Crack Vanavama

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  • als Antwort auf: Tour de France 2026 #780874
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      Nene, das bin ich grundsätzlich. Aber dass ihr euch von meinen Bullshit-Zweitaccounts so leicht triggern lasst gibt mir zu denken.

      Dein Ernst?

      Natürlich nicht. Ich bin berufstätig und besitze ein Rennrad, als ob ich Zeit für so nen Quatsch im Internet hätte.

      Champs Elysees: So wie es jetzt ist, finde ich es gut. Auch besser als letztes Jahr. Es bleibt ein Sprintfinale, aber eines mit Action davor und in dem die Sprinter und ihre Teams auch ackern müssen und taktisch klug agieren, allein um den Sprint zu kriegen. Die Konstellation mit Pogacar, der brutal stark ist, sich in gelb für eine Attacke hier nicht zu schade ist und auch einfach durchzieht, obwohl er letztlich gar keine Ambitionen auf den Etappensieg mehr anmeldet, und van der Poel, der auf so nem Kurs noch stärker ist, wird ja jetzt auch keine Jahrzehnte mehr überdauern. Ok, vielleicht ziehen in fünf Jahren Seixas und De Lie oder wer auch sonst die gleiche Show ab oder werden noch stärker, man weiß es ja nie, aber ich würde erwarten, dass sich auf einem solchen Kurs die Kräfteverhältnisse wieder mehr Richtung Sprinter verschieben und man schon Vierer- bis Sechsergruppen braucht, die auch noch laufen, um bis ins Ziel durchzukommen. Interessant ja auch, dass das Ziel viel höher auf den Champs Elysees war als früher, bestimmt 200, 300 Meter weiter oben. Das muss man auf dem Pflaster und der leichten Steigung auch erst mal durchstehen allein vorn im Wind. Aber letztlich prädestiniert ja genau sowas für ein Herzschlagfinale, und das ist doch wünschenswert.


      Crack Mövenarsch (ohne Klasse)

      als Antwort auf: Tour de France 2026 #780845
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        Dann ist Crack wieder der dümmste!!

        <hr>

        Leitplanke

        Nene, das bin ich grundsätzlich. Aber dass ihr euch von meinen Bullshit-Zweitaccounts so leicht triggern lasst gibt mir zu denken.

        @Lappi

        Ja genau, das wollte ich eh fragen: An Sarenne und Alpe gestern zusammen ja bloß ein Bruchteil der Zuschauer von Freitag. Aber du hast auch keine Ahnung, wo die hin sind? Liegen besoffen oder verkatert in den unteren 15 Kehren? Kamen einfach nicht durch? Sind gleich woanders hin? Oder – wieder heim?!?


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        als Antwort auf: Tour de France 2026 #780776
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          Les das eigentlich wie ein konstantes Tempo über den Berg und Kontrolle der Gruppe, um Pedersen möglichst kraftsparend in der Gruppe zu halten und dabei als Nebeneffekt den Abstand auch nicht zu groß werden zu lassen. Jetzt wo EF losfährt wächst die Lücke ja auch sofort an.


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          als Antwort auf: Tour de France 2026 #780773
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            Naja, Rolland war doch einer der grottigsten Zeitfahrer überhaupt, und damals gabs noch „richtige“ Zeitfahren…

            2011 auch nur 42,5km, und da war er im Bereich der Schlecks, grob ne Minute auf Danielson, Peraud und Sanchez verloren, aber Cunego und Basso auch klar geschlagen. Evans und Contador eindeutig besser. Halte nur Evans und Andy für damals unerreichbar im GC. Contador ja raus aus der Rechnung 2011, Fränk evtl. machbar über taktische Hebel, weil nur Nr. 2 im team/Familie


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            als Antwort auf: Tour de France 2026 #780772
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              Piganzoli, Yates und Martinez interessante Namen vorne. Die ersten beiden weil offenbar gesundheitlich doch passabel oder zur Stelle, Martinez weil doch gefährlich.

              Und wer von PP und Carapatsch das Bergtrikot haben will täte gut daran, jeden Effort auch mit voller Punktzahl zu belohnen. Wenn man sich gegenseitig noch die Punkte wegnimmt, wirds schwer mit womöglich noch allen an Pogacar wandernden Punkten an Sarenne und Alpe.


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              als Antwort auf: Tour de France 2026 #780767
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                seit den Nach-Armstrong-Jahren wunderte mich immer, dass die wohl prestigeträchtigste Bergankunft der Tour so oft nicht von den Stärksten gewonnen wurde. 2006 Schleck-Flucht, 2011 Rolland halbe Flucht, 2013 Riblon, (Kennaugh bei DL), Pinot 2015, Pidcock 22.

                2x hintereinander brauchts das laut mir nicht. Aber einmal wird der Trophäenjäger Pog das bestimmt wollen.

                Gute Beobachtung, kleine Einschränkung: 2018 aber Thomas, und 2011 war Rolland tatsächlich an dem Tag der Stärkste da hoch. Wird gern vergessen, wie gut der 2011 war. Die Schlecks konnten eigentlich nicht glauben, dass der Vorsprung fürs Zeitfahren reicht, und sind da sicher voll hoch gefahren, aber Arsch nach der Flucht tags davor einfach nicht mehr drin, und Furz ja immer ein paar Watt schwächer als Andy. (Schlecks eine viel zu kurze Ära der Tour und viel zu plötzlich vorbei, will ich nochmal festhalten) Evans am Tag davor auch viel geknechtet hinter Andy und würde auch sagen, das Kletterniveau von Contador, Schleck oder Rasmussen hatte er ja nie so ganz damals. Oder halt Basso oder Nibali, mehr so Leipheimer, Sanchez, Valverde-mäßig.

                Und Rolland hat halt drei Wochen Voeckler durch die Berge ziehen müssen, ohne den wäre Podium oder zumindest Platz 5 für den im GC auch möglich gewesen.


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                als Antwort auf: Tour de France 2026 #780766
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                  Würde mal behaupten, resilienter gegen Keime, Viren und Bakterien zu sein ist auch eine Qualität, die einen nochmal ein Niveau höher hebt. Macht es nicht nur im Rennen leichter, sondern auch im Training, wenn man seinen Plan deutlich exakter durchziehen kann.

                  Zu grün nochmal: Ehrlich gesagt finde ich Pedersen eher enttäuschend – außer Etappe 4, wo er wirklich dominiert und geglänzt hat, brutal stark am Berg und dann im Sprint souverän. Aber der hat auch schon einen Massensprint bei der Tour gewonnen und reihenweise Top-5-Plätze gesammelt. Bei sowas wie Mittwoch könnte er auch mal an diesem letzten Kicker wegspringen können oder letzten Freitag auch eine Rolle spielen können. Am Ende entscheiden die Zwischensprints die Punktewertung. Joa, sollen auch nicht unwichtig sein, aber dass damit die Zielankünfte übertrumpft werden können, find ich schwierig.


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                  als Antwort auf: Tour de France 2026 #780745
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                    Gäbe es die Zwischensprints nicht und alle Etappen würden bepunktet wie Massensprints, hätte Pedersen 182, Kooij 250, Philipsen 225, Merlier (wenn er noch dabei wäre) 250 und Pogacar 446 Punkte. Also dass man da irgendwie abstufen muss, find ich schon logisch, sonst gewinnt Pogacar einfach alle 3 Trikots – bei der Bergwertung gibts ja schon quasi keine Lösung – aber mit was Pedersen sich das Trikot dieses Jahr verdient hat, weiß ich nicht so ganz. Kooij hat offenbar kein riesiges Interesse an der Wertung, das vielleicht auch ein Problem, und Philipsen einfach nicht mehr auf dem Niveau von 23/24 in der Endgeschwindigkeit. Wenn man aber nur 5 richtige Flachetappen hat und dann ständig Zwischensprints zu Beginn einer Etappe dann werden genau diese Zwischensprints plötzlich viel wichtiger, zu wichtig irgendwie.


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                    als Antwort auf: Tour de France 2026 #780740
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                      Es scheitert ja nicht unwesentlich daran, dass Pedersen in Massensprints oder Fast-Massensprints nicht auf der Höhe ist. Achter aus der Gruppe zu wenig. Da macht die Taktik von Lidl dann auch nicht mehr den großen Unterschied. Kampf um grün eh komisch dieses Jahr


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                      als Antwort auf: Tour de France 2026 #780733
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                        Holt euch mal nen Internet-Führerschein und hört doch mal auf, auf diesen Troll zu reagieren, echt Leute

                        Naja, apropos „Internetführerschein“: Ich kann (und will) nicht beurteilen, ob RemcoNGU ein fanatischer Remcofan, ein Troll oder der Zweitnick eines Users zum Zwecke der Provokation ist. Wenn er gute Argumente aufschreibt, bin ich mir nicht zu schade für eine Antwort. Wenn es nur provokativer Dünnpfiff ist, dann eben nicht.

                        Fanatismus oder Trolling sind beides Argumente, nicht zu reagieren.


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                        als Antwort auf: Tour de France 2026 #780723
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                          Holt euch mal nen Internet-Führerschein und hört doch mal auf, auf diesen Troll zu reagieren, echt Leute


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                          als Antwort auf: Tour de France 2026 #780686
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                            Ohne Pogacar wäre das ja eine unglaublich spannende Tour. Ist es aber auch so. Das Rennen um Platz 2 ist es doch – grad wenn man dazu neigt, mit Landsmännern mitzufiebern – ebenfalls Wert, genau verfolgt zu werden. Evenepoel vermutlich genau im richtigen Moment zur Stelle, hat sich die vermutlich damit gesicherte Kapitänsrolle aber fairerweise auch verdient. Ein bisschen hadern darf man damit, dass er durchaus ein, zwei Führungen übernommen hat, obwohl Lipowitz abgehangen war, während der nicht führen durfte, als Evenepoel eine Lücke hatte. Das ist jetzt nicht zwingend Gleichbehandlung, aber aus taktischer Sicht auch nicht ganz falsch gewesen. Pogacar vermutlich jetzt absurderweise eher Helfer für Degli Torri, und das in gelb, und auch Lipowitz als Helfer womöglich ein bisschen aus der Gleichung raus. Evenepoel, Seixas und Dell Torre jetzt in der Reihenfolge mit den besten Podiumschancen, Ayuso vor allem gestern, aber auch davor, etwas schwächer. Lipowitz könnte sich mit nem starken Zeitfahren zurückbringen, wenn er da Seixas und den Mexikaner distanzieren und im Optimalfall gleich auf drei rücken könnte, dürfte er von RBH ebenfalls Support bekommen für die Mission Doppelpodium.

                            Heikel natürlich, dass jetzt nochmal zwei nackte Bergankünfte kommen, sodass das GK vor der Königsetappe maximal vorsortiert sein wird. Wenn dann die Höhenmeter und die absolute Ermüdung kicken können nochmal richtig große Abstände entstehen, die alles nochmal umwerfen. Bei nackten BAs Remco schon besser, insofern passen die Stärke gestern und Probleme an Tourmalet, in der Auvergne und den Vogesen schon ins Bild. So richtig aufegplatzt ist der da aber auch nicht, und womöglich hat er nach dem Zeitfahren und den nackten BAs ja auch zwei, drei Minuten Luft vor Alpe d’Huez.


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                            als Antwort auf: Tour de France 2026 #780652
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                              Wer Doping im modernen Radsport ausschließt, ist lächerlich naiv. Anschuldigungen ohne seriöse Indizien zu erheben ist jedoch völlig unredlich. Und „er ist der Beste“ ist kein seriöses Indiz. Dieser Wut bin ich bei Froome auch schon aufgesessen, und es war argumentativ Quatsch. Und so berechtigt die Dopingjagd ist, so problematisch sind Wettkampfkontrollen um 2 und 5 Uhr nachts wie heute bei Pogacar und Vingegaard. Das ist ein massiver Eingriff in den Wettbewerb.


                              Crack Mövenarsch (ohne Klasse)

                              als Antwort auf: Tour de France 2026 #780498
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                                Nur ein Mal eine Relegation für philipsen, ein einziges Mal bitte.


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                                als Antwort auf: Tour de France 2026 #780485
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                                  Verstehe eh nicht, warum da am Anfang der Tour so viel taktiert wird. Vingegaard nehm ich bisschen raus, weil der echt am Gipfel ein großes Loch nach vorne und hinten hatte, aber der Rest hätte oben einfach schauen sollen, wer so in der Nähe ist, ob man schnell ein paar Mitstreiter findet und dann einfach gleichmäßig seine Führungen an der Schwelle fahren. Die Sekunden, die man dann vielleicht verliert, weil man auf den letzten 1,2km noch attackiert wird, im Zweifel auch von Lutschern, die sich geschont haben, sind doch bei dem, was noch kommt, völlig irrelevant. Und wenn man in der Gruppe so fährt, wird einem an diesem Rollerberg auch keiner viel Zeit abnehmen, selbst wenn man schon 3,4km vorm Ziel Vollgas wegfährt wie ein Moped, die Gruppe dahinter wird da vereint schon dagegen halten können. Es geht doch echt nicht darum, jetzt 10, 15 Sekunden rauszuholen oder ob man 3. oder 7. auf der Etappe wird, sondern auf der Etappe gings doch in kleinen Gruppen um mehrere Minuten. Wieso man dann solche Spielchen treibt, erklärt sich mir nicht. In der letzten Woche, wenn es wirklich konkret um die Plätze auf dem Podium oder in den Top Ten geht, versteh ich das ja. Aber jetzt hat man ja noch gar keine Ahnung, wer der genaue Konkurrent ist. Im Zweifel hat man jetzt mit Lipowitz Ayuso markiert und dann bricht der in den Vogesen ein und die 20 Sekunden, die er mit einer Attacke nach Lutschen hätte holen können, sind nicht mehr als ein Witz.

                                  Gut, zugegebenermaßen hätte man auch niemals näher als 2min an Pogacar ranfahren können – und schlagbar ist der eh nicht, höchstens eben für Vingegaard – und ob JV jetzt in der Gruppe ist oder 20sec davor ist jetzt auch kein alles verändernder Umstand. Aber dass es jetzt gleich wegen so Pillepalle zu teaminternen Verwerfungen kommt, ist unnötig.


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                                  als Antwort auf: Tour de France 2026 #780481
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                                  Teilnehmer
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                                    Zu Remcos Interview fällt mir echt nicht viel ein. Keine Ahnung wer da im Recht ist, Fakt ist, er hat am Schlussberg gut gezogen, am Tourmalet war Lipowitz aber klar der bessere, wofür er ein Leadout gebraucht hätte weiß ich nicht, wäre er dann nur um 10m statt 20m von Delle Torrero abgesprintet worden? Sowieso egal, bei der ersten Gelegenheit öffentlich verbal über den Teamkollegen herzufallen, ist bodenlos, und dabei auf Helfersdienste im März zu verweisen, bei der Catalunya wo er eh auch gleich zuvor geschlagen wurde, mein Gott, was eine Heulsuse.


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                                    als Antwort auf: Tour de France 2026 #780469
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                                      Warum die Tour nie ein solches Etappenprofil in der letzten Woche bringt, wie es beim Giro schon zigfach funktioniert hat, ist mir ein Rätsel. Ein Berg, an dem es völlig aufplatzt, und dann 15, 20km mano a mano im Flachen, da kann es nochmal ganz weit auseinandergehen, oder es wird taktiert, gepokert… Dass mit Pogacar die Gefahr sehr groß ist, dass so das Rennen schon in der ersten Woche entschieden ist, war doch klar. Hätte eher so ne Aspin-Peyresourde-Kombi heut besser gefunden.


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                                      als Antwort auf: Tour de France 2026 #780462
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                                        Traen ist gelb wohl heut schon wieder los. Uno kann da jetzt niemand für ihn opfern, Johannessen ist wichtiger.


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                                        als Antwort auf: Tour de France 2026 #780460
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                                          • ★★★★★★

                                          Es wäre geradezu untypisch für Pogacar wenn er heute am Tourmalet-Gipfel sich mit mehr als Vingegaard als Begleiter zufrieden geben würde. Und das klassische Mortirolo-Aprica-Finish beim Giro ist vom Charakter ähnlich und hat auch nie von einem Gemetzel abgehalten.


                                          Crack Mövenarsch (ohne Klasse)

                                          als Antwort auf: Tour de France 2026 #780451
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                                            • ★★★★★★

                                            Naja, vier Tage hatte Traen das Trikot, das war jetzt nicht Voeckler/Alaphilippe/Kuss/Arroyo-mäßig. Fuhr jetzt auch nicht plötzlich viel besser mit dem Trikot. Der ist halt ein guter Klassementfahrer, und mit der Flucht landet er 3-5 Plätze weiter vorn. Also 6-12 statt 11-18. Wobei nach wie vor eher um 10 als um 6 und natürlich kann Sturz, Krankheit etc immer passieren. Wenn er jetzt wie Healy oder sogar Vauquelin 25 abschneidet würds mich auch nicht umhauen und das ist nach wie vor extrem weit weg vom Podium. Ayuso, Johannessen, Carapaz, Remco etc gehen zudem vielleicht auf Etappen, wenn sie mal nicht mehr ums Podium mitfahren sollten. Also im zweiten Teil der Top Ten geht es ja oft los mit Fahrern, denen ein Top Ten Platz einfach mehr bedeutet als anderen, die schon mal z.B. aufm Podium standen und dann wegen Platz 7 nicht mehr jeden Tag fighten. Pogacar und Vinggaard juckt der Vorsprung jedenfalls null. Voeckler, Pereiro und Kivilev/Simon haben da mal ganz andere Lücken bekommen (solche mega Abstände sehen wir in den 20ern aber gar nicht mehr)


                                            Crack Mövenarsch (ohne Klasse)

                                            als Antwort auf: Tour de France 2026 #780425
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                                              • ★★★★★★

                                              Ich nutze dabei noch einmal die Gelegenheit klarzustellen, dass man auch 2012 nicht den Schlechteren hat gewinnen lassen. Wiggins hat Froome in allen Zeitfahren klar geschlagen, hatte am Ende 3.30 Vorsprung. Froome war an den Bergen besser, ja, diese Zeit hätte er auf dem damaligen Parcours aber niemals gut machen können. Es gab überhaupt nur vier Klassementetappen in den Bergen, und Wiggins war bergauf ja auch extrem gut, zweitbester mit großer Wahrscheinlichkeit. Man hätte Froome natürlich auch mal richtig fahren lassen können, hätte damit aber womöglich das gesamte Unterfangen gefährdet, weil dann Sky gespalten und für andere Teams angreifbar hätte werden können. Und dabei wäre die Chance für Froome, Wiggins zu schlagen, ohnehin nicht groß gewesen.


                                              Crack Mövenarsch (ohne Klasse)

                                              als Antwort auf: Tour Auvergne – Rhône-Alpes #780215
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                                                • ★★★★★★

                                                Dann doch überraschend, dass Wout sogar gleich gewinnt. Natürlich nie das Topfeld bei Dauphinee-Sprints (aber warum eigentlich, die letzten Jahre gabs immer drei Flachetappen und erst am Ende Berge, eigentlich könnte man das sogar als Sprinter gut ein paar Tage fahren und die Berge weglassen, wüsste gar nicht wo man besser Tour-Vorbereitung fahren kann, und son Etappensieg da ist ja auch mehr Wert als in Slowenien, aber gut), aber Bauhaus und Hofstetter schlägt man auch nicht im Rollstuhl.

                                                Und servus Shlomo :)


                                                Crack Mövenarsch (ohne Klasse)

                                                als Antwort auf: Radrennen der Frauen #780189
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                                                  • ★★★★★★

                                                  Ja, hätte ich auch nicht gedacht! Hab mich über die komische Schlussetappe schon länger gewundert, aber war ja unterm Strich genau das richtige Rezept. Vielleicht weil die Leistungsdichte und die körperlichen Fähigkeiten dann doch (noch) ein wenig niedriger als bei den Männern sind, sodass man das hier früh platzen lassen und am Schluss nicht mehr kontrollieren kann? Also nicht dass es eklatant anders wäre, aber so ein paar Prozentpunkte, die dann hier ins Gewicht fallen? Das Problem für van der Breggen ja eigentlich auch weniger die paar Watt die in der Spitze fehlen und immer fehlen werden, sondern dass 100km vor dem Ziel keine Helfer mehr da waren, die die Gruppe mit Niedermaier kontrollieren könnten. Trotzdem verwunderlich, das hab ich nicht gesehen, aber dass Niedermaier überhaupt weg konnte. Ohne die Gruppe vorne und mit Helfern hinten holt nämlich Vollering auch das GK nicht mehr. Aber dass, wenn es 40km vor dem Ziel mal so aufgerissen ist, die Abstände noch riesig werden können, ist ja dann wiederum normal.

                                                  Insgesamt sehr unterhaltsamer GC-Kampf jedenfalls, das macht richtig Lust, zuzusehen. Vollering zersägt dieses Jahr jetzt nicht überall alles, aber gewinnt unterm Strich doch fast jedes Rennen, bei dem sie startet. Bei Strade verfahren und deshalb nur 20., gewonnen hätte sie aber wahrscheinlich auch so nicht tbh, Amstel Dritte, Dwars Zweite, sonst elf Siege schon heuer. Was heißt das für die Tour? Letztes Jahr gegen war sie in der ersten Saisonhälfte ja auch nicht grad schlecht, aber gegen PFP bei der Tour letztlich chancenlos, die dieses Jahr zwar etwas blass wirkt bisher, aber unterm Strich auch nicht viel schlechtere Ergebnisse hat als im Vorjahr. Vielleicht Vollering jetzt zumindest wieder näher dran, Vollering wird ja auch nicht jünger. Und natürlich Paula Blasi noch auf dem Zettel jetzt, ziemlich dick markiert sogar.


                                                  Crack Mövenarsch (ohne Klasse)

                                                  als Antwort auf: Giro 2026: von Burgas nach Rom (?) #780063
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                                                    Völlig irre find ich die DQ von Zanoncello. Der wird von der Seite angefahren und räumt dann seinen Nebenmann auf der anderen Seite ab. Weil er kurz aus dem Gleichgewicht kommt sieht es so aus, als würde er einen Kopfstoß verteilen, dabei macht er nix anderes als ausbalancieren. Dass eine Pöblerarmee im Internet ihn dafür wüst beschimpft ist ja leider unvermeidbar, aber dass die Kommissäre diese Szene auch so völlig plump bewerten und ihn bestrafen ist schon ziemlich Balla Balla.

                                                    Heute nackter Berg in Cari, reichen vingegaard die drei Minuten zum verwalten oder will er es nochmal deutlich machen? Und heut vielleicht mal Flucht bei Bergetappe? Bisher hat’s vingegaard ja 3/3 mal gezogen. Oder hat er Ambitionen wie Pogacar 6 Etappen zu holen? Dann müsste er noch alle 3 Bergankünfte gewinnen


                                                    Crack Mövenarsch (ohne Klasse)

                                                    als Antwort auf: Giro 2026: von Burgas nach Rom (?) #780057
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                                                      • ★★★★★★

                                                      Ich sehe Bergwertungen seit Jahren sehr kritisch, ohne es nachzuprüfen würde ich sagen der letzte sinnvolle Sieger der Bergwertung einer GT war womöglich Michael Rasmussen bei der Tour 2006, als vermutlich tatsächlich bester Kletterer des Rennens, der aber nicht auch gleichzeitig Klassementfahrer war. Die Problematik, dass der Gesamtsieger fast auch automatisch immer der beste Bergfahrer des Rennens ist, hatte man sicher schon früher, zu Zeiten in denen GTs mit 30 Zeitfahrkilometern insgesamt veranstaltet werden, ist es aber wirklich ganz offenkundig. Zu Indurain-Zeiten hat das irgendwie Sinn gemacht separat einen besten Bergfahrer zu küren, heute ist der sportliche Wert ja darüber nicht zu definieren. Das wäre aber extrem wichtig, um eine interessante und spannende Wertung auszutragen. Wenn man ex explizit als Preis für Fluchtgruppen und angriffslustige Fahrer labelt ist das wohl schon das sinnvollste, aber dann darf man die Bergankünfte natürlich nicht so bevorteilen.

                                                      Sportlich interessanter fände ich hingegen die Punktwertung in eine Sprint- und eine Allrounderwertung zu splitten. Aktuell ist das so eine Mischung aus beiden, also Sprinter werden bevorzugt, aber wenn jemand so viele Etappen wie Narvaez abschießt ist er auch in der Verlosung, ok. Tatsächlich mehr reizen würde mich aber eine Wertung, bei der nur für erwartete Sprintetappen und für einen flachen Zwischensprint Punkte vergeben werden, also eben eine Sprintwertung, sowie eine Punktwertung bei der nur im Etappenziel bei jeder Etappe gleich viele Punkte vergeben werden, sodass quasi noch eine zweite Gesamtwertung nicht auf Zeit, sondern Punkte ausgefahren wird. Das kann dann ein überragender Sprinter oder Bergfahrer oder ein Allrounder gewinnen. Mit Pogacar am Start ist die Wertung aber natürlich auch wieder bisschen redundant. Und Punkte an den Bergen bräuchte man da auch nicht, was schon sehr ungewohnt wäre.


                                                      Crack Mövenarsch (ohne Klasse)

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