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@ Tracker:
Zu deiner Bemerkung mit den schwedischen Orientierungsläufern. Ich habe vor ein paar Wochen einen Artikel gelesen, wo dieser Fall angesprochen wurde. In diesem Artikel ging es um Herzinfarkte bei jüngeren Menschen. Die These war, daß diese Infarkte durch Viren- bzw. Bakterieninfektionen ausgelöst wurden. Dies würde auch das gehäufte vorkommen in der Läufergruppe erklären. Ebenfalls entstehen ja auch Herzmuskelentzündungen durch nicht auskurierte Infekte und zu frühen Wiedereinstieg ins Training nach einer Infektion.
Sollte das bei Klöden alleine durch Formmangel bedingt sein, so sehe ich wirklich schwarz für die Tour bei ihm. Dann sollte er wirklich besser zu Hause bleiben und versuchen, sich für die Vuelta fit zu machen. Eigentlich kann ich mir das aber nicht vorstellen, vielleicht hat er im Moment einfach gesundheitliche Probleme. Dies könnte man ja vom Team her ruhig bekanntgeben, er fährt hier ja nicht um den Sieg mit.
Es kommt allein darauf an ob der Druck positive oder negative Auswirkungen auf das Leistungsvermögen eines Fahrers hat. Armstrong kann offenbar so damit umgehen, daß ihn der Leistungsdruck motiviert und er so seine Bestleistung bringen kann. Hat der Druck jedoch negative Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit des Fahrers so sollte sich dieser fragen ob er nicht professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollte, etwa durch einen Mentaltrainer.
Ich denke, das die Leute von CSC mit solchen Methoden arbeiten. Allein durch andere Trainingsmethoden gelingt es auch Riis nicht, diese teilweise enormen Leistungssteigerungen aus seinen Fahrern herauszuholen. Erfolg beim Rennen ist nicht zuletzt eine Frage der mentalen Stärke.
Glaube auch, daß es sich hier nur um ein provisorisches Klassement handelt. Die Zeiten der anderen Fahrer kommen bestimmt noch.
Vino war heute super drauf, meine Gratulation. Er zeigt damit aber auch, daß es auch anders geht, als nur eine GT pro Saison zu fahren und den Rest des Jahres dafür zu trainieren. Deshalb ist seine Leistung noch höher einzuschätzen.
Was ist denn blos mit Heras los? Im Zeitfahren war der Rückstand ja von vornherein klar aber heute am Ventoux sollte er schon vorne dabei gewesen sein. Eigentlich einer meiner Top Tour Favoriten.
So wie die Sache im Moment aussieht muß sich Klödi noch mächtig anstrengen um in Tourform zu kommen. Bei seiner jetzigen Verfassung geht der mit einigen Minuten Rückstand in die Berge hinein. Dann kann er ruhig angreifen ohne daß einer nervös wird, eine komplette Bergetappe gewinnt er eh nicht, spätestens am letzten Anstieg wird er zugefahren und verliert weitere Minuten. TMO wird dieses Jahr wohl doch nur 2 Kapitäne zur Tour aufbieten. Was meint ihr dazu?
Die Streckenlänge ist immer so gewesen und sollte auch so bleiben. Deshalb heissen diese Rennen ja Klassiker!
Die GTs könnten ruhig auch mal wieder etwas länger werden, vielleicht hört dann ja auch diese blödsinnige Tempobolzerei bei den Flachetappen auf. Hier reicht es doch, wenn auf den letzten 30-50 Kilometern Gas gegeben wird.Botero 1 Minute vor Vino !!!
CrazyIvan: Hast recht, vielleicht sollten wir Eurosport mal mit Emails bombardieren. Nächstes Jahr sollten sie auf jeden Fall übertragen.
KV:
Ansichtssache, Lucho war in den 80ern mein besonderer Liebling. Ich erinnere mich noch, wie er 85 – 86 mit Hinault und Lemond die Berge hinaufflitzte. Sah bei ihm alles kinderleicht aus. Das waren die Zeiten von Cafe de Colombia, in dem Team hat Parra glaub ich auch angefangen. Zu diesen Zeiten war das Bergtrikot auch noch nicht der Lächerlichkeit preisgegeben.
@ KV:
heißt der größte kolumbianische Kletterer aller Zeiten nicht Lucho Herrera ?
Bin auch der Meinung, daß eine weitere Mannschaft dabei sein sollte. Nach dem Giro würde ich Selle Italia favorisieren. Auf den Bergetappen könnten die das Tourfeld mal richtig aufmischen.
Grundsätzlich verbaut die Pro Tour Startverpflichtung natürlich den kleineren Teams die Möglichkeit auch mal bei den großen Rennen und Rundfahrten zu starten. Z.B. Euskatel bei den Frühjahrsklassikern mit einer zweit- oder drittklassigen Mannschaft antreten zu lassen ist doch nicht wirklich sinnvoll. Die Pro Tour Teams sollten vielleicht die Möglichkeit haben ein Drittel der Rennen vom Terminplan zu streichen. Für die kleineren Teams bietet das die Chance auf Teilnahme an den großen Rennen.
Die Taktik in den letzten Jahren war ja meistens auch eine Nichtangriffstaktik bis zum Schlussanstieg und hier hatte Armstrong immer klar die Nase vorn. Mental und physisch hat er sich in solchen Situationen immer durchgesetzt.
Die Frage ist jetzt, ob man DC auf Bergetappen mal so richtig zum Arbeiten bekommt und ob Armstrong auch vor dem Schlussabstíeg mal so richtig schuften muß. Das ist die einzige Möglichkeit ihm in den Bergen etwas Zeit abzunehmen. Jedoch bei DCs Top-Bergfahrerteam schafft dies TMO wahrscheinlich nicht alleine, andere Teams mit Tourfavoriten müssen hier auch mal mitfahren, ich denke da vor allem an CSC oder Liberty.
Eigentlich favorisiere ich Selle Italia. Nach dem Giro hätten sie das wirklich verdient. Vor allem für die Tour würden sie im Vergleich zu AG2R eine Bereicherung darstellen. Da ich aber nicht weiß, ob sie eine passable Manschaft für die klassischen Rennen a la Parix-Roubaix zusammenstellen können habe ich mich dann doch für den Fassa-Nachfolger entschieden. Die stellen einfach eine komplettere Mannschaft. Das gleiche Problem habe ich übrigens bei Euskatel, die passen auch nicht wirklich zu den Frühjahrsklassikern.
7. Juni 2005 um 6:48 Uhr als Antwort auf: Tour de Suisse (11.06.-19.06) Tippschl. 11.06. um 10 Uhr #592907***** Valjavec
**** Simoni, Ullrich
*** Jeker, Valverde, Sinkewitz
** van Huffel, D. Etxebarria, Scarponi, Garzelli
* U. Osa, B. McGee, Moos, Piepoli, Julich@ T-Moby
Für den Giro interessieren sich doch nur die wirklichen Fans. Dieses Jahr war der Giro auch wirklich erstklassig.
Bei der Tour hat Armi IMO das bessere Team in bezug auf das Teamzeitfahren und auch in den Bergen hat er bessere Leute. Letztendlich endscheidet aber die Form des Topfahrers, wie man beim Giro gesehen hat. Ein Ulle in Topform kann Armstrong schlagen, siehe 2003.
Bis auf 2003 eigentlich nicht. In dem Jahr war Ulle wirklich frühzeitig in Form. Rund um Köln hat er gewonnen und bei LBL auch eine gute Figur gemacht. 2004 dann wieder die üblichen Probleme in der Vorbereitung, er hat dann zwar die TDS gewonnen aber nur knapp vor einem Nichttourfavoriten. Bis auf 2003 habe ich Ulle den Toursieg eigentlich nur zugetraut, wenn Armstrong nicht seine normale Tourform bringt bzw. auf andere Weise ( Sturz ) zurückfällt.
Da Bohlen die Tour dieses Jahr bestimmt nicht gewinnen wird, bei der Vorbereitung auf Mallorca in den letzten Wochen, sollten wir wieder zum Thema zurückkommen.
Ulle scheint dieses Jahr ja durchaus darauf aus zu sein den guten Lance bei der Tour zu schlagen. Am Wochenende hat er ja aufsteigende Form gezeigt und sein Gewicht ist auch Top im Vergleich zu einigen Vorjahren. Sollte er bei der TDS auch am Berg in der Spitzengruppe mithalten können, so traue ich ihm dieses Jahr auch den lange erwarteten 2ten Toursieg zu. Was meint ihr dazu ?
@ Ventil
Jetzt hat sich endlich mal einer als Modern Talking Fan geoutet. Und ich hab mich 20 Jahre lang gefragt, wer denn die ganzen Platten gekauft hat !!!
Zum Modern Talking – Tour de France Vergleich. Bei der
Tour sitze ich gespannt vorm Fernseher, kommt der Dieter auf die Mattscheibe geh ich austreten, ist er dann immer noch da schalt ich auf ein anderes Programm.Aber Spaß beiseite. Wenn du den Charakter von Bohlen einschätzen willst, hör dir doch mal sein Buch an. Der Typ haut sogar noch seine letzten “ Freunde “ in die Pfanne. Ulle hat bestimmt auch seine Schwächen, aber er zeigt doch einen gewissen Anstand. Die Trennung von seiner Familie ging jedenfalls ohne die in Promikreisen übliche Schlammschlacht über die Bühne.
Noch mal zu Bohlen. Seine Erfolge hat der Mann sicherlich gehabt, das ist unbestritten. Aber das entschuldigt nicht sein schlechtes Benehmen.
Aufgrund seiner charakterlichen „Vorzüge“ hat Bohlen es aber auch eher verdient mal richtig angeschissen zu werden. Du willst zudem doch nicht ernsthaft behaupten, nur weil einer die meisten Platten verkauft, würde die Qualität der Musik ebenfalls spitzenklasse sein? Aber Geschmack ist ja eine rein subjektive Sache.
Nun zu Ulle. So richtig angeschissen hat die Presse ihn in diesem Fall ja nicht. Es war ja auch nicht seine erklärte Absicht bei dem Rennen auf Teufel komm raus auf Sieg zu fahren. Irgendetwas müssen die Leute halt schreiben. Das es hier in erster Linie um Rennkilometer in Vorbereitung auf die Tour geht interessiert den zeitunglesenden Radsportlaien meist nicht. Die Auflage erhöht man aber eher mit reisserischen Schlagzeilen.
Bis jetzt ist Heras die Rennen wohl nur zu Trainingszwecken gefahren. Ob er Form hat wird sich wohl erst bei der Dauphine zeigen. Hier kommt es ja zum letzten Zusammentreffen der Tourfavoriten unter Ernstfallbedingungen. Von der TDS mal abgesehen. Zumindest sollte man hier bei den Besten mithalten können, wenn man bei der Tour bestehen will.
Wird die Dauphine eigentlich irgendwo im TV übertragen?
@ T-Moby
Natürlich vergleiche ich Ulle hier mit anderen Topfahrern und nicht mit uns Forumschreibern und hier gibst ja auch du Defizite unseres Lieblings zu.
Zurück zum Double Thema. In den nächsten Jahren traue ich Basso hier einiges zu. Der hat sich im Zeitfahren enorm verbessert und am Berg beim Giro Leute wie einen Simoni in Topform abgehängt. Leider kam ihm diese Magenverstimmung dazwischen. Beim richtigen Team (Riis) ist er auch.
Dieses Jahr bin ich mal auf die Tourform von Heras gespannt. Vielleicht macht der den beiden Topfavoriten einen Strich durch die Rechnung. Dann ist das mögliche Double Tour – Vuelta aktuell. Eigentlich schade, das Heras jahrelang als Helfer für Armi geschuftet hat, anstatt seine eigenen Chancen wahrzunehmen.
Ich mag Ulle auch, trotz seiner Schwächen. Ich finde es aber auch schade für seine Fans, das er nicht öfter bei Rennen um den Sieg mitfährt, nicht nur bei der Tour. Aber mit dem Thema ist jetzt hier endgültig Schluss !!!
ok, ok, ok Ulles Karriere wurde schon zu oft im Forum diskutiert. Hier gehts schließlich um das Double und das wird Ulle eh nicht mehr schaffen. Also Schluss mit dem Thema Jan Ullrich an dieser Stelle !!!
@ T-Moby
Bis auf das Jahr 2003 hatte Ulle jedes Jahr die gleichen Probleme beim Formaufbau aber in dem Jahr gings bei ihm ja auch um die berufliche Existenz. 2003 hat er mal gezeigt wozu er fähig wäre, wenn er denn das ganze Jahr über professionell arbeiten würde. Das eigentliche Problem bei Ulle ist fehlende Siegermentalität und Führungspersönlichkeit in bezug auf sein Team. Wenn diese fehlen braucht man halt die richtigen Leute im Umfeld die einen beizeiten in den Hintern treten, aber auch hier ist er spätestens seit dem Jahr 2000 beratungsresistent.
Nicht das du jetzt meinst ich könnte Ulle nicht ab – ich gehöre mit zu den Leuten die 1997 gemeinsam mit Bernard Hinault die Ära Ullrich ausgerufen haben – aber ich finde es einfach Schade, daß der Bursche so „wenig“ aus seinen Möglichkeiten herausgeholt hat. Sollte ihm dieses Jahr nochmal ein Toursieg gelingen, so glaube ich nicht, daß wir von ihm noch sehr viel sehen werden, denn das ist schließlich seine einzig verbliebene Motivation.
Ich bin auch der Meinung, daß Armstrong das Double auf jeden Fall hätte schaffen können, ob er dann allerdings sechs oder evtl. sieben Tour-Siege geholt hätte steht in den Sternen. Ich denke, sein Double ist aufgrund der Einstellung der Öffentlichkeit bzw. Medien gescheitert, für die eh nur die Tour zählt.
Ulle hätte auf jeden Fall das physische Potenzial gehabt, ein großer Champion a la Merckx, Hinault, Indurain, Armstrong zu werden. Er ist letztlich an seinen mentalen Fähigkeiten gescheitert. Wer von Oktober bis März den A… nicht hochkriegt und dann im April von Panik erfasst wird, weil die Tour in ein paar Wochen losgeht und eigentlich alle von einem erwarten, daß man ja dieses Jahr vielleicht noch einmal gewinnt…. Na ja, ein Ullrich mit der Mentalität eines Jens Voigt hätte ein zweiter Merckx werden können, schade drum.
Die Diskussion ums Double gibt es übrigens schon seit den 80ern als man Greg Lemond vorwarf den Giro nur als Training für die Tour zu fahren. Er war es, der damals sagte, das Double sei im modernen Radsport nicht mehr zeitgemäß und konzentrierte sich voll auf die Tour.
Ich persönlich hoffe, das die großen Fahrer in Zukunft wieder mehr Wert auf die Teilnahme an 2 GT´s legen, dieses Jahr gibt mir Hoffnung, daß die Zeit der ausschließlichen Tourfahrer wie Armstrong oder Ulle bald zu Ende geht.
***** Contator
**** Heras, Botero
*** Popovych, Leipheimer, Armstrong
** Pereiro, Vinokourov, Sastre, Menchov
* Evans, Moreau, Perdiguero, Mercado, Boogerd -
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