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Hm, ja nix besonderes. Die Aubisque-Etappe ja ganz nett, aber auch da der Schlussanstieg dominant. Ansonsten nackte Bergankünfte wie von der Vuelta bekannt, im Grunde keine weitere Bergetappe wo vorher was passiert. Auch wenn im einzelnen viele Ankünfte ganz nett bis gut sind (Naranco, Pena Cabarga, Lagos de Covadonga etc.) passt die Mischung halt nicht.
Sprint: „reine“ gibts wirklich wenig, für „bergfeste“ wohl doch einiges dabei. Wie die Baskenland-Classique-Etappe dann wirklich gefahren wird muss sich halt zeigen.
Summa summarum wars letztes Jahr besser.
Wie die letzten Jahre um diese Zeit immer sehr ruhig hier, wünsche dennoch allen Foristen ein frohes Weihnachtsfest!
Hier muss ich auch noch abstimmen:
1. Valverde
Brachte wie so oft Eintagesrennen und Rundfahrten am besten in Einklang, dazu auch wichtige Siege.
Danach wirds dieses Jahr sehr eng unter 5 Fahrern, Reihenfolge auch subjektiv:
2. Kristoff
Monument gewonnen, dazu eben die vielen Siege, wenn dann die Tour nicht so läuft auch OK.
3. Contador
Am Giro bis auf eine Etappe schon sehr souverän, obwohl er unter Dauerfeuer stand. An der Tour dann halt nicht mehr in der Top-Verfassung, aber mit der Giro-Vorstellung beeindruckte er mehr als Froome an der Tour.
4. Degenkolb
Zwei Monumente, davon PR sehr stark herausfahren, das muss einfach für die Top 5 reichen. Da er ansonsten nicht mehr so viel hatte wie auch schon, nicht weiter vorne.
5. Aru
Auch hier 2. am Giro und Vuelta-Sieg reicht bei mir für die Top 5. Er aber Wackelkandidat, einfach weil er am Giro im Gegensatz zu Landa eben nicht in der Lage war, am Berg immer mit Contador mitzuhalten und diesen sogar unter Druck zu setzen. Wäre nur 3ter geworden, wenn man Landa nicht zurückgepfiffen hätte.
Natürlich könnte man auch einen Froome genauso gut unter die ersten 5 setzen mit Tour- und Dauphine-Sieg. Ebenso gut kann man halt aber auch sagen, die Tour hat er zuvorderst mit der Windkante an der zweiten Etappe gewonnen …. da ist einfach auch eine Nuance Subjektivität dabei, und ich finde den einfach nicht so sonderlich sympathisch ….
Sagan und Quintana würde ich dieses Jahr etwas dahinter ansiedeln, man kann Quintana hier nicht bringen wenn schon ein GT-Sieger draußen bleiben muss, und Sagan hat halt bis zur WM auch einiges nicht geholt.
FDJ: Nr. 16 nach CQ (2014 Platz 14), 15 Siege (Vorjahr noch 28)
Die Verschlechterung ist schon deutlich erkennbar, letztes Jahr sicher ein außerordentlich gutes FDJ-Jahr. Spiegelt aber wohl auch das Budget wieder, im Vergleich zu anderen WTs ist hier Schmalhans Küchenmeister. Der Bouhanni-Abgang haut natürlich auch rein.
Stars: mehr oder weniger nur zwei
Pinot: nach CQ deutlich sein stärkstes Jahr, vom Tirreno an gut dabei, in den Top 10 der Rundfahrten, Siege bei den Romandie und TdS-Königsetappen. Die Tour als Höhepunkt leider verhauen, am Anfang schon mit viel Zeitverlust durch Stürze, schien zeitweise ziemlich durch den Wind. An Schluss hat er sich aber gefangen und mit Alpe d’Huez das mit Abstand wichtigste Ergebnis für FdJ eingefahren dieses Saison. Keine Vuelta, dafür starker Spätherbst mit Lombardia-Podium, deutet hier auch Eintages-Fähigkeiten an, die er weiter verfolgen sollte.
Demare: alleiniger Sprint-Líder hier dieses Jahr, aber eine einzige Enttäuschung. Zwei Siege an der Belgien-Rundfahrt schon alles, an der Tour quasi nicht existent. Eine Saison zum vergessen, das muss nächstes Jahr besser werden.
Weitere erwähnenswerte Fahrer:
Elissonde: von mir hart kritisiert, zeigte er sich in Bergetappen gegen Ende des Giro erstmals offensiv. Die Vuelta dann auf Platz 16 beendet, dabei hin und wieder mal bei Attacken dabei, kann man diese Saison mit etwas gutem Willen doch als zarte Weiterentwicklung charakterisieren.
Geniez: auf dem Sprung zum Star hier. Vielseitige Ergebnisse, Tro Bro Leon gewonnen, dann ein starker Giro mit Platz 9 am Ende, grundsolide. An der Tour ist er recht anonym mitgerollt, dafür danach noch Tour de l’Ain Sieg mit Etappe dazu. Seine stärkste Saison bislang, vielleicht ist sogar noch etwas Luft nach oben drin.
Jeannesson: Sinnkrise irgendwie gehabt, nächstes probiert ers bei Cofidis. Schade eigentlich, sah zwischendrin so aus als könnte er richtig gut werden.
Ladagnous: kein Sieg, immerhin ein paar Ergebnisse. Von ihm müsste hier aber eigentlich schon mehr kommen.
Le Bon: immerhin eine Eneco-Etappe und noch was kleines dazu gewonnen. Da ist man dann schon einer der besseren hier.
Manzin: das Sprinttalent aus Reunion mit einer ordentlichen ersten Profisaison, immerhin ein kleines Rennen gewonnen.
Morabito: zum Helfen für Pinot geholt, an der TdS immerhin 8ter. An der Tour irgendwann raus (Sturz?!), aber schon OK da eigentlich.
Offredo: da kommt immer weniger, nach der Sperre blitzt sein einstiges Talent nur noch sehr selten auf.
Reza: als Demare-Anfahrer geholt, erschien er ab und an fast besser als sein Chef. Zum Sieg hats aber dennoch nicht gereicht.
Roux: ein kleiner Sieg, auch dürfte aber etwas mehr sein durchaus.
Sarreau: 93er Sprinttalent, mit einem Sieg und ein paar guten Platzierung fast schon so eine Art Lichtblick.
Vichot: auch so ein Kandidat, der dann aus der zweiten Reihe heraus für Erfolge sorgen müsste wenn einer der Stars schwächelt. Tat er 15 nicht.
Fazit: Pinot bis auf das erwähnte verpatzte GK mit guter Saison, der Rest eine Enttäuschung – Geniez explizit ausdrücklich ausgenommen. Ob man doch besser auf Bouhanni als auf Demare gesetzt hätte wird die Zeit zeigen; vom Mittelbau hätte man aber definitiv mehr erwarten müssen.
Bei CN war kürzlich so eine Story dass bei einigen italienischen Teams Leute fürs Fahren zahlen. Wenn man sich so anschaut wer hier alles so mitmachen das, und auch über Jahre, würds mich zumindest nicht komplett verwundern wenn das bei Madiot auch vorkommt.
Damit wir hier mal etwas weiterkommen, mach ich BMC:
Platz 5 nach CQ (2014 Platz 3), 33 Siege, 3 mehr als im Vorjahr. Summa summarum also gut, ähnlich als 14, aber man hat ja auch nicht gerade das kleinste Budget.
van Avermaet: immer da, gut platziert auch bei Monumenten wie PR, der ganz große Sieg war mal wieder nicht drin, wie so oft bei ihm. Highlight die TdF-Etappe gegen Sagan. Nichtsdestotrotz sehr gutes Jahr, Pech auch in San Sebastian.
Gilbert: Frühjahr und die Ardennen zeimlich mau, nur am Brabanter Pfeil am Podium. Dafür sahen wir dann am Giro einen der besten Gilberts im BMC-Trikot, 2 Etappen, davon die Vicenza-Etappe aus meiner Sicht absolut überzeugend. Keine Tour dann wegen einer Verletzung, er kam dann im der zweiten Saisonhälfte nochmal mit zwei kleineren Siegen zurück, aber konnte nicht mehr ganz den Schwung vom Giro erreichen.
van Garderen: Pech an der Tour, raus nach Krankheit in aussichtsreicher Position, wobei ich denke es hätte am Ende nur zu Platz 5 gereicht. Davor die Dauphine nur knapp gegen Froome verloren, das war eine gute Vorstellung. Vuelta dann wieder nach Sturz out. Mit etwas mehr Glück wäre mehr drin gewesen dieses Jahr, so bleibt sonst nur ein Sieg in Catalunya, aber so ein richtiger Siegfahrer ist er auch nicht.
Dann schauen wir uns noch den einen oder anderen Fahrer an:
Atapuma: ordentlicher Giro (16.), am Anfang richtig gut dabei, dann mal Pech mit Stürzen. Danach kam dann nicht mehr so viel.
Bookwalter: Utah/Colorado auf dem Stockerl, Österreich auch noch gut. Hat hier seine GK-Nische gefunden, überraschende viele CQ-Punkte.
Caruso: 8ter am Giro, hier hat er solide geliefert ohne übermäßig offensiv aufzufallen. Sonst eher diskret unterwegs, passt aber schon.
De Marchi: Vuelta-Etappe im Nebel rettet die Saison, war aber auch viel verletzt oder krank. Muss man dann auch erstmal holen.
Dennis: schon fast Star hier. Down Under und Colorado-Sieger, sowie Auftakt-ZF der Tour. Stundenweltrekord hatte er auch gehalten. Mal sehen, ob er in Zukunft auch bei größeren Sachen im GK etwas bringt.
Evans: 3ter an der TDU zum Abschied. Starker Abgang!
Hermans: den muss man loben, sein stärkstes Jahr wohl. Brabanter Pfeil, zwei kleinere Siege noch dazu, Polen und Österreich auch im GK stark. In den Ardennen hier aber wohl schwer, mehr Chancen zu kriegen.
Küng: hoffnungsvoller Schweizer, gleich mit zwei ordentlichen Siegen, guter Zeitfahrer auch.
Moinard: überraschte am Giro, 15. hätte ich ihm vor einigen Jahren mal zugetraut, zuletzt bei weitem nicht mehr; wenn auch selten im Bild.
Phinney: eindrucksvolle Rückkehr nach schwerer Verletzung, nächstes Jahr dann wieder in den großen Rennen.
Sämeler Sanchez: zu einigen guten Resultaten reichts nach wie vor noch, an der Tour als 12. dann der beste BMCler. Vuelta mit Pech, sein Fahrstil ist mittlerweile eher diskret.
Fazit: die Stars hier eigentlich allesamt nicht schlecht, allerdings auch mit Pech. Deshalb fehlt dieses Jahr der ganz große Moment. Beim Mittelbau hingegen stark, übers ganze Jahr hinweg viele gute Resultate eingefahren, was 2015 zu einer grundsoliden, wenn auch bei weitem nicht herausragenden Saison macht. Die Vorstellungen in MZFs sollte man nicht vergessen, WM und Tour geholt ist dann schon was wert.
Oha, Zentralmassiv und Hügel drin am Anfang, dann nehm ich das vorher gesagte von Langeweile zurück. Ohne Profile doch mal auf die Karte schauen oder Jaja lesen

Die Hanswursten von ASO sind mal wieder unfähig, schon komplett Profile reinzustellen, da lob ich mir doch RCS! Wills aber dennoch mal versuchen:
1. Woche: erste Etappe könnte schon windanfällig werden, ebenso zweite nach Cherbourg. Danach weitere 4x Sprint wohl. Unglaublich laaangweilig, das ist ja fast wie zu JM LeBlanc-Zeiten, reicht wenn man die letzten 5 km sieht. Da werden alle GKler vorn rumdrängeln Massenstürze zu erwarten. Gefällt mir schon mal gar nicht.
Nun Pyrenäen, erste Etappe ohne Profil, aber mit Aspin drin, wohl so zur Einstimmung. Neues Ziel, gut so. 8. Etappe dann eine klassische Mehrpässefahrt, mit Tourmalet halt der schwerste am Anfang, dann noch drei kürzere hinterher Peyresourde am Schluss, das passt schon. Danach Andorra Arcalis, finde diesen Schlussanstieg ja einigermaßen fad. Aber davor einiges, insbesondere dieser Vorberg sieht steil aus, vielleicht wirds ja besser als erwartet. Pyrenäen erscheinen in Ordnung, ohne sensationell zu sein, aber früh schon da, reissen die erste Woche einigermaßen raus.2. Woche: die zwei Übergangsetappen mit Hügeln drin nehm ich mal an, zumindest eine wohl, wird wohl auf Ausreisser rauslaufen?! Oder doch mind. 1 Sprint? Danach Ventoux am 14 juillet, wie immer nackte Bergankunft, aber in der Mitte des Rennens ganz gut platziert. 13. Etappe das 37 km Zeitfahren, schön coupiert, gefällt. Vogelpark mit Sprint wohl, sehr gut finde ich die Jura-Fahrt mit dem Grand Colombiere, davor kaum einen Meter flach, und den Berg nochmal am Ende, vom Stil her ähnlich der Giro-Etappe nach Civedale del Friuli nächstes Jahr. Bern dann Sprint und Ruhetag. Eigentlich eine schöne Mischung diese zweite Woche.
3. Woche: geht gleich weiter in der CH, Forclaz kennt man, danach Ankunft in Finhaut Emosson, mal sehen wie steil das dann ist, ob am Forclaz schon richtig Aktion ist. Dann das 17 km BZF von Sallanche nach Megeve, pff wie hoch gehts denn da rauf? Überzeugt mich erstmal nicht so. Danach St. Gervais Mont-Blanc, war dieses Jahr an der Dauphine, der Berg davor erscheint härter, ist aber noch ein Stück weg. Na ja. Dann zum Abschluss noch Morzine mit Joux-Plane, der ist ja nicht schlecht, Ramaz noch davor. Kann schon noch mal einiges passieren, die Alpen wie ich finde aber dennoch etwas schwach auf der Brust.
Fazit: eher unkonventioneller Kurs, gut finde ich dass mal neue Ziele eingebaut wurden, die zweite Woche mit schöner Mischung, dazu Pyrenäen schon früh. Zu kritisieren ist ein voraussichtlich langweiliger und gefährlicher Beginn, so wie die summa summarum nicht schlussendlich überzeugenden Alpen. Aber mal abwarten, wie es aussieht wenn man alle Profile kennt.
Dani Moreno nun doch zu Movistar. Gab wohl in der Tat Probleme mit Joaquín. Was da wohl los war …. bei den Movis ist er sicher nicht mehr Chef als bei Katusha.
Betancur zu den Moviestars …. mal sehen ob Unzue den wieder hinkriegt. Beim Cobo war’s ja nichts. Aber schon lustig, der labert rum dass AG2R nicht so professionell ist ….
Goss -> One will aber nächstes Jahr immerhin PCT werden.
@Serrano: Marth hat sich stückchenweise „geordnet“ zurückgezogen, keine Zeit mehr.
OK.
Sandra auch so ein Fall, war aber wohl ein Fake-Account?! Ventil, oder Stahlrossderivat?
Ist aber komisch, Gesamtstand nicht Addition aus Einzel und Rundfahrt?
Gabs aber wohl auch noch nie, ein Double bei den großen Tipspielen und das kleine gewinnt wer anders?! Glückwunsch an Krolle!
Hm, ohne WM-MZF vergessen und mit Nibali in der Tre Valli Startliste wärs zwar nochmal eng geworden, aber gereicht hätte es wohl nicht, Nibali hätte ich bei dem Kurs nicht auf 5* gesetzt. Glückwunsch, Carlos!
So, hier dann auch der Deckel drauf, Colbrelli gewinnt den GP Beghelli vor Belletti und Ferrari.
Wie in den letzten Jahren wieder interessante 20 km am Ende. Große Gruppe schon früh weg, starker Trentin. Peter Tosh hätte etwas genervt, der hat vorne kaum was gemacht. Van Avermaet mit einem Platten wohl am Ende.
Giro dell’Emilia, Bakelants gewinnt vor Andrea Fedi und Madrazo. Hätte gedacht fast ein bisschen schwer für ihn, aber Besetzung war ja nicht so besonders. Fedi zuletzt schon stark, Madrazo scheint hier Spezialist zu werden.
Astana gar nicht da verstehe ich nicht. Rosa hatte doch gute Form, wäre hier Sieganwärter gewesen.
Hm Prades, nicht auf dem Schirm gehabt den, wenn schon Caja Rural, dann Goncalves oder weningsten Madrazo ….
Den Bildern zu urteilen aber schon aus dem Feld raus, die drei Southeast hätten schon einen nach vorne pilotieren können da, andererseits in Peccioli dann wohl doch zu steil, Landschaft recht hügelig in der Gegend, die Ortschaften meist oben.
Weiß nicht, Seiser Alm nach Maratona dles Dolomites find ich aber nicht so tragisch. Das sind 10 km, ca. 800 hm, erwarte da nicht so extrem große Abstände zwischen den Favoriten. Der Monte Grappa letztes Jahr war da ein ganz anderes Kaliber.
Mal ohne die Kommentare hier schon gelesen zu haben:
1. Woche:
Holland, Prolog mit ca. 10 km ok, dann zweimal reiner Sprint (um Arnheim müsste es doch auch bisschen was mehr AGR-mäßiges geben), aber kann man schon machen.
Dann weiter in Kalabrien, Praia a Mare schon Klassiker-mäßig, da sollte es erste Zeitverluste geben. Danach Sprint mit ein paar Wellen drin.
Roccaraso erste BAK, mit Bergen schon am Anfang. Passt, der Schlussanstieg sieht unrhythmisch aus, aber am Ende schon steil. Besser als Montevergine etc. Noch dazu mal was Neues bzw. länger nicht mehr gefahrenes. Foligno eher Sprint mit längerem Berg 40 km vor dem Ziel, kommt drauf an wie man da fährt.
Dann sind wir so richtig in der Toscana, Arezzo mit steil wirkendem Anstieg davor wohl auf Strade Bianchi wie ich das deute, Show die interessant werden kann. Zum Abschluss das kupierte 40 km Zeitfahren im Chianti, gefällt.Fazit: keine schlechte erste Woche, für alle was dabei, Chancen für die Sprinter, Classique-Fahrer und eine Bergankunft die nicht langweilig wirkt. Das große Crono etwas früh, aber OK.
2. Woche:
Sestola, sehr ondulierte Etappe mit kürzerer Bergankunft und Vorberg, Mittelgebirgs-Charakter aber definitiv müssen die GKler hier da sein. Dann topfeben durch von Modena durch die Po-Ebene mit Hügeln am Ende, eher was für die Gilberts, ggf. noch Matthews wohl. Cividale del Friuli dann mit zwei neuen Bergen am Ende, nicht so lang und hoch, aber durchaus knackig, Ziel im Tal, wird interessant, Abfahrten sehen technisch aus.
Dann Dolomiten, ist im Grunde der Maratona mit längerer Anfahrt, Mehrpässefahrt, bei der am Giau schon ernsthaft Aktion sein sollte, gut gut. Diese Rampe da am Ende vom Maraton haben sie auch eingebaut, obs die Show braucht? Dann Seiseralm-BZF, meistens etwas über 8%, also mehr Bergfahrer als ZF. Brauchts nicht wirklich finde ich, die zahlen halt gut.Fazit: doch besser als auf dem ersten Blick, Cividale del Friuli, Corvara sollte schon richtig was passieren, auch Sestolo nicht so schlecht. Asolo hätte man auch nochmal reinen Sprint machen können.
3. Woche
Die Mendelpass-Etappe aufs Hochplateau, ich weiß nicht. Am Mendelpass natürlich nicht viel, danach wirds schon zwei mal steil, aber nicht so lang. Irgendwie nicht Fisch nicht Fleisch, am Ende aber dennoch mit Potenzial. Dann reiner Sprint.
Pinerolo mit dem Pramartino davor brauchts irgendwie nicht so wirklich …. so Mende-artig mit Ziel im Tal. Evtl. wird das aber besser als man glaubt.
Dann das Westalpenfinale: Risoul mit dem Agnello davor, der aber eher zum Kraft ziehen, da die Abfahrt sehr lange ist. Von Risoul war ich noch nie so überzeugt, die kamen doch zuletzt dauernd, zahlen wohl gut ….
Am nächsten Tag Bonette von Jausiers aus, Bonette natürlich immer schön, aber hier die kürzere Seite, ohne Restefond? Bei der langen Abfahrt eher zum Kraft-ziehen bei den Favoriten, man wird sich auf den Lombarda konzentrieren. Den kenne ich gar nicht, lang, nicht zu übermäßig steil aber auch kein Rollerberg wohl. Schön das Finale mit Abfahrt und Gegenanstieg. Turin dann nochmal Sprint, passt.Fazit: letzte Woche ist mir, wie oben schon angekündigt, zu zosig, vor allem die letzten beiden Etappen. Hätte man mal lieber etwas ligurischer/piemontesiger gemacht in der Ecke. Beides zwar Mehrpässefahrten, für ernsthafte frühe Aktionen die Abfahrten aber jeweils zu lang.
Insgesamt kein wirklich schlechter, aber auch kein wirklich überzeugender Kurs. Einige Höhen und Innovationen, aber auch möglichen Längen. Die Sprinter kommen häufig zu ihrem recht, das viele Tour-Zeugs am Ende nervt ein bisschen. Es kommt auch darauf an, wie die Etappe, die „gut werden könnten“ dann am Ende wirklich gefahren werden.
@Lappi: jammerten halt schon eine Weile rum, die Italiener. Wann hatten eigentlich die Zosen ihr letztes? Muss man wohl in die 90er zurückgehen, Jaja vielleicht ….
Wurde schon etwas geleakt, weil die RCS-Kasperl da auf der HP schon was freigeschaltet haben.
Hab so in Erinnerung, Auftakt-ZF, 40 km ZF im Chianti und BZF von Kastelruth auf die Seiser Alm. Berge am Ende in den Westalpen, Pinerolo, Risoul, S. Anna di Vinadio, auch andere Reihenfolge evtl, so genau nicht gesehen.
Berge und Verteilung gefielen mir auf dem kurzen Blick nicht so, richtig schwer erst ganz am Ende und so viel Frankreich Zeug hab ich am Giro auch nicht so. ZF einigermaßen ausgeglichen wohl, Skigebiet Seiser-Alm zahlt wohl auch gut nehme ich an.
Mal sehen was uns morgen komplett erwartet.
Dani Moreno oder gar Rosa? Der ist schon sehr viel nachgestiefelt.
Das Lampre-Gerücht um Moreno hab ich auch schon mal gelesen. Denke mal er ist heute nicht gerade billiger geworden. Wobei schon vor längerer Zeit mal explizit wo stand, Katusha will nicht verlängern.
Na, jetzt haben die Italiener endlich mal wieder ein Monument, war 7, 8 Jahre her?!
Starker Moreno aber auch, sah anfangs so aus als fährt er für Valverde, dann selber doch so stark dass er wegkommt. Frag mich nach wie vor wieso sie bei Katusha so einen gehen lassen.
Rosa hätte heut auch Siegchancen gehabt wenn er für sich hätte fahren können.
Aber dieser Kurs gefällt richtig gut, echte Vorselektion an der Muro und dann ein Schlagabtausch der Favoriten auf den letzten beiden Anstiegen. Um Längen besser als Bergamo Alta.
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