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Gut fand ich, dass dieses Mal 57 km gefahren wurden. Ist ja schließlich eine WM, da kann man schon solche Distanzen bringen, manchmal warens auch nur ca. 45 km.
Dem Mongotier scheint irgendwie der Saft auszugehen ….
Hm, 3ter, Wiggsi wird schon machen fürchte ich. Obwohl der auch nicht so besonders um Kurven fährt ….
Das Mongotier doch wohl nicht mit dem Sonntag im Hinterkopf hier.
*** T. Martin
** Cancellara, Wiggins
* Phinney, Porte, DowsettLt. CN ist der Alonso-Euskaltel-Deal wieder äußerst fraglich. Warum wird nicht wirklich klar, irgendwas mit der alten Lizenz (Bestandsschutz der laufenden Verträge, so kam es ein bisschen rüber?).
@KV: Omega – dieser Tscheche (Investor) nervt, da hast schon recht …. ansonten, den ein oder anderen halbwegs fähigen GK-Heini sollte so ein WT-Team schon im Portfolio haben, muss dem ja nicht gleich 6/7 Leute zuteilen. Ein reiner Cav-Zug ist in der WT überflüssig wie ein Kropf.
Heute GP Industrie und Handel von Prato. Androni Doppelsieg, Zilioli vor Rubiano und Paterski.
Der junge Zilioli macht sich in der Tat hervorragend, ein 90er Stagiaire ist das, das bisher gezeigt „oben“ sehr ordentlich!
Quote:‚Frechheit, den grossen Kadri als x-te Ersatzreserve zu bezeichnen. Geht’s noch?
AG2R, die haben aber auch die xte Ersatzreserve hingeschickt, und die wohl auch keinen Bock hier.
Naja, bisschen spannend wars am Schluss schon. Orica wär tipmäßig natürlich eine Katastrophe gewesen

Aber die nerven mich auch insgesamt ein bisschen, von daher Omega schon OK.
Piti, macht den mal nicht schlechter als er ist nach der Sperre, dieses Jahr mit die beste Tour seiner Laufbahn, Vuelta auch zweimal da …. Naranco, da kann ein Joaquín schon mal alle abhängen.
Zur WM: Läuft auf ein Duell Klassiker (Sagan, Fäbeler, noch ein bisschen Gilbert) vs. GKler (Spanier, Italiener, NL, COL, vl. noch etwas Franzen für Pinot, könnte zumindest so was auch können, aber die haben ja auch noch Voeckler) raus. Die GTler-Teams müssen halt sehen, das Rennen von Anfang an hart zu machen, um Fäbeler und Peterli sauer zu fahren.
Die Spanier haben sicher die Leute dazu. Zogen trotz Starbesetzung doch relativ oft einigermaßen am gleichen Strang, mal sehen wie es diese Jahr ist (letztes Jahr war Freire etwas stinkig, aber der ist ja nicht mehr dabei). Noch dazu wirken Joaquín und Valverde, denen ich es am meisten zutraue, nach der langen Saison schon etwas müde. Conti müsste allein ankommen, sah dieses Jahr nicht danach aus. Samuelek?
Italiener, da war das mit dem einen Strang ja immer etwas komplizierter. Nibali auch einer der allein ankommen muss, ob er das hat fraglich. Ulissi hätte aus einer kleinen Gruppe auch Chancen, ob er aber die Distanz hat. Und Pozzato, da geht sichs dann auch bei einem weichen Rennen wieder nicht aus, aber ob der für einen der anderen beiden fährt würd ich bezweifeln.
Die Kolumbianer werden schon auch schauen, dass es hart wird. Für den die dann schlussendlich fahren? Uran und Quintana, Henao auch, haben bei Tagesrennen schon überzeugt und werden wohl auch da sein. Betancur ein bisschen fraglich nach der Vuelta.
NL für Gesink, sollten geschlossen fahren. Weniger wohl die Franzen. Ob Pinot bei einem harten Rennen mithalten kann, weiss ich nicht, würd ich aber nicht ganz ausschließen. Bardet in Form sollte eigentlich können. Fraglich halt Voeckler, der sicher mit Carte Blanche.
Das wäre schon eine Allianz, die Fäbeler und Sagan einigermaßen sauer fahren könnte. Wobei Cancellara bei der Vuelta schon sehr gut gefallen hat, gerade bergauf. Peterli hat nach so einer Distanz noch nicht gewonnen bislang noch nicht gewonnen, mal sehen.
Gilbert wird seinen Titelgewinn wohl nicht wiederholen, zu wenig überzeugend waren seine Auftritte. Und Froome, wohl eher so einer der nie ein wichtiges Tagesrennen gewinnt. Die Deitschen …. Nerz wär in Form, gewinnen nicht, aber könnte auch bei einem harten Rennen ein gutes Ergebnis einfahren.
Ja, Wallonie gut, konnte gestern auch etwas schauen. Bakelants und Frank ca 20 km vor dem Ziel weg, ein paar km später kam Voeckler hinzu. Zwischenzeitlich sahs so aus als kommen die hinten wieder ran, dann wollte aber da keiner mehr konsequent fahren, bis zur Zitadellenauffahrt.
Vachon mit einer überraschend starken Vorstellung, und was ist dieser 91er Waeytens für einer, Rindfleisch?
***** Ph. Gilbert
**** van Avermaet, J. Simon
*** Kwiatkowski, Sylvain Chavanel, Tom Dumoulin
** Bakelants, Leukemans, Hivert, Eijssen
* Gautier, Bouet, Terpstra, Marcato, P. Velits@KV: Bongiorno ist schon der gute von Bardiani-Jungen, auch jetzt im Herbst noch ab und an gut dabei (Settimana Lombarda etc.); Zardini auch nicht ganz schlecht, aber der Bongiorno kann wirklich was werden.
Na, dann halt herzlichen Glückwunsch an Pepe

So, hier dann weiter mit den Teams:
Euskaltel: Samuel 8ter, ohne dem schlechten Tag am Anfang wär auch Platz 5 drin gewesen, das ist auch so das Maximum was im unterdessen noch zuzutrauen gewesen wär, insofern schon noch in Ordnung. Der Rest allerdings, Antón sehr inkonstant, mal turnt er mit den besten mit, dann verliert er wieder 10 min. Wenns eine Strategie ist, muss er dann auch eine Etappe holen. Nieve wohl müde von der Tour, bei Landa lässt hier nur selten was aufblitzen, da muss einfach mal konstant mehr kommen. Insgesamt waren sie schon aktiv, Mannschaftswertung geholt, aber der Etappensieg fehlt einfach. Die letztjährige Überraschung Verdugo wieder im grauen Mittelmaß zurück.
FDJ: Pinot rettet mit einem 7ten Platz die Saison, sah recht gut aus, hat auch mal was versucht, wenngleich auch schlechtere Tage dabei waren. Die schön herausgefahrenen Etappensiege von Elissonde und Geniez (bei letzterem würde ich mir auch mal mehr Konstanz erhoffen, ersterer war auch am Kälte-Tag stark in Mitleidenschaft gezogen worden) machen das zu einer rundherum gelungenen Vuelta für das Team. Roux hat auch bergauf überraschend gut mithalten können hier.
Garmin: Martin am Anfang noch gut dabei, dann Sturz und raus – Pech. Vom Rest kam wenig, bei der Aufstellung war das aber auch abzusehen. Farrar ist auch bei so einem mauen Sprintfeld kein Siegkandidat mehr. Schwach.
Katusha: fürs Podium wirkte Joaquín zu müde von der Tour, kein Vergleich zur letztjährigen Vorstellung. Immernhin hat er am Naranco noch einen schönen Etappensieg geholt. In der ersten Woche, als man mit ihm gerechnet hatte, war aber Dani Moreno voll im Bilde mit zwei Etappen. Im GK als Sidekick noch 10ter, das passt. Vom Rest hat man weniger gesehen, die waren aber auch zum Arbeiten dabei. Ordentliche Vuelta, auch wenn Purito wohl etwas enttäuscht sein wird von seiner Platzierung.
Lampre: Scarponi 15ter, mit schwächeren Phasen dabei, zeigte sich aber auch immer wieder aktiv. Nahm am Angliru wohl etwas raus als er nicht mehr mithalten konnte, sonst wären noch 2-3 Plätze besser drin gewesen. Richeze 2x und auch Ulissi schrammen knapp an Etappensiegen vorbei. Anacona nix, hatte ich aber nach der langen Verletzungspause befürchtet. Sie waren bemüht, ein Etappensieg wäre durchaus verdient gewesen.
Lotto: de Clercq zuerst stark, dann Sturz und raus – schade. Der Rest allerdings zum Vergessen, de Greef zu Abwechslung mal 20 Plätze weiter hinten. Jelle Vanendert unterdessen nur noch wurstig unterwegs. Nur 4 im Ziel, maue Vorstellung.
NetApp: wir hatten hier ja unsere Zweifel, aber König hat mit Platz 9 gezeigt dass er einer für 3 Wochen ist. Dabei auch noch offensiv mit Etappensieg. Stark auch, wie er an schlechteren Tagen den Rückstand begrenzen konnte. Mendes als 22ter gab auch in Fluchten ein gutes Bild ab, und auch ein Huzarski zeigte sich ab und an. De la Cruz leider schon recht früh raus. Insgesamt sehr gute Vorstellung, die Wild-Card haben sie vollkommen gerechtfertigt.
Omega: Stybar holt eine Etappe, was man bei diesem Kurs eher von Meersman erwartet hätte. Tony de France mal wieder von Fäbeler geschlagen, aber mit einer schönen Flucht. Der Rest: Pauwels mit der besten Leistung seit langem, Serry kam am Anfang gut mit, bei den richtigen Bergetappen dann nicht mehr zu sehen. De Weert schwer gestürzt, aber vorher wie zuletzt so oft nur noch wurstig unterwegs. Da man ohnehin keinen GKler dabei hatte, eine OK-Vuelta.
Orica: 2x Matthews mit Etappen, hatte den eigentlich eher als Hügelsprinter in Erinnerung, in diesem Feld auch im flachen Terrain stark. Der Rest zum Vergessen, gerade Clarke weit weniger sichtbar als letztes Jahr. Die Etappen retten es dann, war auch in vergangenen GTs so. Ich finde aber für ein WT-Team ist das zu wenig, was diese Truppe immer so anzubieten hat.
RadioShack: zu Horner ja schon alles gesagt hier, zwei Etappen hat er auch noch geholt, und das in souveräner Manier. In Kiserlovski hatte er einen starken Helfer an seiner Seite, der im GK auch noch ordentlich klassiert ist (17ter). Fäbeler ist mit dem Crono-Sieg und starkem Eindruck am Berg in Richtung Firenze voll da. Der Rest verrichtete seinen Dienst, muss hier aber auch nicht mehr machen. Summa summarum eine sensationelle Vuelta.
Sky: die kolumbianische Doppelspitze enttäuschte auf ganzer Linie. Bei Uran hab ich eigentlich erwartet, dass er irgendwann wegbricht, aber bei Henao war schon mit zu rechnen dass er voll da ist. Während sich andere nach der schlechten ersten Bergetappe noch hineinbissen (Sanchez), wurstete er weiter so vor sich hin. Die These, dass er besser als Uran ist, lässt sich im Moment schwer aufrechterhalten. Von Cataldo kommt bei Sky auch wenig, hier hätte er doch Möglichkeiten gehabt. Selbst die Versuche von Boasson Hagen und der Etappensieg von Kiryenka können die überraschend schwache Vorstellung nicht überdecken.
Saxo: Roche hier mit seiner bisher besten GT als 5ter mit Etappensieg und offensiver Fahrweise, hätte ich ihm nach den Eindrücken in diesem Jahr nicht zugetraut. Majka nach gutem Beginn bald eindeutig Helfer, macht das aber gut dann zusammen mit CA Sörensen. Kreuziger am Anfang noch OK, dann raus, ist halt ein Ein-GT-Fahrer. Morkov mit überraschendem Etappensieg im Sprint, macht das schlussendlich zu einer gelungenen Vuelta.
Vacansoleil: Auflösungerscheinungen, nur drei im Ziel, davon die beiden Spanier Valls und Flecha auch ordentlich gefahren. Stars wie Poels, de Gendt früh raus, wobei der wohl disqualifiziert wurde, weil er sich am Mannschaftswagen festgehalten hatte. Einfach nur noch peinlich ….
Ja, dann auch von mir Glückwunsch, Ciclismo!
15. September 2013 um 14:54 Uhr als Antwort auf: 15.09. – 17 Uhr: Grand Prix Cycliste de Montréal #738628***** P. Sagan
**** Faria da Costa, van Avermaet
*** Kolobnev, Gesink, Pozzato
** Wegmann, Evans, Slagter, Vichot
* Hesjedal, Leukemans, Gallopin, Albasini, GasparottoUnglaublich Horner, hat die Eindrücke bestätigt. Schön aber auch, dass Nibali es probiert hat. Valverde fährt mit seinem konstanten Tempo eigentlich recht gut. Cardoso auch noch weit vorn drin.
Schöner Sieg von Elissonde auch nach einer couragierten Fahrt!
Scarponi kann nicht mehr mithalten, Platz 12 in Gefahr?!
Grr jetzt gewinnt Gesink schon hier, der soll doch erst in Königsberg gewinnen …. zumindest nach Schnellcheck hatte ihn aber sonst auch keiner im Tip ….
14. September 2013 um 13:32 Uhr als Antwort auf: Vuelta 2013 ; Kommentare, Prognosen & Analysen #738597Nochmal zu Horner hier: wie gesagt, das ist schon ein respektabler Fahrer (für den ich durchaus Sympathien hege), den man vor ein paar Jahren (2009, da war das glaub ich, als er Pech hatte und beim Giro gestürzt ist?) bei auch mal einen Platzierung um 5 bei einer GT zuzutrauen war. Aber als ernsthaften Podiums- gar Siegkandidaten hatte man ihn da nicht auf der Liste.
Bin ja wirklich keiner der mit der Doping-Moralkeule ums Eck kommt. Aber das hier jetzt, da wirds dann schon ein bisschen „freaky“ (wie eben Jaja schreibt, verschiebt das Weltbild), zumal da ja auch Gute mitfahren (auch wenn nicht alle in absoluter Bestform sind, doch in guter Verfassung), und das ganze ja nicht irgendeinem Zufall geschuldet ist, sondern man den Eindruck gewinnt, dass Horner bergauf am stärksten ist. Noch dazu in einem Jahr, in dem er auch lange verletzt ausgefallen ist.
Die KVsche Theorie (hat er auch bei Garzelli mal gebracht, weil der bis 25 ? immer wenig gefahren ist), da mag schon was dran sein, aus meiner ist sein Europa-Comeback mit 33(?) schon dadurch beeinflusst, aber gleich ein Vuelta-Sieg …. hm.
Naja, lassen wir uns vom heutigen Rennverlauf überraschen, dann wissen wir mehr.
@Krolle: mit deinen ersten beiden Sätzen hast ja recht. Aber so, ein Joaquín Rodríguez, der den Sport jetzt doch ein paar Jahre mitgeprägt hat, wird seine Karriere ohne GT-Sieg beenden wohl. Und dann gewinnt ein – zweifelsohne respektabler – Fahrer, dessen beste GT bisher Platz 10 oder so war, auf einmal mit 42 eine Vuelta …. nein begeistert bin ich da nicht.
** Joaquín Rodríguez
* Horner, Samuel Sanchez -
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