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Quote:Original von StahlrossQuote:Original von Stahlross
Knackpunkt dafür, das es vielleicht keinen Sprint royale gibt ist die 180 ° Kehre kurz vor Schluss. Ist jemand ortskundig, um zu sagen, wie schnell man die nehmen kann?Zitiere mich mal selbst. Da ich noch keine Antwort bekommen habe, probiere ich es noch mal. Kennt jemand die Ecke und könnte die entscheidend sein?
kenne diesen teil von madrid nicht besonders gut; war erst ein paar mal dort…
allerdings liegt die strecke nicht im zentrum von madrid. rund um das estadio bernabeu sind die straßen relativ breit.
wenn ich mich recht erinnere, befindet sich an dieser stelle keine kehre, sondern ein relativ großzügiger kreisverkehr (auch im streckenplan sieht es eher nach einem rondell aus)…da die fahrer ja wissen, was sie erwartet, könnte ich mir vorstellen, dass sich diese „kehre“ kontrolliert ziemlich schnell fahren lässt. (falls es die stelle ist, an die ich denke.)
(sollte ich mich komplett getäuscht haben, bitte nicht übel nehmen. habe versucht, die ecke über straßenkarten und blasse erinnerungen zu rekonstruieren…)
13. September 2005 um 22:50 Uhr als Antwort auf: Diskussionen während der dritten Vuelta Woche #604597Quote:Original von Coolman
soweit ich weiß, waren menchov und heras auch an der tour und fahren trotzdem vorne mit. auch mancebo. das scheint halt nicht so zu sein wie bei giro und tour. oder glaubst du mancebo würde gewinnen, wenn er nicht die tour gefahren wäre?Quote:Original von T-Moby
Er hat sich dadurch doch in Form für die Velta gefahren. Hat er selbst gesagt, glaube ich.glaube nicht, dass sevilla durch seinen tourstart allzuviel substanz gelassen hat, obwohl er auffälliger gefahren ist als heras oder menchov. (sastre würde ich eher bei sevilla einordnen)
allerdings bezweifle ich auch ein wenig, dass die vier sich dort für die vuelta in form gefahren haben…bei mancebo könnte ich mir – da er die mit abstand beste tour seiner karriere gefahren ist – schon vorstellen, dass ihn die kräfte jetzt langsam verlassen.
@Coolman
das scheint schon ähnlich zu sein wie bei giro und tour – bis auf mancebo sind alle, die jetzt unter den ersten zehn liegen, die tour gar nicht gefahren oder haben sie – gemessen an ihrem eigentlichen leistungsvermögen – recht weit hinten beendet.
(denn auch bei giro und tour ging es nicht ums ‚ob‘, sondern ums ‚wie’…)13. September 2005 um 21:27 Uhr als Antwort auf: Diskussionen während der dritten Vuelta Woche #604593im übrigen finde ich die 20 sekunden zwischen menchov und sastre eigentlich interessanter als den kampf um platz 6!
@Stahlross
hab‘ mir die strecke noch nicht angeschaut.
wo genau in madrid soll das sein?edit: kann den streckenplan in diesem thread leider auch nicht im großformat öffnen; muss mir noch eine andere quelle suchen…
13. September 2005 um 21:06 Uhr als Antwort auf: Diskussionen während der dritten Vuelta Woche #604592@Oscar
das ist eine einzige von 100 möglichen situationen; tausche ein zwei fahrer aus und die konstellation ist genau gegenteilig…
solche kooperationen sind rein zufällig – zudem fährt plaza wohl in der stärkeren mannschaft!13. September 2005 um 20:31 Uhr als Antwort auf: Diskussionen während der dritten Vuelta Woche #604587Quote:Original von OscarSeviLLa
Warum glaubt hier niemand das man morgen am Navacerrada attackieren kann?
Jeder erinnert sich doch noch daran als Santi Perez Heras damals dort in Schwierigkeiten brachte. Warum sollte dies Sevilla gegen Plaza in Kooperation mit anderen Spitzenfahrern nicht gelingen?hier geht’s doch nicht um glauben…
zudem würde ich sevilla nicht mit santi perez 2004 vergleichen…
und: warum sollte das nicht plaza in kooperation mit anderen spitzenfahrern gelingen?13. September 2005 um 20:15 Uhr als Antwort auf: Diskussionen während der dritten Vuelta Woche #604584Quote:Original von OscarSeviLLa
Naja Sevilla hat sich konstant nach oben verbessert.
Plaza hingegen hatte sehr gute Tage wie das Zeitfahren in Lloret aber auch recht schwache wie nach Covadonga da verlor er 1:17 min auf Sevilla ud 3:28 auf Jimenez. Denke schon das Plaza insgesamt Sevilla in den Bergen unterlegen ist, auch wenn er vorgestern vor ihm ankam.die zeit, die plaza durch das zeitfahren gut gemacht hat, hatte er zuvor beim sturz auf der einen etappe verloren. die 3:28 auf jimenez zählen sowieso nicht, weil jimenez aus einer ausreißergruppe heraus gewonnen hat.
schätze die beiden in den bergen ziemlich gleich stark ein. wobei plaza erst einmal zeigen muss, ob er in der lage ist drei wochen durchzufahren…allerdings dem einen (sevilla) konstanz zu bescheinigen und dem anderen (plaza) inkonstanz zu attestieren, halte ich für seeehr gewagt.
@T-Moby
„durchgewurschtelt“ hat sich sevilla nicht; nur plaza eben auch nicht, wie OscarSevilla es anscheind gerne hätte… (ist schon eine crux mit den programmatischen nicknames!)antequera hat das spanische männer-aufgebot für madrid bekannt gegeben:
valverde fährt! er hat sich anscheinend von seiner verletzung vollständig erholt.Quote:Los fijos para el mundial de fondo en carretera, a disputar el día 25 de septiembre, esta compuesta por Igor Astarloa (Barloworld), Alejandro Valverde (Illes Balears), Martín Perdiguero (Phonak), Juan Antonio Flecha (Fassa Bortolo), Francisco Mancebo (Illes Balears), Marcos Serrano (Liberty Seguros), Constantino Zaballa (Saunier Duval) y Oscar Pereiro (Phonak).
Como suplentes figuran Angel Vicioso (Liberty Seguros), David Blanco (Comunidad Valenciana) y Luis Pérez (Cofidis).
[…]
Para la prueba de contrarreloj individual, a disputar el día 22 de septiembre, Antequera ha elegido a Iván Gutiérrez (Illes Balears) y Rubén Plaza (Comunidad Valenciana).todociclismo
13. September 2005 um 16:31 Uhr als Antwort auf: Diskussionen während der dritten Vuelta Woche #604574Quote:Original von OscarSeviLLa
Sehe ich genauso, und denke auch das Sevilla morgen oder übermorgen den Vorsprung noch vergrößern könnte. Plaza fuhr durch die gesamte Vuelta bisher immer recht unkonstant deswegen könnte es auch durchaus so sein das er morgen am schweren Anstieg des Navacerrada, an dem letztes Jahr Perez Heras abhängte, mit den besten nicht mithalten kann.sicher ist jede sekunde, die sevilla vor dem zeitfahren auf plaza herausholt, ein bisschen mehr an zeitpolster. das braucht er aber auch!
ich finde auch, dass plaza bisher seeehr „unkonstant“ gefahren ist; sein siebter platz zeigt das ja deutlich. dagegen war die konstanz, die sevilla bisher mit seinem sechsten platz bewiesen hat, wirklich außerordentlich…
13. September 2005 um 15:49 Uhr als Antwort auf: Diskussionen während der dritten Vuelta Woche #604571Quote:Original von fensterscheibe
20 Fahrer in der selben Zeit, danach ab 9sec Rückstand, nämlich Plaza als 21. Auch Danielson mit 10sec Rückstand. Die ersten 6 dagegen alle bei den 20 ersten Fahrern. Wenn das nicht bloß Zufall war, dass die beiden zurückfielen, dann kann Sevilla bei den verbleibenden Bergetappen noch weitere Zeit herausholen.das war reiner zufall! denn es waren zwischen sevilla und plaza ja auch keine neun sekunden, sondern zwischen bettini und plaza… da war halt ein kleines loch zwischen dem 20. und dem 21., mehr nicht… (und wie gesagt: am sonntag hat plaza sevilla zeit abgenommen.)
13. September 2005 um 15:38 Uhr als Antwort auf: Diskussionen während der dritten Vuelta Woche #604569Quote:Original von OscarSeviLLa
Und warum erzählen die bei Eurosport manchmal so einen Schwachsinn? Das war Angel Gomez Gomez nicht Marchante, über den sie geredet haben. Der fährt nämlich gar nicht mit.das war vielleicht ein versprecher; sie haben ihn auch mal angel gomez genannt. „schwachsinn“ ist etwas anderes…
13. September 2005 um 15:31 Uhr als Antwort auf: Diskussionen während der dritten Vuelta Woche #604567super finale mit einem bärenstarken petacchi!!!
dass das eien ankunft für bettini sein könnte, hatte man ja geahnt. dass petacchi ihn aber beinahe noch gestellt hätte, war ziemlich überraschend…Quote:Original von fensterscheibe
Heute hat Illes Baleares auf ihrer Homepage die Verpflichtung von Oscar Pereiro bekanntgegeben.das stand hier nicht erst einmal; das letzte mal vor etwa 45 minuten…
paco mancebo hat schon mit acht jahren sein erstes rennrad bekommen und ist auch gleich in einer schulmannschaft gefahren. er fährt schon immer so schief – sein bruder übrigens auch; es sei auch überhaupt nicht ungemütlich…
im internet ist mancebo nur selten; er hat nämlich zu hause kein telefon!
er glaubt, dass valverde der deutlich bessere fahrer sei als er selbst, da dieser auf jedem terrain gewinnen kann…
von pereiro, fran perez und einigen franzosen, wusste ich ja schon, dass sie zu illes gehen…
aber dass auch tino zaballa und joaquin rodriguez dorthin wechseln, ist mir neu!13. September 2005 um 13:50 Uhr als Antwort auf: Diskussionen während der dritten Vuelta Woche #604564mir soll bitte niemand mehr erzählen, dass die vuelta langsam gefahren wird: 39 km/h auf einer sauschweren bergetappe! und auch zu beginn der vermeintlich leichteren etappen wird ganz schön tempo gebolzt: heute haben sie mit einem 46er schnitt angefangen…
gehe auch davon aus, dass petacchi spanien im allgemeinen und die vuelta im besonderen schon ins herz geschlossen hat.
nicht nur, dass er bei der vuelta seinen ersten ganz großen erfolg eingefahren hat.
petacchi war unterstützer der olympia-bewerbung madrid 2012!finde das nett von der organisation, dass sie rücksicht auf die verspäteten spanischen fahrer genommen und das rennen erst später gestartet haben…
12. September 2005 um 18:06 Uhr als Antwort auf: Diskussionen während der dritten Vuelta Woche #604560@Jaja
fand die leistungsexplosion des santi perez in der dritten woche der letztjährigen vuelta doch arg auffällig…
zudem wurden gestern die abstände zwischen den favoriten weniger im anstieg als in der abfahrt gemacht!ich finde es ziemlich frech, den anderen fahrern wie sastre, quesada, menchov oder mancebo ihre bergfähigkeit abzusprechen. perez hat doch außer bei der vuelta 2004 nicht viel gezeigt…
@T-Moby
in der etappenbeschreibung wird der „anstieg“ nicht erwähnt, er scheint also nicht allzu wesentlich zu sein. todociclismo ordnet die etappe als sprinter-etappe ein.
allerdings könnte der dort übliche wind, die etappe ziemlich spannend machen. man rechnet mit sehr viel aktivität, gerade zu beginn des rennens.das belgische aufgebot für madrid:
Quote:Mario Aerts, Bjorn Leukemans, Peter van Petegem (Davitamon), Tom Boonen, Wilfried Cretskens, Nick Nuyens (Quick Step), Stijn Devolder (Discovery Channel), Philippe Gilbert (Francaise des Jeux) y Marc Wauters (Rabobank).Reservas: Serge Baguet, Wim Vansevenant, Johan Vansummeren (Davitamon), Kevin Van Impe (Chocolade Jacques), Wim Vansevenant (Davitamon) y Rik Verbrugghe (Quick Step)
– Convocados para la contrarreloj: Bert Roesems y Leif Hoste. Reserva: Jurgen van den Broeck.
todociclismo
12. September 2005 um 16:55 Uhr als Antwort auf: Diskussionen während der dritten Vuelta Woche #604555@T-Moby
danke für die blumen, werde ein paar davon an die verantwortlichen redaktionen weitersenden…den folgenden link stelle ich eigentlich nur ein, weil ich es schön finde, dass sich mancebo trotz seines großen rückstands noch freuen kann!
http://www.todociclismo.com/noticia.asp?id=28144
allerdings hat er an anderer stelle gesagt, dass er sich in einer wenig komfortablen situation befindet: sein rückstand sei wahrscheinlich zu groß, um noch nach vorne zu fahren. allerdings noch nicht groß genug, dass man ihn auch mal ausreißen ließe…
Quote:Original von T-Moby
Santi Perez hat anscheinend Chancen, dass bei seinem Verfahren Fehler gemacht wurden. Z.B. das Blut von jemand anderen getestet worden usw.hab‘ mir mal den original-artikel aus der marca durchgelesen.
das hört sich zwar alles relativ abenteuerlich an. allerdings basiert das ganze ausschließlich auf den unterlagen seiner anwälte.
deshalb wäre ich relativ vorsichtig mit schlussfolgerungen. wer weiß, was die gegenseite einzubringen hat…edit: hab‘ den link vergessen:
http://www.marca.com/edicion/marca/ciclismo/es/desarrollo/558524.html
12. September 2005 um 16:13 Uhr als Antwort auf: Diskussionen während der dritten Vuelta Woche #604552menchov scheint nach der gestrigen etappe völlig fertig gewesen zu sein. es sei extrem schwierig gewesen, auch nur einen zusammenhängenden satz aus ihm raus zu bekommen. als mancebo ihn am letzten anstieg einholte, habe er einen körperlich, aber auch vom kopf völlig demoralisierten menchov erlebt.
anscheinend ist menchov auch körperlich angeschlagen; die verletzung, die ihn 2004 zwang aus der tour auszusteigen, habe sich wieder bemerkbar gemacht. es könnte mit dem schlechten wetter zusammenhängen, sagt menchov.
dann hoffen wir mal, dass das wetter wieder besser wird… nicht, dass er auch noch seinen podiumsplatz verliert!http://www.as.com/articulo.html?d_date=&xref=20050912dasdaimas_4&type=Tes&anchor=dasmasA00
12. September 2005 um 15:35 Uhr als Antwort auf: Diskussionen während der zweiten Vuelta Woche #605777heras selbst sagt, dass er extrem viel in der abfahrt riskiert habe, weil er zu seinen leuten nach vorne wollte.
sastre sagt, es sei unmöglich gewesen, in der abfahrt heras hinterrad zu halten.
mancebo sagt, heras sei wie ein verrückter abgefahren. ihm sei sein leben zu lieb gewesen, um zu versuchen bei heras dran zu bleiben.
also sagen die beteiligten eigentlich alle, dass heras in der abfahrt attackiert habe und nicht schon am anstieg…http://www.as.com/articulo.html?d_date=&xref=20050912dasdaimas_8&type=Tes&anchor=dasmasA00
dass joaquin rodriguez zum radsport gekommen ist, ist eigentlich nicht verwunderlich (auch sein bruder fährt bei angel mir). sein vater war sportlicher leiter eines profi-teams. zwischen den beiden muss es ziemlich häufig gekracht haben. jetzt allerdings ist papa stolz wie oscar, weil sohnemann den don quixote geben darf…
http://www.as.com/articulo.html?d_date=&xref=20050912dasdaimas_6&type=Tes&anchor=dasmasA00
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