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Quote:Original von Kanarienvogel
Gut. Gefällt mir so. Wobei Heras ja eventuell auch ein Lügibuäb ist.das glaube ich eher weniger; er hat nicht die schauspieler-qualitäten eines gewissen amerikaners…
9. September 2005 um 10:19 Uhr als Antwort auf: Diskussionen während der zweiten Vuelta Woche #605625Quote:Original von T-Moby
Was haltet ihr von der Etappe heute??? Heute müsste doch endlich ne Gruppe ankommen. Wer soll heute schonb Tempo machen??? Die Etappe ist doch für Sprinter zu schwer, und die GK-Jäger werden sich noch schonen wollen.ohne heras‘ sturz gestern hätte ich darauf getippt, dass liberty (vielleicht sogar gemeinsam mit illes) versucht hätte, das feld in grund und boden zu fahren…
jetzt könnte ich mir vorstellen, dass cv das versucht – auch um heras ans limit zu bringen; eventuell steigen csc und illes mit ein; allerdings haben die freieninseln auch schon zwei leistungsträger verloren…(unnumeriert)
heras hat vor der tour in interviews stets den eindruck vermittelt, dass er heiß sei auf’s podest. er schien mit viel selbstvertrauen in die große schleife zu gehen.
auf keinen fall war es der frust nach dem ersten einzelzeitfahren, der ihm seine motivation genommen hat. heras war nämlich eigentlich sogar ganz zufrieden mit seinem ergebnis.jetzt – nach seinem etappensieg bei der vuelta – hat man ihn selbstverständlich gefragt, ob er sich die diskrepanz zwischen tour und hier erklären könnte. er sagt, wenn er wüsste, woran es liegt, würde er sofort alles tun, um den „fehler“ zu beseitigen. (hab‘ das interview – glaube ich – im erste-woche-thread abgelegt.)
also die motivation „tour“ ist anscheinend auch nach den letzten frust-erlebnissen in frankreich noch vorhanden!igor gonzalez de galdeano arranzabal ist 32; seine palmares:
http://www.todociclismo.com/fichactcorr.asp?apellido=GONZALEZ+GALDEANO&nombre=Igor&nac=ESP
edit: er ist 1995 profi geworden – anfangs bei euskadi.
8. September 2005 um 23:42 Uhr als Antwort auf: Diskussionen während der zweiten Vuelta Woche #605616anscheinend gibt es sie doch noch, die ungeschriebenen gesetze im radsport:
Quote:A big crash at the head of the peloton happened at km 95 involving around 15 riders. Jakob Piil (CSC) and Roberto Heras (Liberty Seguros-Würth) had the worst of it, and the Dane was stretchered into an ambulance while Heras received help from the race doctors while coming back to the peloton. The Spaniard had a cut in his left knee and needed some stitches. But the bruising may affect him more in the coming days.The peloton slowed the pace in order to wait for Heras. Alessandro Petacchi (Fassa Bortolo) was also behind the main group and after a few kilometres he joined the peloton again.
cyclingnews
hat der ehren-codex nur die tour verlassen?
Quote:Original von Ventil
opera mit 9.14 beiträgen pro tag ( stand 8.09.05 ) meistert sich zu langsam zu unserem rudelsführer !!
auch für ihn, wie könnte es anders sein, einen goldigen bambi !!!hätte aber lieber eine rostige rosinante – schließlich ist vuelta!!!
8. September 2005 um 23:14 Uhr als Antwort auf: Vuelta 13. Etappe, 9.10., Tippschluss 10 Uhr #602875**lastras
*scarponi, plazabin auf entzug; und aus spaß tippen bringt auch spaß!
edit: ruben meine ich natürlich – man muss auch im spaß die sache ernst nehmen…
denke man sollte einem talentierten fahrer nach einer so schweren verletzung und einem solchen schicksalsschlag ruhig etwas mehr zeit geben, wieder zu einer gewissen stärke zu finden… anscheinend hat er ja zumindest seine abfahrangst inzwischen zumindest leidlich überwunden. warum sollte er mit der zeit nicht auch wieder zu einem ‚wertvollen‘ fahrer werden? (und dass einer mal ein schlechtes jahr erwischt, was infekte oder leichte verletzungen angeht, kann immer passieren.)
könnte gut verstehen, wenn gerolsteiner mit montgomery verlängert…8. September 2005 um 22:55 Uhr als Antwort auf: Diskussionen während der zweiten Vuelta Woche #605615@T-Moby
hab es auch nicht gesehen, aber mal recherchiert, was die fahrer sagen:
beloki war nicht allzu dicht dran, meint aber dass sich wohl zwei fahrer „verheddert“ hätten.
ähnlich sieht es mancebo (selbst mit vorne im feld): es gab eigentlich keinen gefahrenpunkt zum zeitpunkt des sturzes, aber der wind und die dadurch entstandene spannung im feld haben anscheinend zur kollision geführt…
von heras selbst habe ich bisher nur gehört, dass er davon ausgeht, dass ihn die wunden nicht behindern werden; ähnlich schätzt es mancebo ein. (aber vielleicht finde ich ja noch etwas, wie heras selbst den sturz erlebt hat…)http://www.as.com/articulo.html?xref=20050908dasdasmas_9&anchor=dasmas&type=Tes&d_date=20050908
Quote:Original von VoigtsFötchen
Galdeano hört auf??? Ja!!!! *Fahneschwenk*Ich mochte ihn nie! Er war immer eine Wurst und ist bis zu seinem Karriereende eine geblieben.
Dass unser Aller Liebling Rolf „Das Kampfschwein“ Aldag aufhört ist ja schon länger bekannt ;(
man kann ja einen fahrer nicht besonders mögen, aber dann in jubel auszubrechen, wenn er aufhören muss/möchte, finde ich fast schon unfair…
igg musste die intensive vorbereitung auf die vuelta 15 tage vor dem start abbrechen aus gesundheitlichen gründen – er fährt nur als helfer, sein letztes rennen.
wurst hin oder her; igor hat einige beachtliche ergebnisse eingefahren und interviews mit ihm waren (für mich) immer nett und interessant zu lesen. anscheinend ist er im peloton auch ziemlich beliebt…aldag war bei mir nach der tour 98 unten durch; das hat sich aber im laufe der letzten jahre geändert. zwar zählt er nicht zu meinen lieblingsfahrern, aber ich habe respekt vor ihm.
es gibt nur eine handvoll fahrer, die ich gar nicht mag. und selbst bei denen würde ich nicht über ein bevorstehendes karriere-ende jubeln…
kabel oder digitaler satellit?
8. September 2005 um 20:36 Uhr als Antwort auf: Diskussionen während der zweiten Vuelta Woche #605611Quote:Original von Ventil
ich hab zwar noch keine etappe im tv gesehen ( oder 1 vielleicht, hab keine lust fernsehen im moment ), aber was ich so mit bekommen habe, finde ich die vuelta 05 weder spannend noch sportlich wirklich hochstehend.
[…] mir fehlt der mut zum risiko in den bergen von den favoriten.dieser mut ist durchaus da – nur bisher erst einmal (heras) erfolgreich… neben den attacken, die im fernsehen zuz sehen waren, hat es auch schon an bergen vor dem schlussanstieg gegeben (so zumindest im vuelta-ticker nachzulesen).
heras und mancebo haben es sowohl montag als auch dienstag versucht. sastre am dienstag; nur menchov reagiert – ist ja auch verständlich…8. September 2005 um 12:45 Uhr als Antwort auf: Diskussionen während der zweiten Vuelta Woche #605598heras selbst sieht die entscheidung auch an den bergseen.
da menchov erst einmal eine überzeugende leistung bei einer dreiwöchigen rundfahrt gebracht hat (einen 23. platz bei der vuelta, zähle ich nicht dazu), könnte es aber auch gut sein, dass er auch auf anderen etappen noch zeit verliert…edit: habe an keiner stelle geschrieben, dass man es nicht schreiben darf, nur welchen eindruck es (bei mir) erweckt…
Quote:Original von hannes
waaaaas
ich hätte jetzt ja mal gaanz stark auf pellizotti getippt!
neben den beiden phonak-fahrern stand eigentlich nur cippolini zur debatte…
roberto laiseka fährt jetzt seit 23 jahren rennrad, ist aber nicht der älteste spanische fahrer im peloton.
er fährt seit der gründung des baskischen teams in der mannschaft und ist seither bei allen zwölf ausgaben der vuelta gestartet (nur zweimal aufgegeben…) und einmal sechster geworden (1999).
laiseka gehört zu den fahrern der alten schule: kein knopf im ohr, keine brille, kein pulsmesser, im training niemals ein helm…
zudem trägt er stets ein heiligen-bildchen am handgelenk.http://www.as.com/articulo.html?d_date=&xref=20050907dasdaimas_3&type=Tes&anchor=dasmasA00
8. September 2005 um 12:08 Uhr als Antwort auf: Diskussionen während der zweiten Vuelta Woche #605593Quote:Original von Marth
ich seh das etwas anders und mancebo in einer der top-positionen. er ist die konstanz in person (legitimer nachfolger von escartin) und wird normalerweise gegen ende einer gt stärker.
in punkto menchov stimme ich zu, aber ich denke, dass es ein dreikampf im ezf wird! sastre wird noch wegbrechen und garcia quesada vergeblich attackieren.einer meiner lieblingsradsport-journalisten stützt deine einschätzung. auch juanma trueba sieht mancebo noch als ganz harten rivalen für heras und menchov.
in sachen menchov ist er unserer beider meinung:http://www.as.com/articulo.html?d_date=&xref=20050908dasdaimas_1&type=Tes&anchor=dasmasA00
@Moreau
sehe ich komplett anders. mit deinen absoluten formulierungen erweckst du den anschein, über tatsachen zu schreiben. (als journalist sollte dir dieser unterschied doch bewusst sein…)
und nicht alles, was man schreibt, ist subjektiv:
mancebo ist 29 jahre alt.
laiseka hat die etappe in cerler gewonnen.
heras trägt die startnummer 1.8. September 2005 um 11:41 Uhr als Antwort auf: T-Mobile 2006, Geruechte, Fehleinkauefe, taktische Brillanz #603726Quote:Original von Stefu
PS: Ich bin nicht opera…opera schreibt hier eigentlich so gut wie nie…
8. September 2005 um 11:37 Uhr als Antwort auf: Diskussionen während der zweiten Vuelta Woche #605590Quote:Original von Christophe Moreau
Die Vuela ist doch gerade so enttäuschend, da die D-Tour so war, wie sie war…enttäuschung ist immer subjektiv.
ich fand die d-tour eher langweilig…
langeweile ist immer subjektiv.wenn die d-tour so war, wie sie war – in meiner wahrnehmung also eher langweilig – dann muss die vuelta nicht zwangsläufig enttäuschend sein. mich enttäuscht sie nämlich bisher ganz und gar nicht!
alles klar?
8. September 2005 um 0:49 Uhr als Antwort auf: T-Mobile 2006, Geruechte, Fehleinkauefe, taktische Brillanz #603720Quote:Original von fensterscheibe
Also zumindest Mazzoleni schließt den Giro ja nicht aus.aber benennt ihn auch nicht ausdrücklich!
werde das gefühl nicht los, dass „giro“ bei den telekommunisten auch in der kommenden saison ein „unwort“ bleiben wird…
8. September 2005 um 0:42 Uhr als Antwort auf: Diskussionen während der zweiten Vuelta Woche #605581Quote:Original von Marth
ich seh das etwas anders und mancebo in einer der top-positionen. er ist die konstanz in person (legitimer nachfolger von escartin) und wird normalerweise gegen ende einer gt stärker.hätte mit sicherheit nichts dagegen, wenn dem so wäre und mancebo eingreifen könnte. „konstanz in person“ – dem stimme ich ohne jeden vorbehalt zu! aber dass er „normalerweise gegen ende einer gt stärker“ wird, möchte ich (leider!) nicht unterschreiben. letztes jahr bei der vuelta traf es zu – ansonsten sehe ich mancebo meistens in der zweiten woche am stärksten… (jetzt könnte man trefflich darüber streiten, ob die lagos noch zweite oder schon dritte woche sind!)
noch zwei sätze zum besonders in der deutschen presse – soweit sie überhaupt berichtet – bemängelten zuschauer-interesse:
während der frankreich-rundfahrt herrscht im sportbereich ansonsten völlig tote hose; kein fußball, keine großen tennis-turniere. noch wesentlicher aber: es ist ferienzeit!!!
rechnete man bei der tour die „fans“ ab, die aus anderen ländern kommen, um dort ihren sommerurlaub zu verbringen, wäre der zuspruch mit sicherheit auch nicht derart bombastisch… (zur besiedlungsdichte spaniens habe ich zu beginn der vuelta ja schon etwas geschrieben…)irgendwie befindet sich die vuelta „entre dos tierras“ – und das beziehe ich ausdrücklich nicht auf das sportliche!
7. September 2005 um 22:00 Uhr als Antwort auf: Diskussionen während der zweiten Vuelta Woche #605579meines erachtens wird die etappe an den lagos de covadonga die vuelta entscheiden. es ist eine andere art berg als die in den pyrenäen. da wird dann auch der grad der erschöpfung eine rolle spielen… vielleicht für mancebo, der als einziger der ersten fünf in diesem jahr bereits eine gt auf anschlag gefahren ist, die größte hürde…
habe heras längst nicht abgeschrieben, auch weil menchov doch ziemlich auf sich allein gestellt zu sein scheint. allerdings fand ich seine leistung bisher durchaus überzeugend.meine prognose bei etwa halbzeit:
menchov verliert bei covadonga zeit, aber nur so viel, dass das letzte zeitfahren richtig spannend wird.
ähnlich eng könnte sich der kampf um platz drei zwischen mancebo und sastre gestalten – kommt allerdings wirklich darauf an, ob mancebos substanz ausreicht. sastre hat bei der tour vermutlich deutlich weniger kraft gelassen…
dass carlos quesada noch eingreifen kann, glaube ich eher weniger – dazu fehlt ihm im zeitfahren ein bisschen viel, und freiwillig werden ihn die anderen vier am berg nicht wegfahren lassen.da dies keine durch umfragen abgesicherte prognose ist, dient sie dazu widerlegt zu werden. (in aller erster linie durch die fahrer – aber auch durch gegenprognosen…)
in dem artikel ging es im übrigen darum, wer der metrosexuellste fahrer sei. mamp sagt pereiro…
gibt aber auch richtige probleme: fran perez hat ziemlich große füße. als er mit 17 mit dem radfahren begann, musste er sie sich stets anfertigen lassen – später dann hat er eigentlich jedes paar radschuhe größe 47 gekauft, das er gesehen hat. dementsprechend besitzt er inzwischen eine sammlung von an die 50 paar…
http://www.as.com/articulo.html?d_date=&xref=20050907dasdaimas_4&type=Tes&anchor=dasmasA00
Quote:Original von T-Moby
@ Opera: Anscheinend schon, was war denn z.B. in jedem Forum los???dachte halt basso sei zweiter geworden…
warum tippen wir eigentlich nicht auch einmal einen ruhetag?
6. September 2005 um 23:44 Uhr als Antwort auf: Diskussionen während der zweiten Vuelta Woche #605563unai yus – weiß nicht, ob auf eurosport schon etwas dazu gesagt wurde…
er hat heute ein ausführliches kommunique an die presse gegeben. demnach waren die medikamente (die liste findet ihr im artikel) alle legal und von der uci zugelassen. yus selbst hat die medikamente aufgelistet.
zudem wurden die medikamente nicht ‚gefunden‘ – er hat sie den ‚kontrolleuren‘ selbst gegeben!
von der mannschaftsleitung wurde ihm daraufhin startverbot erteilt. zeitgleich bot man ihm an, seinen nicht-start mit einer magenverstimmung oder ähnlichem zu erklären… dem hat sich yus verweigert!
http://www.todociclismo.com/noticia.asp?id=27981
(in dem artikel steht noch ’ne ganze menge mehr – solltet ihr also noch nachfragen haben…)
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