RemcoNGU

Verfasste Forenbeiträge

Ansicht von 20 Beiträgen – 1 bis 20 (von insgesamt 20)
  • Autor
    Beiträge
  • als Antwort auf: Vuelta 2026 #781108
    Avatar-FotoRemcoNGU
    Teilnehmer
      • Beiträge: 20
      • Nachwuchsfahrer
      • ★★

      Wunschszenario: Pogacar muss in Woche 1 aufgeben.
      Dann wird es die spannendste Rundfahrt seit langer Zeit.
      Gall, Onley, Roglic und Skjelmose sind alle etwa auf einem Level. Da wäre dann tatsächlich entscheidend, wer die stärkste Form hat.

      Pogacar hat bislang alle Rundfahrten beendet, an denen er teilgenommen hat. Irgendwann erwischt es eigentlich jeden mal. Es würde der Spannung auch mit Blick auf die WM und Lombardia guttun. Am besten eine Verletzung, die schnell genug heilt, dass er noch rechtzeitig fit wird, aber schwer genug ist, damit es seine Form spürbar beeinflusst. Ich habe aber auch kein Problem damit, wenn er seine Saison komplett beendet.

      Ich wünsche ihm grundsätzlich nichts Böses, aber die Alternative ist halt ein Vuelta Sieg mit 10 Minuten Vorsprung und 30 bis 100 Kilometer Solo-Fahrten bei der WM und Lombardia.

      als Antwort auf: 22.08.2026 Vuelta a Espagna Nr. 81 #781107
      Avatar-FotoRemcoNGU
      Teilnehmer
        • Beiträge: 20
        • Nachwuchsfahrer
        • ★★

        ***** Pogacar
        **** Gall, Onley
        *** Skjelmose, Roglic, Carapaz
        ** Nordhagen, T. Johanessen, Richitello, Mas
        * Vine, Tuckwell, Kuss, Uijdebroecks, Almeida

        als Antwort auf: Vuelta 2026 #781021
        Avatar-FotoRemcoNGU
        Teilnehmer
          • Beiträge: 20
          • Nachwuchsfahrer
          • ★★

          Entschuldigung, ich wusste nicht dass wir hier im Pogi Fan-Forum sind, wo auf Argumente nicht eingegangen und lieber mit Zweizeilern unter der Gürtellinie geantwortet wird.
          „Ein Gewinn für den Radsport“, dass durch sein Mitwirken bei den meisten Highlights der Sieger bereits vor dem Start feststeht.
          Sowas kann nur von Pogacar-Fans kommen. Oder eben Leuten mit einer Vorliebe für Personenkult. Für die es auch das normalste der Welt ist, wenn ein Team 100 Saisonsiege holt und Fahrer trotz Krankheit bei Bergetappen der Tour de France in Fluchtgruppen mitfahren oder im Peloton Führungsarbeit leisten.

          als Antwort auf: Vuelta 2026 #781014
          Avatar-FotoRemcoNGU
          Teilnehmer
            • Beiträge: 20
            • Nachwuchsfahrer
            • ★★

            Sorry, was Du da rumrechnest ist Bias der übelsten Sorte. Du wählst Dir willkürlich irgendeinen Zeitpunkt aus und rechnest Dir etwas zurecht.

            Ich muss hier keine wissenschaftliche Masterarbeit schreiben, um meine Meinung zu begründen.
            Können auch mal die Zwischenstände nach Etappe 15 und somit am Ende der 2. Woche nehmen.

            Tour 2020: Roglic 1:26 min vor Miguel Angel Lopez statt 0:57 min vor Pogacar
            Tour 2021: Uran 0:14 min vor Vingegaard statt 5:18 min hinter Pogacar
            Tour 2022: Vingegaard 2:43 min vor Thomas statt 2:22 min vor Pogacar
            Tour 2023: Vingegaard 5:21 min vor Carlos Rodriguez statt 0:10 min vor Pogacar
            Giro 2024: Thomas 0:15 min vor Daniel Felipe Martínez statt 6:41 min hinter Pogacar
            Tour 2024: Vingegaard 2:10 min vor Evenepoel statt 3:09 min hinter Pogacar
            Tour 2025: Vingegaard 3:40 min vor Lipowitz statt 4:13 min hinter Pogacar
            Tour 2026: Evenepoel 0:58 min vor Del Toro statt 5:00 min hinter Pogacar

            = Ohne Pogacar 11:03 min weniger Differenz zwischen Platz 1 und 2

            Der Unterschied ist sogar noch größer als vor der 20. Etappe. Grand Tours mit Pogacar sind in der Regel bereits nach der 2. Woche entschieden. Ausnahmen: Frankreich-Rundfahrten 2020 und 2023.

            Vor allem seit 2024 ist Pogacar‘s Dominanz bei Grand Tours, sowie Strade Biance, Flandern, Lüttich, Lombardei und Weltmeisterschaften erdrückend. Ein wirklich neutraler Fan muss es auch nicht toll finden, wenn der gleiche Sieger bei 75% der Highlight-Rennen schon vor dem Start feststeht und die größte Chance für die Konkurrenz ein schwerer Sturz ist. Als Werder Bremen oder Eintracht Frankfurt Fan findet man auch keinen Gefallen daran, wenn Bayern München in der Bundesliga zum 10. Mal in Folge mit 15 Punkten Vorsprung Meister wird.

            als Antwort auf: Vuelta 2026 #781011
            Avatar-FotoRemcoNGU
            Teilnehmer
              • Beiträge: 20
              • Nachwuchsfahrer
              • ★★

              Wenn es Pogacar nicht gäbe, hätten wir halt stattdessen Roglic im Schlafwagen zum Toursieg fahren sehen, 6 Vingegaard-Tour-Siege, und davon auch 4 oder 5 mit über 5min Vorsprung, Daniel Felipe Martinez als Giro-Sieger, zwei weitere krass eindeutige Rondes zu Gunten von van der Poel halt und halt vier andere Strade-Sieger, bis auf 24 waren die Rennen ja trotzdem nicht unspannend.

              Ohne Pogacar hätten wir viel mehr Abwechslung und insgesamt spannendere Rennen. Bei Rundfahrten sollte man nicht aufs Endergebnis schauen, sondern auf den Zwischenstand nach Etappe 19 und somit vor der letzten Möglichkeit auf Veränderungen im GC. Der Stand vor Etappe 20 zeigt daher, wie offen die Rundfahrt insgesamt war.

              Tour 2020: Roglic 1:27 min vor Miguel Ángel López statt 0:57 min vor Pogacar
              Tour 2021: Vingegaard 0:06 min vor Carapaz statt 5:45 min hinter Pogacar
              Tour 2022: Vingegaard 8:00 min vor Thomas statt 3:21 min vor Pogacar
              Tour 2023: Vingegaard 10:45 min vor Yates statt 7:35 min vor Pogacar
              Giro 2024: 0:22 min Daniel Felipe Martínez vor Geraint Thomas statt 7:42 min hinter Pogacar
              Tour 2024: Vingegaard 1:58 min vor Evenepoel statt 5:03 min hinter Pogacar
              Tour 2025: Vingegaard 6:36 min vor Lipowitz statt 4:24 min hinter Pogacar
              Tour 2026: Evenepoel 2:31 min vor Del Toro statt 7:11 min hinter Pogacar

              = Ohne Pogacar 8:16 min weniger Differenz zwischen Platz 1 und 2 – 12:53 min seit 2024

              Klassiker + Straßenrennen-WM seit 2024:

              Strade Biance 2024: Toms Skujiņš 0:03 min vor Van Gils statt +2:44 min hinter Pogacar
              Strade Biance 2025: Pidcock 0:48 vor Wellens statt +1:24 min hinter Pogacar
              Strade Biance 2026: Seixas 0:09 min vor Del Toro statt 1:00 min hinter Pogacar

              Mailand-Sanremo 2025: Van der Poel gewinnt Sprint gegen Ganna statt Dreier-Sprint gegen Ganna und Pogacar
              Mailand-Sanremo 2026: Pidcock gewinnt nach Solo Flucht 0:04 Min vor Verfolger-Gruppe statt Pogacar Sprint gegen Pidcock

              Flandern 2024 (ohne Pogacar): Van der Poel 1:02 min vor Mozzato
              Flandern 2025: Pedersen gewinnt Sprint gegen Van der Poel und Van Aert statt 1:01 min hinter Pogacar
              Flandern 2026: Van der Poel 0:37 min vor Evenepoel statt 0:34 min hinter Pogacar

              Paris-Roubaix 2024 (ohne Pogacar): Van der Poel 3:00 min vor Philipsen
              Paris-Roubaix 2025: Van der Poel 2:11 min vor Pedersen statt 1:18 min vor Pogacar
              Paris-Roubaix 2026: Van Aert 0:13 min vor Stuyven statt Sprint gegen Pogacar

              Lüttich 2024: Bardet 0:23 min vor Van der Poel statt 1:39 min hinter Pogacar
              Lüttich 2025: Ciccone gewinnt Sprint gegen Healy statt 1:03 min hinter Pogacar
              Lüttich 2026: Seixas 0:57 min vor Evenepoel statt 0:45 min hinter Pogacar

              Lombardei 2024: Evenepoel 1:15 min vor Ciccone statt 3:16 min hinter Pogacar
              Lombardei 2025: Evenepoel 1:24 min vor Storer statt 1:48 min hinter Pogacar

              WM 2024: O’Connor 0:24 min vor Van der Poel statt 0:34 min hinter Pogacar (102 km Solo!)
              WM 2025: Evenepoel 0:48 min vor Healy statt 1:28 min hinter Pogacar (66 km Solo!)

              = Ohne Pogacar 9:18 min weniger Differenz zwischen Platz 1 und 2

              Fazit: 5 von 6 Grand Tours, die Pogacar gewonnen hat, wären ohne ihn deutlich offener gewesen. Spannend war lediglich sein Sieg 2020 gegen Roglic und seine Niederlagen 2022 und 2023. Da war es ein unterhaltsamer Kampf zwischen Vingegaard und ihm, wobei diese Rundfahrten nach der 19. Etappe auch schon entschieden waren. Ohne Pogacar hätte Vingegaard nun 5 Tour-Siege – genauso viele wie Pogacar. Dennoch hätte es mit Vingegaard, Roglic und Evenepoel zumindest 3 verschiedene Sieger gegeben anstelle von 2.

              Noch schädlicher ist mMn allerdings Pogacar’s Dominanz bei den Klassikern. Während sich frühere Tour-Dominatoren wie Indurain, Armstrong und Froome da komplett rausgehalten haben, wird nun auch hier der Großteil vom Serien-Tour-Sieger abgeräumt. 14 der letzten 20 Klassiker + Weltmeisterschaften + Olympia hat Pogacar gewonnen. Bei 11 seiner 14 Siege wäre es ohne ihn knapper gewesen. Bei Strade Biance und Lüttich-Bastogne-Lüttich hätten wir ab 2024 insgesamt 6 verschiedene Sieger gehabt, bei der WM zwei. Flandern wäre ohne Pogacar ebenfalls offener gewesen, da Pedersen 2025 zunächst im Sprint gewonnen hätte. 2026 hätte Evenepoel nach der ersten Paterberg-Überfahrt wieder zu Van der Poel aufgeschlossen, anstatt das restliche Rennen alleine im Wind zu fahren.
              Wirklichen Mehrwert hatten nur die jeweils 2 Teilnahmen bei Mailand-Sanremo und Paris-Roubaix. Wobei Van Aert bei Paris-Roubaix 2026 ohne Pogacar auch nicht alleine das Ziel erreicht hätte, wodurch der wahrscheinliche 7er Sprint sogar interessanter gewesen wäre als das 1vs1 zwischen Pogacar und Van Aert.

              als Antwort auf: Vuelta 2026 #780991
              Avatar-FotoRemcoNGU
              Teilnehmer
                • Beiträge: 20
                • Nachwuchsfahrer
                • ★★

                Dass Remco überwiegend positiv über Pogacar spricht, liegt halt an dessen Fahrweise. Pogacar fährt aggressiv und ist daher niemand, der an Remco‘s Hinterrad klebt. Remco hat zumindest im Flachen unabhängig von der Stärke seiner Gegner auch noch nie eine Führung verweigert. Daher kommt Remco mit Pogacar als Gegner selbstverständlich besser klar als mit dem defensiven und taktischen Vingegaard. Jonas ist bei sehr harten und langen Anstiegen etwas stärker als Remco, aber ansonsten im Gegensatz zu Pogacar in allen Belangen schwächer. Deshalb fällt es Remco natürlich schwerer, eine Niederlage gegen Vingegaard zu akzeptieren. Bzw. ist Remco genervt davon, wenn eigene Attacken im Flachen von Vingegaard wiederholt neutralisiert werden.

                Bis 2023 hatte ich kein Problem mit Pogacar, aber mittlerweile hat es ein Ausmaß angenommen, das mir jegliche Freude am Radsport nimmt. Hauptsächlich deshalb, weil er nach Stärke nicht nur der mit Abstand beste Fahrer ist, sondern auch ein übermächtiges Team hat. Wenn ein erkrankter Adam Yates auf einer Flachetappe beinahe vom Besenwagen geschluckt wird und 48h später auf dem Weg nach Alpe d‘Huez trotzdem für Pogacar als Edelhelfer einspringen kann, sollten auch beim größten Pogi-Fan Zweifel aufkommen. Noch verdächtiger wird das Ganze durch die Doping-Vorgeschichte von Mauro Gianetti (CEO) und Joxeán Fernández (sportlicher Leiter). Bei der Tour de France 2008 wurden die 2 Top-Fahrer des Teams Saunier-Duval positiv auf EPO getestet. Teamchef und sportlicher Leiter damals: Gianetti und Fernández – heute verantwortlich bei UAE. Beide behaupten sogar bis heute, vom massiven EPO-Doping der beiden Top-Fahrer ihres Teams nichts gewusst zu haben.
                Nun leisten 2026 zahlreiche Fahrer bei UAE unter deren Leitung Übermenschliches. Pogacar pulverisiert jahrzehntelange Rekorde aus der schlimmsten EPO-Zeit, hat nie einen schlechten Tag und kann auf praktisch jedem Terrain gewinnen, wenn es drauf ankommt. Und seine Kameraden können mit Infekten bei der Tour de France in Fluchtgruppen mitfahren und im Peloton Führungsarbeit leisten.
                Selbstverständlich alle sauber und ohne nicht nachweisbares Kohlenmonoxid-Doping oder andere moderne Methoden.

                Wenn UAE wie US Postal mit Armstrong seinerzeit quasi nur die Tour de France gewinnen würde, müsste man sich darüber keine Gedanken machen. An der allgegenwärtigen Pogacar-Dominanz, die sich von Anfang März bis Mitte Oktober durchzieht und von suspekten Personen geleitet wird, kann ich allerdings keinen Gefallen finden.

                als Antwort auf: Vuelta 2026 #780988
                Avatar-FotoRemcoNGU
                Teilnehmer
                  • Beiträge: 20
                  • Nachwuchsfahrer
                  • ★★

                  Seit 2024 gab es nur bei Olympia, 2x Mailand-Sanremo, 3x Paris-Roubaix, 2x Giro und 2x Vuelta etwas Abwechslung. Bei allen anderen 15 Monumenten und Rundfahrten in diesem Zeitraum stand Pogacar bereits vor dem Start als Sieger fest. Zudem hat er bei nahezu allen Rennen mit einem minutenlangen Vorsprung bzw. teilweise sogar 60-100 km Solofahrten gewonnen. Als neutraler Fan kann man sich bei Rennen mit Pogacar eigentlich auch nur die Highlight-Videos anschauen. Die Frage ist ja nur, wann er sich mit der entscheidenden Attacke absetzt. Danach sehen ihn seine Mitstreiter nie wieder. Genauso langweilig wie der Meisterschaftskampf in der Fußball-Bundesliga. Wie gesagt, nicht mal Armstrong hat den Radsport-Fans sowas in diesem Ausmaß angetan. Ihm hat eine Machtdemonstration pro Jahr beim wichtigsten Rennen ausgereicht, um sein Ego zu befriedigen.

                  als Antwort auf: Vuelta 2026 #780966
                  Avatar-FotoRemcoNGU
                  Teilnehmer
                    • Beiträge: 20
                    • Nachwuchsfahrer
                    • ★★

                    Mit Almeida, Gall, Onley, Skjelmose und Roglic wäre es ein spannender Kampf um rot geworden. Roglic hätte ich da nicht chancenlos gesehen. Im langen EZF auf Etappe 18 hätte er zumindest auf Gall und Onley einige Minuten rausfahren können.
                    Jetzt muss halt das gesamte Feld und jeder neutrale Fan auf einen Ausfall von Pogacar hoffen. Klingt hart, aber sonst wird das eine ähnlich lahme Veranstaltung wie der Giro 2024.
                    Ist halt schade, dass Pogacar und Vingegaard in den letzten Jahren fast alles mitnehmen mussten. Wobei ich Vingegaard noch eher verstehe, denn der ist zu gut um ab 2023 gar nichts mehr zu gewinnen.
                    Anders als Pogacar hat aber sogar Lance Armstrong die Radsport-Welt außerhalb der Tour de France in Frieden gelassen. UAE hätte mit Almeida ohnehin einen Top-Favoriten gehabt.

                    als Antwort auf: Einordnung Pogacars Alpe d’Huez Zeit #780910
                    Avatar-FotoRemcoNGU
                    Teilnehmer
                      • Beiträge: 20
                      • Nachwuchsfahrer
                      • ★★

                      Ein Fahrer, der mit massivem Doping auf 84 ml/kg/min kam, ist langsamer als ein Fahrer, der angeblich sauber ist und auf 96 ml/kg/min kommt – eine physiologische Größe, die bisher überhaupt nur zweimal gemessen wurde. Beim Triathleten Kristian Blummenfelt (VO₂max 101,1) und beim Radfahrer Oskar Svendsen (VO₂max 97,5). Allerdings unter Laborbedingungen und nicht am Ende einer dreiwöchigen Rundfahrt.

                      Korrektur: Für Pogacar’s Anstieg nach Alpe d’Huez wurde sogar eine VO₂max von 99 ml/kg/min errechnet. Wohlgemerkt mit fast 3 Wochen Tour de France in den Beinen.

                      als Antwort auf: Einordnung Pogacars Alpe d’Huez Zeit #780907
                      Avatar-FotoRemcoNGU
                      Teilnehmer
                        • Beiträge: 20
                        • Nachwuchsfahrer
                        • ★★

                        Die Zahlen sind eindeutig:
                        Pantani (gedopt, Hkt >60 %) benötigte 36:50 Minuten für den Anstieg nach Alpe d’Huez – Armstrong (gedopt, VO₂max 84) fuhr 37:36 Minuten – Pogacar (offiziell sauber, VO₂max 96) fuhr 35:26 Minuten.
                        VO₂max ist die maximale Menge an Sauerstoff, die der Körper bei größter körperlicher Anstrengung pro Minute aufnehmen und verwerten kann.
                        Ein Fahrer, der mit massivem Doping auf 84 ml/kg/min kam, ist langsamer als ein Fahrer, der angeblich sauber ist und auf 96 ml/kg/min kommt – eine physiologische Größe, die bisher überhaupt nur zweimal gemessen wurde. Beim Triathleten Kristian Blummenfelt (VO₂max 101,1) und beim Radfahrer Oskar Svendsen (VO₂max 97,5). Allerdings unter Laborbedingungen und nicht am Ende einer dreiwöchigen Rundfahrt.

                        Das Kontrollsystem ist einer neuen Generation von Doping-Methoden scheinbar nicht gewachsen. Kaum vorstellbar, dass eine solche Leistung auf natürliche Weise möglich ist.

                        als Antwort auf: Vuelta 2026 #780906
                        Avatar-FotoRemcoNGU
                        Teilnehmer
                          • Beiträge: 20
                          • Nachwuchsfahrer
                          • ★★

                          Durch die voraussichtliche Teilnahme von Pogacar (Gazetta dello Sport berichtet) wird es dieses Jahr keine einzige spannende Grand Tour geben. Ohne Vingegaard und Remco gibt es ja gar keinen Herausforderer. Es wird niemand mitfahren oder attackieren, weil es ohnehin aussichtslos ist. Wenn Pogacar durchzieht wird er diesmal 15 Minuten Vorsprung auf Platz 2 haben. Außer er schlüpft wieder in die Helferrolle, um Almeida aufs Podium zu bringen. Dass ein Fahrer bei 2 Grand Tours so konkurrenzlos ist, dass er zweimal als Helfer fungieren kann, wäre auch eine Farce.

                          als Antwort auf: Tour de France 2026 #780875
                          Avatar-FotoRemcoNGU
                          Teilnehmer
                            • Beiträge: 20
                            • Nachwuchsfahrer
                            • ★★

                            Mein nüchternes Fazit zur Tour:

                            Der Kampf um gelb war wie erwartet sehr unspektakulär und bereits nach der 6. Etappe (Tourmalet) entschieden. Positiv muss man erwähnen, dass Pogacar Teamgeist gezeigt und den jungen Del Toro aufs Podium gefahren, sowie eine Etappe an ihn verschenkt hat. Ob er wirklich ein Teamplayer ist oder dadurch öffentlich eher Sympathien gewinnen wollte, möchte ich nicht beurteilen. Und mehr will ich zu UAE auch nicht sagen.

                            Die positiven Überraschungen: Allen voran Remco Evenepoel. Die meisten Experten hatten vor der Tour erwartet, dass er im Hochgebirge einbrechen wird und Lipowitz bei RBBH der bessere Bergfahrer ist. Remco hat 2026 nun ganz klar bewiesen, dass er ein Top-3 Rennfahrer ist – sowohl bei Klassikern als auch bei Rundfahrten. Bereits 2024 war er souverän auf dem Podium. Ob Vingegaard ihn in diesem Jahr von Platz 2 verdrängt hätte, ist mMn fragwürdig. Remco war abgesehen vom Anstieg auf den Tourmalet bei jeder Bergetappe mindestens der 2. beste Fahrer und im Zeitfahren hätte er Jonas einige Sekunden abgenommen. Die 2 Etappensiege im direkten Duell gegen den übermächtigen Pogacar waren bärenstark.

                            Carapaz, Pedersen und Paret-Peintre waren wichtige Protagonisten in grundsätzlich eher langweiligen Streckenabschnitten. Beeindruckend, wie sich M. Pedersen als Sprinter an vielen schweren Anstiegen geschlagen hat und immer ein Aktivposten war. Ein hart erarbeiteter Sieg in der umkämpften Punktewertung.
                            Carapaz hat besonders in der letzten Woche nach mehreren Rückschlägen großen Kampfgeist gezeigt und sich sogar mit 2 Etappensiegen belohnt. V. Paret-Peintre war im Kampf ums Bergtrikot unterlegen, aber dennoch ein starker Kontrahent.
                            Skjelmose war zwar unauffällig, aber Platz 6 vor Ayuso ist eine lobenswerte Leistung. Im Hochgebirge und auch im Zeitfahren hat er sich wacker geschlagen. L. Martinez war besonders in den letzten Tagen überraschend zäh, wodurch er sich sogar auf Platz 5 gekämpft hat. Ihn würde ich sehr gerne bei der Vuelta sehen.
                            Die letzte Paris-Etappe war außerdem vielleicht das spannendste Rennen des Jahres. Ein ganz enger Fight zwischen Gelb, Grün, Top-Sprintern und MvdP. Kurz und knackig, aber trotzdem alle am Limit und eine Etappe für jeden Fahrer-Typen.

                            Die Enttäuschungen:
                            Ayuso war aus dem erweiterten Favoritenkreis die größte Enttäuschung. Er hat für sich selbst immer die Kapitänsrolle beansprucht und dafür war das einfach viel zu wenig. Nicht mal in der Fluchtgruppe konnte er mit Carapaz und Kuss auf der Königsetappe mitfahren.
                            Da ich den Radsport auch im Frühjahr verfolge, hatte ich auch von P. Seixas etwas mehr erwartet. Er war bei allen Rundfahrten und Klassikern, an denen er teilgenommen hat, so unfassbar stark. Bei der Tour wäre er ohne die Ausfälle von Jonas und Lipo wahrscheinlich nur 5. oder 6. geworden. Mehr als Platz 3 war als Tagesergebnis auch nicht drin. Vielleicht lag es an seinem Sturz bei der Dauphiné.
                            Und für Visma und INEOS war die Tour insgesamt eine Katastrophe. Vauquelin und Jorgensen dabei wahrscheinlich die größten Enttäuschungen. Arensman und Kuss waren zumindest noch stets bemüht.

                            Aus neutraler Sicht war Jonas der Einzige, der Pogacar im GC ernsthaft angreifen wollte. Von daher war sein Ausfall auf Etappe 15 ein großer Verlust. Es hätte mich auch interessiert, wie sich Lipowitz in der letzten Woche geschlagen hätte. Seine Konkurrenz war im Kampf ums Podium 2025 deutlich schwächer als dieses Jahr. Hätte es diesmal für die Top-5 gereicht? Hoffentlich erholt er sich schnell und fährt dann vielleicht noch mit Roglic die Vuelta.

                            als Antwort auf: Tour de France 2026 #780797
                            Avatar-FotoRemcoNGU
                            Teilnehmer
                              • Beiträge: 20
                              • Nachwuchsfahrer
                              • ★★

                              Pogacar hat bei Alpe d‘Huez wie erwartet einen neuen Rekord aufgestellt. Er war 1:24 Minuten schneller als M. Pantani 1995 zur Hochzeit des Epo-Dopings und sogar 2:10 Minuten schneller als L. Armstrong im Bergzeitfahren (!!) 2004.
                              Auf Etappe 6 hatte Pogacar am Tourmalet bereits die vorherige (von ihm aufgestellte) Bestzeit von 2023 um 2:23 Minuten unterboten. Dort war er 4:24 Minuten schneller als Armstrong 2004.
                              Das wurde von Pogacar-Fans dadurch erklärt, dass der Tourmalet in der Armstrong-Zeit ja kein renn-entscheidender Anstieg war. Für Alpe d‘Huez gilt diese Begründung auf Etappe 19 sicher nicht mehr. Zumal Pogacar den Berg ja bis auf die kurze Führung von Yates fast vollständig alleine hochgefahren ist.

                              Es wird natürlich „Experten“ geben, die das mit neuen Trainingsmethoden, Material etc. argumentieren. Aber warum hat Pogacar dann 2022 gemeinsam mit Vingegaard im Kampf um gelb noch 3:43 Minuten länger für den Anstieg nach Alpe d’Huez benötigt? Sogar Skjelmose hat als 6. Platzierter im GC die Pogacar-Zeit von 2022 um 58 Sekunden unterboten. Am Tourmalet waren die Unterschiede zwischen 2023 und 2026 wie gesagt schon ähnlich. Eine solche Leistungsexplosion aller Klassement-Fahrer innerhalb von 4 Jahren?
                              Zufälligerweise in der Zeit, in der ein Alleskönner Anfang April noch Platz 2 bei Paris-Roubaix erreicht, wo in diesem Jahr selbstverständlich auch eine neue Rekord-Durchschnittsgeschwindigkeit gefahren wurde. Und 3 Monate später pulverisiert der Kopfsteinpflaster-Spezialist bei der TdF auf den prestigeträchtigsten Bergetappen alle Rekorde.
                              Die neuen Rekordzeiten an der Cipressa bei Mailand-Sanremo (nach Pogacar-Sturz inklusive intensiver Aufholjagd kurz vor dem Anstieg) und an der Redoute bei Lüttich-Bastogne-Lüttich sind da sogar nur noch eine Randnotiz.
                              Das stinkt gewaltig. Wahrscheinlich wurde auch vor Pogacar bzw. UAE immer versucht, mit illegalen Mitteln einen Vorteil zu erzielen. Aber es war lange nicht mehr so offensichtlich. Schade um diesen tollen Sport.

                              als Antwort auf: Tour de France 2026 #780726
                              Avatar-FotoRemcoNGU
                              Teilnehmer
                                • Beiträge: 20
                                • Nachwuchsfahrer
                                • ★★

                                Okay, mal im Ernst, also wenn du wirklich krasser Remco Fan wärst wüsstest du auch, dass Remco selber nicht wollen würde, die Tour durch Stürze von zwei normalerweise klar stärkeren Fahrern zu gewinnen. Und jeder Fan, der den Radsport liebt, sollte eigentlich hoffen, dass der Beste gewinnt und nicht, dass sein Lieblingsfahrer durch Stürze der anderen gewinnt.

                                Wenn der Beste mittlerweile von Anfang März bis Oktober immer Pogacar heißt, dann muss ich mir als Fan eines anderen Fahrers oder sogar aus neutraler Sicht selbstverständlich mal einen Ausfall wünschen. Remco gegen Jonas wäre dieses Jahr ein episches Duell gewesen, aber mit Pogacar im Feld kann man ja mittlerweile froh sein, dass er nun im gelben Trikot den Helfer für Del Torro spielt, sodass der Vorsprung auf Platz 2 keine 10 Minuten beträgt. Und ja, es ist trotzdem eine unfassbare Leistung, dass Remco ihn zweimal schlagen konnte.

                                Ein Zverev hat sich bei Roland Garros natürlich auch über die Ausfälle von Sinner und Alcaraz gefreut, sonst hätte er wahrscheinlich nie einen Grand Slam gewonnen. Remco hat ja zumindest neben dem prestigeträchtigen Doppel-Olympia-Sieg noch den Vuelta-Sieg in der Tasche, aber ein Fahrer mit seinem Talent hätte in jeder anderen Epoche mindestens einmal die Tour gewonnen. Abgesehen von der Armstrong Ära, ein Schelm wer da Böses denkt.

                                als Antwort auf: Tour de France 2026 #780719
                                Avatar-FotoRemcoNGU
                                Teilnehmer
                                  • Beiträge: 20
                                  • Nachwuchsfahrer
                                  • ★★

                                  Wer Remco nicht feiert, hat den Radsport nie geliebt. 28 Sekunden vor dem unschlagbaren Dominator im Bergzeitfahren (genau das war es). Zum 2. Mal hat er Pogacar nun abgestellt. Sowas schafft sonst nur MvdP bei MSR und P-R.
                                  Bei einem Sturz von Pogacar in der Lipo-Kurve, wäre sogar der Toursieg zum Greifen nah gewesen. Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich mir bei der Szene bedauerlich an den Kopf gefasst habe. Nicht weil ich Pogacar eine Verletzung wünsche, sondern weil ein Toursieg von Remco eines der größten Märchen der Radsport-Geschichte gewesen wäre. Ähnlich wie der French Open Sieg von Zverev, wo er von den Ausfällen von Alcaraz und Sinner profitiert hat. Anders ist sowas heutzutage in renommierten Einzelsportarten leider nicht mehr möglich.

                                  Für Lipo tut es mir unheimlich leid. Nicht nur weil er in den Alpen ein wichtiger Helfer für Remco gewesen wäre, sondern weil er so ein bitteres Ausscheiden einfach nicht verdient hat. Remco auf Platz 2 und Lipo auf Platz 3 wäre ein realistischer Traum gewesen. Alleine wird es nun knüppelhart für Remco. Aber 2:39 Minuten auf den 4. platzierten Seixas sind ein komfortabler Vorsprung.
                                  Von Hindley erwarte ich mit seinem 2,5 Mio-Gehalt als ehemaliger Giro-Sieger nun eine klare Leistungssteigerung, sodass er zumindest so lange wie Yates oder Skjelmose mitfahren kann. Hindley soll ja ein Fahrer sein, der in der letzten Woche verhältnismäßig wenig abbaut. Mit einem Podiumsplatz würde Remco alle Hater endgültig ruhig stellen. Wenngleich ich bei einem UAE Doppelsieg von Pogacar und Del Torro trotzdem kotzen müsste, weshalb mein Wunschszenario nun Remco auf 2 und Seixas auf 3 ist.

                                  als Antwort auf: Tour de France 2026 #780689
                                  Avatar-FotoRemcoNGU
                                  Teilnehmer
                                    • Beiträge: 20
                                    • Nachwuchsfahrer
                                    • ★★

                                    Remco stellt bei dieser Tour all seine Hater endlich stumm.
                                    Wenn sein Kopf mitspielt, ist er aktuell der 2. beste Rennfahrer. Jonas (Gute Besserung!) ist zwar in einer 3-wöchigen Rundfahrt stärker, aber er kann halt leider nicht (mehr) gegen Pogacar gewinnen, weil er in allen Belangen (Zeitfahren inklusive) etwas schwächer und zudem kein guter Sprinter ist.
                                    Remco ist dagegen der klar bessere Zeitfahrer als Pogacar und im Sprint auf Augenhöhe. Auch bei Eintages-Rennen, wo Jonas gar keine Rolle spielt, ist Remco nach MvdP und Pogacar ein Top-3 Fahrer. Und Remco hat 2 Erfolge, die Pogacar wahrscheinlich nie erreichen wird: Weltmeister im Zeitfahren und Doppel-Olympia-Sieger.

                                    Zum Thema Team-Kapitän bei RBBH: Lipowitz ist unter normalen Bedingungen in fast allen Belangen schwächer als Remco. Einzig mental ist Lipowitz in Schwächephasen resistenter, wodurch er fast nie komplett einbricht. Wahrscheinlich auch, weil Remco das Mindset eines Champions hat, der nicht um Schadensbegrenzung fährt. Dadurch ist Lipowitz der perfekte Co-Kapitän, aber eben nicht der Leader.
                                    Morgen sollte Remco das Zeitfahren gewinnen und hoffentlich mit 2 Minuten Vorsprung auf Del Torro und Seixas in die schwere letzte Woche starten. Dann sollte er die Tour mindestens auf dem Podium beenden und wer weiß, vielleicht passiert bei Pogacar ja auch noch etwas Unvorhergesehenes.

                                    als Antwort auf: Tour de France 2026 #780536
                                    Avatar-FotoRemcoNGU
                                    Teilnehmer
                                      • Beiträge: 20
                                      • Nachwuchsfahrer
                                      • ★★

                                      Dein Fazit ist also: Remco=Doper.

                                      <hr>

                                      Die Hauptschuld trägt der Dominator bzw. dessen Team. Sie geben das Maß vor. Vielleicht war es zuvor Visma oder INEOS, woraufhin UAE nach der Schmach von 2023 das moderne Doping extremisiert hat. Es stinkt jedenfalls gewaltig.
                                      Remco passt sich wie seinerzeit Jan Ullrich an, weil er sein Talent nicht verschwenden möchte und selbstverständlich auch das Gehalt jegliche moralischen Zweifel beseitigt.

                                      Dass so viele Leute wirklich glauben wollen, dass ein Fahrer bei Paris Roubaix, einem flachen Kopfsteinpflaster-Rennen, auf Platz 2 fährt und im gleichen Jahr bei der Tour de France aussieht als würde er als Einziger mit dem E-Bike fahren. Während die Konkurrenz faktisch stärker denn je ist.
                                      Das hatten wir alles schon. Bzw. ist es heute vermutlich schlimmer als je zuvor, denn selbst bei U.S. Postal gab es nichts vergleichbares mit Pogacar.

                                      • Diese Antwort wurde vor 1 Monat, 1 Woche von Avatar-FotoRemcoNGU geändert.
                                      als Antwort auf: Tour de France 2026 #780534
                                      Avatar-FotoRemcoNGU
                                      Teilnehmer
                                        • Beiträge: 20
                                        • Nachwuchsfahrer
                                        • ★★

                                        Pogacar hat am Tourmalet einen neuen Rekord aufgestellt. Er unterbot die eigene Bestzeit von 2023 um 2:23 Minuten!
                                        Erschreckend ist, dass selbst die 3. Gruppe um Evenepoel mit 1:47 Minuten Rückstand auf Pogacar den Rekord von 2023 auch noch um 36 Sekunden unterboten hat.
                                        2023 war es ebenfalls die 6. Etappe und die Bedingungen waren dieses Jahr durch die Hitze sogar noch härter.
                                        Pogacar war unglaubliche 4:24 Minuten schneller als Armstrong im Jahr 2003. Sogar Evenepoel, der für seine Leistungen bei langen Anstiegen häufig kritisiert wird, war bei über 30 Grad noch 2:37 Minuten schneller als Armstrong in seiner besten Zeit.
                                        Bei aller Liebe, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Leistungsexplosion in den letzten Jahren auf natürliche Weise zu erklären ist. Und dann fährt ein Tadej Pogacar noch regelmäßig allen davon, ohne seit 2024 auch nur einen schlechten Tag in irgendeinem Rennen zu haben. Klare Parallelen zur Jahrtausendwende.

                                        als Antwort auf: 06.04.2026 Itzulia Pais Vasco #779409
                                        Avatar-FotoRemcoNGU
                                        Teilnehmer
                                          • Beiträge: 20
                                          • Nachwuchsfahrer
                                          • ★★

                                          Ein Rennen ohne Pogacar :yahoo:

                                          als Antwort auf: Ronde van Vlaanderen #779408
                                          Avatar-FotoRemcoNGU
                                          Teilnehmer
                                            • Beiträge: 20
                                            • Nachwuchsfahrer
                                            • ★★

                                            Habe das Rennen nur wegen Remco verfolgt. Tolle Leistung und ein großes Kämpferherz bewiesen. Ohne Motorrad-Hilfe wären ihn Pogacar und MvdP auch nicht vor dem 3. Kwaremont Anstieg losgeworden. Für mich der Mann des Tages! :good:

                                            Pogacar ist leider eine Plage für jeden Radsport-Fan, der sich spannende Rennen wünscht. Es war genauso wie letztes Jahr bereits vor der Saison klar, dass er Strade Biance, Flandern, Lüttich, Lombardia, WM/EM Straßenrennen und TdF gewinnen wird. Man braucht sich abgesehen von Paris-Roubaix und vllt Milan-Sanremo eigentlich kein Rennen mehr anschauen, bei dem er mitfährt. Das macht schon seit langem keinen Spaß mehr.
                                            Lasst UAE und ihn doch jeden Kilometer im Wind fahren. Dann müsste er zumindest etwas leiden, um zu gewinnen. Aber nein, er ist ja der nette Kumpel-Typ und deshalb lässt man sich von ihm einfach kampflos unterdrücken.

                                          Ansicht von 20 Beiträgen – 1 bis 20 (von insgesamt 20)