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Ich finde die Besetzung hervorragend.
Es sind praktisch alle Topsprinter ausser Petacchi am Start – Boonen, Freire, McEwen, Zabel, A. Davis, Eisel…
Und interessant für das GK: Ullrich, Karpets, Evans, Totschnig, Contador, Gil, Klöden, Garzelli, Scarponi…
Zeitfahrer: Rogers, Cancellara, McGee, Hoste, Cioni…Dazu Bettini, Boogerd, Di Luca, Flecha…
Also ich freu‘ mich drauf!
Sind Lampre und Milram denn total unfähig?!?
Die setzen ihre Giro-Blamagen konsquent fort – wenn sie keine Siegsprinter haben wird Tempo gefahren, haben sie welche bringen sie es nicht mal zustande ein paar Franzosen (ok, und einen für eine franz. Mannschaft fahrenden Belgier) aufzufahren…Kessler und Ivanov raus, dafür die Guccitasche und Kirchen!
4. Juni 2006 um 8:42 Uhr als Antwort auf: 2006er Ergebnisse von 1.1-2 Rennen(für die es sich nicht lohnt, einen eigenen thread zu eröffnen) #617502Was heißt hier so ein Rennen wie den GP Schwarzwald? Das ist nichts anderes als ein Bauernrennen, daran ändert auch das peinliche Geschleime von RSN nichts.
Ranking dt. Eintagesrennen:
1. Rund um den Henninger Turm
2. HEW Cyclassics (zwar top Besetzung aber langweiliger Kurs)
3. Rund um die Hainleite
4. Rund um Köln
und vielleicht als Nummer 5 dann der GP Schwarzwald…Wenn sich gegen Vinokourov persönlich Dopinganschuldigungen erhärten sollten fährt er weder mit noch ohne dieses Astana zur Tour, sollte er nichts mit der Affäre zu tun haben hätte er entweder mit/für Würth zur Tour gekonnt oder im Falle eines Ausschlusses des Teams mit bestimmt genug anderen Teams die ihn mit Kusshand genommen hätten…
Das Sponsoring jedenfalls ändert nichts daran ob dieses Team zur Tour darf oder nicht.Der Avatar ist eine Wettschuld, weil der Giro so schwächlich gefahren wurde das mehr als 4 von denen Mailand gesehen haben. Aber ich muß gestehen das ich mich damit nicht unwohl fühle, von denen dopt bestimmt keiner (ausser die Teamleitung findet das ein teaminterner Ausländer wie Yus den eigenen franz. Nachwuchs in den Schatten stellt).
Findest es denn hier niemand merkwürdig das keine Woche nachdem Liberty aus völlig nachvollziehbaren Gründen als Sponsor zurückgetreten ist so ein kasachisches Kartell auf den Plan tritt, sich keinen Deut um die Vorwürfe und möglichen sportlichen Konsequenzen schert und die Aufwendungen angeblich sogar noch erhöht? Und Manolo freut sich und hat auch noch ein gutes Geschäft gemacht…
Wenn da so ein brennendes Verlangen nach Radsport-Sponsoring besteht, warum ist man denn nicht zu Saisonbeginn eingestiegen als mehrere Teams einen neuen Sponsor gesucht haben und Vinokourov und andere Kasachen regulär auf dem Markt waren?
Für mich sieht das stark danach aus als wenn ein zwielichtiges Unternehmen eine prima Gelegenheit zur Geldwäsche aufgegriffen hat in einem Millieu in dem nicht allzu nachhaltig unbequeme Fragen gestellt werden und Unrechtsbewusstsein ein Fremdwort zu sein scheint. Und ich fürchte das muß man nicht auf die Manolo-AG beziehen sondern langsam auf den Radsport allgemein…Coolman, natürlich hat man ihn erwischt – auf frischer Tat, mit 60.000 € beim Treffen mit einem Dopingarzt. Natürlich kann man’s jetzt so drehen das er das Geld für die neu in’s Leben gerufene Krebsstiftung von Fuentes stiften wollte, wer’s glaubt…
Verurteilt ist er natürlich (noch) nicht, aber für den Umgang mit derartigen Fällen gibt es ja den ProTour-Ethik Code: gegen gedopte Fahrer gegen die Verbände vor, aber an anderweitig im Profiradsport aktive Personen kommt man sonst nicht schnell genug ran (bis das offizielle Verfahren abgeschlossen sein wird können Jahre vergehen), viel mehr weiteren Schaden kann sich der Radsport nicht mehr leisten.
Und wer sollte auf Saiz neidisch sein, sportlich gesehen wohl kaum, und ob andere Teams sich so einen Sponsor in’s Boot holen wollten wage ich auch mal zu bezweifeln…Das kann ich euch sagen wenn ich die Startliste in den Händen habe – woher soll ich wissen welche Graupe überraschen soll wenn gar nicht raus ist wer überhaupt alles startet?
Ullrich sollte sich von Armi mal ein paar Bodyguards ausleihen – nicht das die Kasachenmafia zuschlägt…
Die ganze Sache scheint den guten Manolo ja eher weniger zu beeindrucken. Erwischt, was soll’s – und das der alte Sponsor Liberty durch die (angeblich auch noch besser zahlende) kasachische Öl-Mafia die zumindest schon mal was Doping angeht wenig bis gar keine Skrupel zu haben scheint ersetzt wird dürfte ihm sogar entgegenkommen. Personelle Konsquenzen – Fehlanzeige.
Die WADA hat schon recht – der gesamte Spitzen-Radsport inc. UCI ist ein Dopingsumpf…
Leblanc hätte ihn einbürgern lassen sollen als er noch für C.A. gefahren ist.
Wie viele GT-Sieger sind denn überhaupt noch im aktiven Fahrerfeld? Ullrich (2x), Simoni (2x), Savoldelli (2x), Garzelli (1x), A. Gonzales (1x), Cunego (1x), Menchov (1x) und Basso (1x).
Da fallen mir spontan mindestens 5 andere Fahrer ein denen ich den Toursieg eher zutrauen würde als eigentlich allen von den Genannten mit Ausnahme von Ullrich, Basso und vielleicht noch Menchov…Gerdemann muß nur mal seine Rede von dieser Podiumsdiskussion zur TdS überarbeiten, und das Wort ‚Tour de Suisse‘ durch ‚Giro‘ ersetzen – dann hat Ventil ihn auch lieb.

An Sevilla bei der Tour glaube ich im Moment nicht, und Kessler will ich da auch nicht soo gerne sehen…
Also:
Ullrich, Klöden, Gonchar, Rogers, Mazzoleni, Guerini, Sinkewitz, Gerdemann und Kirchen! Das wäre doch mal was…Hebt sich nicht so gut vom hellen französischen Asphalt ab…
Wie sehen die Srassen in der Schweiz aus?Man sollte der L’Equipe vielleicht mal vorschlagen eine Reglementsänderung bei der TdF durchzusetzen. Startrecht nur noch für Franzosen in französischen Teams. Dann gibt es in Frankreich auch kein Doping mehr. Der Sieger erreicht Paris dann zwar wahrscheinlich erst im September…
Ich hab‘ mich mit dem jetzigen Urteil zu Armstrong noch nicht näher befasst (wenig Zeit), aber ich wage zu bezweifeln das es mittelfristig gut für die UCI und das Ansehen des Radsports ist wenn sie sich bei der WADA weiterhin derart unbeliebt macht. Denn wenn man die jüngsten Entwicklungen mal zusammenfasst (Vuelta, Hondo-Farce, Fuentes-Affäre, Armstrong ’99…) liegt der Gedanke schon nahe das die nationalen Verbände der Dopingbekämpfung nicht mehr gewachsen sind.
Steinhauser ist also jetzt Geschäftsführer einer Firma die mit dem Namen Jan Ullrich Geld verdient, ok.
Aber gibt es noch ein anderes Argument ausser dem Schriftzug welches diese Preise rechtfertigt? Irgendwoher müssen die doch das technische Know-how haben um so angeblich so qualitativ hochwertige Räder bauen zu können, es muß sich also um eine Art Ableger eines rennomierten (italienischen) Herstellers handeln.
Ist ja verständlich das da geschwiegen wird, vermutlich aus Rücksichtnahme auf Giant…Bin auf den ersten Test in einer Fachzeitschrift gespannt.
Huch wurde hier viel geschrieben…
Favoriten aus meiner Sicht:
***** Ullrich
**** Basso, Valverde
*** Mancebo, Landis, Evans
** Leipheimer, Popovych, Klöden, Vinokourov (obwohl, mit der kasachischen Ölmaf- äh, -firma im Rücken…)
* Menchov, Totschnig, Pereiro, Rujano, CaucchioliEDIT: zu kein Team wie USP:
Denke ich auch; individuell auf dem Papier finde ich TMO zwar auch stärker, aber Ullrich fehlt einfach diese Aura eines Tour-Patron und der einhergehende Respekt um böse Gedanken der Konkurrenz schon mit einem Blick zu ersticken – kurz, wenn TMO vorne fährt wird das niemanden im Feld interessieren (solange das Tempo nicht mega-schwer ist).Na hoffentlich kommt denen dann bis dahin nichts mehr dazwischen…
Quote:Original von Coolman
ja das muss diese passage gewesen sein und once ist da stark vorne gefahren damals, zusammen mit us postal.In meiner Erinnerzung ist USP da zunächst gar nicht groß vorne gefahren, die sind erst später in die Führungsarbeit eingestiegen. Die Tempoverschärfung nach dem Sturz ging klar und allein von ONCE aus wenn ich mich richtig erinnere…
Und Pound und seine WADA sind nun richtig sauer auf die UCI…
Mmmh…
Was genau haben diese Räder mit Jan Ullrich zu tun, abgesehen davon das sein Name draufsteht? Ist das seine Firma?
Und wer hat die Dinger entwickelt bzw. baut sie? ‚In Italien‘ finde ich nicht besonders aussagekräftig, das steht auch bei manchem 200-Euro MTB aus dem Baumarkt in der Produktbeschreibung…Ausserdem frage ich mich ob es für sowas einen Markt gibt – ab 1400 Euro nur für den Rahmen ist für den Normalfahrer doch schon recht happig finde ich.
Und wie darf ich mir dann eine Rennrad-Kollektion (also mehrere Modelle) vorstellen? Ein festlich geschmücktes Rad für offizielle Anlässe, das typisch legere Trainingsrad, ein kurzes schwarzes mit dem man abends in die Disco fährt?
Bei TMO lassen sie die Ausländer doch eh machen was sie wollen. Bei manchen klappt’s (Vinokourov, Honchar), bei anderen nicht (Botero).
Glaube nicht das Fahrer wie Sevilla zu Leistungstests nach Freiburg zu Dr. Heinrich beordert werden, der ist für Ullrich und wenn er einen guten Tag hat vielleicht noch für Klöden reserviert. Wenn’s in den Kram passt geht es kurz mal in die ‚Ulle und Rüdy‘-Trainigsgruppe, um weitere Franchise-Fahrer hat sich Schewedie zu kümmern. Allen anderen wird gesagt ‚Form aufbauen‘ und dann läuft das (oder eben auch nicht).
Wobei das mit den Leistungstests auf dem Ergometer so eine Sache ist; wann macht man sowas? Doch eigentlich nur zum Trainingsauftakt (um festzustellen wo man einsteigt) oder eben wie Ullrich vor dem Saisonhighlight noch mal der Konkurrenz eine eindrucksvolle Zahl vor den Latz zu knallen…
Aber wenn ein Fahrer wie Sevilla alle 2 Wochen zum Leistungstest auf dem Überwachungsband auftauchen sollte ist da was faul.Jan Ullrich Rennrad-Kollektion? Klamotten?
Ist das sowas wie Ulla Popken („Junge Mode ab Größe 42“) für Radfahrer?
Quote:Original von stony_desert
pantani 98 hat glaube ich auch vom pech (bzw von seiner dummheit aufs essen zu vergessen) von ullrich profitiert sonst hätte er damal nicht das double geschafft.Ach, hätte wäre wenn…
Wenn Voet nicht erwischt worden wäre hieße der Toursieger ’98 wohlmöglich Zülle oder gar Virenque.
Und Basso hätte ohne seinen Einbruch den Giro auch schon letztes Jahr gewinnen können. -
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