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Quote:Original von Jaja
So richtig schlau wird man also aus den Pyrenäen noch nicht …
Richtig.
Liebes Ventil, lieber Kanarienvogel, könnte mir mal einer von euch sagen, wer nun die Tour de France gewinnt? Ich sehe zwar Evans, fSchleck, Sastre und Menchov, Cobo und Ricco noch als Kandidaten, bin mir nun aber nicht mehr sicher, dass es Evans macht.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
13. Juli 2008 um 18:35 Uhr als Antwort auf: TdF 2008 – 10. Etappe (Tippschluss: 14.7.08 10 h) #660990** Kohl
* Piepoli, Ricco
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Vielleicht kann ja Menchov, wenn er gute Form hat, die Spannung bei dieser Tour aufrecht erhalten.
Wir aber für jeden schwer, Evans an einem Schlussanstieg Zeit abzunehmen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Gruppe des Tages scheint Lang, Jalabert, Kuschynski zu sein. Na gute Nacht. Vielleicht hat wenigstens Jalabert was drauf oder Kuschynski was drin.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Heute gehts in richtige Berge.
Schöner kleiner Aufgalopp mit 4x 4. Kategorie und 1x 3. und dann zwei Pyrenäenpässe – nicht zu lang, ausreichend steil. 13 km mit 7% und 12 km mit 6,5 %.Irgendwie erwarte ich, dass sich die großen Favoriten heute noch nicht so besonders weh tun. Vielleicht wird der eine oder andere am Aspin etwas abgehängt, aber nach der langen Abfahrt wird wieder vieles zusammengelaufen sein. Könnte trotzdem aufschlussreich werden und ein bisschen Hoffnung hat man ja immer, dass sie sich doch ab Eingang Peyresourde zerfleischen.
Go Andy Schleck, du musst das Rennen eröffnen!
Tagessieger sind auf jeden Fall aus der 2. Reihe zu erwarten. Go Piepoli!
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
12. Juli 2008 um 11:44 Uhr als Antwort auf: TdF 2008 – 9. Etappe (Tippschluss: 13.7.08 10 h) #660972** LL Sanchez
* Piepoli, Astarloza
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Eine Woche vor dem Zeitfahren (siehe oben, velo e.V.) dachte ich mir, ich teste noch mal an und bin nach Taucha gedüst auf meine Teststrecke und hab sie 2x am Anschlag gefahren (also 2 Runden). Das sind 19,5 km auf ziemlich hügeligem Gelände und ich war sehr stolz, dass ich über 33-er-Schnitt fahren konnte. Ich war zwar entsprechend kaputt, aber so gehts zu im Leistungssport!
Am Abend bekam ich Halsschmerzen und am nächsten Tag Husten. Große Kacke. Beim Aufstiegsspiel der nichtswürdigen Leipziger Fußballmannschaft hielt ich meinen Mund und am Abend bei der Hochzeitsfeier war ich nur halb betrunken, mir gings also wirklich schlecht. Den Sonntag verbrachte ich komplett im Bett und schleppte mich am Montag zur Arbeit, wo fehlende Stimme und Fröhlichkeit iagnostiziert wurde. Ein Glück gings Mittwoch besser und ich konnte schon wieder Fußball spielen, merkte da aber dass die Puste schnell ausgeht und Kraft sowieso keine im Körper mehr ist. Mist!
Bin dann natürlich trotzdem am Sonntag zum EZF angetreten (möglichst geschont bis dahin), denn die 10 Euro waren ja schon bezahlt und außerdem gings auch um die Ehre. Mein Mitbewohner führte und 15 km von Halle nach Salmünde bei Gegenwind, da war ich mächtig warmgefahren. Dort angekommen gingen uns ganz schön die Augen auf. Bei dieser Dorfveranstaltung waren doch tatsächlich Leute mit Zeitfahrhelm anwesend, und natürlich Lenkeraufsatz, und da einer mit aerodynamischer Trinkflasche, und dort Hinterradscheibe, drei Speichen vorne, Vollcarbonrahmen, Vollcarbonwaden …
Nein, das letzte war übertrieben.
Ah, da noch ein Depp mit normalem Rennrad. Puh, war ja klar, das würde schwer hier. Zum Glück hatte ich Streckenkenntnis!Mit Startnummer 171 gings 3 Minuten hinter dem Mitbewohner auf die Strecke. Mein Ziel war entweder nur 3 Minuten Rückstand auf den Mitbewohner oder eine Zeit nuter 57 Minuten. Hinter mir starteten 2 Leute mit Zeitfahrmaschine. Ich dachte mir, dass die, wenn sie 10 Minuten schneller als ich fahren, mir pro Kilometer 20 Sekunden abnehmen (bei 30,5 km). Da mit 25-Sekunden-Abständen gestartet wurde, freute ich mich bereits nach 2 Kilometern, dass ich nicht überholt wurde. Die Strecke führt im Grunde 6 km Richtung NW, dann 6 km nach Norden, die 6 km zurück, dann einen Abstecher nach Südwesten den Berg hoch, Wende, wieder runter und die ersten 6 km zurück. Hinzu gehts ganz leicht runter, dafür weht einem der Monsun ins Gesicht mit für mich todbringenden 20 km/h. Da ich eine Position wie ein Getreidesack nach Max-und-Moritz-Behandlung habe, greift mich sowas arg an.
Nachdem ich einen Fahrer vor mir aufgefahren hatte und von hinten noch immer keiner kam, fing ich an zu zweifeln, ob ich vielleicht doch nicht so schlecht war, wie ich mich fühlte. Irgendwie las ich immer nur 31,5 km/h auf dem Tacho und die Quälerei nahm kein Ende. Aber ich musste mir ja noch was für den Rückweg und den Berg aufsparen. Unter 30 wollte ich aber auch nicht fahren. Gefangen in der eigenen Erfahrungslosigkeit!
Na ja, irgendwie gings doch und nach 10 km flog auch schon so ein Irrer mit Scheibe hinten an mir vorbei. Keine Chance, verbotenerweise Windschatten zu fahren.
Auf dem Rückweg kam dann nach und nach doch der Rückenwind zum Tragen und ich konnte so auf 38-40 km/h gehen trotz der leicht steigenden Straße. Schon gings nach rechts in Richtung Berg. Voller Gegenwind, rauher Asphalt, 25 km/h. Von vorne kam ein Mountainbiker, von hinten ein Tridem, also drei Mann aufm Tandem. Und noch so ein Zeitfahrer. Ächz. Der Berg brachte keinen Windschutz. Ich furh mit erbärmlichen 15,5 km/h auf dem Tacho hoch und verfluchte die nicht enden wollende Steigung. Oben angekommen noch 300 schlimme Meter bis zur Wende und mit 60 Sachen den Berg wieder runter.
Ein drittes Mal wurde ich überholt und ließ den Typ auf 20 Meter weg, aber dann nicht mehr. Zum ersten Mal konnte ich mich so überwinden, wie ich es gewohnt war. Auf einmal gingen 38 km/h, wo zuvor nur 31 standen. Im Ziel war ich fast an ihm dran und hatte Mühe, die Bremsen zu finden. Ich fühlte mich wie Wladimir Karpets nach dem Tour-Abschlusszeitfahren 2005: Ich sagte nur noch: Schwer. Und war zu nichts mehr zu gebrauchen.
Na ja, die Zeit war ganz okay, 55 Minuten irgendwas. Mein Mitbewohner nochmal 4 Minuten schneller. Insofern können wir ganz zufrieden sein, ich wars aber wie so oft nicht. Trotzdem ne ganz ordentliche Leistung für nen 90-Kilo-Mann, finde ich. Der Sieger hatte übrigens 43 Minuten. Wahnsinnstypen sind das.
Die Fahrt nach Hause verlief unspektakulär.
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Ihr fragt euch nun vielleicht, wie ich dazu komme, derzeit so viele Postings zu schreiben. Hab mir am Dienstag beim Fußball den Zeh so sehr am Gegner angehauen, dass der Verdacht auf einen Bruch groß war. (3 Tage krankgeschrieben.) Ist aber nur geprellt, zum Glück. Und so kann ich wahrscheinlich in wenigen Wochen wieder überall loslegen. Triathlon in 2 Wochen fällt wahrscheinlich flach.
Na ja, nun kann ich wenigstens ein paar Tage in Ruhe die Tour gucken. Wenigstens heute hat sichs ja auch gelohnt. Das Ventil ist in Rage, die Fans sind zufrieden mit der ersten Tourwoche, die Medien spinnen sich ihren eigenen Scheiß zusammen. Und mein Fuß passt nicht in den Fahrradschuh …

Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Tja, ich glaube, ich bin noch schuldig zu erzählen, was ich an meinen beiden freien Tagen vor einem Monat gemacht habe.
In der Annahme, dass schlechtes Wetter sein würde, habe ich keine Bude im Erzgebirge gebucht und bin dann auch nicht hingefahren. Hier im Flachland war jedenfalls schönes Wetter. Der Mitbewohner hat nicht frei bekommen und ich hatte die Tage zuvor keine Zeit, großartig Pläne zu schmieden. Mittwochabend hab ich dann mit Hilfe des Internets entschieden, mir die Zeitfahrstrecke vom 27.6. näher anzugucken.
Also bin ich Donnerstag früh mit dem Zug über Halle nach Teutschenthal-Ost und von dort Richtung Norden nach Salzmünde und dann die Strecke angeguckt. Schlimmes Ding! Die hatten da fieserweise einen Berg mit eingebaut, anderthalb Kilometer lang. Dazu aber später mehr.
Ich bin dann weiter Richtung Noden nach Könnern (für alle, die auf der Landkarte oder bei google.maps mitlesen wollen). Dort geht es zu einem Schloss hoch auf Kopfsteinpflaster und ich hatte verpasst, das kleine Blatt aufzulegen, also musste ich wie Ulle mit gefühlter 45-er-Frequenz da hochstapfen. Dann drehte ich nach Westen und fuhr über schlechte Straßen und hügeliges Gelände nach Heiligentahl ein, wo ich dann schon nach Süden einschwenkte. Ich wusste genau, wann mein Zug in Eisleben fahren würde und wenn ich genug Zeit habe, dann konnte ich noch bis Sangerhausen düsen. Vor Eisleben kam noch Polleben und da gehts die ganze Zeit hoch, natürlich mit Gegenwind. Für so ein Kraftpaket wie mich natürlich kein Problem.

Die Belohnung war gigantisch. Nach Eisleben hinein geht es mit wunderbarem Blick auf die Stadt auf sehr breiter Straße ziemlich steil runter und ich glaube, das hörte 4 km nicht mehr auf. Hier hat mich dann auch keiner mehr überholt (ich meine Autos), sehr geil.
In Eisleben hatte ich einerseits Durst, fand aber keine Tankstelle (komisch eigentlich), dafür fand ich trotz mangelhafter Beschilderung den Weg nach Sangerhausen. Ich war eigentlich schon kaputt, wusste aber, dass es nur noch so 28 km sein konnten und ich hatte noch 65 Minuten Zeit, bis mein Zug fuhr. Mit Karte kaufen und Bahnhof finden wurde das ganz schön eng, zumal ich auf meiner Karte gelesen hatte, dass hier der Harz ausläuft, dass es jedenfalls hoch und runter geht. Dieses Stück, das ich wirklich als sehr schwer empfand, weil ich berghoch immer auch noch Gegenwind hatte, knallte ich dann volle Pulle durch, als wäre Alexander Vinokourov persönlich hinter mir her.
Die letzten Kilometer nach Sangerhausen gabs zur Belohnung Rückenwind und ich gönnte meinem Tacho noch mal ne konstante 4 vorne im Flachen. Der Bahnhof war ganz gut zu finden und ich hatte sogar noch Zeit, mir ne Flasche zu kaufen und natürlich ein Zugticket.
Da die S-Bahn von Halle nach Leipzig ne Regionalbahn war und völlig überfüllt, bin ich sogar am Messegelände wieder ausm Zug raus und noch 10 km in die Stadt gerollert. Da komme ich dann auch so auf 100 Tageskilometer, was für mich wirklich ne sehr feine Sache ist. Bin ja kein Veloce Stanco, der 1000 km im Monat fahren kann.
Den Freitag hab ich dann geruht, denn ich bin ja kein Veloce Stanco, wie ich grad schon sagte.
Paar Tage später bin ich dann mit dem Mitbewohner noch mal zur Zeitfahrstrecke, aber wir sind sie nur 1x abgefahren, weil es ihm ziemlich schlecht ging. Er hat mich von vorne zwar trotzdem fast aus den Socken gefahren, aber die ganze Zeit rumgejammert.
Wie es uns jedenfalls beim Zeitfahren erging, das muss ein anderes Posting berichten.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Ventil
lachnun überlegt mal wieso armstrong all die jahre bei der tour de france nie positiv getestet wurde !!
wer dieses rätsel knackt dem verspreche ich ewige liebe !!
lach
Ich versuchs mal.
Heutzutage wird nur positiv getestet, wer Fehler macht.
(Auf keinen Fall werden alle die positiv getestet, die dopen. Die schlimmste Lüge deshalb: Die Kontrollen greifen.)
Das war zu Armstrongs Zeiten nicht anders und er hat einfach keine Fehler gemacht in der Hinsicht.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Glück für die Silencer, dass Evans immer noch ein paar Sekunden hinterherhängt, obwohl er ziemlich unschlagbar aussieht und bislang nur um Sekunden diatanziert werden konnte.
Scheint ja echt schwierig zu sein, in diesen Sauhaufen von Tour de France 2008 etwas Ordnung reinzubringen.
Beltran out, schade. Echt blöd, sich nun noch erwischen zu lassen. Ich hoffe, das ZDF wird nun keine Olympischen Spiele übertragen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Gadret weiß ich nicht genau, Moreau hat sich um einen Baum gewickelt. War nur kurz zu sehen, sah schlimm aus.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Kanarienvogel
Bei Cyclingnews steht die „Windkante“ sei nach einem Sturz entstanden, Cunego am Boden, andere blockiert. Stimmt das? Cunego aber offenbar schwach, egal ob Sturz oder nicht, so ziemlich als einziger ist er hinten. Ok, Gadret und Moreau ganz raus, warum?Mmh. Also Millar wollte mit Gewalt weg und hatte dann in Scholz, Voigt und noch zweien (später noch einem) eine gute Gruppe gefunden, die mit ihm fahren wollte. Offensichtlich war Columbia damit nicht einverstanden, also haben sie alles gegeben, um die nicht wegkommen zu lassen. Dabei hat sich das Feld schon geteilt. Dann fragten sich die Moderatoren, wieso einer wie Voigt dem Millar nicht klarmacht, dass die Gruppe mit ihm keine Chance hat. Hab ich mich auch gefragt, aber vielleicht gefiel es CSC auch, dass Columbia so viel arbeitete. Immer wieder war in durchaus schwierigem Gelände sogar Gerald Ciolek vorne zu sehen, dem ich bei ruhigem Etappenverlauf genau wie Zabel, Freire oder Hushovd auch einen ordentlichen Sprint um den Tagessieg zugetraut hätte.
Irgendwann dann stürzte halt Cunego. Er hatte dann sofort 5 Mann bei sich. Natürlich wartete Columbia keine Sekunde, wozu auch. Als sie Millar endlich hatten, waren es vielleicht noch 60 Mann vorne. Da fuhren die CSCs alle mal durch die Reihe – Voigt sogar wieder vorne weg, aber wirklich bbeindruckend schon auf dem Zahnfleisch. Cancellara, beide Schlecks, Voigt, Gustov und wohl auch mal Sastre durch die Reihe. Da macht es hinten plauz und nochmal 30 Mann sind weg und noch vereinzelt gehen welche fliegen. Columbia war nur noch mit Kirchen und Lövkvist dabei, der sich wohl aus der Nachführarbeit raushalten durfte. An Cunego haben die sicher keinen Gedanken verschwendet.
Du kannst ja in dem Posting oben nachlesen, welche 25 Leute in der Spitzengruppe waren. Selbst, wenn sie auf der Etappe zusammengeblieben wären, hätten sie doch eine ideale Ausgangslage schon vor den Pyrenäen gehabt, weil sie die einzigen sind, die drei Mann gut platziert haben. Und dann kann man gegen Menchov, Evans, Valverde und Kirchen (gibts noch mehr Favoriten?) vielleicht mit ner guten Taktik auch was ausrichten.
Cunego ging die einen Dreck an, auch wenn man das bei Lampre verständlicherweise anders sieht.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Saedelaere
Ich denke die Fahrweise von KK zeigt doch deutlich, dass er an die Gesamtwertung nicht wirklich glaubt. Also setzt er auf Grün. Ist ja auch legitim. Ein Idiot ist er deshalb nicht.Dann soll er in Interviews aber nicht rumposaunen, dass er am grünen Trikot überhaupt kein Interesse habe, der Snob. So war es noch vor drei und zwei Tagen zu hören. Inzwischen ist es ihm doch lieb geworden und er möchte es nicht mehr hergeben.
Ist mir im Prinzip ganz lieb, wenn GK-Fahrer die beiden anderen Wertungstrikots nicht einfach links liegen lassen, sondern drum kämpfen.
Unsinn erzählt Kirchen trotzdem. Dass das Fahren von CSC unfair gegenüber ihm gewesen sei, das kann er gleich wieder vergessen. Er ist so fixiert auf seine Trikots, dass er nichtmal einem David Millar einen Ausreißversuch erlaubt. Und den holt er in den Pyrenäen ja locker zurück, nur da könnte Evans ihm schon vor sein.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Na ja, die 27 Sekunden wird er auch noch verschmerzen können.
Wir müssen ja auch die letztlich enttäuschende Etappe verschmerzen. Nichtsdestotrotz toller Kampf von vielen Akteuren.
Und Kirchen ist ein Idiot. Hoffentlich zeigen ihm Freire und Hushovd, dass man grün nicht einfach mal so mitnehmen kann.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Leider komplett eingeschlafen die Etappe. Erst Asarlozas Antritt setzt ein kleines Lebenszeichen. Die vier vorn leider komplett uninteressant.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Wirklich schade.
Stark gemacht von dem Lampristen.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Gustov, Sastre, Cancellara, Andy Schleck, Frank Schleck, Voigt
Valverde, Pereiro, LL Sanchez
Lovkvist, Kirchen
Menchov, Freire
Cioni, Evans
Kreuziger, Pozzato, Nibali, Valjavec, Kohl, Vaugrenard, Cobo, Vandevelde, Millar
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Coolman hat Recht.
Man hat den ganzen Tag keine Gruppe weggelassen. Dann waren 6 Mann 30 Sekunden vorn, mit dabei Voigt und Millar. Anscheinend wollte Kirchen Millar nicht wegfahren lassen und hat alle seine Helfer verbraten, um die zurück zu holen.
Sehr dumm!
Denn nun fährt CSC volle Pulle und könnte nachher mit einem isolierten Kirchen in die beiden schweren Berge gehen. Wäre schön, wenn das klappt, weil es clever gemacht ist.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von Breukink
Natürlich hat Kirchen keine Demut gezeigt, denn das war volle Absicht. Dafür hat ihm einer seiner Teamkollegen viel Geld gezahlt.Was meinst du damit? Welcher Kollege denn?
Quote:Original von BreukinkBei genauerem Hinsehen ist die Tour durchaus noch nicht gelaufen:
33 Yaroslav Popovych (Ukr) Silence – Lotto 4.07
Das ist der erste Evans-Helfer.
Dabei geht es um einen Berg der 2. Kategorie und die haben gar nicht arbeiten müssen.
Im Hochgebirge wird er ziemlich schnell isoliert sein und alle Angriffe in seinem unnachahmlichen Stil persönlich kontern müssen.
Die Frage ist natürlich, ob es auch Angriffe geben wird.Ich glaube nicht, dass Evans schnell ohne Helfer dasteht. Das wird nur passieren, wenn andere Teams so schnell fahren, dass die Silencer wegfallen. Ansonsten bestimmen sie ja selbst das Tempo und lassen nur die weg, die attackieren und das traut sich ja oberhalb von Moreau und Pereiro niemand.
Bisher hat noch jedes Team, das ein Trikot zu verteidigen hatte, unerwartete Kräfte mobilisieren können und auch mittelmäßige Helferlein können bis zum Fuß eines Schlussanstiegs ein Feld zusammenhalten.Den Rest muss er halt selbst machen, aber was solls. Wenn einer Angriffen hinterherfahren kann, dann Evans.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Kirchen wird gefragt, ob er vom Sturz von Schumacher profitiert hat. Er sagt ja, aber er sei insgesamt der Stärkste der ersten Woche gewesen.
Aus meiner Sicht war das klar Schumacher. Wenn auf mein Hinterrad der Führende der Tour drauffährt und ich nur deshalb das Trikot bekomme, dann freue ich mich nicht wie ein kleines Kind, sondern zeige etwas Demut und Respekt gegenüber dem wahren Träger.
Und Schumacher ist nicht mein liebster Freund im Peloton.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Quote:Original von chinaboy
der dumme Chavnel beginnt wieder ein Amok-Ausreiß. bei dem er nur verlieren kann.Chavanel kann immerhin das Bergtrikot für einen Tag gewinnen. Das scheint ihm vielleicht schon genug zu sein. Kleine Chancen auf den Etappensieg hat er ja damit auch noch.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
9. Juli 2008 um 17:11 Uhr als Antwort auf: Tour de France 2008 – 6.Etappe (Tippschluss 10.07. 10 Uhr) #660929** Kirchen
* Evans, Valverde
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Sieht grad nicht so toll aus für Fabü, schon 7 Sekunden hinten. Immerhin nur eine hinter Menchov.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
8. Juli 2008 um 12:28 Uhr als Antwort auf: Tour de France – 4.Etappe (EZF) Tippschluss 08.07. 10Uhr #660919
Piepoli bislang Letzter (00:42:28), Soler hat immerhin 10 Leute hinter sich gelassen, bis jetzt. Seine Zeit: 00:40:24.
Vive le Tour. Vive le cyclisme.
Mmh, da hab ich mich wohl getäuscht. Aber die Windkante entstand wohl erst durch einen Massensturz 30 km vor dem Ziel? Ich hab leider nur die letzten 8 km am Abend auf Eurosport gesehen und konnte meinen Augen nicht trauen, dass die Mitglieder der Spitzengruppe des Tages noch über 3 Minuten Vorsprung hatten, das Feld sich geteilt hatte und überall volle Pulle gefahren wurde – und trotzdem die eher durchschnittlich einzuschätzenden Ausreißer sich vorn halten konnten.
Ist mir absolut unklar, warum die Sprinterteams nicht vernünftig eine Verfolgung hinbekommen haben. Aber wahrscheinlich hat jeder die Verantwortung von sich geschoben. Rabobank, Silence-Lotto, Gerolsteiner – die müssen sich ja für ihre tollen Kapitäne schonen. Und CA muss nicht fahren, die haben ja schon einen Sieg. High Road hat nicht genug Helfer, Milram ist zu schwach, Quickstep fehlt der Cheffe … Na ja, dämlicher gehts nicht insgesamt. Eigentlich doch ganz schön, dass die Ausreißer durchgekommen sind.
Nur schade, dass ich nun doch eher nach Hause muss, wenn ich die Etappe sehen will. Fothen 15:00 schenke ich mir, aber Cancellara 15:50 Uhr, will ich schon ganz gern sehen. Ich erhoffe mir eine Augenweide.
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