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Stoiber fordert Anti-Doping-Gesetz
Hamburg (dpa) – Zum Abschluss der von Doping-Skandalen erschütterten Tour de France hat der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber ein deutsches Anti-Doping-Gesetz gefordert. In einem Gastbeitrag der «Bild am Sonntag» schrieb Stoiber: «Deutschland braucht ein Anti-Doping-Gesetz: Nach den Doping-Vorwürfen um Jan Ullrich sollten wir eine offene Diskussion darüber führen. Unsere Nachbarn Frankreich, Italien oder Spanien haben längst Anti-Doping-Gesetze. Die Folge ist: Dort wird gegen Doping hart durchgegriffen.“ Stoiber kritisierte, dass der Gebrauch und Besitz von Dopingmitteln in Deutschland nicht strafbar sei. Der CSU-Chef: „Doping ist kriminell. Der Schaden ist riesig. Doping ist Betrug. Deshalb darf der Staat den Sport beim Kampf gegen Doping nicht allein lassen. Wir brauchen in Deutschland eine Null-Toleranz- Politik gegen Doping, wie die anderen großen Sportnationen auch.“
wieso hat das schon wieder mit doping zu tun? wieso sollte landis erschöpfter sein als andere fahrer? sie sind zu anfangs nur abfahrten und berge gefahren. an bergen bringt der winschatten gar nichts und in der abfahrt muss man eh nicht so viel treten. ergo haben die anderen fahrer nur einen vorteil auf dem flachen stück zum joux-plan und deshalb haben sie da auch zeit gutgemacht. wie viel soll den bitte ein topzeitfahrer auf 20 flachen km noch verlieren, damit die leistung menschlich erscheint. man darf das auch nicht vergleichen mit den ausreißversuchen von drittklassigen fahrern in der ersten flachen woche.
sorry, aber das heißt ja nicht, dass er das jetzt immer noch machen würde. ein mensch KANN sich in den jahren auch verändern.
am aktivsten war wohl für mich de la fuente, wenn auch überhaupt nicht erfolgreich.
weil er es nicht kann. er macht gerade das beste aus der situation, nämlich nichts zugeben, was immer er auch in den nächsten jahren vorhat. wenn die beweise so eindeutig wären, dann hätte man sie längst veröffentlicht.
sehe ich ähnlich. das war mal wieder derbst dumm. vor allem da ja noch leipheimer hinten war. irgendwie wäre das einfach nicht nötig gewesen. habs heute auch nicht live gesehen, aber die letzten minuten auf video. sagen wirs so, man hat nichts verpasst, wenn man es nicht gesehen hat.
ja, ich glaube wirklich, dass er nicht konnte, in dem moment. hätte ja keinen grund gehabt sich zurückfallen zu lassen. waren ja genug favoriten vorne, die ihn hätten rausfahren können. die waren sich dann halt letztendlich nicht einig. das mit den 30 minuten ist eine kombination aus glück und richtiger zeitpunkt gewesen. aber rausfahren musste man sie trotzdem erst einmal.
ich stehe dem ganzen nach wie vor gleich gegenüber. nur weil die spitzenfahrer schwankungen hatten, heißt das noch gar nichts. außerdem waren die waren topstars ja nicht dabei. jetzt kann man natürlich sagen, gut die sind auch alle voll, doch ich glaube nicht, dass die anderen so viel besser sind oder schlechter, je nachdem welche ansicht man vertritt. und armstrong hatte auch seine schwächen, nur wurden sie meistens gar nicht ausgenutzt oder er war schon zu weit weg. so auf die schnelle fällt mir eine etappe 1999 ein, eine 2000, eine 2001, 2002 keine, 2003 zwei oder drei, 2004 und 2005 keine richtig schwache mehr, hatte aber auch nicht mehr diese ausreißer nach oben.
auf den von cedros ein paar zeilen darüber.
pereiro war auch nicht feige. er hat genau das gemacht, was er tun musste. er war zurück im classement und hat sich die zeit, wenn auch glücklich zurückgeholt. in alpe d’huez hatte er dann einfach nicht die beine. wieso sollte er da angreifen? außerdem war er ja in gelb. sehe da die logik nicht ganz, zumal man denken musste, dass er eh wieder viel zeit verlieren würde. dann nach latoussuire. menchov greift an, rogers geht hinterher und auch pereiro kämpft sich ran. t-mobile fährt das loch zu. und dann hat er auch mit klöden zusammen geführt. nicht gelutscht wie landis vorher. und gestern konnte er von anfang an nicht mit. am ende hat er dann am berg auch noch mehr geführt als „chicken“ klöden. fazit: sehe ich anders.
Quote:Original von Veloce stancoQuote:Original von Coolman
das wäre ja das nächste. ich hab das gefühl, dass andere sportarten da sauber hervorgehen und das finde ich ehrlich gesagt ne verdammte frechheit. wäre z.b. der nächste fußballskandal nach italien. damit wäre es auch eine fußballkrise.Ändert das was für den Radsport?
das ändert gar nichts. nur finde ich eben, wie beim radsport auch, dass alles raus muss, was wirklich geschehen ist. und ich bin auch in gewisser weise ein fußballfan.
keine ahnung. das ist für mich eine rein rechtliche sache. und das scheint es für ulle mittlerweile auch zu sein. ich denke es geht ihm vl wirklich nur noch um das geld. sieht nicht so aus, als würde er weiter machen.
man ist ihm auch nicht hinterhergefahren, weil die teamleiter nicht wollten. also für mich persönlich nicht ganz die stärke des fahrers.
sehe ich auch so. wenn diese drei fahrer vorne bleiben, dann weil sie sich was getraut haben. landis sicher am meisten, aber auch pereiro und sastre. die haben es wenigstens probiert und haben dabei etwas gewonnen. ob dummheit oder feigheit der anderen. sag ich nur: ihr problem. deshalb hoffe ich, dass klöden vierter wird.
gestern waren es auf jeden fall nur noch langweilige 4. da sieht man mal was passiert, wenn einer aus der reihe tanzt. es gibt auch aus meiner sicht einige sachen zu sagen, die hier zwar schon gesagt wurden, die ich aber nochmal herausheben möchte:
es war kein fehler von phonak pereiro so weit weg zu lassen. landis war ja nur 1.30 zurück. das wäre kein problem gewesen. viel mehr für csc und t-mobile. das dann als fehler zu bezeichnen, nur weil landis eingebrochen ist, bringt ja auch nichts. damit kann man ja nicht rechnen und hätte sich landis gestern nicht zurückgemeldet, dann wäre er so und so raus gewesen, ob da jetzt ein pereiro ist oder nicht.
wir brauchen mehr solche profile ohne diese langen flachstücke. wäre das gestern nicht gewesen, wäre di etappe noch interessanter gewesen. natürlich stimmt die aussagen, dass die fahrer das rennen selbst machen. wenn aber keine möglichkeit da ist, dann kann da auch nichts passieren. deshalb mehr profile ohne diese flachstücke. sie versauen jede bergetappe.
die entscheidungen der teamleiter hat diese tour entschieden, nicht die stärke der fahrer oder die der teams. das finde ich persönlich aber gar nicht so schlimm. so wird doch das ganze noch interessanter. und verdient haben die es auch, die jetzt vorne stehen. solche situationen muss man auch erstmal erzwingen und dann nutzen können.
21. Juli 2006 um 10:07 Uhr als Antwort auf: Tour 2006 19.Etappe Le Creusot > Montceau-les-Mines 57Km (ITT) #641402das ist echt blöd mit den ganzen threads. wer hatte eigentlich diese knallidee? bringts auf jeden fall nicht. die geschwafelthreads könnte man mmn auch abschaffen. es gibt hier auch einen chat.
und jetzt ist die tour für mich schon so gut wie entschieden.
das wäre ja das nächste. ich hab das gefühl, dass andere sportarten da sauber hervorgehen und das finde ich ehrlich gesagt ne verdammte frechheit. wäre z.b. der nächste fußballskandal nach italien. damit wäre es auch eine fußballkrise.
dann könnte ulle auch gleich da einsteigen, falls er noch weiter fährt.
mit ein paar stunden abstand erscheint das ganze noch erstaunlicher. trotzdem, einfach super. er hat das gemacht, was alle forderten. und ich bezweifle, ob da armstrongs team rangefahren wäre. da hat nur nie jemand so etwas probiert. und das lag nicht nur an armstrong. das war vorher auch schon so. t-mobile und csc zusammen hätten heute das loch nicht schließen können. nur es wäre nicht so groß geworden.
hat er doch völlig recht. die photographen würden mich auch nerven.
was sagt das ventil eigentlich zu sastre und cunego. es meinte ja, dass die fahrer immer schlechter würden wegen dem giro, während ich gleich gesagt habe, wenn man sich richtig aufbaut, dann erreicht man erst gegen ende der tour seine absolute topform. bei den beiden fühle ich mich da absolut bestätigt.
55 minuten wäre sie gewesen. alle bleiben somit drin.
geTRÄNKEflaschen nicht.
ich möchte mich jetzt hier nicht für arschklug hinstellen, aber es war doch abzusehen, dass landis nicht so viel verliert. die gruppe hinten wurde in keiner abfahrt größer und allzu langsam waren sie auch nicht. von daher hätte man mehr machen müssen.
wo liegt eigentlich heute die karenzzeit?
20. Juli 2006 um 16:26 Uhr als Antwort auf: Tour 2006 17.Etappe Saint-Jean-de-Maurienne – Morzine #641063klar, der kv gilt ja hier für einige anscheinend auch als allwissend.
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