Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
Schon, aber wen wird das denn wirklich interessieren?
- Die Sponsoren mit Sicherheit nicht. Da Phonak den Anspruch erhebt, eines der besten Teams der Welt zu sein, wird man die Einstiegsgelder für Nebensponsoren nicht annähernd mit denen anderer Continentals vergleichen können.
- Die Zuschauer auch nicht. Kein TV-Kommentar der Welt wird wohl bei der Tour darauf rumreiten, dass Phonak eigentlich nur ein Continental ist. Auch wird niemand auf die Idee kommen, ein Team wie Phonak mit zum Beispiel Akud zu bergleichen – allein die Etats lassen das schon schwachsinnig erscheinen. Status hin oder her.
- Übrig bleibt nur diese gewisse Spezies, die sich gerne in Radsportforen rumtreibt. Das wiederum interessiert allerdings Öffentlichkeit, TV, die UCI und nicht zuletzt Phonak wiederum nen feuchten Kerricht
Das alles gilt natürlich IMHO
Laut RSN ist das Ding inzwischen schon fast durch.
Freuen wir uns also schonmal auf Gerdemann bei CSC – und wie es scheint, ab Saisonbeginn.Besonders witzig finde ich die kleine Fehde zwischen O’Grady und McEwen, von der auf RSN berichtet wird:
O’Grady soll gestern gesagt haben, McEwen hätte einfach nicht die Beine gehabt, gegen White zu gewinnen. Daraufhin hat der Schubser ihm bei der 5. Etappe sämtliche Zeitbonifikationen weggeschnappt
@ T-Moby
Muss Coolman da zustimmen. Ist mir in den letzten Jahren des öfteren aufgefallen. Von der Papierform her war T-T-M eigentlich immer gleichwertig, schließlich sind Padrnos, Rubiera, Noval und Azevedo nicht gerade die Granaten im Zeitfahren. Auch in den Jahren zuvor sah es nicht anders aus.
USP fuhr zum Beispiel schon immer die Reihe, während T-T-M außer 2004 immer den belgischen Kreissel bevorzugte. Ersterer ist zwar nur mit absolut eingeübter Truppe und strengster Disziplin machbar, dafür aber einfach besser. Da fährt immer nur einer im Wind und das auch nur so lange, wie er eben kann. Beim belgischen Kreissel hingegen sinds 2 Reihen, also immer 2 im Wind. Auch werden da individuelle Stärken und Schwächen nicht so gut berücksichtigt.
Und wenn man sich von 5 Phonak Leuten auf den letzten Kilometern sogar noch Zeit abnehmen lässt, dann muss da doch einiges im argen liegen…
Das darf doch wohl nicht wahr sein. Ich wollte endlich mal wieder nen fitten Savoldelli beim Giro sehen.
Schade, so kann er vielleicht dieses Jahr wieder nicht beweisen, dass sein Sieg kein „Ausrutscher“ war…Bei dieser Etappe ist wie immer fraglich, ob sich mal jemand am Peyresourde traut. 2003 hätte man Armstrong da vielleicht aus den Latschen fahren können, doch niemand hats riskiert. Ich denke, dass sich auch dieses Jahr wieder alle bis zum Schlussanstieg ziehen lassen werden … leider.
Vielleicht war er ja so clever und hat ne Klausel in den Vertrag einbauen lassen. So nach dem Motto: Wenn ein Pro-Tour Team anfragt, bin ich für ne geringe Ablöse weg.
@ T-M-F
Du meinst wohl eher die Quatar-Rundfahrt? Die Dakar-Rundfahrt war das andere – das wo auch Frauen ne Chance habenAuf jeden Fall hat er nen recht eingängigen Namen
Mal sehen, wie sich das die nächsten Tage so entwickelt…Dass mit Flecha war doch ein mit Müh und Not geglückter Ausreissversuch mit Zielankunft auf ner Landebahn, oder?
@ tylance
Das ist mal ein schönes Rätsel. Leider hab‘ ich keine Ahnung@ Breukink
Vielleicht hat man das inoffiziell ja schon lange so vereinbart. Es sehe nur blöde aus, wenn man die 05er Saison öffentlich als Testlauf deklariert. Wes es danach ginge, müsste man die F1 WM der letzten 20 Jahre annullieren. Da wird auch jedes Jahr am Regelwerk geschraubt – einmal in 2 Dekaden wird das auch der Radsport überleben.
@ cedros
Das ist natürlich auch wieder ein Argument. Du stehst halt eher auf den Spatz in der Hand, während DC auf die Taube auf dem Dach aus istNa endlich. Hatte mich schon gewundert, wieso man den bei keinem Pro-Tour Team antrifft. Passt irgendwie zu DC. Wieso kein anderes Team zugreift, bleibt mir ein Rätsel. DC ist mittlerweile in der Breite wie in der Spitze dermaßen stark, dass es mir fast schon Angst macht.
Eine GT wird allerdings für ihn noch zu früh sein. Aber 2006 könnte man ihn ja mal Giro oder Vuelta fahren lassen.21. Dezember 2004 um 19:18 Uhr als Antwort auf: Armstrong: Entscheidung über Tourstart erst im Mai ? #573907Reden != Denken
Ich bin mir zu 100% sicher, dass Armstrong auf den Toursieg 2005 hintrainiert. Natürlich könnte er ein paar Frühjahrsklassiker (Ardennentriple ist im Gespräch) und gegen Ende der Saison noch die Vuelta fahren. Man sollte bei all dem Geschwätz nicht vergessen, dass dies kein übervolles, sondern ein seinem Können angemessenes Rennprogramm wäre.
Mit 80% zu den Klassikern, 100% bei der Tour und 80% bei der Vuelta. Selbst mit dieser Taktik könnte er überall abräumen.
Und dann hat er auch die Pro Tour gewonnen – DC allgemein ist sowieso das Team, welches es in der Mannschaftswertung zu schlagen gilt.Ein wenig mehr schwarz – so wie vor ein paar Jahren – würde T-Mob gut tun. Dass man das Magenta nicht abschaffen kann, sehe ich ja ein
@ T-Moby
Also Dein Fanatismus mal in allen Ehren, aber das T-T-M Trikot ist ja wohl das hässlichste Stück Synthetik, das jemals auf die Menschheit losgelassen wurde. Und die schaffen es doch tatsächlich, jedes Jahr noch beschissener und noch schwuler auszusehen. Schon allein wegen der Trikots wäre ich nie wieder zu diesem Team zurückgekehrt, wenn ich Jan Ullrich heißen würde.Discovery hat seine Trikots präsentiert. Naja, was soll man dazu sagen. Ich finde, die USPS sahen besser aus.
Tja, wenn mal jemand am Peyresourde attackieren gehen würde, dann wäre das sicherlich DIE Etappe. Werden sich aber sicherlich wieder alle von Armis Mannen bis zum letzten Berg schleppen lassen…
Habe Klöden und Wegmann gewählt.
Klöden war für mich eindeutig. Der zweite Platz der Tour ist IMHO mehr wert als ein Klassikersieg. Bei der Entscheidung zwischen Wesemann und Wegmann hab ich mich schwer getan. Diese beiden Erfolge sind schwer vergleichbar, allerdings zeugt das Bergtrikot beim Giro von Konstanz – eine Eigenschaft die ich an Radfahrern sehr schätze. In Anbetracht des Alters und der noch möglichen Erfolge Wegmanns, spielt auch ein wenig Lob im voraus mit hinein.
Habe Klöden und Wegmann gewählt.
Klöden war für mich eindeutig. Der zweite Platz der Tour ist IMHO mehr wert als ein Klassikersieg. Bei der Entscheidung zwischen Wesemann und Wegmann hab ich mich schwer getan. Diese beiden Erfolge sind schwer vergleichbar, allerdings zeugt das Bergtrikot beim Giro von Konstanz – eine Eigenschaft die ich an Radfahrern sehr schätze. In Anbetracht des Alters und der noch möglichen Erfolge Wegmanns, spielt auch ein wenig Lob im voraus mit hinein.
Von Chavanel erwarte ich mir noch einiges in der Zukunft. Der hat IMHO dieses Jahr gezeigt, dass er das Zeug zu nem großen Rundfahrer hat – zumindest für französische Verhältnisse
Bin mal gespannt, wie der sich in den nächsten Jahren entwickelt. Derzeit fehlt ihm einfach noch die Konstanz.
Ist der die Vuelta wirklich zu Ende gefahren? Dachte, der wär‘ ein paar Etappen vor Schluss wegen der WM ausgestiegen.
Außerdem sollte man bedenken, dass er diese nur zur Vorbereitung auf die WM gefahren ist. D.h. er wird auch nicht viel mehr als 80% gegeben haben. Und da ist ein virtueller Top20 Platz doch gar net so schlecht.@ ilKaiser
Ob ein 29jähriger schon auf dem absteigenden Ast ist, wage ich mal zu bezweifeln. Ich gehe eher davon aus, dass ihm das Klima bei Fassa net bekommen hat. Mal schauen, was er bei Euskatel wird reißen können…@ ilKaiser
Also das mit Euskatel kannst Du ja wohl so nicht stehen lassen. Mit Aitor Gonzales, Mayo und Zubeldia haben die drei potentielle GK Podiumsfahrer…Finde ich klasse, diese Entscheidung. Mit einem Beloki in Topform haben Cunego Simoni und Co. mal einen echten Gradmesser. Ohne internationale Konkurrenz kommt mir diese italienische Dominanz eh ein bisschen spanisch vor (schönes Wortspiel).
Seien wir doch mal ehrlich. Simoni hat 2003 einen „naja“ Popovych, einen alternden Garzelli und ein paar andere Italiener dominiert. Ich denke, Beloki ist da ein ganz anderes Kaliber…
-
AutorBeiträge