Joelle van Dyne

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  • als Antwort auf: Tour de France 2024 #773016
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      Interview mit pogacar:
      “It is 99 percent certain that I will not participate in the Vuelta a Espana this year,” Pogacar answers.

      Interessant, dass er sich eine einprozentige Rückfalloption läßt.

      Und sowieso, 3 GTs in einem Jahr, pff, nächstes Jahr alle 5 Monumente, viel cooler!

      Ich nehme ja mal stark an, das war ein Witz. 5 Monumente wird niemals ein Fahrer in einem Jahr gewinnen, dass ist so unwahrscheinlich, dass man es unmöglich nennen darf. Eddy hat es als einziger auf 3 in einem Jahr gebracht (das könnte Pogacar aber versuchen einzustellen).

      Aber ernsthaft: Du schreibst ja selbst, wenn Pogacar antritt, dann immer, um ganz weit Vorne zu landen. Was will er in Roubaix gewinnen? Da trifft er auf seinen Kumpel Mathieu, gegen den er auf dem flachen Pavé zur Zeit nicht gewinnen kann. Außerdem müsste UAE ihm neben Politt noch mindestens 2-3 weitere begnadete Nordmänner zur Seite stellen. Ich denke eher, dass er sich mit van der Poel nochmal in der Ronde batteln wird. An MSR wird er natürlich wieder teilnehmen, alleine weil jede Teilnahme die Chancen eines glücklichen Sieges erhöht. Aber gerade MSR ist ja nicht planbar.

      Was Du jedoch zu seinen Renntagen geschrieben hast, ist natürlich wirklich sehr bemerkenswert. Pogacar kommt einem das Jahr über immer so omnipresent vor, weil er halt im Frühjahr beginnt und erst mit den fallenden Blättern seine Saison beendet. Aber schaut man dann auf die Renntage, sieht man wie effizient er sein Kapital einsetzt.

      als Antwort auf: Tour de France 2024 #773009
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        …und was ich noch vergessen habe: UAE wird ja auch Absprachen mit Ayuso und Almeida haben, wer als Kapitän die Vuelta fahren darf. Ein Trippleversuch dürfe also auch intern nicht unumstritten sein.

        als Antwort auf: Tour de France 2024 #773008
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          Was meint ihr? Es sieht ja so aus als würde Pogacar die Tour gewinnen und ich habe das Gefühl er möchte schon Geschichte schreiben. Vingegaard scheint ja raus für die Vuelta zu sein wegen der Geburt seines Kindes. Das wäre doch die einmalige Chance die Vuelta auch noch zu fahren für Pogacar. So eine Möglichkeit kommt wahrscheinlich nie wieder? Wird er die wahrnehmen und bei der Vuelta am Start sein?

          Bis vor Kurzen erschien alleine der Gedanke eines Trippels schon reichlich obszön. Ich muss aber gestehen, dass ich nun auch schon mehrfach dran gedacht habe. Gerade wegen des auch von Dir angesprochenen Momentums: „So eine Möglichkeit kommt vielleicht nie wieder.“ Ich schätze Pogacar inzwischen auch so ein, dass er es durchaus auf historische Rekorde abgesehen hat. Und das Tripple wäre nun genau DIE eine Sache, die noch nie zuvor jemand realisieren konnte, nichtmal ein Eddy Merckx. Damit würde Pogacar mit einem Schlag auf ewig Radsport-Geschichte schreiben. Will sagen: der Anreiz darüber nachzudenken, dürfe auch bei ihm durchaus gegeben sein. Aber ist es auch realistisch? Sein Team müsste dem ja auch zustimmen. Olympia müsste er dafür wahrscheinlich sausen lassen und stattdessen voll auf Erholung setzen mit ein bisschen Höhentraningslager zu Vuelta-Start hin.

          Wenn es schon sicher ist, dass Vingegaard dort nicht startet (?), wer wäre denn noch zu erwarten? Roglic? Kuss? Skjelmose-Jensen? Mas? Uijtdebroeks? Klingt erstmal recht übersichtlich, falls ich niemanden übersehen habe.

          Aber er bräcuhte halt auch noch ein Team, dass in der Lage ist, ihm eine dritte GT auch nur halbwegs zu kontrollieren. Das heißt, da müsste schon auch UAE als gesamtes Team richtig Bock drauf haben und voll mitziehen.

          Und wahrscheinlich müsste er sogar heute schon am Ruhetag mit der Planung anfangen und z.B. auch damit beginnen sich ab jetzt so viel wie möglich zu schonnen. Vielleicht sogar noch auf 1-2 Etappensiege zu verzichten? Auch keine einfache Entscheidung.

          Mal sehen, ob ihn irgerndjemand die nächsten Tage danach fragt und was er dann antwortet.

          als Antwort auf: Tour de France 2024 #773002
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            wenn ich es richtig gesehen habe, ist Pogi ab der 15,8km / Berg Markierung in unter 40min gefahren. War das die gleiche Stelle an der auch bei Pinot die 45min (bisherige Bestmarke) gestoppt wurde?

            Das würde nicht nur Pogis Leistung hervorheben, sondern auch die von Vinge und Remco.

            Ja, war dieselbe Stelle. Pogacar heuer in 39:41 min, Vingegaard in 40:49 und Pantani als Rekordhalter bis heute damals in 43:21 min. Heute gabs aber so gut wie gar keinen Wind und Pogacar hatte noch den Vorteil, eines wahnsinnig guten Anfahrers.

            als Antwort auf: Tour de France 2024 #772990
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              Pgacar ist wirklich enorm stark, in Anbetracht des Giro in seinen Beinen. Bin gespannt, ob der überhaupt nochmal eine Schwäche zeigt.

              als Antwort auf: Tour de France 2024 #772985
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                Vismas Engagement kann man ja kaum anders deuten, als dass die heute das Rennen über mehere Pässe so schwer machen wollen, dass Vingeggard mit seiner berüchtigten Ausdauerhärte im steilen terrain Pogacar heute ausstechen kann. Finde ich ziemlich optimistisch. Mal sehen wie sich das konkret vollziehen soll.

                als Antwort auf: Tour de France 2024 #772979
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                  Carapaz hat in den Flachetappen und den Ausreißergruppen wahnsinnig viel Energie gelassen, sah dort aber immer überragend stark aus, wenn er sehr viel von Vorne gefahren ist. Aber in der Tat ist es in Summe unklar, was er eigentlich erreichen will. Er hatte einmal gelb und konnte das erwartungsgemäß nicht halten. Den Kampf um eine gute GK-Platzierung hat er jedoch nie wirklich angenommen…

                  Die UAE-Taktik habe ich heute anfangs nicht wirklich nachvollziehen können, nun gibt ihnen der Erfolg natürlich ganz klar recht. Egal, ob nun Pogacar einfach so stark war, oder ob Adam Yates ihm an seinem Hinterrad die entscheidende Pause ermöglichte.

                  Jetzt wirds spannend, den wenn Visma noch gewinnen will, müssen sie ab heute aktiv einen Plan umsetzen, um Zeit zurück zu holen. 1:57 Minuten wird Vingegaard nämlich mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nicht beim Zeitfahren gutmachen. Wenn Pogacar nicht wieder übermütig wird, muss er im Grunde nur noch an Jonas Rad bleiben.

                  Evenepoel empfinde ich viel stärker, als ich es ihm nach seinen bisherigen GK-Auftritten zugetraut hätte. Im Prinzip hatte er noch keine Schwäche und ist einfach auf höchstem Niveau das gefahren, was er fahren kann, bzw., was man von ihm in den Bergen an seinen besten Tagen bisher gesehen hat. Wenn Vingegaard nochmal schwächeln sollte, traue ich Evenepoel durchaus zu, im Zeitfahren nochmal an ihm vorbei zu gehen. Zumindest sehe ich noch nicht so definitiv einen Zweikampf alleine zwischen Pogacar und Vingegaard. Natürlich muss Evenepoel dazu weiterhin selbst so stark fahren wie bisher. Und für die Zukunft muss eigentlich klar sein, dass Evenepoel bis zur nächsten GT intensiv an seinen Abfahrkünsten feilt. Denn wenn er da auf Augenhöhe mit Vingegaard gewesen wäre, wäre er jetzt schon mindesten 30 Sekunden weiter vorne im GK.

                  als Antwort auf: Tour de France 2024 #772956
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                    Was mich auch gewundert hat: Pogacar hält im Sprint bis zur Ziellinie voll rein, sprintet also komplett mit. Muss man das verstehen?

                    https://www.youtube.com/watch?v=TPjZid9asNU

                    als Antwort auf: Tour de France 2024 #772955
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                      Van Gils löst mit seinem Schulterrempler einen ganz üblen Sturz aus. Nach meinem Empfinden war er allein Schuld, er geht in eine Lücke rein, die es nicht gibt. Die Strafe fällt mit 1500 Franken und -60 UCI-Punkten sehr milde aus. Ich hätte da zwischen Distanzierung und Disqualifizierung geschwankt, aber vielleicht übersehe ich auch was.

                      Eisel meinte auf Eurosport, man könne da van Gils keinen Vorwurf machen. Ich sehe es aber wie Du. Wenn solch rücksichtsloses Verhalten geduldet wird, sind Stürze dieser Art einfach vorprogrammiert.

                      als Antwort auf: Tour de France 2024 #772944
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                        Bora et labora…

                        Das verändert jetzt natürlich auch die Situation im Kampf um den Gesamtsieg. Man muss sich nur erinnern, wie die 11. Etappe ausgegangen wäre, wenn Roglic Vingegaard nicht noch geholfen hätte das Loch auf Pogacar klein zu halten. Wahrscheinlich wäre Pgi mit Sieg und ein paar Sekunden davongekommen.

                        Ich bin jetzt mal gespannt, ob UAE ihre Taktik anpassen. Im Gegensatz zu den Vorjahren haben sie das eindeutig stärkste Team. Vingegaard kann selbst bei bester Form kaum von weit hinten angreifen, weil Pogacar dann noch zu viele Helfer hat. Umgekehrt hat Vingegaard wohl niemanden an der Seite, der das Tempo so hart machen könnte, dass Almeida & Co wegfallen. Im Grunde muss sich Vingegaard darauf verlassen, dass er an den letzten Kilometern einer Bergankunft einen Unterschied machen kann. Dann aber gegen einen noch weitgehend „ausgeruhten“ Pogacar, falls UAE jetzt wirklich defensiver fährt. Oder Vingegaard setzt wirklich alles auf das abschließende Zeitfahren?

                        Wenn UAE jetzt immer noch glauben würde, sie könnten eine explosive Attacke für Poggacar vorbereiten, würde ich das nicht nachvollziehen können. Es sei denn natürlich, vielleicht auf den letzten 500 Metern bis zum Ziel.

                        als Antwort auf: Tour de France 2024 #772934
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                          Den Sturz kann Roglic nicht verhindern, da kann man ihm kaum einen Vorwurf machen. Aber insgesamt stürzt er einfach auffallend oft. Dieses Jahr nun bei der dritten Rundfahrt in Folge. Zuerst im Baskenland, dann in der Dauphine und nun schon wieder.

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