belgien überlegt grad jemand, ob er Remco nicht doch sofort zur Tour schicken sollte.
Im jüngsten Podcast von Rick Zabel hat dieser auch gesagt, er freut sich auf dessen Duelle mit Bernal (und vielleicht Pogacar) in jüngster Zukunft, gemeint war 2021 ff.
Passend dazu auch, dass Landa gesagt habe, dass er versuchen muss, in den nächsten 1-2 Jahren so viel wie möglich zu gewinnen, danach gibts nur noch Remco. Also der Zabel war schon sehr beeindruckt von seiner ersten Begegnung mit Evenepoel.
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Remco hat da nichtmal richtig attackiert, sondern einfach nur von vorn beschleunigt. Bei ca. 4:50 ist es zu sehen: https://youtu.be/R1li1sLOlCo
Einfach unglaublich, was der schon alles kann. Das wird spannend sein, ob er 2021 gegen Bernal ankommt, denn das wird ja wohl das große Duell werden.
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Die ganzen jungen Leute lohnen sich nur in der Masse, da hat man eben auch mal einen Bernal oder einen Evenepoel (Girosieger 2020) dabei. Sind auch genug dabei, aus denen so lange nix wird, bis sie dann im Tippspiel frei zu haben sind. Vor einem Jahr hätte man auch eher Mas als Pogacar und Sivakov viele Punkte zugetraut.
Kämna hab ich in meinen Überlegungen übersehen, der wäre vielleicht auch noch einen Risikotipp wert gewesen.
Fuglsang hätte ich gern noch gehabt und Brenner statt Zimmermann, aber da kam mir jeweils einer zuvor. Stattdessen hab ich so Leute wie Knox und Carthy und CF Hagen genommen, die ich überhaupt nicht kenne und erst aus den Ergebnislisten herausgefischt hab.
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Quote:Original von Jaja
https://stin.to/2uql9Habe mal einen anderen Chatroom probiert. Kommt ihr über den Link rein?
Das passt.
Vergessen wir einfach, was ich vorher gesagt hab.

Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Ich sage, wir nehmen Whatsapp oder Skype (die Chatfunktion).
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Bei mir ist der Radsportchat nicht erreichbar. Wie siehts bei euch aus?
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Zoom, Jitsi, Skype, WhatsApp … da gibts ja viele Möglichkeiten inzwischen.
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Ich werde dann mal anfangen, eine Liste zu machen. Eine aus dem Vorjahr kann ich ja leider nicht nutzen, ist keine da.
Wollen wir dieses Jahr wieder den Chat nutzen oder doch mal einander im Videochat begegnen?
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23.7., 19:30 Uhr ist bei mir im Kalender eingetragen.
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Die Woche vom 18. bis 25. Juli wäre okay für mich. Ich kann da aber nur an drei Terminen: 19.7., 23.7. und 24.7.
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Da mein letzter Vorschlag so gut angekommen ist, versuche ich es einfach noch mal.
Am 1. August soll es ja mit Strade Bianche nun wieder losgehen. Die Rennen unserer Forumswette sind:
– Dauphiné 12.-16.8. (verkürzt von 8 auf 5 Etappen)
– TdF 29.8.-20.9.
– Giro 3.-25.10.
– Vuelta 20.10.-8.11. (verkürzt um die 3 Etappen in Holland)Die Tour de Suisse fällt aus. An sich wäre ich ja offen, ein Ersatzrennen reinzunehmen, aber da bietet sich keins so richtig an. Am ehesten ist noch Tirreno-Adriatico (7.-14.9.) vergleichbar.
Unsere Wette sollten wir bis zum 1. August auf jeden Fall erledigt haben. Durch Urlaub wäre es für mich gut, wenn wir einen Termin vor dem 25. Juli finden.
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Im Moment scheint alles möglich. Die Planungen gehen ja da hin, alle drei Rundfahrten ab Ende August bis Ende Oktober (oder in den November hinein?) durchzuziehen.
Ich finde, wir sollten die Forumswette durchführen und dann abwarten. Mit Unwägbarkeiten muss man bei der Wette immer rechnen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Meine Vorbereitung auf die Wette ist übrigens ohne Tirreno, Baskenlandrundfahrt und was es sonst noch so gibt übrigens die gleiche, also keine. Remco war bei den Buchmachern für den Giro auf Platz 3, so viel hab ich mitbekommen. Also sollte ich dem Nuller vom letzten Jahr noch ne Chance geben und ihn noch ein Jahr behalten, denke ich.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Selbst wenn ab morgen die Zahl der neuen Infektionen in Italien zurückgeht, dauert es noch 4-8 Wochen, bis man nur noch wenige neue Infektionen pro Tag hat. Sagen wir im besten Fall vier Wochen. Danach kannst du wieder anfangen, das Leben hochzufahren. Da ist die Vorbereitung eines Radrennens, auch wenn es zur Staatsreligion gehört, nicht die erste Maßnahme. Die Zeit reicht einfach nicht, das Rennen rechtzeitig vorzubereiten. Das kann man jetzt schon abschätzen.
Kniffliger wird es, wenn nicht der beste Verlauf eintritt, sondern andere Szenarien. Wenn ich drauf wetten müsste, würde ich sagen, es gibt dieses Jahr gar keinen Giro. Und selbst für 2021 würde ich im Moment auf 25% Absage-Chance kalkulieren.
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Ja, das sollte gehen.
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BORA hansgrohe
Das Team war letztes Jahr Zweiter der Weltrangliste und hat sich als Ziel gesetzt, den ersten Platz zu erreichen. Man wird ja noch träumen dürfen, aber bis Quickstep ist es dann doch noch mal eine ganze Stufe. Man sollte lieber froh sein mit dem, was man hat.
In Sachen Teambalance hatten sie schon 2019 ihre Probleme. Buchmann macht einen auf GK-Kapitän, aber die Sprinter wollen auch ihr Recht. Sagan ist einer der Topstars des Radsports, den kann man nicht abgeben. Dahinter ist Ackermann auf dem aufsteigenden Ast, Bennett aber auch, nun hat man den an Quickstep verramscht. Buchmann will stattdessen am liebsten sieben Helfer zur Tour mitnehmen, um dort aufs Podium zu fahren. Vielleicht sollte ihm mal jemand sagen, dass er noch nicht Chris Froome ist und dass er (Buchmann) keine Helfer braucht, er hat ja ganz Ineos und Jumbo für seine Taktik (mitfahren, fertig).
Ackermann hat man aber eine Tourteilnahme versprochen, wenn nicht 2020 (doofer Kurs für Sprinter), dann 2021. Sagan macht es dieses Jahr clever, er geht mal zum Giro. Kann er sich nach 7 grünen Trikots ja auch wirklich mal antun.
Abgänge
– Bennett, 13 Siege 2019, die wird man noch vermissen
– Formolo, der war immerhin Zweiter bei LBL, aber kaum wahrscheinlich, dass der viel gewinnen wird
– König, Kennaugh, Pfingsten, Archbold – alle zu verschmerzenZugänge
– Kämna, angeblich die große Hoffnung des deutschen Radsports, hat sich für 2020 vorgenommen, Helfer für Buchmann zu sein
– Schelling, Fabbro, Laas, Gamper – alle noch nie gehört.Majka hat mit Platz 6 bei Giro und Vuelta auch abgeliefert. Irgendwie glaubt man es dem Kerl immer nicht, dass es noch zu mehr reicht. Schachmann dürfte hingegen ein eher schlechtes Jahr gehabt haben und noch besser werden. In der Ardennenwoche immerhin 5., 5. und 3.
Sagan hatte ein bescheidenes Jahr für seine Verhältnisse (2011-2018 war er besser), da kann es zwar sein, dass er nochmal die überragende Form zurückbekommt, um Monumente zu gewinnen, es kann aber auch sein, dass sein Zenit nun vorbei ist. Beim Giro würde ich trotzdem nicht gegen ihn wetten.
Auf Ackermann wird es viel ankommen, der war schon 2019 der beste Punkter. Vielleicht gewinnt der ja noch mehr große Rennen.Ansonsten haben die noch Großschartner und Konrad im Team, die ab und zu mal was holen oder ne starke Leistung bringen und das war es dann auch schon. Insgesamt für mich zu viele Fragezeichen, um ein sicheres Topteam (Top 3) zu sein, aber wer weiß.
Auffällig war für mich, dass diese ganzen Leistungsträger (Buchmann, Konrad, Großschartner, Ackermann, Schachmann) so 26-28 Jahre alt sind, also wahrscheinlich keine großen Sprünge nach oben mehr machen. Sagan und Majka mit 30 Jahren gehören noch nicht unbedingt zum alten Eisen, fahren aber natürlich beide schon lange auf hohem Niveau – vielleicht bin ich da auch zu kritisch mit meinen Erwartungen an die beiden.
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20. Januar 2020 um 16:06 Uhr als Antwort auf: Welcher Fahrer wird als naechstes zum ersten Mal auf dem Podium einer Grand Tour stehen ? #751928Wenn Buchmann nicht die Tour fahren würde, dann er. Wie soll er sich aber gegen Froome, Bernal, Thomas, Roglic, Dumoulin, Krujswijk, Pinot durchsetzen, die vermutlich alle sieben bislang stärker waren als Buchmann?
Ich sag, Ciccone kommt beim Giro 2020 aufs Podest.
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20. Januar 2020 um 16:00 Uhr als Antwort auf: Welcher Fahrer wird als naechstes zum ersten Mal eine Grand Tour gewinnen ? #751923Das ist ne schwere Frage, wenn man nicht grade ne Glaskugel zur Hand hat.
Dieses Jahr wollen ja superviele GK-Fahrer sich auf die Tour konzentrieren, vielleicht kommt es da beim Giro schon zwingend zu einem neuen GT-Sieger. Ein Bardet in Topform wäre ein Kandidat, für Evenepoel kommt das noch zu früh. Bardet ist es aber eher zuzutrauen, dass seine große Zeit schon vorbei ist. Dann doch eher Pinot, aber der konzentriert sich bestimmt mehr auf die Tour.
Alaphilippe war 2019 ja auch nicht so weit weg, der hätte es auch noch in die Umfrage hinein verdient. Außenseiterchancen sehe ich noch bei Landa, Lopez, Mas und Adam Yates. Aber der einzige, dem ich aus dieser Liste wirklich einen GT-Sieg zutraue, ist doch Evenepoel. Also tippe ich mal auf den.
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Mitreißende Pyrenäen und oberdämliche Alpen. Das war die Tour 2019.
Drei Alpenetappen voll für die Tonne.
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