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Danke für die Erklärung, Piak.
Ohne die Gruppe vorne und mit Helfern hinten holt nämlich Vollering auch das GK nicht mehr. Aber dass, wenn es 40km vor dem Ziel mal so aufgerissen ist, die Abstände noch riesig werden können, ist ja dann wiederum normal.
Ich habe das leider auch nicht gesehen. Die ersten Bilder, als die Gruppe mit Niedermaier schon 1:52 Vorsprung hatte, 68km vorm Ziel. Da hatte ich mich auch ein bisschen gewundert, weil Niedermaier ja auch gut im Zeitfahren war und noch zwei Fahrer an ihrer Seite. Im Prinzip hätte sie dann den Giro auch gewinnen können. Als Vollering dann Angriff, waren es 1:30min zu Niedermaier, 39km vorm Ziel. 28km vor dem Ziel kann sie dann schon aufschließen zur Niedermaier-Gruppe, die zu dem Zeitpunkt immer noch 1:30 auf van der Breggen hatte. Vollering meinte im Ziel, sie sei das „Zeitfahren“ ihres Lebens gefahren. Also das muss sie ganz klar, denn sie größtenteils in der Abfahrt, binnen 11km 1:30min zugefahren, was ich bis heute wirklich nicht verstehen kann. Es wäre nur dann nachvollziehbar, wenn die vorne richtig gebummelt hätten. Aber das haben sie ja gemessen am Abstand zu van der Breggen nicht. Leider gibts keine bessere Zusammenfassung auf YouTube, die das nochmal nachvollziehbarer machen würde.
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Diese Antwort wurde vor 1 Monat, 3 Wochen von
Joelle van Dyne geändert.
WvA soll noch massiv mit Verletzungsfolgen aus einem Trainingssturz zu kämpfen haben, es geht wohl auch darum zu schauen, ob es für die Tour reichen wird.
Komisch, er selbst hat in einem Interview vor der Rundfahrt gesagt, dass nichts weiter passiert sei und dass ihn der Trainingssturz nicht beeinträchtigen würde. Woher hast Du das mit den massiven Verletzungfolgen? Ich finde dazu nichts….?
Sehr starke Leistung von Education – EasyPost. Baudin immer noch in Gelb hätte ich nicht gedacht, aber die heimische Luft läßt ihn fliegen. Es wäre trotzdem noch knapp geworden, wäre Onley nicht die Kette heruntergesprungen und Watson das Rad wechseln musste. Team Visma bringt Jörgensen in eine gute Position, obwohl Tulett früh nen Platten hatte und WvA heute total versagt hat und schon nach 8 km reißen lassen musste. Weiß jemand, was mit dem los ist, vor 3 Monaten konnte er noch PR gewinnen? Lidl und Ayuso haben auch ihren Job gemacht. Van Gils mit Bora passabel, Seixas mit Decathlon auch noch gerade so. Aber UAE mit Del Toro kann eigentlich nicht zufrieden sein, obwohl Almeida heute bis 2,3 km vor dem Ziel durchgehalten hat. Natürlich immer noch schlecht für einen so guten Zeitfahrer, aber es scheint so, als habe er sich die ersten beiden Tage auch gezielt geschont für das Zeitfahren und er ist tatsächlich nicht ganz so katastrophal unterwegs, wie zuerst befürchtet.
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Diese Antwort wurde vor 1 Monat, 3 Wochen von
Joelle van Dyne geändert.
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Diese Antwort wurde vor 1 Monat, 3 Wochen von
Joelle van Dyne geändert.
… er wurde fast letzter… ;)
Er wurde ja schon am Col de l’Arzelier abgehängt, bei 6% Steigung. Mit Almeida stimmt etwas nicht, man schickt nicht einen Fahrer, der noch so weit weg ist von seiner Bestform, in so ein Rennen und schaut dann dabei zu wie er sich quält. Das macht gar keinen Sinn. Er hat jetzt 24 Minuten gefangen und mit der Form kann er da auch nichts mehr holen. Die Vuelta beginnt in 11 Wochen und an der Stelle lehne ich mich mal etwas aus dem Fenster: Das schafft Almeida nicht mehr. Der muss sich jetzt erstmal vollständig erholen. Kurzum, Stand heute liegt es wohl nur noch alleine an Pogacar, ob er dieses Jahr die Vuelta noch dazu nimmt.
Ja, das ist in der Tat eine interessante Frage. Bei Almeida ist auch noch die Frage, ob er die Form nach seiner merkwürdigen Virus-Infektion wieder aufbauen kann. Mal sehen, wie er sich jetzt bei Auvergne Rhône-Alpes präsentiert….
2018 …. nun ja ich habe mich hier auf die Giri der 2020er konzentriert und ohne nachschauen aus dem Kopf heruas. Aber schon interessant wie die Meinungen divergieren der eine fand den 21er belanglos, der andere als den bisher besten des Jahrzehnts.
Ja, das hatte ich schon verstanden. Ich fragte mich auf Deine Auflistung der 20`iger Jahre hin nur, welcher Giro mir noch besonders gut im Gedächntnis präsent ist und da fiel mir als erstes wieder 2018 ein. Ansonsten habe ich da eher ein sehr schlechtes Gedächtnis, also in jedem Fall im Vergleich zu Dir. Aber das habe ich Dir ja schonmal gesagt, dass ich Dein Gedächtnis für außerordentlich halte.
Oha, war das jetzt eine Reaktion von Herrn Schwarz auf das Abschneiden im Giro, oder wie muss man des verstehen.
Aha, bisschen gegoogelt, bei Radsport.news steht mehr dazu:
Guercilena will „neue Herausforderung annehmen“„Nach 16 unvergesslichen Jahren habe ich das Gefühl, dass es der richtige Zeitpunkt ist, die Führung abzugeben und das Team mit frischen Impulsen in seine nächste Phase voranschreiten zu lassen“, so der Italiener, bei dem im Herbst 2021 Krebs diagnostiziert worden war, von dem er inzwischen aber als geheilt gilt.
Dazu schließen sich Martijn Redegeld als neuer Head of Nutrition und York-Peter Klöppel als Head of Mental Helth and Performance dem Team an. Klöppel kommt gemeinsam mit Lorang vom Red Bull Athlete Performance Center und bringt Erfahrung aus Formel 1, Fußball, MotoGP und anderen Sportarten mit. Redegeld arbeitete zuletzt beim Fußballclub Ajax Amsterdam, war zuvor aber auch fünf Jahre lang bereits mit Niermann bei Visma – Lease a Bike tätig und stand dort bereits hinter der Ernährungs-Strategie bei den Tour-de-France-Siegen von Jonas Vingegaard.
https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_145631.htm
Also in der Summe schon eine sehr deutliche personelle Zäsur, die da durchgeführt wird.
Für mich ist ein spannendes GK Rennen (das nicht dadurch erkauft wird, dass gar nichts passiert) einer der wichtigsten Punkte bei einer Rundfahrt, aber das ist ja Geschackssache.
Geschmackssache, ja, aber zumindest stehst Du mit Deinem Geschmack nicht alleine.
Unabhängig davon und ohne dass ich genauer sagen könnte weshalb, habe ich den Giro 2018 noch in besserer Erinnerung, also vorallem natürlich das 80km-Solo von Froome. Aber auch das Einzelzeitfahren in Jerusalem war ja durchaus etwas Besonderes. Oder die Etappe rauf auf den Äthna, wo sich Yates das Rosa Trikot holte.
Was bleibt übrig und was bleibt in Erinnerung von diesem Giro 2026?
Bei mir, ehrlich gesagt, gar nicht so viel, wenn ich es z.B. mit dem letzten Giro vergleiche. Es hat leider etwas die Konkurrenz gefehlt, um den Gesamtsieg ohnehin, aber auch um die Podiumsplätze. Zu viele Ausfälle vorab und zu viele Rausfälle unterdessen. Da kann man natürlich nichts dagegen machen, passiert hin und wieder. Besonders positiv wird mir Gee-West in Erinnerung bleiben, den hatte ich persönlich bisher nicht so stark eingeschätzt. Das wirklich strahlende Lachen von Eulalio, dem Jungen mit allen Vokalen in seinem Nachnamen, aber auch seine Leistung. Bernal, der gerade zum Schluß hin, so meine ich, doch gezeigt hat, dass er wieder einen Schritt nach vorne oder zurück gemacht hat, je nachdem, aus welcher Perspektive man draufschaut. Dafür, dass er 2022 mit seinen über 20 Knochenbrüchen fast queerschnittsgelähmt hätte sein können und es schon an ein kleines Wunder grenzte, dass er überhaupt wieder auf einem Rad sitzt, ist das allerhand. Ciccone natürlich, der um das Bergtrikot so heldenhaft gekämpft hat, wie ich es selten zuvor gesehen habe, obwohl er doch auch unbedingt einen Tagessieg wollte. Es gab natürlich auch wieder ein paar kleinere Enttäuschungen, aber die sind eigentlich nicht der Rede wert und können demnächst wieder wett gemacht werden.
Das deutlichste was für mich von diesem Giro bleibt ist tatsächlich die Vorfreude auf die Tour. Ich hoffe inständig, dass alle Favoriten an den Start gehen und heile bleiben. Dann sollte es eigentlich dieses mal noch deutlich spannender werden als bei den letzten Austragungen.
Ciccone scheint ja immer noch ans Bergtrikot zu glauben. Er wäre vielleicht doch besser beraten sich weiterhin auf Etappensiege zu konzentrieren und nicht unnötig Kräfte zu verballern. Gall kann die Überlegenheit als best of the rest nicht ganz halten, könnte doch noch sehr interessant werden um die Plätze 2 und 3. Piganzoli fährt sich langsam aber stetig ins Weiße Trikot. Gee-West ist inzwischen die amtliche Diesellok und Bernal kommt auch immer besser in Schwung, muss aber jetzt den Fahrensmann für Arenmsman machen. Der Kampf ums Punktetrikot zwischen einem Sprinter und einem Ausreißer hat auch was.
Punkte GPM: nun ja Andererseits will man auch nicht irgendeinen GK Platz 70 Fahrer der das gewinnt. Gar nicht so einfach wie man es gut löst, derzeit
Naja, ganz so extrem ist es ja auch nicht. Hier mal die Platzierungen der Gewinner des Bergtrikots aus den letzten 10 Jahren
2025: 24.
2024: 1 (Pogacar)
2023: 5
2022: 21
2021: 58
2020: 33
2019: 16
2018: 1 (Froome)
2017: 17
2016: 25
2015: 18Im Schnitt macht das Platz 22. Und natürlich müssen sich auch gute Bergfahrer anfangs etwas zurückfallen lassen, damit sie überhaupt auf Punktejagd gehen dürfen. Jemand wie Ciccone ist ja z.B. alles andere als ein schlechter Bergfahrer, aber er hat trotz des Aufwands den er als wirklich super aktiver Fahrer bei diesem Giro bisher betrieben hat, gerade mal 75 Punkte aktuell, Vingegaard, der sich von seinem Team auf die letzten 4 km im Windschatten heranfahren läßt, jetzt schon uneinholbare 161 Punkte.
Wenn man wirklich wollte, dass das Führungstrikot nicht identisch und gleichbedeutend ist mit dem Berg-Punktetrikot, müsste man sich hier was einfallen lassen. Oder was sollte man von einem wirklich hervorragenden Bergfahrer wie Ciccone noch erwarten, um nur den allerkleinsten Hauch einer Chance zu haben?
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Diese Antwort wurde vor 2 Monaten, 2 Wochen von
Joelle van Dyne geändert.
Die Giro-Macher sollten auch nochmal drüber nachdenken, ob sie wirklich 6 Bergankünfte mit jeweils 50 Punkte für den Etappensieger vergeben wollen. Weil der Kampf ums Bergtrikot hat so quasi überhaupt gar keine Bedeutung mehr, zumindest wenn Fahrer der Qualität von Vingegaard oder Pogacar mitfahren.
Ach ja: Robert Bengsch muss weg
…aber sowas von. Der Typ ist mit seiner ewigen Rechthaberei so anstrengend. Sein Redeanteil beträgt dann 70% und er labert alle zu mit seinen Thesen, die er zwanghaft 50mal wiederholen muss, in dieser manisch-missionarischen Art die unerträglich ist. Und wie angenehm sind dagegen Voigt und Aldag….Mir ist das ehrlich gesagt unerklärlich, wieso man dem KV solche Sätze wie den ersten durchgehen lässt hier von Seite anderer Foristen (also euch allen). Das ist absolut menschenverachtend.
Ja, das sehe ich genauso. Als Moderator wäre für mich an der Stelle auch die Grenze klar überschritten.
Eulalio heute überraschend stark. Er kann immernoch aufs Podium hoffen. Mal sehen, wie er am Dienstag Zeitfahren kann, wenns um etwas geht. Auch Hindley, Arensman, Rondel, O`Conner und sogar noch Piganzoli oder Gee-West können noch Hoffnung haben.
Also hab auf Social media irgendqs von 6.43 w/kg gehört. Soll besser als vingegaard letztes jahr bei der dauphine gewesen sein. Natürlich dann immer die frage, wie glaubwürdig das alles ist. Also auf den Rest auch die erwarteten lücken nur gall scheint einfach nochmal den schritt nach vorne gemacht zu haben. Er muss halt gut durch die abfahrten und das tt kommen, dann sollte plagz 2 locker drin sein.
Ich würde es ihm wünschen, glaube es aber (noch) nicht. Gall hatte heute in Mühlberger einen enorm wertvollen Helfer, der ihn sehr lange vom heftigen Seitenwind abgeschirmt hat. Hindley und Pellizzari wurden von Visma in den Wind gesetzt. Also nur Gall und Vingegaard mit diesem Vorteil, der heute glaube ich wirklich einen Unterschied machte. Ich glaube auch nicht, dass Pellizzari den heutigen Fehler sich an Vingegaard zu hängen wiederholt. Und im Zeitfahren wird Gall wieder zu viel verlieren, befürchte ich…
…ansonsten hoffe ich, dass Bahrain die nächsten Tage nicht wieder die Arbeit von Visma macht.
Gall ist wirklich die große Überraschung. Wenn der Berg noch 3 Kilometer länger gewesen wäre, hätte er das vielleicht sogar noch gewonnen. Da ist es jetzt schwer Vingegaards Leistung richtig einzuordnen.
Kann man nur froh sein, dass bei dieser Seifen-Oper heute, nicht noch mehr passiert ist. Ich vermute, dass dieses Wetter einigen ziemlich viel Energie gekostet hat, also auch im Feld. Da werden sich nicht alle gleichgut von erholen.
Dieser Giro war ja eh schon eine recht dünne Suppe und nun dünnt es sich weiter aus. Hoffentlich wars das jetzt mal….
Milan war eigentlich gut platziert, aber ich hatte den Eindruck, die letzte kurze Welle vor dem Zielsprint hat ihn zu viel Kraft gekostet.
Fast vergessen: was man der Organistion der Tour de Romandie wirklich hoch anrechnen muss: dass eine Organisation es tatsächlich mal ernst genommen und geschafft hat, das leidige Motorrad & Windschatten-Thema komplett abzuräumen. Und es ging prima, man hat dann halt die Fahrer von hinten oder von der Seite gesehen. Es gibt ja außerdem immer noch die Drohnen, vorallem am Berg, wo jede Perspektive gezeigt werden kann. Man kann sich nur wünschen, dass andere Organisationen aufgepasst haben und es nachmachen.
ist das ironie? VPP hatte sich doch beschwert, dass bei diese Romandie die Ergebnisse manipuliert seien, weil Pogi immer Mottorradschatten bekam
Sorry, Pepe, davon habe ich leider überhaupt nichts mitbekommen. Mir ist es auch erst aufgefallen, bzw. habe dann aktiv darauf geachtet, nachdem es die britischen Kommentatoren mehrfach positiv erwähnt haben. Sie bezogen sich dabei allerdings explizit auf die Ausreißer, also auch auf die Führungsgruppen mit Pogacar. Dass es hinten im Feld anders gewesen sein soll, habe ich, wie gesagt, nicht mitbekommen. Wäre natürlich extrem schade, wenn man da nicht darauf geachtet hätte und so das gutgemeinte Unterfangen wieder selbst sabotiert hätte….
Fast vergessen: was man der Organistion der Tour de Romandie wirklich hoch anrechnen muss: dass eine Organisation es tatsächlich mal ernst genommen und geschafft hat, das leidige Motorrad & Windschatten-Thema komplett abzuräumen. Und es ging prima, man hat dann halt die Fahrer von hinten oder von der Seite gesehen. Es gibt ja außerdem immer noch die Drohnen, vorallem am Berg, wo jede Perspektive gezeigt werden kann. Man kann sich nur wünschen, dass andere Organisationen aufgepasst haben und es nachmachen.
Jetzt also tatsächlich: Paul Seixas fährt die Tour. Wenn alle am Start sein können, die das bisher angekündigt haben, dann wird das ein Fest.
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Diese Antwort wurde vor 3 Monaten von
Joelle van Dyne geändert.
LBL hin oder her, ich bin mir relativ sicher, dass wir hier nicht Pogacars absolutes Leistungsvermögen gesehen haben. Er hat nie mehr gemacht, als unbedingt nötig. Aber das reichte ja für 2 Trikots und 4 Etappensiege.
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Diese Antwort wurde vor 1 Monat, 3 Wochen von
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